Wirkstoff(e) Ramipril Piretanid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
Betäubungsmittel Nein
ATC Code C09BA05
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, Kombinationen

Zulassungsinhaber

Sanofi-Aventis Deutschland GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Ramipril Sandoz 10 mg Tabletten Ramipril Sandoz Pharmaceuticals GmbH
Ramipril STADA 10mg Tabletten Ramipril STADAPHARM
Ramipril TAD 2,5 mg Tabletten Ramipril TAD Pharma GmbH
Ramipril Sandoz 1,25 mg Tabletten Ramipril Sandoz Pharmaceuticals GmbH
Ramipril Galex 2,5 mg Tabletten Ramipril Galex proizvodnja in promet s farmacevtsimi in drugimi proizvodi, d.d.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

WAS IST ARETENSIN, UND WOF√úR WIRD ES ANGEWENDET?
Aretensin ist ein Arzneimittel gegen zu hohen Blutdruck, das aus einem ACE-Hemmer (Ramipril) und einem Schleifendiuretikum (Piretanid) besteht. Die blutdrucksenkenden Wirkungen beider Komponenten ergänzen sich.
Aretensin wird angewendet bei nicht organbedingtem Bluthochdruck (essenzielle Hypertonie). Aretensin ist angezeigt bei Patienten, deren Blutdruck mit Ramipril allein nicht ausreichend gesenkt werden konnte.
Da keine ausreichenden Therapieerfahrungen vorliegen, darf Aretensin nicht angewendet werden bei
Nierenerkrankungen, die mit Steroiden, nicht steroidalen Antiphlogistika, Immunmodulatoren und/oder zytotoxischen Substanzen behandelt werden,
Dialysepatienten,
unbehandelter Herzleistungsschwäche (dekompensierte Herzinsuffizienz),
Kindern.
Die gleichzeitige Anwendung von Aretensin oder anderen ACE-Hemmern und bestimmten Behandlungsmethoden (extrakorporale Therapieverfahren), die zum Kontakt von Blut mit negativ geladenen Oberfl√§chen f√ľhren, ist zu vermeiden, da schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen bis hin zum lebensbedrohlichen Schock auftreten k√∂nnen (siehe folgende Beispiele).
So darf während der Behandlung mit Aretensin keine Blutwäsche (Dialyse oder Hämofiltration) mit Poly(acrylonitril,natrium-2-methylallylsulfonat)-high-flux-Membranen (z. B. ?AN 69?) und keine LDL-(Low-density-Lipoprotein)Apherese mit Dextransulfat erfolgen.
Im Falle einer notfallmäßigen Dialyse oder Hämofiltration oder der Notwendigkeit einer LDL-Apherese muss deshalb eine andere Dialysemembran verwendet werden und die Patienten sollten auf eine Behandlung mit einem blutdrucksenkendem Arzneimittel umgestellt werden, das nicht zur Gruppe der ACE-Hemmer gehört.
Teilen Sie Ihren √Ąrzten mit, dass Sie mit Aretensin behandelt werden bzw. Dialysen ben√∂tigen, damit die √Ąrzte dies bei der Behandlung ber√ľcksichtigen k√∂nnen.
Während einer Therapie zur Schwächung bzw. Aufhebung der allergischen Reaktionsbereitschaft (Desensibilisierungstherapie) gegen Insektengifte (z. B. von Bienen oder Wespen) und gleichzeitiger Anwendung eines ACE-Hemmers können z. T. lebensbedrohliche Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Blutdruckabfall, Atemnot, Erbrechen, allergische Hautreaktionen) auftreten. Überempfindlichkeitsreaktionen können auch nach Insektenstichen (wie Bienen- oder Wespenstich) vorkommen.
Falls eine Desensibilisierungstherapie gegen Insektengifte notwendig ist, ist der ACE-Hemmer vor√ľbergehend durch andere Arzneimittel gegen Bluthochdruck zu ersetzen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Aretensin darf nicht eingenommen werden,
wenn f√ľr Sie einer der nachfolgend genannten Umst√§nde zutrifft, da sonst das Arzneimittel wahrscheinlich mehr schaden als nutzen wird:
wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Ramipril, einen anderen ACE-Hemmer, Piretanid sowie Sulfonamide (m√∂gliche Kreuzreaktionen beachten) oder einen der sonstigen Bestandteile von Aretensin sind,
wenn Sie in der Vergangenheit pl√∂tzlich auftretende Gewebeschwellungen, ein sogenanntes Angio√∂dem, hatten (z.¬†B. infolge einer fr√ľheren ACE-Hemmer-Therapie),
wenn Sie unter schweren Nierenfunktionsst√∂rungen leiden (Kreatininkonzentration im Blut √ľber 1,8 mg/dl; Kreatinin-Clearance geringer als 30 ml/min),
wenn bei Ihnen eine Verengung der Nierenarterien (beidseitig bzw. einseitig bei Einzelniere) vorliegt,
nach einer Nierentransplantation,
wenn bei Ihnen eine den Blutfluss behindernde Aorten- oder Mitralklappenverengung bzw. andere Ausflussbehinderungen der linken Herzkammer (z. B. hypertrophe Kardiomyopathie) vorliegen,
bei primär erhöhter Aldosteron-Konzentration im Blut,
bei schweren Leberfunktionsstörungen (Praecoma/Coma hepaticum) oder primärer Lebererkrankung,
bei schweren Elektrolytstörungen, die sich durch Behandlung mit Aretensin verschlechtern können (z. B. Natrium- oder Kaliummangel im Blut),
bei verminderter zirkulierender Blutmenge oder Mangel an Körperwasser,
wenn Sie schwanger sind,
wenn Sie stillen (abstillen!),
bei zu niedrigem oder instabilem Blutdruck.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Aretensin ist erforderlich
Wenn plötzlich Gewebeschwellungen (Angioödeme) während der Behandlung auftreten, muss Aretensin sofort abgesetzt werden. Ein durch ACE-Hemmer ausgelöstes Angioödem kann mit Beteiligung von Kehlkopf, Rachen und/oder Zunge verlaufen (siehe Maßnahmen unter ?4. Welche Nebenwirkungen sind möglich??). Gewebeschwellungen der Lippen, des Gesichts und der Gliedmaßen können ebenfalls auftreten.
Angioödeme des Darmes wurden unter Behandlung mit ACE-Hemmern beobachtet. Die Patienten hatten Bauchschmerzen (mit oder ohne Übelkeit und Erbrechen). Die Symptome verschwanden, nachdem der ACE-Hemmer abgesetzt wurde.
Die Behandlung mit Aretensin erfordert regelmäßige ärztliche Überwachung.
Bei Patienten mit erhöhter Aktivität des Renin-Angiotensin-Systems (ein komplexes Blutdruckregulationssystem des Körpers) besteht das Risiko, dass ein plötzlicher ausgeprägter Blutdruckabfall und eine Verschlechterung der Nierenfunktion aufgrund der ACE-Hemmung auftreten. Wenn Aretensin in solchen Fällen zum ersten Mal oder erstmals in höherer Dosierung angewendet wird, ist der Blutdruck so lange sorgfältig zu kontrollieren, bis keine weitere akute Blutdrucksenkung mehr zu erwarten ist.
Eine erhöhte Aktivität des Renin-Angiotensin-Systems ist beispielsweise zu erwarten bei:
Patienten mit schwerem Bluthochdruck. Zu Behandlungsbeginn ist eine enge ärztliche Überwachung erforderlich.
Patienten mit gleichzeitig vorhandener Herzleistungsschwäche. Bei schwerer Herzleistungsschwäche ist zu Behandlungsbeginn eine enge ärztliche Überwachung erforderlich.
mit harntreibenden Arzneimitteln (Diuretika) vorbehandelten Patienten. Wenn das harntreibende Arzneimittel nicht abgesetzt oder in seiner Dosis reduziert werden kann, ist zu Behandlungsbeginn eine enge ärztliche Überwachung erforderlich.
Patienten mit Salz- und/oder Fl√ľssigkeitsmangel oder bei Patienten, bei denen sich diese wegen unzureichender Fl√ľssigkeits- oder Salzaufnahme entwickeln k√∂nnten, z.¬†B. bei Durchfall, Erbrechen oder √ľberm√§√üigem Schwitzen und unzureichendem Salz- und Fl√ľssigkeitsersatz.
Patienten mit Ein- oder Ausflussbehinderung der linken Herzkammer (z. B. Aorten- oder Mitralklappenverengung, hypertrophe Kardiomyopathie).
Patienten mit einer den Blutfluss behindernden Nierenarterienverengung. Das Absetzen einer bestehenden Diuretikabehandlung kann erforderlich sein.
Bei Patienten, die durch einen unerw√ľnscht starken Blutdruckabfall besonders gef√§hrdet w√ľrden (z.¬†B. Patienten mit Verengungen der herzversorgenden oder der hirnversorgenden Gef√§√üe), erfordert die Anfangsphase der Behandlung eine enge √§rztliche √úberwachung.
√Ąltere Patienten
Manche √§lteren Patienten (√ľber 65 Jahre) k√∂nnten besonders stark auf ACE-Hemmer reagieren. Zu Beginn der Behandlung wird eine √úberpr√ľfung der Nierenfunktion empfohlen.
Vor Anwendung von Aretensin muss die Nierenfunktion √ľberpr√ľft worden sein. Es wird empfohlen, die Nierenfunktion besonders in den ersten Wochen der Behandlung zu √ľberwachen. Dies gilt insbesondere f√ľr:
Patienten mit Herzleistungsschwäche,
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion,
Patienten mit einseitiger Nierenarterienverengung (in diesem Fall kann bereits ein geringer Kreatininanstieg im Blut Hinweis auf den Ausfall der betroffenen Niere sein).
Ein Salz-/Fl√ľssigkeitsmangel (z.¬†B. durch kochsalzarme Di√§t, Erbrechen, Durchfall oder Vorbehandlung mit Diuretika) muss vor Beginn der Therapie ausgeglichen werden.
Während der Therapie mit Aretensin sollten bestimmte Blutwerte, insbesondere Kalium, Natrium und Kalzium, sowie Harnsäure, Kreatinin und der Blutzucker regelmäßig kontrolliert werden. Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sind häufigere Kontrollen des Kaliumblutspiegels erforderlich.
Es wird empfohlen, die Anzahl der weißen Blutkörperchen zu kontrollieren, um eine mögliche Abnahme der weißen Blutkörperchen (Leukopenie) zu erkennen. Eine engere Überwachung ist zu Beginn der Behandlung ratsam und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder Kollagenerkrankungen (z. B. Lupus erythematodes oder Sklerodermie) oder bei Patienten, die mit anderen Arzneimitteln behandelt werden, die das Blutbild verändern können.
Sollten im Verlauf der Therapie mit Aretensin Symptome wie Fieber, Lymphknotenschwellungen und/oder Halsentz√ľndungen bzw. eine erh√∂hte Blutungsneigung (z.¬†B. schwer stillbares Zahnfleischbluten) auftreten, muss umgehend das Blutbild untersucht werden.
Insbesondere zu Behandlungsbeginn und bei Risikopatienten (Patienten mit Diabetes mellitus, eingeschr√§nkter Nierenfunktion, Kollagenerkrankungen, √§lteren Patienten) und bei Behandlung mit Arzneimitteln, die die Abwehrreaktionen unterdr√ľcken (Immunsuppressiva, Zytostatika), oder mit Allopurinol, Procainamid, Digitalisglykosiden, Glukokortikoiden sowie Abf√ľhrmitteln sind Kontrollen der o.¬†g. Blutwerte bzw. des Blutbildes in k√ľrzeren Abst√§nden angezeigt.
Aretensin darf nur nach sehr kritischer Nutzen-Risiko-Abwägung unter regelmäßiger Kontrolle von bestimmten klinischen Befunden und Laborwerten angewendet werden bei:
vermehrter Eiweißausscheidung im Urin (mehr als 1 g/Tag),
Gicht,
eingeschränkter Leberfunktion,
gestörter Immunreaktion oder Kollagenkrankheit (z. B. Lupus erythematodes, Sklerodermie),
gleichzeitiger Therapie mit Arzneimitteln, die die Abwehrreaktionen unterdr√ľcken (z.¬†B. Kortikoide, Zytostatika, Antimetaboliten), Allopurinol, Procainamid oder Lithium,
Verengung der Hirngefäße (zerebraler Gefäßsklerose),
Verengung der Herzkranzgefäße (Koronarsklerose),
Patienten mit einer Harnabflussbehinderung (z. B. bei Prostatahyperplasie, Hydronephrose, Ureterstenose).
Bei Patienten mit Blasenentleerungsst√∂rungen (z.¬†B. bei Prostatahyperplasie) darf Aretensin nur angewendet werden, wenn f√ľr freien Harnabfluss gesorgt wird, da eine pl√∂tzlich einsetzende Harnflut zu einem akuten Harnverhalt mit √úberdehnung der Blase f√ľhren kann.
Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder wenn Sie schwanger werden könnten/möchten (siehe Abschnitt Schwangerschaft und Stillzeit).
Warnhinweise:
Bei der gleichzeitigen Anwendung von Aretensin und bestimmten Behandlungsmethoden (extrakorporale Therapieverfahren), die zum Kontakt von Blut mit negativ geladenen Oberfl√§chen f√ľhren (z.¬†B. Dialyse oder H√§mofiltration mit bestimmten Dialysemembranen oder LDL-Apherese mit Dextransulfat), besteht die Gefahr, dass schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktoide Reaktionen) bis hin zum lebensbedrohlichen Schock auftreten k√∂nnen. Dies gilt auch f√ľr eine Therapie zur Schw√§chung bzw. Aufhebung der allergischen Reaktionsbereitschaft (Desensibilisierungstherapie) gegen Insektengifte.
Aretensin nicht zusammen mit Poly(acrylonitril,natrium-2-methylallylsulfonat)-high-flux-Membranen (z. B. ?AN 69?), während einer LDL-Apherese mit Dextransulfat oder während einer Desensibilisierungsbehandlung mit Insektengiften anwendenAretensin.
Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
Die Anwendung von Aretensin kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren. Zudem kann es bei Anwendung von Aretensin als Dopingmittel zu einer Gef√§hrdung der Gesundheit kommen.
Schwangerschaft
Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder wenn Sie schwanger werden k√∂nnten/m√∂chten). Sie sollten Aretensin vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, absetzen. Ihr Arzt wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Einnahme von Aretensin kann ab dem dritten Schwangerschaftsmonat zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren.
Stillzeit
Teilen sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Ihr Arzt wird eine andere Behandlung ausw√§hlen, wenn Sie stillen wollen, vor allem, solange Ihr Kind im Neugeborenenalter ist oder wenn es eine Fr√ľhgeburt war.
Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Einige Nebenwirkungen (z.¬†B. einige Symptome der Blutdrucksenkung, wie Benommenheit, Schwindelgef√ľhl) k√∂nnen die Konzentrations- und Reaktionsf√§higkeit beeintr√§chtigen und stellen daher ein Risiko dar, wenn diese F√§higkeiten besonders wichtig sind (z.¬†B. beim Steuern eines Fahrzeugs oder beim Bedienen von Maschinen).

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Wie wird es angewendet?

WIE IST ARETENSIN EINZUNEHMEN?
Wie Sie Aretensin einnehmen sollen, sagt Ihnen Ihr Arzt. Er wird sich im Allgemeinen an folgenden Empfehlungen orientieren:
Grundsätzlich sollte die Behandlung des Bluthochdrucks mit einem Einzelwirkstoff in niedriger Dosierung einschleichend begonnen werden.
Die Gabe der fixen Kombination Aretensin wird erst nach vorangegangener individueller Dosiseinstellung (Dosistitration) mit den Einzelsubstanzen (d. h. Ramipril und Piretanid) empfohlen. Wenn klinisch vertretbar, kann eine direkte Umstellung von der Monotherapie auf die fixe Kombination in Erwägung gezogen werden.
Hinweis:
Da es bei der Umstellung von der Monotherapie auf die Kombination Aretensin und bei Erh√∂hung der Dosierung von Ramipril bzw. Piretanid ‚Äď insbesondere bei Patienten mit Salz- und/oder Fl√ľssigkeitsmangel (z.¬†B. Erbrechen/Durchfall, Diuretikavorbehandlung), Herzleistungsschw√§che oder schwerem Bluthochdruck ‚Äď zu einem √ľberm√§√üigen Blutdruckabfall kommen kann, sind diese Patienten mindestens 8 Stunden √§rztlich zu √ľberwachen.
In der Regel wird die fixe Kombination Aretensin nach vorangegangener Therapie mit der freien Kombination aus Ramipril und Piretanid angewendet, wenn die Erhaltungsdosen der Einzelwirkstoffe denen der fixen Kombination entsprechen und damit eine Normalisierung des Blutdrucks bewirkt werden konnte. In den meisten F√§llen betr√§gt die Dosierung 1 Tablette Aretensin (5¬†mg Ramipril und 6 mg Piretanid) t√§glich. Die t√§gliche Maximaldosis von 2 Tabletten Aretensin (10 mg Ramipril und 12¬†mg Piretanid) sollte nicht √ľberschritten werden.
Bei Patienten, die mit einem Diuretikum vorbehandelt sind und bisher noch keinen ACE-Hemmer erhalten haben, ist zu erwägen, dieses wenigstens 2 bis 3 Tage vor Beginn der Behandlung mit Aretensin abzusetzen oder zumindest in der Dosis zu verringern.
Dosierung bei eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance < 60 ml/min) und älteren Patienten:
Die Dosiseinstellung ist besonders sorgf√§ltig vorzunehmen (Titration der Einzelkomponenten). Die Erhaltungsdosis betr√§gt ¬Ĺ Tablette Aretensin, die Maximaldosis 1 Tablette Aretensin t√§glich.
Art der Anwendung
Aretensin Tabletten sind unzerkaut und mit ausreichend Fl√ľssigkeit (etwa ¬Ĺ Glas Wasser) vor, w√§hrend oder nach einer Mahlzeit einzunehmen. Grunds√§tzlich wird empfohlen, die verordnete Tagesmenge morgens auf einmal einzunehmen.
Dauer der Anwendung
Die Dauer der Anwendung bestimmt der behandelnde Arzt.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Aretensin zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge von Aretensin eingenommen haben, als Sie sollten
In Abhängigkeit vom Ausmaß der Überdosierung sind z. B. folgende Symptome möglich:
stark erhöhte Harnausscheidung, starker Blutdruckabfall, verlangsamte Herzschlagfolge, Kreislaufschock, Elektrolytstörungen, Nierenversagen.
Bei dringendem Verdacht einer Überdosierung benötigen Sie ärztliche Hilfe!
Wenn Sie die Einnahme von Aretensin vergessen haben
Wenn Sie einmal vergessen haben sollten, Aretensin einzunehmen, nehmen Sie beim nächsten Mal nicht zusätzlich mehr Tabletten ein, sondern setzen Sie die Behandlung mit der verordneten Dosis fort.
Wenn Sie die Einnahme von Aretensin abbrechen
Sie sollten die Behandlung mit Aretensin nicht ohne Anordnung des Arztes unterbrechen oder vorzeitig beenden, denn Sie gefährden sonst den Behandlungserfolg.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von Aretensin mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Folgende Wechselwirkungen können bei gleichzeitiger Anwendung von Aretensin, ACE-Hemmern oder Piretanid und den nachfolgend genannten Arzneimitteln bzw. Substanzen auftreten:
Nicht empfohlene Arzneimittelkombinationen
Kaliumsalze, kaliumsparende Diuretika (z. B. Amilorid, Triamteren, Spironolacton): verstärkter Anstieg der Kaliumkonzentration im Blut. Wenn eine gleichzeitige Behandlung mit diesen Arzneimitteln angezeigt ist, erfordert dies eine engmaschige Überwachung des Kaliumblutspiegels.
Geh√∂rsch√§digende Arzneimittel (z.¬†B. Aminoglykosidantibiotika, Cisplatin): m√∂gliche Verst√§rkung der geh√∂rsch√§digenden Wirkung dieser Substanzen durch Piretanid. Auftretende H√∂rst√∂rungen k√∂nnen irreversibel sein. Die vorgenannten Arzneimittel sollten daher nur gleichzeitig angewendet werden, wenn daf√ľr zwingende medizinische Gr√ľnde vorliegen.
Vorsicht bei der Anwendung
Blutdrucksenkende Arzneimittel (z.¬†B. andere harntreibende Mittel, Betarezeptorenblocker) und andere Arzneimittel mit blutdrucksenkendem Potenzial (z.¬†B. Nitrate, Vasodilatatoren, Schlafmittel, Barbiturate, Phenothiazine, trizyklische Antidepressiva, Narkotika, An√§sthetika): Verst√§rkung der blutdrucksenkenden Wirkung von Aretensin. Gegebenenfalls Information des Narkosearztes √ľber die Therapie mit Aretensin.
Bestimmte blutdruckerhöhende Arzneimittel (Sympathomimetika, z. B. Epinephrin): mögliche Abschwächung der blutdrucksenkenden Wirkung von Aretensin (engmaschige Blutdruckkontrollen empfohlen). Außerdem kann Piretanid die Wirkung dieser Arzneimittel abschwächen.
Allopurinol, Procainamid oder Arzneimittel, die die Abwehrreaktionen unterdr√ľcken (Zytostatika, Immunsuppressiva, systemische Kortikoide), sowie andere Arzneimittel, die das Blutbild ver√§ndern k√∂nnen: erh√∂hte Wahrscheinlichkeit von Blutbildver√§nderungen, insbesondere Abnahme der wei√üen Blutk√∂rperchen (Leukopenie).
Lithium: Erhöhung der Lithiumkonzentration im Blut und dadurch Verstärkung der herz- und nervenschädigenden Wirkung von Lithium (regelmäßige Kontrolle des Blutspiegels von Lithium erforderlich!).
Blutzuckersenkende Arzneimittel zum Einnehmen (z.¬†B. Sulfonylharnstoffe, Biguanide), Insulin: ACE-Hemmer k√∂nnen die Insulinresistenz vermindern. In Einzelf√§llen kann dies bei Patienten, die gleichzeitig mit Antidiabetika (blutzuckersenkende Arzneimittel) behandelt werden, zu einer zu starken Senkung des Blutzuckerspiegels f√ľhren. Piretanid kann die Wirkung von Antidiabetika abschw√§chen. Eine Dosisanpassung von oralen Antidiabetika oder Insulin kann erforderlich sein; zu Behandlungsbeginn wird eine besonders sorgf√§ltige Kontrolle des Blutzuckers empfohlen.
Arzneimittel gegen Schmerzen und Entz√ľndungen (nicht steroidale Antiphlogistika, Analgetika, z.¬†B. Indometacin, Acetylsalicyls√§ure): m√∂gliche Abschw√§chung der blutdrucksenkenden Wirkung von Aretensin und Entwicklung eines akuten Nierenversagens oder Anstieg des Kaliumblutspiegels.
Heparin: möglicher Anstieg des Kaliumblutspiegels.
Probenecid: mögliche Abschwächung der blutdrucksenkenden Wirkung von Piretanid.
Salicylate: mögliche Verstärkung der Wirksamkeit und der das zentrale Nervensystem schädigenden Wirkung von Salicylaten durch Piretanid.
Corticosteroide, ACTH, Amphotericin B, Carbenoxolon, größere Mengen Lakritze, Laxanzien (bei Daueranwendung) und andere kaliumausscheidende harntreibende Arzneimittel oder andere kaliumsenkende Arzneimittel: erhöhtes Risiko eines Kaliummangels im Blut.
Digitalisglykoside: mögliche Verstärkung schädlicher Nebenwirkungen bestimmter Herzmittel (Digitalisglykoside) durch Veränderung von Elektrolytkonzentrationen (z. B. Kalium- oder Magnesiummangel im Blut).
Muskelrelaxanzien vom Curaretyp: m√∂gliche Verst√§rkung und Verl√§ngerung der Wirkung von bestimmten Arzneimitteln, die eine Muskelentspannung herbeif√ľhren (Information des Narkosearztes √ľber die Therapie mit Aretensin!).
Nierenschädigende Arzneimittel: mögliche Verstärkung der nierenschädigenden Wirkung durch Piretanid.
Bei Einnahme von Aretensin zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Die Aufnahme von Ramipril wird durch Nahrungsaufnahme nicht signifikant beeinträchtigt.
Kochsalz: mögliche Abschwächung der blutdrucksenkenden Wirkung von Aretensin bei erhöhter Kochsalzzufuhr.
Alkohol: Ramipril kann zu verst√§rkter Erweiterung der Blutgef√§√üe f√ľhren und dadurch die Alkoholwirkung verst√§rken.
Größere Mengen von Lakritze: erhöhte Kaliumverluste.
WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M√ĖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann Aretensin Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten m√ľssen. Nebenwirkungen, die von Aretensin, anderen ACE-Hemmern oder Piretanid bekannt sind und daher auftreten k√∂nnen, werden im Folgenden beschrieben.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die Nebenwirkungen nach abnehmendem Schweregrad angegeben.

Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind

Wenn Sie von einer der nachfolgend genannten Nebenwirkungen betroffen sind, nehmen Sie Aretensin nicht weiter ein, und suchen Sie Ihren Arzt möglichst umgehend auf.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen oder andere unerw√ľnschte Wirkungen unter der Behandlung mit Aretensin bemerken. Einige Arzneimittelnebenwirkungen (z.¬†B. √ľberm√§√üiger Blutdruckabfall, Angio√∂dem) k√∂nnen unter Umst√§nden lebensbedrohlich werden. Darum informieren Sie bitte umgehend einen Arzt, falls eine Nebenwirkung pl√∂tzlich auftritt oder sich unerwartet stark entwickelt. Nehmen Sie das Mittel auf keinen Fall ohne √§rztliche Aufsicht weiter ein.

Bei durch ACE-Hemmer ausgel√∂sten Gewebeschwellungen (Angio√∂demen) mit Beteiligung von Kehlkopf, Rachen und/oder Zunge ist die Behandlung sofort abzubrechen. Auch andere ACE-Hemmer oder entsprechende Kombinationspr√§parate d√ľrfen in solchen F√§llen nicht angewendet werden. Es m√ľssen sofort 0,3 mg bis 0,5 mg Epinephrin subkutan bzw. 0,1 mg Epinephrin (Verd√ľnnungsanweisung beachten!) langsam intraven√∂s unter EKG- und Blutdruckkontrolle gegeben werden, im Anschluss daran Glukokortikoidgabe.

Ferner wird die intravenöse Gabe von Antihistaminika und H2-Rezeptorantagonisten empfohlen. Zusätzlich zur Epinephrin-Anwendung kann bei bekanntem C1-Inaktivator-Mangel die Gabe von C1-Inaktivator erwogen werden.

Der Patient sollte ins Krankenhaus eingewiesen und mindestens 12 bis 24 Stunden lang √ľberwacht werden. Er sollte erst entlassen werden, wenn die Symptome sich vollst√§ndig zur√ľckgebildet haben.

Beim Auftreten von Gelbsucht oder bei einem deutlichen Anstieg der Leberenzyme ist die Therapie mit Aretensin abzubrechen und der Patient √§rztlich zu √ľberwachen.

Bei Verdacht auf eine schwerwiegende Hautreaktion muss sofort der behandelnde Arzt aufgesucht und ggf. die Therapie mit Aretensin abgebrochen werden.

Andere mögliche Nebenwirkungen

Herz

Gelegentlich: Mangelnde Durchblutung der Herzmuskulatur inkl. Schmerzen und Engegef√ľhl im Brustkorb (Angina Pectoris) oder Herzinfarkt, erh√∂hte Herzfrequenz, Herzrhythmusst√∂rungen, Herzklopfen, Fl√ľssigkeitsansammlungen im Gewebe (z.¬†B. in Armen und Beinen).

Blut

Gelegentlich: Erhöhte Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen (Eosinophilie).

Selten: Erniedrigte Anzahl weißer Blutkörperchen (inkl. Neutropenie, Agranulozytose), roter Blutkörperchen oder Blutplättchen, erniedrigte Hämoglobin-Konzentration.

Sehr selten: Krankhafte Erhöhung der Anzahl weißer Blutkörperchen, erhöhte Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit.

Häufigkeit nicht bekannt: Herabgesetzte Funktion des Knochenmarks, starke Verminderung aller Blutkörperchen (Panzytopenie), ?Blutarmut? (hämolytische Anämie), erniedrigter Anteil der Blutkörperchen am gesamten Blutvolumen, Bluteindickung (Hämokonzentration).

Nervensystem

H√§ufig: Kopfschmerzen, Schwindelgef√ľhl (Benommenheit).

Gelegentlich: Schwindel (Vertigo), Taubheits- und K√§ltegef√ľhl an den Gliedma√üen (Par√§sthesien), Geschmacksverlust, Geschmacksst√∂rungen.

Selten: Zittern, Gleichgewichtsstörungen.

H√§ufigkeit nicht bekannt: Mangelnde Durchblutung des Gehirns inkl. isch√§mischen Schlaganfalls und kurzfristiger symptomatischer Mangeldurchblutung des Gehirns (TIA), Beeintr√§chtigung psychomotorischer F√§higkeiten (beeintr√§chtigte Reaktionen), brennendes Gef√ľhl, Geruchsst√∂rungen.

Augen

Gelegentlich: Sehstörungen inkl. verschwommenen Sehens.

Selten: Bindehautentz√ľndung.

Ohr

Selten: Hörstörungen, Ohrgeräusche (Tinnitus).

Atemwege

H√§ufig: Trockener Reizhusten, Bronchitis, Entz√ľndung der Nasennebenh√∂hlen, Kurzatmigkeit (Dyspnoe).

Gelegentlich: Krampfartige Verengung der Bronchien inkl. Verschlimmerung von Asthma, Schnupfen, Nasenschleimhautschwellung.

Magen-Darm-Trakt

H√§ufig: Entz√ľndungen des Magen-Darm-Traktes, Verdauungsst√∂rungen, Bauchschmerzen, funktionelle St√∂rungen im Oberbauch, Durchfall, √úbelkeit, Erbrechen.

Gelegentlich: Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung (in Ausnahmef√§llen mit Todesfolge), erh√∂hte Blutwerte der Bauchspeicheldr√ľsenenzyme, Gewebeschwellung (Angio√∂dem) im Bereich des Darms, Schmerzen im Oberbauch inkl. Entz√ľndung der Magenschleimhaut, Verstopfung, Mundtrockenheit.

Selten: Zungenentz√ľndung.

H√§ufigkeit nicht bekannt: Entz√ľndliche Reaktionen der Mundh√∂hle.

Nieren und Harnwege

Gelegentlich: Eingeschränkte Nierenfunktion inkl. akuten Nierenversagens, vermehrte Urinausscheidung, Verschlechterung einer bestehenden vermehrten Eiweißausscheidung im Urin, Erhöhung der Harnstoff- und der Kreatininkonzentration im Blut.

H√§ufigkeit nicht bekannt: Symptome einer Harnabflussbehinderung bei Patienten mit gest√∂rter Blasenentleerung oder Prostatavergr√∂√üerung, Entwicklung eines Fl√ľssigkeitsmangels.

Haut

Häufig: Hautausschlag, insbesondere mit erhabenen, roten Flecken.

Gelegentlich: Gewebeschwellung (Angio√∂dem; h√§ufiger bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe; kann lebensbedrohlich werden, selten kann ein ernsthafter Verlauf zu einer t√∂dlichen Verengung der Atemwege f√ľhren), Juckreiz, vermehrtes Schwitzen.

Selten: Entz√ľndliche Hauterkrankung mit R√∂tung und Schuppung (exfoliative Dermatitis), Nesselsucht, Nagelabl√∂sung.

Sehr selten: Lichtempfindlichkeit der Haut.

Häufigkeit nicht bekannt: Schwerwiegende Hautreaktionen (toxische epidermale Nekrolyse, Stevens-Johnson-Syndrom, Erythema multiforme), schwere blasenbildende Hauterkrankung (Pemphigus), Verschlimmerung einer Schuppenflechte, schuppige oder blasige Haut- und Schleimhautveränderungen (psoriasiforme Dermatitis, pemphigoides oder lichenoides Exanthem oder Enanthem), Haarausfall.

Sklelettmuskulatur, Bindegewebe und Knochen

Häufig: Muskelkrämpfe, Muskelschmerzen.

Gelegentlich: Gelenkschmerzen.

Sehr selten: Gelenkentz√ľndung.

Häufigkeit nicht bekannt: Muskelschwäche, neuromuskuläre Übererregbarkeit (Tetanie).

Stoffwechsel und Ernährung

Häufig: Erhöhte Kaliumkonzentration im Blut.

Gelegentlich: Appetitlosigkeit, verminderter Appetit.

Häufigkeit nicht bekannt: Abnahme des Körperwassers, Verminderung der zirkulierenden Blutmenge, erniedrigte Natriumkonzentration im Blut, erniedrigte Kalium-, Chlorid-, Magnesium- und Kalziumwerte im Blut, Erhöhung der Blutfettwerte (Cholesterin und Triglyceride), Entwicklung oder Verschlimmerung einer stoffwechselbedingten Alkalose (Anstieg des pH-Wertes im Blut), Zunahme der Harnsäurekonzentration im Blut, Auslösung von Gichtanfällen, Blutzuckererhöhung. Der Blutzuckerhaushalt kann verändert werden (Verschlechterung der Glukosetoleranz). Eine Zuckerkrankheit im Vorstadium (latenter Diabetes mellitus) kann in Erscheinung treten, eine bestehende Zuckerkrankheit kann sich verschlechtern. Erhöhte Ausscheidung von Glukose im Harn, Durst.

Gefäße

Häufig: Übermäßige Blutdrucksenkung, erniedrigter Blutdruck beim Übergang vom Liegen oder aus der Hocke zum Stehen (orthostatische Regulationsstörungen), kurze Bewusstlosigkeit.

Gelegentlich: Erröten.

Selten: Gef√§√üverengung, Minderdurchblutung (Verschlimmerung von Durchblutungsst√∂rungen), Gef√§√üentz√ľndung.

Sehr selten: Schock.

H√§ufigkeit nicht bekannt: Erh√∂hte Thromboseneigung, Durchblutungsst√∂rungen der H√§nde oder F√ľ√üe infolge von Gef√§√ükr√§mpfen (Raynaud-Syndrom).

Allgemeine Erkrankungen

H√§ufig: Schmerzen im Brustkorb, M√ľdigkeit.

Gelegentlich: Fieber.

Selten: Schwäche.

Immunsystem

Häufigkeit nicht bekannt: Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktische oder anaphylaktoide Reaktionen; Überempfindlichkeitsreaktionen auf Insektenstiche werden unter ACE-Hemmung verstärkt), erhöhte Konzentration sogenannter antinukleärer Antikörper im Blut.

Leber und Galle

Gelegentlich: Erhöhte Leberenzyme und/oder Erhöhung der Konzentration von Bilirubin im Blut.

Selten: Gelbsucht aufgrund einer Gallenstauung, Leberzellschädigung.

Sehr selten: Entz√ľndung der Galleng√§nge, Darmverschluss.

H√§ufigkeit nicht bekannt: Akutes Leberversagen, Leberentz√ľndung (in Ausnahmef√§llen mit Todesfolge).

Geschlechtsorgane und Brustdr√ľse

Gelegentlich: Vor√ľbergehende Erektionsst√∂rungen, vermindertes sexuelles Verlangen (bei M√§nnern und Frauen).

H√§ufigkeit nicht bekannt: Vergr√∂√üerung der m√§nnlichen Brustdr√ľse (Gyn√§komastie).

Psyche

Gelegentlich: Depressive Verstimmungen, Angst, Nervosit√§t, Unruhe, Schlafst√∂rungen inkl. √ľberm√§chtiger Schl√§frigkeit.

Selten: Verwirrtheit, Teilnahmslosigkeit.

Häufigkeit nicht bekannt: Aufmerksamkeitsstörungen.

Hinweis

Die o. g. Laborwerte sollen vor und regelmäßig während der Behandlung mit Aretensin kontrolliert werden.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.


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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.
Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und dem Durchdr√ľckstreifen nach ?verwendbar bis? angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Aufbewahrungsbedingungen:
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Was Aretensin enthält
Die Wirkstoffe sind Ramipril und Piretanid.
1 Tablette enthält 5 mg Ramipril und 6 mg Piretanid.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Hypromellose, vorverkleisterte Stärke aus Mais, mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat (Ph. Eur.)
Wie Aretensin aussieht und Inhalt der Packung:
Die Tabletten sind gelblich weiß, länglich und haben eine beidseitige Bruchrille. Aretensin ist erhältlich in Packungen mit 20, 50 und 100 Tabletten sowie in Klinikpackungen mit 300 (10 x 30) Tabletten.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
65926 Frankfurt am Main
Postanschrift:
Postfach 80 08 60
65908 Frankfurt am Main
Telefon: (01 80) 2 22 20 10**0,06 ?/Anruf.
Telefax: (01 80) 2 22 20 11*
alternativer Hersteller:
Sanofi-Aventis S.p.A.
Strada Statale 17, km 22
67019 Scoppito (L’Aquila)
Italien
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im Mai 2010.

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Wirkstoff(e) Ramipril Piretanid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
Betäubungsmittel Nein
ATC Code C09BA05
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, Kombinationen

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