ramipril-corax 10 mg Tabletten

Abbildung ramipril-corax 10 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Ramipril
Zulassungsland Deutschland
Hersteller corax pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
ATC Code C09AA05
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, rein

Zulassungsinhaber

corax pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Ramipril Galex 5 mg Tabletten Ramipril Galex proizvodnja in promet s farmacevtsimi in drugimi proizvodi, d.d.
Ramipril AWD 10 mg Tabletten Ramipril AWD.pharma GmbH & Co. KG
Ramipril AL 10 mg Tabletten Ramipril ALIUD PHARMA GmbH
Ramipril accedo 10 mg Tabletten Ramipril AWD.pharma GmbH & Co. KG
Ramipril beta 2,5 mg Ramipril betapharm Arzneimittel GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

- Nierenerkrankungen, die mit bestimmten Mitteln zur Unterdr√ľckung der k√∂rpereigenen Abwehr behandelt werden (Kortikosteroide, nichtsteroidale Antiphlogistika, Immunmodulatoren und/oder zytotoxische Substanzen)
- Dialyse
- primärer Lebererkrankung oder bei schweren Leberfunktionsstörungen
- unbehandelter Herzleistungsschwäche mit Symptomen wie z. B. Wasseransammlung in Geweben und/oder Körperhöhlen (dekompensierte Herzinsuffizienz)
- Kindern.
Die gleichzeitige Anwendung von ramipril-corax 10 mg oder anderen ACE-Hemmern und bestimmte Verfahren der Blutw√§sche, die zum Kontakt von Blut mit negativ geladenen Oberfl√§chen f√ľhren (z. B. ?AN 69-Membran bei Dialyse oder Dextransulfat bei LDL-Apherese), k√∂nnen schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen bis hin zum lebensbedrohlichen Schock ausl√∂sen.
Im Falle einer notfallm√§√üigen Dialyse oder H√§mofiltration oder der Notwendigkeit einer LDL-Apherese muss deshalb vorher auf ein anderes f√ľr das betreffende Anwendungsgebiet geeignetes Arzneimittel - keinen ACE-Hemmer - umgestellt werden oder eine andere Dialysemembran verwendet werden.
Teilen Sie Ihrem Arzt mit, dass Sie mit ramipril-corax 10 mg behandelt werden bzw. Dialysen ben√∂tigen, damit der Arzt dies bei der Behandlung ber√ľcksichtigen kann.
Falls eine Desensibilisierungstherapie gegen Insektengifte (z. B. von Bienen oder Wespen) notwendig ist, ist der ACE-Hemmer vor√ľbergehend durch ein geeignetes Arzneimittel aus einer anderen Stoffklasse zu ersetzen. Es k√∂nnen sonst lebensbedrohliche √úberempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Blutdruckabfall, Atemnot, Erbrechen, allergische Hautreaktionen) auftreten. Solche Reaktionen k√∂nnen auch nach Insektenstichen (von z.B. Bienen oder Wespen) vorkommen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was m√ľssen Sie vor der Einnahme von ramipril-corax 10 mg Tabletten
beachten?
Was m√ľssen Sie vor der Einnahme von ramipril-corax 10 mg Tabletten beachten?
ramipril-corax 10 mg darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie √ľberempfindlich gegen den Wirkstoff Ramipril, einen anderen ACE-Hemmer oder einen der sonstigen Bestandteile von ramipril-corax 10 mg sind
- bei Neigung zu Gewebeschwellung (angioneurotisches √Ėdem, auch infolge einer fr√ľheren ACE-Hemmer-Therapie)
- bei Verengung der Nierenarterien (beidseitig bzw. einseitig bei Einzelniere)
- Zustand nach Nierentransplantation
- bei bedeutsamer Verengung der Herzklappen der linken Herzkammer
(hämodynamisch relevanter Aorten- oder Mitralklappenstenose) bzw. einer
anderen Ausflussbehinderung der linken Herzkammer (hypertrophe obstruktive
Kardiomyopathie)
- bei primär erhöhter Aldosteron-Konzentration im Blut
- während der letzten 6 Monate einer Schwangerschaft
(Es wird empfohlen, ramipril-corax 10 mg auch in der fr√ľhen Phase der Schwangerschaft nicht anzuwenden, siehe Abschnitt ?Schwangerschaft und Stillzeit?)
- in der Stillzeit (Abstillen).
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von ramipril-corax 10 mg ist erforderlich,
falls Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden oder dies fr√ľher einmal bei Ihnen der Fall war:
- St√∂rungen des Salz- oder Fl√ľssigkeitshaushaltes (z. B. nach anhaltendem Erbrechen oder Durchfall)
- gestörte Immunreaktion oder Kollagenkrankheit (Lupus erythematodes, Sklerodermie)
- gleichzeitige Therapie mit Arzneimitteln, die die Abwehrreaktion unterdr√ľcken (z.B. Kortikosteroide, Zytostatika, Antimetabolite), oder mit Allopurinol, Procainamid oder Lithium.
Die erstmalige Anwendung oder eine Dosiserhöhung von ramipril-corax 10 mg können einen plötzlichen ausgeprägten Blutdruckabfall und eine Verschlechterung der Nierenfunktion auslösen, wenn Sie
- harntreibende Mittel (Diuretika) gleichzeitig einnehmen
- einen Salz- und/oder Fl√ľssigkeitsmangel haben
- unter schwerem Bluthochdruck leiden
- unter Herzleistungsschwäche - insbesondere nach akutem Herzinfarkt - leiden
- bei Ihnen eine Ein- oder Ausflussbehinderung der linken Herzkammer (z. B. Aorten- oder Mitralklappenverengung, hypertrophe Kardiomyopathie) vorliegt,
- bei Ihnen eine hämodynamisch relevante Nierenarterienverengung besteht. (Das Absetzen einer bestehenden Diuretika-Behandlung kann erforderlich sein).
In diesen Fällen, d. h. wenn das komplexe Blutdruckregulationssystem Ihres Körpers (sogenanntes Renin-Angiotensin-System), bereits besonders aktiviert ist, muss der Blutdruck solange sorgfältig kontrolliert werden, bis eine weitere Blutdrucksenkung nicht mehr zu erwarten ist.
Zu Behandlungsbeginn ist die Blutdruckver√§nderung auch besonders sorgf√§ltig zu √ľberwachen, wenn Sie:
- √ľber 65 Jahre alt sind,
- durch einen unerw√ľnscht starken Blutdruckabfall besonders gef√§hrdet w√ľrden (z.¬†B. bei Verengungen der Herzkranzgef√§√üe oder der hirnversorgenden Gef√§√üe).
Vor der Anwendung von ramipril-corax 10 mg muss die Nierenfunktion √ľberpr√ľft worden sein. Es wird empfohlen, die Nierenfunktion besonders in den ersten Wochen der Behandlung sorgf√§ltig zu √ľberwachen.
Dies gilt insbesondere f√ľr:
- Patienten mit Herzleistungsschwäche
- Patienten mit einseitiger Nierenarterienverengung
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion.
Kontrollen von bestimmten Blutwerten sind insbesondere zu Behandlungsbeginn und bei folgenden Risikopatienten erforderlich: Patienten mit Nierenfunktionsst√∂rungen, Kollagenerkrankungen und bei Behandlung mit anderen Arzneimitteln, die Blutbildver√§nderungen verursachen k√∂nnen (z. B. Arzneimittel, die die Abwehrreaktionen unterdr√ľcken, Allopurinol oder Procainamid).
Treten bei Ihnen im Verlauf einer Behandlung mit ramipril-corax 10 mg Symptome wie Fieber, Lymphknotenschwellungen und/oder Halsentz√ľndungen auf, suchen Sie umgehend einen Arzt auf (Kontrolle des wei√üen Blutbildes).
Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). Die Einnahme von ramipril-corax 10 mg in der fr√ľhen Phase der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und ramipril-corax 10 mg darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von ramipril-corax 10 mg in diesem Stadium zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren kann (siehe Abschnitt ?Schwangerschaft und Stillzeit?).
Warnhinweis:
Wenn bei Ihnen eine Gewebeschwellung (angioneurotisches √Ėdem) w√§hrend der Behandlung auftritt, muss ramipril-corax 10 mg sofort abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden. Dies kann mit Beteiligung von Kehlkopf, Rachen und/oder Zunge verlaufen.
Kinder
Da keine ausreichenden Therapieerfahrungen vorliegen, darf ramipril-corax 10 mg bei Kindern nicht angewendet werden.
√Ąltere Menschen
Die Therapie √§lterer Patienten (√ľber 65 Jahre) sollte mit Vorsicht erfolgen (siehe auch Abschnitt 3).
Schwangerschaft
Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, ramipril-corax 10 mg vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Anwendung von ramipril-corax 10 mg in der fr√ľhen Schwangerschaft wird nicht empfohlen und ramipril-corax 10 mg darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von ramipril-corax 10 mg in
diesem Stadium zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren kann.
Stillzeit
Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Die Einnahme von ramipril-corax 10 mg wird stillenden M√ľttern nicht empfohlen. Ihr Arzt wird eine andere Behandlung ausw√§hlen, wenn Sie stillen wollen, vor allem, solange Ihr Kind im Neugeborenenalter ist oder wenn es eine Fr√ľhgeburt war.
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Die Behandlung mit ramipril-corax 10 mg bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle. Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen kann das Reaktionsvermögen so weit verändert sein, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.
Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von ramipril-corax 10 mg
Dieses Arzneimittel enth√§lt Lactose. Bitte nehmen Sie ramipril-corax 10 mg daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Wie sind ramipril-corax 10 mg Tabletten einzunehmen?
Nehmen Sie ramipril-corax 10 mg immer genau nach der Anweisung des Arztes
ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht
ganz sicher sind.
Es ist sehr wichtig, dass Sie ramipril-corax 10 mg einnehmen, solange es Ihnen
Ihr Arzt verordnet.
Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt ramipril-corax 10 mg nicht anders verordnet hat.
Vor Behandlungsbeginn:
Insbesondere bei Patienten mit Salz- und/oder Fl√ľsigkeitsmangel (z. B. Erbrechen, Durchfall, Behandlung mit harntreibenden Arzneimitteln), Herzleistungsschw√§che - insbesondere nach akutem Herzinfarkt - oder schwerem Bluthochdruck kann es zu Beginn der Behandlung mit ramipril-corax 10 mg zu einem √ľberm√§√üigen Blutdruckabfall kommen (siehe Abschnitt ?Besondere Vorsicht bei der Einnahme von ramipril-corax 10 mg ist erforderlich?).
Deshalb soll ein m√∂glicher Salz- oder Fl√ľssigkeitsmangel vor Beginn der Behandlung mit ramipril-corax 10 mg ausgeglichen werden. Harntreibende Mittel (Diuretika) sollten reduziert bzw. mindestens 2‚Äď3 Tage vorher abgesetzt werden. Bei diesen Patienten ist die Behandlung mit 1,25 mg Ramipril morgens zu beginnen. Anschlie√üend und nach jeder weiteren Dosissteigerung von ramipril-corax 10 mg oder stark harntreibenden Arzneimitteln (Schleifendiuretika) m√ľssen Sie mindestens acht Stunden √§rztlich √ľberwacht werden, um eine √ľberm√§√üige Blutdrucksenkung zu vermeiden.
Bei einigen √§lteren Patienten (√ľber 65 Jahre) kann die Reaktion auf einen ACE-Hemmer st√§rker sein als bei j√ľngeren Patienten. Daher ist bei √§lteren Patienten ebenso wie bei Patienten, die durch einen starken Blutdruckabfall besonders gef√§hrdet w√ľrden (z.¬†B. Patienten mit Verengungen der Herzkranzgef√§√üe oder der hirnversorgenden Gef√§√üe), die niedrigste Anfangsdosis (1,25 mg Ramipril t√§glich) in Erw√§gung zu ziehen.
Bei Patienten mit schwerwiegender Verlaufsform des Bluthochdrucks (maligner Hypertonie) oder bei Herzleistungsschwäche - insbesondere nach akutem Herzinfarkt - soll die Einstellung der Behandlung mit ramipril-corax 10 mg im Krankenhaus erfolgen.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:
F√ľr Patienten mit normaler Nierenfunktion gelten, soweit nicht anders verordnet, folgende Dosierungsrichtlinien:
Nicht organbedingter Bluthochdruck (essentielle Hypertonie)
√úblicherweise betr√§gt die Anfangsdosis 2,5 mg Ramipril morgens. Diese Dosis ist in der Regel auch Erhaltungsdosis. Wird mit dieser Dosis keine Blutdrucknormalisierung erreicht, kann nach fr√ľhestens 3 Wochen eine Dosiserh√∂hung vom Arzt auf 5 mg Ramipril pro Tag erfolgen. Hierf√ľr stehen Darreichungsformen mit geeigneter St√§rke zur Verf√ľgung. Die Maximaldosis betr√§gt 1 Tablette ramipril-corax 10 mg (entsprechend 10 mg Ramipril) pro Tag.
Ist die blutdrucksenkende Wirkung von 5 mg Ramipril täglich nicht ausreichend, wird empfohlen die zusätzliche Anwendung z. B. eines Diuretikums oder Calciumantagonisten zu erwägen. Hierdurch kann der blutdrucksenkende Effekt von Ramipril verstärkt werden.
Dosierung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance < 60 ml/min)
Die Anfangsdosis betr√§gt 1,25 mg Ramipril morgens. Die Erhaltungsdosis betr√§gt in der Regel 2,5 mg Ramipril pro Tag. Die Maximaldosis von 5 mg Ramipril pro Tag sollte nicht √ľberschritten werden.
Hierf√ľr stehen Darreichungsformen mit geeigneter St√§rke zur Verf√ľgung.
Art der Anwendung
Die Einnahme von ramipril-corax 10 mg kann vor, zu oder nach den Mahlzeiten mit ausreichend Fl√ľssigkeit erfolgen. Die Aufnahme des Wirkstoffs Ramipril wird durch Nahrung nicht wesentlich beeintr√§chtigt.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von ramipril-corax 10 mg zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge ramipril-corax 10 mg eingenommen haben, als
Sie sollten
Wenn Sie durch ein Versehen zu viele Tabletten eingenommen haben, den Verdacht auf eine √úberdosierung haben oder ein Kind einige Tabletten geschluckt hat, wenden Sie sich sofort an einen Arzt/Notarzt. Dieser kann den Schweregrad einsch√§tzen und √ľber die erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden.
In Abhängigkeit vom Ausmaß der Überdosierung sind folgende Symptome möglich:
Starker Blutdruckabfall, verlangsamte Herzschlagfolge, Kreislaufschock, St√∂rungen im Salz- und Fl√ľssigkeitshaushalt, Nierenversagen.
Wenn Sie die Einnahme von ramipril-corax 10 mg vergessen haben
Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht zusätzlich mehr Tabletten ein, sondern setzen Sie die Behandlung mit der verordneten Dosis fort.
Wenn Sie Einnahme von ramipril-corax 10 mg abbrechen
Unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit ramipril-corax 10 mg nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem behandelnden Arzt!
Bei Patienten mit Bluthochdruck kann der Blutdruck erneut ansteigen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von ramipril-corax 10 mg mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
- ramipril-corax 10 mg kann den Kaliumspiegel im Blut zusätzlich erhöhen, wenn Sie Kaliumsalze oder andere Mittel einnehmen, die auch den Kaliumspiegel erhöhen. Hierzu gehören bestimmte harntreibende Mittel (sogenannte kaliumsparende Diuretika wie Amilorid, Triamteren, Spironolacton) und Heparin
- Mittel zur Blutdrucksenkung wie Calciumkanalblocker, Betablockern und insbesondere harntreibende Mittel (Diuretika) verstärken die blutdrucksenkende Wirkung von ramipril-corax 10 mg (Bei gleichzeitiger Therapie mit harntreibenden Mitteln wird die regelmäßige Kontrolle der Serum-Natrium-Konzentration empfohlen)
- Andere Mittel mit blutdrucksenkender Wirkung (z. B. Nitrate, trizyklische Antidepressiva, Schlafmittel und Betäubungsmittel, die bei Narkosen eingesetzt werden [Hypnotika, Narkotika, Anästhetika]) können den Blutdruckabfall verstärken
- Die blutdrucksenkende Wirkung von ramipril-corax 10 mg kann dagegen abgeschwächt werden durch blutdrucksteigernde Mittel wie vasopressorische Sympathomimetika (z. B. Ephedrin)
- Blutbildver√§nderungen k√∂nnen mit h√∂herer Wahrscheinlichkeit auftreten bei einer gleichzeitigen Therapie mit Allopurinol, Procainamid oder Mitteln, die die k√∂rpereigenen Abwehrreaktionen unterdr√ľcken (Zytostatika, Immunsuppressiva, systemische Kortikosteroide)
- Lithium darf zusammen mit ramipril-corax 10 mg nur unter engmaschiger Überwachung der Serum-Lithium-Konzentration eingenommen werden, um ein erhöhtes Risiko von herz- und nervenschädigenden Wirkungen des Lithiums zu vermeiden
- Blutzuckersenkende Arzneimittel zum Einnehmen (z. B. Sulfonylharnstoffe, Biguanide) und Insulin: Es besteht das Risiko, dass Blutzuckerwerte unter Normalwerte absinken (Hypoglykämie), da eine Insulinresistenz durch ramipril-corax 10 mg vermindert und der blutzuckersenkende Effekt der Medikamente verstärkt werden kann (Zu Behandlungsbeginn wird eine besonders sorgfältige Kontrolle des Blutzuckers empfohlen)
- bestimmte Mittel gegen Schmerzen und Entz√ľndungen (nichtsteroidale Antiphlogistika wie Indometacin, Acetylsalicyls√§ure) k√∂nnen die blutdrucksenkende Wirkung abschw√§chen, die Nierenfunktion verschlechtern und den Kaliumspiegel eventuell erh√∂hen.
Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch f√ľr vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten k√∂nnen.
Bei Einnahme von ramipril-corax 10 mg zusammen mit Nahrungsmitteln und
Getränken
- Kochsalz: Verminderte Blutdrucksenkung und geringere Wirkung auf Symptome der Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz) durch ramipril-corax 10 mg.
- Alkohol: Verstärkte Blutdrucksenkung und verstärkte Wirkung von Alkohol.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann ramipril-corax 10 mg Nebenwirkungen haben, die aber
nicht bei jedem Behandelten auftreten m√ľssen.
Unerw√ľnschte Wirkungen, die von ramipril-corax 10 mg oder anderen ACE-
Hemmern bekannt sind, finden Sie nachfolgend.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig:mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig:1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich:1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten:1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten:weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt:H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Mögliche Nebenwirkungen:
Erkrankung des Nervensystem
Gelegentlich k√∂nnen Kopfschmerzen, M√ľdigkeit und Gleichgewichtsst√∂rungen, selten Benommenheit, √ľberm√§chtige Schl√§frigkeit (Somnolenz), Depressionen, Schlafst√∂rungen, Impotenz, Libidoabnahme, Verwirrtheit, Angstgef√ľhl, Nervosit√§t, Unruhe, Tremor, H√∂rst√∂rungen (z. B. Ohrensausen), verschwommenes Sehen sowie Geruchsst√∂rungen, Geschmacksver√§nderungen oder vor√ľbergehender Geschmacksverlust auftreten. Sehr selten k√∂nnen Kribbeln, Taubheits- und K√§ltegef√ľhl an den Gliedma√üen (Par√§sthesien) auftreten.
Herz-Kreislauf-System
Gelegentlich, insbesondere zu Beginn der Behandlung mit ramipril-corax 10 mg sowie bei Patienten mit Salz- und/oder Fl√ľssigkeitsmangel (z. B. Vorbehandlung mit harntreibenden Arzneimitteln [Diuretika]), Herzleistungsschw√§che - insbesondere nach akutem Herzinfarkt -, schwerem Bluthochdruck, aber auch bei Erh√∂hung der Dosierung des Wirkstoffs Ramipril und/oder Diuretika kann eine √ľberm√§√üige Blutdrucksenkung (Hypotonie, Orthostase) mit Symptomen wie Schwindel, Leeregef√ľhl im Kopf - unter Umst√§nden mit Konzentrationsst√∂rungen -, Schwitzen, Schw√§chegef√ľhl, Sehst√∂rungen, selten auch mit Bewusstseinsverlust (Synkope), auftreten.
Im Zusammenhang mit einem verstärkten Blutdruckabfall können folgende Nebenwirkungen auftreten
Gelegentlich erhöhte Herzschlagfolge (Tachykardie), selten Herzklopfen (Palpitationen) und Angina Pectoris, sehr selten Herzinfarkt (möglicherweise lebensbedrohlich), kurzfristige symptomatische Mangeldurchblutung des Gehirns (TIA), Schlaganfall (ischämischer zerebraler Insult; möglicherweise lebensbedrohlich). Selten können Herzrhythmusstörungen auftreten oder verstärkt werden. Durchblutungsstörungen infolge einer Gefäßverengung können sich sehr selten unter der Behandlung mit ramipril-corax 10 mg verschlechtern.
Erkrankung der Atemwege
H√§ufig tritt ein trockener Reizhusten auf. Selten k√∂nnen krampfartige Verengung der Bronchien (Bronchospasmus), Atemnot, Bronchitis, Entz√ľndung der Nasennebenh√∂hlen oder Schnupfen (Rhinitis) auftreten.
Selten verliefen durch ACE-Hemmer ausgel√∂ste Gewebeschwellungen (angioneurotische √Ėdeme) mit Beteiligung von Kehlkopf, Rachen und/oder Zunge.
Patienten mit schwarzer Hautfarbe neigen eher zu solchen Gewebeschwellungen als Patienten mit nicht-schwarzer Hautfarbe.
Erkrankungen des Magen- und Darmtraktes
Gelegentlich treten Übelkeit und Appetitlosigkeit auf. Selten können Beschwerden wie Magenschmerzen, Oberbauchbeschwerden (selten mit Erhöhung der Pankreasenzyme), Verdauungsstörungen, Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung auftreten.
Selten kam es zu Entz√ľndungen der Mund- bzw. Zungenschleimhaut oder des Magen-Darm-Trakts, Mundtrockenheit und Durst.
Sehr selten wurden Bauspeicheldr√ľsenentz√ľndungen (Pankreatitis) und Darmverschluss (Subileus, Ileus) beschrieben.
Leber- und Gallenerkrankungen
Sehr selten wurde unter ACE-Hemmer-Behandlung ein Syndrom beobachtet, das mit Gelbsucht durch Gallestau (cholestatischer Ikterus) beginnt und bis zum Absterben von Leberzellen (hepatische Nekrose; manchmal mit tödlichem Ausgang) fortschreitet.
Sehr selten wurden Leberfunktionsst√∂rungen (einschlie√ülich akutes Leberversagen) und Leberentz√ľndung (Hepatitis) beschrieben.
Bei Auftreten von Gelbsucht (Ikterus) oder bei einem deutlichen Anstieg der Leberenzyme ist die Therapie mit ramipril-corax 10 mg abzubrechen und der Patient √§rztlich zu √ľberwachen.
Haut, allergische Reaktionen
Gelegentlich k√∂nnen Haut- oder Schleimhautreaktionen (z. B. als Ausdruck einer allergischen Reaktion) wie Ausschlag, Nesselsucht (Urtikaria), Juckreiz (Pruritus) oder Gewebeschwellungen (angioneurotisches √Ėdem) mit Beteiligung von Lippen, Gesicht und/oder der Gliedma√üe auftreten und zum Absetzen von ramipril-corax 10 mg zwingen. Auch leichtere nichtangioneurotische √Ėdeme, z. B. im Bereich der Sprunggelenke, sind m√∂glich.
Gelegentlich trat eine Bindehautreizung (Konjunktivitis), selten eine Gesichtsr√∂tung (Flush) auf. Sehr selten wurden schwerwiegende Hautreaktionen wie Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom oder toxische epidermale Nekrolyse beschrieben. Sehr selten wurden Ausschl√§ge mit Flecken und Kn√∂tchen (makulopapul√§res Ex- oder Enanthem) eine schwere blasenbildende Hauterkrankung (Pemphigus), Verschlimmerung einer Schuppenflechte (Psoriasis), schuppige, blasige oder flechtenartige (psoriasiforme, pemphigoide oder lichenoide) Haut- oder Schleimhautver√§nderungen, Lichtempfindlichkeit (Photosensibilit√§t), Haarausfall, Nagelabl√∂sung, Gef√§√üentz√ľndung und eine Zunahme oder Ausl√∂sung der Gef√§√ükr√§mpfe bei Raynaud-Krankheit beobachtet.
Manche Hautver√§nderungen k√∂nnen mit Fieber, Muskel- und Gelenkschmerzen (Myalgien, Arthralgien), Gef√§√üentz√ľndungen und bestimmten Laborwertver√§nderungen (Eosinophilie und/oder erh√∂hten ANA-Titern) einhergehen.
Bei Verdacht auf einer schwerwiegende Hautreaktion muss sofort der behandelnde Arzt aufgesucht und gegebenenfalls die Therapie mit ramipril-corax 10 mg abgebrochen werden.
Überempfindlichkeitsreaktionen auf Insektengifte können unter ACE-Hemmern eher auftreten und schwerer verlaufen.
Erkrankungen der Nieren und Harnwege
Gelegentlich können Nierenfunktionsstörungen auftreten oder verstärkt werden, sehr selten bis zum akuten Nierenversagen. Sehr selten wurde eine vermehrte Eiweißausscheidung im Urin, teilweise mit gleichzeitiger Verschlechterung der Nierenfunktion, beobachtet.
Bewegungsapparat und andere
Sehr selten können Muskelkrämpfe, Muskel- und Gelenkschmerzen oder Fieber auftreten.
Blutbildveränderungen / Laborwerte
Selten k√∂nnen H√§moglobinkonzentration, H√§matokrit, wei√üe Blutzellen- oder Blutpl√§ttchenzahl abfallen. Selten kann es, insbesondere bei Patienten mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion, Kollagenkrankheiten oder gleichzeitiger Therapie mit Allopurinol, Procainamid oder bestimmten Arzneimitteln, die die Abwehrreaktionen unterdr√ľcken, zu einer krankhaften Verringerung oder sonstigen Ver√§nderungen der Blutzellenzahl (An√§mie, Thrombozytopenie, Neutropenie, Eosinophilie), sehr selten sogar zu einem v√∂lligen Verlust bestimmter oder aller Blutzellen (Agranulozytose oder Panzytopenie, z. B. infolge Myelosuppression) kommen. Sehr selten wurden erh√∂hte ANA-Titer beobachtet.
Sehr selten wurde √ľber H√§molyse/h√§molytische An√§mie, auch im Zusammenhang mit einer seltenen Stoffwechselerkrankung (Glukose-6-phosphatdehydrogenase-Mangel), berichtet.
Insbesondere bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen können gelegentlich die Serumkonzentrationen von Harnstoff und Kreatinin, selten die Kaliumkonzentration im Serum ansteigen sowie die Natriumkonzentration im Serum abfallen.
Bei Patienten mit manifester Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) wurde ein Serum-Kalium-Anstieg beobachtet.
Gelegentlich kann es zu einer Erhöhung der Bilirubin- und Leberenzymkonzentrationen, selten zu einer Erhöhung der Pankreasenzyme im Serum kommen.
Im Urin kann sehr selten eine vermehrte Eiweißausscheidung auftreten.
Hinweis
Die o.g. Laborwerte sollen vor und regelmäßig während der Behandlung mit ramipril-corax 10 mg kontrolliert werden.
Besondere Hinweise
Durch ACE-Hemmer ausgel√∂ste pl√∂tzliche Gewebeschwellungen mit Beteiligung von Kehlkopf, Rachen und/oder Zunge (angioneurotische √Ėdeme) m√ľssen sofort √§rztlich behandelt werden. Sie m√ľssen sofort ins Krankenhaus eingewiesen und mindestens 12 bis 24 Stunden lang √ľberwacht werden.
Übermäßiger Blutdruckabfall, Gelbsucht oder Überempfindlichkeitsreaktionen können unter Umständen lebensbedrohlich werden. Informieren Sie bitte umgehend einen Arzt, falls eine dieser Nebenwirkungen plötzlich auftritt oder sich unerwartet stark entwickelt. Nehmen Sie das Mittel auf keinen Fall ohne ärztliche
Aufsicht weiter.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.
Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton/Beh√§ltnis
angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.
Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Nicht √ľber 25 ¬įC lagern.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden.
Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es
nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft die Umwelt zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Weitere Informationen
1. Was sind ramipril-corax 10 mg Tabletten und wof√ľr werden
sie angewendet?
ramipril-corax 10 mg ist ein ACE-Hemmer, d. h. ein Arzneimittel mit
blutdrucksenkenden, herzentlastenden und organsch√ľtzenden Eigenschaften.
ramipril-corax 10 mg wird angewendet
- bei nicht organbedingtem Bluthochdruck (essentielle Hypertonie).
Was ramipril-corax 10 mg enthält
Der Wirkstoff ist: Ramipril
1 Tablette enthält 10 mg Ramipril.
Die sonstigen Bestandteile sind: Natriumhydrogencarbonat, Lactose-Monohydrat, Croscarmellose-Natrium, vorverkleisterte Stärke (aus Maisstärke), Natriumstearylfumarat.
Wie ramipril-corax 10 mg aussieht und Inhalt der Packung
ramipril-corax 10 mg sind wei√üe bis gebrochen wei√üe, kapself√∂rmige, nicht √ľberzogene, flache Tabletten, Gr√∂√üe 11,0 x 5,5 mm, mit einseitiger Bruchkerbe und Pr√§gung ?R4? auf der gegen√ľberliegenden Seite.
Die Bruchkerbe dient nur zum Teilne der Tabletten f√ľr eine erleichtertes Schlucken und nicht zum Aufteilen in gleiche Dosen.
ramipril-corax 10 mg Tabletten sind in Packungen mit 20, 30, 50, 60 und 100 Tabletten erhältlich.
Pharmazeutischer Unternehmer
corax pharma GmbH
Josef-Dietzgen-Straße 3
53773 Hennef
Tel. :0224740-100
Fax: 0224740-199
E-Mail: corax@coraxpharma.de
Hersteller
biomo pharma GmbH
Josef-Dietzgen-Straße 3
53773 Hennef
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im 1010.

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Wirkstoff(e) Ramipril
Zulassungsland Deutschland
Hersteller corax pharma GmbH
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden