Kohlendioxid medizinisch Linde

Abbildung Kohlendioxid medizinisch Linde
Wirkstoff(e) Kohlendioxid
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Linde Gas GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 24.10.2005
ATC Code V03AN02
Abgabestatus Abgabe durch Gewerbetreibende gemäß Gewerbeordnung 1994 mit entsprechender Berechtigung
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Alle √ľbrigen therapeutischen Mittel

Zulassungsinhaber

Linde Gas GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Dieses Arzneimittel ist Kohlendioxid, ein Gas zur medizinischen Anwendung.

Kohlendioxid medizinisch Linde wird innerlich zur Inhalation angewendet als Zusatz zu reinem Sauerstoff (5 bis 8 Vol. % CO2) zur Behandlung bei Kohlenmonoxid-Vergiftung bzw. als Stimulans bei St√∂rungen der Atemt√§tigkeit, z. B. in der Notfallmedizin und zur Vermeidung von vermindertem Kohlendioxidgehalt im Blut (Hypokapnie) verursacht durch √ľbersteigerte Lungebel√ľftung.

Weiters wird Kohlendioxid medizinisch Linde als Gas zum Einblasen in K√∂rperh√∂hlen (Insufflationsgas) bei endoskopischen Eingriffen, z.B. des Bauchraumes (Laparoskopie), des Brustraumes (Thorakoskopie) oder von Gelenkh√∂hlen (Arthroskopie), etc. verwendet und zum Einblasen in Hohlorgane oder Hohlr√§ume f√ľr die R√∂ntgenkontrastdarstellung.

Kohlendioxid medizinisch Linde findet auch eine orale Anwendung als Bestandteil von Heilw√§ssern zur Anregung der Magen- und D√ľnndarmaktivit√§t.

Die √§u√üerliche Anwendung von Kohlendioxid medizinisch Linde erstreckt sich auf physikalisch- medizinische Anwendungen, z.B. Kohlendioxidb√§der, (Kohlendioxidwasserb√§der, -gasb√§der und - spr√ľhb√§der) und auf die k√§ltechirurgische Ver√∂dung von Gewebe (z.B. Warzenentfernung).

Eine allgemeine Anwendung findet Kohlendioxid medizinisch Linde bei klinisch-experimentellen und physiologischen Untersuchungen.

Was sollten Sie vor der Anwendung von Kohlendioxid medizinisch Linde beachten? Kohlendioxid medizinisch Linde darf nicht angewendet werden, bei

  • Wiederbelebung bei akutem Herz- und/oder Atemstillstand bei der inhalativen Anwendung.
  • Vorliegen einer verminderten Atmung mit erh√∂htem Kohlendioxid im Blut und Blut√ľbers√§uerung.
  • erh√∂htem Hirndruck bei der inhalativen Anwendung.
  • Atemwegsverengung, chronischem Asthma bronchiale, besonders im fortgeschrittenen Alter bei der inhalativen Anwendung.
  • schwerer Brustenge, frischem Herzinfarkt sowie kompliziertem Heilungsverlauf nach Herzinfarkt f√ľr die Anwendung von Kohlendioxidb√§dern bei der Anwendung f√ľr Kohlendioxidb√§der.

Kryoprotein√§mie (das Vorkommen von Plasma- oder Serumproteinen, die bei niedrigen Temperaturen als Bodensatz oder Gel ausfallen.) und Patienten, die an einem durch K√§lteeinwirkung ausgel√∂stem Nesselauschlag leiden, f√ľr die Anwendung in der Kryochirurgie.

Anzeige

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Kohlendioxid medizinisch Linde angewendet wird.
  • Kohlendioxid medizinisch Linde darf nur vom Arzt nach sorgf√§ltiger Nutzen-Risiko-Abw√§gung oder von geschultem Fachpersonal angewendet werden.

Bei innerer Anwendung:

Insufflation:

Insufflationsmenge, Geschwindigkeit und Dauer sind der Indikation und dem individuellen Bedarf des Patienten anzupassen. Besondere Vorsicht ist erforderlich bei:

Bei Patienten mit einer verringerten Menge zirkulierenden Blutes, insbesondere im Schockzustand nach großen Blutverlusten, ist die Anlage eines Kapnoperitoneums (mit Kohlendioxid aufgeblasene Bauchhöhle) erst nach entsprechender Volumensubstitution und mit größter Vorsicht vorzunehmen, da mit einer Kreislaufdepression zu rechnen ist.

Die CO2-Insufflation von Gelenkh√∂hlen soll bei vorbestehenden Knochenbr√ľchen wegen des erh√∂hten Risikos einer Gasembolie (Gef√§√üverschluss durch eingedrungenes Gas) nicht vorgenommen werden.

Inhalation:

Die Gabe von CO2-/O2-Gemischen ist mit kontinuierlicher O2-S√§ttigungsmessung (z.B. Pulsoximetrie) durchzuf√ľhren. Eine Begrenzung auf die empfohlene Dosierung von 5 Vol.-% CO2 in reinem Sauerstoff ist zu beachten. √úber Inhalationsmenge, Geschwindigkeit und Dauer der Inhalation entscheidet in jedem Einzelfall der Arzt.

Orale Anwendung als Heilwasser :

- Vorsicht ist erforderlich bei vorgesch√§digter Magenwand und Geschw√ľren. Bei √§u√üerer Anwendung:

Bei Kohlendioxidbädern ist das Einatmen von Kohlendioxid generell zu vermeiden. Bei unsachgemäßer Anwendung besteht Erstickungsgefahr bzw. es können Schwindel oder Übelkeit auftreten. Vollbäder mit Wasser sind mit besonderer Vorsicht anzuwenden bei:

  • akuten Hauterkrankungen und gro√üen Hautverletzungen.
  • schweren fieberhaften und infekti√∂sen Erkrankungen.
  • Herzschw√§che, erh√∂htem Blutdruck.
  • Erkrankungen der Bronchien und Lunge mit erh√∂htem Kohlendioxidanteil im Blut (PCO2) und St√∂rungen des Gasaustausches in der Lunge.

In diesen F√§llen kann auf Gasb√§der, Spr√ľhb√§der oder Teilb√§der ausgewichen werden.

In der Kryochirurgie ist auf Pigmentver√§nderungen zu achten. Einerseits kann die Kryo- Behandlungsstelle durch Pigmentzellverlust depigmentiert werden, andererseits k√∂nnen nach unvorsichtiger Sonnenexposition noch frische Behandlungsstellen √ľberm√§√üig pigmentierte R√§nder entwickeln. Die Repigmentierung erfordert manchmal Jahre. Vorsicht ist geboten an Behandlungsstellen, an denen sich die Haut √ľber oberfl√§chlich verlaufenden Nerven nicht f√ľr den Eingriff abheben l√§sst. Das Einfrieren von Nerven kann zu lang anhaltenden Schmerzen f√ľhren. Bei Behandlungen am Kopf sind vereinzelt kurz dauernde Kopfschmerzattacken beschrieben worden.

Weitere Vorsichtsma√ünahmen f√ľr die Anwendung (beachten Sie auch Abschnitt 5 ‚ÄěWie Kohlendioxid medizinisch Linde aufzubewahren?‚Äú):

  • K√§lteverfl√ľssigtes Kohlendioxid wird in den Beh√§ltnissen in unter Druck verfl√ľssigter Form geliefert. Bei einem pl√∂tzlichen raschen √Ėffnen des Ventils oder bei unsachgem√§√üer Entnahme kann das austretende Gas erneut verfl√ľssigen und bei Kontakt mit der Haut Erfrierungen bzw. Kaltverbrennungen (lokaler Gewebstod, K√§ltenekrosen) verursachen; bei Kontakt von k√§lteverfl√ľssigtem Kohlendioxid mit der Haut oder mit den Augen m√ľssen diese Bereiche sofort mit gro√üen Mengen kaltem Wasser oder kalten Kompressen behandelt werden; bei derartigen Verletzungen ist sofort √§rztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
  • Teile des Beh√§ltisses (z.B. Ventile, Rohre, etc.) k√∂nnen bei Benutzung kalt werden und mitunter zu Eisbildung f√ľhren. Es ist darauf zu achten, diese Teile nicht zu ber√ľhren.
  • Bei der Anwendung von Kohlendioxid medizinisch in verfl√ľssigter Form ist geeignete Schutz- bekleidung (Schutzbrille, Schutzhandschuhe) zu tragen. Beh√§ltnisse mit verfl√ľssigtem Gas m√ľssen stehend verwendet werden.
  • Kohlendioxid verdr√§ngt die Atemluft. Bei der Anwendung ist f√ľr eine ausreichende Durchl√ľftung der R√§ume zu sorgen.

Kinder und Jugendliche

Bei Kindern und Jugendlichen sind ebenfalls die oben angef√ľhrten Warnhinweise zu beachten. Bei der Anwendung zur Insufflation wird bei l√§nger w√§hrenden Eingriffen bei Kindern eine Blutgasanalyse unter Ber√ľcksichtigung der Kohlendioxid-Konzentration am Ende der Ausatmung, in den Lungenbl√§schen und in den Arterien empfohlen.

Anwendung von Kohlendioxid medizinisch Linde zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinsche Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen / angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen / anzuwenden.

Folgende Wechselwirkungen von Kohlendioxid medizinisch Linde mit anderen Arzneimitteln sind bekannt:

  • Bei der gemeinsamen Anwendung verschiedener, das zentrale Nervensystem d√§mpfenden
    Arzneimitteln kann eine Stimulation des Atemzentrums durch CO2-Zufuhr ausbleiben (Schmerzmittel wie Opioide, Narkosemittel, Schlafmittel usw.).
  • Patienten mit erh√∂htem Kohlendioxidanteil im Blut (Hyperkapnie) sind besonders gef√§hrdet.
    Erh√∂hte CO2-Konzentrationen im Blut k√∂nnen in Zusammenwirken mit Narkosemitteln und mit Stoffen, die das Herz-Kreislaufsystem anregen wie Katecholamine, zur Ausl√∂sung von Herzrhythmusst√∂rungen f√ľhren.
  • Die Aufnahme, Verteilung und Wirkung von muskelentspannenden Arzneimitteln
    (Muskelrelaxantien) und blutdrucksenkenden Medikamenten können durch CO2-Aufnahme beeinflusst werden.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal um Rat.

Bisher liegen keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Kohlendioxid medizinisch Linde bei Schwangerschaft und Stillzeit vor. Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug die Fortpflanzungsfähigkeit. Ein Einfluß auf die Stillzeit ist unwahrscheinlich.

Aus Vorsichtsgr√ľnden soll eine Anwendung von Kohlendioxid medizinisch Linde ohne strenge medizinische Indikation w√§hrend der Schwangerschaft vermieden werden. Aus grunds√§tzlicher √úberlegung wird empfohlen, endoskopische Eingriffe des Bauchraumes unter der Verwendung eines Kapnoperitoneums wegen m√∂glicher Sch√§digung der Frucht nach M√∂glichkeit erst ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel, unter sorgf√§ltiger √úberwachung von Mutter und Kind durchzuf√ľhren. Das Auftreten eines erh√∂hten Kohlendioxidanteils im Blut (PCO2) ist zu vermeiden. Im letzten Schwangerschaftsdrittel ist unbedingt eine kontinuierliche √úberwachung der Herzfrequenz des Kindes vorzunehmen.

Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Im Falle einer CO2-Inhalationsbehandlung d√ľrfen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen.

Vorsichtsma√ünahmen f√ľr die Anwendung

Insufflation: Die Insufflation sollte nur von √Ąrzten durchgef√ľhrt werden, die Erfahrung auf dem Gebiet der minimal invasiven Chirurgie haben. Die Insufflation erfolgt vorzugsweise mit einem dem aktuellen Stand der medizinischen Technik entsprechenden automatisch regulierten Insufflationssystem, welches mindestens die kontinuierliche Anzeige und √úberwachung des Abdominaldruckes bzw. des Druckes in dem zu insufflierenden K√∂rperspaltraum und des Gasflusses erm√∂glicht. Weitere Information entnehmen Sie der Fachinformation.

Inhalation: Die Inhalationstherapie sollte nur von fachkundigen √Ąrzten vorgenommen werden. Zur Herstellung des zur Inhalation vorgesehenen Gasgemisches aus CO2 und O2 werden Dosierger√§te benutzt. Die Zuf√ľhrung zum Patienten erfolgt mittels der bei An√§sthesie eingesetzten √ľblichen Ger√§te und Einrichtungen. Die Dauer der Anwendung bestimmt der Arzt.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Kohlendioxid medizinisch Linde wird im Allgemeinen f√ľr die Inhalation und zum Einblasen in Hohlorgane oder Hohlr√§ume nur durch einen Arzt angewendet. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie Fragen bez√ľglich der Anwendung haben.

Kohlendioxid medizinisch darf grunds√§tzlich erst nach Verdampfung (√úberf√ľhrung in den Gaszustand) angewendet werden. Abh√§ngig von der vorgesehenen Art der Anwendung wird das Gas entweder unverd√ľnnt (z. B. Kohlendioxidgasb√§der), nach Einleiten in Wasser (z. B. Kohlendioxidwasserb√§der und -spr√ľhb√§der) oder im Gemisch mit Sauerstoff (inhalativ) angewendet.

Die f√ľr Sie notwendige Dosierung und Dauer der Anwendung von Kohlendioxid medizinisch Linde wird vom Arzt individuell festgelegt. Als Empfehlung gilt, dass zur Inhalation Konzentrationen bis maximal 5 Vol.-% Anwendung finden, zum Einblasen in K√∂rperh√∂hlen wird reines CO2 (100 Vol.%) verwendet.

Die √§u√üerliche Anwendung erfolgt je nach √§rztlicher Verordnung als Kohlendioxidb√§der in Form von Kohlendioxidwasserb√§dern oder in unverd√ľnnter Form von Kohlendioxidgasb√§dern. Kohlendioxidb√§der sind in geeigneten Anstalten durch fachkundiges Personal anzuwenden. Ein Kohlendioxidwasserbad wird hergestellt, indem Kohlendioxid in Leitungswasser gel√∂st wird, die Anwendung erfolgt je nach Verordnung als Vollbad, Teilbad oder Spr√ľhbad. Zur Durchf√ľhrung eines Kohlendioxidgasbads achten Sie auf die vorherige Hautbefeuchtung, z.B. indem Sie vorher duschen. Vermeiden Sie ferner das Einatmen von Kohlendioxid.

Über die Dauer der Kohlendioxidbäder-Therapie entscheidet Ihr behandelnder Arzt. Folgende Richtwerte werden empfohlen:

Badedauer: 10 bis 30 Min, soweit der CO2-Gehalt und die Wassertemperatur ausreichend hoch sind. Badetemperatur: bei Herzerkrankungen 30 - 35 ¬įC , bei Venenerkrankungen 28 - 30 ¬įC.

Als Empfehlung f√ľr die Badewiederholung gilt:

  • jeden zweiten Tag √ľber 3 bis 4 Wochen; nach dem Bad mindestens 30 Minuten ruhen.
  • t√§glich Teilb√§der bei durch Venenerkrankungen bedingtem Geschw√ľr der Haut.

Art der Anwendung

zum Einblasen in Hohlorgane oder Hohlräume, zum Einnehmen, zur Inhalation, zur physikalisch- medizinische Anwendung und zur kältechirurgischen Verödung.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Über die Anwendung von Kohlendioxid zur Insufflation im Säuglings- und Kindesalter liegen bisher nur wenige Berichte vor. Bei reduziertem Insufflationsdruck und sorgfältiger anästhesiologischer Überwachung erscheint die Anwendung jedoch unbedenklich.

Aus der vorhandenen Literatur ergeben sich keine unterschiedlichen Dosierungs- und Anwendungsanforderungen f√ľr die Inhalation als bei Erwachsenen. Aus den wenigen Berichten bei Fr√ľhgeborenen, Neugeborenen und S√§uglingen wird eine wirksame Dosierung bereits unter 5 Vol-% CO2 beschrieben.

Zur Sicherheit und Wirksamkeit von Kohlendioxidbädern bei Kindern und Jugendlichen liegen keine Daten vor. Die Anwendung von Heilwasser-Trinkkuren zur Anregung der Peristaltik wird nicht empfohlen.

Die Anwendung der Kryochirurgie ist altersunabhängig und bei Kindern und Jugendlichen nicht eingeschränkt.

Wenn eine größere Menge von Kohlendioxid medizinisch Linde angewendet wurde, als es hätte sein sollen,

kann es bei der Inhalation von Konzentrationen bis 10 Vol.-% CO2 zu Kopfschmerzen, Ohrensausen, Blutdruckanstieg, seelischer Erregung, Schwindel und Benommenheit kommen. Dar√ľber setzt konzentrationsabh√§ngig eine narkotisierende Wirkung mit Bewusstseinsverlust, eventuell auch Kr√§mpfen ein. Ab einer Konzentration von 10 bis 30 Vol.% CO2: kommt es zur Bewusstlosigkeit, Kr√§mpfen, EEG-Ver√§nderungen, Herzrhythmusst√∂rungen. Bewusstlosigkeit tritt bei 20 Vol.-% nach 1- 2 Minuten, bei 30 Vol.-% nach 25s zusammen mit EEG-Ver√§nderungen, arteriellem Blutdruckanstieg bis 200mmHg (27kPa) und Herzrhythmusst√∂rungen auf.

Beim Einblasen von Kohlendioxid medizinisch in K√∂rperh√∂hlen (Insufflation) kann es zur √ľberm√§√üigen Kohlendioxidaufnahme in das Blut kommen (Hyperkapnie und Azidose) und in der Folge zur akut lebensbedrohlichen Beeintr√§chtigung von Kreislauf und Gasaustausch kommen, in seltenen F√§llen tritt eine Gasembolie auf. Im Notfall ist die CO2-Zufuhr sofort zu unterbrechen und sind geeignete intensivmedizinische Behandlungsma√ünahmen einzuleiten. √úber weitere Ma√ünahmen entscheidet der behandelnde Arzt anhand der Krankheitszeichen.

Nach Absetzten der CO2-Zufuhr tritt rasche Erholung ein. Bei ausgeprägter CO2-Vergiftung mit Sauerstoffunterversorgung ist eine Beatmung mit Sauerstoff bei gleichzeitiger Korrektur des Säure- Basen-Gleichgewichtes notwendig. Ein spezielles Gegengift existiert nicht.

Bei der √§u√üerlichen Anwendung als B√§der besteht Erstickungsgefahr, wenn der Raum nicht ausreichend durchl√ľftet wird. Das Gas ist schwerer als Luft und str√∂mt √ľber den Wannenrand auf den Boden neben der Wanne. Bei unsachgem√§√üer Anwendung k√∂nnen Schwindel oder √úbelkeit auftreten. Der Patient ist in solchen F√§llen mit frischer Luft zu versorgen und ggf. wiederzubeleben.

Wenn Sie die Anwendung von Kohlendioxid medizinisch Linde vergessen haben

Verwenden Sie nicht die doppelte Menge, wenn Sie die vorherige Einnahme/Anwendung vergessen haben.

Wenn Sie die Anwendung von Kohlendioxid medizinisch Linde abbrechen

Hören Sie nicht eigenmächtig auf Kohlendioxid medizinisch Linde äußerlich anzuwenden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.

Sonstige Hinweise zur Handhabung

Die folgenden allgemeinen Hinweise zur Handhabung von mit medizinischen Gasen bef√ľllten Beh√§ltnissen m√ľssen befolgt werden:

  • Medizinische Gase nur f√ľr medizinische Zwecke laut Indikationsliste verwenden. Nur Originalabf√ľllungen des Herstellers d√ľrfen f√ľr medizinische Zwecke verwendet werden.
  • Beh√§ltnisse sollten nur von geschultem Personal gehandhabt werden.
  • Bei der Anwendung nicht rauchen, offene Flammen und Z√ľndquellen fernhalten.
  • Im Gefahrenfall ist das Ausstr√∂men des medizinischen Gases durch das Schlie√üen des entsprechenden Absperrorgans am Beh√§ltnis (siehe gegebenenfalls Bedienungsanleitung) zu unterbinden.
  • Das Umf√ľllen von medizinischem Gas ist nur in besonderen F√§llen entsprechend den geltenden gesetzlichen Bestimmungen zul√§ssig. Eine missbr√§uchliche Verwendung der Beh√§ltnisse sowie eine F√ľllung durch den Verbraucher oder Dritte sind nicht statthaft.
  • Nur solche technische Ausr√ľstung verwenden, die f√ľr das spezielle Produkt, den vorgesehenen Druck und die Temperatur geeignet und zugelassen ist. Im Zweifelsfall den Gaselieferanten konsultieren.
  • Vor Anschluss eines Beh√§ltnisses muss sichergestellt sein, dass ein R√ľckstrom vom Leitungssystem in das Beh√§ltnis nicht m√∂glich ist.
  • Die Dichtheit des Anschlusses sollte gem√§√ü den beigef√ľgten Instruktionen mit geeigneten Methoden √ľberpr√ľft werden (Leckspray). Undichtigkeit von Ventil oder Ger√§t nur durch den Austausch gegen Originalersatzteile beheben.
  • Beh√§ltnis nur in geschlossenem Zustand und mit angebrachtem Ventilschutz manipulieren und lagern.
  • Verunreinigung der Beh√§ltnisse (z.B. durch Feuchtigkeit oder Eindringen von Wasser in die Beh√§ltnisse) vermeiden.
  • Im Falle der Reinigung der Beh√§ltnisse oder der dazugeh√∂renden Ausstattung nur geeignete Materialien verwenden. Im Zweifelsfalle die Vertr√§glichkeit der Materialien √ľberpr√ľfen.
  • Zur Vermeidung von Kontamination sollte die R√ľckgabe der Beh√§ltnisse mit geringem Restdruck (ca. 2 bar) erfolgen. Hierdurch wird die sichere Funktion auch nach Wiederbef√ľllen gew√§hrleistet. Die Einhaltung des Restdrucks ist sicherzustellen.
  • Nach Verwendung ist das Ventil mit normaler Kraft zu schlie√üen und die angeschlossen Regler bzw. Verbindungen sind drucklos zu machen.

Beh√§ltnisse mit integriertem Ventil haben einen Druckminderer eingebaut, womit dieser nicht extra ben√∂tigt wird. Dieses integrierte Ventil hat standardgem√§√ü einen Schnellanschluss f√ľr spezielle Ger√§te.

Zus√§tzlich gibt es einen separaten Auslass f√ľr kontinuierlichen Gasfluss, wobei ein Fluss von 0-15 Liter/Minute eingestellt werden kann. Die Bedienung ist der entsprechenden Anleitung zu entnehmen.

Vorbereitung zur Verwendung mit separatem Druckminderer:

  • Druckbeh√§ltnisse nur mit angeschlossenem Druckminderer √∂ffnen, der f√ľr Luft bestimmt ist. Vor dem Anschluss eines Druckminderers ist der Anschlussstutzen des Druckbeh√§ltnisses auf Sauberkeit zu pr√ľfen, evtl. verschmutzte Anschl√ľsse mit einem sauberen Tuch reinigen.
  • Die Verwendung von Werkzeug ist zu unterlassen um die Verbindung nicht zu besch√§digen.
  • Vor √Ėffnen des Ventils ist der ordentliche Sitz der angeschlossenen Armaturen (z. B. Druckminderer, Flowmeter) zu √ľberpr√ľfen und auf ihren geschlossenen Zustand zu achten. Der Druckminderer muss entlastet sein.
  • Das Ventil des Druckbeh√§ltnisses ist langsam zu √∂ffnen, ansonsten besteht Unfallgefahr. Zur Entnahme der Luft ist das Handrad des Druckregelventils am Druckminderer langsam zu √∂ffnen (Rechtsdrehung).
  • Im Falle von Undichtigkeit, Ventil schlie√üen und Druckminderer entkoppeln. Defekte Beh√§ltnisse deutlich kennzeichnen, gesondert lagern und dem Lieferanten √ľbergeben.

Transport der Behältnisse:

Größere Behältnisse sind mit geeigneten Handwägen zu transportieren. Beschädigungen oder der Verlust von angeschlossenen Geräten sind zu vermeiden.

Bei der Verwendung von Behältnissen mit Kohlendioxid sind außerdem die Angaben im entsprechenden Sicherheitsdatenblatt zu beachten.

Zu 5. Aufbewahrung von Kohlendioxid medizinisch Linde

Weitere Vorsichtsma√ünahmen f√ľr die Lagerung von mit medizinischen Gasen bef√ľllten Beh√§ltnissen finden Sie in der Fachinformation f√ľr Kohlendioxid medizinisch Linde.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Die H√§ufigkeit der unten genannten Nebenwirkungen ist nicht bekannt, d.h. H√§ufigkeit ist auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar.

Wie alle Arzneimittel kann auch Kohlendioxid medizinisch Linde Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bei innerlicher Anwendung - Insufflation in Körperhöhlen:

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums: Gasansammlung (Emphysem) im Mittelfellraum (Mediastinalemphysem,) oder im Pleuralspalt (Pneumothorax).

Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes: Hautemphysem (Gasansammlung in der Unterhaut), Skrotalemphysem (Gasansammlung im Hodensack), Gasansammlung im Unterhautzellgewebe bei Insufflation von Gelenkhöhlen.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort:

systemische Folgen durch Druckerh√∂hung im Bauchraum wie Gasembolie mit Kreislaufinstabilit√§t, Abnahme des ven√∂sen R√ľckstromes; Steigerung des Druckes im Brustraum; Abnahme des Herz-

Zeit-Volumens durch Abnahme der Vorlast und Zunahme der Nachlast; Verringerung der Lungenelastizität und Einschränkung der funktionellen Restkapazität; den Vagalnerv betreffende Reaktionen durch Dehnung des Bauchfells.

  • systemische Folgen durch √ľberm√§√üige Resorption von Kohlendioxid wie Hyperkapnie und respiratorische Azidose, Herzrhythmusst√∂rungen, Stimulation des Sympathikusnervs mit zentral ausgel√∂ster Gef√§√üverengung.

Bei der Inhalation von Kohlendioxid-Sauerstoff-Gemischen:

2,5 Vol.-% CO2 im Inspirationsgemisch:

Herzerkrankungen: Steigerung von Herzfrequenz, Herzminutenvolumen, Bluthochdruck. Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums: Steigerung von Atemfrequenz und Atemminutenvolumen.

Bei höheren Konzentrationen (2,5 bis 10 Vol.-% CO2 ) zusätzlich: Psychiatrische Erkrankungen: Erregungszustände.

Erkrankungen des Nervensystems: Kopfschmerzen Schwindel, Benommenheit.

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths: Ohrensausen.

Herzerkrankungen: Blutdruckanstieg, Herzklopfen.

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums: Atemnot.

Die Nebenwirkungen sind alleine durch Reduktion der CO2-Zufuhr und Gabe von reinem Sauerstoff reversibel. Ein spezielles Gegengift existiert nicht. Abruptes Absetzen nach l√§ngerer Inhalation ist zu vermeiden, es f√ľhrt zu Bl√§sse, Blutdruckanstieg, heftige Kopfschmerzen, Schwindel, √úbelkeit bis zum Erbrechen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

F√ľr die Lagerung beachten Sie auch die unter ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú enthaltenen Hinweise f√ľr den Umgang mit den Beh√§ltnissen.

Aufbewahrung:

  • Die mit medizinischen Gasen bef√ľllten Beh√§ltnisse m√ľssen im Originalbeh√§ltnis aufbewahrt werden. Das Beh√§ltnis fest verschlossen halten.
  • Beh√§ltnis gegen unzul√§ssige Erw√§rmung und extreme Temperaturen (in der Regel 40¬įC) sch√ľtzen.
  • Beh√§ltins vor Schlag und gegen Umfallen sichern (z.B. Verwendung eines Flaschenwagens) und vor mechanischer Besch√§digung sch√ľtzen. Nicht in Treppenh√§usern, Fluren, Durchg√§ngen und Aufenthalts- bzw. Verbrauchsr√§umen lagern.
  • Verbotstafeln f√ľr Rauchen und offenes Feuer m√ľssen gut sichtbar angebracht sein. Im Lagerbereich ist das Rauchen zu unterlassen und sind offene Flammen und Z√ľndquellen fernzuhalten.
  • Sofern bei den Beh√§ltnissen ein Ventilschutz vorgesehen ist, muss dieser intakt sein und bei der Lagerung und dem Transport angebracht sein (z.B. Schutzkappe bei Gasflaschen).
  • Entnahmeventil nach Gebrauch immer schlie√üen.
  • Bei der Lagerung und dem Transport von Gasflaschen sind au√üerdem die Angaben im entsprechenden Sicherheitsdatenblatt und in dem jeweiligen Unfallmerkblatt zu beachten.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel Kohlendioxid medizinisch Linde nach dem auf dem Beh√§ltnis mit Verw. bis angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Die Verwendung von Kohlendioxid medizinisch Linde aus teilentleerten Beh√§ltnissen ist bis zum Verfallsdatum zul√§ssig.

Leere Beh√§ltnisse oder Beh√§ltnisse mit Restinhalt k√∂nnen dem Vertreiber zur Wiederbef√ľllung oder Entsorgung √ľbergeben werden.

Anzeige

Weitere Informationen

Inhalt der Packung und weitere Informationen Was Kohlendioxid medizinisch Linde enthält

  • Der Wirkstoff ist Kohlendioxid (CO2), zur medizinischen Anwendung, 100%.
  • Es gibt keine sonstigen Bestandteile

Wie Kohlendioxid medizinisch Linde aussieht und Inhalt der Packung

Gas zur medizinischen Anwendung, unter Druck verfl√ľssigt.

Kohlendioxid medizinisch Linde ist ein ist ein farb- und geruchloses Gas zur medizinischen Anwendung

und wird in unter Druck verfl√ľssigter Form in wieder bef√ľllbare Gasflaschen (Druckbeh√§ltnisse) mit unterschiedlicher Gr√∂√üe (Inhalt 0,25 bis 40 kg) oder in Flaschenb√ľndel (Inhalt 240 bis 900 kg) abgef√ľllt.

Wie erkennt man den Gasinhalt?

Der max. Gasinhalt ergibt sich √ľberschlagsm√§√üig aus dem spez. F√ľllgewicht (z.B. 0,75 kg/l) und ist auf dem Beh√§ltnis eingepr√§gt. Der tats√§chliche Gasinhalt kann durch Abwiegen festgestellt werden, in dem man vom aktuellen Gewicht das Tara-Gewicht des Beh√§ltnisses (auf dem Beh√§ltnis eingepr√§gt) abzieht, z.B.: 32 kg (aktuelles Gewicht) - 25 kg (Tara-Gewicht) = 7 kg Gas

Behältniskennzeichnung: Farbkennzeichnung: Flaschenschulter GRAU

Ventil: Anschluss gem√§√ü √ĖNORM M7390-2, Nr. 6: W21,80 x 1/14‚Ä≥(Au√üengewinde, rechts)

Flaschenb√ľndel: Kennzeichnung und Entnahmeanschluss nach Transportvorschriften und firmenspezifischen Festlegungen.

Sondergr√∂√üen von Kunden werden auf Anfrage gef√ľllt.

Pharmazeutischer Unternehmer (Zulassungsinhaber) und Hersteller

Linde Gas GmbH Carl-von-Linde-Platz 1 A-4651 Stadl-Paura Tel.: +43 50 4273 0 Fax.: +43 50 4273 1900

e-mail: healthcare@at.linde-gas.com

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt im Februar/2015

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Anzeige

Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Kohlendioxid medizinisch Linde - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Kohlendioxid
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Linde Gas GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 24.10.2005
ATC Code V03AN02
Abgabestatus Abgabe durch Gewerbetreibende gemäß Gewerbeordnung 1994 mit entsprechender Berechtigung
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Alle √ľbrigen therapeutischen Mittel

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-Qualit√§tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo √∂ffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen √ľber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden