Wirkstoff(e) Penbutolol Piretanid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Actavis Deutschland GmbH & Co. KG
Betäubungsmittel Nein
ATC Code C07CA23
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten und andere Diuretika

Zulassungsinhaber

Actavis Deutschland GmbH & Co. KG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Betasemid mild 20/10mg Furosemid Penbutolol PUREN Pharma GmbH & Co. KG
Betapressin Penbutolol Actavis Deutschland GmbH & Co. KG
Betarelix 40/6mg Piretanid Penbutolol PUREN Pharma GmbH & Co. KG
Betasemid 40/20mg Penbutolol Furosemid Actavis Deutschland GmbH & Co. KG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Betarelix mite 2 mg ist eine Kombination aus einem Betablocker und einem Schleifendiuretikum.
Betarelix mite 2 mg wird angewendet bei essentieller Hypertonie sofern eine Behandlung mit einem der Einzelwirkstoffe Penbutolol und Piretanid nicht zu einer ausreichenden Blutdrucksenkung gef√ľhrt hat.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Betarelix mite 2 mg darf nicht eingenommen werden,
wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen die Wirkstoffe Penbutolol und Piretanid, Sulfonamidderivate oder einen der sonstigen Bestandteile von Betarelix mite 2 mg sind
bei einem Ruhepuls von weniger als 50 Schlägen/min
bei Unterbrechung der Erregungsleitung im Herzen (sinuatrialer Block, Syndrom des kranken Sinusknotens, AV-Block 2. und 3. Grades)
bei Herzleistungsschwäche mit Stauungserscheinungen, sofern diese nicht durch Gabe anderer Mittel ausgeglichen ist
bei Herzinfarkt mit niedrigem F√ľllungsdruck
bei Schock
bei Prinzmetal-Angina (Durchblutungsstörung des Herzens infolge krampfartiger Verengung der Herzkranzgefäße)
bei Neigung zu Atemwegsverengung (z. B. bei Bronchialasthma, chronischer Bronchitis, allergischem Schnupfen)
bei peripheren Durchblutungsstörungen, z. B. in den Beinen, die Schmerzen bereits in Ruhe und/oder Nekrosen verursachen
bei Nierenversagen mit stark eingeschränkter oder fehlender Harnproduktion
bei terminaler Niereninsuffizienz, da hier die Dosierung der blutdrucksenkenden Wirkstoffe individuell anzupassen ist bzw. andere Behandlungsmaßnahmen Vorrang haben
bei Leberversagen mit Bewusstseinsstörungen (Coma oder Präcoma hepaticum)
bei schwerem Kaliummangel sowie Natriummangel
bei Zuständen verminderten Blutvolumens mit oder ohne Blutdruckerniedrigung
bei Nebennierentumor (Phäochromozytom), solange dieser nicht mit Alpharezeptor-Blockern vorbehandelt ist
bei metabolischer Azidose (Übersäuerung des Blutes)
während der Schwangerschaft und Stillzeit
Kalziumantagonisten vom Verapamil- und Diltiazemtyp oder andere Mittel gegen Pulsunregelm√§√üigkeiten (Antiarrhythmika wie z.¬†B. Disopyramid) d√ľrfen bei Patienten, die mit Betarelix mite 2 mg behandelt werden, nicht intraven√∂s verabreicht werden (Ausnahme Intensivmedizin).
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Betarelix mite 2 mg ist erforderlich,
wenn eine der im Folgenden genannten Bedingungen auf Sie zutrifft.
Bei Patienten mit einer Schuppenflechte (Psoriasis) in der persönlichen oder familiären Vorgeschichte darf die Anwendung nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.
Bei Allergikern mit bekannten schweren allgemeinen Reaktionen sowie bei Patienten unter Desensibilisierungstherapie sollte Betarelix mite 2 mg nur eingesetzt werden, wenn zwingende Gr√ľnde daf√ľr sprechen.
In folgenden Situationen muss der Arzt den Einsatz von Betarelix mite 2 mg besonders sorgf√§ltig √ľberwachen:
langsamer Puls (weniger als 60 Schläge/min)
verzögerte Reizleitungsgeschwindigkeit im Herzen (z. B. verlängerte PQ-Zeit)
wenn ein starker Blutdruckabfall zu vermeiden ist (z.¬†B. bei Verschl√ľssen der herzkranz- oder der hirnversorgenden Gef√§√üe)
periphere Durchblutungsstörungen, z. B. in den Beinen
bei längerem Fasten oder anderen Situationen, in denen sich eine Übersäuerung des Blutes (Azidose) entwickeln kann
Zuckerkrankheit (eine verborgene Zuckerkrankheit kann in Erscheinung treten, eine bereits bestehende sich verschlechtern; die Neigung zur Unterzuckerung kann verstärkt, die Warnzeichen, z. B. ein schneller Puls, können verschleiert sein)
bei Patienten mit Gicht
bei Patienten mit einer Harnabflussbehinderung (z. B. bei Vergrößerung der Prostata) vor allem in der Anfangszeit der Behandlung
bei Patienten mit Leberzirrhose und gleichzeitiger Nierenfunktionseinschränkung.
Die Behandlung des Bluthochdrucks mit diesem Arzneimittel bedarf der regelm√§√üigen √§rztlichen Kontrolle. Insbesondere w√§hrend der Langzeittherapie mit Betarelix mite 2 mg sollte der Arzt regelm√§√üig die Werte von Blutzucker, Serumelektrolyten (insbesondere Kalium, Natrium, Kalzium, Chlorid), Serumharns√§ure, Harnstoff und Kreatinin kontrollieren. Bei Patienten mit Harnentleerungsst√∂rungen (Miktionsst√∂rungen, z.¬†B. bei Prostatikern) ist f√ľr freien Harnabfluss unbedingt Sorge zu tragen, da eine pl√∂tzlich einsetzende Harnflut zu einer Harnsperre mit √úberdehnung der Blase f√ľhren kann.
Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
Die Anwendung von Betarelix mite 2 mg kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.
Schwangerschaft und Stillzeit
Während der Schwangerschaft und Stillzeit darf Betarelix mite 2 mg nicht angewendet werden.
Kinder
√úber die Anwendung von Betarelix mite 2 mg bei Kindern liegen keine Erfahrungen vor, es darf deshalb bei Kindern nicht eingesetzt werden.
Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen kann das Reaktionsvermögen so weit verändert sein, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder z. B. zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Betarelix mite 2 mg einzunehmen?
Nehmen Sie Betarelix mite 2 mg immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Das Kombinationsarzneimittel sollte nur nach vorheriger Dosistitration mit den Einzelkomponenten gegeben werden. Eventuell kann eine direkte Umstellung von der Monotherapie auf das Kombinationsarzneimittel in Erwägung gezogen werden.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:
Wie Sie Betarelix mite 2 mg einnehmen sollen, sagt Ihnen Ihr Arzt. Er wird sich im Allgemeinen an den folgenden Empfehlungen orientieren.
Soweit nicht anders verordnet, wird einmal t√§glich 1 Filmtablette (20¬†mg Penbutololsulfat, 3 mg Piretanid) eingenommen, m√∂glichst morgens zum Fr√ľhst√ľck.
Kommt es innerhalb von vier Wochen nicht zu einer ausreichenden Blutdrucksenkung, kann die Dosis auf 2 Filmtabletten t√§glich erh√∂ht werden. In diesem Fall sollte jeweils eine Tablette morgens und eine Tablette mittags eingenommen werden. Sollte dies nicht ausreichen, kann auf das h√∂her dosierte Betarelix 4 mg √ľbergegangen werden (siehe unter 6. Weitere Informationen).
Art der Anwendung
Die Tabletten werden w√§hrend der Mahlzeit, m√∂glichst morgens zum Fr√ľhst√ľck, unzerkaut mit reichlich Fl√ľssigkeit (¬Ĺ ‚Äď 1 Glas Wasser) eingenommen.
Dauer der Anwendung
Die Dauer der Anwendung bestimmt Ihr behandelnder Arzt. Um den erhöhten Blutdruck dauerhaft zu normalisieren, sollte die Einnahme der Tabletten nicht ohne Grund unterbrochen bzw. beendet werden.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Betarelix mite 2 mg zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge Betarelix mite 2 mg eingenommen haben als Sie sollten
Wenn Sie einmal eine Tablette Betarelix mite 2 mg zu viel eingenommen haben, gen√ľgt es in aller Regel, einen Arzt um Rat zu fragen, falls Sie irgendwelche Nebenwirkungen an sich beobachten. Haben Sie allerdings versehentlich gr√∂√üere Mengen eingenommen, wenden Sie sich bitte sofort an einen Arzt, damit dieser Sie beraten und ‚Äď wenn n√∂tig ‚Äď √ľberwachen und behandeln kann.
Wenn Sie die Einnahme von Betarelix mite 2 mg vergessen haben
Die unterlassene Einnahme von Betarelix mite 2 mg können Sie im Laufe des Tages nachholen und am darauf folgenden Tag die von Ihrem Arzt verordnete Menge wie gewohnt weiternehmen.
Wenn Sie die Einnahme von Betarelix mite 2 mg abbrechen
Eine Unterbrechung oder √Ąnderung der Dosierung darf nur auf √§rztliche Anweisung erfolgen. Soll eine Behandlung mit Betarelix mite 2 mg nach l√§ngerer Anwendung unterbrochen oder abgesetzt werden, dann sollte dies grunds√§tzlich langsam ausschleichend erfolgen; andernfalls kann es zur Minderdurchblutung des Herzmuskels und zum Wiederauftreten zu hoher Blutdruckwerte kommen.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von Betarelix mite 2 mg mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die blutdrucksenkende Wirkung von Betarelix mite 2 mg wird ebenso wie seine pulsverlangsamende Wirkung durch andere Mittel mit gleichsinnigen Wirkungen verstärkt (z. B. ACE-Hemmer, Clonidin, Guanfacin, -Methyldopa, Reserpin).
Wird im Falle einer gleichzeitigen Behandlung mit Clonidin ein Absetzen der Medikamenteneinnahme erforderlich, so ist zuerst Betarelix mite 2 mg und dann Clonidin abzusetzen, um einen √ľberschie√üenden Blutdruckanstieg nach Absetzen von Clonidin zu vermeiden.
Bei gleichzeitiger Anwendung von Betarelix mite 2 mg und Kalziumantagonisten vom Verapamil- und Diltiazemtyp oder Mitteln gegen Pulsunregelmäßigkeiten (Antiarrhythmika) ist eine sorgfältige Überwachung des Patienten erforderlich, da es zu Blutdruckabfall (Hypotension), stark verminderter Herzfrequenz (Bradykardie) oder anderen Herzrhythmusstörungen kommen kann. Bei gleichzeitiger Anwendung von Calciumantagonisten vom Nifedipintyp kann es zu einem starken Blutdruckabfall kommen.
Hinweis:
Kalziumantagonisten vom Verapamil- und Diltiazemtyp oder andere Mittel gegen Pulsunregelm√§√üigkeiten (Antiarrhythmika wie z.¬†B. Disopyramid) d√ľrfen bei Patienten, die mit Betarelix mite 2 mg behandelt werden, nicht intraven√∂s verabreicht werden (Ausnahme Intensivmedizin).
Narkosemittel und andere Mittel, die die Herzfunktion beeintr√§chtigen, k√∂nnen die entsprechende Wirkung von Betarelix mite 2 mg verst√§rken und zu einem weiteren Blutdruckabfall f√ľhren. Die Empfindlichkeit des Herzmuskels gegen√ľber herzwirksamen Glykosiden kann durch Betarelix mite 2 mg verst√§rkt werden, dadurch kann die Herzschlagfolge verlangsamt und die Erregungsleitung verz√∂gert werden. Die durchblutungsmindernden Eigenschaften von Mutterkornalkaloiden (z.¬†B. in einigen Migr√§nepr√§paraten) k√∂nnen durch Betarelix mite 2 mg verst√§rkt werden.
Die blutdrucksenkende Wirkung von Betarelix mite 2 mg kann durch nichtsteroidale Antiphlogistika (z. B. Indometacin, Acetylsalicylsäure) abgeschwächt werden.
Die Wirkung harnsäuresenkender Mittel kann vermindert werden.
Die blutzuckersenkende Wirkung von Insulin oder Tabletten, die den Blutzucker senken (z. B. Sulfonylharnstoffe) kann durch den Penbutololanteil von Betarelix mite 2 mg verstärkt oder abgeschwächt, durch den Piretanidanteil abgeschwächt werden.
Allergische Reaktionen (z. B. durch Insektenstiche, bei Desensibilisierung) können aufgrund einer abgeschwächten Gegenregulation des Kreislaufsystems in verstärkter Form auftreten (anaphylaktischer Schock).
Gleichzeitige Anwendung von Kortikoiden, von Carbenoxolon, gr√∂√üerer Mengen Lakritze oder √ľberm√§√üiger Gebrauch von Abf√ľhrmitteln kann die Neigung zu Kaliummangel verst√§rken.
Wirkungen und Nebenwirkungen hoher Dosen von Salicylaten und curareartigen Muskelrelaxanzien werden möglicherweise durch den Piretanidanteil von Betarelix mite 2 mg verstärkt.
Die Ausscheidung von Lithiumsalzen wird vermindert; dies kann zu einem Anstieg des Serum-Lithiumspiegels f√ľhren und die Gefahr herz- und nervensch√§digender Lithiumeffekte erh√∂hen (bei Patienten, die mit Lithiumsalzen behandelt werden, Lithiumspiegel √ľberwachen).
Möglicherweise können die nierenzellschädigenden (nephrotoxischen) Effekte einiger Antibiotika (z. B. Aminoglykoside, einige Cephalosporine, Polymyxine) durch Betarelix mite 2 mg verstärkt werden. Bei Patienten mit Nierenschädigung, die durch Antibiotika hervorgerufen wurde, sollte Betarelix mite 2 mg mit Vorsicht eingesetzt werden. Piretanid kann die ototoxische (den Gehörnerv schädigende) Wirkung von Aminoglykosid-Antibiotika (z. B. Kanamycin, Gentamicin, Tobramycin) und anderen gehörschädigenden Arzneimitteln verstärken. Auftretende Hörstörungen können irreversibel sein.
Daher d√ľrfen die vorgenannten Arzneimittel nur bei Vorliegen zwingender Gr√ľnde gleichzeitig mit Betarelix mite 2 mg angewendet werden
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann Betarelix mite 2 mg Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zu Grunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
Selten: weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
Sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, oder unbekannt

Mögliche Nebenwirkungen:

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

In Einzelfällen wurde ein Abfall der Thrombozyten im Blut (Thrombozytopenie) beobachtet, dadurch kann es zu einer erhöhten Blutungsneigung kommen.

Erkrankungen des Immunsystems

Gelegentlich k√∂nnen allergische Reaktionen (Hautausschl√§ge, allergischer Schnupfen, Licht√ľberempfindlichkeit), K√§ltegef√ľhl oder Kribbeln in den Gliedma√üen auftreten.

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Der Piretanidanteil in Betarelix 2 mg kann zu Kaliumverlust und Kalziumverlust f√ľhren, bei zu geringer Kochsalzzufuhr kann ein Natriummangel auftreten. Allgemeine Muskelschw√§che und Wadenkr√§mpfe k√∂nnen ein Hinweis auf St√∂rungen im Elektrolythaushalt sein. Besonders bei √§lteren Patienten kann es bei erheblichem Fl√ľssigkeitsverlust zu Kreislaufst√∂rungen kommen, dabei kann die Gerinnungsneigung des Blutes erh√∂ht sein.

Selten können die Blutfettwerte ansteigen.

Bei Zuckerkranken kann in seltenen Fällen die Neigung zu Unterzuckerung verstärkt werden, dabei können die Symptome einer Unterzuckerung (z. B. schnelle Herzschlagfolge) verschleiert werden. Eine verborgene Zuckerkrankheit (latenter Diabetes mellitus) kann selten in Erscheinung treten, eine bereits bestehende sich verschlechtern.

Psychiatrische Erkrankungen

Es können selten psychische Störungen (depressive Verstimmung, Angstzustände und Halluzinationen) auftreten.

Erkrankungen des Nervensystems

Insbesondere zu Beginn der Behandlung häufig Kopfschmerzen, Schwindel, gelegentlich Schwitzen.

Es k√∂nnen, wie bei einer Betablocker-Therapie generell, gelegentlich M√ľdigkeit, Benommenheit, Schlafst√∂rungen (auch Albtr√§ume) auftreten.

Augenerkrankungen

Unter der Behandlung mit Betarezeptor-Blockern kann es selten zu vermindertem Tr√§nenfluss kommen (Vorsicht bei Kontaktlinsentr√§gern), eine Bindehautentz√ľndung kann in seltenen F√§llen auftreten.

Herz-/Kreislauferkrankungen

Der Penbutololanteil in Betarelix 2 mg kann zu unerw√ľnscht langsamem Puls, St√∂rungen der Erregungsleitung des Herzens, zu Herzleistungsschw√§che und zu einem √ľberm√§√üigen Blutdruckabfall f√ľhren bzw. vorbestehende St√∂rungen dieser Art verst√§rken. Eine den Blutdruckabfall begleitende Pulsbeschleunigung kann abgeschw√§cht sein. Selten k√∂nnen Herzschmerzen (Angina pectoris) ausgel√∂st oder verst√§rkt werden.

Gefäßerkrankungen

In Einzelfällen kann es zu einer Verstärkung bestehender Durchblutungsstörungen der Gliedmaßen (Claudicatio intermittens, Morbus Raynaud) kommen.

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Unter Betarelix 2 mg sind vereinzelt Atembeschwerden beobachtet worden. Vor allem bei Patienten mit Neigung zu atemwegsverengenden Reaktionen k√∂nnen Atemwegsverengung (Bronchospasmus) und schwere, unter Umst√§nden lebensbedrohliche Atemnot ausgel√∂st werden. Darum m√ľssen Sie, falls sich bei Ihnen eine schwere Atemnot entwickelt, umgehend einen Arzt benachrichtigen und d√ľrfen Betarelix 2 mg auf keinen Fall ohne √§rztliche Aufsicht weiter nehmen.

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts

Betarelix 2 mg kann gelegentlich, insbesondere zu Beginn der Behandlung verursachen: Magen-Darm-Beschwerden wie √úbelkeit, Brechreiz, Durchfall oder Verstopfung, selten Mundtrockenheit.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Arzneimittel, die Betarezeptor-Blocker enthalten, k√∂nnen in Einzelf√§llen eine Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris) ausl√∂sen, die Symptome dieser Erkrankung verschlechtern oder zu psoriasiformen Exanthemen f√ľhren.

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

In Einzelfällen kann es zu Muskelschwäche oder sehr selten auch zu Muskelkrämpfen kommen.

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Die Werte von Kreatinin, Harnsäure und Harnstoff im Blut können ansteigen.

Bei Patienten mit gest√∂rter Blasenentleerung oder Vergr√∂√üerung der Prostata (Prostatahypertrophie) k√∂nnen die Symptome einer Harnabflussbehinderung verst√§rkt werden, im √§u√üersten Fall kann es zu Harnsperre mit Blasen√ľberdehnung kommen.

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdr√ľse

Beim Mann kann es selten zu Potenzstörungen kommen.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.


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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.
Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Blisterstreifen und der Faltschachtel nach Verwendbar bis angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft die Umwelt zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Was Betarelix mite 2 mg enthält
1 Filmtablette enthält 20 mg Penbutololsulfat und 3 mg Piretanid.
Die sonstigen Bestandteile sind: Mikrokristalline Cellulose, Maisstärke, Povidon 25000, Hypromellose, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich], Talkum, Macrogol 8000, Titandioxid (E 171), Eisen(III)-hydroxid-oxid (E 172), Eisen(III)-oxid (E 172).
Wie Betarelix mite 2 mg aussieht und Inhalt der Packung:
Betarelix mite 2 mg ist eine runde, lachsfarbene befilmte Tablette.
Betarelix mite 2 mg ist in Packungen mit 30 (N1), 50 (N2) und 100 (N3) Filmtabletten erhältlich.
Außerdem gibt es Betarelix 4 mg, Filmtabletten mit 40 mg Penbutololsulfat und 6 mg Piretanid.
Zulassungsinhaber
Actavis Deutschland GmbH & Co. KG
Elisabeth-Selbert-Str. 1
40764 Langenfeld
Telefon: 0217674 ‚Äď 0
Telefax: 0217674 ‚Äď 240
Hersteller
Rottendorf Pharma GmbH
Ostenfelder Str. 51 ‚Äď 61
59320 Enningerloh
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im Dezember 2008.
Wie Betarelix mite 2 mg Ihnen am besten hilft
Um Ihren hohen Blutdruck langfristig zu senken, nehmen Sie Betarelix mite 2 mg bitte regelm√§√üig ein, wie Ihr Arzt es Ihnen verordnet hat, und bem√ľhen Sie sich um eine gesundheitsbewusste Lebensweise.
Was bedeutet eine gesundheitsbewusste Lebensweise? Nicht, dass Sie auf alle Annehmlichkeiten verzichten m√ľssen. Wichtig sind sportliche Bet√§tigung, gesunde Ern√§hrung sowie Vermeiden von Rauchen und Stress.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt dar√ľber, wie Sie Ihr Herz-Kreislauf-System in Schwung halten k√∂nnen. M√§√üige, aber regelm√§√üige sportliche Bet√§tigung wirkt sich g√ľnstig aus. Ausgedehnte Spazierg√§nge, Wandern, Bergwandern, Skiwandern und Radfahren sind besonders geeignet.
Wie wird oder bleibt man normalgewichtig? Essen Sie kalorienbewusst. Genie√üen Sie kleine Portionen, w√§hlen Sie lieber Fisch, Gem√ľse und Obst aus anstelle von zu viel Fleisch, fettem Brotaufstrich und S√ľ√üigkeiten. Bei alkoholischen Getr√§nken sollten Sie darauf achten, dass Sie im Schnitt weniger als 30 g Alkohol pro Tag zu sich nehmen, d. h. nicht mehr als einen halben Liter Bier oder einen viertel Liter Wein. Kontrollieren Sie Ihr Gewicht, indem Sie sich t√§glich wiegen.
Das Rauchen sollten Sie auf jeden Fall aufgeben, es fördert die Arterienverkalkung erheblich. Rauchen verengt die Gefäße und beeinträchtigt den Transport von Sauerstoff in die Gewebe des Körpers. Das Blut fließt schlechter und neigt zur Gerinnung. Wenn Sie es allein nicht schaffen, das Rauchen aufzugeben, versuchen Sie es mit Gleichgesinnten in einer Gruppe.
Aufregung, √Ąrger und Hetze geh√∂ren zu unserem Alltag. Zu viel schadet jedoch unserem K√∂rper. Sie sollten daher versuchen, Stress abzuwehren bzw. sich bewusst zu entspannen.
Hierzu geh√∂ren Spazieren gehen und Rad fahren genauso wie entspannt Lesen oder Musik h√∂ren. Tun Sie das, was Ihnen Spa√ü macht. Dar√ľber hinaus sollten Sie regelm√§√üig Urlaub nehmen und ‚Äď entweder zu Hause oder in der Ferne ‚Äď Ihre gesundheitsbewusste Lebensweise praktizieren und genie√üen.
Logo ‚Äď Actavis Deutschland GmbH & Co. KG

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Wirkstoff(e) Penbutolol Piretanid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Actavis Deutschland GmbH & Co. KG
Betäubungsmittel Nein
ATC Code C07CA23
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden