RamiWin 2,5 mg Tabletten

Abbildung RamiWin 2,5 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Ramipril
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Winthrop Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
ATC Code C09AA05
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, rein

Zulassungsinhaber

Winthrop Arzneimittel GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Ramipril-ratiopharm 10 mg Tabletten Ramipril Ratiopharm GmbH
Ramipril TAD 5 mg Hartkapseln Ramipril TAD Pharma GmbH
Ramipril TAD 2,5 mg Hartkapseln Ramipril TAD Pharma GmbH
ramipril-corax 2,5 mg Tabletten Ramipril corax pharma GmbH
Ramipril-CT 10 mg Tabletten Ramipril AbZ-Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

WAS SIND RamiWin¬ģ 2,5 mg Tabletten UND WOF√úR WERDEN SIE ANGEWENDET?
1.1 RamiWin¬ģ 2,5 mg Tabletten ist ein Angiotensin-Conversions-Enzym-Hemmer (ACE-Hemmer), d. h. ein Arzneimittel mit blutdrucksenkenden Eigenschaften.
RamiWin¬ģ 2,5 mg Tabletten werden angewendet bei
nicht organbedingtem Bluthochdruck (essentielle Hypertonie).
Was ist beim Auftreten schwerer Nebenwirkungen zu tun?
Durch ACE-Hemmer ausgel√∂ste, pl√∂tzliche Gewebeschwellungen mit Beteiligung von Kehlkopf, Rachen und/oder Zunge (Angio√∂dem) m√ľssen sofort √§rztlich behandelt werden. Sie m√ľssen sofort ins Krankenhaus eingewiesen und mindestens 12-24 Stunden lang √ľberwacht werden.
Die Behandlung mit Ramipril mu√ü unverz√ľglich beendet und der ACE-Hemmer durch eine Substanz einer anderen Wirkstoffklasse ersetzt werden.
Beim Auftreten von Gelbsucht (Ikterus) oder Anstieg der Leberenzyme m√ľssen Sie die Behandlung mit RamiWin¬ģ 2,5 mg Tabletten abbrechen und √§rztlich √ľberwacht werden.
Bei Verdacht auf eine schwerwiegende Hautreaktion m√ľssen Sie sofort den behandelnden Arzt aufsuchen und gegebenenfalls die Behandlung mit RamiWin¬ģ 2,5 mg Tabletten abbrechen.
4.3 Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgef√ľhrt sind.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von RamiWin¬ģ 2,5 mg Tabletten ist erforderlich
falls Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden oder dies fr√ľher einmal bei Ihnen der Fall war:
- St√∂rungen des Salz- oder Fl√ľssigkeitshaushaltes (z. B. nach anhaltendem Erbrechen oder Durchfall)
- gestörte Immunreaktion oder Kollagenkrankheit (Lupus erythematodes, Sklerodermie)
- gleichzeitige Behandlung mit Arzneimitteln, die die Abwehrreaktion unterdr√ľcken (z. B. Kortikosteroide, Zytostatika, Antimetabolite).
Bei einigen Patienten kann es zu Beginn der Behandlung mit Ramipril zu einem √ľberm√§√üigen Blutdruckabfall kommen.
Deshalb soll ein m√∂glicher Salz- oder Fl√ľssigkeitsmangel vor Beginn der Behandlung mit Ramipril ausgeglichen werden. Harntreibende Arzneimittel (Diuretika) sollten reduziert bzw. mindestens 2-3 Tage vorher abgesetzt werden. Sowohl nach der Anfangsdosis als auch nach jeder weiteren Dosissteigerung von Ramipril oder stark harntreibenden Arzneimitteln (Schleifendiuretika) m√ľssen Sie mindestens acht Stunden √§rztlich √ľberwacht werden, um eine √ľberm√§√üige Blutdrucksenkung zu vermeiden.
Bei Patienten mit schwerwiegender Verlaufsform des Bluthochdrucks (maligne Hypertonie) oder bei Herzleistungsschw√§che ‚Äď insbesondere nach akutem Herzinfarkt ‚Äď soll die Einstellung der Behandlung mit Ramipril im Krankenhaus erfolgen.
Die erstmalige Anwendung oder eine Dosiserh√∂hung von RamiWin¬ģ 2,5 mg Tabletten k√∂nnen einen pl√∂tzlichen ausgepr√§gten Blutdruckabfall und eine Verschlechterung der Nierenfunktion ausl√∂sen, insbesondere wenn
- Sie harntreibende Arzneimittel (Diuretika) gleichzeitig einnehmen
- Sie einen Salz- und/oder Fl√ľssigkeitsmangel haben
- Sie unter schwerem Bluthochdruck leiden
- Sie unter Herzleistungsschwäche - insbesondere nach akutem Herzinfarkt - leiden
- bei Ihnen eine Ein- oder Ausflussbehinderung der linken Herzkammer (z. B. Aorten- oder Mitralklappenverengung, hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie) vorliegt
- bei Ihnen eine hämodynamisch relevante Nierenarterienverengung besteht. (Das Absetzen einer bestehenden Diuretika-Behandlung kann erforderlich sein).
In diesen Fällen, d. h. wenn ein komplexes Blutdruckregulationssystem Ihres Körpers (so genanntes Renin-Angiotensin-System), bereits besonders aktiviert ist, muss der Blutdruck so lange sorgfältig kontrolliert werden, bis eine weitere Blutdrucksenkung nicht mehr zu erwarten ist. In bestimmten Fällen ist es auch notwendig, daß der Behandlungsbeginn oder Dosiserhöhung im Krankenhaus oder unter ärztlicher Überwachung erfolgt.
Zu Behandlungsbeginn ist die Blutdruckver√§nderung auch besonders sorgf√§ltig zu √ľberwachen, wenn Sie:
- √ľber 65 Jahre alt sind
- durch einen unerw√ľnscht starken Blutdruckabfall besonders gef√§hrdet w√ľrden (z. B. bei Verengungen der Herzkranzgef√§√üe oder der hirnversorgenden Gef√§√üe).
Vor der Anwendung von RamiWin¬ģ 2,5 mg Tabletten muss die Nierenfunktion √ľberpr√ľft worden sein. Es wird empfohlen, die Nierenfunktion besonders in den ersten Wochen der Behandlung sorgf√§ltig zu √ľberwachen.
Dies gilt insbesondere f√ľr Patienten mit:
- Herzleistungsschwäche
- einseitiger Nierenarterienverengung
- eingeschränkter Nierenfunktion.
Kontrollen von bestimmten Blutwerten sind insbesondere zu Behandlungsbeginn und bei folgenden Risikopatienten erforderlich: Patienten mit Nierenfunktionsst√∂rungen, mit Erkrankung des Gef√§√ü- und Bindegewebssystems (wie z. B. systemischem Lupus erythematodes oder Sklerodermie) und bei Behandlung mit anderen Arzneimitteln, die Blutbildver√§nderungen verursachen k√∂nnen (z. B. Arzneimittel, die die Abwehrreaktionen unterdr√ľcken).
Treten bei Ihnen im Verlauf einer Behandlung mit RamiWin¬ģ 2,5 mg Tabletten Symptome wie Fieber, Lymphknotenschwellungen und/oder Halsentz√ľndung auf, suchen Sie umgehend einen Arzt auf (Kontrolle des wei√üen Blutbildes).
Patienten, bei denen ein gr√∂√üerer operativer Eingriff oder eine An√§sthesie durchgef√ľhrt wird, m√ľssen zu Beginn der Behandlung sorgf√§ltig √ľberwacht werden, da Ramipril durch die Verst√§rkung der blutdrucksenkenden Wirkung anderer Ma√ünahmen zu einem zu starken Blutdruckabfall oder sogar zu einem Schock (aufgrund niedrigem Blutdrucks) f√ľhren kann. Wenn ein Absetzen von Ramipril nicht m√∂glich ist, mu√ü der Fl√ľssigkeitshaushalt sorgf√§ltig √ľberwacht werden.
Informieren Sie den Arzt bzw. Zahnarzt dar√ľber, dass Sie RamiWin¬ģ 2,5 mg Tabletten einnehmen, wenn Sie vor einer Operation stehen oder Narkosemittel erhalten sollen!
Warnhinweis:
Wenn bei Ihnen eine Gewebeschwellung (Angio√∂dem) w√§hrend der Behandlung auftritt, m√ľssen RamiWin¬ģ 2,5 mg Tabletten sofort abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden. Dies kann mit Beteiligung von Kehlkopf, Rachen und/oder Zunge verlaufen.
Kinder
Da keine ausreichenden Therapieerfahrungen vorliegen, d√ľrfen RamiWin¬ģ 2,5 mg Tabletten bei Kindern nicht angewendet werden.
√Ąltere Menschen
Die Therapie √§lterer Patienten (√ľber 65 Jahre) sollte mit Vorsicht erfolgen (siehe auch Abschnitt 3).
Schwangerschaft
Im ersten Drittel der Schwangerschaft sollten Sie RamiWin¬ģ 2,5 mg Tabletten nicht einnehmen. Wenn eine Schwangerschaft geplant oder festgestellt wird, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Dieser mu√ü so bald wie m√∂glich mit der Umstellung auf eine Alternativtherapie beginnen.
Sie d√ľrfen RamiWin¬ģ 2,5 mg Tabletten nicht in den letzten 6 Monaten der Schwangerschaft einnehmen, da bekannt ist, dass es bei Einnahme von RamiWin¬ģ 2,5 mg Tabletten in diesem Zeitraum zur Sch√§digung oder zum Tod des Kindes kommen kann.
Stillzeit
Ramipril, der Wirkstoff von RamiWin¬ģ 2,5 mg Tabletten, geht beim Tier in die Muttermilch √ľber. Da nicht bekannt ist, ob Ramipril auch beim Menschen in die Muttermilch √ľbertritt und zu unerw√ľnschten Wirkungen beim gestillten Kind f√ľhrt, d√ľrfen Sie RamiWin¬ģ 2,5 mg Tabletten in der Stillzeit nicht einnehmen. Falls Ihr Arzt eine Behandlung in der Stillzeit f√ľr erforderlich h√§lt, m√ľssen Sie abstillen.
Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Ramipril hat geringe bis mäßige Auswirkungen auf die Fähigkeit am Straßenverkehr teilzunehmen und Maschinen zu bedienen.
Die Behandlung mit RamiWin¬ģ 2,5 mg Tabletten bedarf der regelm√§√üigen √§rztlichen Kontrolle. Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen kann das Reaktionsverm√∂gen so weit ver√§ndert sein, dass die F√§higkeit zur aktiven Teilnahme am Stra√üenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeintr√§chtigt wird. Dies gilt in verst√§rktem Ma√üe bei Behandlungsbeginn, Dosiserh√∂hung und Pr√§paratwechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.
Wichtige Warnhinweise zu bestimmten sonstigen Bestandteilen von RamiWin¬ģ 2,5 mg Tabletten
Wenn bei Ihnen eine Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckerarten (z. B. Lactose, Galactose, Glucose) festgestellt wurde, so sollten Sie RamiWin¬ģ 2,5 mg Tabletten erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt einnehmen.
Kombinationen, die besondere Vorsicht erfordern
- Blutdrucksenkende Arzneimittel, insbesondere harntreibende Arzneimittel und andere Wirkstoffe, die den Blutdruck senken können (z. B. Nitrate, tricyclische Antidepressiva) potenzieren die blutdrucksenkende Wirkung von Ramipril. (Bei Begleittherapie mit harntreibenden Arzneimitteln werden regelmäßige Kontrollen der Natriumspiegel im Blut empfohlen)
- Hypnotika, Narkotika, Anästhetika (Betäubungsmittel, die bei Narkosen eingesetzt werden): Verstärkung des Blutdruckabfalls. (Falls Gabe erforderlich, muss der
An√§sthesist bzw. Arzt oder Zahnarzt √ľber die Behandlung mit Ramipril informiert werden).
- Allopurinol, Procainamid, Zytostatika, Immunsuppressiva, systemische Kortikosteroide und andere blutbildverändernde Substanzen: erhöhte Wahrscheinlichkeit von Blutbildveränderungen.
- Lithium darf zusammen mit RamiWin¬ģ 2,5 mg Tabletten nur unter engmaschiger √úberwachung der Lithium-Konzentration im Blut eingenommen werden, um ein erh√∂htes Risiko von herz- und nervensch√§digenden Wirkungen des Lithiums zu vermeiden.
- Blutzuckersenkende Arzneimittel zum Einnehmen (z. B. Sulfonylharnstoff-Derivate, Biguanide) und Insulin: Es besteht das Risiko, dass Blutzuckerwerte unter Normalwerte absinken (Hypoglyk√§mie), da eine Insulinresistenz durch RamiWin¬ģ 2,5 mg Tabletten vermindert und der blutzuckersenkende Effekt der Arzneimittel verst√§rkt werden kann. (Zu Behandlungsbeginn wird eine besonders sorgf√§ltige Kontrolle des Blutzuckers empfohlen.)
- Heparin: möglicher Anstieg der Serum-Kaliumspiegel.
Weitere zu ber√ľcksichtigende Wechselwirkungen:
- Bestimmte Arzneimittel gegen Schmerzen und Entz√ľndungen (nichtsteroidale Antiphlogistika, Analgetika, wie z. B. Indometacin und Acetylsalicyls√§ure):
Können die blutdrucksenkende Wirkung von Ramipril abschwächen, die Nierenfunktion verschlechtern und den Kaliumspiegel erhöhen.
- Vasopressorisch wirksame Sympathomimetika (z. B. Epinephrin):
Mögliche Abschwächung der blutdrucksenkenden Wirkung von Ramipril (engmaschige Blutdruckkontrollen empfohlen).
- Arzneimittel gegen √úbers√§uerung des Magens (Antacida): Aufnahme von Ramipril aus dem Magen-Darm-Trakt in das Blut (Bioverf√ľgbarkeit) kann verringert werden.

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Wie wird es angewendet?

Wie sind RamiWin¬ģ 2,5 mg Tabletten einzunehmen?
Nehmen Sie RamiWin¬ģ 2,5 mg Tabletten immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Es ist sehr wichtig, dass Sie RamiWin¬ģ 2,5 mg Tabletten einnehmen, solange es Ihnen Ihr Arzt verordnet.
Art der Anwendung
Zum Einnehmen
Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge von RamiWin¬ģ 2,5 mg Tabletten eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben, den Verdacht auf eine √úberdosierung haben oder ein Kind einige Tabletten geschluckt hat, wenden Sie sich sofort an einen Arzt/Notarzt. Dieser kann den Schweregrad einsch√§tzen und √ľber die erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden.
In Abh√§ngigkeit vom Ausma√ü der √úberdosierung sind folgende Symptome m√∂glich: Starker Blutdruckabfall, Schock, Reglosigkeit, verlangsamte Herzschlagfolge, St√∂rungen im Salz- und Fl√ľssigkeitshaushalt, Nierenversagen.
Wenn Sie die Einnahme von RamiWin¬ģ 2,5 mg Tabletten vergessen haben
Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht zusätzlich mehr Tabletten ein, sondern setzen Sie die Behandlung mit der verordneten Dosis fort.
Auswirkungen, wenn die Behandlung mit RamiWin¬ģ 2,5 mg Tabletten abgebrochen wird
Unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit RamiWin¬ģ 2,5 mg Tabletten nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem behandelnden Arzt!
Bei Patienten mit Bluthochdruck kann der Blutdruck erneut ansteigen.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Kontraindizierte Kombinationen:
- Die Verwendung von High-flux-Dialyse- Membranen ist aufgrund des Risikos von lebensbedrohlichen √úberempfindlichkeitsreaktionen, bis hin zum Schock, kontraindiziert (siehe? RamiWin¬ģ 2,5 mg Tabletten d√ľrfen nicht eingenommen werden?)
Nicht empfohlene Kombinationen
- RamiWin¬ģ 2,5 mg Tabletten k√∂nnen den Kaliumspiegel im Blut zus√§tzlich erh√∂hen, wenn Sie Kaliumsalze oder andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, die auch den Kaliumspiegel erh√∂hen. Hierzu geh√∂ren bestimmte harntreibende Arzneimittel (so genannte kaliumsparende Diuretika wie Amilorid, Triamteren, Spironolacton). (Ist eine begleitende Behandlung mit diesen Pr√§paraten angezeigt, ist eine engmaschige Kontrolle der Kaliumspiegel im Blut erforderlich.)
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel k√∂nnen RamiWin¬ģ 2,5 mg Tabletten Nebenwirkungen haben. Diese treten jedoch nicht bei jedem Patienten auf. Unerw√ľnschte Wirkungen, die von RamiWin¬ģ 2,5 mg Tabletten oder anderen ACE-Hemmern bekannt sind, finden Sie nachfolgend.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig:mehr als 1 von 10
Behandelten
Häufig:weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100
Behandelten
Gelegentlich:weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1.000 Behandelten
Selten:weniger als 1 von 1.000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
Sehr selten:weniger als 1 von 10.000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle


Nebenwirkungen
Die häufigsten Nebenwirkungen sind Schwindel (etwa 4%), Übelkeit (etwa 3%) und Kopfschmerz (etwa 2%).
Störungen des Blut- und Lymphysytems
Sehr selten: Veränderungen des Blutbildes (hämolytische Anämie, Agranulozytose, Panzytopenie), Knochenmarkdepression.
Störungen des Immunsystems
In seltenen F√§llen wurde √ľber einen Symptomkomplex aus einem oder mehreren der folgenden Symptome berichtet: Fieber, Entz√ľndungen ser√∂ser H√§ute (Serositis), Gef√§√üentz√ľndung, Muskelschmerz, Muskelentz√ľndung, Gelenkschmerz, Gelenkentz√ľndung, bestimmte Laborwertver√§nderungen (positiver ANA-Nachweis, BSG-Erh√∂hung, Vermehrung bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen [Eosinophilie], Vermehrung der wei√üen Blutk√∂rperchen [Leukozytose]), Exanthem, Lichtempfindlichkeit (Photosensibilit√§t) oder andere Hautreaktionen unterschiedlichen Schweregrades.
Psychische Störungen
Selten: Depression, Verwirrtheit, Nervosität.
Störungen des Nervensystems
Selten: Kribbeln, Taubheits- und K√§ltegef√ľhl an den Gliedma√üen (Par√§sthesie),
Zittern.
Sehr selten: Nervenleiden (Neuropathie).
Augenleiden
Selten: Sehst√∂rungen, Bindehautentz√ľndung (Konjunktivitis).
Funktionsstörungen des Ohrs und Innenohrs
Selten: Tinnitus (Ohrgeräusche), Gleichgewichts- und Hörstörungen.
Funktionsstörungen des Herzens
H√§ufig: Ohnmacht (Synkope), √ľberm√§√üige Blutdrucksenkung (orthostatische Reaktionen, Hypotonie).
Selten: erhöhte Herzschlagfolge (Tachykardie), Herzklopfen (Palpitationen), Herzinfarkt, Herzrhythmusstörung.
Funktionsstörung der Gefäße
Selten: Raynaud-Phänomen (durch Gefäßkrämpfe bedingte, anfallsweise auftretende Durchblutungsstörungen, meist an den Blutgefäßen der Finger), Mangeldurchblutung des Gehirns (ischiämische zerebrale Hämorrhagie).
Funktionsstörungen der Atemwege
Häufig: Husten
Selten: Bronchitis, krampfartige Verengung der Bronchien (Bronchospasmen),
Atemnot, Verschlechterung eines Asthma bronchiale, Schnupfen (Rhinitis), Entz√ľndung der Nasennebenh√∂hlen (Sinusitis).
Funktionsstörungen des Verdauungstraktes
Häufig: Übelkeit, Durchfall, Bauchschmerzen.
Selten: Geschmacksver√§nderung, Mundtrockenheit, Entz√ľndung der Mundschleimhaut, Erbrechen, Verstopfung, Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung (Pankreatitis),
Appetitverlust.
Funktionsstörungen der Leber und der Galle
Selten: Erh√∂hung von Serumbilirubin und/oder der Leberenzyme, Leberentz√ľndung (hepatozellul√§re oder cholestatische Hepatitis), Leberversagen.
Funktionsstörungen der Haut und des Unterhautgewebes
Häufig: Hautreaktionen wie Exanthem, Juckreiz, Nesselsucht (mitunter mit Fieber).
Selten: Gewebeschwellungen (Angioödem) mit Schwellungen des Gesichts, der Gliedmaßen, der Zunge, des Kehlkopfs und/oder des Rachens. Haarausfall, Nagelablösung (Onycholyse), schwere Hautreaktionen (Erythema multiforme), Lichtempfindlichkeit.
Sehr selten: schwerwiegende Hautreaktionen (Ausschlag mit Flecken und Knötchen [makropapulöses Exanthem], schwere blasenbildende Hauterkrankung [Pemphigus], Schuppenflechte [Psoriasis] und schuppige, blasige oder flechtenartige Haut- oder Schleimhautveränderungen [psoriasiformes, pemphigoides oder lichenoides Exanthem und Enanthem]).
Funktionsstörungen des Bewegungsapparates
Selten: Muskelkrämpfe, Muskel- und Gelenkschmerzen.
Funktionsstörungen der Nieren und der ableitenden Harnwege
Selten: Nierenfunktionsstörungen bis hin zum Nierenversagen. Anstieg des
Serumkreatinins. Vermehrte Eiweißausscheidung im Urin kann auftreten, insbesondere bei Patienten mit vorbestehender Nierenfunktionseinschränkung oder bei relativ hoher Dosierung von Ramipril.
Funktionsstörungen der Fortpflanzungsorgane und der Brust
Selten: Impotenz
Sehr selten: Brustvergrößerung beim Mann.
Allgemeine Störungen
H√§ufig: Schwindel, Kopfschmerzen, M√ľdigkeit.
Selten: Brustschmerzen, Schwitzen, Schlafstörungen.
Laborwerte
Selten: die Natriumkonzentration im Serum kann sinken. Insbesondere bei Patienten mit Nierenfunktionsst√∂rungen k√∂nnen die Serumkonzentrationen von Harnstoff und Kalium ansteigen. Ebenso wurde √ľber Ver√§nderungen des Blutbilds (Abnahme des H√§moglobins, der roten Blutk√∂rperchen, der wei√üen Blutk√∂rperchen und der Thrombozyten) berichtet. ACE-Hemmer k√∂nnen eine bestehende Eiwei√üausscheidung im Urin (Proteinurie) verschlechtern, in der Regel reduzieren sie diese jedoch.
Während der Behandlung mit Ramipril kann eine Verminderung der Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen (Neutropenie) auftreten. Das Neutropenie-Risiko ist von der Dosis und dem Zustand des Patienten abhängig.
Allergische Reaktionen
Bei mit ACE-Hemmern behandelten Patienten kann es insbesondere in den ersten Behandlungswochen zu Gewebeschwellungen (Angioödemen) von Gesicht, Gliedmaßen, Lippen, Schleimhäuten, Zunge, Stimmritze und/oder Kehlkopf kommen. In seltenen Fällen sind jedoch auch nach Langzeitbehandlung mit ACE-Hemmern schwerwiegende Gewebeschwellungen möglich.
Gewebeschwellungen mit Beteiligung von Zunge, Stimmritze oder Kehlkopf können tödlich verlaufen.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.
Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und der Blisterpackung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.
Nicht √ľber +25 C lagern.
Stand der Information: Oktober 2008
Verschreibungspflichtig

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Weitere Informationen

Zusammensetzung
Der arzneilich wirksame Bestandteil ist Ramipril.
1 Tablette enthält 2,5 mg Ramipril.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Natriumhydrogencarbonat, Lactose-Monohydrat, Croscarmellose-Natrium, Vorverkleisterte Stärke (Mais), Octadecylhydrogenfumarat, Natriumsalz, Eisen(III)-hydroxid x H2O (E 172).
RamiWin¬ģ 2,5 mg Tabletten sind in Packungen mit 20, 50 und 100 Tabletten erh√§ltlich.
Pharmazeutischer Unternehmer
Winthrop Arzneimittel GmbH
Industriestraße 10
82256 F√ľrstenfeldbruck
Hersteller
Actavis hf., Reykjavikurvegur 78, 220 Hafnarfjrdur, Island
zusätzliche Hersteller:
- Actavis Ltd., B16, Bulebel Industrial Estata, Zejtun ZTN 08, Malta
- Winthrop Arzneimittel GMBH, Urmitzer Stra√üe 5, 56218 M√ľlheim-K√§rlich

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Wirkstoff(e) Ramipril
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Winthrop Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
ATC Code C09AA05
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, rein

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden