Ramipril/Amlodipin Sandoz 10 mg/10 mg - Hartkapseln

Abbildung Ramipril/Amlodipin Sandoz 10 mg/10 mg - Hartkapseln
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Sandoz
Betäubungsmittel Nein

Zulassungsinhaber

Sandoz

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Ramipril/Amlodipin Sandoz enthält 2 Wirkstoffe, die Amlodipin und Ramipril heißen. Amlodipin gehört zur Wirkstoffklasse der so genannten Kalziumkanalblocker, während Ramipril zur Wirkstoffklasse der so genannten ACE-Hemmer (Angiotensin-Converting- Enzyme-Hemmer) gehört.

Ramipril wirkt, indem es

  • die k√∂rpereigene Produktion von Substanzen reduziert, die den Blutdruck steigen lassen
  • Ihre Blutgef√§√üe entspannt und erweitert
  • es dem Herzen erleichtert, Blut durch den K√∂rper zu pumpen.

Amlodipin wirkt, indem es

? Ihre Blutgefäße entspannt und erweitert.

Ramipril/Amlodipin Sandoz wird eingenommen zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie) bei Patienten, die bei gleichzeitiger Gabe der Einzeltabletten in gleicher Dosisstärke wie im Kombinationspräparat ausreichend eingestellt sind.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Ramipril/Amlodipin Sandoz darf nicht eingenommen werden,
  • wenn Sie allergisch gegen Amlodipin, Ramipril (die beiden Wirkstoffe), einen anderen Kalziumkanalblocker vom Dihydropyridin-Typ oder einen anderen ACE-Hemmer oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Zu den Anzeichen einer allergischen Reaktion geh√∂ren Ausschlag, Schluck- oder Atembeschwerden, Schwellung von Lippen, Gesicht, Rachen oder Zunge.
  • wenn Ihre Herzfunktion nach einem Herzinfarkt unregelm√§√üig und schw√§cher ist
  • wenn Sie in der Vergangenheit einen Schock, auch aufgrund von akuter Herzschw√§che, hatten
  • wenn der Ausflusstrakt Ihrer linken Herzkammer stark verengt ist (z. B. h√∂hergradige Aortenstenose)
  • wenn Sie jemals eine schwere allergische Reaktion, ein so genanntes angioneurotisches √Ėdem, hatten Zu den Anzeichen geh√∂ren Juckreiz, Nesselausschlag (Urtikaria), rote Flecken an H√§nden, F√ľ√üen und Hals, Schwellungen des Rachens und der Zunge, Schwellungen um die Augen und Lippen, Atem- und Schluckbeschwerden.
  • wenn Sie sich einer Dialyse oder einer anderen Form der Blutw√§sche unterziehen Abh√§ngig vom verwendeten Ger√§t ist eine Behandlung mit Ramipril/Amlodipin Sandoz eventuell nicht geeignet f√ľr Sie.
  • wenn Sie an einer Nierenerkrankung leiden, bei der die Blutversorgung Ihrer Niere eingeschr√§nkt ist (Nierenarterienstenose)
  • w√§hrend der letzten 6 Monate einer Schwangerschaft. (Es wird empfohlen, Ramipril/Amlodipin Sandoz auch in der fr√ľhen Phase der Schwangerschaft nicht anzuwenden, siehe Abschnitt ?Schwangerschaft und Stillzeit?.)
  • wenn Ihr Blutdruck ungew√∂hnlich niedrig oder schwankend ist. Dies ist von Ihrem Arzt zu beurteilen.

Sie d√ľrfen Ramipril/Amlodipin Sandoz nicht einnehmen, wenn einer der vorstehenden Punkte auf Sie zutrifft. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie vor der Einnahme von Ramipril/Amlodipin Sandoz ihren Arzt.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ramipril/Amlodipin Sandoz einnehmen

  • wenn Sie zu den √§lteren Patienten geh√∂ren
  • wenn Sie an einer Herz-, Leber- oder Nierenerkrankung leiden
  • wenn Sie aufgrund von akut niedrigem Blutdruck unter einem Risiko f√ľr Durchblutungsst√∂rungen in Herz oder Gehirn leiden
  • wenn Sie gro√üe Mengen an K√∂rpersalzen oder -fl√ľssigkeiten verloren haben (durch Erbrechen, Durchfall, au√üergew√∂hnlich starkes Schwitzen, eine salzarme Di√§t, die Einnahme von Diuretika [Wassertabletten] √ľber lange Zeit, oder wenn Sie Dialysepatient sind)
  • wenn Ihre Allergie gegen Bienen- oder Wespenstiche behandelt werden soll (Hyposensibilisierung)
  • wenn Sie ein Bet√§ubungsmittel erhalten sollen Dies kann bei einer Operation oder beim Zahnarzt der Fall sein. Es k√∂nnte erforderlich sein, Ihre Behandlung mit Ramipril/Amlodipin Sandoz 1 Tag vorher abzusetzen; fragen Sie Ihren Arzt um Rat.
  • wenn Sie einen hohen Kaliumspiegel im Blut haben (erkennbar an den Blutwerten)
  • wenn Sie an einer Kollagenose wie Sklerodermie oder systemischem Lupus erythematodes, leiden
  • wenn Sie eine dunkle Hautfarbe haben Sie haben ein h√∂heres Risiko f√ľr:
    • pl√∂tzliche, meist schmerzhafte starke Schwellung der tieferen Hautschichten, insbesondere im Gesicht
    • eine geringere Wirkung von Ramipril
  • wenn Sie an Husten leiden Informieren Sie Ihren Arzt, wenn der Husten schlimmer wird.
  • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). Die Einnahme von Ramipril/Amlodipin Sandoz in der fr√ľhen Phase der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und Ramipril/Amlodipin Sandoz darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von

Ramipril/Amlodipin Sandoz in diesem Stadium zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren (siehe Abschnitt ?Schwangerschaft und Stillzeit?).

Wenn einer der vorstehenden Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich nicht sicher sind), fragen Sie vor der Einnahme von Ramipril/Amlodipin Sandoz Ihren Arzt.

Es wird empfohlen, dass Ihr Arzt die Anzahl Ihrer weißen Blutkörperchen kontrolliert. Häufigere Kontrollen werden empfohlen

  • zu Behandlungsbeginn
  • bei Patienten mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion oder Kollagenosen
  • bei Einnahme von Medikamenten, die die Leukozytenzahl beeinflussen.
Kinder und Jugendliche

Die Einnahme von Ramipril/Amlodipin Sandoz bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen, da f√ľr diese Altersgruppe keine Informationen vorliegen.

Einnahme von Ramipril/Amlodipin Sandoz zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel (einschlie√ülich pflanzlicher Mittel) handelt. Ramipril/Amlodipin Sandoz kann die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen aber auch selbst in seiner Wirkung von anderen Arzneimitteln beeinflusst werden.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen. Sie können die Wirkung von Ramipril/Amlodipin Sandoz abschwächen:

  • Arzneimittel gegen Schmerzen und Entz√ľndungen (z. B. nichtsteroidale Antiphlogistika [NSAIDs] wie Ibuprofen, Indometacin, Acetylsalicyls√§ure)
  • Arzneimittel zur Behandlung von niedrigem Blutdruck, Schock, Herzschw√§che, Asthma oder Allergien wie Ephedrin, Noradrenalin, Adrenalin, Isoproterenol, Dobutamin oder Dopamin Ihr Arzt muss Ihren Blutdruck dann √ľberpr√ľfen.
  • Rifampicin (Antibiotikum zur Behandlung von Tuberkulose)
  • Johanniskraut (pflanzliches Mittel zur Behandlung von Depressionen)

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, da bei gleichzeitiger Einnahme von Ramipril/Amlodipin Sandoz das Risiko von Nebenwirkungen erhöht wird:

  • Arzneimittel gegen Schmerzen und Entz√ľndungen (z. B. nichtsteroidale Antiphlogistika [NSAIDs] wie Ibuprofen, Indometacin und Acetylsalicyls√§ure)
  • Arzneimittel gegen Krebs (Chemotherapie)
  • Arzneimittel, mit denen die Absto√üung eines transplantierten Organs verhindert wird, wie Ciclosporin oder Tacrolimus
  • Diuretika (Wassertabletten) wie Furosemid
  • Arzneimittel, die den Blutdruck senken
  • Arzneimittel, die den Kaliumspiegel im Blut erh√∂hen k√∂nnen, wie Spironolacton, Triamteren, Amilorid, Kaliumsalze und Heparin (Blutverd√ľnner), Trimethoprim, Tacrolimus, Ciclosporin
  • Wenn Sie diese Arzneimittel gleichzeitig einnehmen, ist eine engmaschige √úberpr√ľfung des Kaliumspiegels im Blut erforderlich.
  • steroidhaltige Arzneimittel gegen Entz√ľndungen wie Prednisolon
  • Allopurinol (zur Senkung der Harns√§urewerte im Blut)
  • Procainamid (gegen Herzrhythmusst√∂rungen)
  • Arzneimittel, die das Blutbild beeinflussen k√∂nnen
  • Ketoconazol, Itraconazol (zur Behandlung von Pilzinfektionen)
  • Erythromycin (Antibiotikum zur Behandlung von bestimmten bakteriellen Infektionen)
  • Ritonavir (zur Behandlung von HIV-infizierten Patienten)
  • Diltiazem (zur Behandlung bestimmter Herzerkrankungen und hohem Blutdruck)

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, falls Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen. Sie können durch Ramipril/Amlodipin Sandoz beeinflusst werden:

  • Arzneimittel gegen Diabetes wie blutzuckersenkende Arzneimittel zum Einnehmen und Insulin. Ramipril/Amlodipin Sandoz kann Ihren Blutzuckerspiegel senken. W√§hrend der Einnahme von Ramipril/Amlodipin Sandoz muss der Blutzuckerspiegel daher engmaschig kontrolliert werden.
  • Lithium (gegen seelische Erkrankungen) Ramipril/Amlodipin Sandoz kann die Lithiumkonzentration im Blut erh√∂hen. Ihr Arzt muss die Lithiumspiegel daher engmaschig √ľberwachen.

Wenn einer der vorstehenden Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich nicht sicher sind), fragen Sie vor der Einnahme von Ramipril/Amlodipin Sandoz Ihren Arzt.

Einnahme von Ramipril/Amlodipin Sandoz zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
  • Alkoholgenuss w√§hrend der Einnahme von Ramipril/Amlodipin Sandoz kann Schwindel und Benommenheit verursachen. Wenn Sie hinsichtlich der Menge an Alkohol, die Sie w√§hrend der Einnahme von Ramipril/Amlodipin Sandoz trinken d√ľrfen, unsicher sind, fragen Sie Ihren Arzt, da sich blutdrucksenkende Mittel und Alkohol in ihrer Wirkung gegenseitig verst√§rken k√∂nnen.
  • Ramipril/Amlodipin Sandoz kann zu den Mahlzeiten oder unabh√§ngig davon eingenommen werden.
Schwangerschaft und Stillzeit

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten).

Sie sollten Ramipril/Amlodipin Sandoz in den ersten 12 Schwangerschaftswochen nicht einnehmen. Nach der 13. Schwangerschaftswoche darf auf keinen Fall eine Einnahme erfolgen, da die Anwendung in der Schwangerschaft möglicherweise Ihrem Kind schaden kann. Wenn Sie während der Behandlung mit Ramipril/Amlodipin Sandoz schwanger werden, informieren Sie umgehend Ihren Arzt.

Sie sollten Ramipril/Amlodipin Sandoz nicht während der Stillzeit einnehmen.

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

W√§hrend der Einnahme von Ramipril/Amlodipin Sandoz kann Schwindel auftreten. Die Wahrscheinlichkeit ist zu Beginn der Behandlung mit Ramipril/Amlodipin Sandoz oder bei einer Dosiserh√∂hung am h√∂chsten. In diesem Fall d√ľrfen Sie kein Kraftfahrzeug lenken und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen.

Ramipril/Amlodipin Sandoz enth√§lt Farbstoff Azorubin (E 122),der zu allergischen Reaktionen f√ľhren kann.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Ramipril/Amlodipin Sandoz immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Einnahme des Arzneimittels
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel jeden Tag zur selben Zeit, zu den Mahlzeiten oder unabh√§ngig davon, ein.
  • Schlucken Sie die Hartkapseln als Ganzes mit Fl√ľssigkeit.
  • Zerkleinern oder zerkauen Sie die Hartkapseln nicht.
Dosis des Arzneimittels
  • Die √ľbliche Dosis betr√§gt 1 Hartkapsel der vom Arzt verschriebenen St√§rke.
  • Je nach Wirkung wird Ihr Arzt die Dosis erh√∂hen oder anpassen.
  • Die H√∂chstdosis betr√§gt 1 Hartkapsel der St√§rke 10 mg/10 mg 1-mal t√§glich.
√Ąltere Patienten

Bei sehr alten und gebrechlichen Patienten wird die Einnahme von Ramipril/Amlodipin Sandoz Hartkapseln nicht empfohlen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Die Anwendung von Ramipril/Amlodipin Sandoz bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit vorliegen.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Ramipril/Amlodipin Sandoz eingenommen haben, als Sie sollten

Konsultieren Sie einen Arzt oder gehen Sie zur Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses. Fahren Sie nicht selbst mit dem Auto zum Krankenhaus, sondern bitten Sie eine andere Person darum oder rufen Sie einen Krankenwagen. Nehmen Sie die Packung des Arzneimittels mit, damit der Arzt weiß, was Sie eingenommen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Ramipril/Amlodipin Sandoz vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie die nächste Dosis zum nächsten planmäßigen Zeitpunkt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Ramipril/Amlodipin Sandoz abbrechen

Beenden Sie die Behandlung nicht abrupt und ver√§ndern Sie die verschriebene Dosis nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem behandelnden Arzt, da sich Ihre Krankheit sonst vor√ľbergehend verschlechtern k√∂nnte.

Sollten Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Medikaments haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Ramipril/Amlodipin Sandoz Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Brechen Sie die Einnahme von Ramipril/Amlodipin Sandoz umgehend ab und wenden Sie sich unverz√ľglich an Ihren Arzt,wenn Sie eine der folgenden schweren Nebenwirkungen bemerken - Sie ben√∂tigen m√∂glicherweise dringend √§rztliche Behandlung:

  • Schwellungen des Gesichts, der Lippen oder des Rachens, die Ihnen das Schlucken oder Atmen erschweren, sowie Juckreiz und Hautausschl√§ge Dies k√∂nnen Anzeichen einer schweren √úberempfindlichkeitsreaktion auf Ramipril/Amlodipin Sandoz sein.
  • schwere Hautreaktionen einschlie√ülich Hautausschlag, Geschw√ľren im Mund, Verschlechterung einer vorbestehenden Hauterkrankung, R√∂tung, Bl√§schenbildung oder Abl√∂sung der Haut (wie Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme)
Informieren Sie Ihren Arzt umgehend beim Auftreten von:
  • beschleunigter Herzfrequenz, unregelm√§√üigem oder starkem Herzschlag (Palpitationen), Schmerzen oder Engegef√ľhl im Brustkorb oder schwerwiegenderen Ereignissen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall
  • Kurzatmigkeit oder Husten Dies sind m√∂gliche Anzeichen einer Lungenerkrankung.
  • leichterem Auftreten von Bluterg√ľssen, Blutungen, die l√§nger als normal andauern, jeglichen Anzeichen einer Blutung (z. B. Zahnfleischbluten), purpurroten Flecken auf der Haut oder erh√∂hter Infektionsanf√§lligkeit, Halsschmerzen und Fieber, M√ľdigkeit, Schw√§chegef√ľhl, Schwindel oder blasser Haut Dies sind m√∂gliche Anzeichen einer Blut- oder Knochenmarkerkrankung.
  • starken Bauchschmerzen, die bis zum R√ľcken ausstrahlen k√∂nnen Dies sind m√∂gliche Anzeichen einer Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung (Pankreatitis).
  • Fieber, Sch√ľttelfrost, M√ľdigkeit, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Unwohlsein, Gelbf√§rbung der Haut oder Augen (Gelbsucht) Dies sind m√∂gliche Anzeichen von Lebererkrankungen wie Leberentz√ľndung (Hepatitis) oder Lebersch√§den.
Weitere mögliche Nebenwirkungen

Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder mehr als ein paar Tage anh√§lt.

Häufig,betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100

  • Schl√§frigkeit (insbesondere zu Beginn der Behandlung)
  • Palpitationen (Wahrnehmung des Herzschlags), Hautr√∂tung im Gesicht
  • Kn√∂chelschwellungen, √Ėdeme
  • Kopfschmerzen oder M√ľdigkeitsgef√ľhl
  • Schwindelgef√ľhl Die Wahrscheinlichkeit daf√ľr ist zu Beginn der Behandlung mit Ramipril/Amlodipin Sandoz oder bei einer Dosiserh√∂hung am h√∂chsten.
  • Ohnmacht (Synkope), Hypotonie (ungew√∂hnlich niedriger Blutdruck), insbesondere wenn Sie schnell aufstehen oder sich schnell aufrichten
  • trockener Reizhusten, Nebenh√∂hlenentz√ľndung (Sinusitis) oder Bronchitis, Kurzatmigkeit
  • Magen- oder Darmschmerzen, Durchfall, Verdauungsst√∂rungen, Unwohlsein oder Erbrechen
  • Magen- und/oder Darmentz√ľndung
  • Hautausschlag mit oder ohne Hauterhebungen
  • Schmerzen im Brustkorb
  • Muskelkr√§mpfe oder -schmerzen
  • erh√∂hte Kaliumwerte im Blut

Gelegentlich,betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000 ? Stimmungsschwankungen, Schlaflosigkeit

  • Zittern
  • Sehst√∂rungen (einschlie√ülich Doppelsehen)
  • Ohrenklingeln
  • Niesen/laufende Nase
  • ver√§nderte Darmentleerungsgewohnheiten (einschlie√ülich Durchf√§lle und Verstopfung)
  • Haarausfall
  • Exantheme, purpurrote Flecken auf der Haut (Purpura), Hautverf√§rbung
  • verst√§rkter Harndrang, besonders nachts, St√∂rungen beim Wasserlassen
  • Unwohlsein, Schw√§chegef√ľhl
  • R√ľckenschmerzen
  • Gewichtszunahme oder -abnahme
  • Vergr√∂√üerung der Brustdr√ľsen beim Mann
  • Gleichgewichtsst√∂rungen (Vertigo)
  • Juckreiz und ungew√∂hnliche Hautempfindungen wie Taubheit, Prickeln, Stechen, Brennen oder Kribbeln auf Ihrer Haut (Par√§sthesien)
  • Verlust oder Ver√§nderung des Geschmacksempfindens
  • Schlafst√∂rungen
  • depressive Stimmungslage, Angst, ungew√∂hnliche Nervosit√§t oder Unruhe
  • verstopfte Nase, Atembeschwerden oder Verschlimmerung von Asthma
  • Schwellung im Darm, ein so genanntes intestinales Angio√∂dem, mit Symptomen wie Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall
  • Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung (Pankreatitis)
  • Sodbrennen, Verstopfung oder Mundtrockenheit
  • h√§ufigeres Wasserlassen (Harnausscheidung) im Laufe des Tages
  • √ľberm√§√üiges Schwitzen
  • Appetitlosigkeit oder -verminderung (Anorexie)
  • erh√∂hter oder unregelm√§√üiger Herzschlag
  • geschwollene Arme und Beine Dies sind m√∂gliche Anzeichen von Fl√ľssigkeitsansammlungen im K√∂rper.
  • verschwommenes Sehen
  • Gelenkschmerzen
  • Fieber
  • sexuelle St√∂rungen bei M√§nnern, verringertes sexuelles Verlangen bei M√§nnern und Frauen
  • Anstieg der Anzahl bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen (Eosinophilie) (wird bei einem Bluttest festgestellt)
  • Blutwerte, die auf Funktionsst√∂rungen der Leber, der Bauchspeicheldr√ľse oder der Nieren hindeuten
  • Herzinfarkt
  • erh√∂hte Blutzuckerwerte
  • Schwellung im Gesicht, an den Lippen oder im Rachen Siehe erster Punkt zu Beginn von Abschnitt 4.
  • Nierenfunktionsst√∂rungen
  • Schmerzen

Selten,betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000

  • Gef√ľhl von Zittern oder Verwirrtheit
  • rote und geschwollene Zunge
  • schwerwiegende Schuppung oder Abl√∂sung der Haut, juckender, erhabener Hautausschlag
  • Nagelprobleme (z. B. Lockern oder Abl√∂sen eines Nagels vom Nagelbett)
  • Hautausschlag oder Bluterguss
  • Flecken auf der Haut und kalte Gliedma√üen
  • rote, juckende, geschwollene oder tr√§nende Augen
  • H√∂rst√∂rungen
  • Verringerung der Anzahl roter Blutk√∂rperchen, wei√üer Blutk√∂rperchen oder Blutpl√§ttchen oder ein zu niedriger H√§moglobinwert bei Blutuntersuchungen
  • Entz√ľndung der Blutgef√§√üe
  • Verengung der Blutgef√§√üe
  • Leberzellsch√§den

Sehr selten,betrifft weniger als 1 Behandelter von 10.000

  • allergische Reaktionen
  • Leberentz√ľndung
  • erh√∂hte Sonnenempfindlichkeit
  • Bluthochdruck
  • Nervenst√∂rungen die nicht das Gehirn und das R√ľckenmark betreffen
  • Zahnfleischwucherungen
  • schwere Hautreaktionen Siehe zweiter Punkt zu Beginn von Abschnitt 4.

Weitere berichtete Nebenwirkungen(Häufigkeit nicht bekannt)

Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder mehr als ein paar Tage anh√§lt.

  • Konzentrationsschw√§che
  • Entz√ľndung der Mundschleimhaut mit kleinen Geschw√ľren
  • Blutbild mit zu wenig Blutzellen
  • zu niedrige Natriumwerte im Blut
  • Verf√§rbung von Fingern und Zehen, wenn Ihnen kalt ist, und Kribbeln oder Schmerzen beim Aufw√§rmen (Raynaud-Syndrom)
  • verlangsamtes oder verschlechtertes Reaktionsverm√∂gen
  • brennendes Gef√ľhl
  • ver√§nderte Geruchswahrnehmung
  • Schuppenflechte (Psoriasis)
  • Knochenmarkinsuffizienz
  • schwere allergische Reaktionen
  • Durchblutungsst√∂rungen im Gehirn einschlie√ülich Schlaganfall
  • Anstieg der Anzahl bestimmter Antik√∂rper

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton(Monat/Jahr) nach ?verwendbar bis? angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Sie d√ľrfen Ramipril/Amlodipin Sandoz nicht mehr verwenden, wenn Sie sichtbare Zeichen von Nichtverwendbarkeit (z. B. Verf√§rbung) bemerken

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Ramipril/Amlodipin Sandoz enthält
  • Die Wirkstoffe sind: Jede Hartkapsel enth√§lt 10 mg Amlodipin (als 13,9 mg Amlodipinbesilat) und 10 mg Ramipril.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Kapself√ľllung: Crospovidon, Hypromellose, mikrokristalline Cellulose, Glyceroldibehenat Kapselboden und Kapselkappe: Indigocarmin (E 132), Azorubin (E 122), Titandioxid (E 171), Gelatine
Wie Ramipril/Amlodipin Sandoz aussieht und Inhalt der Packung

Unmarkierte, selbstschlie√üende Coni-Snap-Hartgelatinekapseln der Gr√∂√üe 0, mit undurchsichtigem, rotbraunem Kapselboden und undurchsichtiger, rotbrauner Kapselkappe. Gef√ľllt mit wei√üem oder fast wei√üem, geruchlosem oder fast geruchlosem Granulatpulver, ohne mechanische Verunreinigungen.

Ramipril/Amlodipin Sandoz ist in Packungen mit 10, 20, 30, 50 oder 100 Hartkapseln in Blisterpackungen in einem Umkarton erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Pharmazeutischer Unternehmer:

Sandoz GmbH, 6250 Kundl, √Ėsterreich

Hersteller:

Egis Pharmaceuticals PLC, 1165 Budapest, Ungarn

Salutas Pharma GmbH, 39179 Barleben, Deutschland

Lek Pharmaceuticals d.d., 1526 Ljubljana, Slowenien

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
Tschechien: Piramil Plus 10 mg/10 mg
Estland: Dipranecor
Deutschland: Ramipril HEXAL plus Amlodipin 10 mg/10 mg Hartkapseln
Litauen: Dipranecor 10 mg/10 mg kietosios capsules
Lettland: Dipranecor 10 mg/10 mg cietas kapsulas
Polen: Sumilar
Slowakei: AMIRAP 10 mg/10 mg tvrdé kapsuly
Z.Nr.
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im M√§rz 2012.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden