Viramune 200 mg Tabletten

Abbildung Viramune 200 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Nevirapin
Zulassungsland Europäische Union (Deutschland)
Hersteller Boehringer Ingelheim International GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 04.02.1998
ATC Code J05AG01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Direkt wirkende antivirale Mittel

Zulassungsinhaber

Boehringer Ingelheim International GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Viramune 50 mg Retardtabletten Nevirapin Boehringer Ingelheim
Viramune 50 mg / 5 ml Suspension zum Einnehmen Nevirapin Boehringer Ingelheim International GmbH
Nevirapin Aurobindo 400 mg Retardtabletten Nevirapin PUREN Pharma GmbH & Co. KG
Nevirapin Accord 200 mg Tabletten Nevirapin Accord Healthcare B.V.
Nevirapin Teva 200 mg Tabletten Nevirapin Teva B.V.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Viramune gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als antiretrovirale Substanzen bezeichnet werden. Es wird zur Behandlung der Infektion durch das humane Immunschwäche-Virus (HIV-1) angewendet.

Der Wirkstoff in Ihrem Arzneimittel heißt Nevirapin. Nevirapin gehört zu einer Klasse von Anti-HIV- Arzneimitteln, die nicht-nukleosidische Reverse-Transkriptase-Hemmer (NNRTIs) genannt werden. Reverse Transkriptase ist ein Enzym, das das HI-Virus zur Vermehrung benötigt. Nevirapin hemmt die Funktion der reversen Transkriptase. Viramune hilft die HIV-1-Infektion zu kontrollieren, indem es die Funktion der reversen Transkriptase hemmt.

Viramune wird zur Behandlung von HIV-1-infizierten Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern jeden Alters angewendet. Nehmen Sie Viramune in Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln zur Behandlung von HIV ein. Ihr Arzt wird Ihnen die Arzneimittel empfehlen, die f√ľr Sie am besten geeignet sind.

Wenn Viramune Ihrem Kind verschrieben wurde, beachten Sie bitte, dass die gesamte Information dieser Packungsbeilage f√ľr Ihr Kind bestimmt ist (In diesem Fall ersetzen Sie bitte beim Lesen ‚ÄěSie‚ÄĚ durch ‚ÄěIhr Kind‚ÄĚ).

114

Anzeige

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Viramune darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Nevirapin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie bereits einmal Viramune eingenommen und die Behandlung abgebrochen haben, weil Sie an Folgendem litten:
    • starker Hautausschlag
    • Hautausschlag in Kombination mit anderen Symptomen wie:
      • Fieber
      • Bl√§schenbildung
      • Geschw√ľre im Mund
      • Augenentz√ľndung
      • Schwellungen im Gesicht
      • Schwellungen am gesamten K√∂rper
      • Atemnot
      • Muskel- oder Gelenkschmerzen
      • allgemeines Krankheitsgef√ľhl
      • Bauchschmerzen
    • √ľberempfindliche (allergische) Reaktionen
    • Leberentz√ľndung (Hepatitis)
  • wenn Sie eine schwere Lebersch√§digung haben
  • wenn Sie eine fr√ľhere Behandlung mit Viramune aufgrund von Ver√§nderungen Ihrer Leberfunktion abbrechen mussten
  • wenn Sie ein Arzneimittel, das Johanniskraut (Hypericum perforatum) enth√§lt, einnehmen. Diese pflanzliche Substanz kann verhindern, dass Viramune wie vorgesehen wirkt.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Viramune einnehmen.

W√§hrend der ersten 18 Wochen der Behandlung mit Viramune ist es sehr wichtig, dass Sie und Ihr Arzt auf Anzeichen einer Leber- oder Hautreaktion achten. Diese k√∂nnen schwerwiegend und sogar lebensbedrohlich verlaufen. Das h√∂chste Risiko f√ľr eine solche Reaktion besteht in den ersten 6 Behandlungswochen.

Wenn Sie schwerwiegenden Hautausschlag oder Überempfindlichkeit (allergische Reaktionen, die möglicherweise mit Hautausschlag verbunden sein können) in Verbindung mit anderen Nebenwirkungen erleiden wie

  • Fieber
  • Bl√§schenbildung
  • Geschw√ľre im Mund
  • Augenentz√ľndung
  • Schwellungen im Gesicht
  • Schwellungen am gesamten K√∂rper
  • Atemnot
  • Muskel- oder Gelenkschmerzen
  • allgemeines Krankheitsgef√ľhl oder
  • Bauchschmerzen

M√úSSEN SIE DIE EINNAHME VON VIRAMUNE BEENDEN UND UNVERZ√úGLICH MIT IHREM ARZT IN KONTAKT TRETEN, weil solche Reaktionen lebensbedrohlich sein oder zum Tod f√ľhren k√∂nnen.

Wenn Sie jemals nur leichten Hautausschlag ohne irgendwelche anderen Reaktionen entwickelt haben, informieren Sie bitte unverz√ľglich Ihren Arzt. Er wird Ihnen mitteilen, ob Sie die Einnahme von Viramune beenden m√ľssen.

Wenn Sie Symptome entwickeln, die auf eine Schädigung der Leber hinweisen, wie

Appetitlosigkeit

115

  • Krankheitsgef√ľhl (√úbelkeit)
  • Erbrechen
  • Gelbf√§rbung der Haut (Gelbsucht)
  • Bauchschmerzen

m√ľssen Sie die Einnahme von Viramune beenden und unverz√ľglich mit Ihrem Arzt Kontakt aufnehmen.

Wenn Sie schwere Leber-, Haut- oder √úberempfindlichkeitsreaktionen w√§hrend der Einnahme von Viramune entwickeln, d√ľrfen Sie NIEMALS MEHR VIRAMUNE EINNEHMEN, ohne Ihren Arzt zu befragen.

Sie m√ľssen Viramune in der von Ihrem Arzt verordneten Dosierung einnehmen. Das ist insbesondere innerhalb der ersten 14 Tage der Behandlung wichtig (siehe weitere Hinweise im Abschnitt ‚ÄěWie ist Viramune einzunehmen?‚Äú).

Die folgenden Patientengruppen haben ein erhöhtes Risiko, Leberprobleme zu entwickeln:

  • Frauen
  • Hepatitis B- oder C-Infizierte
  • Patienten, die im Test von der Norm abweichende Leberfunktionswerte haben
  • Nicht vorbehandelte Patienten mit h√∂herer CD4-Zellzahl zu Beginn der Viramune-Behandlung (Frauen mit mehr als 250 Zellen/mm3, M√§nner mit mehr als 400 Zellen/mm3)
  • Vorbehandelte Patienten mit nachweisbarer HIV-1-Viruslast im Plasma und h√∂herer CD4+- Zellzahl zu Beginn der Viramune-Behandlung (Frauen mit mehr als 250 Zellen/mm3, M√§nner mit mehr als 400 Zellen/mm3)

Bei einigen Patienten mit fortgeschrittener HIV-Infektion (AIDS) und bereits fr√ľher aufgetretenen Begleitinfektionen (AIDS definierende Erkrankungen) k√∂nnen kurz nach Beginn der antiretroviralen Behandlung Anzeichen und Symptome einer Entz√ľndung von zur√ľckliegenden Infektionen auftreten. Es wird angenommen, dass diese Symptome auf eine Verbesserung der k√∂rpereigenen Immunantwort zur√ľckzuf√ľhren sind, die es dem K√∂rper erm√∂glicht, Infektionen zu bek√§mpfen, die m√∂glicherweise ohne erkennbare Symptome bereits vorhanden waren. Wenn Sie irgendwelche Anzeichen einer Infektion bemerken, informieren Sie bitte unverz√ľglich Ihren Arzt.

Zus√§tzlich zu den Begleitinfektionen k√∂nnen nach Beginn der Einnahme von Arzneimitteln zur Behandlung Ihrer HIV-Infektion auch Autoimmunerkrankungen auftreten (ein Zustand, bei dem das Immunsystem gesundes K√∂rpergewebe angreift). Autoimmunerkrankungen k√∂nnen viele Monate nach Beginn der Behandlung auftreten. Wenn Sie irgendwelche Anzeichen einer Infektion oder andere Symptome, wie z. B. Muskelschw√§che, eine Schw√§che, die in den H√§nden und F√ľ√üen beginnt und sich in Richtung Rumpf fortsetzt, Herzklopfen, Zittern oder Hyperaktivit√§t bemerken, informieren Sie bitte unverz√ľglich Ihren Arzt, um die notwendige Behandlung zu erhalten.

Ver√§nderungen des K√∂rperfetts k√∂nnen bei Patienten mit antiretroviraler Kombinationstherapie vorkommen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Ver√§nderungen bez√ľglich Ihres K√∂rperfetts bemerken (siehe Abschnitt 4, ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú).

Einige Patienten, die eine antiretrovirale Kombinationsbehandlung erhalten, k√∂nnen eine Knochenerkrankung entwickeln, die Osteonekrose (Absterben von Knochengewebe durch mangelnde Blutversorgung des Knochens) genannt wird. Zu den vielen Risikofaktoren f√ľr die Entwicklung dieser Erkrankung k√∂nnen die Dauer der antiretroviralen Kombinationsbehandlung, die Anwendung von Kortikosteroiden, Alkoholkonsum, eine schwere Schw√§che des Immunsystems und ein h√∂herer Body- Mass-Index (Ma√üzahl zur Beurteilung des K√∂rpergewichts im Verh√§ltnis zur K√∂rpergr√∂√üe) geh√∂ren. Anzeichen einer Osteonekrose sind Gelenksteife, -beschwerden und -schmerzen (insbesondere in H√ľfte, Knie und Schulter) sowie Schwierigkeiten bei Bewegungen. Falls Sie eines dieser Anzeichen bei sich bemerken, informieren Sie bitte Ihren Arzt.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie gleichzeitig Nevirapin und Zidovudin einnehmen, da in diesem Fall eine √úberpr√ľfung Ihrer wei√üen Blutk√∂rperchen erforderlich ist.

116

Nehmen Sie Viramune nicht ein, nachdem Sie HI-Viren ausgesetzt waren, solange Sie nicht HIV-positiv getestet wurden und Ihr Arzt Ihnen die Einnahme ausdr√ľcklich verordnet hat.

Prednison sollte nicht zur Behandlung eines durch Viramune verursachten Hautausschlags eingesetzt werden.

Wenn Sie orale Verh√ľtungsmittel (z. B. ‚Äědie Pille‚Äú) einnehmen oder andere hormonelle Verh√ľtungsmittel w√§hrend der Behandlung mit Viramune anwenden, sollten Sie zus√§tzlich mechanische Verh√ľtungsmethoden (z. B. Kondome) verwenden, um eine Schwangerschaft und eine weitere HIV-√úbertragung zu verhindern.

Wenn Sie eine postmenopausale Hormonbehandlung bekommen, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Wenn Sie Rifampicin zur Behandlung von Tuberkulose einnehmen oder verschrieben bekommen haben, informieren Sie bitte Ihren Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Kinder und Jugendliche

Viramune Tabletten können eingenommen werden von: Kindern, die 16 Jahre oder älter sind

Kindern unter 16 Jahren

mit einem K√∂rpergewicht von 50 kg oder mehr oder einer K√∂rperoberfl√§che √ľber 1,25 m2

F√ľr kleinere Kinder ist eine fl√ľssige Suspension zum Einnehmen erh√§ltlich.

Einnahme von Viramune zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Informieren Sie Ihren Arzt √ľber alle anderen Arzneimittel, die Sie einnehmen, bevor Sie mit der Einnahme von Viramune beginnen. Ihr Arzt muss m√∂glicherweise √ľberpr√ľfen, ob Ihre anderen Arzneimittel weiterhin die gew√ľnschten Wirkungen aufweisen, und die Dosierung anpassen. Lesen Sie sorgf√§ltig die Packungsbeilage aller anderen Arzneimittel gegen HIV, die Sie in Kombination mit Viramune einnehmen.

Es ist insbesondere wichtig, dass Sie Ihren Arzt dar√ľber informieren, ob Sie folgende Arzneimittel einnehmen oder k√ľrzlich eingenommen haben:

  • Johanniskraut (Hypericum perforatum, Arzneimittel zur Behandlung von Depression)
  • Rifampicin (Arzneimittel zur Tuberkulose-Behandlung)
  • Rifabutin (Arzneimittel zur Tuberkulose-Behandlung)
  • Makrolide, z. B. Clarithromycin (Arzneimittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionen)
  • Fluconazol (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen)
  • Ketoconazol (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen)
  • Itraconazol (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen)
  • Methadon (Arzneimittel zur Behandlung von Opiat-Abh√§ngigen)
  • Warfarin (Arzneimittel zur Verringerung der Blutgerinnung)
  • Hormonelle Kontrazeptiva, z. B. ‚Äědie Pille‚Äú
  • Atazanavir (anderes Arzneimittel zur Behandlung der HIV-Infektion)
  • Lopinavir/Ritonavir (andere Arzneimittel zur Behandlung der HIV-Infektion)
  • Fosamprenavir (anderes Arzneimittel zur Behandlung der HIV-Infektion)
  • Efavirenz (anderes Arzneimittel zur Behandlung der HIV-Infektion)
  • Etravirin (anderes Arzneimittel zur Behandlung der HIV-Infektion)
  • Rilpivirin (anderes Arzneimittel zur Behandlung der HIV-Infektion)
  • Zidovudin (anderes Arzneimittel zur Behandlung der HIV-Infektion)
  • Elvitegravir/Cobicistat (anderes Arzneimittel zur Behandlung der HIV-Infektion)

117

Ihr Arzt wird sorgf√§ltig die Wirkung von Viramune und jedem dieser Arzneimittel √ľberpr√ľfen, wenn Sie sie zusammen einnehmen.

Wenn Sie eine Nierendialyse ben√∂tigen, wird Ihr Arzt erw√§gen, die Dosis von Viramune anzupassen. Der Grund daf√ľr ist, dass Viramune durch die Dialyse teilweise aus Ihrem Blut ausgewaschen werden kann.

Einnahme von Viramune zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Es gibt keine Einschr√§nkungen f√ľr die Einnahme von Viramune zusammen mit Nahrungsmitteln und Getr√§nken.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Bei HIV-positiven Frauen wird das Stillen nicht empfohlen, da eine HIV-Infektion √ľber die Muttermilch auf das Kind √ľbertragen werden kann.

Wenn Sie stillen oder beabsichtigen zu stillen, sollten Sie dies so schnell wie möglich mit Ihrem Arzt besprechen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Bei Einnahme von Viramune kann M√ľdigkeit auftreten. Bei der aktiven Teilnahme am Stra√üenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen ist daher Vorsicht erforderlich. Beim Auftreten von M√ľdigkeit sollten Sie m√∂glicherweise gef√§hrliche T√§tigkeiten (z. B. Teilnahme am Stra√üenverkehr, Bedienen von Maschinen) vermeiden.

Viramune enthält Lactose und Natrium

Viramune Tabletten enthalten Lactose (Milchzucker).

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

Viramune Tabletten enthalten weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d. h. sie sind nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Sie sollten Viramune nicht als einziges Arzneimittel einnehmen. Sie m√ľssen es mit mindestens zwei anderen antiretroviralen Arzneimitteln zusammen einnehmen. Ihr Arzt wird Ihnen die f√ľr Sie besten Arzneimittel empfehlen.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dosierung:

Die Dosis betr√§gt 1 x t√§glich 1 Tablette zu 200 mg w√§hrend der ersten 14 Tage der Behandlung (Einleitungsphase). Nach 14 Tagen betr√§gt die √ľbliche Dosis 2 x t√§glich 1 Tablette zu 200 mg.

Es ist sehr wichtig, dass Sie während der ersten 14 Tage (Einleitungsphase) nur eine Viramune Tablette täglich einnehmen. Wenn Sie einen Hautausschlag innerhalb dieser Zeitspanne entwickeln, erhöhen Sie nicht die Dosis, sondern suchen Sie Ihren Arzt auf.

Die 14-tägige Einleitungsphase verringert nachweislich das Risiko eines Hautausschlags.

Da Viramune immer zusammen mit anderen antiretroviralen HIV-Arzneimitteln eingenommen werden muss, sollten Sie die Anweisungen Ihrer anderen Arzneimittel sorgfältig befolgen. Diese finden Sie in der Packungsbeilage dieser Arzneimittel.

118

Viramune ist auch in fl√ľssiger Form als Suspension zum Einnehmen erh√§ltlich. Diese ist besonders geeignet, wenn

  • Sie keine Tabletten schlucken k√∂nnen,
  • ein Kind weniger als 50 kg wiegt oder
  • das Kind eine K√∂rperoberfl√§che von weniger als 1,25 m2 hat (Ihr Arzt stellt f√ľr Sie die K√∂rperoberfl√§che fest).

Sie sollten Viramune so lange anwenden, wie der Arzt es verordnet hat.

Wie weiter oben unter ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú bereits erl√§utert wurde, wird Ihr Arzt die Leberfunktion anhand von Blutuntersuchungen √ľberwachen und auf m√∂gliche Nebenwirkungen wie Hautausschl√§ge achten. Je nach Behandlungsverlauf entscheidet Ihr Arzt sich m√∂glicherweise f√ľr eine Unterbrechung oder ein Absetzen der Behandlung mit Viramune. Ihr Arzt kann dann eventuell entscheiden, die Behandlung mit einer geringeren Dosis wieder aufzunehmen.

Nehmen Sie Viramune Tabletten nur oral ein. Zerkauen Sie die Tabletten nicht. Sie können Viramune zu oder unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen.

Wenn Sie eine größere Menge von Viramune eingenommen haben, als Sie sollten

Nehmen Sie nicht mehr Viramune als von Ihrem Arzt verordnet und in dieser Packungsbeilage angegeben wird. Derzeit gibt es wenige Erkenntnisse zu den Wirkungen von Überdosierungen mit Viramune. Fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat, wenn Sie eine größere Menge von Viramune eingenommen haben, als Sie sollten.

Wenn Sie die Einnahme von Viramune vergessen haben

Lassen Sie möglichst keine Dosis aus. Wenn Sie innerhalb von 8 Stunden nach der vorgesehenen Einnahmezeit bemerken, dass Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie die vergessene Dosis so bald wie möglich. Wenn Sie es mehr als 8 Stunden nach der vorgesehenen Einnahmezeit bemerken, nehmen Sie nur die nächste Dosis zur gewohnten Zeit.

Wenn Sie die Einnahme von Viramune abbrechen

Die Einnahme aller Dosen zu den richtigen Zeitpunkten:

  • verbessert die Wirksamkeit der Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln erheblich,
  • verringert das Risiko, dass das HI-Virus gegen das antiretrovirale Arzneimittel resistent wird.

Es ist wichtig, dass Sie Viramune weiterhin vorschriftsmäßig, wie oben beschrieben, einnehmen, es sei denn, Ihr Arzt weist Sie an, die Behandlung abzubrechen.

Wenn Sie Viramune länger als 7 Tage nicht einnehmen, wird Sie Ihr Arzt anweisen, erneut mit der (oben beschriebenen) 14-tägigen Einleitungsphase zu beginnen, bevor Sie wieder 2 x täglich eine Dosis einnehmen können.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Während einer HIV-Therapie können eine Gewichtszunahme und ein Anstieg der Blutfett- und Blutzuckerwerte auftreten. Dies hängt teilweise mit dem verbesserten Gesundheitszustand und dem Lebensstil zusammen; bei den Blutfetten manchmal mit den HIV-Arzneimitteln selbst. Ihr Arzt wird Sie auf diese Veränderungen hin untersuchen.

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

119

Wie bereits oben unter ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú erw√§hnt wurde, sind die wichtigsten Nebenwirkungen von Viramune starke, lebensgef√§hrliche Hautausschl√§ge und schwerwiegende Lebersch√§digungen. Diese Nebenwirkungen treten vor allem w√§hrend der ersten 18 Wochen der Behandlung mit Viramune auf. Daher sind diese ein wichtiger Zeitraum, w√§hrend dessen eine engmaschige √úberwachung durch Ihren Arzt erforderlich ist.

Sollten sich bei Ihnen Hautsymptome zeigen, informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt.

Normalerweise ist der Hautausschlag nur von leichter oder mäßiger Intensität. Bei einigen Patienten kann ein Hautausschlag, der als eine blasenbildende Hautreaktion erscheint, jedoch schwerwiegend oder lebensbedrohlich sein (Stevens-Johnson-Syndrom und toxisch epidermale Nekrolyse), und es sind Todesfälle bekannt geworden. In den meisten Fällen tritt sowohl ein schwerer Hautausschlag als auch leichter bis mäßig ausgeprägter Hautausschlag in den ersten 6 Behandlungswochen auf.

Sollten sich bei Ihnen Hautsymptome zusammen mit dem Gef√ľhl, krank zu sein, zeigen, m√ľssen Sie die Behandlung beenden und unverz√ľglich Ihren Arzt aufsuchen.

Es können Überempfindlichkeitsreaktionen (allergische Reaktionen) auftreten. Diese Reaktionen können sich als Anaphylaxie (eine schwere Form der allergischen Reaktion) mit den folgenden Symptomen äußern:

  • Hautausschl√§ge
  • Schwellungen im Gesicht
  • Atemnot (Krampfzustand der Bronchialmuskulatur)
  • anaphylaktischer Schock

Überempfindlichkeitsreaktionen können auch als Hautausschläge auftreten, begleitet von anderen Nebenwirkungen wie:

  • Fieber
  • Blasenbildung der Haut
  • Entz√ľndungen der Mundschleimhaut
  • Augenentz√ľndung
  • Schwellungen im Gesicht
  • Schwellungen am ganzen K√∂rper
  • Atemnot
  • Muskel- oder Gelenkschmerzen
  • Verminderung der Anzahl der wei√üen Blutk√∂rperchen (Granulozytopenie)
  • allgemeines Krankheitsgef√ľhl
  • erhebliche Beeintr√§chtigungen der Leber- oder Nierenfunktion (Leber- oder Nierenversagen)

Informieren Sie Ihren Arzt sofort, wenn bei Ihnen Hautausschlag und irgendeine der Nebenwirkungen einer Überempfindlichkeitsreaktion (allergische Reaktion) auftreten. Solche Erscheinungen können lebensbedrohlich sein.

W√§hrend der Behandlung mit Viramune wurden von der Norm abweichende Leberfunktionen beobachtet. Dazu z√§hlten auch einige F√§lle von Leberentz√ľndung (Hepatitis), die pl√∂tzlich und heftig sein kann (fulminante Hepatitis), und Leberversagen, beides mit m√∂glicherweise t√∂dlichem Ausgang.

Informieren Sie Ihren Arzt, falls Sie irgendeines der folgenden Symptome einer Leberschädigung bemerken, wie etwa:

  • Appetitlosigkeit
  • Krankheitsgef√ľhl (√úbelkeit)
  • Erbrechen
  • Gelbf√§rbung der Haut (Gelbsucht)
  • Bauchschmerzen

Die im Folgenden beschriebenen Nebenwirkungen entwickelten Patienten, die Viramune erhielten:

120

Sehr häufig: (kann mehr als 1 von 10 Patienten betreffen)

Hautausschlag

Häufig: (kann bis zu 1 von 10 Patienten betreffen)

Gelegentlich: (kann bis zu 1 von 100 Patienten betreffen)

  • allergische Reaktion, die durch Hautausschlag, Schwellungen im Gesicht, Atemnot (Kr√§mpfe der Bronchialmuskulatur) oder anaphylaktischen Schock charakterisiert ist
  • Verringerung der Anzahl der roten Blutk√∂rperchen (An√§mie)
  • Gelbf√§rbung der Haut (Gelbsucht)
  • schwere und lebensbedrohliche Hautausschl√§ge (Stevens-Johnson-Syndrom / toxisch epidermale Nekrolyse)
  • Nesselsucht (Urtikaria)
  • Fl√ľssigkeitsansammlung unter der Haut (Angio√∂dem)
  • Gelenkschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • verringerter Phosphor-Wert im Blut
  • erh√∂hter Blutdruck

Selten: (kann bis zu 1 von 1.000 Patienten betreffen)

  • pl√∂tzliche und heftige Entz√ľndung der Leber (fulminante Hepatitis)
  • Arzneimittelbedingte Reaktionen mit Symptomen, die den gesamten Organismus betreffen (Arzneimittelbedingte Reaktionen mit Eosinophilie und generalisierten Symptomen)

Bei Anwendung von Viramune in Kombination mit anderen antiretroviralen Mitteln sind auch folgende Erscheinungen aufgetreten:

  • Verringerung der Anzahl der roten Blutk√∂rperchen oder der Blutpl√§ttchen
  • Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung
  • Verminderung oder Abnormit√§ten der Wahrnehmungsf√§higkeit der Haut

Diese Erscheinungen treten gew√∂hnlich in Verbindung mit anderen antiretroviralen Mitteln auf, mit ihrem Auftreten ist zu rechnen, wenn Viramune kombiniert mit anderen Arzneimitteln angewendet wird; es ist jedoch unwahrscheinlich, dass sie auf die Behandlung mit Viramune zur√ľckzuf√ľhren sind.

Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen

Es kann eine Verringerung der wei√üen Blutzellen (Granulozytopenie) auftreten, die bei Kindern h√§ufiger ist. Eine Verringerung der roten Blutk√∂rperchen (An√§mie), die in Zusammenhang mit der Nevirapin-Behandlung stehen kann, ist ebenfalls h√§ufiger bei Kindern beobachtet worden. Informieren Sie - wie beim Hautausschlag - Ihren Arzt √ľber jede Nebenwirkung.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das in Anhang V aufgef√ľhrte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

121

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und auf dem Blisterstreifen angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Anzeige

Weitere Informationen

Was Viramune enthält

  • Der Wirkstoff ist: Nevirapin. Jede Tablette enth√§lt 200 mg Nevirapin.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    • mikrokristalline Cellulose,
    • Lactose (als Monohydrat),
    • Povidon K25,
    • Poly(O-carboxymethyl)st√§rke-Natriumsalz,
    • hochdisperses Siliciumdioxid und
    • Magnesiumstearat.

Wie Viramune aussieht und Inhalt der Packung

Wei√üe, ovale, bikonvexe Tabletten. Eine Seite ist mit dem Code ‚Äě54 193‚Äú und einer Mittellinie zwischen der ‚Äě54‚Äú und der ‚Äě193‚Äú gekennzeichnet, die andere Seite mit dem Firmenlogo. Die Kerbe dient nicht zum Teilen der Tablette.

Viramune Tabletten werden als Blister mit 14, 60 oder 120 Tabletten pro Karton abgegeben. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Viramune ist auch als Suspension zum Einnehmen verf√ľgbar.

Pharmazeutischer Unternehmer

Boehringer Ingelheim International GmbH Binger Straße 173

55216 Ingelheim am Rhein Deutschland

Hersteller

Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG Binger Straße 173

55216 Ingelheim am Rhein Deutschland

oder

122

Boehringer Ingelheim Hellas Single Member S.A. 5th km Paiania ‚Äď Markopoulo

Koropi Attiki, 19441 Griechenland

oder

Boehringer Ingelheim France 100-104 avenue de France 75013 Paris

Frankreich

123

Falls Sie weitere Informationen √ľber das Arzneimittel w√ľnschen, setzen Sie sich bitte mit dem √∂rtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

Belgi√ę/Belgique/Belgien

Boehringer Ingelheim SComm

Tél/Tel: +32 2 773 33 11

–Ď—ä–Ľ–≥–į—Ä–ł—Ź

–Ď—Ć–ĺ—Ä–ł–Ĺ–≥–Ķ—Ä –ė–Ĺ–≥–Ķ–Ľ—Ö–į–Ļ–ľ –†–¶–í –ď–ľ–Ī–• –ł –ö–ĺ –ö–ď - –ļ–Ľ–ĺ–Ĺ –Ď—ä–Ľ–≥–į—Ä–ł—Ź –Ę–Ķ–Ľ: +359 2 958 79 98

ńĆesk√° republika

Boehringer Ingelheim spol. s r.o. Tel: +420 234 655 111

Danmark

Boehringer Ingelheim Danmark A/S

Tlf: +45 39 15 88 88

Deutschland

Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG

Tel: +49 (0) 800 77 90 900

Eesti

Boehringer Ingelheim RCV GmbH & Co KG Eesti filiaal

Tel: +372 612 8000

őēőĽőĽő¨őīőĪ

Boehringer Ingelheim őēőĽőĽő¨Ōā őúőŅőĹőŅŌÄŌĀŌĆŌÉŌČŌÄő∑ őĎ.őē. Tő∑őĽ: +30 2 10 89 06 300

Espa√Īa

Boehringer Ingelheim Espa√Īa, S.A.

Tel: +34 93 404 51 00

France

Boehringer Ingelheim France S.A.S.

Tél: +33 3 26 50 45 33

Hrvatska

Boehringer Ingelheim Zagreb d.o.o.

Tel: +385 1 2444 600

Ireland

Boehringer Ingelheim Ireland Ltd.

Tel: +353 1 295 9620

Lietuva

Boehringer Ingelheim RCV GmbH & Co KG Lietuvos filialas

Tel.: +370 5 2595942

Luxembourg/Luxemburg

Boehringer Ingelheim SComm

Tél/Tel: +32 2 773 33 11

Magyarorsz√°g

Boehringer Ingelheim RCV GmbH & Co KG

Magyarországi Fióktelepe

Tel.: +36 1 299 8900

Malta

Boehringer Ingelheim Ireland Ltd.

Tel: +35 31 295 9620

Nederland

Boehringer Ingelheim B.V.

Tel: +31 (0) 800 22 55 889

Norge

Boehringer Ingelheim Norway KS

Tlf: +47 66 76 13 00

√Ėsterreich

Boehringer Ingelheim RCV GmbH & Co KG Tel: +43 1 80 105-7870

Polska

Boehringer Ingelheim Sp. z o.o.

Tel.: +48 22 699 0 699

Portugal

Boehringer Ingelheim Portugal, Lda.

Tel: +351 21 313 53 00

Rom√Ęnia

Boehringer Ingelheim RCV GmbH & Co KG

Viena - Sucursala Bucuresti

Tel: +40 21 302 2800

Slovenija

Boehringer Ingelheim RCV GmbH & Co KG

PodruŇĺnica Ljubljana

Tel: +386 1 586 40 00

124

√ćslandSlovensk√° republika
Vistor hf. Tel: +354 535 7000Boehringer Ingelheim RCV GmbH & Co KG organizacn√° zlozka Tel: +421 2 5810 1211
ItaliaSuomi/Finland
Boehringer Ingelheim Italia S.p. A. Tel: +39 02 5355 1Boehringer Ingelheim Finland Ky Puh/Tel: +358 10 3102 800
K√ļzposSverige
Boehringer Ingelheim Ellas A.E. TnA: +30 2 10 89 06 300Boehringer Ingelheim AB Tel: +46 8 721 21 00
Latvija Boehringer Ingelheim RCV GmbH & Co KG Latvijas filiale Tel: +371 67 240 011United Kingdom (Northern Ireland) Boehringer Ingelheim Ireland Ltd. Tel: +353 1 295 9620

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im {MM.JJJJ}.

Weitere Informationsquellen

Ausf√ľhrliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europ√§ischen Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu/ verf√ľgbar.

125

Anzeige

Zuletzt aktualisiert: 14.07.2023

Quelle: Viramune 200 mg Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Nevirapin
Zulassungsland Europäische Union (Deutschland)
Hersteller Boehringer Ingelheim International GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 04.02.1998
ATC Code J05AG01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Direkt wirkende antivirale Mittel

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-Qualit√§tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo √∂ffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen √ľber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden