Zejula 100 mg Hartkapseln

Zejula 100 mg Hartkapseln
Wirkstoff(e) Niraparib
Zulassungsland EuropĂ€ische Union (Österreich)
Hersteller GlaxoSmithKline (Ireland) Limited
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 16.11.2017
ATC Code L01XK02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Andere antineoplastische Mittel

Zulassungsinhaber

GlaxoSmithKline (Ireland) Limited

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Was ist Zejula und wie wirkt es?

Zejula enthÀlt den Wirkstoff Niraparib. Niraparib gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die zur Behandlung von Krebs verwendet werden, den so genannten PARP-Hemmern. PARP-Hemmer blockieren ein Enzym namens Poly(Adenosin-Diphosphat-Ribose)Polymerase (PARP). PARP ist in den Körperzellen notwendig, um geschÀdigte DNA (Erbinformation der Zellen) zu reparieren. Wenn dieses Enzym blockiert wird, kann die DNA von Krebszellen nicht repariert werden. Das lÀsst die Tumorzellen absterben und hilft so, die Krebserkrankung unter Kontrolle zu halten.

WofĂŒr wird Zejula angewendet?

Zejula wird bei erwachsenen Frauen zur Behandlung von Krebserkrankungen der Eierstöcke, der Eileiter (Teile der weiblichen Geschlechtsorgane, die die Eierstöcke mit der GebÀrmutter verbinden) oder des Bauchfells (Membran, die den Bauchinnenraum auskleidet) angewendet.

Es wird angewendet, wenn der Krebs:

  • auf die erste Behandlung mit einer Platin-basierten Chemotherapie angesprochen hat, oder
  • erneut aufgetreten ist (Rezidiv), nachdem der Krebs auf eine vorherige Behandlung mit einer Platin-basierten Standard-Chemotherapie angesprochen hat.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Zejula darf nicht eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen Niraparib oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
  • wenn Sie stillen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor oder wÀhrend Sie dieses Arzneimittel einnehmen, wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutreffen könnte:

Niedrige Blutzellzahlen

Zejula vermindert die Anzahl Ihrer Blutzellen, wie zum Beispiel Ihrer roten Blutkörperchen (AnĂ€mie), Ihrer weißen Blutkörperchen (Neutropenie) oder Ihrer BlutplĂ€ttchen (Thrombozytopenie). Symptome und Anzeichen, auf die Sie achten mĂŒssen, umfassen Fieber oder Infektionen und ungewöhnliche blaue Flecken oder Blutungen (fĂŒr weitere Informationen siehe Abschnitt 4). Ihr Arzt wird wĂ€hrend der gesamten Behandlung regelmĂ€ĂŸig Ihre Blutwerte kontrollieren.

Myelodysplastisches Syndrom oder akute myeloische LeukÀmie

Selten können die niedrigen Blutzellzahlen Anzeichen fĂŒr eine ernsthafte Erkrankung des Knochenmarks sein, wie ein „myelodysplastisches Syndrom“ (MDS) oder eine „akute myeloische LeukĂ€mie“ (AML). Ihr Arzt wird möglicherweise Ihr Knochenmark auf diese Erkrankungen hin untersuchen wollen.

Hoher Blutdruck

Zejula kann hohen Blutdruck verursachen, der in einigen FĂ€llen schwerwiegend sein kann. Ihr Arzt wird wĂ€hrend der Behandlung regelmĂ€ĂŸig Ihren Blutdruck messen. Wenn notwendig, wird er oder sie Ihnen auch Arzneimittel zur Behandlung des hohen Blutdrucks verschreiben oder die Dosis von Zejula anpassen. Auf Ă€rztliche Empfehlung kann die Blutdruckmessung zu Hause erfolgen. Im Fall eines Blutdruckanstiegs sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren.

Posteriores reversibles Encephalopathie-Syndrom (PRES)

Eine seltene neurologische Nebenwirkung, das sogenannte PRES, wurde mit der Behandlung mit Zejula in Verbindung gebracht. Wenn Sie Kopfschmerzen, Sehstörungen, Verwirrtheit oder KrampfanfÀlle mit oder ohne Bluthochdruck haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

Kinder und Jugendliche

Kindern unter 18 Jahren sollte Zejula nicht gegeben werden. Dieses Arzneimittel wurde in dieser Altersgruppe nicht untersucht.

Einnahme von Zejula zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kĂŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

Schwangerschaft

Zejula sollte nicht wÀhrend der Schwangerschaft eingenommen werden, da es Ihrem ungeborenen Kind schaden könnte. Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Wenn Sie eine Frau sind, die schwanger werden könnte, mĂŒssen Sie wĂ€hrend der Einnahme von Zejula zuverlĂ€ssige Methoden zur EmpfĂ€ngnisverhĂŒtung anwenden. Diese VerhĂŒtung mĂŒssen Sie nach Einnahme der letzten Dosis noch 1 Monat lang fortsetzen. Ihr Arzt wird Sie vor Beginn der Behandlung bitten, durch einen Schwangerschaftstest zu bestĂ€tigen, dass Sie nicht schwanger sind. Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie schwanger werden, wĂ€hrend Sie Zejula einnehmen.

Stillzeit

Zejula darf nicht eingenommen werden, wenn Sie stillen, denn es ist nicht bekannt, ob es in die Muttermilch ĂŒbergeht. Sollten Sie stillen, mĂŒssen Sie abstillen, bevor Sie mit der Einnahme von Zejula beginnen. Sie dĂŒrfen das Stillen erst 1 Monat, nachdem Sie die letzte Dosis von Zejula eingenommen haben, wiederaufnehmen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

WĂ€hrend Sie Zejula einnehmen, kann es bei Ihnen zu SchwĂ€chegefĂŒhl, Unkonzentriertheit, MĂŒdigkeit oder Schwindel kommen und dadurch Ihre FĂ€higkeit zur Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinflussen. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen bedienen.

Zejula enthÀlt Lactose

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach RĂŒcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer ZuckerunvertrĂ€glichkeit leiden.

Zejula enthÀlt Tartrazin (E 102)

Es kann allergische Reaktionen hervorrufen.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Bei einer Krebserkrankung der Eierstöcke, die auf die erste Behandlung mit einer Platin-basierten Chemotherapie angesprochen hat

Die empfohlene Anfangsdosis betrÀgt 200 mg (zwei 100-mg-Kapseln), die Sie einmal am Tag

zusammen einnehmen, unabhĂ€ngig von einer Mahlzeit. Wenn Sie vor Beginn der Behandlung ≄ 77 kg wiegen und eine Thrombozytenzahl ≄ 150.000/”l haben, ist die empfohlene Anfangsdosis 300 mg

(drei 100-mg-Kapseln), die Sie einmal am Tag zusammen einnehmen, unabhÀngig von einer Mahlzeit.

Bei einer Krebserkrankung der Eierstöcke, die erneut aufgetreten ist (Rezidiv)

Die empfohlene Anfangsdosis betrÀgt 300 mg (drei 100-mg-Kapseln), die Sie einmal am Tag zusammen einnehmen, unabhÀngig von einer Mahlzeit.

Nehmen Sie Zejula jeden Tag etwa zur gleichen Zeit ein. Die Einnahme unmittelbar vor dem Schlafengehen kann Ihnen helfen, Übelkeit zu vermeiden.

Ihr Arzt kann Ihre Anfangsdosis anpassen, wenn Sie eine Lebererkrankung haben.

Schlucken Sie die Kapseln im Ganzen mit etwas Wasser. Die Kapseln nicht zerkauen oder zerdrĂŒcken. Dadurch wird sichergestellt, dass das Medikament so gut wie möglich wirkt.

Ihr Arzt kann Ihnen die Einnahme einer geringeren Dosis empfehlen, wenn bei Ihnen Nebenwirkungen (wie zum Beispiel Übelkeit, MĂŒdigkeit, ungewöhnliche Blutungen/blaue Flecken und AnĂ€mie) auftreten.

Ihr Arzt wird Sie regelmĂ€ĂŸig untersuchen; und normalerweise setzen Sie die Einnahme von Zejula fort, so lange es gut wirkt und keine Nebenwirkungen auftreten, die Sie nicht akzeptieren können.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von Zejula eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine höhere als Ihre normale Dosis eingenommen haben, informieren Sie unverzĂŒglich Ihren Arzt.

Wenn Sie die Einnahme von Zejula vergessen haben

Nehmen Sie keine zusÀtzliche Dosis ein, wenn Sie eine Dosis vergessen haben oder sich nach der Einnahme von Zejula erbrochen haben. Nehmen Sie Ihre nÀchste Dosis zum vorgesehenen Zeitpunkt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

Informieren Sie unverzĂŒglich Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden SCHWEREN Nebenwirkungen bemerken. Sie mĂŒssen möglicherweise dringend medizinisch behandelt werden:

Sehr hÀufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Blaue Flecken oder Blutungen nach Verletzungen, die lĂ€nger als ĂŒblich anhalten – das können Anzeichen fĂŒr eine niedrige Anzahl von BlutplĂ€ttchen sein (Thrombozytopenie).
  • Kurzatmigkeit, sehr starke MĂŒdigkeit, BlĂ€sse oder schneller Herzschlag – dies können Anzeichen einer zu geringen Anzahl roter Blutkörperchen sein (AnĂ€mie).
  • Fieber oder Infektionen – eine zu geringe Anzahl von weißen Blutkörperchen (Neutropenie) kann Ihr Risiko fĂŒr Infektionen erhöhen. Anzeichen dafĂŒr können Fieber, SchĂŒttelfrost, SchwĂ€chegefĂŒhl oder Verwirrtheit, Husten, Schmerzen oder brennendes GefĂŒhl beim Wasserlassen sein. Einige Infektionen können schwerwiegend sein und zum Tod fĂŒhren.
  • Verminderte Anzahl weißer Blutkörperchen im Blut (Leukopenie).

HĂ€ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Allergische Reaktion (einschließlich schwere allergische Reaktion, die lebensbedrohlich sein kann). Die Anzeichen sind erhabener und juckender Hautausschlag (Nesselsucht) und Schwellung – manchmal des Gesichts oder Mundes (Angioödem), die Schwierigkeiten beim Atmen, und Kollaps oder Bewusstlosigkeit verursachen.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Ein plötzlicher Blutdruckanstieg, der ein medizinischer Notfall sein kann und zu OrganschĂ€den fĂŒhren oder lebensbedrohlich sein kann.
  • Eine Gehirnerkrankung mit Symptomen wie KrampfanfĂ€llen, Kopfschmerzen, Verwirrtheit und Sehstörungen (Posteriores Reversibles Encephalopathie-Syndrom oder PRES). Dies ist ein medizinischer Notfall, der zu OrganschĂ€den fĂŒhren oder lebensbedrohlich sein kann.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie weitere Nebenwirkungen bemerken. Dazu können gehören:

Sehr hÀufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Übelkeit
  • Sodbrennen (Dyspepsie)
  • verminderte Anzahl von weißen Blutkörperchen im Blut
  • verminderte Anzahl von BlutplĂ€ttchen im Blut
  • verminderte Anzahl von roten Blutkörperchen im Blut (AnĂ€mie)
  • MĂŒdigkeit
  • SchwĂ€chegefĂŒhl
  • Verstopfung
  • Erbrechen
  • Magenschmerzen
  • Schlaflosigkeit
  • Kopfschmerzen
  • verminderter Appetit
  • laufende oder verstopfte Nase
  • Durchfall
  • Kurzatmigkeit
  • RĂŒckenschmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • hoher Blutdruck
  • Verdauungsstörungen
  • SchwindelgefĂŒhl
  • Husten
  • Infektionen der Harnwege
  • Palpitationen (GefĂŒhl eines unregelmĂ€ĂŸigen oder krĂ€ftigeren Herzschlags als ĂŒblich)

HĂ€ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Sonnenbrand-Ă€hnliche Reaktionen nachdem Sie Licht ausgesetzt waren
  • Schwellungen an den FĂŒĂŸen, Gelenken, Beinen und/oder HĂ€nden
  • niedrige Kaliumkonzentrationen im Blut
  • EntzĂŒndungen oder Schwellungen der Atemwege zwischen Mund und Nase und den Lungen, Bronchitis
  • BlĂ€hungen im Bauchbereich
  • GefĂŒhl von Angst, NervositĂ€t oder Unbehagen
  • GefĂŒhl der Traurigkeit, Depression
  • Nasenbluten
  • Gewichtsabnahme
  • Muskelschmerzen
  • BeeintrĂ€chtigung der KonzentrationsfĂ€higkeit, des Verstehens, des GedĂ€chtnisses und des Denkens (kognitive BeeintrĂ€chtigung)
  • Augenrötungen
  • schneller Herzschlag, der SchwindelgefĂŒhl, Brustschmerzen oder Atemnot verursachen kann
  • Mundtrockenheit
  • EntzĂŒndung der MundschleimhĂ€ute und/oder des Verdauungstrakts
  • Hautausschlag
  • erhöhte Werte bei Blutuntersuchungen
  • abnorme Werte bei Blutuntersuchungen
  • abnorme Geschmacksempfindungen im Mund

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • gemeinsames Auftreten einer verminderten Anzahl von roten und weißen Blutkörperchen sowie von BlutplĂ€ttchen
  • Verwirrtheitszustand
  • LungenentzĂŒndung, die Kurzatmigkeit und Atemschwierigkeiten (nicht-infektiöse Pneumonitis) verursachen kann

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt ĂŒber das in Anhang V aufgefĂŒhrte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „verwendbar bis“ und auf der Blisterpackung nach „EXP” angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht ĂŒber 30 °C lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Zejula enthÀlt

  • Der Wirkstoff ist Niraparib. Jede Hartkapsel enthĂ€lt 100 mg Niraparib (als Tosilat 1 H2O).
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Kapselinhalt: Magnesiumstearat (Ph. Eur.), Lactose-Monohydrat
    KapselhĂŒlle: Titandioxid (E 171), Gelatine, Brillantblau FCF (E 133), Erythrosin (E 127), Tartrazin (E 102)
    Drucktinte: Schellack (E 904), Propylenglycol (E 1520), Kaliumhydroxid (E 525), Eisen(II,III)- oxid (E 172), Natriumhydroxid (E 524), Povidon (E 1201) und Titandioxid (E 171).

Dieses Arzneimittel enthĂ€lt Lactose und Tartrazin – weitere Informationen siehe Abschnitt 2.

Wie Zejula aussieht und Inhalt der Packung

Zejula Hartkapseln haben ein weißes undurchsichtiges Unterteil und ein purpurfarbenes undurchsichtiges Oberteil. Auf dem weißen undurchsichtigen Unterteil ist mit schwarzer Tinte

„100 mg“ aufgedruckt, auf dem purpurfarbenen Oberteil ist „Niraparib“ in weißer Tinte aufgedruckt. Die Kapseln enthalten ein weißes bis cremefarbenes Pulver.

Die Hartkapseln befinden sich in Einzeldosis-Blisterpackungen von

  • 84 × 1 Hartkapseln
  • 56 × 1 Hartkapseln
  • 28 × 1 Hartkapseln

Es werden möglicherweise nicht alle PackungsgrĂ¶ĂŸen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

GlaxoSmithKline (Ireland) Limited

12 Riverwalk

Citywest Business Campus

Dublin 24

Irland

Hersteller

GlaxoSmithKline Trading Services Ltd.

12 Riverwalk

Citywest Business Campus

Dublin 24

Irland

Falls Sie weitere Informationen ĂŒber das Arzneimittel wĂŒnschen, setzen Sie sich bitte mit dem örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

België/Belgique/Belgien Lietuva
GlaxoSmithKline Pharmaceuticals s.a./n.v. GlaxoSmithKline (Ireland) Limited
TĂ©l/Tel: + 32 (0) 10 85 52 00 Tel: + 370 80000334
Đ‘ŃŠĐ»ĐłĐ°Ń€ĐžŃ Luxembourg/Luxemburg
GlaxoSmithKline (Ireland) Limited GlaxoSmithKline Pharmaceuticals s.a./n.v.
TeĐ».: + 359 80018205 Belgique/Belgien

Česká republika

GlaxoSmithKline, s.r.o. Tel: + 420 222 001 111 cz.info@gsk.com

Danmark

GlaxoSmithKline Pharma A/S Tlf: + 45 36 35 91 00 dk-info@gsk.com

Deutschland

GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG Tel.: + 49 (0)89 36044 8701 produkt.info@gsk.com

Eesti

GlaxoSmithKline (Ireland) Limited

Tel: + 372 8002640

ΕλλΏΎα

GlaxoSmithKline ÎœÎżÎœÎżÏ€ÏÏŒÏƒÏ‰Ï€Î· A.E.B.E. ΀ηλ: + 30 210 68 82 100

España

GlaxoSmithKline, S.A. Tel: + 34 900 202 700 es-ci@gsk.com

France

Laboratoire GlaxoSmithKline TĂ©l: + 33 (0)1 39 17 84 44 diam@gsk.com

Hrvatska

GlaxoSmithKline (Ireland) Limited

Tel: +385 800787089

Ireland

GlaxoSmithKline (Ireland) Limited

Tel: + 353 (0)1 4955000

Ísland

Vistor hf.

SĂ­mi: + 354 535 7000

Italia

GlaxoSmithKline S.p.A.

Tel: + 39 (0)45 7741111

ÎšÏÏ€ÏÎżÏ‚

GlaxoSmithKline (Ireland) Ltd

TĂ©l/Tel: + 32 (0) 10 85 52 00

MagyarorszĂĄg

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Tel.: + 36 80088309

Malta

GlaxoSmithKline (Ireland) Limited

Tel: + 356 80065004

Nederland

GlaxoSmithKline BV

Tel: + 31 (0)33 2081100

Norge

GlaxoSmithKline AS

Tlf: + 47 22 70 20 00

Österreich

GlaxoSmithKline Pharma GmbH Tel: + 43 (0)1 97075 0 at.info@gsk.com

Polska

GSK Services Sp. z o.o.

Tel.: + 48 (0)22 576 9000

Portugal

GlaxoSmithKline – Produtos FarmacĂȘuticos, Lda.

Tel: + 351 21 412 95 00

F.PT@gsk.com

RomĂąnia

GlaxoSmithKline (Ireland) Limited

Tel: + 40 800672524

Slovenija

GlaxoSmithKline (Ireland) Limited

Tel: + 386 80688869

SlovenskĂĄ republika

GlaxoSmithKline (Ireland) Limited

Tel: + 421 800500589

Suomi/Finland

GlaxoSmithKline Oy

Puh/Tel: + 358 (0)10 30 30 30

Sverige

GlaxoSmithKline AB

΀ηλ: + 357 80070017 Tel: + 46 (0)8 638 93 00
  info.produkt@gsk.com
Latvija United Kingdom (Northern Ireland)
GlaxoSmithKline (Ireland) Limited GlaxoSmithKline (Ireland) Limited
Tel: + 371 80205045 Tel: + 44 (0)800 221441
  customercontactuk@gsk.com

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im MM/JJJJ.

Weitere Informationsquellen

AusfĂŒhrliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der EuropĂ€ischen Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu/ verfĂŒgbar.

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Zuletzt aktualisiert: 14.11.2022

Quelle: Zejula 100 mg Hartkapseln - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Niraparib
Zulassungsland EuropĂ€ische Union (Österreich)
Hersteller GlaxoSmithKline (Ireland) Limited
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 16.11.2017
ATC Code L01XK02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden