Spasmo-Mucosolvan

ATC Code
R03CC
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Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co.KG

Suchtgift Psychotrop
Nein Nein
Pharmakologische Gruppe Sympathomimetika zur systemischen anwendung

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Alle Informationen

Autor

Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co.KG

Was ist es und wofür wird es verwendet?

WAS SIND SPASMO-MUCOSOLVAN TABLETTEN UND WOFÜR WERDEN SIE ANGEWENDET?
SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten sind ein Arzneimittel gegen Bronchospasmen und Sekretstau in den Atemwegen.
SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten werden angewendet
zur Behandlung von akuten und chronischen Atemwegserkrankungen, die mit spastischen Verengungen, veränderter Sekretbildung und gestörtem Sekrettransport einhergehen, insbesondere spastische Bronchitiden, Emphysembronchitiden und Asthma bronchiale.
Hinweis
SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten sind nicht zur symptomorientierten Behandlung des akuten Asthmaanfalls geeignet. Sofern eine Dauerbehandlung eines Asthma bronchiale mit SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten erforderlich ist, soll stets eine begleitende antiinflammatorische Therapie (z. B. mit Kortikoiden) erfolgen.

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Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON SPASMO-MUCOSOLVAN TABLETTEN BEACHTEN?
SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten dürfen nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Clenbuterolhydrochlorid und/oder Ambroxolhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile von SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten sind.
  • wenn Sie unter einer schweren Überfunktion der Schilddrüse, unregelmäßigem und beschleunigtem Herzschlag (tachykarde Arrhythmien) und Herzmuskelvergrößerung (hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie) oder einer Geschwulst der Nebenniere (Phäochromozytom) leiden.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten ist erforderlich,
  • falls Sie kürzlich einen Herzinfarkt erlitten haben und/oder eine schwere koronare Herzkrankheit vorliegt. In diesen Fällen soll die Behandlung vorsichtig mit niedriger Dosierung erfolgen.
  • falls bei Ihnen eine gestörte Bronchomotorik und größere Sekretmengen (z. B. beim seltenen malignen Ziliensyndrom) vorliegen. Sie sollten SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten wegen eines möglichen Sekretstaus dann nur mit Vorsicht anwenden.
  • falls Sie unter unausgeglichener Stoffwechsellage bei Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) leiden. Hierbei sollten Sie SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten nur unter ärztlicher Kontrolle einnehmen.
  • falls Ihre Nierenfunktion eingeschränkt ist oder eine schwere Lebererkrankung vorliegt. In diesen Fällen dürfen Sie SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten nur mit besonderer Vorsicht (d. h. in größeren Einnahmeabständen oder in verminderter Dosis) anwenden.
  • falls Sie an einer schweren Grunderkrankung des Herzens (z. B. Minderdurchblutung des Herzens, Herzrhythmusstörung, schwere Herzschwäche) leiden und bei Ihnen Schmerzen in der Brust, Atemnot oder andere Anzeichen einer sich verschlechternden Herzerkrankung auftreten. In diesen Fällen sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

Warnhinweise
Bei starker Einschränkung der Nierenfunktion müssen Sie mit einer zunehmenden Wirkung (Kumulation) der in der Leber gebildeten Stoffwechselprodukte von Ambroxol rechnen.
Sehr selten ist im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung von Substanzen mit Schleim lösender Wirkung (z. B. Ambroxol, einem Bestandteil von SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten) über das Auftreten von schweren Hauterscheinungen wie Stevens-Johnson-Syndrom und Lyell-Syndrom berichtet worden, welche in den meisten Fällen mit der Grundkrankheit bzw. mit der Begleitmedikation erklärt werden konnten. Bei Neuauftreten von Haut- oder Schleimhautveränderungen sollte unverzüglich ärztlicher Rat eingeholt und vorsichtshalber die Anwendung von Ambroxol beendet werden.
Kommt es trotz der verordneten Therapie zu keiner befriedigenden Besserung oder gar zu einer Verschlechterung der Symptome, ist ärztliche Beratung erforderlich, um die Therapie gegebenenfalls durch eine Kombination mit anderen Arzneimitteln neu festzulegen. Bei akuter oder sich rasch verschlimmernder Atemnot muss unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Eine erhebliche Überschreitung, insbesondere der vorgegebenen Einzeldosen beim akuten Anfall, aber auch der Tagesdosis, kann lebensgefährlich sein.
Es ist wiederholt über ein erhöhtes Risiko für das Auftreten schwerer Komplikationen der Grunderkrankung bis hin zu Todesfällen berichtet worden, wenn das Bronchialasthma mit 2Sympathomimetika zur Inhalation über längere Zeit mit hohen und überhöhten Dosen behandelt wurde und die entzündungshemmende Therapie unzureichend war. Die ursächlichen Zusammenhänge konnten bisher nicht hinreichend geklärt werden. Eine entscheidende Rolle scheint aber die unzureichende entzündungshemmende Therapie zu spielen.
Kinder
SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten sind für Kinder unter 12 Jahren nicht geeignet.
Für Kinder unter 12 Jahren steht SPASMO-MUCOSOLVAN Saft zur Verfügung.
Hinweis
Die Anwendung von SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Siehe auch Abschnitt ?Wenn Sie eine größere Menge SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten eingenommen haben als Sie sollten?.
Schwangerschaft, Stillzeit und Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
In vorklinischen Studien wurden bei außerordentlich hohen Dosen von Clenbuterol, die weit über der maximal empfohlenen Tagesdosis beim Menschen lagen, fruchtschädigende Effekte beobachtet.
Ambroxol passiert die Plazentaschranke. In vorklinischen Studien ergaben sich keine schädlichen Wirkungen von Ambroxol auf Schwangerschaft, Geburtsverlauf oder die kindliche Entwicklung vor oder nach der Geburt.
Das Präparat sollte nur unter sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung während der Schwangerschaft verordnet werden. Von der Anwendung während der ersten drei Schwangerschaftsmonate wird abgeraten.
Auf Grund der starken wehenhemmenden Wirkung der Wirksubstanz Clenbuterol soll SPASMO-MUCOSOLVAN in den letzten Tagen vor einer Geburt nur nach ärztlicher Beratung angewendet werden.
Daten zur Fruchtbarkeit aus klinischen Studien sind weder für die Kombination der Wirksubstanzen Clenbuterol und Ambroxol noch für Clenbuterol oder Ambroxol allein vorhanden. Nicht-klinische Studien mit Clenbuterol zeigten keine nachteiligen Effekte auf die Fruchtbarkeit.
In vorklinischen Untersuchungen zeigte sich, dass Clenbuterol und Ambroxol in die Muttermilch übertreten. Falls während der Stillzeit eine Behandlung mit SPASMO-MUCOSOLVAN erforderlich ist, sollte daher abgestillt werden.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und auf die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen sind nicht untersucht worden.
Bitte beachten Sie, dass Nebenwirkungen wie zum Beispiel Schwindel auftreten können, die das Führen von Fahrzeugen und das Bedienen von Maschinen beeinträchtigen können. Beim Auftreten von Schwindel sollten Sie potenziell gefährliche Tätigkeiten wie zum Beispiel Fahren oder das Bedienen von Maschinen vermeiden.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten
Dieses Arzneimittel enthält 70,48 mg Lactose (Milchzucker) pro Tablette, das entspricht einer maximalen Tagesgesamtmenge von ca. 282 mg Lactose. Bitte nehmen Sie SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Milchzucker-Unverträglichkeit leiden.

Wie wird es angewendet?

WIE SIND SPASMO-MUCOSOLVAN TABLETTEN EINZUNEHMEN?
Nehmen Sie SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Soweit nicht anders verordnet, nehmen Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren morgens und abends je 1 Tablette ein. Im Verlauf einer längeren Behandlung kann die Dosis häufig auf 2  3 x täglich ½ Tablette reduziert werden.
Bei stärkeren Atembeschwerden kann die Behandlung an den ersten 2  3 Tagen mit bis zu 3 x 1 Tablette täglich begonnen und nach Eintritt einer anhaltenden Besserung mit verringerter Dosis weitergeführt werden. Eine Gesamttagesdosis von 4 x 1 SPASMO-MUCOSOLVAN Tablette soll nicht überschritten werden.
SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten sind für Diabetiker geeignet.
Tabletten zum Einnehmen.
Sie sollten SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten individuell dosiert und zu den Mahlzeiten mit reichlich Flüssigkeit einnehmen. Falls Sie empfindlich auf 2Sympathomimetika reagieren, benötigen Sie in der Regel eine geringere Tagesdosis als die durchschnittlich empfohlene. Bei solchen Patienten kann auch eine einschleichende Behandlung angezeigt sein.
SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten nicht im Liegen einnehmen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten eingenommen haben als Sie sollten
Symptome einer Überdosierung können sein: Beschleunigter Herzschlag, Brustschmerzen, Erregung, Zittern, erhöhter oder erniedrigter Blutdruck bis hin zum Schock sowie Übelkeit und Erbrechen. Sollten Sie bei Einnahme erhöhter Mengen Nebenwirkungen verspüren, so verständigen Sie sofort Ihren Arzt. Er wird sich bei der Behandlung der Überdosierung am Krankheitsbild orientieren.
Fälle mit lebensbedrohlichem Verlauf und tödlichem Ausgang sind beobachtet worden, insbesondere bei Überdosierung von Clenbuterol im Rahmen von missbräuchlicher Anwendung.
Wenn Sie die Einnahme von SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Sollten Sie an einem Tag keine SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten eingenommen haben, können Sie am gleichen Tag, beim Feststellen des Einnahmefehlers, die Einnahme nachholen. Ansonsten führen Sie die Behandlung am nächsten Tag wie verordnet fort.
Sollten Sie die Einnahme mehrfach vergessen haben, so setzen Sie unmittelbar nach Feststellen des Einnahmefehlers die Behandlung fort. Sollten Sie unsicher sein, was zu tun ist, sprechen Sie bitte auf jeden Fall mit Ihrem Arzt.
Wenn Sie die Einnahme von SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten abbrechen
Eine Unterbrechung oder vorzeitige Beendigung der Behandlung mit SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten sollte nur in Abstimmung mit Ihrem behandelnden Arzt erfolgen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Einnahme von SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden oder vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten beeinflusst werden.

  • Verstärkung der Wirkung bis hin zu erhöhtem Nebenwirkungsrisiko:

Bei gleichzeitiger Therapie mit anderen 2Sympathomimetika (neben SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten), Methylxanthinen (z. B. Theophyllin), Anticholinergika (wie z. B. Ipratropiumbromid) und entzündungshemmenden Arzneimitteln (Kortikosteroiden) kann die Wirkung von SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten erhöht werden.
Wenn SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten mit anderen 2Sympathomimetika, Methylxanthinen (z. B. Theophyllin) oder systemisch verfügbaren Anticholinergika (wie z. B. Pirenzepin-haltige Präparate) angewendet werden, können verstärkt Nebenwirkungen auftreten (z. B. stark beschleunigte Herztätigkeit, Herzrhythmusstörungen).
Bei gleichzeitiger Anwendung von SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten und bestimmten Psychopharmaka (Monoaminoxidase-Hemmern) oder bestimmten (trizyklischen) Antidepressiva kann eine verstärkte Wirkung von SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten auf das Herz-Kreislauf-System nicht ausgeschlossen werden.
  • Abschwächung der Wirkung:

Die Gabe von Betarezeptorenblockern (bestimmten blutdrucksenkenden Medikamenten) hebt die Wirkung von SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten auf und kann daher zu schweren Bronchialkrämpfen führen.
  • Sonstige mögliche Wechselwirkungen:

Die Blutzucker senkende Wirkung von Antidiabetika kann bei gleichzeitiger Therapie vermindert werden. Es sollte überprüft werden, ob eine Dosisänderung des Antidiabetikums erforderlich ist.
Bei hoch dosierter Therapie mit SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten kann die Kaliumkonzentration im Blutserum absinken (Hypokaliämie). Diese kann bei gleichzeitiger Anwendung von Methylxanthinen (z. B. Theophyllin), entzündungshemmenden Arzneimitteln (Kortikosteroiden), harntreibenden Medikamenten (Diuretika) oder Digitalisglykosiden (bestimmten Herzmitteln) oder bei gleichzeitig bestehendem Sauerstoffmangel in den Körpergeweben (Hypoxämie) noch verstärkt werden.
Erhöhte Gefahr unregelmäßiger Herzschlagfolge besteht bei gleichzeitiger Narkose mit bestimmten Narkosegasen (wie halogenierten Kohlenwasserstoffen).
Bei kombinierter Anwendung von Ambroxolhydrochlorid mit hustenstillenden Mitteln (Antitussiva) kann auf Grund des eingeschränkten Hustenreflexes ein gefährlicher Sekretstau entstehen, sodass die Indikation zu dieser Kombinationsbehandlung besonders sorgfältig gestellt werden muss.
Die gleichzeitige Verabreichung von Ambroxol und Antibiotika (Amoxicillin, Cefuroxim, Erythromycin, Doxycyclin) führt zu einem verbesserten Übertritt der Antibiotika in das Lungengewebe.
WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel können SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Sehr häufig:mehr als 1 von 10 Behandelten
Häufig:weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
Gelegentlich:weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1.000 Behandelten
Selten:weniger als 1 von 1.000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
Sehr selten:weniger als 1 von 10.000 Behandelten
Nicht bekannt:Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Mögliche Nebenwirkungen
Erkrankungen des Immunsystems, Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Gelegentlich:allergische Reaktionen (z. B. Haut- und/oder Schleimhautreaktionen, Gesichtsschwellungen, Atemnot, Temperaturanstieg mit Schüttelfrost, Juckreiz, Hautausschlag, Hautrötung, punktförmige Blutergüsse, Verminderung der Blutplättchen, Nierenentzündung)
Sehr selten:anaphylaktische Reaktionen einschließlich anaphylaktischem Schock, allergische Kontaktdermatitis
Stoffwechselerkrankungen
Selten:Abfall der Kaliumkonzentration im Blutserum
Nicht bekannt:Anstieg des Blutzuckerspiegels, Anstieg des Blutspiegels von Insulin, freien Fettsäuren, Glycerol und Ketonkörpern
Psychiatrische Erkrankungen
Häufig:Unruhegefühl1, Nervosität
Erkrankungen des Nervensystems
Häufig:Muskelzittern1, Kopfschmerzen1
Gelegentlich:Schwindel
Herzerkrankungen
Häufig:Herzklopfen1, beschleunigter Herzschlag
Gelegentlich:Herzrhythmusstörungen, Blutdrucksenkungen
Sehr selten:Brust- und Herzbeklemmung, vorzeitige Herzkammerschläge
Erkrankungen der Atemwege und des Brustraums
Sehr selten:Trockenheit der Luftwege, vermehrte Nasensekretion
Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
Häufig:Übelkeit
Gelegentlich:Erbrechen, Magenbeschwerden (Dyspepsie), Bauchschmerzen und Durchfall, Mundtrockenheit
Sehr selten:Verstopfung, vermehrter Speichelfluss
Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
Gelegentlich:Muskelschmerzen, Muskelkrämpfe
Erkrankungen der Nieren und Harnwege
Gelegentlich:Beeinträchtigungen beim Harnlassen
1Solche Begleiterscheinungen klingen bei Fortführung der Therapie im Allgemeinen meist nach 1  2 Wochen ab.
Zusätzlich zu diesen für Spasmo-Mucosolvan bekannten Nebenwirkungen sind bei den Einzelsubstanzen die folgenden Nebenwirkungen bekannt:
Nebenwirkungen bei Therapie mit Clenbuterol waren wie folgt:
Herzerkrankungen
Nicht bekannt:Durchblutungsstörung des Herzmuskels (Myokardischämie)
Nebenwirkungen bei Therapie mit Ambroxol waren wie folgt:
Erkrankungen des Nervensystems
Nicht bekannt:Störung des Geschmacksempfindens
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Nicht bekannt:Haut- und Schleimhautschwellungen (Angioödem), Nesselsucht
Erkrankungen der Atemwege und des Brustraums
Nicht bekannt:Empfindungsstörung im Rachenraum
Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
Nicht bekannt:Empfindungsstörung der Mundhöhle

Gegenmaßnahmen
Bitte nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Arzt auf, damit er aufgetretene Nebenwirkungen gegebenenfalls behandeln kann.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Blisterfolie sowie der Faltschachtel angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Weitere Informationen

Was SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten enthalten
Die Wirkstoffe sind Clenbuterolhydrochlorid und Ambroxolhydrochlorid.
1 Tablette enthält 0,02 mg Clenbuterolhydrochlorid und 30 mg Ambroxolhydrochlorid.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Hochdisperses Siliciumdioxid, Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Magnesiumstearat (Ph. Eur.).
Wie SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten aussehen und Inhalt der Packung
SPASMO-MUCOSOLVAN Tabletten sind in Packungen mit 20 und mit 100 Tabletten erhältlich.
Pharmazeutischer Unternehmer
Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG
Binger Str. 173
55216 Ingelheim am Rhein
Telefon: 0 800 / 77 90 900
Telefax: 0 61 32 / 72 99 99
EMail: info@boehringer-ingelheim.de
Hersteller
Delpharm Reims
10 rue Colonel Charbonneaux
51100 Reims
Frankreich
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Februar 2011.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Packungsbeilage des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden

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