LENDENUZ 100 mg Filmtabletten

Abbildung LENDENUZ 100 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Lacosamid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Hexal Aktiengesellschaft
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 14.11.2017

Zulassungsinhaber

Hexal Aktiengesellschaft

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Seizpat 50 mg Filmtabletten Lacosamid Mylan Germany GmbH
Seizpat 200 mg Filmtabletten Lacosamid Mylan Germany GmbH
Lacosamid Vivanta 200 mg Filmtabletten Lacosamid Vivanta Generics s.r.o.
Lackepila 50 mg Filmtabletten Lacosamid Alfred E. Tiefenbacher (GmbH & Co. KG)
Lacosamid AL 150 mg Filmtabletten Lacosamid ALIUD PHARMA GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Was ist LENDENUZ?

LENDENUZ enthält Lacosamid. Diese Substanz gehört zur Arzneimittelgruppe der sogenannten Antiepileptika und wird zur Behandlung der Epilepsie eingesetzt.

Das Arzneimittel wurde Ihnen verordnet, um die Häufigkeit Ihrer Anfälle zu senken.

Wof√ľr wird LENDENUZ angewendet?

  • LENDENUZ wird bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 4 Jahren eingesetzt.
  • Es wird zur Behandlung einer bestimmten Form von epileptischen Anf√§llen eingesetzt, die durch fokale Anf√§lle mit oder ohne sekund√§re Generalisierung gekennzeichnet sind.
  • Bei dieser Epilepsie-Form beginnt der Anfall in nur einer Gehirnh√§lfte, kann sich dann aber unter Umst√§nden auf gr√∂√üere Bereiche in beiden Gehirnh√§lften ausbreiten.
  • LENDENUZ kann alleine oder zus√§tzlich zu anderen Antiepileptika angewendet werden.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

LENDENUZ darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Lacosamid oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Wenn Sie nicht wissen, ob Sie eine Allergie haben, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.
  • wenn Sie unter bestimmten Herzrhythmusst√∂rungen leiden (sogenannter AV-Block 2. oder 3. Grades).

Nehmen Sie LENDENUZ nicht ein, wenn einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie LENDENUZ einnehmen, wenn

  • Sie Gedanken an Selbstverletzung oder Suizid haben. Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie Lacosamid behandelt wurden, hatten Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt solche Gedanken haben, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.
  • Sie eine Herzkrankheit haben, bei der der Herzschlag ver√§ndert ist und Sie oft einen sehr langsamen, schnellen oder unregelm√§√üigen Herzschlag haben (z. B. AV-Block, Vorhofflimmern oder Vorhofflattern).
  • Sie eine schwerwiegende Herzkrankheit haben (z. B. Herzschw√§che) oder schon einmal einen Herzinfarkt hatten.
  • Ihnen h√§ufig schwindelig ist oder Sie st√ľrzen. LENDENUZ kann Schwindelgef√ľhl verursachen, und dadurch kann sich die Gefahr versehentlicher Verletzungen und St√ľrze erh√∂hen. Deshalb sollten Sie vorsichtig sein, bis Sie sich an die m√∂glichen Wirkungen des Arzneimittels gew√∂hnt haben.

Wenn irgendeiner der genannten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich dar√ľber nicht sicher sind), sprechen Sie vor der Einnahme von LENDENUZ mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Kinder unter 4 Jahren

LENDENUZ wird nicht bei Kindern im Alter unter 4 Jahren empfohlen, weil man noch nicht weiß, ob es bei Kindern dieser Altersgruppe wirksam und sicher ist.

Einnahme von LENDENUZ zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Sprechen Sie insbesondere mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, die Auswirkungen auf die Herztätigkeit haben können, denn auch LENDENUZ kann das Herz beeinflussen:

  • Arzneimittel gegen Herzkrankheiten;
  • Arzneimittel, die das sogenannte ‚ÄěPR-Intervall‚Äú der Herzkurve im EKG (Elektrokardiogramm) verl√§ngern k√∂nnen; beispielsweise Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie oder von Schmerzen wie Carbamazepin, Lamotrigin oder Pregabalin;
  • Arzneimittel gegen bestimmte Arten von Herzrhythmusst√∂rungen oder gegen Herzschw√§che.
  • Wenn irgendeiner der genannten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich dar√ľber nicht sicher sind), sprechen Sie vor der Einnahme von LENDENUZ mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Sprechen Sie auch mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, denn diese können die Wirkung von LENDENUZ im Körper verstärken oder abschwächen:

  • Arzneimittel gegen Pilzinfektionen wie Fluconazol, Itraconazol oder Ketoconazol;
  • ein Medikament gegen HIV wie Ritonavir;
  • die Antibiotika Clarithromycin oder Rifampicin;
  • das pflanzliche Arzneimittel Johanniskraut zur Behandlung leichter Angstzust√§nde und Depressionen.
  • Wenn irgendeiner der genannten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich dar√ľber nicht sicher sind), sprechen Sie vor der Einnahme von LENDENUZ mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Einnahme von LENDENUZ zusammen mit Alkohol

Nehmen Sie LENDENUZ vorsichtshalber nicht zusammen mit Alkohol ein.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, wird die Behandlung mit LENDENUZ nicht empfohlen, da nicht bekannt ist, welche Auswirkungen LENDENUZ auf den Verlauf der Schwangerschaft, auf das ungeborene Kind im Mutterleib oder auf das Neugeborene haben kann. Es ist auch nicht bekannt, ob LENDENUZ in die Muttermilch √ľbergeht. Fragen Sie sofort Ihren Arzt um Rat, falls Sie schwanger geworden sind oder eine Schwangerschaft planen. Er wird Ihnen helfen zu entscheiden, ob Sie LENDENUZ einnehmen sollten oder nicht.

Brechen Sie die Behandlung nicht ohne vorherige R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ab, denn sonst k√∂nnten mehr Anf√§lle auftreten. Eine Verschlechterung Ihrer Epilepsie kann auch Ihrem Baby schaden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Sie sollten kein Fahrzeug f√ľhren oder Rad fahren und keine Werkzeuge und Maschinen bedienen, bis Sie wissen, wie das Arzneimittel bei Ihnen wirkt, da Lacosamid HEXAL m√∂glicherweise zu Schwindelgef√ľhl und verschwommenem Sehen f√ľhren kann.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Einnahme von LENDENUZ

  • Nehmen Sie LENDENUZ zweimal t√§glich ein, einmal morgens und einmal abends.
  • Versuchen Sie das Arzneimittel jeden Tag ungef√§hr zur gleichen Uhrzeit einzunehmen.
  • Schlucken Sie die Tablette mit einem Glas Wasser.
  • Sie k√∂nnen LENDENUZ zum Essen oder unabh√§ngig von einer Mahlzeit einnehmen.

√úblicherweise werden Sie die Behandlung mit einer geringen Dosis beginnen, die der Arzt im Verlauf einiger Wochen langsam steigert. Wenn Sie die f√ľr sich richtige Dosis erreicht haben (die sogenannte ‚ÄěErhaltungsdosis‚Äú), dann nehmen

Sie täglich immer die gleiche Dosis ein. Eine Behandlung mit LENDENUZ ist eine Langzeittherapie. Nehmen Sie LENDENUZ so lange ein, bis Ihr Arzt Ihnen sagt, dass Sie es absetzen sollen.

Wie viel muss ich einnehmen?

Unten sind die √ľblicherweise empfohlenen LENDENUZ-Dosierungen f√ľr verschiedene Alters- und Gewichtsklassen aufgelistet. Wenn Sie Nieren- oder Leberprobleme haben, ist es m√∂glich, dass der Arzt Ihnen eine andere Dosis verschreibt.

Jugendliche und Kinder ab 50 kg Körpergewicht und Erwachsene

Wenn Sie LENDENUZ alleine einnehmen

Die √ľbliche Anfangsdosis von LENDENUZ betr√§gt zweimal t√§glich 50 mg.

Ihr Arzt kann Ihnen auch eine Anfangsdosis von zweimal täglich 100 mg LENDENUZ verordnen.

Ihr Arzt wird möglicherweise die Dosis, die Sie zweimal täglich einnehmen, jede Woche um 50 mg erhöhen, bis Sie die Erhaltungsdosis von zweimal täglich 100 bis 300 mg erreicht haben.

Wenn Sie LENDENUZ zusammen mit anderen Antiepileptika einnehmen

Die √ľbliche Anfangsdosis LENDENUZ betr√§gt zweimal t√§glich 50 mg.

Ihr Arzt wird möglicherweise die Dosis, die Sie zweimal täglich einnehmen, jede Woche um 50 mg erhöhen, bis Sie die Erhaltungsdosis von zweimal täglich 100 bis 200 mg erreicht haben.

Wenn Sie 50 kg oder mehr wiegen, kann Ihr Arzt entscheiden, die Behandlung mit LENDENUZ mit einer einzelnen Anfangsdosis von 200 mg (sogenannte ‚ÄěAufs√§ttigungsdosis‚Äú) zu beginnen. In diesem Fall w√ľrden Sie die Behandlung

mit Ihrer gleichbleibenden Erhaltungsdosis 12 Stunden später beginnen.

Kinder und Jugendliche unter 50 kg Körpergewicht

F√ľr diese Gewichtsklasse h√§ngt die Dosis vom K√∂rpergewicht ab. Die Behandlung wird √ľblicherweise mit Lacosamid Sirup begonnen und nur auf die Tablettenform umgestellt, wenn die Kinder/Jugendlichen in der Lage sind, Tabletten zu schlucken, und wenn die richtige Dosis mit den unterschiedlichen Dosisst√§rken der Tabletten gegeben werden kann. Der Arzt wird die am besten geeignete Zubereitungsform verschreiben.

Wenn Sie eine größere Menge von LENDENUZ eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie mehr LENDENUZ eingenommen haben, als Sie sollten, wenden Sie sich unverz√ľglich an Ihren Arzt. Versuchen Sie nicht, mit einem Fahrzeug zu fahren!

Sie können folgende Beschwerden bekommen:

  • Schwindelgef√ľhl,
  • √úbelkeit oder Erbrechen,

Anfälle, Herzschlag-Probleme (z. B. zu langsamer, zu schneller oder unregelmäßiger Herzschlag), Koma oder Blutdruckabfall mit beschleunigtem Herzschlag und Schwitzen.

Wenn Sie die Einnahme von LENDENUZ vergessen haben

  • Wenn Sie die Einnahme bis zu 6 Stunden nach dem planm√§√üigen Zeitpunkt vergessen haben, holen Sie sie nach, sobald es Ihnen einf√§llt.
  • Wenn Sie die Einnahme um mehr als 6 Stunden vers√§umt haben, so nehmen Sie die vergessene Tablette nicht mehr ein. Nehmen Sie LENDENUZ stattdessen zum n√§chsten normalen Einnahmezeitpunkt wieder ein.
  • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von LENDENUZ abbrechen

Brechen Sie die Einnahme von LENDENUZ nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ab, sonst k√∂nnen Ihre epileptischen Anf√§lle wieder auftreten oder sich verschlechtern.

Wenn Ihr Arzt beschlie√üt, Ihre Behandlung mit LENDENUZ zu beenden, wird er Ihnen genau erkl√§ren, wie Sie die Dosis Schritt f√ľr Schritt verringern sollen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Das Auftreten von Nebenwirkungen, die das Nervensystem betreffen, wie z. B. Schwindel, kann nach einer einzelnen hohen Anfangsdosis (Aufsättigungsdosis) erhöht sein.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn die folgenden Beschwerden auftreten: Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Kopfschmerzen
  • Schwindelgef√ľhl oder √úbelkeit
  • Doppeltsehen (Diplopie)

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Gleichgewichtsst√∂rungen, Schwierigkeiten bei der Bewegungskoordination oder beim Gehen, Zittern (Tremor), Kribbeln (Par√§sthesie) oder Muskelkr√§mpfe, Sturzneigung und Bluterg√ľsse
  • Ged√§chtnisst√∂rungen (Vergesslichkeit), Denk- oder Wortfindungsst√∂rungen, Verwirrtheit
  • Schnelle und nicht kontrollierbare Augenbewegungen (Nystagmus), verschwommenes Sehen
  • Drehschwindel, Gef√ľhl der Betrunkenheit
  • Erbrechen, trockener Mund, Verstopfung, Verdauungsst√∂rungen, √ľberm√§√üige Gase im Magen oder im Darm, Durchfall
  • Vermindertes Sensitivit√§tsgef√ľhl, Schwierigkeiten W√∂rter zu artikulieren Aufmerksamkeitsst√∂rungen
  • Ohrger√§usche wie Summen, Klingeln oder Pfeifen
  • Reizbarkeit, Schlafst√∂rung, Depression
  • Schl√§frigkeit, M√ľdigkeit oder Schw√§chegef√ľhl (Asthenie)
  • Juckreiz, Hautausschlag

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Verlangsamter Herzschlag, sp√ľrbarer Herzschlag (Palpitationen), unregelm√§√üiger Puls oder andere Ver√§nderungen in der elektrischen Aktivit√§t des Herzens (Reizleitungsst√∂rungen)
  • √úbertriebenes Wohlbefinden (euphorische Stimmung), Sehen und/oder H√∂ren von Dingen, die nicht wirklich sind
  • √úberempfindlichkeitsreaktionen gegen das Arzneimittel, Nesselausschlag
  • Auff√§llige Ergebnisse in Bluttests zur Leberfunktion, Leberschaden
  • Gedanken an Selbstverletzung oder Suizid, Suizidversuch: Sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt!
  • Zorn und Erregtheit
  • Abnorme Gedanken oder Realit√§tsverlust
  • Schwere allergische Reaktion, die Schwellungen von Gesicht, Hals, H√§nden, F√ľ√üen, Kn√∂cheln oder Unterschenkeln verursacht

Bewusstlosigkeit (Synkope)

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Halsschmerzen, Fieber und erh√∂hte Infektanf√§lligkeit. Im Blut zeigt sich m√∂glicherweise eine erhebliche Verringerung einer bestimmten Art wei√üer Blutzellen (Agranulozytose);
  • Schwere Hautreaktion, die mit Fieber und anderen grippe√§hnlichen Beschwerden einhergehen kann, Hautausschlag im Gesicht, ausgedehnter Hautausschlag, geschwollene Lymphdr√ľsen (vergr√∂√üerte Lymphknoten). Im Blut zeigen sich m√∂glicherweise erh√∂hte Leberenzymwerte und eine erh√∂hte Anzahl bestimmter wei√üer Blutzellen (Eosinophilie);
  • Ausgedehnter Ausschlag mit Blasen und abbl√§tternder Haut, besonders um den Mund herum, an der Nase, an den Augen und im Genitalbereich (Stevens-Johnson-Syndrom), und eine schwerwiegendere Auspr√§gung, die eine Hautabl√∂sung an mehr als 30 % der K√∂rperoberfl√§che hervorruft (toxische epidermale Nekrolyse);
  • Sch√ľttelkr√§mpfe (Konvulsion)

Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Kindern betreffen)

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Kindern betreffen)Schläfrigkeit oder Energielosigkeit (Lethargie)

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)Verhaltens√§nderungen, fremdartiges Verhalten

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3

D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach ‚Äěverwendbar bis" oder ‚Äěverw. bis‚Äú und der Blisterpackung nach ‚Äěverwendbar bis" oder ‚Äěverw. bis‚Äú angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das

Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z. B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

6 Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was LENDENUZ enthält

Der Wirkstoff ist Lacosamid.

LENDENUZ 50 mg Filmtabletten

Jede Filmtablette enthält 50 mg Lacosamid.

LENDENUZ 100 mg Filmtabletten

Jede Filmtablette enthält 100 mg Lacosamid.

LENDENUZ 150 mg Filmtabletten

Jede Filmtablette enthält 150 mg Lacosamid.

LENDENUZ 200 mg Filmtabletten

Jede Filmtablette enthält 200 mg Lacosamid.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose, Hyprolose (5.0-16.0 % m/m Hydroxypropoxy-Gruppen), Crospovidon (Typ A), Hyprolose, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]

Film√ľberzug: Poly(vinylalkohol), Titandioxid (E 171), Macrogol 3350, Talkum

Zus√§tzlich f√ľr LENDENUZ 50 mg, 200 mg Filmtabletten: Indigocarmin-Aluminiumsalz (E132); Zus√§tzlich f√ľr LENDENUZ 50 mg, 150 mg Filmtabletten: Eisen(Ill)-oxid (E172), Eisen(Il,III)-oxid (E172)

Zus√§tzlich f√ľr LENDENUZ 100 mg, 150 mg Filmtabletten: Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E172)

Wie LENDENUZ aussieht und Inhalt der Packung

LENDENUZ 50 mg Filmtabletten

Blassrosafarbene, ovale Filmtabletten (10,4 x 4,9 mm) mit der Pr√§gung ‚ÄěI73" auf der einen Seite und ohne Pr√§gung auf der anderen Seite.

LENDENUZ 100 mg Filmtabletten

Dunkelgelbe, ovale Filmtabletten (13,0 x 6,0 mm) mit der Pr√§gung ‚ÄěI74" auf der einen Seite und ohne Pr√§gung auf der anderen Seite.

LENDENUZ 150 mg Filmtabletten

Pfirsichfarbene, ovale Filmtabletten (15,0 x 7,0 mm) mit der Pr√§gung ‚ÄěI75" auf der einen Seite und ohne Pr√§gung auf der anderen Seite.

LENDENUZ 200 mg Filmtabletten

Blaue, ovale Filmtabletten (16,5 x 7,7 mm) mit der Pr√§gung ‚ÄěI76" auf der einen Seite und ohne Pr√§gung auf der anderen Seite.

PVC/PVdC-Blisterpackungen, mit Aluminiumfolie versiegelt.

Packungen mit 14, 56, 168 (3 x 56) Filmtabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Hexal AG Industriestraße 25 83607 Holzkirchen

Telefon: (08024) 908 -0 Telefax: (08024) 908-1290 E-Mail: medwiss@hexal.com

Hersteller

Salutas Pharma GmbH

Otto-von-Guericke-Allee 1

39179 Barleben Deutschland

oder

HBM Pharma s.r.o. Sklabinska 30

03680 Martin Slowakei

oder

Lek Pharmaceuticals d.d. Verovskova ulica 57 1526 Ljubljana Slowenien

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen

Bulgarien:LENDENUZ 50 mg/100 mg/150 mg/200 mg film - coated tablets
Deutschland:LENDENUZ 50 mg/100 mg/150 mg/200 mg Filmtabletten
Italien:LENDENUZ
Tschechische Republik:LENDENUZ

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im M√§rz 2020

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Zuletzt aktualisiert: 03.07.2022

Quelle: LENDENUZ 100 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Lacosamid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Hexal Aktiengesellschaft
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 14.11.2017

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden