EMEND 125 mg Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen

Abbildung EMEND 125 mg Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen
Wirkstoff(e) Aprepitant
Zulassungsland EuropÀische Union (Deutschland)
Hersteller Merck Sharp & Dohme B.V.
BetÀubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 11.11.2003
ATC Code A04AD12
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antiemetika und Mittel gegen Übelkeit

Zulassungsinhaber

Merck Sharp & Dohme B.V.

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Aprepitant beta 80 mg Hartkapseln Aprepitant betapharm Arzneimittel GmbH
Aprepitant beta 125 mg Hartkapseln Aprepitant betapharm Arzneimittel GmbH
Aprepitant HEXAL 125 mg und 80 mg Hartkapseln Aprepitant Hexal Aktiengesellschaft
Aprepitant STADA 125 mg und 80 mg Hartkapseln Aprepitant STADAPHARM
EMEND 125 mg Hartkapseln Aprepitant Merck Sharp & Dohme B.V.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

EMEND enthĂ€lt den Wirkstoff „Aprepitant“. Dieser gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als „Neurokinin-1(NK1)-Rezeptorantagonisten“ bezeichnet wird. Im Gehirn gibt es einen speziellen

Bereich, der Übelkeit und Erbrechen kontrolliert. EMEND wirkt ĂŒber die Blockierung von Signalen an diesen Bereich, wodurch Übelkeit und Erbrechen vermindert werden. Das Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen wird bei Kindern von 6 Monaten bis unter 12 Jahren zusammen mit anderen Arzneimitteln zur Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen als Folge einer Chemotherapie (Krebsbehandlung) eingesetzt, die starke oder mĂ€ĂŸige Übelkeit und Erbrechen auslösen kann (z. B. mit Cisplatin, Cyclophosphamid, Doxorubicin oder Epirubicin).

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen. Schwerwiegende Nebenwirkungen Beenden Sie die Gabe dieses Arzneimittels und konsultieren Sie unverzĂŒglich einen Arzt, wenn Sie oder das Kind eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken – das Kind muss unter

UmstÀnden dringend Àrztlich behandelt werden:

allergische Reaktion – Anzeichen können z. B. Nesselsucht, Hautausschlag, Juckreiz, Atemnot

oder Schluckbeschwerden sein (es ist nicht bekannt, wie hĂ€ufig dies auftritt). Beenden Sie die Gabe dieses Arzneimittels und konsultieren Sie unverzĂŒglich einen Arzt, wenn Sie oder das Kind eine der oben genannten schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken. Andere Nebenwirkungen Informieren Sie den Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie oder das Kind eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken: HĂ€ufig: können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Verstopfung oder Verdauungsbeschwerden,
  • Kopfschmerzen,
  • MĂŒdigkeit,
  • Appetitverlust,
  • Schluckauf,
  • erhöhte Mengen von Leberenzymen im Blut (bei Blutuntersuchungen nachgewiesen).

Gelegentlich: können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • SchwindelgefĂŒhl oder SchlĂ€frigkeit,
  • Akne, Ausschlag,
  • AngstgefĂŒhl,
  • Aufstoßen, Übelkeit, Erbrechen, Sodbrennen, Bauchschmerzen, trockener Mund, BlĂ€hungen,
  • Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen,
  • SchwĂ€chegefĂŒhl, allgemeines Unwohlsein,
  • Hitzewallungen/Rötung des Gesichts oder der Haut,
  • schneller oder unregelmĂ€ĂŸiger Herzschlag,
  • Fieber mit erhöhtem Infektionsrisiko, geringe Anzahl roter Blutkörperchen (bei Blutuntersuchungen nachgewiesen).

Selten: können bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen

  • KonzentrationsschwĂ€che, Energielosigkeit, Änderungen des Geschmackssinns,
  • Sonnenlichtempfindlichkeit der Haut, ĂŒbermĂ€ĂŸiges Schwitzen, ölige Haut, wunde Haut, juckender Ausschlag, Stevens-Johnson-Syndrom oder toxische epidermale Nekrolyse (seltene schwere Hautreaktionen),
  • Euphorie (HochgefĂŒhl), Verwirrtheit,
  • bakterielle Infektion, Pilzinfektion,
  • schwere Verstopfung, MagengeschwĂŒr, entzĂŒndeter DĂŒnn- und Dickdarm, wunder Mund, VöllegefĂŒhl,
  • hĂ€ufigeres Wasserlassen oder Ausscheidung von mehr Urin als ĂŒblich, Zucker oder Blut im Urin,
  • Beschwerden im Brustkorb, Schwellungen, VerĂ€nderung der Art zu laufen,
  • Husten, Schleim im hinteren Rachenraum, Reizung des Rachens, Niesen, Halsschmerzen,
  • BindehautentzĂŒndung (TrĂ€nen und Juckreiz),
  • OhrgerĂ€usche,
  • MuskelkrĂ€mpfe, MuskelschwĂ€che,
  • ĂŒbermĂ€ĂŸiges DurstgefĂŒhl,
  • verlangsamter Herzschlag, Herzkreislauferkrankungen,
  • geringe Anzahl weißer Blutzellen, niedrige Blut-Natrium-Werte, Gewichtsverlust.

Meldung von Nebenwirkungen Wenn Sie oder das Kind Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an den Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt ĂŒber das in Anhang V aufgefĂŒhrte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf. Vor Zubereitung: Üblicherweise wird EMEND beim medizinischen Fachpersonal gelagert. Die Lagerungshinweise, falls Sie diese benötigen sollten, sind wie folgt: Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel dem Kind nach dem auf dem Umkarton und dem Beutel nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr geben. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel dem Kind nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ und

dem Beutel nach „Verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr geben. Das Verfalldatum bezieht

sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel dem Kind nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ und

dem Beutel nach „EXP“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr geben. Das Verfalldatum bezieht sich

auf den letzten Tag des angegebenen Monats. FĂŒr dieses Arzneimittel sind bezĂŒglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schĂŒtzen. Nach Zubereitung: Vor Anwendung kann die Suspension zum Einnehmen bis zu 3 Stunden bei Raumtemperatur (nicht ĂŒber 30 °C) gelagert werden. Sie kann ĂŒber einen Zeitraum von bis zu 72 Stunden auch im KĂŒhlschrank (zwischen 2 °C und 8 °C) gelagert werden. Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was EMEND enthÀlt

- Der Wirkstoff ist: Aprepitant. Jeder Beutel enthÀlt 125 mg Aprepitant. Nach der Zubereitung enthÀlt 1 ml der Suspension zum Einnehmen 25 mg Aprepitant.

Die sonstigen Bestandteile sind: Hyprolose (E 463), Natriumdodecylsulfat, Sucrose und Lactose (siehe Abschnitt 2 unter „EMEND enthĂ€lt Sucrose und Lactose“), Eisen(III)-oxid (E 172) und

Natriumstearylfumarat. Wie EMEND aussieht und Inhalt der Packung Das Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen ist ein rosa bis hellrosa Pulver in einem Beutel fĂŒr eine einzelne Anwendung. Packung fĂŒr eine einmalige Anwendung Die PackungsgrĂ¶ĂŸe zu einem Umkarton enthĂ€lt einen Beutel, eine 1-ml- und eine 5-ml-Dosierspritze fĂŒr Zubereitungen zum Einnehmen (Polypropylen mit Silikon-O-Ring), einen Schnappdeckel und einen Mischbecher (Polypropylen). Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller Merck Sharp & Dohme B.V. Waarderweg 39 2031 BN Haarlem Niederlande Falls Sie weitere Informationen ĂŒber das Arzneimittel wĂŒnschen, setzen Sie sich bitte mit dem örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

Belgique/BelgiĂ«/Belgien MSD Belgium TĂ©l/Tel: +32(0)27766211 dpoc_belux@merck.com Đ‘ŃŠĐ»ĐłĐ°Ń€ĐžŃ

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Merck Sharp & Dohme s.r.o. Tel.: +420 233 010 111 dpoc_czechslovak@merck.com Danmark MSD Danmark ApS Tlf: +45 44824000 dkmail@merck.com Deutschland MSD Sharp & Dohme GmbH Tel: 0800 673 673 673 (+49 (0) 89 4561 0) e-mail@msd.de

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