Wirkstoff(e) Ramipril
Zulassungsland Deutschland
Hersteller betapharm Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 19.02.2004
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, rein

Zulassungsinhaber

betapharm Arzneimittel GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Ramipril-CT 5 mg Tabletten Ramipril AbZ-Pharma GmbH
Ramipril TAD 10 mg Tabletten Ramipril TAD Pharma GmbH
RamiWin 10 mg Tabletten Ramipril Winthrop Arzneimittel GmbH
Ramipril ALMUS 2,5 mg Tabletten Ramipril Almus Deutschland GmbH
Ramipril Pharmafile 5 mg Tabletten Ramipril Medis ehf

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Ramipril beta enthält den Wirkstoff Ramipril. Dieser gehört zur Wirkstoffklasse der ACE-Hemmer (ACE = Angiotensin Converting Enzyme/ Angiotensinkonversionsenzym).

Ramipril beta wirkt, indem es:

  • die k√∂rpereigene Produktion von Substanzen reduziert, die den Blutdruck steigen lassen,
  • Ihre Blutgef√§√üe entspannt und weiter stellt,
  • es dem Herzen erleichtert, Blut durch den K√∂rper zu pumpen.

Ramipril beta wird angewendet zur:

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Ramipril beta darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Ramipril, einen anderen ACE-Hemmer oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    Zu Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion gehören Hautausschlag, Schluck- oder Atembeschwerden, Schwellung von Lippen, Gesicht, Rachen oder Zunge.
  • wenn Sie in der Vergangenheit eine schwere allergische Reaktion, ein sogenanntes Angio√∂dem, hatten. Zu den Anzeichen geh√∂ren Juckreiz, Nesselausschlag (Urtikaria), rote Flecken an H√§nden, F√ľ√üen und Hals, Schwellungen des Rachens und der Zunge, Schwellungen um die Augen und Lippen, Atem- und Schluckbeschwerden.
  • wenn Sie Sacubitril/Valsartan, ein Arzneimittel zur Behandlung einer chronischen Herzschw√§che bei Erwachsenen, eingenommen haben oder einnehmen, weil sich dadurch das Risiko eines Angio√∂dems (schnelle Schwellung unter der Haut z. B. im Rachenbereich) erh√∂ht.
  • wenn Sie sich einer Dialyse oder einer anderen Form der Blutw√§sche unterziehen, da Ramipril beta abh√§ngig von dem verwendeten Ger√§t f√ľr Sie nicht geeignet sein kann.
  • wenn Sie an einer Nierenerkrankung leiden, bei der die Blutversorgung der Niere eingeschr√§nkt ist (Nierenarterienstenose).
  • w√§hrend der letzten 6 Monate einer Schwangerschaft (siehe ‚ÄěAbschnitt Schwangerschaft und Stillzeit‚Äú).
  • wenn Sie einen ungew√∂hnlich niedrigen oder schwankenden Blutdruck haben. Dies ist von Ihrem Arzt zu beurteilen.
  • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschr√§nkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enth√§lt, behandelt werden.

Sie d√ľrfen Ramipril beta nicht einnehmen, wenn einer der vorstehenden Punkte auf Sie zutrifft. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie vor der Einnahme von Ramipril beta Ihren Arzt.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ramipril beta einnehmen,

  • wenn Sie eine Herz-, Leber- oder Nierenerkrankung haben.
  • wenn Sie gro√üe Mengen an K√∂rpersalzen oder -fl√ľssigkeiten verloren haben (durch Erbrechen, Durchfall, au√üergew√∂hnlich starkes Schwitzen, eine salzarme Di√§t, die Einnahme von Diuretika [Wassertabletten] √ľber lange Zeit, oder wenn Sie Dialysepatient sind)
  • wenn Ihre Allergie gegen Bienen- oder Wespenstiche behandelt werden soll (Hyposensibilisierung).
  • wenn Sie in Verbindung mit einer Operation oder beim Zahnarzt ein Bet√§ubungsmittel erhalten sollen. Es k√∂nnte erforderlich sein, Ihre Behandlung mit Ramipril beta einen Tag vorher abzubrechen; fragen Sie Ihren Arzt um Rat.
  • wenn Sie einen hohen Kaliumspiegel im Blut haben (ergibt sich aus den Blutwerten).
  • wenn Sie Arzneimittel einnehmen oder Krankheiten haben, die den Natriumblutspiegel erniedrigen k√∂nnen; Ihr Arzt wird m√∂glicherweise regelm√§√üige Blutuntersuchungen durchf√ľhren, um vor allem die Konzentration von Natrium in Ihrem Blut zu √ľberpr√ľfen, besonders wenn Sie √§lter sind.
  • wenn Sie Arzneimittel, die als mTOR-Inhibitoren (z. B. Temsirolimus, Everolimus, Sirolimus) bezeichnet werden, Vildagliptin oder Racecadotril anwenden, da diese das Risiko f√ľr das Auftreten von Angio√∂demen (eine schwerwiegende allergische Reaktion) erh√∂hen k√∂nnen.
  • wenn Sie an einer Kollagenose, wie Sklerodermie oder systemischem Lupus erythematodes, leiden.
  • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). Ramipril wird in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft nicht empfohlen und kann nach dreimonatiger Schwangerschaft zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren (siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú).
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:
    • einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet ‚Äď z. B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben,
    • Aliskiren.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelm√§√üigen Abst√§nden √ľberpr√ľfen.

Siehe auch Abschnitt ‚ÄěRamipril beta darf nicht eingenommen werden‚Äú.

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung von Ramipril beta wird nicht empfohlen bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren, da die Sicherheit und Wirksamkeit von Ramipril bei Kindern noch nicht nachgewiesen wurden.

Wenn einer der vorstehenden Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich nicht sicher sind), fragen Sie vor der Einnahme von Ramipril beta Ihren Arzt.

Einnahme von Ramipril beta zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Ramipril beta kann die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen, aber auch selbst in seiner Wirkung von anderen Arzneimitteln beeinflusst werden.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden, da sie die Wirkung von Ramipril beta abschwächen können:

  • Arzneimittel gegen Schmerzen und Entz√ľndungen (z. B. nicht steroidale Antiphlogistika [NSAIDs] wie Ibuprofen, Indometacin und Acetylsalicyls√§ure),
  • Arzneimittel zur Behandlung von niedrigem Blutdruck, Schock, Herzversagen, Asthma oder Allergien, wie Ephedrin, Noradrenalin oder Adrenalin. Ihr Arzt muss Ihren Blutdruck pr√ľfen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden, da bei gleichzeitiger Einnahme von Ramipril beta das Risiko von Nebenwirkungen erhöht wird.

  • Arzneimittel gegen Schmerzen und Entz√ľndungen (z. B. nicht steroidale Antiphlogistika [NSAIDs] wie Ibuprofen, Indometacin und Acetylsalicyls√§ure),
  • Arzneimittel gegen Krebs (Chemotherapie),
  • Arzneimittel, mit denen die Absto√üung eines transplantierten Organs verhindert wird, wie Ciclosporin,
  • Diuretika (Wassertabletten) wie Furosemid,
  • Arzneimittel, die den Kaliumspiegel im Blut erh√∂hen k√∂nnen, wie Spironolacton, Triamteren, Amilorid, Kaliumsalze, Trimethoprim allein oder in Kombination mit Sulfamethoxazol (gegen Infektionen), Ciclosporin (zur Unterdr√ľckung des Immunsystems, um die Absto√üung von transplantierten Organen zu verhindern) und Heparin (Blutverd√ľnner),
  • steroidhaltige Arzneimittel gegen Entz√ľndungen, wie Prednisolon,
  • Allopurinol (zur Senkung der Harns√§urewerte im Blut),
  • Procainamid (gegen Herzrhythmusst√∂rungen).
  • Temsirolimus (gegen Krebs),
  • Sirolimus, Everolimus (zur Vorbeugung von Absto√üungen transplantierter Organe),
  • Vildagliptin (zur Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2).
  • Racecadotril (zur Behandlung von Durchfall).
  • Ihr Arzt muss unter Umst√§nden Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsma√ünahmen treffen, wenn Sie einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren einnehmen (siehe auch Abschnitte ‚ÄěRamipril beta darf nicht eingenommen werden‚Äú und ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden, da deren Wirkung durch Ramipril beta beeinflusst werden kann:

  • Arzneimittel gegen Diabetes, wie blutzuckersenkende Arzneimittel zum Einnehmen und Insulin. Ramipril beta kann den Blutzuckerspiegel senken. W√§hrend der Einnahme von Ramipril beta muss der Blutzuckerspiegel deswegen engmaschig kontrolliert werden.
  • Lithium (gegen seelische Erkrankungen). Ramipril beta kann die Lithiumspiegel im Blut erh√∂hen. Ihr Arzt muss die Lithiumspiegel deswegen sorgf√§ltig √ľberwachen.

Wenn einer der vorstehenden Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich nicht sicher sind), fragen Sie vor der Einnahme von Ramipril beta Ihren Arzt.

Einnahme von Ramipril beta zusammen mit Nahrungsmitteln und Alkohol

  • Alkoholgenuss w√§hrend der Einnahme von Ramipril beta kann Schwindel und Benommenheit verursachen. Wenn Sie hinsichtlich der Menge an Alkohol, die Sie w√§hrend der Einnahme von Ramipril beta trinken d√ľrfen, unsicher sind, fragen Sie Ihren Arzt, da sich blutdrucksenkende Mittel und Alkohol in ihrer Wirkung gegenseitig verst√§rken k√∂nnen.
  • Ramipril beta kann zu den Mahlzeiten oder unabh√§ngig davon eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). Sie sollten Ramipril nicht in den ersten zw√∂lf Wochen der Schwangerschaft anwenden und Sie d√ľrfen Ramipril auf keinen Fall nach der 13. Schwangerschaftswoche anwenden, weil die Einnahme von Ramipril beta in diesem Stadium zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren kann.

Wenn Sie während der Einnahme von Ramipril schwanger werden, informieren Sie bitte sofort Ihren Arzt. Ein Wechsel auf eine besser verträgliche Behandlungsalternative sollte im Vorfeld einer geplanten Schwangerschaft in Erwägung gezogen werden.

Stillzeit

Sie sollten Ramipril nicht anwenden, wenn Sie stillen.

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, bevor Sie irgendein Arzneimittel einnehmen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

W√§hrend der Einnahme von Ramipril beta kann Schwindel auftreten. Die Wahrscheinlichkeit ist zu Beginn der Behandlung mit Ramipril beta oder bei einer Dosiserh√∂hung am h√∂chsten. In diesem Fall d√ľrfen Sie kein Kraftfahrzeug f√ľhren und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen.

Ramipril beta enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt Natrium, aber weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Dosis, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dosis des Arzneimittels:

Behandlung von Bluthochdruck

  • Die √ľbliche Anfangsdosis betr√§gt 1,25 mg oder 2,5 mg einmal t√§glich.
  • Ihr Arzt wird die einzunehmende Dosis anpassen, bis Ihr Blutdruck unter Kontrolle ist.
  • Die H√∂chstdosis betr√§gt 10 mg einmal t√§glich.
  • Wenn Sie bereits Diuretika (Wassertabletten) einnehmen, ist es m√∂glich, dass Ihr Arzt die Diuretikamenge vor Beginn der Behandlung mit Ramipril beta verringert oder das Mittel ganz absetzt.

Senkung des Risikos, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden

  • Die √ľbliche Anfangsdosis betr√§gt 2,5 mg einmal t√§glich.
  • Ihr Arzt kann dann entscheiden, die Dosis zu erh√∂hen.
  • Die √ľbliche Dosis betr√§gt 10 mg einmal t√§glich.

Behandlung zur Senkung des Risikos oder Verlangsamung des Fortschreitens von Nierenfunktionsstörungen

  • Ihre Anfangsdosis betr√§gt entweder 1,25 mg oder 2,5 mg einmal t√§glich.
  • Ihr Arzt wird Ihre Dosis anpassen.
  • Die √ľbliche Dosis betr√§gt 5 mg oder 10 mg einmal t√§glich.

Behandlung von Herzinsuffizienz

  • Die √ľbliche Anfangsdosis betr√§gt 1,25 mg einmal t√§glich.
  • Ihr Arzt wird Ihre Dosis anpassen.
  • Die H√∂chstdosis betr√§gt 10 mg t√§glich. Es empfiehlt sich, die Dosis auf zwei Gaben t√§glich aufzuteilen.

Behandlung nach einem Herzinfarkt

  • Die √ľbliche Anfangsdosis betr√§gt 1,25 mg einmal t√§glich bis 2,5 mg zweimal t√§glich.
  • Ihr Arzt wird Ihre Dosis anpassen.
  • Die √ľbliche Dosis betr√§gt 10 mg t√§glich. Es empfiehlt sich, die Dosis auf zwei Gaben t√§glich aufzuteilen.

√Ąltere Patienten

Ihr Arzt wird mit einer geringeren Anfangsdosis beginnen und diese im Laufe der Behandlung langsamer erhöhen.

Einnahme des Arzneimittels

Die Tablette kann in 2 gleiche Dosen geteilt werden.

  • Nehmen Sie das Arzneimittel jeden Tag immer zur gleichen Tageszeit ein.
  • Nehmen Sie die Tabletten/Tablettenh√§lften als Ganzes mit ausreichend Fl√ľssigkeit ein.
  • Die Tabletten/Tablettenh√§lften d√ľrfen nicht zerkleinert oder zerkaut werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Ramipril beta eingenommen haben, als Sie sollten

Informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder suchen Sie die Notaufnahme des n√§chstgelegenen Krankenhauses auf. Sie d√ľrfen nicht selbst zum Krankenhaus fahren. Bitten Sie eine andere Person darum oder rufen Sie einen Krankenwagen. Nehmen Sie die Packung des Arzneimittels mit, damit der behandelnde Arzt wei√ü, was Sie eingenommen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Ramipril beta vergessen haben

  • Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie die n√§chste Dosis zum n√§chsten planm√§√üigen Zeitpunkt ein.
  • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Brechen Sie die Einnahme von Ramipril beta umgehend ab und wenden Sie sich unverz√ľglich an Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden schweren Nebenwirkungen bemerken ‚Äď Sie ben√∂tigen m√∂glicherweise dringend √§rztliche Behandlung:

Schwellungen des Gesichts, der Lippen oder des Rachens, die Ihnen das Schlucken oder Atmen

erschweren, sowie Juckreiz und Hautausschläge. Dies können Anzeichen einer schweren Überempfindlichkeitsreaktion auf Ramipril beta sein.

  • Schwere Hautreaktionen einschlie√ülich Hautausschlag, Geschw√ľren im Mund (Aphthen), Verschlechterung einer bestehenden Hauterkrankung, R√∂tung, Bl√§schenbildung oder Abl√∂sung der Haut (wie Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme).

Informieren Sie Ihren Arzt umgehend beim Auftreten von:

  • beschleunigter Herzfrequenz, unregelm√§√üigem oder starkem Herzschlag (Herzklopfen), Schmerzen oder Engegef√ľhl im Brustkorb oder schwerwiegenderen Ereignissen, wie Herzinfarkt oder Schlaganfall,
  • Kurzatmigkeit oder Husten, die m√∂gliche Anzeichen einer Lungenerkrankung sind,
  • leichterem Auftreten von Bluterg√ľssen, Blutungen, die l√§nger als normal andauern, jeglichen Anzeichen einer Blutung (z. B. Zahnfleischbluten), purpurroten Flecken auf der Haut oder erh√∂hter Infektionsanf√§lligkeit, Halsschmerzen und Fieber, M√ľdigkeit, Schw√§chegef√ľhl, Schwindel oder blasser Haut, die m√∂gliche Anzeichen einer Blut- oder Knochenmarkerkrankung sind,
  • starken Bauchschmerzen, die bis zum R√ľcken ausstrahlen k√∂nnen und m√∂gliche Anzeichen einer Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung (Pankreatitis) sind.
  • Fieber, Sch√ľttelfrost, M√ľdigkeit, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Unwohlsein, Gelbf√§rbung der Haut oder Augen (Gelbsucht), die m√∂gliche Anzeichen von Lebererkrankungen, wie Hepatitis (Leberentz√ľndung) oder Lebersch√§den, sind.

Weitere mögliche Nebenwirkungen:

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder mehr als ein paar Tage anh√§lt.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Kopfschmerzen oder M√ľdigkeit
  • Schwindelgef√ľhl. Die Wahrscheinlichkeit daf√ľr ist zu Beginn der Behandlung mit Ramipril beta oder bei einer Dosiserh√∂hung gr√∂√üer
  • Ohnmacht, Hypotonie (ungew√∂hnlich niedriger Blutdruck), insbesondere beim Stehen oder pl√∂tzlichen Aufstehen
  • Trockener Reizhusten, Nebenh√∂hlenentz√ľndung (Sinusitis) oder Bronchitis, Kurzatmigkeit
  • Magen- oder Darmschmerzen, Durchfall, Verdauungsst√∂rungen, Unwohlsein oder Erbrechen
  • Hautausschlag mit oder ohne Hauterhebungen
  • Schmerzen im Brustkorb
  • Muskelkr√§mpfe oder -schmerzen
  • Erh√∂hte Kaliumwerte im Blut

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Gleichgewichtsst√∂rungen (Vertigo)
  • Juckreiz und ungew√∂hnliche Hautempfindungen, wie Taubheit, Prickeln, Stechen, Brennen oder Kribbeln (Par√§sthesien)
  • Verlust oder Ver√§nderung des Geschmacksempfindens
  • Schlafst√∂rungen
  • Depressive Stimmungslage, Angst, ungew√∂hnliche Nervosit√§t oder Unruhe
  • Verstopfte Nase, Atembeschwerden oder Verschlimmerung von Asthma
  • Schwellung im Darm, ein sogenanntes intestinales Angio√∂dem, mit Symptomen wie Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall
  • Sodbrennen, Verstopfung oder Mundtrockenheit
  • Gesteigerte Harnausscheidung (Diurese) im Laufe des Tages
  • √úberm√§√üiges Schwitzen
  • Appetitlosigkeit oder -verminderung (Anorexie)
  • Erh√∂hter oder unregelm√§√üiger Herzschlag
  • Geschwollene Arme und Beine, m√∂gliche Anzeichen von Fl√ľssigkeitsansammlungen im K√∂rper
  • Hautr√∂tung mit Hitzegef√ľhl
  • Verschwommenes Sehen
  • Gelenkschmerzen
  • Fieber
  • Sexuelle St√∂rungen bei M√§nnern, verringertes sexuelles Verlangen bei M√§nnern und Frauen
  • Ein Anstieg der Anzahl bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen (Eosinophilie)
  • Blutwerte, die auf Funktionsst√∂rungen der Leber, der Bauchspeicheldr√ľse oder der Nieren hindeuten

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Gef√ľhl des Zitterns oder Verwirrtheit
  • Rote und geschwollene Zunge
  • Schwerwiegende Schuppung oder Abl√∂sung der Haut, juckender, erhabener Hautausschlag
  • Nagelprobleme (z. B. Lockern oder Abl√∂sen eines Fu√ü- oder Fingernagels)
  • Hautausschlag oder Bluterguss
  • Flecken auf der Haut und kalte Gliedma√üen
  • Rote, juckende, geschwollene oder tr√§nende Augen
  • H√∂rst√∂rungen oder Ohrenklingeln
  • Schw√§chegef√ľhl
  • Verringerung der Anzahl roter Blutk√∂rperchen, wei√üer Blutk√∂rperchen oder Blutpl√§ttchen oder ein zu niedriger H√§moglobinwert bei Blutuntersuchungen

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

Erhöhte Sonnenempfindlichkeit

Weitere mögliche Nebenwirkungen

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder mehr als ein paar Tage anh√§lt.

  • Konzentrationsschw√§che
  • Geschwollener Mund
  • Blutbild mit zu wenig Blutzellen
  • Zu niedrige Natriumwerte im Blut
  • Konzentrierter Urin (dunkle Farbe), √úbelkeit oder Erbrechen, Muskelkr√§mpfe, Verwirrung und Anf√§lle, die durch eine unangemessene ADH-Sekretion (antidiuretische Hormonsekretion) bedingt sein k√∂nnen. Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, wenn diese Symptome bei Ihnen auftreten.
  • Verf√§rbung von Fingern und Zehen, wenn Ihnen kalt ist, und Kribbeln oder Schmerzen beim Aufw√§rmen (Raynaud-Syndrom)
  • Brustvergr√∂√üerung bei M√§nnern
  • Verlangsamtes oder verschlechtertes Reaktionsverm√∂gen
  • Brennendes Gef√ľhl
  • Ver√§nderte Geruchswahrnehmung
  • Haarausfall

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Ramipril beta enthält

  • Der Wirkstoff ist: Ramipril. 1 Tablette enth√§lt 2,5 mg Ramipril.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    mikrokristalline Cellulose, vorverkleisterte Stärke (Mais), Hypromellose, Natriumhydrogencarbonat, Natriumstearylfumarat (Ph.Eur.).

Wie Ramipril beta aussieht und Inhalt der Packung

Wei√üe, l√§ngliche, flache, facettierte Tablette mit beidseitiger Bruchkerbe und Pr√§gung ‚ÄěR 2,5‚Äú auf einer Seite, Ma√üe: ca. 8 mm x 4 mm.

Packungen mit 20, 50, 98, 99 und 100 Tabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

betapharm Arzneimittel GmbH Kobelweg 95, 86156 Augsburg Tel.-Nr.: 08 21 / 74 88 10 Fax-Nr.: 08 21 / 74 88 14 20

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im Januar 2019.

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Zuletzt aktualisiert: 24.08.2023

Quelle: Ramipril beta 2,5 mg - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Ramipril
Zulassungsland Deutschland
Hersteller betapharm Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 19.02.2004
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden