Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma 5/6 mg

Abbildung Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma 5/6 mg
Wirkstoff(e) Ramipril Piretanid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller 1 A Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 22.11.2006
ATC Code C09BA05
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, Kombinationen

Zulassungsinhaber

1 A Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Ramipril-ratiopharm 5 mg Tabletten Ramipril Ratiopharm GmbH
Ramipril Sandoz 5 mg Tabletten Ramipril Sandoz Pharmaceuticals GmbH
Ramipril AURUS 10 mg Ramipril QUISISANA PHARMA Deutschland GmbH
Ramigamma 5 mg Tabletten Ramipril Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Ramipril Galex 1,25 mg Tabletten Ramipril Galex proizvodnja in promet s farmacevtsimi in drugimi proizvodi, d.d.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma ist ein Arzneimittel gegen zu hohen Blutdruck, das aus einem ACE- Hemmer (Ramipril) und einem Schleifendiuretikum (Piretanid) besteht. Die blutdrucksenkenden Wirkungen beider Komponenten ergänzen sich.

Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma wird angewendet

bei nicht organbedingtem Bluthochdruck (essentielle Hypertonie). Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma ist angezeigt bei Patienten, deren Blutdruck mit Ramipril allein nicht ausreichend gesenkt werden konnte.

Anzeige

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

  • wenn Sie allergisch gegen Ramipril, einen anderen ACE-Hemmer, Piretanid sowie Sulfonamide (m√∂gliche Kreuzreaktionen beachten) oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • wenn Sie in der Vergangenheit pl√∂tzlich auftretende Gewebeschwellungen, ein sogenanntes Angio√∂dem, hatten (z. B. infolge einer fr√ľheren ACE-Hemmer-Therapie)
  • wenn Sie Sacubitril/Valsartan, ein Arzneimittel zur Behandlung einer chronischen Herzschw√§che bei Erwachsenen, eingenommen haben oder einnehmen, weil sich dadurch das Risiko eines Angio√∂dems (schnelle Schwellung unter der Haut z. B. im Rachenbereich) erh√∂ht
  • wenn Sie unter schweren Nierenfunktionsst√∂rungen leiden (Kreatinin-Konzentration im Blut √ľber 1,8 mg/dl; Kreatinin-Clearance geringer als 30 ml/min)
  • wenn Sie an einer Nierenerkrankung leiden, bei der die Blutversorgung der Niere eingeschr√§nkt ist (Nierenarterienstenose)
  • nach einer Nierentransplantation
  • wenn bei Ihnen eine den Blutfluss behindernde Aorten- oder Mitralklappen-Verengung bzw. andere Ausflussbehinderungen der linken Herzkammer (z. B. hypertrophe Kardiomyopathie) vorliegen
  • bei prim√§r erh√∂hter Aldosteron-Konzentration im Blut
  • bei schweren Leberfunktionsst√∂rungen (Praecoma/Coma hepaticum) oder prim√§rer Lebererkrankung
  • bei schweren Elektrolytst√∂rungen, die sich durch Behandlung mit Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma verschlechtern k√∂nnen (z. B. Natrium- oder Kalium-Mangel im Blut)
  • bei verminderter zirkulierender Blutmenge oder Mangel an K√∂rperwasser
  • bei zu niedrigem oder instabilem Blutdruck
  • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschr√§nkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enth√§lt, behandelt werden
  • wenn Sie schwanger sind (siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú)
  • wenn Sie stillen (siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú).

Da keine ausreichenden Therapieerfahrungen vorliegen, darf Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma nicht angewendet werden bei

Die gleichzeitige Anwendung von Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma oder anderen ACE-Hemmern und bestimmten Behandlungsmethoden (extrakorporale Therapieverfahren), die zum Kontakt von Blut mit negativ geladenen Oberfl√§chen f√ľhren, ist zu vermeiden, da schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen bis hin zum lebensbedrohlichen Schock auftreten k√∂nnen (siehe folgende Beispiele).

So darf w√§hrend der Behandlung mit Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma keine Blutw√§sche (Dialyse oder H√§mofiltration) mit Poly(acrylonitril,natrium-2-methylallylsulfonat)-High-Flux-Membranen (z. B. AN 69¬ģ) und keine LDL(Low-Density-Lipoprotein)-Apherese mit Dextransulfat erfolgen.

Im Falle einer notfallmäßigen Dialyse oder Hämofiltration oder der Notwendigkeit einer LDL-Apherese muss deshalb eine andere Dialysemembran verwendet werden und die Patienten sollten auf eine Behandlung mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel umgestellt werden, das nicht zur Gruppe der ACE-Hemmer gehört.

Teilen Sie Ihren √Ąrzten mit, dass Sie mit Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma behandelt werden bzw. Dialysen ben√∂tigen, damit die √Ąrzte dies bei der Behandlung ber√ľcksichtigen k√∂nnen.

Während einer Therapie zur Schwächung bzw. Aufhebung der allergischen Reaktionsbereitschaft (Desensibilisierungstherapie) gegen Insektengifte (z. B. von Bienen oder Wespen) und gleichzeitiger Anwendung eines ACE-Hemmers können zum Teil lebensbedrohliche Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Blutdruckabfall, Atemnot, Erbrechen, allergische Hautreaktionen) auftreten. Überempfindlichkeitsreaktionen können auch nach Insektenstichen (wie Bienen- oder Wespenstich) vorkommen.

Falls eine Desensibilisierungstherapie gegen Insektengifte notwendig ist, ist der ACE-Hemmer vor√ľbergehend durch andere Arzneimittel gegen Bluthochdruck zu ersetzen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Die Behandlung mit Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma erfordert regelmäßige ärztliche Überwachung. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma einnehmen

  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruckeinnehmen:

    • einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet - z. B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben
    • Aliskiren

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium)

in Ihrem Blut in regelm√§√üigen Abst√§nden √ľberpr√ľfen.

Siehe auch Abschnitt ‚ÄěRamipril/Piretanid - 1 A Pharma darf nicht eingenommen werden‚Äú.

Wenn plötzlich Gewebeschwellungen (Angioödeme) während der Behandlung auftreten, muss Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma sofort abgesetzt werden. Ein durch ACE-Hemmer ausgelöstes Angioödem

kann mit Beteiligung von Kehlkopf, Rachen und/oder Zunge verlaufen (siehe Ma√ünahmen unter Abschnitt 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú). Gewebeschwellungen der Lippen, des Gesichts und der

Gliedmaßen können ebenfalls auftreten.

Angioödeme des Darmes wurden unter Behandlung mit ACE-Hemmern beobachtet. Die Patienten hatten Bauchschmerzen (mit oder ohne Übelkeit und Erbrechen); in einigen Fällen traten auch Gewebeschwellungen des Gesichts auf. Die Symptome verschwanden, nachdem der ACE-Hemmer abgesetzt wurde.

Wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, kann das Risiko eines Angioödems erhöht sein:

  • Racecadotril, ein Arzneimittel zur Behandlung von Durchfall.
  • Arzneimittel, die zur Verhinderung der Absto√üung von transplantierten Organen oder zur Krebsbehandlung eingesetzt werden (z. B. Temsirolimus, Sirolimus, Everolimus).
  • Vildagliptin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes.

Bei der Behandlung von Patienten mit √ľberstimuliertem Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (ein komplexes Blutdruckregulationssystem des K√∂rpers) ist besondere Vorsicht geboten. Es besteht das Risiko, dass ein pl√∂tzlicher ausgepr√§gter Blutdruckabfall und eine Verschlechterung der Nierenfunktion aufgrund der ACE-Hemmung auftreten. Wenn Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma in solchen F√§llen zum 1. Mal oder erstmals in h√∂herer Dosierung angewendet wird, ist der Blutdruck so lange sorgf√§ltig zu kontrollieren, bis keine weitere akute Blutdrucksenkung mehr zu erwarten ist.

Eine erhöhte Aktivität des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems ist beispielsweise zu erwarten bei

  • Patienten mit schwerem Bluthochdruck. Zu Behandlungsbeginn ist eine enge √§rztliche √úberwachung erforderlich.
  • Patienten mit gleichzeitig bestehender Herzleistungsschw√§che. Bei schwerer Herzleistungsschw√§che ist zu Behandlungsbeginn eine enge √§rztliche √úberwachung erforderlich.
  • mit harntreibenden Arzneimitteln (Diuretika) vorbehandelten Patienten. Wenn das harntreibende Arzneimittel nicht abgesetzt oder in seiner Dosis reduziert werden kann, ist zu Behandlungsbeginn eine enge √§rztliche √úberwachung erforderlich.
  • Patienten mit Salz- und/oder Fl√ľssigkeitsmangel oder bei Patienten, bei denen sich diese wegen unzureichender Fl√ľssigkeits- oder Salzaufnahme entwickeln k√∂nnten, z. B. bei Durchfall, Erbrechen oder √ľberm√§√üigem Schwitzen und unzureichendem Salz- und Fl√ľssigkeitsersatz
  • Patienten mit Ein- oder Ausflussbehinderung der linken Herzkammer (z. B. Aorten- oder Mitralklappenverengung, hypertrophe Kardiomyopathie)
  • Patienten mit einer den Blutfluss behindernden Nierenarterienverengung. Das Absetzen einer bestehenden Diuretika-Behandlung kann erforderlich sein.

Bei Patienten, die durch einen unerw√ľnscht starken Blutdruckabfall besonders gef√§hrdet w√ľrden (z. B. Patienten mit Verengungen der herzversorgenden oder der hirnversorgenden Gef√§√üe), erfordert die Anfangsphase der Behandlung eine enge √§rztliche √úberwachung.

√Ąltere Patienten

Manche √§ltere Patienten (√ľber 65 Jahre) k√∂nnten besonders stark auf ACE-Hemmer reagieren. Zu Beginn der Behandlung wird eine √úberpr√ľfung der Nierenfunktion empfohlen.

Vor Anwendung von Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma muss die Nierenfunktion √ľberpr√ľft worden sein. Es wird empfohlen, die Nierenfunktion besonders in den ersten Wochen der Behandlung zu √ľberwachen. Dies gilt insbesondere f√ľr

Patienten mit Erkrankung der Nierengefäße einschließlich einseitiger Nierenarterienverengung (in diesem Fall kann bereits ein geringer Kreatinin-Anstieg im Blut Hinweis auf den Ausfall der betroffenen Niere sein).

Ein Salz-/Fl√ľssigkeitsmangel (z. B. durch kochsalzarme Di√§t, Erbrechen, Durchfall oder Vorbehandlung mit Diuretika) muss vor Beginn der Therapie ausgeglichen werden.

Während der Therapie mit Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma sollten bestimmte Blutwerte, insbesondere Kalium, Natrium und Kalzium sowie Harnsäure, Kreatinin und der Blutzucker regelmäßig kontrolliert werden. Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sind häufigere Kontrollen des Kalium- Blutspiegels erforderlich.

Es wird empfohlen, die Anzahl der weißen Blutkörperchen zu kontrollieren, um eine mögliche Abnahme der weißen Blutkörperchen (Leukopenie) zu erkennen. Eine engere Überwachung ist zu Beginn der Behandlung ratsam und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder Kollagenerkrankungen (z. B. Lupus erythematodes oder Sklerodermie) oder bei Patienten, die mit anderen Arzneimitteln behandelt werden, die das Blutbild verändern können.

Sollten im Verlauf der Therapie mit Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma Symptome wie Fieber, Lymphknotenschwellungen und/oder Halsentz√ľndungen bzw. eine erh√∂hte Blutungsneigung (z. B. schwer stillbares Zahnfleischbluten) auftreten, muss umgehend das Blutbild untersucht werden.

Insbesondere zu Behandlungsbeginn und bei Risikopatienten (Patienten mit Diabetes mellitus, eingeschr√§nkter Nierenfunktion, Kollagenerkrankungen, √§lteren Patienten) und bei Behandlung mit Arzneimitteln, die die Abwehrreaktionen unterdr√ľcken (Immunsuppressiva, Zytostatika), oder mit Allopurinol, Procainamid, Digitalisglykosiden, Glukokortikoiden sowie Abf√ľhrmitteln sind Kontrollen der oben genannten Blutwerte bzw. des Blutbildes in k√ľrzeren Abst√§nden angezeigt.

Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma darf nur nach sehr kritischer Nutzen-Risiko-Abwägung unter regelmäßiger Kontrolle von bestimmten klinischen Befunden und Laborwerten angewendet werden bei

  • vermehrter Eiwei√üausscheidung im Urin (mehr als 1 g/Tag)
  • Gicht
  • eingeschr√§nkter Leberfunktion
  • gest√∂rter Immunreaktion oder Kollagenkrankheit (z. B. Lupus erythematodes, Sklerodermie)
  • gleichzeitiger Therapie mit Arzneimitteln, die die Abwehrreaktionen unterdr√ľcken (z. B. Kortikoide, Zytostatika, Antimetaboliten), Allopurinol, Procainamid oder Lithium
  • Verengung der Hirngef√§√üe (zerebrale Gef√§√üsklerose)
  • Verengung der Herzkranzgef√§√üe (Koronarsklerose)
  • Patienten mit einer Harnabflussbehinderung (z. B. bei Prostatahyperplasie, Hydronephrose, Ureterstenose).

Bei Patienten mit Blasenentleerungsst√∂rungen (z. B. bei Prostatahyperplasie) darf Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma nur angewendet werden, wenn f√ľr freien Harnabfluss gesorgt wird, da eine pl√∂tzlich einsetzende Harnflut zu einem akuten Harnverhalt mit √úberdehnung der Blase f√ľhren kann.

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten) (siehe

Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú).

Warnhinweise

Bei der gleichzeitigen Anwendung von Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma und bestimmten Behandlungsmethoden (extrakorporale Therapieverfahren), die zum Kontakt von Blut mit negativ geladenen Oberfl√§chen f√ľhren (z. B. Dialyse oder H√§mofiltration mit bestimmten Dialysemembranen oder LDL- Apherese mit Dextransulfat), besteht die Gefahr, dass schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktoide Reaktionen) bis hin zum lebensbedrohlichen Schock auftreten k√∂nnen. Dies gilt auch f√ľr

eine Therapie zur Schwächung bzw. Aufhebung der allergischen Reaktionsbereitschaft (Desensibilisierungstherapie) gegen Insektengifte.

Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma nicht zusammen mit Poly(acrylonitril,natrium-2-methylallylsulfonat)-High- Flux-Membranen (z. B. AN 69¬ģ), w√§hrend einer LDL-Apherese mit Dextransulfat oder w√§hrend einer Desensibilisierungsbehandlung mit Insektengiften anwenden.

Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken

Die Anwendung des Arzneimittels Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren. Eine missbr√§uchliche Anwendung von Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma zu Dopingzwecken kann zu einer Gef√§hrdung Ihrer Gesundheit f√ľhren.

Einnahme von Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Folgende Wechselwirkungen können bei gleichzeitiger Anwendung von Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma, ACE-Hemmern oder Piretanid und den nachfolgend genannten Arzneimitteln bzw. Substanzen auftreten:

Kontraindizierte Kombinationen

Sacubitril/Valsartan ‚Äď zur Behandlung einer Art von chronischer Herzschw√§che bei Erwachsenen: erh√∂htes Risiko f√ľr das Auftreten von Gewebeschwellungen (Angio√∂demen) (siehe Abschnitt 2. ‚ÄěRamipril/Piretanid ‚Äď 1 A Pharma darf nicht eingenommen werden‚Äú).

Nicht empfohlene Arzneimittelkombinationen

  • Ihr Arzt muss unter Umst√§nden Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsma√ünahmen treffen:

    wenn Sie einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren einnehmen (siehe auch Abschnitte ‚ÄěRamipril/Piretanid - 1 A Pharma darf nicht eingenommen werden‚Äú und ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú): Erh√∂htes Risiko eines zu niedrigen Blutdrucks, erh√∂hter Kaliumwerte im Blut und von Ver√§nderungen der Nierenfunktion.

  • Kaliumsalze (einschlie√ülich Salzersatzmittel), kaliumsparende Diuretika (z. B. Amilorid, Triamteren, Spironolacton) oder andere Arzneimittel, die die Kalium-Konzentration in Ihrem Blut erh√∂hen k√∂nnen (z. B. Trimethoprim und Cotrimoxazol zur Behandlung von bakteriellen Infekten, Ciclosporin, ein Arzneimittel zur Unterdr√ľckung des Immunsystems, um die Absto√üung von transplantierten Organen zu verhindern; und Heparin ein Arzneimittel zur Blutverd√ľnnung und Vermeidung von Blutgerinnseln) Wenn eine gleichzeitige Behandlung mit diesen Arzneimitteln angezeigt ist, erfordert dies eine engmaschige √úberwachung des Kalium-Blutspiegels.
  • geh√∂rsch√§digende Arzneimittel (z. B. Aminoglykosid-Antibiotika, Cisplatin): M√∂gliche Verst√§rkung der geh√∂rsch√§digenden Wirkung dieser Substanzen durch Piretanid. Auftretende H√∂rst√∂rungen k√∂nnen irreversibel sein. Die vorgenannten Arzneimittel sollten daher nur gleichzeitig angewendet werden, wenn daf√ľr zwingende medizinische Gr√ľnde vorliegen.

Vorsicht bei der Anwendung

  • blutdrucksenkende Arzneimittel (z. B. andere harntreibende Mittel, Betarezeptorenblocker) und andere Arzneimittel mit blutdrucksenkendem Potential (z. B. Nitrate, Vasodilatatoren, Schlafmittel, Barbiturate, Phenothiazine, trizyklische Antidepressiva, Narkotika, An√§sthetika): Verst√§rkung der blutdrucksenkenden Wirkung von Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma. Gegebenenfalls Information des Narkosearztes √ľber die Therapie mit Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma.
  • bestimmte blutdruckerh√∂hende Arzneimittel (Sympathomimetika, z. B. Epinephrin): M√∂gliche Abschw√§chung der blutdrucksenkenden Wirkung von Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma (engmaschige Blutdruckkontrollen empfohlen). Au√üerdem kann Piretanid die Wirkung dieser Arzneimittel abschw√§chen.
  • Allopurinol, Procainamid oder Arzneimittel, die die Abwehrreaktionen unterdr√ľcken (Zytostatika, Immunsuppressiva, systemische Kortikoide), sowie andere Arzneimittel, die das Blutbild ver√§ndern

können: Erhöhte Wahrscheinlichkeit von Blutbildveränderungen, insbesondere Abnahme der weißen Blutkörperchen (Leukopenie).

  • Sirolimus, Everolimus (zur Vorbeugung von Absto√üungen transplantierter Organe), Temsirolimus (gegen Krebs): Das Risiko f√ľr das Auftreten von Gewebeschwellungen (Angio√∂demen) kann erh√∂ht sein.
  • Lithium: Erh√∂hung der Lithium-Konzentration im Blut und dadurch Verst√§rkung der herz- und nervensch√§digenden Wirkung von Lithium (regelm√§√üige Kontrolle des Blutspiegels von Lithium erforderlich!).
  • blutzuckersenkende Arzneimittel zum Einnehmen (z. B. Sulfonylharnstoffe, Biguanide), Insulin: ACE- Hemmer k√∂nnen die Insulinresistenz vermindern. In Einzelf√§llen kann dies bei Patienten, die gleichzeitig mit Antidiabetika (blutzuckersenkende Arzneimittel) behandelt werden, zu einer zu starken Senkung des Blutzuckerspiegels f√ľhren. Piretanid kann die Wirkung von Antidiabetika abschw√§chen. Eine Dosisanpassung von oralen Antidiabetika oder Insulin kann erforderlich sein; zu Behandlungsbeginn wird eine besonders sorgf√§ltige Kontrolle des Blutzuckers empfohlen.
  • Vildagliptin (bestimmtes Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes mellitus): Das Risiko f√ľr das Auftreten von Gewebeschwellungen (Angio√∂deme) kann erh√∂ht sein.
  • Racecadotril (zur Behandlung von Durchfall): Ein erh√∂htes Risiko f√ľr das Auftreten von Gewebeschwellungen (Angio√∂deme) wurde bei gleichzeitiger Anwendung mit sogenannten NEP- (Neprilysin-)Inhibitoren (z. B. Racecadotril) berichtet.

Bei gleichzeitiger Gabe ist zu beachten

  • Arzneimittel gegen Schmerzen und Entz√ľndungen (nichtsteroidale Antiphlogistika, Analgetika, z. B. Indometacin, Acetylsalicyls√§ure): M√∂gliche Abschw√§chung der blutdrucksenkenden Wirkung von Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma und Entwicklung eines akuten Nierenversagens oder Anstieg des Kalium-Blutspiegels.
  • Probenecid: M√∂gliche Abschw√§chung der blutdrucksenkenden Wirkung von Piretanid.
  • Salicylate: M√∂gliche Verst√§rkung der Wirksamkeit und der das zentrale Nervensystem sch√§digenden Wirkung von Salicylaten durch Piretanid.
  • Kortikosteroide, ACTH, Amphotericin B, Carbenoxolon, gr√∂√üere Mengen Lakritze, Laxanzien (bei Daueranwendung) und andere kaliumausscheidende harntreibende Arzneimittel oder andere kaliumsenkende Arzneimittel: Erh√∂htes Risiko eines Kaliummangels im Blut.
  • Digitalisglykoside: M√∂gliche Verst√§rkung sch√§dlicher Nebenwirkungen bestimmter Herzmittel (Digitalisglykoside) durch Ver√§nderung von Elektrolytkonzentrationen (z. B. Kalium- oder Magnesiummangel im Blut).
  • Muskelrelaxanzien vom Curaretyp: M√∂gliche Verst√§rkung und Verl√§ngerung der Wirkung von bestimmten Arzneimitteln, die eine Muskelentspannung herbeif√ľhren (Information des Narkosearztes √ľber die Therapie mit Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma!).
  • nierensch√§digende Arzneimittel: M√∂gliche Verst√§rkung der nierensch√§digenden Wirkung durch Piretanid.

Einnahme von Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

  • Die Aufnahme von Ramipril wird durch Nahrungsaufnahme nicht signifikant beeintr√§chtigt.
  • Kochsalz: M√∂gliche Abschw√§chung der blutdrucksenkenden Wirkung von Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma bei erh√∂hter Kochsalzzufuhr.
  • Alkohol: Ramipril kann zu verst√§rkter Erweiterung der Blutgef√§√üe f√ľhren und dadurch die Alkoholwirkung verst√§rken.
  • Gr√∂√üere Mengen von Lakritze: Erh√∂hte Kaliumverluste.

Schwangerschaft und Stillzeit Schwangerschaft

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). Ihr Arzt wird Ihnen empfehlen, Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen, denn die Einnahme von Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma kann zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren.

Stillzeit

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Ihr Arzt wird eine andere Behandlung ausw√§hlen, wenn Sie stillen wollen, vor allem, solange Ihr Kind im Neugeborenenalter ist oder wenn es eine Fr√ľhgeburt war.

Der Wirkstoff Piretanid geht in die Muttermilch √ľber. Gegebenenfalls ist abzustillen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Einige Nebenwirkungen (z. B. einige Symptome der Blutdrucksenkung wie Benommenheit, Schwindelgef√ľhl) k√∂nnen die Konzentrations- und Reaktionsf√§higkeit beeintr√§chtigen und stellen daher ein Risiko dar, wenn diese F√§higkeiten besonders wichtig sind (z. B. beim Steuern eines Fahrzeugs oder beim Bedienen von Maschinen).

Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d. h. es ist nahezu

‚Äěnatriumfrei‚Äú.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Wie Sie Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma einnehmen sollen, sagt Ihnen Ihr Arzt. Er wird sich im Allgemeinen an folgenden Empfehlungen orientieren:

Grundsätzlich sollte die Behandlung des Bluthochdrucks mit einem Einzelwirkstoff in niedriger Dosierung einschleichend begonnen werden.

Die Gabe der fixen Kombination Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma wird erst nach vorangegangener individueller Dosiseinstellung (Dosistitration) mit den Einzelsubstanzen (d. h. Ramipril und Piretanid) empfohlen. Wenn klinisch vertretbar, kann eine direkte Umstellung von der Monotherapie auf die fixe Kombination in Erwägung gezogen werden.

Hinweis

Da es bei der Umstellung von der Monotherapie auf die Kombination Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma und bei Erh√∂hung der Dosierung von Ramipril bzw. Piretanid - insbesondere bei Patienten mit Salz- und/oder Fl√ľssigkeitsmangel (z. B. Erbrechen/Durchfall, Diuretika-Vorbehandlung), Herzleistungsschw√§che oder schwerem Bluthochdruck - zu einem √ľberm√§√üigen Blutdruckabfall kommen kann, sind diese Patienten mindestens 8 Stunden √§rztlich zu √ľberwachen.

In der Regel wird die fixe Kombination Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma nach vorangegangener Therapie mit der freien Kombination aus Ramipril und Piretanid angewendet, wenn die Erhaltungsdosen der Einzelwirkstoffe denen der fixen Kombination entsprechen und damit eine Normalisierung des Blutdrucks bewirkt werden konnte. In den meisten F√§llen betr√§gt die Dosierung 1 Tablette Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma (5 mg Ramipril und 6 mg Piretanid) t√§glich. Die t√§gliche Maximaldosis von 2 Tabletten Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma (10 mg Ramipril und 12 mg Piretanid) sollte nicht √ľberschritten werden.

Bei Patienten, die mit einem Diuretikum vorbehandelt sind und bisher noch keinen ACE-Hemmer erhalten haben, ist zu erwägen, dieses wenigstens 2-3 Tage vor Beginn der Behandlung mit Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma abzusetzen oder zumindest in der Dosis zu verringern.

Dosierung bei eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance < 60 ml/min) und älteren Patienten

Die Dosiseinstellung ist besonders sorgf√§ltig vorzunehmen (Titration der Einzelkomponenten). Die Erhaltungsdosis betr√§gt ¬Ĺ Tablette Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma (2,5 mg Ramipril und 3 mg Piretanid), die Maximaldosis 1 Tablette Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma (5 mg Ramipril und 6 mg Piretanid) t√§glich.

Kinder und Jugendliche

Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma darf bei Kindern und Jugendlichen nicht eingesetzt werden, da keine ausreichenden Erfahrungen bei der Anwendung vorliegen.

Art der Anwendung

Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma Tabletten sind unzerkaut und mit ausreichend Fl√ľssigkeit (etwa ¬Ĺ Glas Wasser) vor, w√§hrend oder nach einer Mahlzeit einzunehmen. Grunds√§tzlich wird empfohlen, die verordnete Tagesmenge morgens auf einmal einzunehmen.

Die Tablette kann in 2 gleiche Dosen geteilt werden.

Dauer der Anwendung

Die Dauer der Anwendung bestimmt der behandelnde Arzt.

Wenn Sie eine größere Menge von Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma eingenommen haben, als Sie sollten

In Abhängigkeit vom Ausmaß der Überdosierung sind z. B. folgende Symptome möglich: stark erhöhte Harnausscheidung, starker Blutdruckabfall, verlangsamte Herzschlagfolge, Kreislaufschock, Elektrolytstörungen, Nierenversagen.

Bei dringendem Verdacht einer Überdosierung benötigen Sie ärztliche Hilfe!

Wenn Sie die Einnahme von Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern setzen Sie die Behandlung mit der verordneten Dosis fort.

Wenn Sie die Einnahme von Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma abbrechen

Sie sollten die Behandlung mit Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma nicht ohne Anordnung des Arztes unterbrechen oder vorzeitig beenden, denn Sie gefährden sonst den Behandlungserfolg.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Nebenwirkungen, die von Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma, anderen ACE-Hemmern oder Piretanid bekannt sind und daher auftreten können, werden im Folgenden beschrieben.

Brechen Sie die Einnahme von Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma umgehend ab und wenden Sie sich unverz√ľglich an Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden schweren Nebenwirkungen bemerken - Sie ben√∂tigen m√∂glicherweise dringend √§rztliche Behandlung:

  • Schwellungen des Gesichts, der Lippen oder des Rachens, die Ihnen das Schlucken oder Atmen erschweren (so genanntes Angio√∂dem), sowie Juckreiz und Hautausschl√§ge. Dies k√∂nnen Anzeichen einer schweren √úberempfindlichkeitsreaktion auf Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma sein.
  • schwere Haut- und Schleimhautreaktionen einschlie√ülich Hautausschlag, Geschw√ľren im Mund (Aphthen), Verschlechterung einer bestehenden Hauterkrankung (z. B. Schuppenflechte), R√∂tung, Bl√§schenbildung oder Abl√∂sung der Haut (wie Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme, Pemphigus)

Informieren Sie Ihren Arzt umgehend beim Auftreten von

  • beschleunigter Herzfrequenz, unregelm√§√üigem Herzschlag, Herzklopfen, Schmerzen oder Engegef√ľhl im Brustkorb (Angina pectoris), pl√∂tzlich auftretenden Anzeichen einer Mangeldurchblutung des Gehirns (z. B. Sprachst√∂rungen, Sehst√∂rungen, L√§hmungen) oder schwerwiegenderen Ereignissen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Schock
  • Kurzatmigkeit oder Husten, die m√∂gliche Anzeichen einer Lungenerkrankung sind
  • leichterem Auftreten von Bluterg√ľssen, Blutungen, die l√§nger als normal andauern, jeglichen Anzeichen einer Blutung (z. B. Zahnfleischbluten), purpurroten Flecken auf der Haut oder erh√∂hter Infektionsanf√§lligkeit, Halsschmerzen und Fieber, M√ľdigkeit, Schw√§chegef√ľhl, Schwindel oder blasser Haut, die m√∂gliche Anzeichen einer Blut- oder Knochenmarkerkrankung sind
  • starken Bauchschmerzen, die bis zum R√ľcken ausstrahlen k√∂nnen und m√∂gliche Anzeichen einer Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung (Pankreatitis) sind
  • Fieber, Sch√ľttelfrost, M√ľdigkeit, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Unwohlsein, Gelbf√§rbung der Haut oder Augen (Gelbsucht), die m√∂gliche Anzeichen von Lebererkrankungen wie Hepatitis (Leberentz√ľndung) oder Lebersch√§den (einschlie√ülich akuten Leberversagens) sind.

Weitere mögliche Nebenwirkungen

Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder mehr als ein paar Tage anh√§lt.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Kopfschmerzen oder M√ľdigkeit
  • Schwindelgef√ľhl (Benommenheit)
  • Ohnmacht, Hypotonie (ungew√∂hnlich niedriger Blutdruck), insbesondere beim Stehen oder pl√∂tzlichen Aufstehen
  • trockener Reizhusten, Nebenh√∂hlenentz√ľndung (Sinusitis) oder Bronchitis, Kurzatmigkeit
  • Entz√ľndungen des Magen-Darm-Trakts, Bauchschmerzen, Verdauungsst√∂rungen, Durchfall, √úbelkeit oder Erbrechen
  • Hautausschlag mit oder ohne erhabene, rote Flecken
  • Schmerzen im Brustkorb
  • Muskelkr√§mpfe oder Muskelschmerzen
  • erh√∂hte Kaliumwerte im Blut

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Schwindel (Vertigo)
  • Juckreiz und ungew√∂hnliche Hautempfindungen wie Taubheit, Prickeln, Stechen, Brennen oder Kribbeln (Par√§sthesien)
  • Verlust oder Ver√§nderung des Geschmacksempfindens
  • Schlafst√∂rungen, √ľberm√§chtige Schl√§frigkeit
  • depressive Stimmungslage, Angst, ungew√∂hnliche Nervosit√§t oder Unruhe
  • verstopfte Nase, Schnupfen, Atembeschwerden oder Verschlimmerung von Asthma
  • Schwellungen im Darm, ein so genanntes intestinales angioneurotisches √Ėdem, mit Symptomen wie Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall
  • Magenschmerzen, Sodbrennen, Verstopfung oder Mundtrockenheit
  • Nierenfunktionsst√∂rungen (einschlie√ülich akuten Nierenversagens)
  • vermehrte Harnausscheidung im Laufe des Tages
  • √ľberm√§√üiges Schwitzen
  • Appetitlosigkeit oder verminderter Appetit (Anorexie)
  • erh√∂hter oder unregelm√§√üiger Herzschlag
  • geschwollene Arme und Beine, m√∂gliche Anzeichen von Fl√ľssigkeitsansammlungen im K√∂rper
  • Hautr√∂tung mit Hitzegef√ľhl
  • Sehst√∂rungen, verschwommenes Sehen
  • Gelenkschmerzen
  • Fieber
  • sexuelle St√∂rungen bei M√§nnern (Erektionsst√∂rungen), verringertes sexuelles Verlangen bei M√§nnern und Frauen
  • ein Anstieg der Anzahl bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen (Eosinophilie)
  • Blutwerte, die auf Funktionsst√∂rungen der Leber, der Bauchspeicheldr√ľse oder der Nieren hindeuten, sowie vermehrte Eiwei√üausscheidung im Urin

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Gleichgewichtsst√∂rungen
  • Zittern
  • Verwirrtheit
  • Teilnahmslosigkeit
  • rote und geschwollene Zunge
  • schwerwiegende Schuppung oder Abl√∂sung der Haut, Nesselsucht (juckender Hautausschlag)
  • Nagelprobleme (z. B. Lockern oder Abl√∂sen eines Fu√ü- oder Fingernagels)
  • Verengung oder Entz√ľndung von Blutgef√§√üen
  • Verschlimmerung von Durchblutungsst√∂rungen, kalte Gliedma√üen
  • rote, juckende, geschwollene oder tr√§nende Augen (Bindehautentz√ľndung)
  • H√∂rst√∂rungen oder Ohrger√§usche (Tinnitus)
  • Schw√§chegef√ľhl
  • Verringerung der Anzahl roter Blutk√∂rperchen, wei√üer Blutk√∂rperchen (einschlie√ülich Agranulozytose) oder Blutpl√§ttchen oder ein zu niedriger H√§moglobinwert bei Blutuntersuchungen

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • erh√∂hte Sonnenempfindlichkeit
  • Gelenkentz√ľndung
  • Entz√ľndung der Galleng√§nge
  • Darmverschluss
  • krankhafte Erh√∂hung der Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen, erh√∂hte Blutk√∂rperchensenkungsgeschwindigkeit

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Konzentrationsschw√§che
  • Entz√ľndung der Mundschleimhaut
  • Blutbild mit zu wenig Blutzellen (Panzytopenie)
  • Blutarmut (An√§mie)
  • erniedrigter Anteil der Blutk√∂rperchen am gesamten Blutvolumen
  • Bluteindickung (H√§mokonzentration)
  • Verf√§rbung von Fingern und Zehen, wenn Ihnen kalt ist, und Kribbeln oder Schmerzen beim Aufw√§rmen (Raynaud-Syndrom)
  • Brustvergr√∂√üerung bei M√§nnern
  • verlangsamtes oder verschlechtertes Reaktionsverm√∂gen
  • brennendes Gef√ľhl
  • ver√§nderte Geruchswahrnehmung
  • Haarausfall
  • Muskelschw√§che, neuromuskul√§re √úbererregbarkeit (Tetanie)
  • Symptome einer Harnabflussbehinderung bei Patienten mit gest√∂rter Blasenentleerung oder Prostatavergr√∂√üerung
  • Abnahme des K√∂rperwassers, Verminderung der zirkulierenden Blutmenge, Entwicklung eines Fl√ľssigkeitsmangels
  • H√∂rst√∂rungen, wie Ohrger√§usche (Tinnitus) und Taubheit (kann manchmal bestehen bleiben)
  • erh√∂hte Thromboseneigung
  • konzentrierter Urin (dunkle Farbe), √úbelkeit oder Erbrechen, Muskelkr√§mpfe, Verwirrung und Anf√§lle, die durch eine unangemessene ADH-Sekretion (antidiuretische Hormonsekretion) bedingt sein k√∂nnen. Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, wenn diese Symptome bei Ihnen auftreten.
  • zu niedrige Natriumwerte im Blut
  • erniedrigte Kalium-, Chlorid-, Magnesium- und Kalziumwerte im Blut
  • Erh√∂hung der Blutfettwerte (Cholesterin und Triglyceride)
  • Entwicklung oder Verschlimmerung einer stoffwechselbedingten Alkalose (Anstieg des pH-Wertes im Blut)
  • Zunahme der Harns√§urekonzentration im Blut, Ausl√∂sung von Gichtanf√§llen
  • Blutzuckererh√∂hung. Der Blutzuckerhaushalt kann ver√§ndert werden (Verschlechterung der Glucosetoleranz). Eine Zuckerkrankheit im Vorstadium (latenter Diabetes mellitus) kann in Erscheinung treten, eine bestehende Zuckerkrankheit kann sich verschlechtern.
  • erh√∂hte Ausscheidung von Glucose im Harn und Durst
  • erh√∂hte Konzentration so genannter antinukle√§rer Antik√∂rper im Blut

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3

D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und der Faltschachtel nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht √ľber 30 ¬įC lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Anzeige

Weitere Informationen

Die Wirkstoffe sind Ramipril und Piretanid.

1 Tablette enthält 5 mg Ramipril und 6 mg Piretanid.

Die sonstigen Bestandteile sind: mikrokristalline Cellulose, Hyprolose, Hypromellose, Natriumhydrogencarbonat, Natriumstearylfumarat (Ph.Eur.), vorverkleisterte Stärke (Mais)

Wie Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma aussieht und Inhalt der Packung

Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma sind hellgelbe, ovale Tabletten mit Bruchkerbe. Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma ist in Packungen mit 20, 50 und 100 Tabletten erhältlich. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

1 A Pharma GmbH

Keltenring 1 + 3

82041 Oberhaching

Telefon: (089) 6138825-0

Hersteller

Salutas Pharma GmbH

Otto-von-Guericke-Allee 1

39179 Barleben

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Januar 2019.

Anzeige

Zuletzt aktualisiert: 11.01.2023

Quelle: Ramipril/Piretanid - 1 A Pharma 5/6 mg - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Ramipril Piretanid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller 1 A Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 22.11.2006
ATC Code C09BA05
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, Kombinationen

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-Qualit√§tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo √∂ffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen √ľber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden