Ramipril TAD 5 mg Tabletten

Abbildung Ramipril TAD 5 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Ramipril
Zulassungsland Deutschland
Hersteller TAD Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 24.12.2015
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, rein

Zulassungsinhaber

TAD Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
RAMIPRIL BASICS 10 mg Ramipril Basics GmbH
Ramipril Sandoz 2,5 mg Tabletten Ramipril Sandoz Pharmaceuticals GmbH
Ramipril TAD 2,5 mg Hartkapseln Ramipril TAD Pharma GmbH
ramipril-corax 10 mg Tabletten Ramipril corax pharma GmbH
Vesdil 5 mg Tabletten Ramipril AstraZeneca GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Ramipril TAD enthält den Wirkstoff Ramipril. Dieser gehört zur Wirkstoffklasse der ACE-Hemmer (Angiotensin-Konversionsenzym-Hemmer).

Ramipril TAD wirkt, indem es:

  • die k√∂rpereigene Produktion von Substanzen reduziert, die Ihren Blutdruck steigen lassen,
  • Ihre Blutgef√§√üe entspannt und weiter stellt,
  • Ihrem Herzen erleichtert, Blut durch Ihren K√∂rper zu pumpen.

Ramipril TAD wird angewendet zur:

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Ramipril TAD darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Ramipril, einen anderen ACE-Hemmer oder oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Zu Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion gehören Hautausschlag, Schluck- oder Atembeschwerden, Schwellung von Lippen, Gesicht, Rachen oder Zunge.

  • wenn Sie in der Vergangenheit eine schwere allergische Reaktion, ein so genanntes ‚Äěangioneurotisches √Ėdem‚Äú, hatten. Zu den Anzeichen geh√∂ren Juckreiz, Nesselausschlag (Urtikaria), rote Flecken an H√§nden, F√ľ√üen und Hals, Schwellungen des Rachens und der Zunge, Schwellungen um die Augen und Lippen, Atem- und Schluckbeschwerden.
  • wenn Sie sich einer Dialyse oder einer anderen Form der Blutw√§sche unterziehen, da Ramipril TAD abh√§ngig von dem verwendeten Ger√§t f√ľr Sie nicht geeignet sein kann.
  • wenn Sie an einer Nierenerkrankung leiden, bei der die Blutversorgung der Niere eingeschr√§nkt ist (Nierenarterienstenose).
  • w√§hrend der letzten 6 Monate einer Schwangerschaft (siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú).
  • wenn Sie einen ungew√∂hnlich niedrigen oder schwankenden Blutdruck haben. Dies ist von Ihrem Arzt zu beurteilen.
  • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschr√§nkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enth√§lt, behandelt werden.
  • wenn Sie Sacubitril/Valsartan, ein Arzneimittel zur Behandlung einer chronischen Herzschw√§che bei Erwachsenen, eingenommen haben oder einnehmen, weil sich dadurch das Risiko eines Angio√∂dems (schnelle Schwellung unter der Haut z. B. im Rachenbereich) erh√∂ht.

Sie d√ľrfen Ramipril TAD nicht einnehmen, wenn einer der vorstehenden Punkte auf Sie zutrifft. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie vor der Einnahme von Ramipril TAD Ihren Arzt.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ramipril TAD einnehmen:

  • wenn Sie eine Herz-, Leber- oder Nierenerkrankung haben,
  • wenn Sie gro√üe Mengen an K√∂rpersalzen oder -fl√ľssigkeiten verloren haben (durch √úbelkeit [Erbrechen], Durchfall, au√üergew√∂hnlich starkes Schwitzen, eine salzarme Di√§t, die Einnahme von Diuretika [Wassertabletten] √ľber lange Zeit, oder wenn Sie Dialysepatient sind),
  • wenn Ihre Allergie gegen Bienen- oder Wespenstiche behandelt werden soll (Hyposensibilisierung),
  • wenn Sie in Verbindung mit einer Operation oder einer Zahnarztbehandlung ein Bet√§ubungsmittel erhalten sollen. Es k√∂nnte erforderlich sein, Ihre Behandlung mit Ramipril TAD 1 Tag vorher abzubrechen; fragen Sie Ihren Arzt um Rat,
  • wenn Sie einen hohen Kaliumspiegel im Blut haben (ergibt sich aus den Blutwerten),
  • wenn Sie Arzneimittel einnehmen oder Krankheiten haben, die den Natriumblutspiegel erniedrigen k√∂nnen; Ihr Arzt wird m√∂glicherweise regelm√§√üige Blutuntersuchungen durchf√ľhren, um vor allem die Konzentration von Natrium in Ihrem Blut zu √ľberpr√ľfen, besonders wenn Sie √§lter sind.
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden, erh√∂ht sich das Risiko eines Angio√∂dems:
    • Racecadotril, ein Arzneimittel zur Behandlung von Durchfall
    • Arzneimittel, die zur Verhinderung von transplantierten Organen oder zur Krebsbehandlung eingesetzt werden (z.B. Temserolismus, Sirolismus, Everolismus).
      • Vildagliptin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes.

  • wenn Sie an einer Kollagengef√§√ükrankheit, wie Sklerodermie oder systemischem Lupus erythematodes, leiden,
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:
    • einen Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet
      • z. B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben.
      • Aliskiren.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelm√§√üigen Abst√§nden √ľberpr√ľfen.

Siehe auch Abschnitt ‚ÄěRamipril TAD darf nicht eingenommen werden‚Äú.

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). Ramipril wird in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft nicht empfohlen und kann nach dreimonatiger Schwangerschaft zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren (siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú).

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung von Ramipril TAD wird nicht empfohlen bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren, da die Sicherheit und Wirksamkeit von Ramipril TAD bei Kindern noch nicht nachgewiesen wurde.

Wenn einer der vorstehenden Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich nicht sicher sind), fragen Sie vor der Einnahme von Ramipril TAD Ihren Arzt.

Einnahme von Ramipril TAD zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen, einschlie√ülich nicht verschreibungspflichtiger Medikamente (einschlie√ülich pflanzlicher Arzneimittel). Ramipril TAD kann die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen. Ebenso k√∂nnen auch andere Arzneimittel die Wirkung von Ramipril TAD beeinflussen.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, da sie die Wirkung von Ramipril TAD abschwächen können:

  • Arzneimittel gegen Schmerzen und Entz√ľndungen (z. B. nicht steroidale Antiphlogistika [NSAIDs] wie Ibuprofen, Indometacin und Acetylsalicyls√§ure),
  • Arzneimittel zur Behandlung von niedrigem Blutdruck, Schock, Herzversagen, Asthma oder Allergien wie Ephedrin, Noradrenalin oder Adrenalin. Ihr Arzt muss Ihren Blutdruck pr√ľfen.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, da bei gleichzeitiger Einnahme von Ramipril TAD das Risiko von Nebenwirkungen erhöht wird:

  • Arzneimittel gegen Schmerzen und Entz√ľndungen (z. B. nicht steroidale Antiphlogistika [NSAIDs] wie Ibuprofen, Indometacin und Acetylsalicyls√§ure),
  • Arzneimittel gegen Krebs (Chemotherapie),
  • Diuretika (Wassertabletten) wie Furosemid,
  • Kalium-Erg√§nzungsmittel (einschlie√ülich Salzersatzmittel), kaliumsparende Diuretika und andere Arzneimittel, die den Kaliumgehalt in Ihrem Blut erh√∂hen k√∂nnen (z. B. Trimethoprim und Cotrimoxazol zur Behandlung von bakteriellen Infektionen;

Ciclosporin, ein Arzneimittel zur Unterdr√ľckung des Immunsystems, um die Absto√üung von transplantierten Organen zu verhindern; und Heparin, ein Arzneimittel zur Blutverd√ľnnung und Vermeidung von Blutgerinnseln),

  • steroidhaltige Arzneimittel gegen Entz√ľndungen wie Prednisolon,
  • Allopurinol (zur Senkung der Harns√§urewerte im Blut),
  • Procainamid (gegen Herzrhythmusst√∂rungen).
  • Trimethoprim und Co-Trimoxazol (gegen bakterielle Infektionen),
  • Vildagliptin (zur Behandlung von Typ 2 Diabetes mellitus),
  • Arzneimittel, die sehr oft zur Verhinderung einer Absto√üung des Organtransplantats verwendet werden (Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der mTOR-Inhibitoren geh√∂ren). Siehe Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚ÄĚ.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, da deren Wirkung durch Ramipril TAD beeinflusst werden kann:

  • Arzneimittel gegen Diabetes wie blutzuckersenkende Arzneimittel zum Einnehmen und Insulin. Ramipril TAD kann den Blutzuckerspiegel senken. W√§hrend der Einnahme von Ramipril TAD muss der Blutzuckerspiegel deswegen engmaschig kontrolliert werden.
  • Lithium (gegen seelische Erkrankungen). Ramipril TAD kann die Lithiumspiegel im Blut erh√∂hen. Ihr Arzt muss die Lithiumspiegel deswegen sorgf√§ltig √ľberwachen.

Wenn einer der vorstehenden Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich nicht sicher sind), fragen Sie vor der Einnahme von Ramipril TAD Ihren Arzt.

Ihr Arzt muss unter Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen:

wenn Sie einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren einnehmen (siehe auch Abschnitte ‚ÄěRamipril TAD darf nicht eingenommen werden‚Äú und ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).

Einnahme von Ramipril TAD zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

  • Alkoholgenuss w√§hrend der Einnahme von Ramipril TAD kann Schwindel und Benommenheit verursachen. Wenn Sie hinsichtlich der Menge an Alkohol, die Sie w√§hrend der Einnahme von Ramipril TAD trinken d√ľrfen, unsicher sind, fragen Sie Ihren Arzt, da sich blutdrucksenkende Mittel und Alkohol in ihrer Wirkung gegenseitig verst√§rken k√∂nnen.
  • Ramipril TAD kann zu den Mahlzeiten oder unabh√§ngig davon eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). Sie sollten Ramipril nicht in den ersten zw√∂lf Wochen der Schwangerschaft anwenden und Sie d√ľrfen Ramipril TAD auf keinen Fall nach der 13. Schwangerschaftswoche anwenden, weil die Einnahme von Ramipril TAD in diesem Stadium zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren kann. Wenn Sie w√§hrend der Einnahme von Ramipril schwanger werden, informieren Sie bitte sofort Ihren Arzt. Ein Wechsel auf eine besser vertr√§gliche Behandlungsalternative sollte im Vorfeld einer geplanten Schwangerschaft in Erw√§gung gezogen werden.

Stillzeit

Sie sollten Ramipril nicht anwenden, wenn Sie stillen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, bevor Sie irgendein Arzneimittel einnehmen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

W√§hrend der Einnahme von Ramipril TAD k√∂nnen Sie sich m√ľde oder schwindelig f√ľhlen. Die Wahrscheinlichkeit ist zu Beginn der Behandlung mit Ramipril TAD oder bei einer Dosiserh√∂hung am h√∂chsten. In diesem Fall d√ľrfen Sie kein Kraftfahrzeug f√ľhren und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen.

Ramipril TAD enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d. h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Einnahme des Arzneimittels

  • Nehmen Sie das Arzneimittel jeden Tag immer zur gleichen Tageszeit ein.
  • Schlucken Sie die Tabletten im Ganzen mit Fl√ľssigkeit.
  • Die Tabletten d√ľrfen nicht zersto√üen oder zerkaut werden.

Wie viel Sie einnehmen m√ľssen

Behandlung von Bluthochdruck

  • Die √ľbliche Anfangsdosis betr√§gt 1,25 mg oder 2,5 mg 1-mal t√§glich.
  • Ihr Arzt wird die einzunehmende Dosis anpassen, bis Ihr Blutdruck unter Kontrolle ist.
  • Die H√∂chstdosis betr√§gt 10 mg 1-mal t√§glich.
  • Wenn Sie bereits Diuretika (Wassertabletten) einnehmen, ist es m√∂glich, dass Ihr Arzt die Diuretika-Menge vor Beginn der Behandlung mit Ramipril TAD verringert oder das Mittel ganz absetzt.

Senkung des Risikos, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden

  • Die √ľbliche Anfangsdosis betr√§gt 2,5 mg 1-mal t√§glich.
  • Ihr Arzt kann dann entscheiden, die Dosis zu erh√∂hen.
  • Die √ľbliche Dosis betr√§gt 10 mg 1-mal t√§glich.

Behandlung zur Senkung des Risikos oder Verlangsamung des Fortschreitens von Nierenfunktionsstörungen

  • Ihre Anfangsdosis betr√§gt entweder 1,25 mg oder 2,5 mg 1-mal t√§glich.
  • Ihr Arzt wird Ihre Dosis anpassen.
  • Die √ľbliche Dosis betr√§gt 5 mg oder 10 mg 1-mal t√§glich.

Behandlung von Herzinsuffizienz

  • Die √ľbliche Anfangsdosis betr√§gt 1,25 mg 1-mal t√§glich.
  • Ihr Arzt wird Ihre Dosis anpassen.

Die Höchstdosis beträgt 10 mg täglich. Es empfiehlt sich, die Dosis auf 2 Gaben täglich aufzuteilen.

Behandlung nach einem Herzinfarkt

  • Die √ľbliche Anfangsdosis betr√§gt 1,25 mg 1-mal t√§glich bis 2,5 mg 2-mal t√§glich.
  • Ihr Arzt wird Ihre Dosis anpassen.
  • Die √ľbliche Dosis betr√§gt 10 mg t√§glich. Es empfiehlt sich, die Dosis auf 2 Gaben t√§glich aufzuteilen.

√Ąltere Patienten

Ihr Arzt wird mit einer geringeren Anfangsdosis beginnen und diese im Laufe der Behandlung langsamer erhöhen.

Wenn Sie eine größere Menge von Ramipril TAD eingenommen haben, als Sie

sollten

Informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder suchen Sie die Notaufnahme des n√§chstgelegenen Krankenhauses auf. Sie d√ľrfen nicht selbst zum Krankenhaus fahren. Bitten Sie eine andere Person darum oder rufen Sie einen Krankenwagen. Nehmen Sie die Packung des Arzneimittels mit, damit der behandelnde Arzt wei√ü, was Sie eingenommen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Ramipril TAD vergessen haben

  • Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie die n√§chste Dosis zum n√§chsten planm√§√üigen Zeitpunkt ein.
  • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Ramipril TAD abbrechen

Nehmen Sie das Arzneimittel so lange ein, bis Ihr Arzt Sie anweist, damit aufzuh√∂ren. Brechen Sie die Einnahme von Ramipril TAD nicht einfach ab, wenn Sie sich besser f√ľhlen. Wenn Sie die Einnahme abbrechen, kann Ihre Erkrankung wiederkehren.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Brechen Sie die Einnahme von Ramipril TAD umgehend ab und wenden Sie sich unverz√ľglich an Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden schweren Nebenwirkungen bemerken - Sie ben√∂tigen m√∂glicherweise dringend √§rztliche Behandlung:

  • Schwellungen des Gesichts, der Lippen oder des Rachens, die Ihnen das Schlucken oder Atmen erschweren, sowie Juckreiz und Hautausschl√§ge. Dies k√∂nnen Anzeichen einer schweren √úberempfindlichkeitsreaktion auf Ramipril TAD sein.
  • Schwere Hautreaktionen einschlie√ülich Hautausschlag, Geschw√ľren im Mund, Verschlechterung einer bestehenden Hauterkrankung, R√∂tung, Bl√§schenbildung oder Abl√∂sung der Haut (wie Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme).

Informieren Sie Ihren Arzt umgehend beim Auftreten von:

  • Beschleunigter Herzfrequenz, unregelm√§√üigem oder starkem Herzschlag (Herzklopfen), Schmerzen oder Engegef√ľhl im Brustkorb oder schwerwiegenderen Ereignissen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.
  • Kurzatmigkeit oder Husten, die Anzeichen einer Lungenerkrankung sein k√∂nnen.
  • Leichterem Auftreten von Bluterg√ľssen, Blutungen, die l√§nger als normal andauern, jeglichen Anzeichen einer Blutung (z. B. Zahnfleischbluten), purpurroten Flecken auf der Haut oder erh√∂hter Infektionsanf√§lligkeit, Halsschmerzen und Fieber, M√ľdigkeit, Schw√§chegef√ľhl, Schwindel oder blasser Haut, die Anzeichen einer Blut- oder Knochenmarkerkrankung sein k√∂nnen.
  • Starken Bauchschmerzen, die bis zum R√ľcken ausstrahlen k√∂nnen und Anzeichen einer Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung (Pankreatitis) sein k√∂nnen.
  • Fieber, Sch√ľttelfrost, M√ľdigkeit, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Unwohlsein, Gelbf√§rbung der Haut oder Augen (Gelbsucht), die m√∂gliche Anzeichen von Lebererkrankungen wie Hepatitis (Leberentz√ľndung) oder Lebersch√§den sind.

Weitere mögliche Nebenwirkungen sind:

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen schwerwiegend ist oder länger als einige Tage anhält.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Kopfschmerzen oder M√ľdigkeit.
  • Schwindelgef√ľhl. Die Wahrscheinlichkeit daf√ľr ist zu Beginn der Behandlung mit Ramipril TAD oder bei einer Dosiserh√∂hung gr√∂√üer.
  • Ohnmacht, Hypotonie (ungew√∂hnlich niedriger Blutdruck), insbesondere bei schnellem Aufstehen oder Aufrichten.
  • Trockener Reizhusten, Nebenh√∂hlenentz√ľndung (Sinusitis) oder Bronchitis, Kurzatmigkeit.
  • Magen- oder Darmschmerzen, Durchfall, Verdauungsst√∂rungen, Unwohlsein oder Erbrechen.
  • Hautausschlag mit oder ohne Hauterhebungen.
  • Schmerzen im Brustkorb.
  • Muskelkr√§mpfe oder ‚Äďschmerzen.
  • Erh√∂hte Kaliumwerte im Blut (ergibt sich aus den Blutwerten).

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Gleichgewichtsst√∂rungen (Vertigo).
  • Juckreiz und ungew√∂hnliche Hautempfindungen wie Taubheit, Prickeln, Stechen, Brennen oder Kribbeln (Par√§sthesien).
  • Verlust oder Ver√§nderung des Geschmacksempfindens.
  • Schlafst√∂rungen.
  • Depressive Stimmungslage, Angst, ungew√∂hnliche Nervosit√§t oder Unruhe.
  • Verstopfte Nase, Atembeschwerden oder Verschlimmerung von Asthma.
  • Schwellung im Darm, ein so genanntes ‚Äěintestinales angioneurotisches √Ėdem‚Äú, mit Symptomen wie Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall.
  • Sodbrennen, Verstopfung oder Mundtrockenheit.
  • Gesteigerte Harnausscheidung (Diurese) im Laufe des Tages.
  • √úberm√§√üiges Schwitzen.
  • Appetitlosigkeit oder -verminderung (Anorexie).
  • Erh√∂hter oder unregelm√§√üiger Herzschlag.
  • Geschwollene Arme und Beine, m√∂gliche Anzeichen von Fl√ľssigkeitsansammlungen im K√∂rper.
  • Hautr√∂tung mit Hitzegef√ľhl.
  • Verschwommenes Sehen.
  • Gelenkschmerzen.
  • Fieber.
  • Sexuelle St√∂rungen bei M√§nnern, verringertes sexuelles Verlangen bei M√§nnern und Frauen.
  • Ein Anstieg der Anzahl bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen (Eosinophilie).
  • Blutwerte, die auf Funktionsst√∂rungen der Leber, der Bauchspeicheldr√ľse oder der Nieren hindeuten.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Gef√ľhl des Zitterns oder Verwirrtheit.
  • Rote und geschwollene Zunge.
  • Schwerwiegende Schuppung oder Abl√∂sung der Haut, juckender, erhabener Hautausschlag.
  • Nagelprobleme (z. B. Lockern oder Abl√∂sen eines Fu√ü- oder Fingernagels).
  • Hautausschlag oder Bluterguss.
  • Flecken auf der Haut und kalte Gliedma√üen.
  • Rote, juckende, geschwollene oder tr√§nende Augen.
  • H√∂rst√∂rungen oder Ohrenklingeln.
  • Schw√§chegef√ľhl.
  • Verringerung der Anzahl roter Blutk√∂rperchen, wei√üer Blutk√∂rperchen oder Blutpl√§ttchen oder ein zu niedriger H√§moglobinwert bei Blutuntersuchungen

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

- Erhöhte Sonnenempfindlichkeit.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

konzentrierter Urin (dunkle Farbe), Übelkeit oder Erbrechen, Muskelkrämpfe, Verwirrung und Anfälle, die durch eine unangemessene ADH-Sekretion (antidiuretische Hormonsekretion) bedingt sein können. Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, wenn diese Symptome bei Ihnen auftreten.

Andere Nebenwirkungen, √ľber die berichtet wurde:

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen schwerwiegend ist oder länger als einige Tage anhält.

  • Konzentrationsschw√§che.
  • Geschwollener Mund.
  • Blutbild mit zu wenig Blutzellen.
  • Zu niedrige Natriumwerte im Blut.
  • Verf√§rbung von Fingern und Zehen, wenn Ihnen kalt ist, und Kribbeln oder Schmerzen beim Aufw√§rmen (Raynaud-Syndrom).
  • Brustvergr√∂√üerung bei M√§nnern.
  • Verlangsamtes oder verschlechtertes Reaktionsverm√∂gen.
  • Brennendes Gef√ľhl
  • Ver√§nderte Geruchswahrnehmung.
  • Haarausfall.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen . Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Verpackung nach ‚Äěverwendbar bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht √ľber 30¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Ramipril TAD enthält

  • Der Wirkstoff ist: Ramipril. Jede Tablette enth√§lt 5 mg Ramipril.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Hypromellose, mikrokristalline Cellulose, vorverkleisterte St√§rke (Mais), Natriumstearylfumarat (Ph.Eur.), Eisen(III)-oxid

(E172).

Siehe Abschnitt 2 ‚ÄěRamipril TAD enth√§lt Natrium‚Äú.

Wie Ramipril TAD aussieht und Inhalt der Packung

5 mg Tabletten: hellrosa mit einzelnen helleren oder dunkleren Flecken, kapselförmige Tabletten mit abgeschrägten Kanten und mit einer Bruchrille auf beiden Seiten. Auf einer Tablettenseite ist auf einer Hälfte die Markierung 5 und auf der anderen Hälfte die Markierung KRK eingeprägt. Tablettenabmessungen: 8 x 5 mm. Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Ramipril TAD steht in Faltschachteln mit 20, 28, 30, 50 oder 100 Tabletten in Blistern zur Verf√ľgung.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

TAD Pharma GmbH Heinz-Lohmann-Straße 5 27472 Cuxhaven

Tel.: (04721) 606-0 Fax: (04721) 606-333 E-Mail: info@tad.de

Hersteller

KRKA, d.d., Novo mesto, ҆marjeŇ°ka cesta 6, 8501 Novo mesto, Slowenien TAD Pharma GmbH, Heinz-Lohmann-Stra√üe 5, 27472 Cuxhaven, Deutschland

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen

MitgliedsstaatName des Arzneimittels
MaltaRamipril TAD 5 mg
BelgienRamipril Krka 5 mg tabletten
SpanienRamipril Krka 5 mg comprimidos EFG
DeutschlandRamipril TAD 5 mg Tabletten

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Januar 2019.

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Zuletzt aktualisiert: 25.08.2022

Quelle: Ramipril TAD 5 mg Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Ramipril
Zulassungsland Deutschland
Hersteller TAD Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 24.12.2015
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden