Wirkstoff(e) Iomeprol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Bracco IMAGING Deutschland GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 11.01.1995
ATC Code V08AB10
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Röntgenkontrastmittel, iod-haltig

Zulassungsinhaber

Bracco IMAGING Deutschland GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Imeron 350 Iomeprol Bracco IMAGING Deutschland GmbH
Imeron 300 Iomeprol Bracco IMAGING Deutschland GmbH
IMERON 300 M Iomeprol Bracco IMAGING Deutschland GmbH
Imeron 400 Iomeprol Bracco IMAGING Deutschland GmbH
Imeron 250 Iomeprol Bracco IMAGING Deutschland GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

  • Imeron ist ein iodiertes R√∂ntgenkontrastmittel.
  • Es wurde Ihnen verschrieben, um f√ľr eine radiologische Untersuchung einschlie√ülich Computertomographie Ihre Blutgef√§√üe, den Harn- oder Genitalapparat, die Gelenke, die Bauchspeicheldr√ľse, K√∂rperh√∂hlen, Hernien oder bestimmte Dr√ľsen darstellen zu k√∂nnen.
  • Dieses Arzneimittel ist ausschlie√ülich zur diagnostischen Anwendung bestimmt.

Anzeige

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Imeron darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Iomeprol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie an einer Schilddr√ľsen√ľberfunktion leiden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Imeron anwenden.

Im Hinblick auf m√∂gliche ernste Nebenwirkungen muss die Anwendung iodhaltiger Kontrastmittel auf F√§lle beschr√§nkt werden, wo eine Kontrastmitteluntersuchung sehr deutlich angezeigt ist. Die Notwendigkeit einer Kontrastuntersuchung muss aufgrund Ihres Gesundheitszustandes beurteilt werden, wobei Herzerkrankungen und Erkrankungen der Blutgef√§√üe, der Nieren, der Leber und der Gallenblase besonders zu ber√ľcksichtigen sind.

Informieren Sie den Radiologen, wenn Sie an einer Knochenmarkkrankheit (Waldenström-Paraproteinämie, multiples Myelom) oder an einer schweren Nieren- oder Leberkrankheit leiden.

Eine Röntgenuntersuchung der weiblichen Geschlechtsorgane ist zu vermeiden, wenn Sie schwanger sind oder denken, dass Sie schwanger sein könnten.

Verständigen Sie ebenfalls den Arzt in folgenden Fällen:

  • Anwendung bei Neugeborenen, S√§uglingen und Kindern
  • Anwendung bei √§lteren Patienten
  • √úberempfindlichkeit gegen iodierte Kontrastmittel
  • Allergie (z. B. Heuschnupfen, Nesselsucht, Lebensmittelallergie)
  • Asthma
  • schwere Schilddr√ľsenkrankheit
  • eingeschr√§nkte Nierenfunktion (Niereninsuffizienz).
  • eingeschr√§nkte Nieren- und Leberfunktion.
  • Diabetes (siehe auch den Abschnitt ‚ÄěAnwendung von Imeron zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú)
  • Sichelzellan√§mie (ein Defekt der roten Blutk√∂rperchen)
  • Blutgerinnsel, Durchblutungsst√∂rungen, Entz√ľndung der Venen
  • Krankhafter Muskelschw√§che (Myasthenia gravis)
  • Knochenmarkserkrankungen (multiples Myelom, Paraprotein√§mie)
  • Ph√§ochromocytom (√ľberm√§√üige Hormonproduktion, was einen schweren Bluthochdruck verursacht)
  • schwere Herz- und Gef√§√ükrankheiten, darunter Herzinsuffizienz (eingeschr√§nkte Herzfunktion) und schwerer chronischer Bluthochdruck
  • neurologische St√∂rungen, darunter akuter Hirninfarkt, akute intrakranielle Blutung, Hirn√∂dem, Hirntumoren oder ‚Äďmetastasen, Epilepsie, vor kurzem aufgetretener Schlaganfall
  • Erregtheit oder Angst
  • Alkoholismus
  • Drogensucht
  • Dehydration (Wassermangel)
  • schlechter Gesundheitsstatus

Anwendung von Imeron zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen

Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die zur Behandlung der folgenden Krankheiten verschrieben wurden:

  • psychiatrische St√∂rungen (Neuroleptika oder Antidepressiva) oder Antikonvulsiva
  • Diabetes (insbesondere Metformin): wenn Ihre Nieren nicht richtig arbeiten, muss die Behandlung f√ľr 48 Stunden vor bis 48 Stunden nach der Untersuchung abgesetzt werden;
  • wenn Sie Interleukin-2 erhalten haben;
  • wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck oder Herzerkrankungen erhalten, insbesondere Betablocker.

Wenn Sie sich einer Schilddr√ľsenuntersuchung unterziehen m√ľssen oder Labortests durchf√ľhren lassen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Anwendung von Imeron zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Eine besondere Diät ist nicht erforderlich. Sie sollten ausreichend trinken.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Wenn Sie stillen und Ihr Baby unter 2 Monate alt ist, sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen, ob das Stillen f√ľr einen Tag unterbrochen werden sollte.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Imeron hat keinen Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Imeron wird Ihnen von Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal verabreicht.

Dosierung

Die injizierte Dosis kann je nach Untersuchung und abhängig von Ihrem Gewicht, Ihrer Herz- und Nierenfunktion und Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand variieren. Sie wird ausschließlich von Ihrem Arzt bestimmt.

Anwendung bei Kindern

Bei Kindern richtet sich die Dosis auch nach dem Alter.

Wenn Ihnen eine größere Menge Imeron verabreicht wurde als vorgesehen

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Sie eine zu hohe Dosis an Imeron erhalten werden, da dieses Arzneimittel von Ihrem Arzt oder medizinischem Fachpersonal verabreicht wird.

Falls erforderlich, kann das Arzneimittel durch Hämodialyse (eine Methode zur Blutreinigung) wieder entfernt werden.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Allergische Reaktionen k√∂nnen bis 48 Stunden nach Verabreichung iodierter Kontrastmittel auftreten. Diese Nebenwirkungen √§u√üern sich vorwiegend durch eine Hautreaktion (Hautr√∂tung, Juckreiz, Nesselsucht), jedoch wurden auch einige F√§lle von pulmonalen √Ėdemen (Fl√ľssigkeit in der Lunge), Quincke-√Ėdem (Anschwellung des Gesichts oder der Schleimh√§ute), Bronchospasmen (Atembeschwerden) und niedrigem Blutdruck beobachtet.

Verabreichung in ein Blutgefäß

Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

Hitzegef√ľhl

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

Selten: kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen

  • instabiler Kreislauf, der zu kurzer Bewusstlosigkeit f√ľhren kann
  • verlangsamter Herzschlag, erh√∂hter Herzschlag (Bradykardie oder Tachykardie), vorzeitige Kontraktion des Herzmuskels (Extrasystolen)
  • niedriger Blutdruck
  • Hautausschlag
  • R√ľckenschmerzen
  • Schw√§chegef√ľhl, Fieber, Muskelsteifheit
  • erh√∂hter Kreatinin-Wert im Blut (Wert zur √úberpr√ľfung der Nierenfunktion)

Nicht bekannt*: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

  • Wenden Sie sich unverz√ľglich an einen Arzt, wenn bei Ihnen eine schwerwiegende Hautreaktion auftritt: ein roter, schuppiger Ausschlag mit Erhebungen unter der Haut und Blasen (exanthematische Pustulose).
  • Blutanomalie (Mangel an Blutpl√§ttchen), begleitet von der Tendenz, blaue Flecken zu bekommen und zu bluten (Thrombozytopenie)
  • H√§molytische An√§mie (anormaler Abbau der roten Blutk√∂rperchen, was zu Erm√ľdung, einer schnellen Herzfrequenz und Kurzatmigkeit f√ľhren kann)
  • allergische Reaktion
  • Angst, Verwirrtheit
  • Koma, vor√ľbergehende Durchblutungsst√∂rung im Gehirn mit wenigen bis gar keinen Nachwirkungen (transitorische isch√§mische Attacke), L√§hmungserscheinungen, kurze Ohnmacht, Sch√ľttelkrampf, Bewusstseinsverlust, Sprechst√∂rungen, Missempfindungen der Haut (Ameisenlaufen), Ged√§chtnisverlust, Schl√§frigkeit, ver√§ndertes Geschmacksempfinden
  • vor√ľbergehende Blindheit, Sehst√∂rung, Bindehautentz√ľndung, vermehrter Tr√§nenfluss, Sehen von Lichterscheinungen
  • Herzstillstand, Herzinfarkt, Herzversagen, Engegef√ľhl in der Brustgegend (Angina pectoris), Herzrhythmusst√∂rungen, Kammer-/Vorhofflimmern, St√∂rungen des Herzrhythmus oder des kardialen elektrischen Impulses, Herzstolpern, bl√§uliche Verf√§rbung der Haut
  • Kreislaufkollaps oder Schock, Hitzewallung, Err√∂ten, Bl√§sse
  • Atemstillstand, akute Schocklunge (Lungenversagen, ARDS), Fl√ľssigkeitsansammlung in der Lunge, Schwellung im Bereich des Kehlkopfs, Schwellung im Bereich des Rachens, Verkrampfung der Atemmuskulatur (Bronchospasmus), Asthma, Husten, flache und beschleunigte Atmung (Hyperventilation), Schmerzen in Rachen und Kehlkopf, Schnupfen, Heiserkeit
  • Durchfall, Bauchschmerzen, vermehrter Speichelfluss, Schluckbeschwerden, Vergr√∂√üerung der Speicheldr√ľse
  • pl√∂tzliche Haut-/Schleimhautschwellung (z. B. im Rachenbereich oder Zunge), m√∂glicherweise einhergehend mit Atembeschwerden und/oder Juckreiz und R√∂tung (Angio√∂dem), juckende Entz√ľndung der Haut (Ekzem), Kaltschwei√üigkeit, Schwitzen
  • Gelenkschmerzen
  • Nierenversagen
  • Beschwerden am Verabreichungsort wie Schmerzen und Schwellung, lokales K√§ltegef√ľhl, M√ľdigkeit, Unwohlsein, Durst, Bildung von Hautbl√§schen (Erythem multiforme), m√∂glicherweise mit Geschw√ľr- und Bl√§schenbildung der Schleimhaut (insbesondere im Bereich Mund, Lippen, Augen und Genitalien) und hohem Fieber (Steven Johnsons Syndrom), in den schlimmsten F√§llen mit Abl√∂sung von Haut (toxische epidermale Nekrose, Lyell‚Äôs Syndrom)
  • Ver√§nderungen im Elektrokardiogramm

Verabreichung in Körperhöhlen

  • Nach der Untersuchung der Bauchspeicheldr√ľse kommt es h√§ufig zu einem erh√∂hten Amylase-Wert in Blut (ein Enzym der Bauchspeicheldr√ľse)
  • Allergische Reaktionen (normalerweise in Form von Hautreaktionen)
  • Sehr selten: Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse
  • Wie auch bei anderen iodierten Kontrastmitteln kann es nach einer Untersuchung des Geb√§rmutterhalses, der Eileiter und Eierst√∂cke zu Schmerzen im Beckenbereich und Unwohlsein kommen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: http://www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Imeron ist zum Lichtschutz im Umkarton sowie vor R√∂ntgenstrahlen gesch√ľtzt und nicht √ľber 30¬įC zu lagern. Penta-Packung und Penta-Packung Plus nicht unter 10¬įC lagern.

Das Arzneimittel darf nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nicht mehr angewendet werden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Anzeige

Weitere Informationen

Was Imeron enthält

  • Der Wirkstoff ist Iomeprol.
    Imeron 150 enthält 306,2 mg Iomeprol/ml (Iodgehalt 150 mg/ml). Imeron 250 enthält 510,3 mg Iomeprol/ml (Iodgehalt 250 mg/ml). Imeron 300 enthält 612,4 mg Iomeprol/ml (Iodgehalt 300 mg/ml). Imeron 350 enthält 714,4 mg Iomeprol/ml (Iodgehalt 350 mg/ml). Imeron 400 enthält 816,5 mg Iomeprol/ml (Iodgehalt 400 mg/ml).
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Trometamol, Salzs√§ure, Wasser f√ľr Injektionszwecke.

Wie Imeron aussieht und Inhalt der Packung:

Imeron ist eine klare farblose bis schwach gelbliche Lösung und verpackt in

  • Ampullen aus farblosem R√∂hrenglas der Glasart 1 bzw.
  • Durchstechflaschen aus farblosem H√ľttenglas der Glasart 2, der Verschluss ist ein Gummistopfen Typ 1, die B√∂rdelkappen bestehen aus Aluminium und Polypropylen.

Die folgenden Packungsgrößen sind erhältlich:

  • Imeron 150: 10 Durchstechflaschen mit jeweils 50 ml, 75 ml, 100 ml, 150 ml, 200 ml und 250 ml.
  • Imeron 250: 10 Ampullen mit 10 ml, 10 Durchstechflaschen mit jeweils 50 ml, 75 ml, 100 ml, 150 ml, 200 ml und 250 ml.
  • Imeron 300: 5 Ampullen mit 10 ml, 10 Ampullen mit 20 ml, 10 Durchstechflaschen mit jeweils 30 ml, 50 ml, 75 ml, 100 ml, 150 ml, 200 ml und 250 ml; 5 Durchstechflaschen mit 500 ml und 10 Durchstechflaschen mit jeweils 500 ml und 1000 ml.
    Penta-Packung: 5 x 500 ml Durchstechflaschen, 5 Y-förmige Transfer-Systeme (jeweils bestehend aus zwei Überleitungsschläuchen, verbunden mit einem Spiralschlauch), 25 Einmal-Patientenschläuche.
    Penta-Packung Plus: 5 x 500 ml Durchstechflaschen, 5 Y-f√∂rmige Transfer-Systeme (jeweils bestehend aus zwei √úberleitungsschl√§uchen, verbunden mit einem Spiralschlauch), 25 Einmal-Patientenschl√§uche, 10 Spritzen f√ľr den Injektor Empower CTA.
  • Imeron 350: 10 Ampullen mit 20 ml, 10 Durchstechflaschen mit jeweils 30 ml, 50 ml, 75 ml, 100 ml, 150 ml, 200 ml, 250 ml und 500 ml; 5 Durchstechflaschen mit jeweils 500 ml und 1000 ml.
  • Imeron 400: 10 Durchstechflaschen mit jeweils 30 ml, 50 ml, 75 ml, 100 ml, 150 ml, 200 ml, 250 ml, 500 ml; 5 Durchstechflaschen mit 500 ml.
    Penta-Packung: 5 x 500 ml Durchstechflaschen, 5 Y-förmige Transfer-Systeme (jeweils bestehend aus zwei Überleitungsschläuchen, verbunden mit einem Spiralschlauch), 25 Einmal-Patientenschläuche.

Penta-Packung Plus: 5 x 500 ml Durchstechflaschen, 5 Y-f√∂rmige Transfer-Systeme (jeweils bestehend aus zwei √úberleitungsschl√§uchen, verbunden mit einem Spiralschlauch), 25 Einmal-Patientenschl√§uche, 10 Spritzen f√ľr den Injektor Empower CTA.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Bracco Imaging Deutschland GmbH Max-Stromeyer-Straße 116

78467 Konstanz Telefon: 0800 218 9562 Telefax: 0800 218 9563

E-Mail: kontrastmittel@bracco.com

Hersteller

BIPSO GmbH, Robert-Gerwig-Strasse 4, 78224 Singen

Patheon Italia S.p.A, 2¬į Trav. SX Via Morolense, 03013 Ferentino (F), Italien

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Oktober 2018.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Die folgenden Dosierungen stellen Empfehlungen dar, die auf der allgemeinen Erfahrung mit nichtionischen R√∂ntgenkontrastmitteln sowie den klinischen Studien mit Imeron beruhen. Die geeignete Imeron-Zubereitung und das diagnostisch erforderliche Volumen sind im Einzelfall vom Arzt festzulegen. Die f√ľr die vorliegende Dosisst√§rke zutreffenden Anwendungsgebiete bzw. empfohlenen Dosierungen sind hervorgehoben. Die angegebenen Dosierungen beziehen sich entweder auf eine Einzelinjektion oder auf Kilogramm K√∂rpergewicht.

AnwendungsgebietImeron (mg Iod/ml)Dosierung
Intravenöse Urographie250, 300, 350, 400Erwachsene: 50-150 ml Neugeborene: 3-4,8 ml/kg Säuglinge: 2,5-4 ml/kg Kinder: 1-2,5 ml/kga
Infusionsurographie150Erwachsene: 250 ml Kinder
Periphere Phlebographie250, 300Erwachsene: 10-100 ml, nach Bedarf wiederholenb (10-50 ml obere Extremitäten; 50-100 ml untere Extremitäten)
Digitale Subtraktionsphlebographie150Erwachsene: 10-100 ml, nach Bedarf wiederholenb (10-50 ml obere Extremitäten; 50-100 ml untere Extremitäten)
CT Schädel150, 250, 300Erwachsene: 50-200 ml Kinder
CT Ganzkörper150, 250, 300, 350, 400Erwachsene: 100-200 ml Kinder
Kavernosographie150, 300Erwachsene: bis zu 100 ml
Intravenöse DSA250, 300, 350, 400Erwachsene: 100-250 ml Kinder
AnwendungsgebietImeron (mg Iod/ml)Dosierung
Konventionelle Angiographie Arteriographie der oberen Extremitäten300, 350Erwachseneb
Arteriographie des Beckens und der unteren Extremitäten300, 350, 400Erwachsene6
Viszerale Arteriographie300, 350, 400Erwachsene6
Arteriographie der absteigenden Aorta300, 350Erwachseneb
Pulmonalangiographie Zerebrale Angiographie Arteriographie bei Kindern Interventionell300, 350, 400 300, 350 300 300, 350, 400Erwachsene: bis zu 170 ml Erwachsene: bis zu 100 ml Kinder: bis zu 130 mla Erwachseneb Kinder
Intraarterielle DSA Zerebral150, 300, 350Erwachsene: 30-60 ml allgemein 5-10 ml selektiv Kinder
Thorakal300Erwachseneb: 20-25 ml (Aorta) nach Bedarf wiederholen 20 ml (Bronchialarterien)
Aortenbogen150, 300, 350Erwachsene
Abdomen150, 250, 300Erwachsened
Aortographie150, 250, 300Erwachsene
Translumbale Aortographie150, 300Erwachseneb
Periphere Arteriographie150, 250, 300Erwachsene: 5-10 ml f√ľr selektive Injektionen, maximal 250 ml Kinder
Interventionell150, 300Erwachsene: 10-30 ml f√ľr selektive Injektionen, maximal 250 ml Kinder
Angiokardiographie300, 350, 400Erwachseneb Kinder: 3-5 ml/kg
Konventionelle selektive Koronararteriographie300, 350, 400Erwachsene: 4-10 ml/Arterie nach Bedarf wiederholen
ERCP150, 300Erwachsene: bis zu 100 ml
Arthrographie300, 350Erwachsene: bis zu 10 ml pro Injektion
Hysterosalpingographie300, 350Erwachsene: bis zu 35 ml
Fistulographie300, 350, 400Erwachsene: bis zu 100 ml
Diskographie300Erwachsene: bis zu 4 ml
Galaktographie300, 350, 400Erwachsene: 0,15-1,2 ml pro Injektion
Dakryozystographie300, 350, 400Erwachsene: 2,5-8 ml pro Injektion
AnwendungsgebietImeron (mg Iod/ml)Dosierung
Sialographie300, 350, 400Erwachsene: 1-3 ml pro Injektion
MCU150Erwachsene: 100-250 ml
MCU bei Kindern150Kinder: 40-210 mla
Retrograde Cholangiographie300, 350Erwachsene: bis zu 60 ml
Retrograde Urethrographie300Erwachsene: 20-100 ml
Retrograde Pyelographie300Erwachsene: 10-20 ml pro Injektion

a = je nach Körpergewicht und Alter

b = 250 ml nicht √ľberschreiten. Das Volumen der Einzelinjektion h√§ngt von der zu untersuchenden Gef√§√üregion ab.

c = 350 ml nicht √ľberschreiten.

Vermeidung von Extravasation:

Um Extravasation zu vermeiden, ist besondere Vorsicht bei der Injektion von Kontrastmitteln erforderlich, insbesondere bei Verwendung eines maschinellen Injektors.

Bei zahlreichen krankhaften Zuständen oder in bestimmten Situationen muss der Nutzen der Anwendung besonders sorgfältig gegen das jeweilige Risiko abgewogen werden.

Im Hinblick auf m√∂gliche ernste Nebenwirkungen wie schwerwiegende Unvertr√§glichkeitsreaktionen, das Herz-Kreislauf-System betreffende Wirkungen oder die Verschlechterung einer bereits bestehenden Nierenfunktionseinschr√§nkung sollte sich die Anwendung iodsubstituierter Kontrastmittel auf F√§lle beschr√§nken, in denen eine zwingende Notwendigkeit f√ľr die Kontrastmitteluntersuchung besteht. Diese Notwendigkeit ist anhand des klinischen Zustands des Patienten zu beurteilen, insbesondere bei Vorliegen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Erkrankungen der Harnwege oder des Leber-Gallesystems.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen zur Handhabung

  • Der Gummistopfen sollte nie √∂fter als einmal durchstochen werden. Wir empfehlen die Verwendung von Entnahmekan√ľlen zum Durchstechen des Stopfens und Aufziehen des Kontrastmittels.
  • Das Kontrastmittel sollte erst unmittelbar vor Gebrauch aufgezogen werden. L√∂sungen, die nicht in einem Untersuchungsgang aufgebraucht werden, sind zu verwerfen.
  • Imeron darf nicht angewendet werden, wenn Sie Besch√§digungen des Beh√§lters bemerken, wenn die L√∂sung verf√§rbt ist oder sich Fremdk√∂rper darin befinden.
  • Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu entsorgen.

Zusätzlich gelten folgende Hinweise

f√ľr die Verwendung der 500 ml und 1.000 ml Durchstechflaschen:

Imeron 500 ml und 1.000 ml darf nur in Verbindung mit einem automatischen Applikationssystem (Injektor) verwendet werden. Der Schlauchteil vom Injektor zum Patienten (Patientenschlauch) muss nach jeder Untersuchung ausgewechselt werden, da eine Kontamination mit Blut nicht ausgeschlossen werden kann. Am Ende des Untersuchungstags, sp√§testens jedoch 10 Stunden nach √Ėffnen der Flasche, sind die in der Infusionsflasche verbliebenen Reste des Kontrastmittels sowie Anschlussschl√§uche und alle Einmalartikel des Injektorsystems zu verwerfen. Erg√§nzende Anwendungshinweise der jeweiligen Ger√§tehersteller sind zu beachten.

  • f√ľr die Verwendung der Applikationssysteme:
    Die den Packungen beigelegten Applikationssysteme d√ľrfen nicht l√§nger als 8 Stunden und f√ľr maximal 5 Patienten angewendet werden. Das gesamte System darf nur mit einer

Kontrastmittel-Flasche verwendet werden. Der Einmal-Patientenschlauch muss nach jedem Patienten gewechselt werden.

Anzeige

Zuletzt aktualisiert: 16.08.2022

Quelle: Imeron 150 - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Iomeprol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Bracco IMAGING Deutschland GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 11.01.1995
ATC Code V08AB10
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Röntgenkontrastmittel, iod-haltig

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-Qualit√§tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo √∂ffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen √ľber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden