Wirkstoff(e) Procyclidin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Aspen Pharma Trading Limited
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 06.11.1959
ATC Code N04AA04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Anticholinergika

Zulassungsinhaber

Aspen Pharma Trading Limited

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Kemadrin enthält einen Wirkstoff namens Procyclidin. Dieser gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Anticholinergika bezeichnet werden. Diese hindern einen Stoff namens Acetylcholin daran, in Ihrem Körper zu wirken.

Kemadrin wird angewendet:

  • zur Behandlung des Zitterns bei der Parkinsonschen Krankheit.
  • gegen Nebenwirkungen, sogenannte ‚Äěextrapyramidale Wirkungen‚Äú, die durch manche andere Arzneimittel verursacht werden. Diese Wirkungen k√∂nnen √§hnliche Anzeichen aufweisen wie die Parkinson¬īsche Krankheit oder zu Unruhe und unwillk√ľrlichen Kopf- und K√∂rperbewegungen f√ľhren.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Kemadrin darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Procyclidinhydrochlorid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • bei beginnender oder bestehender Demenzerkrankung
  • bei Vergiftungen mit Alkohol, Schlafmitteln, bestimmten Medikamenten gegen Depressionen (trizyklische Antidepressiva), Mitteln gegen epileptische Anf√§lle (Antikonvulsiva), Mitteln gegen allergische Erkrankungen (Antihistaminika) und Beruhigungsmitteln

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Kemadrin einnehmen:

wenn Sie unter einem ‚ÄěEngwinkelglaukom‚Äú leiden, eine Erkrankung, die durch einen erh√∂hten Druck in Ihrem Auge verursacht wird, oder wenn Sie ein erh√∂htes Risiko haben, an einem Glaukom zu erkranken

  • wenn Sie an einer Verschlusskrankheit Ihres Magen-Darm-Trakts leiden oder dazu neigen
  • wenn Sie an einer Erkrankung leiden, die zu einem bedrohlichen Anstieg der Herzfrequenz f√ľhren kann
  • bei Vergr√∂√üerung der Vorsteherdr√ľse (Prostata) und Schwierigkeiten beim Wasserlassen
  • wenn Sie eine Nieren- oder Lebererkrankung haben
  • wenn Sie eine psychische Erkrankung haben und Kemadrin gegen Nebenwirkungen Ihrer anderen Arzneimittel einnehmen. Gelegentlich tritt bei Patienten, die dieses Arzneimittel einnehmen, ein psychotischer Schub auf.
  • bei manchen Patienten, die Kemadrin gegen Nebenwirkungen ihrer anderen Arzneimittel einnehmen, k√∂nnen unwillk√ľrliche, sich wiederholende K√∂rperbewegungen auftreten. Sollte dies eintreten, kann Ihr Arzt Ihre Dosis verringern.
  • wenn Sie bereits √§lter sind, muss Ihre Dosierung m√∂glicherweise sorgf√§ltig √ľberwacht werden, um Nebenwirkungen zu vermeiden.
  • wenn Sie zu Krampfanf√§llen neigen

Kinder und Jugendliche

Dieses Arzneimittel nicht an Kinder und Jugendliche verabreichen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Kemadrin sollte w√§hrend der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, dass der zu erwartende Nutzen f√ľr die Mutter das Risiko f√ľr das Kind √ľberwiegt.

Es ist nicht bekannt, ob der Wirkstoff von Kemadrin in die Muttermilch √ľbergeht. Kemadrin soll daher w√§hrend der Stillzeit nicht angewendet werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Wenn bei Ihnen Nebenwirkungen wie verschwommenes Sehen, Schwindel, Verwirrtheit und Desorientiertheit auftreten, sollten Sie nicht am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen bedienen.

Kemadrin enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Kemadrin erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

WIE IST KEMADRIN EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzte ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

  • Nehmen Sie die Tabletten mit einem Glas Wasser ein.
  • Sie k√∂nnen Kemadrin zu jeder beliebigen Tageszeit mit oder ohne Mahlzeit einnehmen.
  • Die Einnahme mit einer Mahlzeit f√ľhrt zur besseren Vertr√§glichkeit der Tabletten.
  • Die Tabletten k√∂nnen durch Brechen oder Schneiden entlang der Bruchkerbe in gleiche Dosen geteilt werden.

Zur Behandlung der Parkinsonschen Krankheit

  • Die empfohlene Anfangsdosis betr√§gt eine halbe Tablette dreimal t√§glich.
  • Diese Dosierung kann um t√§glich eine halbe oder ganze Tablette alle zwei bis drei Tage erh√∂ht werden, bis sich eine Wirkung zeigt. Diese Dosis wird als ‚ÄěErhaltungsdosis‚Äú bezeichnet. Die t√§gliche Erhaltungsdosis betr√§gt normalerweise drei bis sechs Tabletten.
  • Die H√∂chstdosis, die Ihnen Ihr Arzt verordnen kann, betr√§gt 12 Tabletten.
  • Obwohl die Dosis normalerweise dreimal t√§glich eingenommen wird, kann Ihr Arzt Sie bitten, eine vierte Dosis vor dem Schlafengehen einzunehmen.

Zur Behandlung unkontrollierter Körperbewegungen (extrapyramidale Symptome), die durch die Einnahme anderer Arzneimittel verursacht werden:

Kemadrin kann zur Behandlung von Nebenwirkungen verwendet werden, die durch andere Medikamente verursacht werden.

  • Die empfohlene Anfangsdosis betr√§gt eine halbe Tablette dreimal t√§glich.
  • Diese Dosierung kann um t√§glich eine halbe Tablette erh√∂ht werden, bis sich eine Wirkung zeigt.
  • Die t√§gliche Erhaltungsdosis betr√§gt normalerweise zwei bis vier Tabletten.
  • Ihr Arzt kann Ihre Kemadrineinnahme nach drei oder vier Monaten beenden, um festzustellen, ob Ihre Nebenwirkungen wieder auftreten.
  • Falls Sie Kemadrin √ľber einen l√§ngeren Zeitraum einnehmen m√ľssen, kann Ihr Arzt die Einnahme gelegentlich aussetzen.

√Ąltere Menschen (ab 65 Jahren)

Wenn Sie bereits √§lter sind, muss Ihre Dosierung m√∂glicherweise sorgf√§ltig √ľberwacht werden, um eventuelle Nebenwirkungen zu vermeiden.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Kemadrin-Tabletten sind nicht zum Gebrauch bei Kindern und Jugendlichen bestimmt.

Anwendung bei Patienten mit einer Nieren- oder Leberfunktionsstörung

Es liegen keine speziellen Dosierungsrichtlinien f√ľr diese Patientengruppe vor. Da der Wirkstoff von Kemadrin in der Leber verstoffwechselt und mit dem Urin ausgeschieden wird, sollte Kemadrin bei Patienten mit einer Nieren- oder Leberfunktionsst√∂rung vorsichtig angewendet werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Kemadrin eingenommen haben, als Sie sollten

Falls Sie (oder jemand anderer) zu viele Kemadrin-Tabletten eingenommen haben, informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt oder gehen Sie in ein Krankenhaus. Zeigen Sie die Tablettenpackung vor. Bei Einnahme einer √úberdosis Kemadrin k√∂nnen folgende Symptome auftreten: Halluzinationen, Gl√ľcksgef√ľhl, manchmal √Ąngstlichkeit oder Angriffslust, Desorientiertheit, Unruhe, Ruhelosigkeit, Verwirrung, erh√∂hte Herzfrequenz, schwere Schlaflosigkeit (bis zu 24 Stunden), erweiterte Pupillen. Bei sehr hoher √úberdosierung kann es zu Schl√§frigkeit, eingeschr√§nktem Bewusstsein und Koma kommen.

Informationen f√ľr den Arzt zur Behandlung einer √úberdosierung befinden sich am Ende dieser Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Einnahme von Kemadrin vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie die Dosis ein, sobald Sie sich daran erinnern, dass Sie eine Dosis vergessen haben, und setzen Sie die Einnahme wie gewohnt fort.

Wenn Sie die Einnahme von Kemadrin abbrechen

Brechen Sie die Behandlung mit Kemadrin nicht ab, bevor Sie mit Ihrem Arzt gesprochen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Einnahme von Kemadrin zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Folgende Arzneimittel können die Wirkung von Kemadrin verstärken:

  • Monoaminooxidase-Hemmer zur Behandlung der Parkinsonschen Erkrankung oder zur Behandlung von Depressionen
  • trizyklische Antidepressiva zur Behandlung von Depressionen
  • Amantadin zur Behandlung der Parkinsonschen Erkrankung oder zur Behandlung der Grippe
  • Memantin zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit
  • Antihistaminika zur Behandlung von Heuschnupfen und Allergien
  • Paroxetin zur Behandlung von Depressionen
  • Phenothiazine

Bei gleichzeitiger Anwendung von Kemadrin mit Phenothiazinen (Wirkstoffklasse z.B. in Neuroleptika, als Antihistaminika in Erkältungs-und Allergiemitteln, in Mitteln gegen Übelkeit und Beruhigungsmitteln) oder Anticholinergika (Mittel aus derselben Wirkstoffklasse wie Kemadrin) kann sehr hohes Fieber auftreten.

Arzneimittel mit cholinergen Eigenschaften hingegen (z.B. Tacrin, ein Mittel zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit) können die Wirkung von Kemadrin vermindern.

Kemadrin beeinflusst die Wirksamkeit folgender Arzneimittel:

  • Neuroleptika zur Behandlung psychiatrischer Erkrankungen
  • Levodopa zur Behandlung der Parkinson-Krankheit
  • Cisaprid, Domperidon und Metoclopramid zur Behandlung von Erbrechen, Verdauungsst√∂rungen und √úbelkeit
  • Chinidin zur Behandlung von Herzproblemen: es kann zu einer Steigerung der Herzfrequenz kommen
  • Ketoconazol zur Behandlung von Pilzinfektionen

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob einer der oben aufgef√ľhrten Warnhinweise auf Sie zutrifft, bevor Sie Kemadrin einnehmen.

Einnahme von Kemadrin zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Achtung! Kemadrin kann die Wirkung von Alkohol verstärken

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M√ĖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Wenn Sie gleichzeitig zu Kemadrin ein Arzneimittel gegen eine psychische Erkrankung (ein sogenanntes Neuroleptikum) einnehmen:

  • k√∂nnen bei Ihnen unkontrollierte K√∂rperbewegungen Ihres Gesichts und Ihrer Zunge (Sp√§tdyskinesien) auftreten. Die Dosis eines von Ihren Arzneimitteln oder von beiden muss m√∂glicherweise angepasst werden.
  • unwillk√ľrliche K√∂rperbewegungen, insbesondere Ihrer H√§nde und Beine, die m√∂glicherweise zuvor unter dem Arzneimittel f√ľr Ihre psychische Erkrankung aufgetreten sind, k√∂nnen sich durch zus√§tzliche Gabe von Kemadrin verschlimmern.

Wenn eine dieser Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt, teilen Sie dies bitte unverz√ľglich Ihrem Arzt mit.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • verschwommenes Sehen
  • Mundtrockenheit
  • Verstopfung
  • Probleme beim Wasserlassen (Harnverhalten)

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Unruhe (Irritierbarkeit), Angst, Nervosit√§t, sich verwirrt f√ľhlen, nicht wissen wo man sich befindet (sich desorientiert f√ľhlen), H√∂ren unerwarteter Ger√§usche oder Sehen unerwarteter Erscheinungen (Halluzinationen), Schwindel, verringertes Konzentrationsverm√∂gen und verringerte Ged√§chtnisleistung, beeintr√§chtigte Wahrnehmung
  • √úbelkeit, Erbrechen
  • entz√ľndetes Zahnfleisch (Gingivitis)
  • Hautausschlag
  • erh√∂hte Herzfrequenz

Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen)

‚Äěpsychotische Erkrankung‚Äú, die gemeinsam auftretende Symptome beinhaltet wie Benommenheit, Verwirrtheit, verringertes Konzentrationsverm√∂gen und verringerte Ged√§chtnisleistung, Desorientierung, H√∂ren unerwarteter Ger√§usche oder Sehen unerwarteter Erscheinungen (Halluzinationen), Angst, Unruhe (Irritierbarkeit)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen)

  • Krampfanf√§lle (Konvulsionen)
  • Suchtverhalten

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Pupillenvergr√∂√üerung
  • M√ľdigkeit, Benommenheit
  • Unruhe (bei h√∂heren Dosen, bei √§lteren Menschen und Patienten mit Symptomen der Demenz)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Au√üenkarton und Blisterstreifen nach ‚Äěverw. bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Kemadrin enthält

  • Der Wirkstoff ist: Procyclidin-Hydrochlorid 5 mg.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose, Natriumst√§rkeglycollat Typ A, Povidon K30 und Magnesiumstearat.

Wie Kemadrin aussieht und Inhalt der Packung

Weiße, runde, beidseits gewölbte Tabletten (8,6 mm Durchmesser) mit Bruchkerbe auf der einen Seite und der Prägung KT oberhalb der Bruchkerbe und 05 unterhalb der Bruchkerbe und einer Bruchrille auf der anderen Seite. Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Verf√ľgbar in Packungen, die 25, 100 oder 500 Tabletten enthalten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Zulassungsinhaber:

Aspen Pharma Trading Limited, 3016 Lake Drive, Citywest Business Campus, Dublin 24, Irland

Hersteller:

Aspen Bad Oldesloe GmbH, Bad Oldesloe, Industriestraße 32-36, D-23843 Bad Oldesloe,

Deutschland

Z.Nr.: 10.809

Falls Sie weitere Informationen √ľber das Arzneimittel w√ľnschen, setzen Sie sich bitte mit dem √∂rtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung. Tel: 0043 19284015

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im Oktober 2015.

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Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

√úberdosierung

Symptome

Symptome einer √úberdosierung zeigen sich als Agitation, Ruhelosigkeit und Verwirrung sowie schwerer Schlaflosigkeit bis zu 24 Stunden oder l√§nger. Visuelle und auditive Halluzinationen sind m√∂glich. Meist tritt Euphorie ein, gelegentlich jedoch √Ąngstlichkeit und Aggressivit√§t. Die Pupillen sind stark erweitert und lichtstarr. Der Status der Desorientiertheit dauerte in manchen F√§llen ein bis 4 Tage und endete in einem erholungsf√∂rdernden Schlaf. Auch Tachykardie wurde im Zusammenhang mit Kemadrin-√úberdosierungen beschrieben.

In Folge von sehr hohen Überdosierungen wurden Funktionsbeeinträchtigungen des Zentralnervensystems inklusive Somnolenz, eingeschränktem Bewusstsein und gelegentlich Koma berichtet.

Behandlung

Bis etwa 2 Stunden nach Einnahme (oder auch später in Anbetracht der Wirkung auf die gastrische Motilität) einer Überdosis kann Aktivkohle zur Verminderung der Absorption verwendet werden. Die weitere Behandlung sollte entsprechend dem klinischen Zustandsbild und den jeweils aktuellen Empfehlungen der Vergiftungszentrale erfolgen.

Bei vital bedrohlichen Intoxikationen kann als Acetylcholinesterasehemmer das liquorg√§ngige Physostigmin eingesetzt werden. Herz-, Kreislauf- und Atemfunktion sind gegebenenfalls zu unterst√ľtzen, ferner kommt das Anlegen eines Blasenkatheters sowie im Bedarfsfall W√§rmeabfuhr (K√ľhlung) in Betracht.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: KEMADRIN Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Procyclidin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Aspen Pharma Trading Limited
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 06.11.1959
ATC Code N04AA04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden