Candesartan-ratiopharm comp. 32 mg/12,5 mg Tabletten

Abbildung Candesartan-ratiopharm comp. 32 mg/12,5 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Candesartan Hydrochlorothiazid (HCT)
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Ratiopharm GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 14.04.2012
ATC Code C09DA06
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten, Kombinationen

Zulassungsinhaber

Ratiopharm GmbH

Gebrauchsinformation

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Wichtig ist, dass Sie sich dieser m√∂glichen Nebenwirkungen bewusst sind. Einige der Nebenwirkungen von Candesartan-ratiopharm¬ģ comp. werden durch Candesartancilexetil und einige durch Hydrochlorothiazid hervorgerufen.

Nehmen Sie Candesartan-ratiopharm¬ģ comp. nicht weiter ein und suchen Sie umgehend √§rztliche Hilfe auf, wenn Sie eine der folgenden allergischen Reaktionen haben:

  • Schwierigkeiten beim Atmen mit oder ohne Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen.
  • Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen, die m√∂glicherweise Schwierigkeiten beim Schlucken verursachen kann.
  • starker Juckreiz der Haut (mit pustel√§hnlichen Schwellungen).

Candesartan-ratiopharm¬ģ comp. kann zu einer Verminderung der Anzahl der wei√üen Blutk√∂rperchen f√ľhren. Ihre Widerstandsf√§higkeit gegen√ľber Infektionen kann verringert sein, und Sie bemerken m√∂glicherweise M√ľdigkeit, eine Infektion oder Fieber. Falls dies auftritt, wenden Sie sich an Ihren Arzt. M√∂glicherweise wird Ihr Arzt gelegentlich Blutuntersuchungen durchf√ľhren, um zu √ľberpr√ľfen, ob Candesartan-ratiopharm¬ģ comp. einen Einfluss auf Ihr Blut hatte (Agranulozytose).

Andere mögliche Nebenwirkungen beinhalten:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Ver√§nderungen bei Blutuntersuchungsergebnissen:
    • Eine erniedrigte Menge an Natrium in Ihrem Blut. In schweren F√§llen bemerken Sie m√∂glicherweise Schw√§che, Energiemangel oder Muskelkr√§mpfe.
    • Eine erh√∂hte oder erniedrigte Menge an Kalium in Ihrem Blut, besonders wenn Sie bereits Nierenprobleme oder eine Herzleistungsschw√§che haben. In schweren F√§llen bemerken Sie m√∂glicherweise M√ľdigkeit, Schw√§che, unregelm√§√üigen Herzschlag oder ein Kribbeln (‚ÄěAmeisenlaufen‚Äú).
    • Eine erh√∂hte Menge an Cholesterin, Zucker oder Harns√§ure in Ihrem Blut.
  • Zucker in Ihrem Urin.
  • Schwindel/Drehgef√ľhl oder Schw√§che.
  • Kopfschmerzen.
  • Atemwegsinfektion.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Niedriger Blutdruck. Dieser kann bei Ihnen ein Gef√ľhl von Ohnmacht oder Schwindel hervorrufen.
  • Appetitverlust, Durchfall, Verstopfung, Magenreizung.
  • Hautausschlag, beuliger Ausschlag (Nesselsucht), Ausschlag hervorgerufen durch Empfindlichkeit gegen√ľber Sonnenlicht.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Gelbsucht (Gelbf√§rbung der Haut oder des Wei√üen im Auge). Falls dies bei Ihnen zutrifft, informieren Sie Ihren Arzt unverz√ľglich.
  • Beeinflussung Ihrer Nierenfunktion, besonders wenn Sie Nierenprobleme oder eine Herzleistungsschw√§che haben.
  • Schwierigkeiten beim Schlafen, Depression, Unruhe.
  • Kribbeln oder Jucken in Ihren Armen oder Beinen.
  • Verschwommenes Sehen √ľber eine kurze Zeit.
  • Unnormaler Herzschlag.
  • Atemschwierigkeiten (einschlie√ülich Lungenentz√ľndung und Fl√ľssigkeit in den Lungen).
  • Hohe Temperatur (Fieber).
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse. Dies verursacht mittelschwere bis starke Schmerzen im Magen.
  • Muskelkr√§mpfe.
  • Sch√§digung von Blutgef√§√üen, die rote oder violette Punkte in der Haut hervorruft.
  • Eine Abnahme Ihrer roten oder wei√üen Blutk√∂rperchen oder Blutpl√§ttchen. M√∂glicherweise bemerken Sie M√ľdigkeit, eine Infektion, Fieber oder leichtere Blutergussbildung.
  • Einen erheblichen, sich rasch entwickelnden Hautausschlag, mit Bl√§schenbildung oder Sch√§len der Haut und m√∂glicherweise Bl√§schenbildung im Mund.
  • Verschlechterung vorhandener Lupus-erythematodes-√§hnlicher Reaktionen oder Auftreten ungew√∂hnlicher Hautreaktionen.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen.
  • Juckreiz.
  • R√ľckenschmerzen, Schmerzen in Gelenken und Muskeln.
  • Ver√§nderungen Ihrer Leberfunktion, einschlie√ülich Leberentz√ľndung (Hepatitis). Sie bemerken m√∂glicherweise M√ľdigkeit, eine Gelbf√§rbung Ihrer Haut und des Wei√üen im Auge sowie grippe√§hnliche Beschwerden.
  • Husten.
  • √úbelkeit.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Pl√∂tzlich auftretende Kurzsichtigkeit
  • Pl√∂tzlich auftretende Augenschmerzen (akutes Engwinkelglaukom)
  • Systemischer und kutaner Lupus erythematodes (allergische Erkrankung, die Fieber, Gelenkschmerzen, Hautausschlag einschlie√ülich R√∂tung, Bl√§schenbildung, Sch√§len der Haut und Kn√∂tchenbildung verursacht)
  • Haut- und Lippenkrebs (wei√üer Hautkrebs).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

  • Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.
  • F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
  • Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und auf der Durchdr√ľckpackung angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Candesartan-ratiopharm¬ģ comp. enth√§lt

Die Wirkstoffe sind Candesartancilexetil und Hydrochlorothiazid. 1 Tablette enthält 32 mg Candesartancilexetil und 12,5 mg Hydrochlorothiazid.

Die sonstigen Bestandteile sind Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Hyprolose, Croscarmellose Natrium, Magnesiumstearat und Triethylcitrat.

Wie Candesartan-ratiopharm¬ģ comp. aussieht und Inhalt der Packung

Candesartan-ratiopharm¬ģ comp. sind l√§ngliche, wei√üe bis gebrochen wei√üe, bikonvexe Tabletten mit einer beidseitigen Bruchkerbe und der Pr√§gung ‚Äě32/12‚Äú auf einer Seite (7 x 12 mm). Candesartan-ratiopharm¬ģ comp. ist in Packungen mit 28, 56 und 98 Tabletten erh√§ltlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

ratiopharm GmbH Graf-Arco-Str. 3 89079 Ulm

Hersteller

Merckle GmbH

Ludwig-Merckle-Str. 3

89143 Blaubeuren

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

DeutschlandCandesartan-ratiopharm comp. 32 mg/12,5 mg Tabletten
Luxemburg:Candesartan-ratiopharm comp. 32 mg/12,5 mg Tabletten
Finnland:Candexitil Comp 32 mg/12,5 mg tabletti
Italien:Candesartan e Idroclorotiazide DOC Generici 32mg+12,5mg compresse
√Ėsterreich:Candesartan/HCT ratiopharm 32 mg/12,5 mg Tabletten
Portugal:Candesartan + Hidroclorotiazida ratiopharm
Spanien:Candesartan Hidroclorotiazida ratiopharm 32 mg/12,5 mg comprimidos EFG

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Februar 2019

Versionscode: Z06

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Wirkstoff(e) Candesartan Hydrochlorothiazid (HCT)
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Ratiopharm GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 14.04.2012
ATC Code C09DA06
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Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten, Kombinationen

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