Ngenla 60 mg Injektionslösung im Fertigpen

Abbildung Ngenla 60 mg Injektionslösung im Fertigpen
Wirkstoff(e) Somatrogon
Zulassungsland EuropĂ€ische Union (Österreich)
Hersteller Pfizer Europe MA EEIG
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 14.02.2022
ATC Code H01AC08
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Hypophysenvorderlappenhormone und Analoga

Zulassungsinhaber

Pfizer Europe MA EEIG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Ngenla 24 mg Injektionslösung im Fertigpen Somatrogon Pfizer Europe MA EEIG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Ngenla enthĂ€lt den Wirkstoff Somatrogon, ein menschliches Wachstumshormon in abgewandelter Form. NatĂŒrliches menschliches Wachstumshormon wird fĂŒr das Wachstum von Knochen und Muskeln benötigt. Außerdem hilft es bei der Entwicklung der richtigen Menge von Fett- und Muskelgewebe. Ngenla wird zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen ab 3 Jahren angewendet, die nicht genĂŒgend Wachstumshormone haben und nicht in der normalen Geschwindigkeit wachsen.

Der Wirkstoff in Ngenla wird durch sogenannte „rekombinante DNA-Technologie“ hergestellt. Das bedeutet, dass er in Zellen gezĂŒchtet wird, die im Labor so verĂ€ndert wurden, dass sie den Wirkstoff herstellen können.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Ngenla darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut allergisch gegen Somatrogon (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen) oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut einen aktiven Tumor (eine Krebserkrankung) haben bzw. hat. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut einen aktiven Tumor haben oder hatten bzw. hat oder hatte. Tumoren mĂŒssen inaktiv sein, und eine Antitumorbehandlung muss abgeschlossen sein, bevor mit der Behandlung mit Ngenla begonnen wird.

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  • wenn Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut nicht mehr weiter wachsen bzw. nicht mehr weiter wĂ€chst, weil Ihre Wachstumsfugen (Epiphysenfugen) bzw. die Wachstumsfugen des Kindes in Ihrer Obhut geschlossen sind, das heißt, dass Ihr Arzt Ihnen bzw. dem Kind in Ihrer Obhut gesagt hat, dass Ihre Knochen bzw. die Knochen des Kindes in Ihrer Obhut aufgehört haben zu wachsen.
  • wenn Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut eine schwerwiegende Erkrankung haben bzw. hat (z. B. Komplikationen nach einer Operation am offenen Herzen oder im Bauchraum, akutes Atemversagen, Mehrfachunfalltrauma oder Ähnliches). Wenn bei Ihnen oder dem Kind in Ihrer Obhut ein grĂ¶ĂŸerer operativer Eingriff bevorsteht oder vorgenommen wurde oder Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut aus irgendeinem Grund stationĂ€r ins Krankenhaus aufgenommen werden bzw. wird, sagen Sie bitte dem behandelnden Arzt und allen anderen Ärzten, denen Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut vorgestellt werden bzw. wird, dass Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut Wachstumshormone erhalten bzw. erhĂ€lt.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut Ngenla anwenden bzw. anwendet,

  • wenn Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut eine schwerwiegende allergische Reaktion entwickeln bzw. entwickelt. Brechen Sie die Anwendung von Ngenla in einem solchen Fall ab und wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt. In manchen FĂ€llen traten schwerwiegende allergische Reaktionen, wie z. B. Überempfindlichkeitsreaktionen, einschließlich Anaphylaxie oder Angioödem (Atem- oder Schluckschwierigkeiten oder Schwellungen von Gesicht, Lippen, Hals oder Zunge), auf.
  • wenn Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut eines der folgenden Symptome einer schweren allergischen Reaktion haben bzw. hat:
  • wenn Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut eine Ersatztherapie mit Glukokortikoiden erhalten bzw. erhĂ€lt, sollten Sie bzw. sollte das Kind in Ihrer Obhut regelmĂ€ĂŸig Ihren bzw. seinen Arzt aufsuchen, da Ihre bzw. seine Glukokortikoid-Dosis möglicherweise angepasst werden muss.
  • Ihr Arzt sollte bei Ihnen bzw. dem Kind in Ihrer Obhut regelmĂ€ĂŸig die SchilddrĂŒsenfunktion ĂŒberprĂŒfen und kann bei Bedarf eine Behandlung verordnen oder die Dosis einer bestehenden Therapie anpassen, da dies fĂŒr die ordnungsgemĂ€ĂŸe Wirkung von Ngenla erforderlich sein könnte.
  • wenn Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut ein Prader-Willi-Syndrom haben bzw. hat, sollten Sie bzw. sollte das Kind in Ihrer Obhut nicht mit Ngenla behandelt werden, es sei denn, Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut haben bzw. hat einen Wachstumshormonmangel.
  • Ihr Arzt sollte Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut wĂ€hrend der Behandlung mit Ngenla auf erhöhte Blutzuckerspiegel (HyperglykĂ€mie) ĂŒberwachen. Wenn Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut mit Insulin oder anderen Arzneimitteln gegen Diabetes behandelt werden bzw. wird, muss Ihr Arzt die Insulindosis möglicherweise anpassen. Wenn Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut Diabetes und eine damit in Verbindung stehende schwere/ sich verschlechternde Augenerkrankung haben bzw. hat, sollten Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut nicht mit Ngenla behandelt werden.
  • wenn Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut jemals einen Tumor (eine Krebserkrankung) jeglicher Art hatten bzw. hatte.
  • wenn Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut Sehstörungen, starke oder hĂ€ufige Kopfschmerzen in Verbindung mit Unwohlsein (Übelkeit), Erbrechen oder Verlust von Muskelkontrolle oder Koordination von beabsichtigten Bewegungen haben bzw. hat, wie Laufen oder Aufheben von GegenstĂ€nden, Schwierigkeiten beim Sprechen, der Augenbewegung oder beim Schlucken, insbesondere zu Beginn der Behandlung, informieren Sie bitte sofort Ihren Arzt. Dies könnten Anzeichen eines vorĂŒbergehend erhöhten Hirndrucks (intrakranielle Hypertonie) sein.
  • wenn Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut eine schwerwiegende Erkrankung haben bzw. hat (z. B. Komplikationen nach einer Operation am offenen Herzen oder im Bauchraum, akutes

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Atemversagen, Mehrfachunfalltrauma oder Ähnliches). Wenn bei Ihnen bzw. beim Kind in Ihrer Obhut ein grĂ¶ĂŸerer operativer Eingriff bevorsteht oder vorgenommen wurde oder Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut aus irgendeinem Grund stationĂ€r ins Krankenhaus aufgenommen werden bzw. wird, sagen Sie bitte dem behandelnden Arzt und allen anderen Ärzten, denen Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut vorgestellt werden bzw. wird, dass Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut Wachstumshormone erhalten bzw. erhĂ€lt.

  • wenn Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut wĂ€hrend der Behandlung mit Ngenla sehr starke Bauchschmerzen entwickeln bzw. entwickelt. Dies könnte ein Symptom einer BauchspeicheldrĂŒsenentzĂŒndung sein.
  • wenn Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut eine seitliche KrĂŒmmung der WirbelsĂ€ule (Skoliose) bemerken bzw. bemerkt, mĂŒssen Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut hĂ€ufig vom Arzt untersucht werden.
  • wenn Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut wĂ€hrend des Wachstums ein Hinken oder Schmerzen in der HĂŒfte oder im Knie entwickeln bzw. entwickelt, sollten Sie bzw. sollte das Kind in Ihrer Obhut umgehend Ihren Arzt konsultieren. Es könnte sich um Symptome von Knochenstörungen in der HĂŒfte handeln, die in Phasen schnellen Wachstums auftreten können.
  • wenn Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut orale VerhĂŒtungsmittel oder eine Hormonersatztherapie mit Östrogenen einnehmen bzw. einnimmt oder absetzen bzw. absetzt, kann Ihr Arzt empfehlen, die Dosis von Ngenla anzupassen.

Anwendung von Ngenla zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut andere Arzneimittel anwenden bzw. anwendet, kĂŒrzlich andere Arzneimittel angewendet haben bzw. hat oder beabsichtigen bzw. beabsichtigt, andere Arzneimittel anzuwenden.

  • Wenn Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut eine Ersatztherapie mit KortikosteroidprĂ€paraten (Glukokortikoiden) erhalten bzw. erhĂ€lt, könnten diese die Wirkung von Ngenla auf das Wachstum reduzieren. In diesem Fall sollten Sie bzw. sollte das Kind in Ihrer Obhut regelmĂ€ĂŸig Ihren Arzt aufsuchen, da die Glukokortikoid-Dosis möglicherweise angepasst werden muss.
  • Wenn Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut mit Insulin oder anderen Arzneimitteln gegen Diabetes behandelt werden bzw. wird, sollten Sie Ihren Arzt konsultieren, da Sie bzw. Ihr Arzt die Dosis möglicherweise anpassen mĂŒssen bzw. muss.
  • Wenn Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut mit SchilddrĂŒsenhormonen behandelt werden bzw. wird, muss Ihr Arzt die Dosis möglicherweise anpassen.
  • Wenn Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut Östrogene zur Einnahme erhalten bzw. erhĂ€lt, sollten Sie Ihren Arzt konsultieren, da die Ngenla-Dosis bei Ihnen bzw. dem Kind in Ihrer Obhut möglicherweise angepasst werden muss.
  • Wenn Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut Ciclosporin (ein Arzneimittel zur SchwĂ€chung des Immunsystems nach einer Transplantation) erhalten bzw. erhĂ€lt, sollten Sie Ihren Arzt konsultieren, da Ihr Arzt die Dosis möglicherweise anpassen muss.
  • Wenn Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie (Antikonvulsiva) erhalten bzw. erhĂ€lt, sollten Sie Ihren Arzt konsultieren, da Ihr Arzt die Dosis möglicherweise anpassen muss.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut schwanger sind oder stillen bzw. schwanger ist oder stillt, oder wenn Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut vermuten bzw. vermutet, schwanger zu sein oder beabsichtigen bzw. beabsichtigt, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Ngenla wurde nicht bei schwangeren Frauen getestet, und es ist nicht bekannt, ob das Arzneimittel Ihrem ungeborenen Baby schaden kann. Eine Anwendung von Ngenla wĂ€hrend der Schwangerschaft sollte somit vermieden werden. Wenn Sie schwanger werden könnten, sollten Sie Ngenla nicht verwenden, sofern Sie keine zuverlĂ€ssige VerhĂŒtungsmethode anwenden.

Es ist nicht bekannt, ob Somatrogon beim Menschen in die Muttermilch ĂŒbergeht. Informieren Sie bitte Ihren Arzt bzw. den Arzt des Kindes in Ihrer Obhut, wenn Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut stillen bzw. stillt oder beabsichtigen bzw. beabsichtigt zu stillen. Ihr Arzt wird Sie bzw. das Kind in

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Ihrer Obhut dann bei der Entscheidung ĂŒber ein mögliches Abstillen bzw. ein mögliches Beenden der Behandlung mit Ngenla unter AbwĂ€gung des Nutzens des Stillens fĂŒr das Baby und des Nutzens von Ngenla fĂŒr Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut unterstĂŒtzen.

VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

Ngenla hat keinen Einfluss auf die VerkehrstĂŒchtigkeit und die FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen.

Ngenla enthÀlt Natrium

Dieses Arzneimittel enthĂ€lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.

Ngenla enthÀlt Metacresol

Ngenla enthĂ€lt das Konservierungsmittel Metacresol. In sehr seltenen FĂ€llen kann es im Zusammenhang mit Metacresol zu einer EntzĂŒndung (Schwellung) in den Muskeln kommen. Wenn es bei Ihnen bzw. beim Kind in Ihrer Obhut zu Muskelschmerzen oder Schmerzen an der Injektionsstelle kommt, benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt.

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Wie wird es angewendet?

Das Arzneimittel wird nur von einem Arzt verordnet, der Erfahrung mit der Behandlung mit Wachstumshormonen hat und Ihre Diagnose bzw. die Diagnose des Kindes in Ihrer Obhut bestÀtigt hat.

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Ihr Arzt entscheidet, welche Dosis Ngenla injiziert wird.

Empfohlene Dosierung

Ihr Arzt berechnet Ihre Ngenla-Dosis anhand Ihres Körpergewichts in Kilogramm. Die empfohlene Dosis betrĂ€gt 0,66 mg pro kg Körpergewicht einmal wöchentlich. Wenn Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut zuvor tĂ€gliche Injektionen mit Wachstumshormon erhalten haben bzw. hat, wird Ihr Arzt Sie anweisen, mit der ersten Dosis Ngenla bis zum Tag nach der letzten tĂ€glichen Injektion zu warten und Ngenla anschließend einmal wöchentlich zu verabreichen.

Ändern Sie die Dosierung nicht ohne vorherige RĂŒcksprache mit Ihrem Arzt.

Wie wird Ngenla verabreicht?

  • Ngenla ist als Fertigpen in 2 verschiedenen GrĂ¶ĂŸen erhĂ€ltlich (Ngenla 24 mg und Ngenla
    60 mg). Je nach empfohlener Dosis verordnet Ihnen Ihr Arzt bzw. der Arzt des Kindes in Ihrer Obhut die am besten geeignete Pen-GrĂ¶ĂŸe (siehe Abschnitt 6 „Inhalt der Packung und weitere Informationen“).
  • Bevor Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut den Pen zum ersten Mal verwenden bzw. verwendet, zeigt Ihnen der Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wie der Pen verwendet wird. Ngenla wird mit einem Fertigpen als Injektion unter die Haut verabreicht (subkutane Injektion). Injizieren Sie Ngenla nicht in eine Vene oder einen Muskel.
  • Ngenla wird am besten in den Bauch, den Oberschenkel, das GesĂ€ĂŸ oder den Oberarm injiziert. Injektionen in den Oberarm oder in das GesĂ€ĂŸ sollten von der Betreuungsperson gegeben werden.
  • WĂ€hlen Sie fĂŒr jede Verabreichung einer Dosis eine andere Stelle Ihres Körpers bzw. des Körpers des Kindes in Ihrer Obhut.
  • Falls fĂŒr die Verabreichung der vollstĂ€ndigen Dosis mehr als eine Injektion erforderlich ist, sollte fĂŒr jede Injektion eine andere Injektionsstelle gewĂ€hlt werden.

Eine genaue Gebrauchsanweisung fĂŒr den Fertigpen finden Sie am Ende der Packungsbeilage.

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Zeitpunkt der Injektion von Ngenla

Das Arzneimittel muss einmal wöchentlich jeweils am selben Wochentag angewendet werden.

Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut sollten bzw. sollte sich notieren, an welchem Wochentag Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut Ngenla anwenden bzw. anwendet, um die einmal wöchentliche Injektion nicht zu vergessen.

Falls notwendig, kann der Wochentag der Injektion des Arzneimittels geÀndert werden, sofern seit der letzten Injektion mindestens 3 Tage vergangen sind. Nach der Auswahl des neuen Wochentags wird das Arzneimittel dann weiter einmal wöchentlich an diesem Tag verabreicht.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von Ngenla angewendet haben, als Sie sollten

Wenn Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut eine grĂ¶ĂŸere Menge Ngenla injiziert haben bzw. hat, als Sie bzw. es sollten bzw. sollte, informieren Sie umgehend Ihren Arzt. da möglicherweise Ihr Blutzuckerspiegel bzw. der Blutzuckerspiegel des Kindes in Ihrer Obhut geprĂŒft werden sollte.

Wenn Sie die Anwendung von Ngenla vergessen haben

Wenn Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut die Injektion einer Dosis vergessen haben bzw. hat und:

  • falls seit der letzten geplanten Injektion von Ngenla höchstens 3 Tage vergangen sind, wenden Sie Ngenla an, sobald es Ihnen einfĂ€llt. Injizieren Sie die nĂ€chste Dosis dann anschließend wie gewohnt am vorgesehenen Wochentag.
  • falls mehr als 3 Tage seit der letzten vorgesehenen Injektion von Ngenla vergangen sind, dann lassen Sie die vergessene Dosis aus. Injizieren Sie die nĂ€chste Dosis anschließend wie gewohnt am vorgesehenen Wochentag. Es sollte stets derselbe Wochentag fĂŒr die Injektion beibehalten werden.

Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

Wenn Sie die Anwendung von Ngenla abbrechen

Brechen Sie die Anwendung dieses Arzneimittels nicht ab, ohne vorher mit Ihrem Arzt RĂŒcksprache zu halten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

Sehr hÀufig: kann mehr als 1 Behandelten von 10 betreffen

  • Kopfschmerzen
  • Blutung, EntzĂŒndung, Jucken, Schmerzen, Rötung, Wundsein, Stechen, Druckschmerz oder WĂ€rme an der Injektionsstelle (Reaktionen an der Injektionsstelle)
  • Fieber (Pyrexie)

HĂ€ufig: kann bis zu 1 Behandelten von 10 betreffen

  • Verringerung der Anzahl der roten Blutkörperchen im Blut (AnĂ€mie)
  • Erhöhung der Anzahl von Eosinophilen im Blut (Eosinophilie)
  • verringertes SchilddrĂŒsenhormon im Blut (SchilddrĂŒsenunterfunktion bzw. Hypothyreose)-
  • allergische EntzĂŒndung der Bindehaut, d. h. der durchsichtigen Schleimhaut außen auf dem Augapfel (allergische Konjunktivitis)
  • Gelenkschmerzen (Arthralgie)
  • Schmerzen in Armen oder Beinen (Schmerzen in den ExtremitĂ€ten) -

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Gelegentlich: kann bis zu 1 Behandelten von 100 betreffen

  • Die Nebennieren produzieren nicht ausreichend Steroidhormone (Nebenniereninsuffizienz).
  • Ausschlag

Andere mögliche Nebenwirkungen, die nicht bei Ngenla, aber im Zusammenhang mit anderen Wachstumshormonbehandlungen gemeldet wurden:

  • Gewebewachstum (Krebsgewebe oder kein Krebsgewebe)
  • Typ-2-Diabetes
  • Hirndruckerhöhung (verursacht Symptome wie starke Kopfschmerzen, Sehstörungen oder Erbrechen)
  • Taubes GefĂŒhl oder Kribbeln
  • Gelenk- oder Muskelschmerzen
  • BrustvergrĂ¶ĂŸerung bei Jungen und MĂ€nnern
  • Hautausschlag, Rötung und Jucken
  • Wassereinlagerung (Ă€ußert sich in Form von geschwollenen Fingern oder Knöcheln)
  • Gesichtsschwellung
  • Pankreatitis (verursacht Symptome wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall)

In sehr seltenen FĂ€llen kann es durch Metacresol zu einer EntzĂŒndung (Schwellung) in den Muskeln kommen. Wenn Sie oder das Kind in Ihrer Obhut Muskelschmerzen oder Schmerzen an der Injektionsstelle haben bzw. hat, informieren Sie bitte Ihren Arzt.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie bzw. das Kind in Ihrer Obhut Nebenwirkungen bemerken bzw. bemerkt, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt ĂŒber das in Anhang V aufgefĂŒhrte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Pen-Etikett und dem Umkarton nach „Verwendbar bis“/„Verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Der Fertigpen sollte nicht lÀnger als 28 Tage nach der ersten Anwendung verwendet werden.

Vor der ersten Anwendung von Ngenla

  • Im KĂŒhlschrank lagern (2 °C – 8 °C).
  • Ngenla im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schĂŒtzen.
  • Nehmen Sie Ngenla vor der Anwendung aus dem KĂŒhlschrank. Ngenla kann bis zu 4 Stunden lang bei Raumtemperatur (bis zu 32 °C) aufbewahrt werden.
  • Arzneimittel nicht verwenden, wenn die Lösung trĂŒbe oder dunkelgelb aussieht. Arzneimittel nicht verwenden, wenn Schwebeteilchen oder Partikel zu sehen sind.
  • Nicht schĂŒtteln. Durch SchĂŒtteln kann das Arzneimittel beschĂ€digt werden.

Nach der ersten Anwendung von Ngenla

  • Innerhalb von 28 Tagen nach der ersten Anwendung aufbrauchen. Im KĂŒhlschrank lagern (2 °C – 8 °C). Nicht einfrieren.
  • Bewahren Sie Ngenla mit aufgesetzter Verschlusskappe des Fertigpens auf, um den Inhalt vor Licht zu schĂŒtzen.
  • Fertigpen nicht mit angebrachter Nadel aufbewahren.

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  • Pen nach der letzten Dosis entsorgen, auch wenn noch nicht verwendetes Arzneimittel enthalten ist.
  • Ngenla kann bis zu 4 Stunden bei Raumtemperatur (bis 32 °C) aufbewahrt werden, wobei jede Injektion maximal 5-mal erfolgen darf. Legen Sie Ngenla nach jeder Anwendung wieder in den KĂŒhlschrank.
  • Pen bei jeder Anwendung nicht lĂ€nger als 4 Stunden der Raumtemperatur aussetzen.
  • Pen nicht in Umgebungen aufbewahren, in denen die Temperatur auf ĂŒber 32 °C ansteigen kann.
  • Wenn mehr als 28 Tage seit der ersten Anwendung des Pens vergangen sind, entsorgen Sie den Pen, selbst wenn er noch nicht verwendetes Arzneimittel enthĂ€lt. Wenn der Pen Temperaturen von ĂŒber 32 °C ausgesetzt war, bei jeder Anwendung lĂ€nger als 4 Stunden außerhalb des KĂŒhlschranks aufbewahrt oder insgesamt 5-mal verwendet wurde, entsorgen Sie ihn, selbst wenn er noch nicht verwendetes Arzneimittel enthĂ€lt.

Damit Sie sich besser daran erinnern können, wann der Pen entsorgt werden muss, können Sie das Datum der ersten Anwendung auf dem Etikett auf dem Pen eintragen.

Nachdem alle Dosen korrekt verabreicht wurden, kann eine kleine Menge des Arzneimittels im Pen verbleiben. Versuchen Sie nicht, das restliche Arzneimittel zu verwenden. Nach Verabreichung der letzten Dosis muss der Pen ordnungsgemĂ€ĂŸ entsorgt werden.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Ngenla enthÀlt

Der Wirkstoff ist Somatrogon.

Ngenla 24 mg Injektionslösung im Fertigpen 1 ml Lösung enthÀlt 20 mg Somatrogon.

Jeder Fertigpen enthÀlt 24 mg Somatrogon in 1,2 ml Lösung. Jeder Fertigpen gibt in einer Einzelinjektion Dosen von 0,2 mg bis 12 mg in Schritten von 0,2 mg ab.

Ngenla 60 mg Injektionslösung im Fertigpen 1 ml Lösung enthÀlt 50 mg Somatrogon.

Jeder Fertigpen enthÀlt 60 mg Somatrogon in 1,2 ml Lösung. Jeder Fertigpen gibt in einer Einzelinjektion Dosen von 0,5 mg bis 30 mg in Schritten von 0,5 mg ab.

Die sonstigen Bestandteile sind: Natriumcitrat, ZitronensĂ€ure-Monohydrat, L-Histidin, Natriumchlorid (siehe Abschnitt 2 „Ngenla enthĂ€lt Natrium“), Poloxamer 188, Metacresol, Wasser fĂŒr Injektionszwecke.

Wie Ngenla aussieht und Inhalt der Packung

Ngenla ist eine klare und farblose bis leicht hellgelbe Injektionslösung (Injektion) in einem Fertigpen.

Ngenla 24 mg Injektionslösung ist in PackungsgrĂ¶ĂŸen mit jeweils 1 Fertigpen erhĂ€ltlich. Die Verschlusskappe des Pens, das Dosierrad und das Etikett sind violett.

Ngenla 60 mg Injektionslösung ist in PackungsgrĂ¶ĂŸen mit jeweils 1 Fertigpen erhĂ€ltlich. Die Verschlusskappe des Pens, das Dosierrad und das Etikett sind blau.

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Pharmazeutischer Unternehmer

Pfizer Europe MA EEIG Boulevard de la Plaine 17 1050 BrĂŒssel

Belgien

Hersteller

Pfizer Manufacturing Belgium NV

Rijksweg 12

Puurs, 2870

Belgien

Falls Sie weitere Informationen ĂŒber das Arzneimittel wĂŒnschen, setzen Sie sich bitte mit dem örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung:

België/Belgique/Belgien

Luxembourg/Luxemburg

Pfizer NV/SA

TĂ©l/Tel: +32 (0)2 554 62 11

Đ‘ŃŠĐ»ĐłĐ°Ń€ĐžŃ

ПфаĐčзДр ЛюĐșŃĐ”ĐŒĐ±ŃƒŃ€Đł САРЛ, ĐšĐ»ĐŸĐœ Đ‘ŃŠĐ»ĐłĐ°Ń€ĐžŃ йДл.: +359 2 970 4333

Česká republika

Pfizer, spol. s r.o.

Tel: +420 283 004 111

Danmark

Pfizer ApS

Tlf: +45 44 20 11 00

Deutschland

PFIZER PHARMA GmbH

Tel.: +49 (0)30 550055-51000

Eesti

Pfizer Luxembourg SARL Eesti filiaal Tel: +372 666 7500

ΕλλΏΎα

Pfizer Î•Î»Î»ÎŹÏ‚ Α.Ε. ΀ηλ: +30 210 6785800

España

Pfizer S.L.

Tel: +34 91 490 99 00

France

Pfizer

TĂ©l: +33 (0)1 58 07 34 40

Lietuva

Pfizer Luxembourg SARL filialas Lietuvoje Tel.:+370 5 251 4000

MagyarorszĂĄg

Pfizer Kft.

Tel.: + 36 1 488 37 00

Malta

Vivian Corporation Ltd.

Tel: +356 21344610

Nederland

Pfizer bv

Tel: +31 (0)800 63 34 636

Norge

Pfizer AS

Tlf: +47 67 52 61 00

Österreich

Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H. Tel: +43 (0)1 521 15-0

Polska

Pfizer Polska Sp. z o.o.

Tel.: +48 22 335 61 00

Portugal

LaboratĂłrios Pfizer, Lda.

Tel: +351 21 423 5500

RomĂąnia

Pfizer Romania S.R.L.

Tel: +40 (0)21 207 28 00

60

Hrvatska Slovenija
Pfizer Croatia d.o.o. Pfizer Luxembourg SARL
Tel: +385 1 3908 777 Pfizer, podruĆŸnica za svetovanje s področja
  farmacevtske dejavnosti, Ljubljana
  Tel: +386 (0)1 52 11 400
Ireland SlovenskĂĄ republika
Pfizer Healthcare Ireland Pfizer Luxembourg SARL, organizačnĂĄ zloĆŸka
Tel: 1800 633 363 (toll free) Tel: + 421 2 3355 5500
Tel: +44 (0)1304 616161  
Ísland Suomi/Finland
Icepharma hf. Pfizer Oy
SĂ­mi: +354 540 8000 Puh/Tel: +358 (0)9 430 040
Italia Sverige
Pfizer S.r.l. Pfizer AB
Tel: +39 06 33 18 21 Tel: +46 (0)8 550 520 00
ÎšÏÏ€ÏÎżÏ‚ United Kingdom (Northern Ireland)
Pfizer Î•Î»Î»ÎŹÏ‚ Α.Ε. (Cyprus Branch) Pfizer Limited
΀ηλ: +357 22817690 Tel: +44 (0)1304 616161
Latvija  
Pfizer Luxembourg SARL filiāle Latvijā  
Tel: +371 670 35 775  

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im

Weitere Informationsquellen

AusfĂŒhrliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der EuropĂ€ischen Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu verfĂŒgbar.

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Suchtgift Nein
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden