Wirkstoff(e) Pyrazinamid
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Riemser Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 12.01.1984
ATC Code J04AK01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel zur Behandlung der Tuberkulose

Zulassungsinhaber

Riemser Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

PYRAFAT wird zur Behandlung der Tuberkulose (verursacht durch den Erreger Mycobacterium tuberculosis) eingesetzt. PYRAFAT ist stets in Kombination mit anderen gegen den Erreger der Tuberkulose wirksamen Medikamenten einzunehmen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

PYRAFAT darf nicht eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen Pyrazinamid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
  • bei vorhandenen schweren Leberfunktionsst√∂rungen (Child Pugh C), bei akuten Lebererkrankungen (z. B. Hepatitis) sowie bis zu 6 Monate nach √ľberstandener Leberentz√ľndung,
  • bei Porphyrie (St√∂rung der Bildung des roten Blutfarbstoffs).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie PYRAFAT einnehmen.

Bei Patienten, die an Gicht leiden, sollte PYRAFAT nur bei dringender Indikation verordnet werden.

  • Bei herabgesetzter Nierenfunktion (GFR < 30 ml/min) sollte PYRAFAT intermittierend eingenommen werden (siehe auch Dosierungsanleitung, Abschnitt 3.).
  • Da es bei der Gabe von PYRAFAT bei Dialysepatienten zu einer Anreicherung des Pyrazinamids kommen kann, m√ľssen ggf. durch den Arzt Blutspiegelkontrollen erfolgen.
  • Ein erh√∂htes Risiko von lebertoxischen Nebenwirkungen besteht bei Patienten mit regelm√§√üigem Alkoholgebrauch bzw. Alkoholmissbrauch.
  • Vor und w√§hrend der Behandlung sind regelm√§√üig ca. alle 3-4 Wochen Leber- und Nierenfunktionspr√ľfungen durchzuf√ľhren.
    Sollten Sie an bekannten Lebervorsch√§digungen bzw. einer erh√∂hten Anf√§lligkeit f√ľr Lebersch√§digungen (z. B. Alkoholismus) leiden, wird ihr Arzt mindestens w√∂chentlich Ihre Leberwerte kontrollieren.
    Sollten bei Ihnen Vorzeichen einer beginnenden Lebersch√§digung, wie beispielsweise Schw√§chegef√ľhl, Appetitlosigkeit, √úbelkeit und/oder Erbrechen auftreten, wenden Sie sich unverz√ľglich an Ihren Arzt.
  • Es kann w√§hrend der Therapie mit PYRAFAT zu Schwierigkeiten bei der Insulineinstellung von Diabetikern kommen, da die Blutzuckerwerte unter Pyrazinamid sehr schwanken k√∂nnen.
  • W√§hrend der Behandlung mit PYRAFAT kann es zu einem Anstieg der Harns√§urespiegel kommen (Hyperurik√§mie). Dies kann in seltenen F√§llen, insbesondere bei entsprechend anf√§lligen Patienten, zu Gelenkschmerzen (Arthralgien, siehe Abschnitt 4.) f√ľhren. Ihr Arzt wird deshalb unter Umst√§nden Ihre Harns√§urespiegel regelm√§√üig (alle 3-4 Wochen) pr√ľfen und bei zu hohen Werten eine entsprechende Therapie einleiten.
  • Patienten unter Pyrazinamid-Therapie reagieren empfindlich auf Sonnenlicht und sollten sich daher keiner starken Sonneneinwirkung aussetzen (siehe Abschnitt 4.).
  • Langsam-Acetylierer besitzen eine genetische Variante des Enzyms N-Acetyltransferase und k√∂nnen daher, anders als Schnell-Acetylierer, bestimmte Medikamente nur langsam im K√∂rper abbauen.
    Langsam-Acetylierer haben im Vergleich zu Schnell-Acetylierern w√§hrend einer Kombinationstherapie mit PYRAFAT, Rifampicin und Isoniazid (Tuberkulosemittel) ein erh√∂htes Risiko f√ľr Lebersch√§den.

Unter der Behandlung mit PYRAFAT können folgende diagnostische

Nachweismethoden/Labortests beeinflusst werden:

Bestimmung des Bilirubins, der Harnsäure und des Thyroxinspiegels, sowie der Prothrombinzeit, der Serum-Aminotransferasen-Aktivität und des Serumeisens mittels Ferrochem II-Instrument.

Einnahme von PYRAFAT zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel

einnehmen /anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Beachten Sie bitte, dass die folgenden Angaben auch f√ľr vor kurzem angewendete Arzneimittel gelten k√∂nnen.

Zu unerw√ľnschten Wechselwirkungen kann es in Kombination mit folgenden Medikamenten kommen:

Acetylsalicylsäure (ASS, Schmerzmittel):
Hohe Dosen ASS (> 3 g/Tag) fördern die Harnsäureausscheidung. In geringen Dosen (1-2 g/Tag) hemmt ASS, wie auch PYRAFAT die Harnsäureausscheidung, d.h. eine verminderte Harnsäureausscheidung ist möglich. Diese indirekten Wechselwirkungen erfordern eine engmaschige Überwachung.

Antidiabetika (Arzneimittel gegen Zuckerkrankheit):
PYRAFAT kann die Blutzuckersenkung beschleunigen und f√ľhrt somit zu schwankenden Blutzuckerwerten. Wenn Sie gleichzeitig Antidiabetika einnehmen, m√ľssen Ihre Blutzuckerspiegel regelm√§√üig √ľberwacht werden.

Ciclosporin (Immunsuppressivum, Arzneimittel zur Unterdr√ľckung der Immunabwehr):
In Verbindung mit PYRAFAT k√∂nnen die Ciclosporin-Blutspiegel herabgesetzt sein, wodurch der Immunsystem-unterdr√ľckende Effekt des Ciclosporins verringert ist. Eine engmaschige √úberwachung durch den Arzt (z. B. Serumspiegelkontrolle) ist erforderlich.

Rifampicin (Tuberkulostatikum, Mittel gegen Tuberkulose):
Rifampicin und PYRAFAT steigern die Lebertoxizität.

Pyrazinamid kann au√üerdem f√ľr einen gesteigerten Abbau (Plasmaclearance) und eine verminderte Bioverf√ľgbarkeit von Rifampicin sorgen. Leberfunktionstests vor und w√§hrend der Behandlung werden empfohlen (siehe Abschnitt 2.).

Probenecid (Urikosurikum, Arzneimittel zur Senkung der Harnsäurekonzentration im Blut):
Bei gleichzeitiger Anwendung von Probenecid und PYRAFAT kann die Wirksamkeit von Probenecid vermindert sein. Eine engmaschige √úberwachung ist erforderlich.

Allopurinol (Urikostatikum, Arzneimittel zur Reduktion der Harnsäurebildung):
Bei gleichzeitiger Anwendung von Allopurinol und PYRAFAT kann die Wirksamkeit von Allopurinol vermindert sein. Eine engmaschige √úberwachung ist erforderlich.

Zidovudin (Virostatikum, Mittel gegen Viruserkrankungen):
In Kombination mit Zidovudin können die Pyrazinamid-Blutspiegel sinken und damit auch die Wirkung des Pyrazinamids. Eine engmaschige Überwachung der Pyrazinamid-Blutspiegel ist daher notwendig.

Weitere Wechselwirkungen:
Pyrazinamid hemmt die Harnsäureausscheidung und wirkt somit der gesteigerten Harnsäureausscheidung durch Ascorbinsäure (Vitamin C) und Kontrastmitteln entgegen.

Vorsicht ist geboten bei der gleichzeitigen Anwendung von anderen leberschädigenden Arzneimitteln, da das Risiko einer Leberschädigung erhöht ist. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie PYRAFAT einnehmen.

Einnahme von PYRAFAT zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Während der Einnahme von PYRAFAT sollten Sie keinen Alkohol trinken, da es verstärkt zur Schädigung der Leber kommen kann.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft
F√ľr PYRAFAT liegen keine hinreichenden klinischen Daten √ľber die Einnahme w√§hrend der Schwangerschaft vor. Tierexperimentelle Studien lassen nicht auf direkte oder indirekte sch√§dliche Auswirkungen auf Schwangerschaft, embryonale / fetale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung schlie√üen.

Stillzeit
W√§hrend der Therapie mit PYRAFAT kann gestillt werden, da die mit der Milch durch den S√§ugling aufgenommenen Konzentrationen zu gering sind, um beim S√§ugling unerw√ľnschte Wirkungen zu erzeugen.

Die Anwendung von PYRAFAT in Schwangerschaft und Stillzeit sollte dennoch nur nach strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses erfolgen.

Fortpflanzungsfähigkeit
Es liegen keine Daten √ľber die Beeinflussung der Fortpflanzungsf√§higkeit beim Menschen zu PYRAFAT vor.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

PYRAFAT kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen soweit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie können dann auf unerwartete plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren.

PYRAFAT enthält Lactose

Bitte nehmen Sie PYRAFAT daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

PYRAFAT wird in Kombination mit anderen Antituberkulosemitteln angewendet.

Nehmen Sie PYRAFAT immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren:

Tägliche Therapie:

25 (20-30) mg/kg Körpergewicht

minimale Tagesdosis: 1,5 g, entspricht 3 Tabletten PYRAFAT maximale Tagesdosis: 2,5 g, entspricht 5 Tabletten PYRAFAT

Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre:

Tägliche Therapie:

35 (30-40) mg/kg Körpergewicht

maximale Tagesdosis: 2,0 g, entspricht 4 Tabletten PYRAFAT

Um eine individuelle Dosierung zu gew√§hrleisten, besteht die M√∂glichkeit, die Tabletten zu zerkleinern (zerm√∂rsern) und die entsprechende Pulvermenge unter Ber√ľcksichtigung des K√∂rpergewichtes einzuwiegen. Dies sollte aber nur durch Ihren Arzt oder Apotheker durchgef√ľhrt werden.

Kleinkinder unter 3 Monaten:

Aufgrund unzureichender Daten kann f√ľr Kleinkinder unter 3 Monaten keine Dosierempfehlung gegeben werden.

Intermittierende Therapie

Die intermittierende Therapie mit PYRAFAT wird nicht mehr empfohlen. In Ausnahmef√§llen darf die intermittierende Gabe nur als √ľberwachte Therapie bei HIV-negativen Patienten mit voll medikamentensensitiver Tuberkulose in der Kontinuit√§tsphase angewendet werden, wenn die t√§gliche Gabe nicht umsetzbar ist.

Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren
3x wöchentlich je 35 (30-40) mg/kg Körpergewicht

maximale Tagesdosis: 3,5 g, entspricht 7 Tabletten PYRAFAT

Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren
Die intermittierende Einnahme ist bei Kindern und Jugendlichen nicht empfohlen.

Dosierung bei eingeschränkter Nierenfunktion

Bei Nierenfunktionsstörungen mit einer glomerulären Filtrationsrate (GFR) von unter 30 ml/min ist PYRAFAT dreimal wöchentlich mit 25 mg/kg Körpergewicht anzuwenden.

Bei Dialysepatienten gilt das gleiche Dosierungsschema. PYRAFAT sollte 4-6 Stunden vor oder unmittelbar nach der Dialyse eingenommen werden (siehe auch Abschnitt 2.).

Art der Anwendung

PYRAFAT wird in Kombination mit anderen Mitteln gegen Tuberkulose angewendet.

Die Tabletten werden als Einmalgabe pro Tag vor oder nach einer Mahlzeit unzerkaut mit reichlich Fl√ľssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser) eingenommen.

Dauer der Anwendung

Im Rahmen der Standardtherapie der Tuberkulose wird PYRAFAT zusammen mit anderen Mitteln gegen Tuberkulose w√§hrend der Anfangsphase der Tuberkulosetherapie f√ľr insgesamt 8 Wochen eingenommen. Zur Verhinderung von R√ľckf√§llen oder bei polyresistenter Tuberkulose ist eine Therapie mit PYRAFAT √ľber 3 Monate bzw. mehrere Monate m√∂glich.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von PYRAFAT zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge PYRAFAT eingenommen haben, als Sie sollten

Spezifische Symptome einer Pyrazinamid-Vergiftung sind nicht bekannt. Es gibt Berichte √ľber akute Lebersch√§digungen und Hyperurik√§mien (Anstieg der Harns√§urespiegel im Blut). Zudem k√∂nnen die bekannten Nebenwirkungen (siehe Abschnitt 4.) in verst√§rkter Form auftreten. Bei Verdacht auf √úberdosierung sollte sofort ein Arzt benachrichtigt werden.

In einer Studie wurde unmittelbar nach Einnahme von 4 g Pyrazinamid ein starker Flush (starke Rötung und Jucken an der gesamten Hautoberfläche) beobachtet, der jedoch ohne Folgeerscheinungen nach Stunden völlig verschwand.

Wenn Sie die Einnahme von PYRAFAT vergessen haben

Nehmen Sie beim n√§chsten Mal nicht die doppelte Menge ein, sondern f√ľhren Sie die Einnahme mit der verordneten Menge fort.

Wenn Sie die Einnahme von PYRAFAT abbrechen

Durch unregelm√§√üige Einnahme und / oder durch vorzeitige Beendigung der Behandlung k√∂nnen Tuberkuloseerreger widerstandsf√§hig (resistent) gegen das Arzneimittel werden. Dadurch gef√§hrden Sie Heilungsaussichten und verschlechtern sp√§tere Behandlungsm√∂glichkeiten. Setzen Sie daher Ihr Arzneimittel nicht ab, ohne vorher mit Ihrem Arzt dar√ľber zu sprechen, auch wenn Sie sich gesund f√ľhlen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Sehr h√§ufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)H√§ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)Sehr selten (kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen)Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)
Gefäßerkrankungen
Bluthochdruck (Hypertonie)
Erkrankungen desGastrointestinaltrakts
Appetitlosigkeit, Übelkeit, Brechreiz, Erbrechen, Sodbrennen, Krämpfe im Unterbauch, Gewichts- abnahme
Leber- undGallenerkrankungen
Anstieg der Leberenzym- werte (Serumtrans- aminasen), Leberfunktions- störungenSchwere Leberschädi- gungen (Hepatotoxizität)
Erkrankungender Haut unddes Unterhautzellgewebes
Gesteigerte Empfindlichkeit gegen√ľber Sonnenlicht (Photo- sensibilisierung) (siehe Abschnitt 2.)R√∂tung der Haut (Histamin- bedingter Flush)Hautausschl√§ge (Erythema multiforme)
Skelettmuskulatur-,Bindegewebs-undKnochenerkrankungen
Gelenkschmer- zen (Arthralgie)
Erkrankungen derNieren und Harnwege
Nierengewebs- entz√ľndung (Tubulo- interstitielle Nephritis)

Infektionen und parasitäre ErkrankungenAseptische

Meningitis

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Sehr h√§ufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)H√§ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)Sehr selten (kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen)Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)
Infektionen und parasitäreErkrankungen
Aseptische Meningitis
Erkrankungendes Blutesund des Lymphsystems
Störungen des blutbildenden Systems, besondere Form der Blutarmut (sideroblastische Anämie), Blutplättchen- mangel (Thrombozyto- penie) (siehe Zusätzliche Informationen, a
Erkrankungen desImmunsystems
√úberempfind- lichkeitsreaktio- nen
EndokrineErkrankungen
Beeinträch- tigung der Neben- nierenrinden- funktion (17- Ketosteroid- Ausscheidung im Harn)
Stoffwechsel- undErnährungsstörungen
Anstieg der Harnsäurespie- gel (Hyperurikämie) (siehe Abschnitt 2.)Gichtanfälle, Porphyrie (Stoffwechselerk rankung, die mit einer Störung des Aufbaus des roten Blutfarbstoffs einhergehen), Pellagra (siehe Zusätzliche Informationen, b)
Erkrankungen desNervensystems
Kopfschmerzen, Schwindel, Erregbarkeit, SchlaflosigkeitKrampfanfälle
Sehr h√§ufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)H√§ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)Sehr selten (kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen)Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)
Gefäßerkrankungen
Bluthochdruck (Hypertonie)
Erkrankungen desGastrointestinaltrakts
Appetitlosigkeit, Übelkeit, Brechreiz, Erbrechen, Sodbrennen, Krämpfe im Unterbauch, Gewichts- abnahme
Leber- undGallenerkrankungen
Anstieg der Leberenzym- werte (Serumtrans- aminasen), Leberfunktions- störungenSchwere Leberschädi- gungen (Hepatotoxizität)
Erkrankungender Haut unddes Unterhautzellgewebes
Gesteigerte Empfindlichkeit gegen√ľber Sonnenlicht (Photo- sensibilisierung) (siehe Abschnitt 2.)R√∂tung der Haut (Histamin- bedingter Flush)Hautausschl√§ge (Erythema multiforme)
Skelettmuskulatur-,Bindegewebs-undKnochenerkrankungen
Gelenkschmer- zen (Arthralgie)
Erkrankungen derNieren und Harnwege
Nierengewebs- entz√ľndung (Tubulo- interstitielle Nephritis)

GefäßerkrankungenBluthochdruck

(Hypertonie)

Erkrankungen des GastrointestinaltraktsAppetitlosigkeit,

√úbelkeit,

Brechreiz,

Erbrechen,

Sodbrennen, Krämpfe im Unterbauch, Gewichts- abnahme

Leber- und Gallenerkrankungen

Sehr h√§ufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)H√§ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)Sehr selten (kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen)Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)
Gefäßerkrankungen
Bluthochdruck (Hypertonie)
Erkrankungen desGastrointestinaltrakts
Appetitlosigkeit, Übelkeit, Brechreiz, Erbrechen, Sodbrennen, Krämpfe im Unterbauch, Gewichts- abnahme
Leber- undGallenerkrankungen
Anstieg der Leberenzym- werte (Serumtrans- aminasen), Leberfunktions- störungenSchwere Leberschädi- gungen (Hepatotoxizität)
Erkrankungender Haut unddes Unterhautzellgewebes
Gesteigerte Empfindlichkeit gegen√ľber Sonnenlicht (Photo- sensibilisierung) (siehe Abschnitt 2.)R√∂tung der Haut (Histamin- bedingter Flush)Hautausschl√§ge (Erythema multiforme)
Skelettmuskulatur-,Bindegewebs-undKnochenerkrankungen
Gelenkschmer- zen (Arthralgie)
Erkrankungen derNieren und Harnwege
Nierengewebs- entz√ľndung (Tubulo- interstitielle Nephritis)

Zusätzliche Informationen

Als Folge von Lebergewebsschäden besteht die Möglichkeit einer Verlängerung der Blutgerinnung, Verminderung bestimmter Gerinnungsfaktoren (Fibrinogen);

  • Pellegra ist eine Vitaminmangelkrankheit, die sich haupts√§chlich in Haut- und Schleimhautver√§nderungen √§u√üert, auch in Durchf√§llen und psychischen Ver√§nderungen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

AT-1200 WIEN

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Blister und dem Umkarton nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was PYRAFAT enthält

Der Wirkstoff ist: Pyrazinamid

Eine Tablette enthält 500 mg Pyrazinamid.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Mikrokristalline Cellulose, Copovidon, Croscarmellose Natrium, Crospovidon (Typ A, Ph. Eur.), Hypromellose, Lactose-Monohydrat (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěPYRAFAT enth√§lt Lactose‚Äú), Magnesiumstearat (Ph. Eur. [pflanzlich], Hochdisperses Siliciumdioxid.

Wie PYRAFAT aussieht und Inhalt der Packung:

Weiße, runde, beidseitig gewölbte Tabletten mit Bruchkerbe.

Die Tabletten können in gleiche Hälften geteilt werden.

PYRAFAT Tabletten sind als PVC/Aluminium-Blisterpackungen in folgenden Packungsgrößen erhältlich:

Originalpackung mit 50 Tabletten

Originalpackung mit 100 Tabletten

Originalpackung mit 250 Tabletten

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

Pharmazeutischer Unternehmer

Esteve Pharmaceuticals GmbH Hohenzollerndamm 150-151 14199 Berlin

Deutschland

phone +49 30 338427-0

e-mail info.germany@esteve.com

Hersteller
SW Pharma GmbH

Robert-Koch-Straße 1

66578 Schiffweiler / Deutschland

Z.Nr.: 17448

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Dezember 2021.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Pyrafat - Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Pyrazinamid
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Riemser Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 12.01.1984
ATC Code J04AK01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel zur Behandlung der Tuberkulose

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden