Wirkstoff(e) Piretanid Penbutolol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller PUREN Pharma GmbH & Co. KG
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 05.03.1985
ATC Code C07CA23
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten und andere Diuretika

Zulassungsinhaber

PUREN Pharma GmbH & Co. KG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Piretanid AL 6 mg Tabletten Piretanid ALIUD PHARMA GmbH
Ramipril HEXAL plus Piretanid 5 mg/6 mg Tabletten Ramipril Piretanid Hexal Aktiengesellschaft
Piretanid Sandoz 6mg Tabletten Piretanid Sandoz Pharmaceuticals GmbH
Ramitanid AL 5mg/6mg Tabletten Ramipril Piretanid ALIUD PHARMA GmbH
Piretanid STADA 6 mg Tabletten Piretanid STADAPHARM

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Betarelix ist eine Kombination aus einem Betablocker und einem Schleifendiuretikum.

Betarelix wird angewendet bei essentieller Hypertonie, sofern eine Behandlung mit einem der Einzelwirkstoffe Penbutolol und Piretanid nicht zu einer ausreichenden Blutdrucksenkung gef√ľhrt hat.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Betarelix darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen die Wirkstoffe Penbutolol und Piretanid, Sulfonamidderivate oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • bei einem Ruhepuls von weniger als 50 Schl√§gen/min.
  • bei Unterbrechung der Erregungsleitung im Herzen (sinuatrialer Block, Syndrom des kranken Sinusknotens, AV-Block 2. und 3. Grades).
  • bei Herzleistungsschw√§che mit Stauungserscheinungen, sofern diese nicht durch Gabe anderer Mittel ausgeglichen ist.
  • bei Herzinfarkt mit niedrigem F√ľllungsdruck.
  • bei Schock.
  • bei Prinzmetal-Angina (Durchblutungsst√∂rung des Herzens infolge krampfartiger Verengung der Herzkranzgef√§√üe).
  • bei Neigung zu Atemwegsverengung (z. B. bei Bronchialasthma, chronischer Bronchitis, allergischem Schnupfen).
  • bei peripheren Durchblutungsst√∂rungen, z. B. in den Beinen, die Schmerzen bereits in Ruhe und/oder Nekrosen verursachen.
  • bei Nierenversagen mit stark eingeschr√§nkter oder fehlender Harnproduktion.
  • bei terminaler Niereninsuffizienz, da hier die Dosierung der blutdrucksenkenden Wirkstoffe individuell anzupassen ist bzw. andere Behandlungsma√ünahmen Vorrang haben.
  • bei Leberversagen mit Bewusstseinsst√∂rungen (Coma oder Pr√§coma hepaticum).
  • bei schwerem Kaliummangel sowie Natriummangel.
  • bei Zust√§nden verminderten Blutvolumens mit oder ohne Blutdruckerniedrigung.
  • bei Nebennierentumor (Ph√§ochromozytom), solange dieser nicht mit Alpha-Rezeptorenblockern vorbehandelt ist.
  • bei metabolischer Azidose (√úbers√§uerung des Blutes).
  • w√§hrend der Schwangerschaft und Stillzeit.

Calciumantagonisten vom Verapamil- und Diltiazemtyp oder andere Mittel gegen Pulsunregelm√§√üigkeiten (Antiarrhythmika wie z. B. Disopyramid) d√ľrfen bei Patienten, die mit Betarelix behandelt werden, nicht intraven√∂s verabreicht werden (Ausnahme: Intensivmedizin).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Betarelix einnehmen.

Bei Patienten mit einer Schuppenflechte (Psoriasis) in der persönlichen oder familiären Vorgeschichte darf die Anwendung nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.

Bei Allergikern mit bekannten schweren allgemeinen Reaktionen sowie bei Patienten unter Desensibilisierungstherapie sollte Betarelix nur eingesetzt werden, wenn zwingende Gr√ľnde daf√ľr sprechen.

In folgenden Situationen muss der Arzt den Einsatz von Betarelix besonders sorgf√§ltig √ľberwachen:

  • langsamer Puls (weniger als 60 Schl√§ge/min),
  • verz√∂gerte Reizleitungsgeschwindigkeit im Herzen (z. B. verl√§ngerte PQ-Zeit),
  • wenn ein starker Blutdruckabfall zu vermeiden ist (z. B. bei Verschl√ľssen der herzkranz- oder der hirnversorgenden Gef√§√üe),
  • periphere Durchblutungsst√∂rungen, z. B. in den Beinen,
  • bei l√§ngerem Fasten oder anderen Situationen, in denen sich eine √úbers√§uerung des Blutes (Azidose) entwickeln kann,
  • Zuckerkrankheit (eine verborgene Zuckerkrankheit kann in Erscheinung treten, eine bereits bestehende sich verschlechtern; die Neigung zur Unterzuckerung kann verst√§rkt, die Warnzeichen, z. B. ein schneller Puls, k√∂nnen verschleiert sein),
  • bei Patienten mit Gicht,
  • bei Patienten mit einer Harnabflussbehinderung (z. B. bei Vergr√∂√üerung der Prostata) vor allem in der Anfangszeit der Behandlung,
  • bei Patienten mit Leberzirrhose und gleichzeitiger Nierenfunktionseinschr√§nkung.

Die Behandlung des Bluthochdrucks mit diesem Arzneimittel bedarf der regelm√§√üigen √§rztlichen Kontrolle. Insbesondere w√§hrend der Langzeittherapie mit Betarelix sollte der Arzt regelm√§√üig die Werte von Blutzucker, Serumelektrolyten (insbesondere Kalium, Natrium, Calcium, Chlorid), Serumharns√§ure, Harnstoff und Kreatinin kontrollieren. Bei Patienten mit Harnentleerungsst√∂rungen (Miktionsst√∂rungen, z. B. bei Prostatikern) ist f√ľr freien Harnabfluss unbedingt Sorge zu tragen, da eine pl√∂tzlich einsetzende Harnflut zu einer Harnsperre mit √úberdehnung der Blase f√ľhren kann.

Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
Die Anwendung von Betarelix kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Einnahme von Betarelix zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Die blutdrucksenkende Wirkung von Betarelix wird ebenso wie seine pulsverlangsamende Wirkung durch andere Mittel mit gleichsinnigen Wirkungen verst√§rkt (z. B. ACE-Hemmer, Clonidin, Guanfacin, őĪ-Methyldopa, Reserpin).

Wird im Falle einer gleichzeitigen Behandlung mit Clonidin ein Absetzen der Medikamenteneinnahme erforderlich, so ist zuerst Betarelix und dann Clonidin abzusetzen, um einen √ľberschie√üenden Blutdruckanstieg nach Absetzen von Clonidin zu vermeiden.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Betarelix und Calciumantagonisten vom Verapamil- und Diltiazemtyp oder Mitteln gegen Pulsunregelmäßigkeiten (Antiarrhythmika) ist eine sorgfältige Überwachung des Patienten erforderlich, da es zu Blutdruckabfall (Hypotension), stark verminderter Herzfrequenz (Bradykardie) oder anderen Herzrhythmusstörungen kommen kann. Bei gleichzeitiger Anwendung von Calciumantagonisten vom Nifedipintyp kann es zu einem starken Blutdruckabfall kommen.

Hinweis:

Calciumantagonisten vom Verapamil- und Diltiazemtyp oder andere Mittel gegen Pulsunregelm√§√üigkeiten (Antiarrhythmika wie z. B. Disopyramid) d√ľrfen bei Patienten, die mit Betarelix behandelt werden, nicht intraven√∂s verabreicht werden (Ausnahme: Intensivmedizin).

Narkosemittel und andere Mittel, die die Herzfunktion beeintr√§chtigen, k√∂nnen die entsprechende Wirkung von Betarelix verst√§rken und zu einem weiteren Blutdruckabfall f√ľhren. Die Empfindlichkeit des Herzmuskels gegen√ľber herzwirksamen Glykosiden kann durch Betarelix verst√§rkt werden, dadurch kann die Herzschlagfolge verlangsamt und die Erregungsleitung verz√∂gert werden. Die durchblutungsmindernden Eigenschaften von Mutterkornalkaloiden (z. B. in einigen Migr√§nepr√§paraten) k√∂nnen durch Betarelix verst√§rkt werden.

Die blutdrucksenkende Wirkung von Betarelix kann durch nichtsteroidale Antiphlogistika (z. B. Indometacin, Acetylsalicylsäure) abgeschwächt werden.

Die Wirkung harnsäuresenkender Mittel kann vermindert werden.

Die blutzuckersenkende Wirkung von Insulin oder Tabletten, die den Blutzucker senken (z. B. Sulfonylharnstoffe) kann durch den Penbutololanteil von Betarelix verstärkt oder abgeschwächt, durch den Piretanidanteil abgeschwächt werden.

Allergische Reaktionen (z. B. durch Insektenstiche, bei Desensibilisierung) können aufgrund einer abgeschwächten Gegenregulation des Kreislaufsystems in verstärkter Form auftreten (anaphylaktischer Schock).

Gleichzeitige Anwendung von Kortikoiden, von Carbenoxolon, gr√∂√üerer Mengen Lakritze oder √ľberm√§√üiger Gebrauch von Abf√ľhrmitteln kann die Neigung zu Kaliummangel verst√§rken.

Wirkungen und Nebenwirkungen hoher Dosen von Salicylaten und curareartigen Muskelrelaxanzien werden möglicherweise durch den Piretanidanteil von Betarelix verstärkt.

Die Ausscheidung von Lithiumsalzen wird vermindert; dies kann zu einem Anstieg des Serum- Lithiumspiegels f√ľhren und die Gefahr herz- und nervensch√§digender Lithiumeffekte erh√∂hen (bei Patienten, die mit Lithiumsalzen behandelt werden, Lithiumspiegel √ľberwachen).

Möglicherweise können die nierenzellschädigenden (nephrotoxischen) Effekte einiger Antibiotika (z. B. Aminoglykoside, einige Cephalosporine, Polymyxine) durch Betarelix verstärkt werden. Bei Patienten mit Nierenschädigung, die durch Antibiotika hervorgerufen wurde, sollte Betarelix mit Vorsicht eingesetzt werden. Piretanid kann die ototoxische (den Gehörnerv schädigende) Wirkung von Aminoglykosid-Antibiotika (z. B. Kanamycin, Gentamicin, Tobramycin) und anderen gehörschädigenden Arzneimitteln verstärken. Auftretende Hörstörungen können irreversibel sein.

Daher d√ľrfen die vorgenannten Arzneimittel nur bei Vorliegen zwingender Gr√ľnde gleichzeitig mit Betarelix angewendet werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Während der Schwangerschaft und Stillzeit darf Betarelix nicht angewendet werden.

Kinder

√úber die Anwendung von Betarelix bei Kindern liegen keine Erfahrungen vor, es darf deshalb bei Kindern nicht eingesetzt werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen kann das Reaktionsvermögen so weit verändert sein, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder z. B. zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Das Kombinationsarzneimittel sollte nur nach vorheriger Dosistitration mit den Einzelkomponenten gegeben werden. Eventuell kann eine direkte Umstellung von der Monotherapie auf das Kombinationsarzneimittel in Erwägung gezogen werden.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis:

Wie Sie Betarelix einnehmen sollen, sagt Ihnen Ihr Arzt. Er wird sich im Allgemeinen an die folgende Empfehlung orientieren.

Soweit nicht anders verordnet, wird einmal t√§glich 1 Filmtablette (40 mg Penbutololsulfat, 6 mg Piretanid) eingenommen, m√∂glichst morgens zum Fr√ľhst√ľck.

Art der Anwendung:

Die Tabletten werden w√§hrend der Mahlzeit, m√∂glichst morgens zum Fr√ľhst√ľck, unzerkaut mit reichlich Fl√ľssigkeit (¬Ĺ ‚Äď 1 Glas Wasser) eingenommen.

Dauer der Anwendung:

Die Dauer der Anwendung bestimmt Ihr behandelnder Arzt. Um den erhöhten Blutdruck dauerhaft zu normalisieren, sollte die Einnahme der Tabletten nicht ohne Grund unterbrochen bzw. beendet werden.

Wenn Sie eine größere Menge Betarelix eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie einmal eine Tablette Betarelix zu viel eingenommen haben, gen√ľgt es in aller Regel, einen Arzt um Rat zu fragen, falls Sie irgendwelche Nebenwirkungen an sich beobachten. Haben Sie allerdings versehentlich gr√∂√üere Mengen eingenommen, wenden Sie sich bitte sofort an einen Arzt, damit dieser Sie beraten und ‚Äď wenn n√∂tig ‚Äď √ľberwachen und behandeln kann.

Wenn Sie die Einnahme von Betarelix vergessen haben

Die unterlassene Einnahme von Betarelix können Sie im Laufe des Tages nachholen und am darauf folgenden Tag die von Ihrem Arzt verordnete Menge wie gewohnt weiternehmen.

Wenn Sie die Einnahme von Betarelix abbrechen

Eine Unterbrechung oder √Ąnderung der Dosierung darf nur auf √§rztliche Anweisung erfolgen. Soll eine Behandlung mit Betarelix nach l√§ngerer Anwendung unterbrochen oder abgesetzt werden, dann sollte dies grunds√§tzlich langsam ausschleichend erfolgen; andernfalls kann es zur Minderdurchblutung des Herzmuskels und zum Wiederauftreten zu hoher Blutdruckwerte kommen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zu Grunde gelegt:

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen

Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Mögliche Nebenwirkungen:

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

In Einzelfällen wurde ein Abfall der Thrombozyten im Blut (Thrombozytopenie) beobachtet, dadurch kann es zu einer erhöhten Blutungsneigung kommen.

Erkrankungen des Immunsystems

Gelegentlich k√∂nnen allergische Reaktionen (Hautausschl√§ge, allergischer Schnupfen, Licht√ľberempfindlichkeit), K√§ltegef√ľhl oder Kribbeln in den Gliedma√üen auftreten.

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Der Piretanidanteil in Betarelix kann zu Kaliumverlust und Calciumverlust f√ľhren, bei zu geringer Kochsalzzufuhr kann ein Natriummangel auftreten. Allgemeine Muskelschw√§che und Wadenkr√§mpfe k√∂nnen ein Hinweis auf St√∂rungen im Elektrolythaushalt sein. Besonders bei √§lteren Patienten kann es bei erheblichem Fl√ľssigkeitsverlust zu Kreislaufst√∂rungen kommen, dabei kann die Gerinnungsneigung des Blutes erh√∂ht sein.

Selten können die Blutfettwerte ansteigen.

Bei Zuckerkranken kann in seltenen Fällen die Neigung zu Unterzuckerung verstärkt werden, dabei können die Symptome einer Unterzuckerung (z. B. schnelle Herzschlagfolge) verschleiert werden. Eine verborgene Zuckerkrankheit (latenter Diabetes mellitus) kann selten in Erscheinung treten, eine bereits bestehende sich verschlechtern.

Psychiatrische Erkrankungen

Es können selten psychische Störungen (depressive Verstimmung, Angstzustände und Halluzinationen) auftreten.

Erkrankungen des Nervensystems

Insbesondere zu Beginn der Behandlung h√§ufig Kopfschmerzen, Schwindel, gelegentlich Schwitzen. Es k√∂nnen, wie bei einer Betablocker-Therapie generell, gelegentlich M√ľdigkeit, Benommenheit, Schlafst√∂rungen (auch Albtr√§ume) auftreten.

Augenerkrankungen

Unter der Behandlung mit Beta-Rezeptorenblockern kann es selten zu vermindertem Tr√§nenfluss kommen (Vorsicht bei Kontaktlinsentr√§gern), eine Bindehautentz√ľndung kann in seltenen F√§llen auftreten.

Herz-/Kreislauferkrankungen

Der Penbutololanteil in Betarelix kann zu unerw√ľnscht langsamem Puls, St√∂rungen der Erregungsleitung des Herzens, zu Herzleistungsschw√§che und zu einem √ľberm√§√üigen Blutdruckabfall f√ľhren bzw. vorbestehende St√∂rungen dieser Art verst√§rken. Eine den Blutdruckabfall begleitende Pulsbeschleunigung kann abgeschw√§cht sein. Selten k√∂nnen Herzschmerzen (Angina pectoris) ausgel√∂st oder verst√§rkt werden.

Gefäßerkrankungen

In Einzelfällen kann es zu einer Verstärkung bestehender Durchblutungsstörungen der Gliedmaßen (Claudicatio intermittens, Morbus Raynaud) kommen.

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Unter Betarelix sind vereinzelt Atembeschwerden beobachtet worden. Vor allem bei Patienten mit Neigung zu atemwegsverengenden Reaktionen k√∂nnen Atemwegsverengung (Bronchospasmus) und schwere, unter Umst√§nden lebensbedrohliche Atemnot ausgel√∂st werden. Darum m√ľssen Sie, falls sich bei Ihnen eine schwere Atemnot entwickelt, umgehend einen Arzt benachrichtigen und d√ľrfen Betarelix auf keinen Fall ohne √§rztliche Aufsicht weiternehmen.

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts

Betarelix kann gelegentlich, insbesondere zu Beginn der Behandlung verursachen: Magen-Darm- Beschwerden wie √úbelkeit, Brechreiz, Durchfall oder Verstopfung, selten Mundtrockenheit.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Arzneimittel, die Beta-Rezeptorenblocker enthalten, k√∂nnen in Einzelf√§llen eine Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris) ausl√∂sen, die Symptome dieser Erkrankung verschlechtern oder zu psoriasiformen Exanthemen f√ľhren.

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

In Einzelfällen kann es zu Muskelschwäche oder sehr selten auch zu Muskelkrämpfen kommen.

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Die Werte von Kreatinin, Harnsäure und Harnstoff im Blut können ansteigen.

Bei Patienten mit gest√∂rter Blasenentleerung oder Vergr√∂√üerung der Prostata (Prostatahypertrophie) k√∂nnen die Symptome einer Harnabflussbehinderung verst√§rkt werden, im √§u√üersten Fall kann es zu Harnsperre mit Blasen√ľberdehnung kommen.

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdr√ľse

Beim Mann kann es selten zu Potenzstörungen kommen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Umkarton nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Betarelix enthält

  • Die Wirkstoffe sind Penbutololsulfat und Piretanid. Jede Filmtablette enth√§lt 40 mg Penbutololsulfat und 6 mg Piretanid.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Mikrokristalline Cellulose, Maisst√§rke, Povidon 25000, Hypromellose, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich], Talkum, Macrogol 8000, Titandioxid (E 171), Eisen(III)-hydroxid-oxid (E 172), Eisen(III)-oxid (E 172).

Wie Betarelix aussieht und Inhalt der Packung

Betarelix ist eine lachsfarbene, oblongförmige Filmtablette mit beidseitiger Bruchkerbe. Die Filmtablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Betarelix ist in Packungen mit 60 (N2) und 100 (N3) Filmtabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

PUREN Pharma GmbH & Co. KG

Willy-Brandt-Allee 2

81829 M√ľnchen

Telefon: 089/558909 - 0

Telefax: 089/558909 - 240

Hersteller

Rottendorf Pharma GmbH

Ostenfelder Str. 51 ‚Äď 61

59320 Enningerloh

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juli 2015.

Wie Betarelix Ihnen am besten hilftUm Ihren hohen Blutdruck langfristig zu senken, nehmen Sie Betarelix bitte regelm√§√üig ein, wie Ihr Arzt es Ihnen verordnet hat, und bem√ľhen Sie sich um eine gesundheitsbewusste Lebensweise. Was bedeutet eine gesundheitsbewusste Lebensweise? Nicht, dass Sie auf alle Annehmlichkeiten verzichten m√ľssen. Wichtig sind sportliche Bet√§tigung, gesunde Ern√§hrung sowie Vermeiden von Rauchen und Stress.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt dar√ľber, wie Sie Ihr Herz-Kreislauf-System in Schwung halten k√∂nnen. M√§√üige, aber regelm√§√üige sportliche Bet√§tigung wirkt sich g√ľnstig aus. Ausgedehnte Spazierg√§nge, Wandern, Bergwandern, Skiwandern und Radfahren sind besonders geeignet.

Wie wird oder bleibt man normalgewichtig? Essen Sie kalorienbewusst. Genie√üen Sie kleine Portionen, w√§hlen Sie lieber Fisch, Gem√ľse und Obst aus anstelle von zu viel Fleisch, fettem Brotaufstrich und S√ľ√üigkeiten. Bei alkoholischen Getr√§nken sollten Sie darauf achten, dass Sie im Schnitt weniger als 30 g Alkohol pro Tag zu sich nehmen, d. h. nicht mehr als einen halben Liter Bier oder einen viertel Liter Wein. Kontrollieren Sie Ihr Gewicht, indem Sie sich t√§glich wiegen.

Das Rauchen sollten Sie auf jeden Fall aufgeben, es fördert die Arterienverkalkung erheblich. Rauchen verengt die Gefäße und beeinträchtigt den Transport von Sauerstoff in die Gewebe des Körpers. Das Blut fließt schlechter und neigt zur Gerinnung. Wenn Sie es allein nicht schaffen, das Rauchen aufzugeben, versuchen Sie es mit Gleichgesinnten in einer Gruppe.

Aufregung, √Ąrger und Hetze geh√∂ren zu unserem Alltag. Zu viel schadet jedoch unserem K√∂rper. Sie sollten daher versuchen, Stress abzuwehren bzw. sich bewusst zu entspannen.

Hierzu geh√∂ren Spazieren gehen und Rad fahren genauso wie entspannt Lesen oder Musik h√∂ren. Tun Sie das, was Ihnen Spa√ü macht. Dar√ľber hinaus sollten Sie regelm√§√üig Urlaub nehmen und ‚Äď entweder zu Hause oder in der Ferne ‚Äď Ihre gesundheitsbewusste Lebensweise praktizieren und genie√üen.

PUREN Pharma GmbH & Co. KG

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Zuletzt aktualisiert: 24.08.2023

Quelle: Betarelix 40/6mg - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Piretanid Penbutolol
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden