RXULTI 1 mg Filmtabletten

Abbildung RXULTI 1 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Brexpiprazol
Zulassungsland EuropĂ€ische Union (Österreich)
Hersteller Otsuka Pharmaceutical Netherlands B.V.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 26.07.2018
ATC Code N05AX16
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

Zulassungsinhaber

Otsuka Pharmaceutical Netherlands B.V.

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
RXULTI 0,25 mg Filmtabletten Brexpiprazol Otsuka Pharmaceutical Netherlands B.V.
RXULTI 0,5 mg Filmtabletten Brexpiprazol Otsuka Pharmaceutical Netherlands B.V.
RXULTI 3 mg Filmtabletten Brexpiprazol Otsuka Pharmaceutical Netherlands B.V.
RXULTI 2 mg Filmtabletten Brexpiprazol Otsuka Pharmaceutical Netherlands B.V.
RXULTI 4 mg Filmtabletten Brexpiprazol Otsuka Pharmaceutical Netherlands B.V.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

RXULTI enthÀlt den Wirkstoff Brexpiprazol, der zu einer Gruppe von Arzneimitteln gehört, die Antipsychotika genannt werden.

Es wird angewendet zur Behandlung von Schizophrenie bei erwachsenen Patienten, einer Erkrankung, die durch Symptome wie das Hören, Sehen oder FĂŒhlen von Dingen, die nicht vorhanden sind, Misstrauen, zusammenhanglose Sprechweise, wirres Verhalten und eine verflachte Stimmungslage gekennzeichnet ist. Personen mit dieser Erkrankung können sich auch deprimiert, schuldig, Ă€ngstlich oder angespannt fĂŒhlen.

WĂ€hrend Ihrer Behandlung kann RXULTI dabei helfen, die Symptome zu kontrollieren und einen RĂŒckfall zu vermeiden.

Anzeige

Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

RXULTI darf nicht eingenommen werden

wenn Sie allergisch gegen Brexpiprazol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn

  • bei Ihnen eine Kombination aus Fieber, Schwitzen, beschleunigter Atmung, Muskelsteifigkeit und Benommenheit oder SchlĂ€frigkeit (hierbei kann es sich um Anzeichen des malignen neuroleptischen Syndroms handeln) vorliegt.
  • Sie daran denken oder sich danach fĂŒhlen, sich selbst zu verletzen oder Suizid zu begehen. Suizidgedanken und -verhalten sind zu Beginn der Behandlung wahrscheinlicher.
  • oder Ihre Familie/Ihr Betreuer bemerken, dass Sie einen Drang oder ein Verlangen nach ungewöhnlichen Verhaltensweisen entwickeln, und dass Sie dem Impuls, dem Trieb oder der Versuchung nicht widerstehen können, bestimmte Dinge zu tun, die Ihnen oder anderen schaden könnten. Diese sogenannten Impulskontrollstörungen können sich in Verhaltensweisen wie Spielsucht, Essattacken, ĂŒbermĂ€ĂŸigem Geldausgeben oder ĂŒbersteigertem Sexualtrieb Ă€ußern oder darin, dass Sie von vermehrten sexuellen Gedanken oder GefĂŒhlen beherrscht werden. Möglicherweise muss Ihr Arzt dann Ihre Dosis anpassen oder die Behandlung abbrechen.
  • Sie Probleme beim Schlucken haben.
  • die Anzahl weißer Blutzellen in Ihrem Blut niedrig ist oder frĂŒher bereits niedrig war und bei Ihnen Fieber oder ein anderes Anzeichen einer Infektion auftritt. Dies kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn bereits frĂŒher andere Arzneimittel die Anzahl der weißen Blutzellen gesenkt haben. Ihr Arzt wird regelmĂ€ĂŸig die Anzahl der weißen Blutzellen in Ihrem Blut messen, um das Risiko fĂŒr Erkrankungen, die Leukopenie, Neutropenie und Agranulozytose genannt werden, zu minimieren. Es ist wichtig, dass Ihr Blut in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden untersucht wird, da diese Erkrankungen lebensbedrohlich sein können. Wenn die Anzahl der weißen Blutzellen in Ihrem Blut zu niedrig ist, wird Ihr Arzt die Behandlung sofort beenden.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie RXULTI einnehmen oder wÀhrend der Behandlung, wenn

  • Sie Herzprobleme haben oder hatten oder in Ihrer Krankengeschichte ein Schlaganfall bekannt ist, besonders wenn Sie wissen, dass bei Ihnen andere Risikofaktoren fĂŒr einen Schlaganfall bestehen.
  • bei Ihnen Demenz (Verlust des GedĂ€chtnisses und anderer geistiger FĂ€higkeiten) vorliegt, insbesondere wenn Sie Ă€lter sind.
  • Sie einen unregelmĂ€ĂŸigen Herzschlag haben oder bei irgendjemandem in Ihrer Familie ein unregelmĂ€ĂŸiger Herzschlag bekannt ist (einschließlich einer sogenannten VerlĂ€ngerung des QT- Intervalls, die im EKG festgestellt wird). Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, von denen bekannt ist, dass sie das QT-Intervall verlĂ€ngern können.
  • bei Ihnen eine Störung des Elektrolythaushalts vorliegt (Probleme mit der Menge von Salzen in Ihrem Blut).
  • bei ihnen ein niedriger oder hoher Blutdruck vorliegt.
  • in Ihrer Krankengeschichte oder in der Krankengeschichte eines Ihrer Familienmitglieder Blutgerinnsel bekannt sind, da Arzneimittel zur Behandlung von Schizophrenie mit der Bildung von Blutgerinnseln in Zusammenhang gebracht wurden.
  • es bei Ihnen beim Aufstehen aufgrund eines Blutdruckabfalls zu Schwindel kommt, der einen Ohnmachtsanfall hervorrufen kann.
  • Sie jemals Bewegungsprobleme hatten, die als extrapyramidale Symptome (EPS) bekannt sind. Dazu gehören ruckartige Bewegungen, KrĂ€mpfe, Unruhe oder langsame Bewegungen.
  • bei Ihnen jemals UnruhezustĂ€nde oder die UnfĂ€higkeit, stillzusitzen, aufgetreten sind oder dies bei Ihnen neu auftritt. Diese Symptome können zu Beginn der Behandlung auftreten. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn dies geschieht.
  • bei Ihnen Diabetes oder Risikofaktoren fĂŒr Diabetes (z. B. Fettleibigkeit, oder Diabetes in der Krankengeschichte eines Ihrer Familienmitglieder) vorliegen. Ihr Arzt muss dann regelmĂ€ĂŸig Ihren Blutzuckerspiegel ĂŒberprĂŒfen, da dieser durch dieses Arzneimittel erhöht sein könnte.
    Anzeichen fĂŒr einen hohen Blutzuckerspiegel sind ĂŒbermĂ€ĂŸiger Durst, das Ausscheiden großer Harnmengen, ein gesteigerter Appetit sowie SchwĂ€chegefĂŒhl.
  • in Ihrer Krankengeschichte KrampfanfĂ€lle oder Epilepsie bekannt sind.
  • Sie jemals Nahrung, MagensĂ€ure oder Speichel in Ihre Lungen eingeatmet haben, was zu einer Erkrankung namens Aspirationspneumonie fĂŒhrte.
  • Sie erhöhte Spiegel des Hormons Prolaktin oder einen Tumor in Ihrer HirnanhangsdrĂŒse haben.

Gewichtszunahme

Dieses Arzneimittel kann zu einer deutlichen Gewichtszunahme fĂŒhren, was Einfluss auf Ihre Gesundheit haben könnte. Ihr Arzt wird daher regelmĂ€ĂŸig Ihr Gewicht und Ihre Blutfettwerte ĂŒberprĂŒfen.

Körpertemperatur

WĂ€hrend der Einnahme von RXULTI sollten Sie eine Überhitzung Ihres Körpers oder FlĂŒssigkeitsmangel vermeiden. Vermeiden Sie anstrengendes Training und trinken Sie reichlich Wasser.

Kinder und Jugendliche

Dieses Arzneimittel darf von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht eingenommen werden. Bei diesen Patienten wurden die Sicherheit und Wirksamkeit des Arzneimittels nicht untersucht.

Einnahme von RXULTI zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kĂŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

RXULTI kann die Wirkung von Arzneimitteln verstÀrken, die den Blutdruck senken. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Arzneimittel zur Blutdruckeinstellung einnehmen.

Wenn Sie RXULTI zusammen mit anderen Arzneimitteln einnehmen, kann es erforderlich sein, dass der Arzt Ihre Dosis von RXULTI oder die der anderen Arzneimittel Àndern muss. Es ist besonders wichtig, Ihrem Arzt mitzuteilen, ob Sie die folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen (z. B. Chinidin),
  • Antidepressiva oder pflanzliche Arzneimittel, die zur Behandlung von Depressionen und AngstzustĂ€nden eingesetzt werden (z. B. Fluoxetin, Paroxetin, Johanniskraut),
  • Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen (z. B. Ketoconazol, Itraconazol),
  • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion (z. B. Efavirenz, Nevirapin und Protease-Inhibitoren, wie z. B. Indinavir, Ritonavir),
  • Antikonvulsiva, die zur Behandlung von Epilepsie eingesetzt werden,
  • Antibiotika zur Behandlung von bakteriellen Infektionen (z. B. Clarithromycin),
  • bestimmte Antibiotika zur Behandlung der Tuberkulose (z. B. Rifampicin),
  • Arzneimittel, von denen bekannt ist, dass sie das QT-Intervall (eine wichtige MessgrĂ¶ĂŸe bei der Bestimmung der Herzfunktion in einem Elektrokardiogramm [EKG]) verlĂ€ngern,
  • Arzneimittel, welche die Salzkonzentrationen in Ihrem Körper verĂ€ndern (fĂŒhrt zum sogenannten Elektrolytungleichgewicht),
  • Arzneimittel, die ein Enzym namens Kreatinphosphokinase (CPK) erhöhen,
  • Arzneimittel, die auf das zentrale Nervensystem wirken.

Einnahme von RXULTI zusammen mit Nahrungsmitteln und Alkohol

RXULTI kann zu den Mahlzeiten oder unabhÀngig davon eingenommen werden. Alkohol sollte vermieden werden, da es die Wirkung dieses Arzneimittels beeinflussen kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Die Einnahme von RXULTI wĂ€hrend der Schwangerschaft wird nicht empfohlen. Wenn Sie im gebĂ€rfĂ€higen Alter sind, sollten Sie wĂ€hrend der Einnahme von RXULTI zuverlĂ€ssige VerhĂŒtungsmethoden anwenden. Bei Babys von MĂŒttern, die dieses Arzneimittel wĂ€hrend der letzten drei Monate der Schwangerschaft einnahmen, können folgende Symptome auftreten: Zittern, Muskelsteifheit und/oder MuskelschwĂ€che, SchlĂ€frigkeit, Ruhelosigkeit, Atembeschwerden und Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme. Wenn Ihr Baby eines dieser Symptome entwickelt, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Wenn Sie RXULTI einnehmen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt ĂŒber Möglichkeiten, wie Sie Ihr Kind am besten ernĂ€hren können. Ihr Arzt wird dabei sowohl den Nutzen der Therapie fĂŒr Sie als auch den Nutzen des Stillens fĂŒr Ihr Kind berĂŒcksichtigen.

VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

Es ist möglich, dass das Arzneimittel Ihre VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen beeintrĂ€chtigen könnte. Stellen Sie sicher, dass Sie sich nicht benommen oder schlĂ€frig fĂŒhlen, bevor Sie ein Fahrzeug fĂŒhren oder Maschinen bedienen. Sie dĂŒrfen kein Fahrzeug fĂŒhren und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen, bis Sie wissen, dass dieses Arzneimittel keine einschrĂ€nkende Auswirkung auf Sie hat.

RXULTI enthÀlt Lactose

Bitte nehmen Sie RXULTI daher erst nach RĂŒcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer UnvertrĂ€glichkeit gegenĂŒber bestimmten Zuckern leiden.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Ihr Arzneimittel wird Ihnen ĂŒblicherweise in steigenden Dosierungen wie folgt verordnet werden:

  • nehmen Sie an den ersten 4 Tagen eine 1 mg Filmtablette pro Tag ein,
  • nehmen Sie ab Tag 5 bis Tag 7 zwei 1 mg Filmtabletten pro Tag ein,
  • nehmen Sie ab Tag 8 eine Filmtablette pro Tag mit der StĂ€rke ein, die Ihnen Ihr Arzt verordnet.

Ihr Arzt kann Ihnen jedoch eine niedrigere oder höhere Dosis bis zu maximal 4 mg einmal tÀglich verordnen.

Es spielt keine Rolle, ob Sie Ihr Arzneimittel mit dem Essen oder auf nĂŒchternen Magen einnehmen.

Wenn Sie vor dem Beginn der Behandlung mit RXULTI ein anderes Arzneimittel zur Behandlung von Schizophrenie eingenommen haben, wird Ihr Arzt entscheiden, ob das andere Arzneimittel schrittweise oder sofort abgesetzt werden muss und wie die RXULTI-Dosis angepasst wird. Ihr Arzt wird Ihnen auch sagen, wie Sie vorgehen mĂŒssen, wenn Sie von RXULTI zu einem anderen Arzneimittel wechseln.

Patienten mit Nierenproblemen

Wenn Sie Nierenprobleme haben, wird Ihr Arzt möglicherweise die Dosis Ihres Arzneimittels anpassen.

Patienten mit Leberproblemen

Wenn Sie Leberprobleme haben, wird Ihr Arzt möglicherweise die Dosis Ihres Arzneimittels anpassen.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von RXULTI eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie mehr als die verordnete Dosis RXULTI eingenommen haben, wenden Sie sich unverzĂŒglich an Ihren Arzt oder an das nĂ€chstgelegene Krankenhaus. Denken Sie daran, die Arzneimittelpackung mitzunehmen, damit deutlich ist, welches Arzneimittel Sie eingenommen haben.

Wenn Sie die Einnahme von RXULTI vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese ein, sobald Sie daran denken. Wenn es jedoch fast schon Zeit fĂŒr Ihre nĂ€chste Dosis ist, lassen Sie die versĂ€umte Dosis aus und setzen Sie die Einnahme wie gewohnt fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Wenn Sie zwei oder mehr Dosen versĂ€umt haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Wenn Sie die Einnahme von RXULTI abbrechen

Wenn Sie die Einnahme dieses Arzneimittels abbrechen, geht die Wirkung des Arzneimittels verloren. Auch wenn es Ihnen besser geht, dĂŒrfen Sie Ihre tĂ€gliche Dosis RXULTI nicht Ă€ndern oder absetzen, es sei denn, Ihr Arzt hat Ihnen dies gesagt, da Ihre Symptome ansonsten zurĂŒckkehren können.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

WĂ€hrend der Behandlung können die folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen auftreten, die dringend medizinisch behandelt werden mĂŒssen.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie Folgendes bemerken:

  • Gedanken oder GefĂŒhle ĂŒber Selbstverletzung oder Suizid oder Suizidversuch (gelegentliche Nebenwirkung - kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen).
  • eine Kombination aus Fieber, Schwitzen, Muskelsteifigkeit und Benommenheit oder SchlĂ€frigkeit. Dies können Anzeichen fĂŒr ein sogenanntes malignes neuroleptisches Syndrom sein (es ist nicht bekannt, wie viele Behandelte davon betroffen sind).
  • Herzrhythmusstörungen, die auf gestörte Nervenimpulse im Herzen zurĂŒckzufĂŒhren sind, ungewöhnliche Messwerte wĂ€hrend einer Herzuntersuchung (EKG) QT-VerlĂ€ngerung - es ist nicht bekannt, wie viele Behandelte davon betroffen sind.
  • Symptome, die mit Blutgerinnseln in den Venen, insbesondere der Beine, zusammenhĂ€ngen (zu den Symptomen gehören Schwellungen, Schmerzen und Rötungen im betroffenen Bein). Solche Blutgerinnsel können durch die BlutgefĂ€ĂŸe in die Lunge wandern und zu Schmerzen im Brustkorb und Schwierigkeiten beim Atmen fĂŒhren (gelegentliche Nebenwirkung - kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen).

Andere Nebenwirkungen

Sehr hÀufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

bei Blutuntersuchungen kann Ihr Arzt möglicherweise grĂ¶ĂŸere Mengen Prolaktin in Ihrem Blut feststellen.

HĂ€ufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Ausschlag,
  • Gewichtszunahme,
  • Akathisie (ein unangenehmes GefĂŒhl innerer Unruhe und unwiderstehliches Verlangen, sich stĂ€ndig zu bewegen),
  • SchwindelgefĂŒhl,
  • Zittern,
  • SchlĂ€frigkeit,
  • Durchfall,
  • Übelkeit,
  • Schmerzen im oberen Bauchbereich,
  • RĂŒckenschmerzen,
  • Schmerzen in Armen oder Beinen oder Armen und Beinen,
  • Ihr Arzt kann bei Blutuntersuchungen grĂ¶ĂŸere Mengen Kreatinkinase (auch Kreatinphosphokinase genannt) in Ihrem Blut feststellen (Enzym, das wichtig fĂŒr Muskelfunktionen ist).

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Allergische Reaktion (z. B. Schwellung im Mund, von Zunge, Gesicht und Hals, Juckreiz,

Nesselsucht),

  • Parkinsonismus - hierbei handelt es sich um einen medizinischen Zustand mit vielen verschiedenen Symptomen. Zu den Symptomen gehören: weniger oder verlangsamte Bewegungen, Langsamkeit beim Denken, ruckartige Bewegung beim Beugen von Gliedmaßen (Negro-Zeichen), schlurfende Schritte, Zittern, wenig oder keine Mimik im Gesicht, Muskelsteifigkeit, Speichelfluss,
  • Schwindel beim Aufstehen aufgrund eines Blutdruckabfalls, was einen Ohnmachtsanfall hervorrufen kann,
  • Husten,
  • ZahnfĂ€ule oder -höhlen (Karies),
  • BlĂ€hungen,
  • Muskelschmerzen,
  • erhöhter Blutdruck,
  • bei Blutuntersuchungen kann Ihr Arzt möglicherweise grĂ¶ĂŸer Mengen Triglyzeride in Ihrem Blut feststellen,
  • bei Blutuntersuchungen kann Ihr Arzt möglicherweise einen Anstieg von Leberenzymen feststellen.

Andere Nebenwirkungen (es ist nicht bekannt, wie viele Behandelte davon betroffen sind):

  • Krampfanfall,
  • MuskelschwĂ€che, -empfindlichkeit oder -schmerzen, und insbesondere dann, wenn Sie sich zur selben Zeit unwohl fĂŒhlen, eine hohe Temperatur oder dunklen Urin haben, Dies kann auf einen krankhaften Abbau der Muskulatur zurĂŒckzufĂŒhren sein, was lebensbedrohlich sein und zu Nierenproblemen fĂŒhren kann (eine Erkrankung namens Rhabdomyolyse).
  • Entzugserscheinungen bei Neugeborenen, wenn deren Mutter wĂ€hrend der Schwangerschaft dieses Arzneimittel eingenommen hat,
  • UnfĂ€higkeit, dem Impuls, dem Trieb oder der Versuchung zu widerstehen, bestimmte Dinge zu tun, die Ihnen selbst oder anderen schaden könnten, z. B.:
    • Spielsucht, ohne RĂŒcksicht auf ernste persönliche oder familiĂ€re Konsequenzen,
    • verĂ€ndertes oder vermehrtes sexuelles Interesse und Verhalten, das Sie oder andere stark beunruhigt, z. B. ein verstĂ€rkter Sexualtrieb,
    • unkontrollierbares zwanghaftes Einkaufen,
    • Essattacken (Verzehr großer Mengen in kurzer Zeit) oder zwanghaftes Essen (Verzehr grĂ¶ĂŸerer Nahrungsmengen als normal und ĂŒber das SĂ€ttigungsgefĂŒhl hinaus).

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn eine dieser Verhaltensweisen bei Ihnen auftritt. Er/Sie wird mit Ihnen besprechen, wie diese Symptome kontrolliert oder eingedÀmmt werden können.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt ĂŒber das in Anhang V aufgefĂŒhrte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

FĂŒr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

Anzeige

Weitere Informationen

Was RXULTI Filmtabletten enthalten

  • Der Wirkstoff ist: Brexpiprazol.
    Jede Filmtablette enthÀlt 0,25 mg Brexpiprazol. Jede Filmtablette enthÀlt 0,5 mg Brexpiprazol. Jede Filmtablette enthÀlt 1 mg Brexpiprazol. Jede Filmtablette enthÀlt 2 mg Brexpiprazol. Jede Filmtablette enthÀlt 3 mg Brexpiprazol. Jede Filmtablette enthÀlt 4 mg Brexpiprazol.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Tablettenkern:
    Lactose-Monohydrat, MaisstÀrke, mikrokristalline Cellulose, Hyprolose (5,0-16,0 % m/m Hydroxypropoxy-Gruppen), Hyprolose, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich], gereinigtes Wasser.
    TablettenĂŒberzug:
    Hypromellose, Talkum, Titandioxid.
    RXULTI 0,25 mg Filmtabletten
    Eisen(III)-hydroxid-oxid × H2O E 172 Eisen(III)-oxid E 172 Eisen(II,III)-oxid E 172
    RXULTI 0,5 mg Filmtabletten
    Eisen(III)-hydroxid-oxid × H2O E 172 Eisen(III)-oxid E 172
    RXULTI 1 mg Filmtabletten
    Eisen(III)-hydroxid-oxid × H2O E 172
    RXULTI 2 mg Filmtabletten
    Eisen(III)-hydroxid-oxid × H2O E 172 Eisen(II,III)-oxid E 172

RXULTI 3 mg Filmtabletten

Eisen(III)-oxid E 172

Eisen(II,III)-oxid E 172

Wie RXULTI Filmtabletten aussehen und Inhalt der Packung

RXULTI 0,25 mg Filmtabletten

Hellbraun, rund, 6 mm Durchmesser, leicht konvex mit abgeschrĂ€gter Kante, mit der PrĂ€gung „BRX“ und „0.25“ auf einer Seite.

RXULTI 0,5 mg Filmtabletten

Hellorange, rund, 6 mm Durchmesser, leicht konvex mit abgeschrĂ€gter Kante, mit der PrĂ€gung „BRX“ und „0.5“ auf einer Seite.

RXULTI 1 mg Filmtabletten
Hellgelb, rund, 6 mm Durchmesser, leicht konvex mit abgeschrĂ€gter Kante, mit der PrĂ€gung „BRX“ und „1“ auf einer Seite.

RXULTI 2 mg Filmtabletten
HellgrĂŒn, rund, 6 mm Durchmesser, leicht konvex mit abgeschrĂ€gter Kante, mit der PrĂ€gung „BRX“ und „2“ auf einer Seite.

RXULTI 3 mg Filmtabletten
Hellviolett, rund, 6 mm Durchmesser, leicht konvex mit abgeschrĂ€gter Kante, mit der PrĂ€gung „BRX“ und „3“ auf einer Seite.

RXULTI 4 mg Filmtabletten
Weiß, rund, 6 mm Durchmesser, leicht konvex mit abgeschrĂ€gter Kante, mit der PrĂ€gung „BRX“ und „4“ auf einer Seite.

RXULTI Filmtabletten sind in Aluminium/PVC-Blisterpackungen mit 10, 28 oder 56 Filmtabletten verfĂŒgbar.

Es werden möglicherweise nicht alle PackungsgrĂ¶ĂŸen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Otsuka Pharmaceutical Netherlands B.V.

Herikerbergweg 292

1101 CT, Amsterdam

Niederlande

Hersteller

Elaiapharm

2881 Route des CrĂȘtes, Z.I. Les Bouillides-Sophia Antipolis, 06560 Valbonne

Frankreich

H. Lundbeck A/S

Ottiliavej 9

2500 Valby

DĂ€nemark

Falls Sie weitere Informationen ĂŒber das Arzneimittel wĂŒnschen, setzen Sie sich bitte mit dem örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

België/Belgique/BelgienLietuva
Lundbeck S.A./N.V.H. Lundbeck A/S
TĂ©l/Tel: +32 2 535 79 79 TĂ©l/Tel: +32 23402828Tel: +45 36301311
EbJraphsLuxembourg/Luxemburg
Lundbeck Export A/S Representative Office Tel: +359 2 962 4696Lundbeck S.A. TĂ©l: +32 2 535 79 79 TĂ©l: +32 2 2 340 2828
CeskĂĄ republika Lundbeck CeskĂĄ republika s.r.o. Tel: +420 225 275 600MagyarorszĂĄg Lundbeck Hungaria Kft. Tel: +36 1 4369980

Anzeige

Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: RXULTI 1 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Brexpiprazol
Zulassungsland EuropĂ€ische Union (Österreich)
Hersteller Otsuka Pharmaceutical Netherlands B.V.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 26.07.2018
ATC Code N05AX16
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-QualitĂ€tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo öffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen ĂŒber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten fĂŒr hĂ€ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden