Wirkstoff(e) Axicabtagen ciloleucel
Zulassungsland Europ√§ische Union (√Ėsterreich)
Hersteller Kite Pharma EU B.V.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 23.08.2018
ATC Code L01XX70
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Andere antineoplastische Mittel

Zulassungsinhaber

Kite Pharma EU B.V.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Yescarta ist ein Gentherapie-Arzneimittel, das zur Behandlung von Erwachsenen mit aggressivem diffus gro√üzelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL), prim√§r mediastinalem gro√üzelligem B-Zell- Lymphom (PMBCL) und follikul√§rem Lymphom (F), bei denen das Lymphgewebe (Teil des Immunsystems) befallen ist, angewendet wird. Betroffen davon sind bestimmte wei√üe Blutk√∂rperchen, die sogenannten ‚ÄěB-Lymphozyten‚Äú, und andere Organe in Ihrem K√∂rper. Es sammeln sich zu viele von diesen abnormen wei√üen Blutk√∂rperchen in Ihrem Gewebe an, wodurch die Symptome entstehen, an denen Sie unter Umst√§nden leiden. Yescarta wird angewendet, um diese Erkrankungen zu behandeln, wenn andere verf√ľgbare Arzneimittel bei Ihnen nicht mehr wirken.

Das Arzneimittel wird speziell f√ľr Sie hergestellt, zur einmaligen Gabe Ihrer eigenen modifizierten wei√üen Blutk√∂rperchen. Es wird √ľber einen Tropf (Infusion) in eine Vene (intraven√∂s) verabreicht.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Sie d√ľrfen Yescarta nicht erhalten, wenn Sie allergisch gegen einen der in Abschnitt 6. genannten Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Wenn Sie vermuten, allergisch zu sein, bitten Sie Ihren Arzt um Rat.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Yescarta wird aus Ihren eigenen weißen Blutkörperchen hergestellt und darf nur Ihnen gegeben werden (autologe Anwendung).

Bevor Sie Yescarta erhalten, m√ľssen Sie Ihren Arzt informieren, wenn Sie:

  • Probleme mit Ihrem Nervensystem haben (wie z. B. Krampfanf√§lle, Schlaganfall oder Ged√§chtnisverlust).
  • Nierenprobleme haben.
  • verminderte Anzahl an Blutk√∂rperchen haben.
  • sich in den letzten 4 Monaten einer Stammzelltransplantation unterzogen haben.
  • Probleme mit der Lunge, dem Herzen oder dem Blutdruck (niedrig oder erh√∂ht) haben.
  • Anzeichen oder Symptome einer Graft-versus-Host-Reaktion (Spender-gegen-Empf√§nger- Reaktion) aufweisen. Dies tritt auf, wenn transplantierte Zellen Ihren K√∂rper angreifen und dadurch Symptome wie Ausschlag, √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall und blutigen Stuhl hervorrufen.
  • bemerken, dass sich die Symptome Ihrer Krebserkrankung verschlechtern. Wenn Sie ein Lymphom haben, kann dies Fieber, Schw√§chegef√ľhl, n√§chtliches Schwitzen und pl√∂tzlichen Gewichtsverlust umfassen.
  • eine Infektion haben. Die Infektion wird vor der Yescarta-Infusion behandelt werden.
  • eine Hepatitis B, eine Hepatitis C oder eine Infektion mit dem humanen Immundefizienzvirus (HIV) haben oder hatten.

Wenn einer oder mehrere der oben genannten Punkte auf Sie zutreffen (oder Sie sich nicht sicher sind), sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Yescarta erhalten.

Tests und Untersuchungen

Bevor Sie Yescarta erhalten, wird Ihr Arzt:

  • Ihre Lunge, Ihr Herz und Ihren Blutdruck untersuchen.
  • Sie auf Anzeichen f√ľr Infektionen untersuchen; alle Infektionen werden behandelt, bevor Sie Yescarta erhalten.
  • pr√ľfen, ob sich Ihre Krebserkrankung verschlechtert.
  • Sie auf Anzeichen einer Graft-versus-Host-Reaktion untersuchen, die nach einer Transplantation auftreten kann.
  • Ihren Harns√§urewert im Blut untersuchen und pr√ľfen, wie viele Krebszellen in Ihrem Blut vorhanden sind. Daran ist zu erkennen, ob Sie wahrscheinlich eine Erkrankung entwickeln, die Tumorlysesyndrom genannt wird. M√∂glicherweise erhalten Sie Arzneimittel, um dieser Situation vorzubeugen.
  • Tests auf das Vorliegen einer Hepatitis B, einer Hepatitis C oder einer HIV-Infektion durchf√ľhren.
  • √ľberpr√ľfen, ob Sie in den vorangegangenen 6 Wochen geimpft wurden oder planen, sich in den n√§chsten Monaten impfen zu lassen.

Nachdem Sie Yescarta erhalten haben

Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal unverz√ľglich, wenn Folgendes bei Ihnen auftritt:

  • Sch√ľttelfrost, extreme M√ľdigkeit, Schw√§che, Schwindelgef√ľhl, Kopfschmerzen, Husten, Kurzatmigkeit oder schneller Herzschlag; dies k√∂nnten Symptome eines ‚ÄěZytokinsturms‚Äú sein. Messen Sie Ihre K√∂rpertemperatur zweimal t√§glich √ľber 3‚Äď4 Wochen nach der Behandlung mit Yescarta. Wenn Ihre K√∂rpertemperatur erh√∂ht ist, suchen Sie unverz√ľglich Ihren Arzt auf.
  • Krampfanf√§lle, Zittern oder Sprachst√∂rungen oder verwaschene Sprache, Verlust des Bewusstseins oder Bewusstseinseinschr√§nkung, Verwirrtheit und Orientierungslosigkeit, Gleichgewichts- oder Koordinationsverlust.
  • Fieber, welches ein Anzeichen f√ľr eine Infektion sein kann.
  • extreme M√ľdigkeit, Schw√§che und Kurzatmigkeit; dies k√∂nnen Symptome eines Mangels an roten Blutk√∂rperchen sein.
  • h√∂here Anf√§lligkeit f√ľr Blutungen oder blaue Flecken; dies k√∂nnen Symptome geringer Konzentrationen von Blutpl√§ttchen im Blut sein.

Ihr Arzt wird Ihr Blutbild regelm√§√üig √ľberpr√ľfen, da die Anzahl der Blutk√∂rperchen und anderer Blutbestandteile abnehmen kann.

Spenden Sie kein Blut, keine Organe, Gewebe oder Zellen f√ľr Transplantationen.

Wenn einer oder mehrere der oben genannten Punkte auf Sie zutreffen (oder Sie sich nicht sicher sind), sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Yescarta erhalten. Möglicherweise muss Ihr Arzt Sie während der Behandlung mit Yescarta speziell betreuen.

In manchen F√§llen ist es unter Umst√§nden nicht m√∂glich, die geplante Behandlung mit Yescarta durchzuf√ľhren. Zum Beispiel:

Wenn die Yescarta-Infusion um mehr als 2 Wochen, nachdem Sie die vorbereitende Chemotherapie erhalten haben, verschoben ist. Dann benötigen Sie unter Umständen eine weitere vorbereitende Chemotherapie.

Kinder und Jugendliche

Yescarta darf bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht angewendet werden.

Anwendung von Yescarta zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Informieren Sie, bevor Sie Yescarta erhalten, Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die Ihr Immunsystem schwächen (wie z. B. Kortikosteroide), da diese Arzneimittel Einfluss auf die Wirkung von Yescarta haben können.

Insbesondere d√ľrfen Sie bestimmte Impfstoffe, sogenannte Lebendimpfstoffe, nicht erhalten:

  • W√§hrend 6 Wochen, bevor Sie den kurzen Chemotherapiezyklus erhalten (der Chemotherapie zur Lymphodepletion genannt wird), um Ihren K√∂rper auf die Yescarta-Zellen vorzubereiten.
  • W√§hrend der Yescarta-Behandlung.
  • Nach der Behandlung, w√§hrend sich das Immunsystem erholt.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Impfungen benötigen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie Ihren Arzt um Rat, bevor Sie dieses Arzneimittel erhalten. Dies ist notwendig, weil die Wirkungen von Yescarta bei Schwangeren oder stillenden Frauen nicht bekannt sind und das Arzneimittel Ihrem ungeborenen oder gestillten Kind schaden könnte.

  • Wenn Sie nach der Behandlung mit Yescarta bemerken, dass Sie schwanger sind, oder vermuten, schwanger zu sein, sprechen Sie unverz√ľglich mit Ihrem Arzt.
  • Vor Beginn der Behandlung wird bei Ihnen ein Schwangerschaftstest durchgef√ľhrt. Yescarta darf nur gegeben werden, wenn das Ergebnis zeigt, dass Sie nicht schwanger sind.

Besprechen Sie eine Schwangerschaft mit Ihrem Arzt, wenn Sie Yescarta erhalten haben.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Bei manchen Personen tritt nach der Behandlung mit Yescarta m√∂glicherweise M√ľdigkeit, Schwindelgef√ľhl oder leichtes Zittern auf. Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, d√ľrfen Sie nach der Infusion mindestens 8 Wochen oder bis zu dem Zeitpunkt, an dem Ihr Arzt Sie informiert, dass Sie sich vollst√§ndig erholt haben, kein Fahrzeug f√ľhren und keine schweren Maschinen bedienen.

Yescarta enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt 300 mg Natrium (Hauptbestandteil von Kochsalz/Speisesalz) pro Infusionsbeutel. Dies entspricht 15 % der f√ľr einen Erwachsenen empfohlenen maximalen t√§glichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.

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Wie wird es angewendet?

Yescarta wird Ihnen immer von medizinischem Fachpersonal verabreicht.

  • Da Yescarta aus Ihren eigenen wei√üen Blutk√∂rperchen hergestellt wird, werden Ihnen Zellen entnommen, um Ihr Arzneimittel herzustellen. Ihr Arzt wird Ihnen mittels eines Venenkatheters Blut abnehmen (dieses Verfahren wird Leukapherese genannt). Ein Teil Ihrer wei√üen Blutk√∂rperchen wird von Ihrem Blut getrennt, und der Rest Ihres Blutes wird Ihrer Vene wieder zugef√ľhrt. Dies kann 3 bis 6 Stunden dauern und muss unter Umst√§nden wiederholt werden.
  • Ihre wei√üen Blutk√∂rperchen werden versendet, um Yescarta herzustellen. In der Regel dauert es 3 bis 4 Wochen, bis Sie Ihre Yescarta-Therapie erhalten, dieser Zeitraum kann jedoch variieren.

Vor der Yescarta-Behandlung gegebene Arzneimittel

In den 30 bis 60 Minuten, bevor Sie Yescarta erhalten, werden Ihnen möglicherweise weitere Arzneimittel gegeben. Damit soll Infusionsreaktionen und Fieber vorgebeugt werden. Diese weiteren Arzneimittel können unter anderem sein:

  • Paracetamol.
  • Ein Antihistaminikum wie Diphenhydramin.

Bevor Sie Yescarta erhalten, werden Ihnen andere Arzneimittel gegeben, wie z. B. eine vorbereitende Chemotherapie; diese sorgt daf√ľr, dass sich Ihre modifizierten wei√üen Blutk√∂rperchen in Yescarta in Ihrem K√∂rper vermehren k√∂nnen, wenn Sie das Arzneimittel erhalten.

Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal werden sorgf√§ltig √ľberpr√ľfen, dass es sich um Ihr Arzneimittel handelt.

Wie Ihnen Yescarta gegeben wird

Yescarta wird Ihnen immer von einem Arzt in einem qualifizierten Behandlungszentrum verabreicht.

  • Yescarta wird als Einzeldosis verabreicht.
  • Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal werden Ihnen eine einzige Yescarta-Infusion mittels eines Venenkatheters (intraven√∂se Infusion) √ľber ca. 30 Minuten verabreichen.
  • Yescarta ist die genetisch modifizierte Version Ihrer wei√üen Blutk√∂rperchen. Ihre medizinischen Fachkr√§fte, die das Arzneimittel handhaben, werden daher angemessene Vorsichtsma√ünahmen treffen (Handschuhe und Schutzbrille tragen), um eine m√∂gliche √úbertragung von Infektionskrankheiten zu vermeiden. Zudem werden sie bei der Reinigung oder Beseitigung von Material, das mit Yescarta in Ber√ľhrung gekommen ist, die lokal geltenden Bestimmungen zum Umgang mit Abfallmaterialien humanen Ursprungs einhalten.

Sie m√ľssen die Yescarta-Infusion in einer qualifizierten klinischen Einrichtung erhalten und d√ľrfen erst entlassen werden, wenn Ihr Arzt der Ansicht ist, dass es sicher f√ľr Sie ist, nach Hause zu gehen.

M√∂glicherweise f√ľhrt Ihr Arzt Bluttests durch, um Sie auf Nebenwirkungen zu untersuchen.

Nachdem Sie Yescarta erhalten haben

Planen Sie so, dass Sie sich nach der Behandlung mit Yescarta mindestens 4 Wochen lang in der N√§he des Krankenhauses aufhalten, in dem Sie behandelt wurden. Ihr Arzt wird empfehlen, dass Sie mindestens 10 Tage lang t√§glich wieder ins Krankenhaus kommen, und wird abw√§gen, ob Sie in den ersten 10 Tagen nach der Infusion station√§r im Krankenhaus bleiben m√ľssen. Dies erfolgt, damit Ihr Arzt pr√ľfen kann, ob Ihre Behandlung wirkt, und Ihnen helfen kann, wenn bei Ihnen Nebenwirkungen auftreten.

Wenn Sie Arzttermine versäumen, rufen Sie Ihren Arzt oder die qualifizierte klinische Einrichtung so schnell wie möglich an, um einen neuen Termin zu vereinbaren.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Yescarta kann Nebenwirkungen in Bezug auf Ihr Immunsystem haben, die unter Umst√§nden schwerwiegend bzw. lebensbedrohlich sind und mitunter zum Tod f√ľhren.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden unter Yescarta berichtet.

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Fieber, Sch√ľttelfrost, verringerter Blutdruck mit Symptomen wie Schwindelgef√ľhl und Benommenheit oder Fl√ľssigkeit in den Lungen; diese Symptome k√∂nnen schwerwiegender Natur sein und t√∂dlich verlaufen (bei allen handelt es sich um Symptome einer Erkrankung mit der Bezeichnung ‚ÄěZytokinsturm‚Äú)
  • abnorm niedrige Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen, was Ihr Infektionsrisiko erh√∂hen kann.
  • Verlust des Bewusstseins oder Bewusstseinseinschr√§nkung, Verwirrtheit oder Ged√§chtnisverlust aufgrund von St√∂rungen der Hirnfunktion, unwillk√ľrliches Zittern (Tremor), pl√∂tzliche Verwirrtheit mit Agitation, Desorientierung, Halluzinationen oder Reizbarkeit (Delirium)
  • verminderte Anzahl roter Blutk√∂rperchen (Zellen, die Sauerstoff transportieren): Symptome k√∂nnen extreme M√ľdigkeit und Energiemangel umfassen
  • extreme M√ľdigkeit
  • niedrige Anzahl von Zellen, die dabei helfen, das Blut gerinnen zu lassen (Thrombozytopenie): Symptome k√∂nnen √ľberm√§√üige oder l√§nger anhaltende Blutungen oder Bluterg√ľsse umfassen
  • Muskel- und Gelenkschmerzen, R√ľckenschmerzen
  • Fieber oder Sch√ľttelfrost; diese k√∂nnen Anzeichen einer Infektion sein
  • Kopfschmerzen
  • hohe Konzentrationen von Harns√§ure oder Magnesium, die sich bei Bluttests zeigen. Niedrige Konzentrationen von Natrium oder Phosphat, die sich bei Bluttests zeigen
  • √úbelkeit, Verstopfung, Durchfall, Bauchschmerzen, Erbrechen
  • verminderter Appetit, Gewichtsverlust
  • niedriger Blutdruck, Schwindelgef√ľhl
  • Kurzatmigkeit, Husten
  • schneller oder langsamer Herzschlag
  • unregelm√§√üiger Herzschlag (Arrhythmie)
  • niedrige Konzentrationen von Immunglobulinen, die sich bei Bluttests zeigen, was zu Infektionen f√ľhren kann
  • Nierenprobleme, die dazu f√ľhren, dass ihr K√∂rper Fl√ľssigkeit einlagert, Ansammlung von Fl√ľssigkeiten in Gewebe (√Ėdem), was zu Gewichtszunahme und Atemnot f√ľhren kann, verminderte Harnausscheidung
  • Mangel an Energie oder Kraft, Muskelschw√§che, Schwierigkeiten beim Bewegen, Muskelkr√§mpfe
  • Hautausschlag oder Hautprobleme
  • Schlafst√∂rungen
  • hoher Blutdruck
  • Blutgerinnsel: Symptome k√∂nnen Schmerzen im Brustkorb oder im oberen R√ľcken, Atemnot, Blut husten oder krampfende Schmerzen, Schwellung in einem Bein sowie warme und dunkle Verf√§rbung der Haut um den schmerzenden Bereich umfassen
  • Erh√∂hte Leberenzymwerte, die sich bei Bluttests zeigen

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Mundtrockenheit, Dehydrierung, Schluckbeschwerden
  • Schmerzen in den H√§nden oder F√ľ√üen
  • hohe Konzentrationen von Bilirubin, die sich bei Bluttests zeigen. Niedrige Konzentrationen von Albumin, Kalium oder Kalzium, die sich bei Bluttests zeigen
  • niedrige Sauerstoffkonzentration im Blut
  • Nierenversagen, was dazu f√ľhrt, dass ihr K√∂rper Fl√ľssigkeit einlagert, was ernst oder lebensbedrohlich sein kann
  • Anschwellen der Gliedma√üen, Fl√ľssigkeit im Bereich um die Lungen (Pleuraerguss)
  • Lungeninfektion
  • Ver√§nderung der Gerinnungsf√§higkeit des Blutes (Koagulopathie): Symptome k√∂nnen √ľberm√§√üige oder l√§nger anhaltende Blutungen oder Bluterg√ľsse umfassen
  • Ver√§nderungen des Sehverm√∂gens, was das Sehen von Dingen erschwert (Sehverschlechterung)
  • Schmerzen
  • pl√∂tzlicher unerwarteter Herzstillstand; dies ist ernst und lebensbedrohlich
  • Herzinsuffizienz
  • (Krampf-)Anf√§lle (Anf√§lle)
  • Unverm√∂gen, eine Seite des K√∂rpers zu bewegen
  • √úberempfindlichkeit: Symptome wie z. B. Ausschlag, Nesselsucht, Juckreiz, Schwellungen und Anaphylaxie
  • St√∂rungen des Gem√ľtszustands
  • Nasenentz√ľndung
  • Schw√§che oder Unverm√∂gen, eine Seite des K√∂rpers zu bewegen, was die Verrichtung allt√§glicher Aktivit√§ten wie essen oder sich anziehen erschwert
  • Verlust der Kontrolle √ľber die Bewegungen des K√∂rpers

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Schwierigkeiten, Zahlen zu verstehen, Ged√§chtnisverlust, (Krampf-)Anf√§lle
  • Abbau von Muskelgewebe, der zur Freisetzung von Muskelfasern in das Blut f√ľhrt
  • Funktionsst√∂rung von mindestens 2 Organen (z. B. Leber, Lungen und Nieren), die eine medizinische Behandlung und/oder medizinische Eingriffe erfordert, um die normale Organfunktion wiederherzustellen
  • Entz√ľndung und Schwellung des R√ľckenmarks, die zu einer teilweisen oder vollst√§ndigen L√§hmung der Gliedma√üen und des Rumpfes f√ľhren kann
  • L√§hmung aller vier Gliedma√üen
  • Zustand einer schweren systemischen Entz√ľndung
  • Unverm√∂gen, eigenst√§ndig zu atmen

Informieren Sie Ihren Arzt unverz√ľglich, wenn eine oder mehrere der oben genannten Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten. Versuchen Sie nicht, Ihre Symptome eigenst√§ndig mit anderen Arzneimitteln zu behandeln.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das in Anhang V aufgef√ľhrte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Die folgenden Informationen sind nur f√ľr √Ąrzte bestimmt.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Dieses Arzneimittel darf nach dem auf dem Etikett des Behältnisses und dem Infusionsbeutel angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwendet werden.

Dieses Arzneimittel ist gefroren in der Dampfphase von Fl√ľssigstickstoff bei ‚ȧ -150 ¬įC aufzubewahren, bis es f√ľr die Anwendung aufgetaut wird.

Nicht erneut einfrieren.

Dieses Arzneimittel enth√§lt genetisch modifizierte humane Blutzellen. F√ľr nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterialien m√ľssen die lokal geltenden Bestimmungen zum Umgang mit Abfallmaterialien humanen Ursprungs beachtet werden.

Da dieses Arzneimittel von qualifiziertem medizinischem Fachpersonal verabreicht wird, ist dieses f√ľr dessen richtige Entsorgung verantwortlich. Diese Ma√ünahmen tragen zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Yescarta enthält

Der Wirkstoff ist: Axicabtagen-Ciloleucel. Jeder patientenspezifische Einzel-Infusionsbeutel enth√§lt eine Dispersion von Anti-CD19-CAR-T-Zellen in ca. 68 ml f√ľr eine Zieldosis von 2 x 106 Anti-CD19- CAR-positiven, lebensf√§higen T-Zellen/kg.

Die sonstigen Bestandteile sind: Cryostor CS10, Natriumchlorid, Humanalbumin. Siehe Abschnitt 2, ‚ÄěYescarta enth√§lt Natrium‚Äú.

Wie Yescarta aussieht und Inhalt der Packung

Yescarta ist eine klare bis opake, weiße bis rote Infusionsdispersion, die in einem Infusionsbeutel geliefert wird, der einzeln in einer Metallkassette verpackt ist. Ein einzelner Infusionsbeutel enthält ca. 68 ml Zelldispersion.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Kite Pharma EU B.V. Tufsteen 1

2132 NT Hoofddorp Niederlande

Falls Sie weitere Informationen √ľber das Arzneimittel w√ľnschen, setzen Sie sich bitte mit dem √∂rtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

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Tél/Tel: + 32 (0) 24 01 35 50 Tel: + 48 22 262 8702
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Gilead Sciences Ireland UC Gilead Sciences Belgium SRL-BV
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Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im .

Weitere Informationsquellen

Ausf√ľhrliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europ√§ischen Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu verf√ľgbar. Sie finden dort auch Links zu anderen Internetseiten √ľber seltene Erkrankungen und Behandlungen.

Diese Packungsbeilage ist auf den Internetseiten der Europ√§ischen Arzneimittel-Agentur in allen EU-Amtssprachen verf√ľgbar.

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Zuletzt aktualisiert: 18.11.2022

Quelle: Yescarta 0,4 ‚Äď 2 x 10 - Beipackzettel

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden