Wirkstoff(e) Ruxolitinib
Zulassungsland Europ√§ische Union (√Ėsterreich)
Hersteller Novartis Europharm Limited
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 23.08.2012
ATC Code L01XE18
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Andere antineoplastische Mittel

Zulassungsinhaber

Novartis Europharm Limited

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Jakavi 5 mg Tabletten Ruxolitinib Novartis Europharm Limited
Jakavi 20 mg Tabletten Ruxolitinib Novartis Europharm Limited
Jakavi 10 mg Tabletten Ruxolitinib Novartis Europharm Limited

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Jakavi enthält den Wirkstoff Ruxolitinib.

Jakavi wird zur Behandlung erwachsener Patienten eingesetzt, die eine vergrößerte Milz haben oder an Symptomen im Zusammenhang mit Myelofibrose, einer seltenen Form von Blutkrebs, leiden.

Jakavi wird auch zur Behandlung von Patienten mit Polycythaemia vera eingesetzt, die resistent oder intolerant gegen√ľber Hydroxycarbamid sind.

Wie Jakavi wirkt

Eine Vergr√∂√üerung der Milz ist eines der Hauptmerkmale der Myelofibrose. Myelofibrose ist eine Erkrankung des Knochenmarks, bei der das Mark durch Narbengewebe ersetzt wird. Das krankhafte Mark kann nicht mehr ausreichend normale Blutzellen bilden. Dies f√ľhrt zu einer merklichen Vergr√∂√üerung der Milz. Durch die Hemmung der Wirkung bestimmter Enzyme (so genannte Janus- assoziierte Kinasen) kann Jakavi die Gr√∂√üe der Milz bei Patienten verkleinern, die an Myelofibrose erkrankt sind und Symptome wie Fieber, Nachtschwei√ü, Knochenschmerzen und Gewichtsverlust bei Patienten mit Myelofibrose lindern. Jakavi kann helfen, das Risiko schwerwiegender Blut- oder Gef√§√üerkrankungen zu reduzieren.

Die Polycythaemia vera ist eine Erkrankung des Knochenmarks, bei der das Knochenmark zu viele rote Blutk√∂rperchen bildet. Aufgrund der erh√∂hten Anzahl roter Blutk√∂rperchen wird das Blut dickfl√ľssiger. Durch die Hemmung bestimmter Enzyme (so genannte Janus-assoziierte Kinasen, JAK1 und JAK2) kann Jakavi bei Patienten, die an Polycythaemia vera erkrankt sind, Symptome lindern, die Gr√∂√üe der Milz verkleinern und die Menge der gebildeten roten Blutk√∂rperchen vermindern und somit m√∂glicherweise das Risiko f√ľr schwerwiegende Komplikationen des Blutes oder der Gef√§√üe reduzieren.

Wenn Sie Fragen zur Wirkungsweise von Jakavi haben oder wissen wollen, warum Ihnen dieses Arzneimittel verschrieben worden ist, fragen Sie Ihren Arzt.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Befolgen Sie die Anweisungen Ihres Arztes genau. Diese können von den allgemeinen Informationen, die in dieser Packungsbeilage enthalten sind, abweichen.

Jakavi darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Ruxolitinib oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie schwanger sind oder stillen.

Wenn etwas des oben genannten auf Sie zutrifft, informieren Sie Ihren Arzt dar√ľber. Er wird entscheiden, ob Sie die Behandlung mit Jakavi beginnen sollen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Jakavi einnehmen

  • wenn Sie irgendwelche Infektionen haben. Es kann notwendig sein, Ihre Infektion zu behandeln, bevor Sie mit der Einnahme von Jakavi beginnen. Es ist wichtig, dass Sie Ihrem Arzt mitteilen, wenn Sie jemals Tuberkulose hatten oder wenn Sie in engem Kontakt mit jemandem stehen, der Tuberkulose hat oder hatte. Ihr Arzt wird m√∂glicherweise Tests durchf√ľhren, um herauszufinden, ob Sie Tuberkulose oder irgendwelche andere Infektionen haben. Es ist wichtig, dass Sie Ihrem Arzt mitteilen, wenn Sie jemals eine Hepatitis-B-Infektion hatten.
  • wenn Sie Probleme mit Ihren Nieren haben. Es kann notwendig sein, dass Ihnen Ihr Arzt eine andere Jakavi-Dosis verschreiben muss.
  • wenn Sie Probleme mit Ihrer Leber haben oder fr√ľher schon einmal gehabt haben. Es kann notwendig sein, dass Ihnen Ihr Arzt eine andere Jakavi-Dosis verschreiben muss.
  • wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen (siehe Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Jakavi zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).
  • wenn Sie jemals Tuberkulose hatten.
  • wenn Sie jemals Hautkrebs hatten.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, während Ihrer Behandlung mit Jakavi

  • wenn Sie an sich unerwartete blaue Flecken und/oder Blutungen, ungew√∂hnliche M√ľdigkeit, Kurzatmigkeit w√§hrend k√∂rperlicher Anstrengung oder im Ruhezustand, ungew√∂hnlich blasse Hautfarbe oder h√§ufige Infektionen (dies sind Anzeichen einer Erkrankung des Blutes) wahrnehmen.
  • wenn Sie Fieber, Sch√ľttelfrost oder andere Symptome einer Infektion wahrnehmen.
  • wenn Sie unter chronischem Husten mit blutigem Auswurf, Fieber, n√§chtlichem Schwitzen und Gewichtsverlust (dies k√∂nnen Anzeichen einer Tuberkulose sein) leiden.
  • wenn Sie eines der folgenden Symptome haben oder eine Ihnen nahestehende Person bemerkt, dass Sie eines dieser Symptome haben: Verwirrtheit oder Schwierigkeiten beim Denken, Verlust des Gleichgewichts oder Schwierigkeiten beim Gehen, Unbeholfenheit, Schwierigkeiten beim Sprechen, verringerte Kraft oder Schw√§che auf einer Seite Ihres K√∂rpers, verschwommenes Sehen und/oder Sehverlust. Das k√∂nnen Anzeichen einer schwerwiegenden Entz√ľndung des Gehirns sein und Ihr Arzt kann weitere Untersuchungen und Folgema√ünahmen empfehlen.
  • wenn Sie das Auftreten eines schmerzhaften Hautausschlags mit Bl√§schenbildung (dies sind Anzeichen einer G√ľrtelrose) wahrnehmen.
  • wenn Sie Hautver√§nderungen feststellen. In diesem Fall ist m√∂glicherweise eine weitere Beobachtung erforderlich, da bestimmte Hautkrebstypen (wei√üer Hautkrebs) berichtet wurden.

Blutuntersuchungen

Bevor Sie mit der Behandlung mit Jakavi beginnen, wird Ihr Arzt Bluttests durchf√ľhren, um die f√ľr Sie beste Anfangsdosis zu ermitteln. Es werden im Verlauf der Behandlung weitere Bluttests durchgef√ľhrt, damit Ihr Arzt die Anzahl der Blutzellen (wei√üe Blutk√∂rperchen, rote Blutk√∂rperchen und Blutpl√§ttchen) in Ihrem K√∂rper feststellen kann. Dadurch wird ermittelt, wie Sie auf die Behandlung ansprechen und ob Jakavi eine unerw√ľnschte Wirkung auf diese Zellen hat. Ihr Arzt muss gegebenenfalls die Dosis anpassen oder die Behandlung abbrechen. Ihr Arzt wird vor Beginn und w√§hrend Ihrer Behandlung mit Jakavi sorgf√§ltig √ľberpr√ľfen, ob Anzeichen oder Symptome einer Infektion bei Ihnen vorliegen. Ihr Arzt wird auch regelm√§√üig ihre Blutfettwerte √ľberpr√ľfen.

Beenden der Einnahme von Jakavi
Wenn Sie aufhören Jakavi einzunehmen, können die Symptome der Myelofibrose wieder auftreten. Ihr Arzt möchte vielleicht die tägliche Dosis stufenweise verringern, bevor die Einnahme vollständig beendet wird.

Kinder und Jugendliche

Dieses Arzneimittel ist nicht f√ľr die Anwendung bei Kindern oder Jugendlichen unter 18 Jahren bestimmt, da die Anwendung in dieser Altersgruppe nicht untersucht wurde.

Einnahme von Jakavi zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Es ist besonders wichtig, dass Sie Ihrem Arzt gegen√ľber die folgenden Arzneimittel erw√§hnen, die einen der folgenden Wirkstoffe enthalten, weil er dann Ihre Jakavi-Dosis vielleicht anpassen muss.

Die folgenden Wirkstoffe können das Risiko einer Nebenwirkung mit Jakavi erhöhen:

  • Einige Arzneimittel, mit denen Infektionen behandelt werden. Darunter fallen Arzneimittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen (wie z. B. Ketoconazol, Itraconazol, Posaconazol, Fluconazol und Voriconazol), Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Arten bakterieller Infektionen (Antibiotika wie z. B. Clarithromycin, Telithromycin, Ciprofloxacin oder Erythromycin), Arzneimittel zur Behandlung von Virusinfektionen, einschlie√ülich HIV- Infektionen/AIDS (wie z. B. Amprenavir, Atazanavir, Indinavir, Lopinavir/Ritonavir, Nelfinavir, Ritonavir, Saquinavir), Arzneimittel zur Behandlung von Hepatitis C (Boceprevir, Telaprevir).
  • Nefazodon, ein Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen.
  • Mibefradil oder Diltiazem, Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck und chronischer Angina pectoris.
  • Cimetidin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Sodbrennen.

Die folgenden Wirkstoffe können die Wirksamkeit von Jakavi herabsetzen:

  • Avasimib, ein Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen.
  • Phenytoin, Carbamazepin oder Phenobarbital und andere Antiepileptika zur Behandlung von Kr√§mpfen und Anf√§llen.
  • Rifabutin oder Rifampicin, Arzneimittel zur Behandlung der Tuberkulose (TB).
  • Johanniskraut (Hypericum perforatum), ein pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung von Depression.

W√§hrend Sie Jakavi einnehmen, sollten Sie keine Behandlung mit einem neuen Arzneimittel beginnen, ohne vorher mit Ihrem Arzt, der Ihnen Jakavi verschrieben hat, dar√ľber gesprochen zu haben. Dies gilt f√ľr verschreibungspflichtige Arzneimittel, nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel und pflanzliche oder alternative Arzneimittel.

Schwangerschaft und Stillzeit

Nehmen Sie Jakavi nicht w√§hrend der Schwangerschaft ein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt √ľber geeignete Verh√ľtungsma√ünahmen, um eine Schwangerschaft w√§hrend Ihrer Behandlung mit Jakavi zu vermeiden.

Nehmen Sie Jakavi nicht während der Stillzeit ein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie stillen.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Wenn Sie sich nach der Einnahme von Jakavi m√ľde oder schwindelig f√ľhlen, d√ľrfen Sie kein Fahrzeug f√ľhren oder Maschinen bedienen.

Jakavi enthält Lactose und Natrium

Jakavi enth√§lt Lactose (Milchzucker). Bitte nehmen Sie Jakavi erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d. h., es ist nahezu

‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die Jakavi-Dosis ist abh√§ngig von der Anzahl an Blutzellen des Patienten. Ihr Arzt wird die Anzahl an Blutzellen in Ihrem K√∂rper messen und die beste Dosis f√ľr Sie ermitteln, insbesondere wenn Sie Probleme mit Ihrer Leber oder Ihren Nieren haben.

  • Die empfohlene Startdosis bei Myelofibrose betr√§gt 5 mg zweimal t√§glich, 10 mg zweimal t√§glich, 15 mg zweimal t√§glich oder 20 mg zweimal t√§glich, abh√§ngig von der Anzahl Ihrer Blutzellen.
  • Die empfohlene Startdosis bei Polycythaemia vera betr√§gt 10 mg zweimal t√§glich.
  • Die maximale Dosis betr√§gt 25 mg zweimal t√§glich.

Ihr Arzt wird Ihnen stets mitteilen, wie viele Tabletten Jakavi Sie genau einnehmen m√ľssen.

Im Verlauf der Behandlung kann Ihr Arzt Ihnen eine niedrigere oder h√∂here Dosis empfehlen, wenn die Ergebnisse von Bluttests zeigen, dass dies notwendig ist, wenn Sie Probleme mit Ihrer Leber oder Ihren Nieren haben oder wenn Sie zus√§tzlich noch mit bestimmten anderen Arzneimitteln behandelt werden m√ľssen.

Wenn Sie sich einer Dialysebehandlung unterziehen m√ľssen, nehmen Sie nur an den Dialysetagen entweder eine Einzeldosis oder zwei getrennte Dosen von Jakavi ein, nachdem die Dialysebehandlung beendet ist. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, ob Sie eine oder zwei Dosen nehmen sollen und wie viele Tabletten Sie bei jeder Dosis einnehmen m√ľssen.

Sie sollten Jakavi jeden Tag zur gleichen Zeit einnehmen, entweder mit oder unabhängig von den Mahlzeiten.

Sie sollten Jakavi solange einnehmen, wie Ihr Arzt dies mit Ihnen abspricht. Es handelt sich hier um eine langfristige Behandlung.

Ihr Arzt wird regelm√§√üig Ihren Gesundheitszustand untersuchen, um sicherzustellen, dass die Behandlung die gew√ľnschte Wirkung hat.

Wenn Sie Fragen dazu haben, wie lange Sie Jakavi einnehmen m√ľssen, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie bestimmte Nebenwirkungen (z. B. Erkrankungen des Blutes) bemerken, kann Ihr Arzt eventuell die Menge an Jakavi, die Sie einnehmen m√ľssen, √§ndern, oder er wird Sie anweisen, Jakavi eine Zeit lang nicht mehr einzunehmen.

Wenn Sie eine größere Menge von Jakavi eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich mehr Jakavi eingenommen haben, als Ihnen Ihr Arzt verschrieben hat, nehmen Sie sofort Kontakt mit Ihrem Arzt oder Apotheker auf.

Wenn Sie die Einnahme von Jakavi vergessen haben

Wenn Sie vergessen haben, Jakavi einzunehmen, nehmen Sie einfach die nächste Dosis zum vorgesehenen Zeitpunkt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Jakavi abbrechen

Wenn Sie die Behandlung mit Jakavi abbrechen, k√∂nnen Ihre Myelofibrose-Symptome wieder zur√ľckkehren. Sie sollten daher die Einnahme von Jakavi nicht abbrechen, ohne vorher mit Ihrem Arzt dar√ľber gesprochen zu haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Die meisten Nebenwirkungen von Jakavi sind leicht bis mäßig und verschwinden im Allgemeinen während der Behandlung nach ein paar Tagen oder Wochen.

Wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken, informieren Sie umgehend Ihren Arzt. Manche treten sehr häufig auf (können mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen), andere treten häufig auf (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • jedes Anzeichen von Blutungen im Gehirn, wie etwa pl√∂tzliche Bewu√ütseinsst√∂rungen, anhaltende Kopfschmerzen, Benommenheit, Kribbeln, Schw√§che oder L√§hmung (h√§ufig)
  • jedes Anzeichen von Blutungen im Magen-Darm-Trakt, wie etwa schwarzer oder blutiger Stuhl oder Erbrechen von Blut (sehr h√§ufig)
  • unerwartete blaue Flecken und/oder Blutungen, ungew√∂hnliche M√ľdigkeit, Kurzatmigkeit w√§hrend k√∂rperlicher Anstrengung oder im Ruhezustand, ungew√∂hnlich blasse Hautfarbe oder h√§ufige Infektionen (m√∂gliche Symptome einer Erkrankung des Blutes) (sehr h√§ufig)
  • Auftreten eines schmerzhaften Hautausschlags mit Bl√§schenbildung (m√∂gliche Symptome einer G√ľrtelrose [Herpes zoster]) (sehr h√§ufig)
  • Fieber, Sch√ľttelfrost oder andere Symptome einer Infektion (sehr h√§ufig)
  • niedrige Anzahl roter Blutk√∂rperchen (An√§mie), niedrige Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen (Neutropenie) oder niedrige Anzahl von Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie) (sehr h√§ufig)

Andere Nebenwirkungen von Jakavi

Sehr häufig (können mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

Häufig (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • verringerte Anzahl aller drei Arten von Blutzellen ‚Äď rote Blutk√∂rperchen, wei√üe Blutk√∂rperchen und Blutpl√§ttchen (Panzytopenie)
  • h√§ufige Bl√§hungen (Flatulenz)

Gelegentlich (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Tuberkulose
  • erneutes Auftreten einer Hepatitis-B-Infektion (welche folgende Symptome verursachen kann: Gelbf√§rbung der Haut und der Augen, dunkelbraun gef√§rbter Urin, rechtsseitige Bauchschmerzen, Fieber und √úbelkeit oder Krankheitsgef√ľhl).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das in Anhang V aufgef√ľhrte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton oder der Blisterpackung nach ‚ÄěVerwendbar bis/EXP‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

Nicht √ľber 30¬įC lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Jakavi enthält

  • Der Wirkstoff in Jakavi ist: Ruxolitinib.
  • Jede 5-mg-Tablette Jakavi enth√§lt 5 mg Ruxolitinib.
  • Jede 10-mg-Tablette Jakavi enth√§lt 10 mg Ruxolitinib.
  • Jede 15-mg-Tablette Jakavi enth√§lt 15 mg Ruxolitinib.
  • Jede 20-mg-Tablette Jakavi enth√§lt 20 mg Ruxolitinib.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat, hochdisperses Siliciumdioxid, Carboxymethylst√§rke-Natrium, Povidon (K30), Hyprolose (300 ‚Äď 600 cP), Lactose-Monohydrat.

Wie Jakavi aussieht und Inhalt der Packung

Jakavi 5 mg Tabletten sind wei√üe bis fast wei√üe runde Tabletten. Auf der einen Seite ist ‚ÄěNVR‚Äú und auf der anderen Seite ‚ÄěL5‚Äú eingepr√§gt.

Jakavi 10 mg Tabletten sind wei√üe bis fast wei√üe runde Tabletten. Auf der einen Seite ist ‚ÄěNVR‚Äú und auf der anderen Seite ‚ÄěL10‚Äú eingepr√§gt.

Jakavi 15 mg Tabletten sind wei√üe bis fast wei√üe ovale Tabletten. Auf der einen Seite ist ‚ÄěNVR‚Äú und auf der anderen Seite ‚ÄěL15‚Äú eingepr√§gt.

Jakavi 20 mg Tabletten sind wei√üe bis fast wei√üe l√§ngliche Tabletten. Auf der einen Seite ist ‚ÄěNVR‚Äú und auf der anderen Seite ‚ÄěL20‚Äú eingepr√§gt.

Jakavi-Tabletten sind erh√§ltlich in Blisterpackungen mit 14 oder 56 Tabletten oder B√ľndelpackungen, die 168 (3 Packungen zu je 56) Tabletten enthalten.

Es werden möglicherweise nicht in allen Ländern alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Novartis Europharm Limited

Vista Building

Elm Park, Merrion Road

Dublin 4

Irland

Hersteller

Novartis Farmacéutica S.A.

Gran Via de les Corts Catalanes, 764 08013 Barcelona

Spanien

Novartis Pharma GmbH

Roonstraße 25

90429 N√ľrnberg

Deutschland

Falls Sie weitere Informationen √ľber das Arzneimittel w√ľnschen, setzen Sie sich bitte mit dem √∂rtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

Belgi√ę/Belgique/BelgienLietuva
Novartis Pharma N.V.SIA Novartis Baltics Lietuvos filialas
Tél/Tel: +32 2 246 16 11Tel: +370 5 269 16 50
EbjraphsLuxembourg/Luxemburg
Novartis Bulgaria EOOD +359 2 489 98 28Novartis Pharma N.V. Tél/Tel: +32 2 246 16 11
Cesk√° republika Novartis s.r.o. Tel: +420 225 775 111Magyarorsz√°g Novartis Hung√°ria Kft. Tel.: +36 1 457 65 00
DanmarkMalta
Novartis Healthcare A/S Tlf: +45 39 16 84 00Novartis Pharma Services Inc. Tel: +356 2122 2872
DeutschlandNederland
Novartis Pharma GmbH Tel: +49 911 273 0Novartis Pharma B.V. Tel: +31 88 04 52 111
EestiNorge
SIA Novartis Baltics Eesti filiaal Tel: +372 66 30 810Novartis Norge AS Tlf: +47 23 05 20 00
√Ėsterreich
Novartis (Hellas) A.E.B.E. Tnt: +30 210 281 17 12Novartis Pharma GmbH Tel: +43 1 86 6570
Espa√ĪaPolska
Novartis Farmacéutica, S.A. Tel: +34 93 306 42 0Novartis Poland Sp. z o.o. Tel.: +48 22 375 4888
FrancePortugal
Novartis Pharma S.A.S. Tél: +33 1 55 47 66 00Novartis Farma - Produtos Farmacêuticos, S.A. Tel: +351 21 000 8600
HrvatskaRom√Ęnia
Novartis Hrvatska d.o.o. Tel. +385 1 6274220Novartis Pharma Services Romania SRL Tel: +40 21 31299 01
IrelandSlovenija
Novartis Ireland Limited Tel: +353 1 260 12 55Novartis Pharma Services Inc. Tel: +386 1 300 75 50
√ćsland Vistor hf. S√≠mi: +354 535 7000Slovensk√° republika Novartis Slovakia s.r.o. Tel: +421 2 5542 5439

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Jakavi 15 mg Tabletten - Beipackzettel

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Zulassungsdatum 23.08.2012
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden