Wirkstoff(e) Dihydrocodein
Zulassungsland Deutschland
Hersteller TEOFARMA S.R.L.
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 03.12.2003
ATC Code N02AA08
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Opioide

Zulassungsinhaber

TEOFARMA S.R.L.

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
DHC 90mg Mundipharma Dihydrocodein Mundipharma Gesellschaft mit beschränkter Haftung
DHC 60 mg Mundipharma Dihydrocodein Mundipharma Gesellschaft mit beschränkter Haftung
DHC 120mg Mundipharma Dihydrocodein Mundipharma Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Tiamon Mono retard Dihydrocodein Temmler Pharma GmbH
Paracodin Dihydrocodein TEOFARMA S.R.L.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Paracodin N-Tropfen sind ein Arzneimittel zur symptomatischen Behandlung des Reiz- hustens (unproduktiver Husten).

Paracodin N-Tropfen wird angewendet: zur Kurzzeitanwendung:

zur symptomatischen Behandlung des Reizhustens (unproduktiver Husten).

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Paracodin N-Tropfen d√ľrfen nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Dihydrocodein und dessen Salze oder einen der sonstigen Bestandteile von Paracodin N-Tropfen sind,
  • wenn Sie an anfallweise auftretender Atemnot (Asthma bronchiale) leiden,
  • wenn Sie eine funktionelle Atemschw√§che (Ateminsuffizienz) oder Atemhemmung (Atemdepression) haben,
  • wenn Sie einen akuten Asthmaanfall erleiden,
   
Paracodin N-Tropfen (03/2013)
  • wenn Sie einen chronischen Husten haben, der z.B. ein Warnzeichen f√ľr ein beginnen- des Asthma bronchiale sein kann. Insbesondere ist darauf bei Kindern zu achten.
  • bei Bewusstlosigkeit (Koma),
  • wenn Sie kurz vor der Niederkunft stehen,
  • wenn bei Ihnen eine drohende Fr√ľhgeburt festgestellt wurde,
  • w√§hrend der Stillzeit,
  • von Kindern unter 4 Jahren.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Paracodin N-Tropfen ist erforderlich

Im Folgenden wird beschrieben, wann Sie Paracodin N-Tropfen nur unter bestimmten Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht einnehmen d√ľrfen. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt. Dies gilt auch, wenn diese Angaben bei Ihnen fr√ľher einmal zutrafen. Sie soll- ten Paracodin N-Tropfen nur mit besonderer Vorsicht (d.h. in gr√∂√üeren Einnahme- abst√§nden oder in verminderter Dosis) und unter √§rztlicher Kontrolle einnehmen wenn Sie:

  • abh√§ngig von Opioiden (Opiatabk√∂mmlingen) sind;
  • unter Bewusstseinsst√∂rungen leiden;
  • gleichzeitig bestimmte stimmungsaufhellende Arzneimittel (MAO-Hemmer) anwenden;
  • unter chronischer Verstopfung leiden;
  • unter St√∂rungen des Atemzentrums oder der Atemfunktion leiden;
  • Kopfverletzungen und/oder Zust√§nde mit erh√∂htem Hirndruck haben;
  • unter eingeschr√§nkter Leberfunktion leiden;
  • vorbestehende Anfallsleiden haben.

Bei Husten mit erheblicher Schleimbildung sollten Sie Paracodin N-Tropfen nur in Ab- sprache und auf Anweisung des Arztes unter besonderer Vorsicht einnehmen, weil unter diesen Umst√§nden eine Unterdr√ľckung des Hustens unerw√ľnscht ist.

Sie d√ľrfen dihydrocodeinhaltige Arzneimittel, wie Paracodin N-Tropfen, nur nach √§rztli- cher Verschreibung und unter st√§ndiger √§rztlicher Kontrolle einnehmen. Paracodin N- Tropfen wurde Ihnen pers√∂nlich verschrieben und darf von Ihnen nicht an eine andere Person weitergegeben werden.

Zu Beginn der Behandlung sollte Ihr Ansprechen auf das Medikament kontrolliert werden, um eventuelle relative √úberdosierungen schnell erkennen zu k√∂nnen. Dies gilt insbesonde- re f√ľr √§ltere Patienten, bei eingeschr√§nkter Nierenfunktion und bei Atemfunktionsst√∂rungen

(Gefahr einer Ansammlung von Fl√ľssigkeit in der Lunge) (siehe auch Abschnitt 3. unter

‚ÄěFalls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis‚Äú).

Wenn der Husten länger als zwei bis drei Wochen anhält, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, weil gegebenenfalls eine Abklärung der Krankheitsursache erforderlich ist.

Wenn bei Ihnen die Gallenblase entfernt wurde (Cholezystektomie), d√ľrfen Sie Paracodin N-Tropfen nur mit Vorsicht einnehmen. Infolge des Zusammenziehens des Schlie√ümus- kels des Gallenganges (Sphinkter Oddi) k√∂nnen herzinfarkt√§hnliche Symptome auftreten und die Symptome einer bestehenden Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse (Pankreatitis) verst√§rkt werden.

Dihydrocodein, der Wirkstoff von Paracodin N-Tropfen, hat ein Abhängigkeitspotential. Bei längerem Gebrauch von Paracodin N-Tropfen entwickelt sich eine nachlassende Wirksamkeit (Toleranz), seelische (psychische) und körperliche (physische) Abhängigkeit. Es besteht Kreuztoleranz (Risiko einer nachlassenden Wirkung bei verwandten Substan- zen) zu anderen Opioiden (Opiatabkömmlingen). Aufgrund des Abhängigkeitspotentials

   
Paracodin N-Tropfen (03/2013)

von Dihydrocodein ist eine längerfristige Anwendung von Paracodin N-Tropfen zur symp- tomatischen Behandlung von Reizhusten nicht sinnvoll.

Bei vorbestehender Opiatabh√§ngigkeit [auch solche in R√ľckbildung (Remission)] ist mit schnellen R√ľckf√§llen zu rechnen. Paracodin N-Tropfen wird von Heroinabh√§ngigen als Ersatzstoff betrachtet. Auch Abh√§ngige von Alkohol und Beruhigungsmitteln neigen zu Missbrauch und Abh√§ngigkeit von Paracodin N-Tropfen.

Kinder
Bei Kindern unter 4 Jahren darf Paracodin N-Tropfen nicht angewendet werden.

Da Paracodin N-Tropfen bei anfallsweise auftretender Atemnot (Asthma bronchiale) nicht angewendet werden darf, sollte besonders beachtet werden, dass chronischer Husten bei Kindern h√§ufig ein fr√ľhes Symptom eines Asthma bronchiale sein kann. Zur D√§mpfung dieser Hustenzust√§nde ist Paracodin N-Tropfen nicht geeignet.

Bei Einnahme von Paracodin N-Tropfen mit anderen Arzneimitteln:

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einneh- men/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Paracodin N-Tropfen beeinflusst werden.

Zu einer Verst√§rkung der d√§mpfenden und atemhemmenden Wirkung (wie M√ľdigkeit und Benommenheit) kann es bei gleichzeitiger Anwendung von Paracodin N-Tropfen mit fol- genden Mitteln kommen:

Beruhigungs- und Schlafmitteln, Psychopharmaka (Phenothiazine, wie z.B. Chlorpromazin, Thioridazin, Perphenazin), anderen zentraldämpfenden Arzneimitteln, Mitteln zur Behandlung von Allergien (Antihistaminika wie z.B. Promethazin, Meclozin), blutdrucksen- kende Mittel (Antihypertonika).

Durch bestimmte Mittel gegen Depressionen (trizyklische Antidepressiva), wie z.B. Imipramin, Amitriptylin und Opipramol, kann eine dihydrocodeinbedingte Beeinträchtigung der Atmung verstärkt werden.

Bei gleichzeitiger Gabe von anderen Mitteln gegen Depressionen (MAO-Hemmern), wie z.B. Tranylcypromin, kann es zu einer Verst√§rkung der zentralnerv√∂sen Wirkungen und zu anderen Nebenwirkungen in nicht vorhersehbarem Ausma√ü kommen. Paracodin N-Tropfen d√ľrfen daher erst zwei Wochen nach dem Ende einer Therapie mit MAO- Hemmern angewendet werden.

Die Wirkung von Schmerzmitteln wird verstärkt. Bestimmte stark wirksame Schmerzmittel, wie z.B. Buprenorphin, Pentacozin (sogenannte partielle Opioidagonisten/-antagonisten), können die Wirkung von Paracodin N-Tropfen abschwächen.

Cimetidin und andere Arzneimittel (Arzneimittel, die z.B. Chinidin, Fluoxetin enthalten), die den Leberstoffwechsel beeinflussen, k√∂nnen die Wirkung von Paracodin N-Tropfen ver- st√§rken. Unter Morphinbehandlung wurde eine Hemmung des Morphinabbaus mit in der Folge erh√∂hten Plasmakonzentrationen beobachtet. F√ľr Dihydrocodein ist eine solche Wechselwirkung nicht auszuschlie√üen.

Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch f√ľr vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten k√∂nnen.

   
Paracodin N-Tropfen (03/2013)

Bei Einnahme von Paracodin N-Tropfen zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

W√§hrend der Anwendung von Paracodin N-Tropfen d√ľrfen Sie keinen Alkohol trinken. Paracodin N-Tropfen vermindern zusammen mit Alkohol die F√§higkeit zur L√∂sung komplexer Aufgaben und des Konzentrationsverm√∂gens (psychomotorische Leistungsf√§- higkeit) st√§rker als die Einzelstoffe.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme / Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft
Wenn Sie schwanger sind, d√ľrfen Sie Paracodin N-Tropfen, vor allem w√§hrend der ersten drei Monate der Schwangerschaft, nur auf ausdr√ľckliche Verordnung Ihres Arztes einneh- men, da unerw√ľnschte Wirkungen auf die Entwicklung des ungeborenen Kindes nicht ausgeschlossen werden k√∂nnen.

Wenn Sie kurz vor der Niederkunft stehen oder wenn bei Ihnen eine drohende Fr√ľhgeburt festgestellt wurde, d√ľrfen Sie Paracodin N-Tropfen nicht anwenden, da der in Paracodin N-Tropfen enthaltene Wirkstoff Dihydrocodein die Plazentaschranke passiert und beim Neugeborenen zu Atemst√∂rungen f√ľhren kann (siehe Abschnitt 2. Paracodin N-Tropfen d√ľrfen nicht eingenommen werden). Neugeborene sind gegen√ľber Opioiden besonders empfindlich.

Bei l√§ngerfristiger Einnahme von Paracodin N-Tropfen besteht die M√∂glichkeit, dass sich eine Opioidabh√§ngigkeit des Ungeborenen entwickelt. Berichte √ľber Entzugserscheinun- gen beim Neugeborenen nach wiederholter Anwendung von dem strukturverwandten Codein im letzten Drittel der Schwangerschaft liegen vor.

Bitte wenden Sie sich daher umgehend an Ihren Arzt, wenn Sie eine Schwangerschaft planen oder bereits schwanger sind, um gemeinsam √ľber eine Fortsetzung oder eine Umstellung der Therapie zu beraten.

Stillzeit
Paracodin N-Tropfen werden in die Muttermilch ausgeschieden und k√∂nnen beim S√§ug- ling unerw√ľnschte Wirkungen verursachen.

Paracodin N-Tropfen d√ľrfen Sie daher in der Stillzeit nicht einnehmen. Falls Ihr Arzt eine Behandlung w√§hrend der Stillzeit f√ľr unbedingt erforderlich h√§lt, m√ľssen Sie das Stillen w√§hrend der Behandlung unterbrechen. Bitte wenden Sie sich daher umgehend an Ihren Arzt, um gemeinsam √ľber eine Fortsetzung oder eine Umstellung der Therapie zu beraten.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsver- mögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol oder Medikamenten, die ihrerseits das Reaktionsvermögen beeinträchtigen können.

   
Paracodin N-Tropfen (03/2013)

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Paracodin N-Tropfen immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:

Bitte halten Sie sich an die Einnahmevorschriften, da Paracodin N-Tropfen sonst nicht richtig wirken können!

Soweit nicht anders verordnet, gilt je nach Stärke der Beschwerden folgende Dosierung:

AlterTagesgesamtdosis
Kinder 4-6 Jahre4 - 8 Tropfen, entsprechend 2- 4 mg Dihydrocodeinthiocyanat, 3-mal täglich
Kinder 6-12 Jahre8 - 16 Tropfen, entsprechend 4 - 8 mg Dihydrocodeinthiocyanat, 3-mal täglich
Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene16 - 48 Tropfen, entsprechend 8 - 24 mg Dihydrocodeinthiocyanat 3-mal täglich

Bei älteren Patienten, bei Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion (terminaler Niereninsuffizienz) und bei Dialysepatienten ist die Ausscheidung (Elimination) von Dihydrocodein verlangsamt; daher soll das Dosierungsintervall (zeitlicher Abstand zwischen zwei Einnahmen) verlängert werden.

Zu Beginn der Behandlung sollte Ihr Ansprechen auf das Medikament kontrolliert werden, um eventuelle relative √úberdosierungen schnell erkennen zu k√∂nnen. Dies gilt insbesonde- re f√ľr √§ltere Patienten, bei eingeschr√§nkter Nierenfunktion und bei Atemfunktionsst√∂rungen (Gefahr einer Ansammlung von Fl√ľssigkeit in der Lunge).

Art der Anwendung
Zum Einnehmen.

Paracodin N-Tropfen sind gebrauchsfertig und können, falls erforderlich, auch vermischt mit Speisen und Getränken eingenommen werden.

Dauer der Anwendung
Die Dauer der Anwendung ist abh√§ngig vom Verlauf der Erkrankung und bestimmt der Arzt. Die Behandlung mit Paracodin N-Tropfen soll nicht l√§nger als einige Tage dauern. Bei Fortbestehen des Hustens √ľber einen Zeitraum von 2‚Äď3 Wochen hinaus muss Ihr Arzt Sie noch einmal untersuchen (siehe Abschnitt 2. Paracodin N-Tropfen d√ľrfen nicht einge- nommen werden).

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Paracodin N-Tropfen zu stark oder zu schwach ist.

   
Paracodin N-Tropfen (03/2013)

Wenn Sie eine größere Menge Paracodin N-Tropfen eingenommen haben, als Sie sollten

Das Charakteristische einer Überdosierung mit Paracodin N-Tropfen ist die extreme Ver- ringerung des Atemantriebs. Die Symptome gleichen weitgehend denen der akuten Morphinvergiftung mit extremer Schläfrigkeit bis hin zur Bewusstlosigkeit.

Gleichzeitig treten in der Regel enge Pupillen, Erbrechen, Kopfschmerzen sowie Harn- und Stuhlverhalten auf. Unterversorgung mit Sauerstoff (Zyanose, Hypoxie), kalte Haut, herab- gesetzte Muskelspannung und fehlende Reflexe kommen vor, mitunter auch Verlangsa- mung der Herzfrequenz und Blutdruckabfall; gelegentlich treten, vor allem bei Kindern, Krämpfe auf.

Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit Paracodin N-Tropfen ist in jedem Fall sofort ein Arzt zu verständigen.

Paracodin N-Tropfen enthalten Glycerol (Zuckeraustauschstoff). Glycerol ist schädlich bei Anwendung hoher Dosen. Bei Anwendung von Glycerol in hohen Dosen können Kopf- schmerzen, Magenbeschwerden (Magenverstimmung) und Durchfall auftreten.

Wenn Sie die Einnahme von Paracodin N-Tropfen vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern f√ľhren Sie die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben, fort.

Wenn Sie die Einnahme von Paracodin N-Tropfen abbrechen

Unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit Paracodin N-Tropfen nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem behandelnden Arzt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel k√∂nnen Paracodin N-Tropfen Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10

Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000

Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar.

   
Paracodin N-Tropfen (03/2013)

Mögliche Nebenwirkungen:

Haut:

Gelegentlich: allergische Reaktionen, wie z. B. Juckreiz (Pruritus) und Nesselsucht (urtikarielles Exanthem)

Selten: schwere allergische Reaktionen einschlie√ülich Stevens-Johnson- Syndrom, Schwellungen der Haut und Schleimhaut, vor allem im Bereich von Mund und Augen (Quincke-√Ėdeme)

Gastrointestinaltrakt:
Sehr häufig: Übelkeit, u. U. bis zum Erbrechen (insbesondere zu Therapiebeginn), Verstopfung (Obstipation), Magen-Darm-Beschwerden

Gelegentlich: Mundtrockenheit

Gastrointestinaltrakt:
Sehr häufig:Übelkeit, u. U. bis zum Erbrechen (insbesondere zu Therapiebeginn), Verstopfung (Obstipation), Magen-Darm-Beschwerden
Gelegentlich:Mundtrockenheit
Nervensystem:
H√§ufig:leichte Kopfschmerzen, leichte Schl√§frigkeit, Schwindelgef√ľhl, leichte Benommenheit (Somnolenz)
Gelegentlich:Schlafstörungen
Psyche: Sehr selten:krankhafte Hochstimmung (Euphorie)
Atemwege: Gelegentlich:Beeinträchtigung der Atmung (Kurzatmigkeit, Störung des Atemantriebs (Atemdepression)
Augen: Sehr selten:Funktionsstörungen der Augen, z.B. enge Pupillen (Miosis) und Gesichtsfeldausfall (Skotom)

Bei höheren Dosen oder bei besonders empfindlichen Patienten können dosisabhängig die Fähigkeit zur optischen Fixierung von Gegenständen (visuomotorische Koordination) und die Sehleistung verschlechtert sein.

Dihydrocodein kann, insbesondere bei Einzeldosen √ľber 60 mg, den Muskelspannungszu- stand (Muskeltonus) der unwillk√ľrlichen Muskeln (glatten Muskulatur), z.B. Darmmuskula- tur, Harnblasenmuskulatur, erh√∂hen.

Bei hohen therapeutischen Dosen und bei Vergiftungen können Ohnmachtsanfälle (Synkopen) und Blutdruckabfall auftreten, bei Patienten mit vorbestehenden Lungenfunkti- ons-störungen muss mit dem Auftreten von Lungenödemen gerechnet werden.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkun- gen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

   
Paracodin N-Tropfen (03/2013)

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett der Glasflasche und auf der Falt- schachtel nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das

Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Aufbewahrungsbedingungen:

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Hinweis auf Haltbarkeit nach Anbruch:

Dauer der Haltbarkeit nach Anbruch: 3 Monate

Die Flasche nach jeder Einnahme wieder verschließen.

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Weitere Informationen

Was Paracodin N-Tropfen enthalten:

Der Wirkstoff ist: Dihydrocodeinthiocyanat

100 g Tropfen zum Einnehmen, Lösung enthalten 1,000 g Dihydrocodeinthiocyanat (1 g = 20 Tropfen entsprechen 10 mg Dihydrocodeinthiocyanat, entsprechend 8,3 mg Dihydrocodein).

Die sonstigen Bestandteile sind: Benzoesäure, Eukalyptus-Aroma, gereinigtes Wasser, Glycerol 85 %, Natriumchlorid, Saccharin-Natrium, Thymian-Aroma, Zuckercouleur.

Inhalt der Packung:

Paracodin N-Tropfen sind in Originalpackungen mit 15 g Tropfen zum Einnehmen, Lösung (N1) und 30 g Tropfen zum Einnehmen, Lösung (N2) erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

Teofarma S.r.l. Via F.lli Cervi 8

l-27010 Valle Salimbene (F) Tel. 0039 0382 422008

Fax 0039 0382 525845

e-mail. servizioclienti@teofarma.it

   
Paracodin N-Tropfen (03/2013)

Hersteller

Teofarma S.r.l. Viale Certosa, 8/A 27100 Pavia

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im 03/2013.

√Ėffnungshinweise f√ľr kindergesicherten Originalit√§tsverschluss

Zum √Ėffnen Schraubverschluss nach unten dr√ľcken und gleichzeitig nach links drehen, damit die Sperre der Kindersicherung gel√∂st wird. Dann ohne Druck, wie gewohnt, weiterdrehen. Zum L√∂sen des Originalit√§tsverschlusses bei erstmaligem √Ėffnen kr√§ftiger nach unten dr√ľcken und drehen.

Weitere Hinweise

Luftblasen im Tropferaufsatz können die vollständige Entnahme der verordneten Tropfenzahl verhindern.

Nach dem √Ėffnen die Flasche NICHT schr√§g (Abbildung A), sondern senkrecht so halten, dass die Tropfer√∂ffnung nach unten zeigt (Abbildung B) und ggf. mehrmals auf den Flaschenboden klopfen (ca. 6 - 8 x) bis gleichm√§√üige Tropfen aus der √Ėffnung kommen und dann die in der Dosierungsanleitung angegebene oder vom Arzt verordnete Tropfenzahl entnehmen (Abbildung C).

Achtung! Zur einwandfreien Tropfenentnahme die Flasche vor der Anwendung nicht sch√ľtteln! F√ľllh√∂he technisch bedingt. Das Medikament ist alkoholfrei und f√ľr Diabetiker geeignet.

   
Paracodin N-Tropfen (03/2013)

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Zuletzt aktualisiert: 06.07.2022

Quelle: Paracodin N-Tropfen - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Dihydrocodein
Zulassungsland Deutschland
Hersteller TEOFARMA S.R.L.
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 03.12.2003
ATC Code N02AA08
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Opioide

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden