Buscapina plus Paracetamol - Filmtabletten

Abbildung Buscapina plus Paracetamol - Filmtabletten
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Boehringer Ingelheim
Betäubungsmittel Nein

Zulassungsinhaber

Boehringer Ingelheim

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Buscapina plus Paracetamol - Filmtabletten enthalten zwei wirksame Bestandteile: Hyoscin- N-butylbromid besitzt eine krampfl√∂sende Wirkung auf die glatte Muskulatur des Magen-Darm- Traktes, der Gallen- und Harnwege und der weiblichen Geschlechtsorgane; Paracetamol hat eine rasch einsetzende schmerzstillende, fiebersenkende und entz√ľndungshemmende Wirkung.

Buscapina plus Paracetamol - Filmtabletten werden angewendet bei krampfartigen Schmerzen im Bereich des Magen-Darm-Traktes, der Gallen- und Harnwege und der weiblichen Geschlechtsorgane während der Monatsblutung.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Buscapina plus Paracetamol darf nicht eingenommen werden,
  • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Hyoscin-N-butylbromid oder Bromide, Paracetamol sowie gegen einen der sonstigen Bestandteile von Buscapina plus Paracetamol - Filmtabletten sind;
  • wenn Sie an einer bestimmten Form von Muskelschw√§che (Myasthenia gravis) leiden;
  • wenn bei Ihnen eine krankhafte Erweiterung des Dickdarms vorliegt;
  • wenn Ihre Leber- oder Nierenfunktion stark eingeschr√§nkt ist;
  • wenn Sie regelm√§√üig oder in gr√∂√üeren Mengen Alkohol trinken (siehe ?Bei Einnahme von Buscapina plus Paracetamol zusammen mit Nahrungsmitteln und Getr√§nken?).
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Buscapina plus Paracetamol ist erforderlich,
  • wenn Sie einen erh√∂hten Augeninnendruck (Neigung zum Engwinkelglaukom) haben;
  • wenn Sie unter chronischer Verstopfung leiden;
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Buscapina plus Paracetamol - Filmtabletten Version 3.1 3
  • wenn Sie Schwierigkeiten beim Harnlassen haben;
  • wenn Sie unter zu schneller, unregelm√§√üiger Herzschlagfolge (Tachyarrhythmien) leiden;
  • wenn Ihre Leberfunktion eingeschr√§nkt ist (z. B. nach einer Leberentz√ľndung);
  • wenn Ihre Nierenfunktion eingeschr√§nkt ist oder durch fr√ľhere Erkrankungen Nierensch√§den bestehen;
  • wenn bei Ihnen eine bestimmte erbliche, sehr seltene Stoffwechselerkrankung (Mangel an Glucose-6-phospat-Dehydrogenase) vorliegt;
  • wenn Sie am Gilbert-Syndrom (einer seltenen erblichen Stoffwechselerkrankung) leiden;
  • wenn Sie pl√∂tzlich einsetzende, starke, schneidende Schmerzen haben.

Sie m√ľssen Ihren Arzt darauf hinweisen, wenn einer der vorstehend genannten Umst√§nde auf Sie zutrifft. Ihr Arzt wird Ihnen bei Leber- oder Nierenfunktionsst√∂rungen m√∂glicherweise eine geringere Dosis verordnen oder empfehlen, das Dosierungsintervall (den zeitlichen Abstand zwischen zwei Einnahmen) zu verl√§ngern.

Sie m√ľssen einen Arzt aufsuchen,

  • wenn sich Ihre Beschwerden rasch verschlimmern;
  • wenn die Schmerzen sich bei Ber√ľhrung verschlimmern;
  • wenn Ihre K√∂rpertemperatur erh√∂ht ist;
  • wenn Ihnen √ľbel wird oder Sie erbrechen m√ľssen;
  • wenn Ihr Blutdruck niedrig ist, Sie sich schwach f√ľhlen oder zusammengebrochen sind;
  • wenn Sie Blut im Stuhl oder unerwartete √Ąnderungen der Darmt√§tigkeit (z. B. Durchfall) bemerken;

da in diesen Fällen die Ursache Ihrer Beschwerden abgeklärt werden muss.

Nach längerer Anwendung wird Ihr Arzt Kontrollen (z. B. Leberfunktion, Nierenfunktion, Blutbild) vornehmen.

Um die Gefahr einer √úberdosierung zu vermeiden, m√ľssen Sie darauf achten, dass Sie gleichzeitig keine anderen Paracetamol-haltigen Arzneimittel anwenden.

Bei l√§ngerer Anwendung von Schmerzmitteln wie Paracetamol ? vor allem in hoher Dosierung ? k√∂nnen Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erh√∂hte Dosen desselben Arzneimittels behandelt werden d√ľrfen. Falls Sie meinen, dass bei Ihnen derartige Kopfschmerzen vorliegen, lassen Sie sich bitte von Ihrem Arzt beraten.

Ein pl√∂tzliches Absetzen von Schmerzmitteln wie Paracetamol nach l√§ngerer Anwendung in hoher Dosierung kann Entzugssymptome ausl√∂sen (z. B. Kopfschmerzen, M√ľdigkeit oder Nervosit√§t), die gew√∂hnlich innerhalb weniger Tage verschwinden. Eine erneute Einnahme von Schmerzmitteln darf nur nach entsprechender Anordnung des Arztes und nach Abklingen der Entzugserscheinungen erfolgen.

Bei l√§ngerem Gebrauch oder √ľberh√∂hter Dosierung (mehr als 2,0 g Paracetamol pro Tag, entsprechend 4 Filmtabletten) sind Leber- und Nierensch√§digungen nicht auszuschlie√üen.

Vereinzelt wurden schwere akute √úberempflindlichkeitsreaktionen (z. B. anaphylaktischer Schock) beobachtet. Daher muss die Behandlung mit Buscapina plus Paracetamol bei den ersten Anzeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion abgebrochen werden. Kontaktieren Sie unverz√ľglich einen Arzt.

Bei starken Schmerzen im Bauchraum sollten schmerzstillende Arzneimittel m√∂glichst nicht vor der Untersuchung durch den Arzt genommen werden, da sie f√ľr die Erkennung wichtige Krankheitszeichen verschleiern k√∂nnen.

Bei Einnahme von Buscapina plus Paracetamol mit anderen Arzneimitteln
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Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Wechselwirkungen mit Paracetamol

Fragen Sie vor der Einnahme von Buscapina plus Paracetamol - Filmtabletten Ihren Arzt um Rat, wenn Sie gleichzeitig eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, da diese Arzneimittel und Paracetamol ihre Wirkungen und Nebenwirkungen gegenseitig beeinflussen können:

Arzneimittel, die die Leberfunktion beeinflussen, wie z. B. Barbiturate (Narkosemittel), Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie), Glutethimid (Schlaf- und Beruhigungsmittel), Carbamazepin (Arzneimittel zur Behandlung depressiver Erkrankungen) oder Rifampicin (Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen), verst√§rken die lebersch√§digende Wirkung von Paracetamol ? Lebersch√§den sind dann bereits durch sonst ungef√§hrliche Dosen m√∂glich. Das gilt auch f√ľr alle anderen Arzneimittel, f√ľr die m√∂gliche Lebersch√§digungen beschrieben werden, und f√ľr Alkoholmissbrauch.

Salicylamid (entz√ľndungshemmendes Schmerzmittel) bewirkt eine erh√∂hte sch√§digende Wirkung von Paracetamol infolge verz√∂gerter Ausscheidung.

Probenecid (harnsäuresenkendes Arzneimittel) reduziert die Paracetamol-Ausscheidung auf etwa die Hälfte. Bei gleichzeitiger Einnahme von Probenecid wird Ihr Arzt die Dosis von Paracetamol entsprechend vermindern.

Die schädigende Wirkung von Chloramphenicol (bestimmtes Antibiotikum = Arzneimittel gegen Infektionen) wird durch eine verzögerte Ausscheidung von Chloramphenicol erhöht.

Die Bedeutung der Wechselwirkungen zwischen Paracetamol und blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln ist noch nicht endg√ľltig gekl√§rt. Wenn Sie blutgerinnungshemmende Arzneimittel einnehmen, d√ľrfen Sie Buscapina plus Paracetamol - Filmtabletten nur unter √§rztlicher Kontrolle √ľber eine l√§ngere Zeit einnehmen. Die gelegentliche Einnahme von Paracetamol hat keine signifikanten Auswirkungen.

Cholestyramin (bestimmtes Arzneimittel zur Cholesterinsenkung) vermindert die Aufnahme von Paracetamol.

Arzneimittel, die eine Verlangsamung der Magenentleerung bewirken, k√∂nnen zu einer verminderten Resorption und in der Folge zu einem verz√∂gerten Eintritt der Wirkung von Paracetamol f√ľhren. Arzneimittel, die eine Beschleunigung der Magenentleerung bewirken (z. B. Metoclopramid gegen Erbrechen und √úbelkeit), verst√§rken die Resorption von Paracetamol.

Die gleichzeitige Einnahme von Paracetamol und Zidovudin (Arzneimittel bei HIV-Infektionen) macht eine Verminderung der Zahl der weißen Blutkörperchen (Neutropenie) wahrscheinlicher und darf nur auf ärztlichen Rat erfolgen.

Wechselwirkungen mit Hyoscin-N-butylbromid

Fragen Sie vor der Einnahme von Buscapina plus Paracetamol - Filmtabletten Ihren Arzt um Rat, wenn Sie gleichzeitig eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, da die Wirkungen dieser Arzneimittel durch Hyoscin-N-butylbromid verstärkt werden können:

  • Antihistaminika (gegen allergische Erkrankungen);
  • Amantadin-haltige Arzneimittel (gegen Parkinson);
  • Chinidin- bzw. Disopyramid-haltige Arzneimittel (gegen Herzrhythmusst√∂rungen);
  • tri- und tetrazyklische Antidepressiva (gegen Depressionen);
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Buscapina plus Paracetamol - Filmtabletten Version 3.1 5
  • andere Anticholinergika (z. B. Tiotropium, Ipratropium ? gegen Atembeschwerden oder Atropin-√§hnliche Wirkstoffe);
  • Antipsychotika (gegen Psychosen);
  • ?-Sympathomimetika (gegen Atembeschwerden).

Sie sollten Ihren Arzt auch dann um Rat fragen, wenn Sie gleichzeitig mit Buscapina plus Paracetamol - Filmtabletten Arzneimittel zur Korrektur der Darmbeweglichkeit (z. B. Metoclopramid- haltige Arzneimittel) einnehmen, da dies die Wirkung beider Arzneimittel verringern kann.

Beeinflussung von Labortests

Paracetamol kann bestimmte Laboruntersuchungen zur Bestimmung der Harnsäurewerte und der Blutzuckerwerte beeinträchtigen.

Bitte informieren Sie daher den Arzt vor Laboruntersuchungen √ľber die Einnahme von Buscapina plus Paracetamol - Filmtabletten.

Bei Einnahme von Buscapina plus Paracetamol zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Gleichzeitiger Alkoholkonsum erh√∂ht die Gefahr einer Lebersch√§digung bei normalerweise harmlosen Paracetamol-Dosen und soll daher vermieden werden! Dies gilt insbesondere f√ľr Alkoholmissbrauch.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Die Einnahme von Buscapina plus Paracetamol in der Schwangerschaft wird nicht empfohlen.

Die Einnahme von Buscapina plus Paracetamol in der Stillzeit darf nur auf √§rztliche Anordnung erfolgen. Ihr Arzt wird sorgf√§ltig pr√ľfen, ob eine Anwendung notwendig ist und Ihnen eine niedrige Dosis verschreiben.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen durchgef√ľhrt. Bei korrekter Einnahme sind jedoch keine Beeintr√§chtigungen bei der aktiven Teilnahme am Stra√üenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen zu erwarten.

Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von Buscapina plus Paracetamol

Keine speziellen Informationen.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Buscapina plus Paracetamol - Filmtabletten immer genau nach Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis f√ľr Erwachsene und Jugendliche √ľber

12 Jahre 3 x täglich 1 Filmtablette. Im Bedarfsfall kann eine Einzelgabe von 2 Filmtabletten erfolgen.

Eine Tagesh√∂chstdosis von 4 Filmtabletten darf nicht √ľberschritten werden.

Die Filmtabletten sollen unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit eingenommen werden.

Spezielle Patientengruppen
√Ąltere Patienten
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F√ľr √§ltere Patienten gelten die gleichen Dosierungsempfehlungen.

Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion

Falls Sie an einer St√∂rung der Leber- oder Nierenfunktion leiden, wird Ihr Arzt Ihnen m√∂glicherweise eine geringere Dosis verordnen oder empfehlen, das Dosierungsintervall (den zeitlichen Abstand zwischen zwei Einnahmen) zu verl√§ngern. Bei schweren St√∂rungen der Leber- oder Nierenfunktion d√ľrfen Buscapina plus Paracetamol - Filmtabletten nicht eingenommen werden.

Kinder

Buscapina plus Paracetamol - Filmtabletten werden aufgrund des hohen Gehaltes an Paracetamol nicht empfohlen f√ľr die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren. F√ľr Jugendliche gelten die Dosierungsempfehlungen f√ľr Erwachsene.

Wenn Sie eine größere Menge von Buscapina plus Paracetamol eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie mehr als die vorgeschriebene Dosis (zu viele Filmtabletten) eingenommen haben oder ein Kind Filmtabletten geschluckt hat, verst√§ndigen Sie bitte unverz√ľglich einen Arzt. Er wird √ľber eventuell notwendige Ma√ünahmen entscheiden. Halten Sie eine Packung des Arzneimittels bereit, damit sich der Arzt √ľber die aufgenommenen Wirkstoffe informieren kann.

Bei älteren Personen und Kleinkindern sowie Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion, chronischem Alkoholkonsum oder chronischer Mangelernährung und bei Patienten, die gleichzeitig mit den Leberstoffwechsel anregenden Arzneimitteln behandelt werden, besteht ein erhöhtes Risiko einer Paracetamolvergiftung mit möglicherweise tödlichem Ausgang.

Anzeichen einer Vergiftung mit Paracetamol

In der Regel treten Symptome innerhalb von 24 Stunden auf: Übelkeit, Erbrechen, Anorexie, Blässe und Unterleibsschmerzen. Danach kann es zu einer Besserung des Befindens kommen, es bleiben jedoch leichte Leibschmerzen als Hinweis auf eine Leberschädigung.

Eine √úberdosierung von etwa 6 g oder mehr als Einzeldosis bei Erwachsenen oder 140 mg/kg K√∂rpergewicht als Einzeldosis bei Kindern f√ľhrt zu bleibenden Lebersch√§den, die in weiterer Folge zu Leberversagen, Blut√ľbers√§uerung und Enzephalopathie (nichtentz√ľndliche Erkrankungen des Gehirns) f√ľhren k√∂nnen. Diese wiederum k√∂nnen zum Koma, auch mit t√∂dlichem Ausgang, f√ľhren. Klinische Symptome der Lebersch√§den werden in der Regel nach 2 Tagen sichtbar und erreichen nach

4-6 Tagen ein Maximum.

Auch wenn keine schweren Lebersch√§den vorliegen, kann es zu akutem Nierenversagen, St√∂rungen der Herzfunktion und Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung kommen.

Anzeichen einer Vergiftung mit Hyoscin-N-butylbromid

Es kann zu Harnverhaltung, Mundtrockenheit, beschleunigtem Herzschlag, Hemmung der Darmbeweglichkeit, Benommenheit und vor√ľbergehenden Sehst√∂rungen (St√∂rung der Anpassungsf√§higkeit der Augen an unterschiedliche Entfernungen, Glaukomanf√§lle [Ausl√∂sung von gr√ľnem Star]) kommen.

Wenn Sie die Einnahme von Buscapina plus Paracetamol vergessen haben

Setzen Sie die Einnahme zum nächsten Zeitpunkt fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Buscapina plus Paracetamol abbrechen

Buscapina plus Paracetamol - Filmtabletten werden nur bei Bedarf eingenommen und sollen nach Abklingen der Beschwerden abgesetzt werden.

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Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel k√∂nnen Buscapina plus Paracetamol - Filmtabletten Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Die folgende Einteilung wurde f√ľr die H√§ufigkeitsbeschreibungen der Nebenwirkungen verwendet: Sehr h√§ufig: mehr als 1 Behandelter von 10

Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100 Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000 Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Nicht bekannt: Veränderungen des Blutbildes wie Verminderung von Blutplättchen (Thrombozytopenie), von weißen Blutkörperchen (Leukozytopenie, Agranulozytose) oder allen Blutzellen (Panzytopenie)

Erkrankungen des Immunsystems

Gelegentlich: √úbelkeit (als Zeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion)

Selten: Hautrötungen, Blutdruckabfall einschließlich Schock (als Zeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion)

Nicht bekannt: Atemnot, St√∂rungen oder Versagen des Herz-Kreislauf-Systems (anaphylaktische Reaktionen, anaphylaktischer Schock), Arzneimittelexanthem, weitere √úberempfindlichkeitsreaktionen (einschlie√ülich pl√∂tzlich auftretender Haut- und/oder Schleimhautschwellungen ? vor allem im Gesichtsbereich, bei Beteiligung von Nase, Kehlkopf und Zunge unter Umst√§nden mit Atemnot und Schluckbeschwerden [Angio√∂dem], Nesselausschlag, Hautausschlag, schwerwiegender entz√ľndlicher Hauterkrankungen mit Blasenbildung und Hautabsch√§lung [Exantheme])

Herzerkrankungen

Selten: beschleunigter Herzschlag

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mittelfells

Nicht bekannt: Atemnot durch Verkrampfung der Muskulatur der Bronchien (h√§ufiger bei Personen mit Allergie gegen entz√ľndungshemmende Schmerz- und Rheumamittel = ?NSAR?)

Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes

Gelegentlich: Mundtrockenheit

Leber- und Gallenerkrankungen

Nicht bekannt: Erhöhung bestimmter Leberwerte

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Gelegentlich: St√∂rung der Schwei√üdr√ľsent√§tigkeit, Hautreaktionen

Nicht bekannt: Juckreiz

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Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Nicht bekannt: Harnverhaltung

Bei Einnahme von hohen Dosen Paracetamol, auch längerer Einnahme bzw. langfristigem Gebrauch, kann es zu Störungen der Nierenfunktion und zu schweren Leberschäden kommen (siehe ?Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Buscapina plus Paracetamol ist erforderlich?).

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 30 ¬įC lagern.

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft die Umwelt zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Was Buscapina plus Paracetamol enthält
  • Die Wirkstoffe sind: 10 mg Hyoscin-N-butylbromid, 500 mg Paracetamol
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Ethylcellulose, hochdisperse Kiesels√§ure, Magnesiumstearat, Maisst√§rke, mikrokristalline Cellulose, Carmellose-Natrium, Dimeticon, Hypromellose, Macrogol 6000, Methacryls√§ure-Methylmethacrylat-Copolymer, Talkum, Titandioxid (E171)
Wie Buscapina plus Paracetamol aussieht und Inhalt der Packung

Weiße, längliche, beiderseits nach außen gewölbte Filmtabletten mit einer Kerbe auf einer Seite

Blisterpackung, bestehend aus Aluminiumfolie (heißsiegelfähig lackiert) und PVC-Folie Packung zu 20 Filmtabletten

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Zulassungsinhaber

Boehringer Ingelheim RCV GmbH & Co KG

Dr. Boehringer-Gasse 5-11, 1121 Wien

Hersteller

Delpharm Reims

F-51100 Reims, Frankreich

Z.Nr.: 1-19251

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Buscapina plus Paracetamol - Filmtabletten Version 3.1 9
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im Jänner 2012.

Die folgenden Informationen sind nur f√ľr √Ąrzte bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Bei älteren Personen, Kleinkindern und Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion, chronischem Alkoholkonsum oder chronischer Mangelernährung sowie bei Patienten, die gleichzeitig mit enzyminduzierenden Arzneimitteln behandelt werden, besteht ein erhöhtes Risiko einer Paracetamol- Intoxikation mit möglicherweise tödlichem Ausgang.

Symptome
Paracetamol

In der Regel treten Symptome innerhalb von 24 Stunden auf: Übelkeit, Erbrechen, Anorexie, Blässe und Unterleibsschmerzen. Danach kann es zu einer Besserung des subjektiven Befindens kommen, es bleiben jedoch leichte Leibschmerzen als Hinweis auf eine Leberschädigung.

Eine √úberdosierung von etwa 6 g oder mehr als Einzeldosis bei Erwachsenen oder 140 mg/kg K√∂rpergewicht als Einzeldosis bei Kindern f√ľhrt zu Leberzellnekrosen, die zu vollst√§ndiger, irreversibler Nekrose und in weiterer Folge zu hepatozellul√§rer Insuffizienz, metabolischer Azidose und Enzephalopathie f√ľhren k√∂nnen. Diese wiederum k√∂nnen zum Koma, auch mit t√∂dlichem Ausgang, f√ľhren.

Gleichzeitig wurden erhöhte Konzentrationen der Lebertransaminasen (AST, ALT), der Laktatdehydrogenase und des Bilirubin in Kombination mit einer erhöhten Prothrombinzeit beobachtet, die 12-48 Stunden nach Anwendung auftreten können. Klinische Symptome der Leberschäden werden in der Regel nach 2 Tagen sichtbar und erreichen nach 4-6 Tagen ein Maximum.

Auch wenn keine schweren Leberschäden vorliegen, kann es zu akutem Nierenversagen mit akuter Tubulusnekrose kommen. Zu anderen, leberunabhängigen Symptomen, die nach einer Paracetamol- Überdosierung beobachtet wurden, zählen Myokardanomalien und Pankreatitis.

Hyoscin-N-butylbromid

Nach akuter √úberdosierung von Hyoscin-N-butylbromid sind bisher keine ernsten Intoxikationserscheinungen bekannt geworden. Es kann zu anticholinergen Symptomen (z. B. Harnverhaltung, Mundtrockenheit, Tachykardie, Hemmung der gastrointestinalen Motilit√§t, Benommenheit und vor√ľbergehende Sehst√∂rungen) kommen.

Therapie

Die Behandlung sollte symptomatisch erfolgen.

Paracetamol

Bereits bei Verdacht auf Intoxikation mit Paracetamol ist in den ersten 10 Stunden die intraven√∂se Gabe von Schwefelwasserstoff-Donatoren wie z. B. N-Acetylcystein sinnvoll. N-Acetylcystein kann aber auch nach 10-48 Stunden noch einen gewissen Schutz bieten. In diesem Fall erfolgt eine l√§ngerfristige Einnahme. Durch Dialyse kann die Plasmakonzentration von Paracetamol abgesenkt werden. Bestimmungen der Plasmakonzentration von Paracetamol und Leberfunktionstests sind empfehlenswert. Die weiteren Therapiem√∂glichkeiten zur Behandlung einer Intoxikation mit Paracetamol richten sich nach Ausma√ü, Stadium und klinischen Symptomen entsprechend den √ľblichen Ma√ünahmen in der Intensivmedizin.

Hyoscin-N-butylbromid
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Buscapina plus Paracetamol - Filmtabletten Version 3.1 10

Symptome einer √úberdosierung mit Hyoscin-N-butylbromid sprechen auf Parasympathomimetika an (z. B. Neostigmin 0,5-2,5 mg i.m. oder i.v.). Bei Auftreten eines Glaukoms ist umgehend ein Augenarzt aufzusuchen. Bei Harnverhaltung kann ein Katheter erforderlich sein, bei respiratorischer Paralyse sind Intubation und k√ľnstliche Beatmung zu erw√§gen. Herz-Kreislauf-Komplikationen sind entsprechend den √ľblichen therapeutischen Ma√ünahmen zu behandeln.

Falls erforderlich, sind weitere symptomorientierte Maßnahmen zu ergreifen.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden