Was STAMARIL enthält
Der Wirkstoff für 1 Dosis (0,5 ml) des aufgelösten Impfstoffs ist:
Gelbfieber-Virus1, Stamm 17D-204 (lebend, attenuiert) mindestens 1.000 I.E. 1 gezüchtet in Hühnerembryonen, die frei von bestimmten Krankheitserregern sind
Die sonstigen Bestandteile sind:
Lactose, Sorbitol, L-Histidinhydrochlorid, L-Alanin, Natriumchlorid, Kaliumchlorid, Dinatriumhydrogenphosphat-Dihydrat, Kaliumdihydrogenphosphat, Kalziumchlorid, Magnesiumsulfat und Wasser für Injektionszwecke
Wie STAMARIL aussieht und Inhalt der Packung
STAMARIL besteht aus Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionssuspension (Pulver in einem Fläschchen (0,5-ml-Dosis) + Lösungsmittel in einer Fertigspritze (0,5 ml) mit oder ohne Kanüle). Packungsgrößen: 1x1 und 10x1.
Nach dem Auflösen ist die Flüssigkeit (Suspension) beige bis rosa-beige und mehr oder weniger opaleszent. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen und/oder Handelsformen in den Verkehr gebracht.
Inhaber der Zulassung
Einfuhr, Umpackung und VertriebEurimPharm Arzneimittel GmbH EurimPark 8
83416 Saaldorf-Surheim Tel.: 08654 7707-0
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) unter den
folgenden Bezeichnungen zugelassen:STAMARIL: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Spanien, Tschechien, Ungarn, Vereinigtes Königreich
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im November 2017.
AMIS: November 2017
BZ-281975 (April 2018)
Die folgenden Informationen sind für Ärzte bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt: Hinweise zur Rekonstitution:
Vor der Anwendung wird das beige bis orange-beige Pulver mit dem klaren, farblosen kochsalzhaltigen Lösungsmittel, das in einer Spritze enthalten ist, gemischt, um eine beige bis rosa-beige Suspension herzustellen, die mehr oder weniger opaleszent ist.
Nur für Fertigspritzen ohne feststehende Kanüle: Nach Entfernen der Verschlusskappe wird eine Kanüle mit einer Viertelumdrehung (90°) fest auf die Fertigspritze aufgesetzt.
Um den Impfstoff zu rekonstituieren, wird das in der Fertigspritze mitgelieferte Lösungsmittel in das Fläschchen gefüllt. Das Fläschchen wird geschüttelt, und nach vollständiger Auflösung wird die erhaltene Suspension wieder in dieselbe Spritze aufgezogen.
Ein Kontakt mit Desinfektionsmitteln muss vermieden werden, da diese das Virus inaktivieren könnten. Der Impfstoff ist unmittelbar nach der Rekonstitution zu verabreichen.
Vor der Verabreichung sollte der rekonstituierte Impfstoff gründlich geschüttelt werden.
Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den lokalen Anforderungen zu beseitigen.
Siehe auch Abschnitt 3. Wie ist STAMARIL anzuwenden?
Dieses Arzneimittel wurde von der EurimPharm Arzneimittel GmbH,
83416 Saaldorf-Surheim importiert. Die Gebrauchsinformation wurde ebenfalls von der EurimPharm Arzneimittel GmbH gedruckt und hinzugefügt.
AMIS: November 2017