Visken mite 2,5 mg Tabletten

Abbildung Visken mite 2,5 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Pindolol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Novartis Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
ATC Code C07AA03
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten

Zulassungsinhaber

Novartis Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Visken 5 mg/ml Lösung zum Einnehmen Pindolol Novartis Pharma GmbH
Visken 0,4 mg/2 ml Injektionslösung Pindolol Novartis Pharma GmbH
durapindol 15mg Pindolol Mylan dura GmbH
Visken 5 mg Tabletten Pindolol Novartis Pharma GmbH
Visken 15 mg Tabletten Pindolol Novartis Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

- Erkrankungen der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit).
- Funktionellen Herzbeschwerden (hyperkinetisches Herzsyndrom).
- Bluthochdruck (arterielle Hypertonie).

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Visken mite darf nicht eingenommen werden bei
- √úberempfindlichkeit gegen√ľber Pindolol, anderen -Rezeptorenblockern oder gegen√ľber einem der sonstigen Bestandteile;
- Herzmuskelschwäche (manifeste Herzinsuffizienz);
- akutem Herzinfarkt;
- Schock;
- Erregungsleitungsstörungen am Herzen von den Vorhöfen auf die Kammern (AV-Block 2. und 3. Grades);
- Sinusknoten-Syndrom (Sick-Sinus-Syndrom);
- Erregungsleitungsstörungen am Herzen zwischen Sinusknoten und Vorhof (sinuatrialem Block);
- Größenzunahme des Herzmuskels der rechten Kammer und/oder Erweiterung der rechten Herzkammer infolge einer chronischen Erkrankung der Lunge (Cor pulmonale);
- einem Ruhepuls von unter 50 Schlägen pro Minute vor Behandlungsbeginn (Bradykardie);
- stark erniedrigtem Blutdruck (Hypotonie);
- Übersäuerung des Blutes (Azidose);
- Neigung zu Bronchialverkrampfung (bronchialer Hyperreagibilität, z. B. bei Asthma bronchiale);
- Spätstadien peripherer Durchblutungsstörungen;
- gleichzeitiger Gabe von MAO-Hemmstoffen (Ausnahme MAO-B-Hemmstoffe).
Hinweis
Die intravenöse Gabe von Kalzium-Antagonisten vom Verapamil- und Diltiazem-Typ oder von anderen Antiarrhythmika (wie Disopyramid) sollte bei Patienten, die mit Visken mite behandelt werden, unterbleiben (Ausnahme Intensivmedizin).
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Visken mite ist erforderlich bei
- geringgradigen Erregungsleitungsstörungen am Herzen von den Vorhöfen auf die Kammern (AV-Block l. Grades);
- zuckerkranken Patienten (Patienten mit Diabetes mellitus) mit stark schwankenden Blutzuckerwerten (Zustände mit stark erniedrigtem Blutzucker möglich);
- längerem strengen Fasten und schwerer körperlicher Belastung (Zustände mit stark erniedrigtem Blutzucker möglich);
- Patienten mit einem hormonproduzierenden Tumor des Nebennierenmarks (Phäochromozytom; vorherige Therapie mit -Rezeptorenblockern erforderlich);
- Patienten mit stark eingeschränkter Leberfunktion (siehe Abschnitt 3. ?Wie ist Visken mite einzunehmen??);
- Patienten mit schweren Nierenfunktionsstörungen (siehe Abschnitt 4. ?Welche Nebenwirkungen sind möglich?).
Bei Patienten mit einer Schuppenflechte (Psoriasis) in der persönlichen oder familiären Vorgeschichte sollte die Anwendung von -Rezeptorenblockern (z. B. Visken mite) nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.
-Rezeptorenblocker k√∂nnen die Empfindlichkeit gegen√ľber Allergenen und die Schwere anaphylaktischer Reaktionen, d. h. akuter allergischer Allgemeinreaktionen, erh√∂hen. Deshalb ist bei Patienten mit schweren √úberempfindlichkeitsreaktionen in der Vorgeschichte und bei Patienten unter Therapie zur Schw√§chung bzw. Aufhebung der allergischen Reaktionsbereitschaft (Desensibilisierungstherapie) gr√∂√üte Vorsicht geboten, wegen der Gefahr von √ľberschie√üenden anaphylaktischen Reaktionen.
Bei stark eingeschr√§nkter Leberfunktion muss wegen der dann verminderten Stoffwechselrate ‚Äď insbesondere bei gleichzeitiger Nierenfunktionsst√∂rung ‚Äď mit einer Abnahme der Pindolol-Ausscheidung gerechnet werden, so dass unter Umst√§nden eine Dosisminderung erforderlich ist.
Wegen des Auftretens schwerer Lebersch√§den unter der Behandlung mit anderen Arzneimitteln derselben Substanzklasse (-Rezeptorenblocker) sollten in regelm√§√üigen Abst√§nden die Leberwerte √ľberpr√ľft werden.
Da die Warnzeichen eines erniedrigten Blutzuckers ‚Äď insbesondere erh√∂hte Herzfrequenz (Tachykardie) und Zittern der Finger (Tremor) ‚Äď verschleiert werden k√∂nnen, sind bei Patienten mit Zuckerkrankheit regelm√§√üige Blutzuckerkontrollen erforderlich (siehe Abschnitt 4. ?Welche Nebenwirkungen sind m√∂glich?).
Eine Unterbrechung oder √Ąnderung der Behandlung darf nur auf √§rztliche Anweisung erfolgen. Soll die Behandlung mit Visken mite nach l√§ngerer Anwendung unterbrochen oder abgesetzt werden, sollte dies, da abruptes Absetzen zur Minderdurchblutung des Herzmuskels (Herzisch√§mie) mit neuerlicher Verschlimmerung einer Angina pectoris oder zu einem Herzinfarkt oder zum Wiederauftreten eines Bluthochdrucks f√ľhren kann, grunds√§tzlich langsam ausschleichend erfolgen.
Kinder
√úber die Anwendung von Visken mite bei Kindern liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor.
Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
Die Anwendung von Visken kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.
Schwangerschaft und Stillzeit
W√§hrend der Schwangerschaft und Stillzeit muss die Notwendigkeit einer Behandlung mit Visken mite besonders streng gepr√ľft werden.
Pindolol passiert die Plazenta und erreicht im Nabelschnurblut etwa die H√§lfte der m√ľtterlichen Serumkonzentration. Im Tierversuch ergab sich kein Hinweis auf ein fruchtsch√§digendes Potenzial des Wirkstoffs. F√ľr den Menschen liegen mit der Anwendung im ersten Trimester keine, mit der Anwendung im zweiten und dritten Trimester unzureichende Erfahrungen vor.
Wegen einer m√∂glichen Beeintr√§chtigung der Herz-Kreislauf-Funktion des Neugeborenen sollte die Behandlung mit Visken mite 48‚Äď72 Stunden vor der Geburt beendet werden. Ist dies nicht m√∂glich, m√ľssen Neugeborene 48‚Äď72 Stunden nach der Entbindung sorgf√§ltig √ľberwacht werden. Gegebenenfalls ist abzustillen.
Der Wirkstoff Pindolol geht in die Muttermilch √ľber. Die Konzentration in der Muttermilch entspricht dem zwei- bis dreifachen der m√ľtterlichen Plasmakonzentration. Obwohl die aufgenommene Wirkstoffmenge wahrscheinlich keine Gefahr f√ľr das Kind darstellt, sollten S√§uglinge sorgf√§ltig hinsichtlich -blockierender Wirkungen √ľberwacht werden.
Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Visken mite einzunehmen?
Nehmen Sie Visken mite immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Die Tabletten sind unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit einzunehmen. Nehmen Sie Visken mite nach M√∂glichkeit jeden Tag zur gleichen Zeit. Wichtig ist, dass Sie Visken mite jeden Tag einnehmen, sofern Ihr Arzt es nicht anders verordnet.
Die Dosierung sollte individuell ‚Äď vor allem nach dem Behandlungserfolg ‚Äď festgelegt werden und darf ohne Anweisung des Arztes nicht ge√§ndert werden.
Soweit nicht anders verordnet, gelten folgende Dosierungsrichtlinien:
Erkrankungen der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit):
3-mal t√§glich 1‚Äď2 Tabletten Visken mite (entsprechend 7,5‚Äď15¬†mg Pindolol).
Funktionelle Herzbeschwerden (hyperkinetisches Herzsyndrom):
2‚Äď3-mal t√§glich 1 Tablette Visken mite (entsprechend 5‚Äď7,5¬†mg Pindolol).
Bluthochdruck (arterielle Hypertonie):
3-mal täglich 2 Tabletten Visken mite (entsprechend 15 mg Pindolol).
Bei stark eingeschränkter Leberfunktion (Antipyrin-Clearance < 10 ml/min) ist unter Umständen eine Dosisreduktion erforderlich.
Art der Anwendung
Visken mite wird unzerkaut mit etwas Fl√ľssigkeit eingenommen.
Dauer der Anwendung
√úber die Dauer der Anwendung entscheidet der Arzt.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Visken mite zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge Visken mite eingenommen haben als Sie sollten
Verst√§ndigen Sie bei Verdacht auf eine √úberdosierung sofort einen Arzt oder Notarzt, damit dieser √ľber das weitere Vorgehen entscheiden kann!
In Abhängigkeit vom Ausmaß der Überdosierung kann es zu starkem Blutdruckabfall (Hypotonie), verminderter Herzschlagfolge (Bradykardie) bis hin zum Herzstillstand, Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) und kardiogenem Schock kommen. Zusätzlich können Atembeschwerden, Bronchospasmen, Erbrechen, Bewusstseinsstörungen, gelegentlich auch generalisierte Krampfanfälle auftreten.
Bei √úberdosierung oder bedrohlichem Abfall der Herzfrequenz und/oder des Blutdrucks muss die Behandlung mit Visken mite abgebrochen werden.
Wenn Sie Anzeichen einer √úberdosierung sp√ľren, informieren Sie bitte Ihren Arzt.
Wenn Sie die Einnahme von Visken mite vergessen haben
Wenn Sie einmal die Einnahme vergessen haben, besteht kein Anlass zur Sorge. Nehmen Sie Visken mite ein, sobald es Ihnen einf√§llt, und setzen Sie die Behandlung dann wie bisher fort. Wenn Sie Visken mite an einem Tag vergessen haben, nehmen Sie am n√§chsten Tag die √ľbliche Dosis. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis.
Wenn Sie die Einnahme von Visken mite abbrechen
Eine Unterbrechung oder √Ąnderung der Dosierung darf nur auf √§rztliche Anordnung erfolgen. Abruptes Absetzen kann zur Minderdurchblutung des Herzmuskels (Herzisch√§mie) mit neuerlicher Verschlimmerung einer Angina pectoris oder einem Herzinfarkt oder zum Wiederauftreten eines Bluthochdrucks f√ľhren.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von Visken mite mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Visken mite verst√§rkt oder verl√§ngert die Wirkung von Insulin oder von Arzneimitteln, die gegen die Zuckerkrankheit eingenommen werden (orale Antidiabetika). Warnzeichen eines erniedrigten Blutzuckers (Hypoglyk√§mie) ‚Äď insbesondere erh√∂hte Herzfrequenz (Tachykardie) und Zittern der Finger (Tremor) ‚Äď sind verschleiert oder abgemildert. Daher sind regelm√§√üige Blutzuckerkontrollen erforderlich.
Bei gleichzeitiger Anwendung von Visken mite und bestimmten Arzneimitteln gegen seelische Erkrankungen (trizyklischen Antidepressiva), Barbituraten und Phenothiazinen sowie Glyceroltrinitrat, harntreibenden Mitteln (Diuretika), gefäßerweiternden Mitteln (Vasodilatatoren) und anderen blutdrucksenkenden Mitteln kann es zu einem verstärkten Blutdruckabfall kommen.
Bei gleichzeitiger Anwendung von Visken mite und Kalzium-Antagonisten vom Nifedipin-Typ kann es zu einer verstärkten Blutdrucksenkung und gelegentlich zur Ausbildung einer Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) kommen.
Bei gleichzeitiger Anwendung von Visken mite und Kalzium-Antagonisten vom Verapamil-Typ, Diltiazem-Typ oder anderen Arzneimitteln gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika wie Disopyramid) ist eine sorgfältige Überwachung angezeigt, da es zu verstärktem Blutdruckabfall (Hypotonie), stark verminderter Herzfrequenz (Bradykardie) oder anderen Herzrhythmusstörungen kommen kann.
Hinweis
Die intravenöse Gabe von Kalzium-Antagonisten vom Verapamil- und Diltiazem-Typ oder anderen Antiarrhythmika (wie Disopyramid) bei Patienten, die mit Visken mite behandelt werden, sollte unterbleiben (Ausnahme Intensivmedizin).
Die schwächende Wirkung auf die Herzkraft (kardiodepressive Wirkungen) von Arzneimitteln gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika) und Visken mite können sich addieren.
Bei gleichzeitiger Anwendung von Visken mite und Herzglykosiden (Digitalis), Reserpin, -Methyldopa, Guanfacin oder Clonidin kann es zu einem stärkeren Absinken der Herzfrequenz bzw. zu einer Verzögerung der Erregungsleitung am Herzen kommen.
Bei gleichzeitiger Anwendung von Visken mite und Clonidin kann nach abruptem Absetzen von Clonidin der Blutdruck √ľberschie√üend ansteigen. Clonidin darf daher erst abgesetzt werden, wenn einige Tage zuvor die Einnahme von Visken mite beendet wurde. Anschlie√üend kann Clonidin stufenweise abgesetzt werden.
Bei gleichzeitiger Anwendung von Visken mite und Noradrenalin oder Adrenalin ist ein beträchtlicher Blutdruckanstieg möglich.
Monoaminooxidase-(MAO)-Hemmer sollten wegen der M√∂glichkeit eines √ľberschie√üend ansteigenden Blutdrucks nicht zusammen mit Visken mite eingenommen werden.
Indometacin kann die blutdrucksenkende Wirkung von Visken mite vermindern.
Die gleichzeitige Anwendung von Visken mite und Narkotika kann eine verstärkte Blutdrucksenkung zur Folge haben. Die schwächende (negativ-inotrope) Wirkung auf die Herzkraft der beiden vorgenannten Arzneimittel kann sich addieren.
Unter einer Allgemeinnarkose k√∂nnen -Rezeptorenblocker die muskelerschlaffende Wirkung von speziellen Arzneimitteln zur Muskelblockade (periphere Muskelrelaxanzien, Suxamethonium, Tubocurarin) verst√§rken. Bitte informieren Sie Ihren Narkosearzt dar√ľber, dass Sie Visken mite einnehmen.
Unter Visken mite kann es zu einer verminderten Ansprechbarkeit der zur Behandlung einer allergischen Reaktion gewöhnlich eingesetzten Adrenalin-Dosis kommen.
Bei gleichzeitiger Gabe von Visken mite und Thioridazin kann es zu einer Erhöhung der Thioridazin-Plasmaspiegel kommen.
Bei Einnahme von Visken mite zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Sie können Visken mite unabhängig von einer Mahlzeit einnehmen. Während der Behandlung mit Visken mite sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann Visken mite Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: Mehr als 1 von 10 Behandelten
Häufig: Weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
Gelegentlich: Weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
Selten: Weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
Sehr selten: Weniger als 1 von 10 000 Behandelten oder unbekannt

Die folgenden Nebenwirkungen wurden beschrieben:
Augenerkrankungen

Gelegentlich:
Sehr selten:
Entz√ľndungen der Bindehaut des Auges (Konjunktivitis) oder verminderter Tr√§nenfluss (dies ist beim Tragen von Kontaktlinsen zu beachten).
Sehst√∂rungen, Entz√ľndungen der Horn- und Bindehaut des Auges (Keratokonjunktivitis).

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Gelegentlich:
Sehr selten:
Muskelschwäche oder Muskelkrämpfe.
Bei Langzeitbehandlung Erkrankung der Gelenke (Arthropathie), wobei ein oder mehrere Gelenke betroffen sein können (Mono- und Polyarthritis).

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts

Häufig:Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Durchfall.

Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Häufig:Allergische Hautreaktionen (Rötung, Juckreiz).
Sehr selten:Auslösen einer Schuppenflechte oder Verschlechterung der Symptome einer Schuppenflechte, Schuppenflechte-ähnliche Hautausschläge.

Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems

Gelegentlich:
Selten:
Sehr selten:
Starke Verminderung der Herzfrequenz (Bradykardie).
Verstärkter Blutdruckabfall, anfallsartige, kurz dauernde Bewusstlosigkeit (Synkopen), Herzklopfen (Palpitationen), atrioventrikuläre Überleitungsstörungen, Verstärkung einer Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz), Verstärkung der Beschwerden bei Patienten mit peripheren Durchblutungsstörungen in Armen und Beinen (einschließlich Patienten mit Raynaud-Syndrom).
Verstärkung der Anfälle bei Patienten mit anfallsweise auftretenden Schmerzen in der Herzgegend (Angina pectoris).

Leber- und Gallenerkrankungen

Sehr selten:Erhöhung der Leberwerte (Transaminasen GOT, GPT) im Serum.

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Selten:Erhöhung des Atemwegswiderstandes, Atemnot (vor allem bei Patienten mit Neigung zu bronchospastischen Reaktionen, insbesondere bei obstruktiven Atemwegserkrankungen).

Endokrine Erkrankungen

Gelegentlich:Auftreten einer bisher nicht in Erscheinung getretenen Zuckerkrankheit (latenter Diabetes mellitus) oder Verschlechterung einer bereits bestehenden Zuckerkrankheit.

Erkrankungen des Nervensystems

Häufig:
Gelegentlich:
M√ľdigkeit, Schwindelgef√ľhl, Benommenheit, Verwirrtheit, Nervosit√§t, Schwitzen, Kopfschmerzen, Schlafst√∂rungen.
Mundtrockenheit, Missempfindungen (Par√§sthesien) und K√§ltegef√ľhl an den Gliedma√üen.

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdr√ľse

Selten:Potenzstörungen.

Psychiatrische Erkrankungen

Häufig:Depressive Verstimmungen, Alpträume und Halluzinationen.
Selten:Libidostörungen.

Nach l√§ngerem strengen Fasten oder schwerer k√∂rperlicher Belastung kann es bei gleichzeitiger Behandlung mit Visken mite zu Zust√§nden mit erniedrigtem Blutzucker (hypoglyk√§mische Zust√§nde) kommen. Warnzeichen eines erniedrigten Blutzuckers ‚Äď insbesondere erh√∂hte Herzfrequenz (Tachykardie) und Zittern der Finger (Tremor) ‚Äď k√∂nnen verschleiert werden.
Bei schweren Nierenfunktionsst√∂rungen wurde in Einzelf√§llen w√§hrend der Behandlung mit Visken mite √ľber eine Verschlechterung der Nierenfunktion berichtet. Visken mite sollte daher nur unter entsprechender √úberwachung der Nierenfunktion angewendet werden.
Visken mite kann die Symptome einer schweren Schilddr√ľsen√ľberfunktion (Thyreotoxikose) verschleiern.
-Rezeptorenblocker k√∂nnen die Empfindlichkeit gegen√ľber Allergenen und die Schwere anaphylaktischer Reaktionen, d. h. akuter allergischer Allgemeinreaktionen, erh√∂hen. Bei Patienten mit schweren √úberempfindlichkeitsreaktionen in der Vorgeschichte und bei Patienten unter Therapie zur Schw√§chung bzw. Aufhebung der allergischen Reaktionsbereitschaft (Desensibilisierungstherapie) kann es daher zu √ľberschie√üenden anaphylaktischen Reaktionen kommen.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.
Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach ?Verwendbar bis? angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Aufbewahrungsbedingungen
Nicht √ľber 30 ¬įC aufbewahren.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft die Umwelt zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Was Visken mite enthält
Der Wirkstoff ist Pindolol.
1 Tablette enthält 2,5 mg Pindolol
Die sonstigen Bestandteile sind: Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Mannitol (Ph.Eur.), Talkum, Gelatine, mikrokristalline Cellulose, hochdisperses Siliziumdioxid.
Wie Visken mite aussieht und Inhalt der Packung
Weiße, runde, flache Tablette mit gebrochenem Rand. Auf einer Seite befinden sich eine Bruchrille und die Prägung ?VY? auf der anderen Seite die Prägung ?M?.
Packungen mit 100 (N3) Tabletten
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Novartis Pharma GmbH
90327 N√ľrnberg
Telefon: (09 11) 273-0
Telefax: (09 11) 273-12 653
Internet/E-Mail: www.novartispharma.de
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im M√§rz 2008

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Wirkstoff(e) Pindolol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Novartis Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
ATC Code C07AA03
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten

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