Dymistin Nasenspray 137 Mikrogramm/50 Mikrogramm pro Sprühstoß Nasenspray, Suspension

Dymistin Nasenspray 137 Mikrogramm/50 Mikrogramm pro Sprühstoß Nasenspray, Suspension
Wirkstoff(e)Azelastin, Fluticason
ZulassungslandDE
ZulassungsinhaberMEDA Pharma GmbH & Co. KG
Zulassungsdatum04.02.2015
ATC CodeR01AD58
Pharmakologische GruppeDekongestiva und andere Rhinologika zur topischen Anwendung

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Dymistin Nasenspray enthält zwei Wirkstoffe: Azelastinhydrochlorid und Fluticason- propionat.

  • Azelastinhydrochlorid gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Antihis- taminika bezeichnet werden. Antihistaminika verhindern die Wirkungen von Substanzen, die im Körper im Rahmen einer allergischen Reaktion freigesetzt werden (z.B. Histamin), und reduzieren so die Symptome der allergischen Rhi- nitis.
  • Fluticasonpropionat gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Korti- kosteroide bezeichnet werden und eine entzündungshemmende Wirkung besit- zen.

Dymistin Nasenspray wird zur Linderung der Beschwerden der mittelschweren bis schweren saisonalen allergischen Rhinitis (Heuschnupfen) und perennialen allergi- schen Rhinitis (ganzjähriger allergischer Schnupfen) verwendet, wenn die Anwendung von entweder einem intranasalen Antihistaminikum oder einem Kortikosteroid allein nicht als ausreichend erachtet wird.

Saisonale und perenniale allergische Rhinitis sind allergische Reaktionen auf Substan- zen wie Pollen (Heuschnupfen), Hausstaubmilben, Schimmelpilze, Staub oder Hau- stiere.

Dymistin Nasenspray lindert die Beschwerden von Allergien, zum Beispiel: laufende Nase, Sekretabfluss aus der Nase in den hinteren Rachenraum, Niesen und juckende oder verstopfte Nase.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Dymistin Nasenspray darf nicht angewendet werden, wenn Sie

überempfindlich (allergisch) gegen Azelastinhydrochlorid oder Fluticasonpropionat oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimit- tels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Dymistin Nasenspray an- wenden, wenn Sie

  • vor kurzem an der Nase operiert wurden.
  • eine Infektion in der Nase haben. Infektionen der oberen Atemwege sollten mit Me- dikamenten behandelt werden, die gegen Bakterien oder Pilze wirksam sind. Wenn Sie Medikamente wegen einer Infektion in der Nase erhalten, können Sie Dymistin Nasenspray zur Behandlung Ihrer Allergien weiter anwenden.
  • eine Tuberkulose oder eine unbehandelte Infektion haben.
  • eine Veränderung des Sehvermögens oder in der Vorgeschichte einen erhöhten Augeninnendruck, ein Glaukom (grüner Star) und/oder Katarakt (grauer Star) ha- ben. Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, werden Sie während der Anwendung von Dy- mistin Nasenspray engmaschig überwacht.
  • an einer eingeschränkten Nebennierenrindenfunktion leiden. Vorsicht ist geboten, wenn Sie von einer systemischen Steroidbehandlung auf Dymistin Nasenspray um- gestellt werden.
  • eine schwere Lebererkrankung haben. Ihr Risiko, systemische Nebenwirkungen zu bekommen, ist dann erhöht.

In diesen Fällen wird Ihr Arzt entscheiden, ob Sie Dymistin Nasenspray anwenden können.

Es ist wichtig, dass Sie Ihre Dosis wie in Abschnitt 3 weiter unten beschrieben oder nach der Anweisung durch Ihren Arzt anwenden. Die Behandlung mit höheren als den empfohlenen Dosierungen von nasalen Kortikosteroiden kann zu einer Unterdrückung der Nebennierenrindenfunktion führen. Dies ist ein Zustand, der zu Gewichtsverlust, Abgeschlagenheit, Muskelschwäche, niedrigem Blutzucker, Salzhunger, Gelenkschmerzen, Depression und Dunkelfärbung der Haut führen kann.

Wenn dies der Fall ist, kann Ihr Arzt in Stresssituationen oder vor einer geplanten (nicht dringlichen) Operation eventuell ein anderes Medikament empfehlen.

Um eine Unterdrückung der Nebennierenrindenfunktion zu vermeiden, wird Ihr Arzt Sie anweisen, die niedrigste Dosis zu verwenden, bei der eine effektive Kontrolle Ihrer Beschwerden gewährleistet ist.

Die Anwendung von nasalen Kortikosteroiden (wie Dymistin) kann bei längerer Anwen- dung bei Kindern und Jugendlichen dazu führen, dass sie langsamer wachsen. Der Arzt wird die Körpergröße Ihres Kindes regelmäßig kontrollieren und sicherstellen,

dass es die niedrigste Dosierung erhält, die noch eine effektive Kontrolle der Be- schwerden gewährleistet.

Wenn bei Ihnen verschwommenes Sehen oder Sehstörungen auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine der oben aufgeführten Aussagen auf Sie zutrifft, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Ihren Apotheker, bevor Sie Dymistin Nasenspray anwenden.

Kinder

Dieses Medikament wird nicht zur Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren empfohlen.

Anwendung von Dymistin Nasenspray zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, bzw. kürzlich eingenommen haben oder beabsichtigen einzunehmen, auch wenn es sich um Arzneimittel handelt, die ohne ärztliche Verschreibung erhältlich sind.

Einige Arzneimittel können die Wirkungen von Dymistin Nasenspray verstärken und Ihr Arzt wird Sie möglicherweise sorgfältig überwachen, wenn Sie diese Arzneimittel einnehmen (einschließlich einiger Arzneimittel zur Behandlung von HIV: Ritonavir, Cobicistat und Arzneimittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen: Ketoconazol).

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung von Dymis- tin Nasenspray Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Dymistin Nasenspray hat geringen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähig- keit zum Bedienen von Maschinen.

Sehr selten kann es aufgrund der Krankheit selbst oder durch die Anwendung von Dy- mistin Nasenspray zu Abgeschlagenheit oder Schwindelgefühl kommen. In diesen Fäl- len dürfen Sie kein Fahrzeug lenken oder Maschinen bedienen. Bitte denken Sie da- ran, dass das Trinken von Alkohol diese Wirkungen verstärken kann.

Dymistin Nasenspray enthält Benzalkoniumchlorid

Dymistin Nasenspray enthält 0,014 mg Benzalkoniumchlorid pro Sprühstoß, das ent- spricht 0,014 mg/0,14 g. Benzalkoniumchlorid kann eine Reizung oder Schwellung der Nasenschleimhaut hervorrufen, insbesondere bei längerer Anwendung.

Besteht ein Verdacht auf eine derartige Reaktion (anhaltend verstopfte Nase), sollte – so weit möglich - ein Arzneimittel zur Anwendung in der Nase ohne Konservierungs- stoff verwendet werden. Stehen solche Arzneimittel zur Anwendung in der Nase ohne Konservierungsstoff nicht zur Verfügung, so ist eine andere Darreichungsform in Be- tracht zu ziehen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie bei der Anwendung des Sprays Beschwerden wahrnehmen.

Wie wird es angewendet?

Wenden Sie Dymistin Nasenspray immer genau nach Anweisung des Arztes an. Fra- gen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Um einen vollständigen therapeutischen Nutzen zu erzielen, ist es wichtig, dass Sie Dymistin Nasenspray regelmäßig anwenden.

Kontakt mit den Augen ist zu vermeiden.

Erwachsene und Jugendliche (über 12 Jahren)

Die empfohlene Dosis ist ein Sprühstoß in jedes Nasenloch am Morgen und am Abend.

Kinder unter 12 Jahren

  • Dieses Medikament wird nicht zur Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren emp- fohlen.

Patienten mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion

Es liegen keine Daten von Patienten mit Einschränkung der Nieren- oder Leber- funktion vor.

Art der Anwendung

Zur Anwendung in der Nase

Lesen Sie die folgenden Anweisungen sorgfältig und wenden Sie Dymistin Nasenspray nur wie angewiesen an.

BEDIENUNGSANLEITUNG Vorbereitung des Sprays

1. Schütteln Sie die Flasche für ca. 5 Sekunden lang gut, indem Sie diese nach oben und nach unten kippen und entfernen Sie dann die Schutzkappe (siehe Abbildung 1).

Abbildung 1

  1. Wenn Sie das Nasenspray zum ersten Mal benutzen, müssen Sie mit der Pumpe mehrere Testsprühstöße in die Luft sprühen.
  2. Bereiten Sie die Pumpe vor, indem Sie zwei Finger seitlich der Spraypumpe und Ih- ren Daumen an die Unterseite der Flasche legen.
  3. Betätigen Sie die Pumpe indem Sie diese 6-mal nach unten drücken und wieder los- lassen, bis ein feiner Sprühnebel erscheint (siehe Abbildung 2).
  4. Die Pumpe ist nun vorbereitet und zur Anwendung bereit.

Abbildung 2

6. Wenn das Nasenspray mehr als 7 Tage lang nicht benutzt wurde, müssen Sie die Pumpe erneut vorbereiten, indem Sie diese einmal betätigen.

Anwendung des Sprays

  1. Schütteln Sie die Flasche für ca. 5 Sekunden lang gut, indem Sie diese nach oben und nach unten kippen und entfernen Sie dann die Schutzkappe (siehe Abbildung 1).
  2. Putzen Sie die Nase, um die Nasenlöcher zu reinigen.
  3. Halten Sie Ihren Kopf leicht nach vorne geneigt. Neigen Sie den Kopf nicht nach hin- ten.
  4. Halten Sie die Flasche aufrecht und führen Sie die Sprühdüse in ein Nasenloch ein.
  5. Halten Sie das andere Nasenloch mit einem Finger zu, drücken Sie die Pumpe schnell einmal nach unten und atmen Sie gleichzeitig leicht ein (siehe Abbildung 3).
  6. Atmen Sie durch den Mund aus.

Abbildung 3

  1. Wiederholen Sie diesen Schritt am anderen Nasenloch.
  2. Atmen Sie leicht ein und neigen Sie den Kopf nach dem Sprühen nicht nach hinten. Dies verhindert, dass das Medikament in den Hals läuft und einen unangenehmen Ge- schmack hervorruft (siehe Abbildung 4).

Abbildung 4

  1. Wischen Sie die Sprühdüse nach jeder Anwendung mit einem sauberen Papiertuch oder Lappen ab und setzen Sie die Schutzkappe wieder auf.
  2. Durchstechen Sie die Sprühöffnung nicht, wenn kein Spray austreten sollte. Reini- gen Sie den Sprühaufsatz stattdessen mit Wasser.

Es ist wichtig, dass Sie Ihre Dosis so anwenden, wie Ihr Arzt Sie angewiesen hat. Sie sollten nur soviel verwenden, wie Ihr Arzt Ihnen empfiehlt.

Dauer der Behandlung

Dymistin Nasenspray ist zur Langzeitanwendung geeignet. Die Behandlung sollte so- lange dauern, wie Sie allergische Beschwerden haben.

Wenn Sie eine größere Menge von Dymistin Nasenspray angewendet haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine zu große Menge dieses Medikaments in die Nase gesprüht haben, ist es unwahrscheinlich, dass Sie irgendwelche Probleme haben werden. Wenn Sie be- sorgt sind oder wenn Sie höhere Dosierungen als empfohlen über einen langen Zeit- raum angewendet haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Falls jedoch versehentlich größere Mengen Dymistin Nasenspray verschluckt wurden (z.B. durch ein Kind), sollte so schnell wie möglich ein Arzt oder die Notfallabteilung des nächst gelegenen Kran- kenhauses aufgesucht werden.

Wenn Sie die Anwendung von Dymistin Nasenspray vergessen haben

Wenden Sie das Nasenspray an, sobald Sie dies bemerken und setzen Sie danach die Anwendung wie gewohnt fort. Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie eine Dosis vergessen haben.

Wenn Sie die Anwendung von Dymistin Nasenspray abbrechen

Beenden Sie die Behandlung mit Dymistin Nasenspray nicht, ohne vorher Ihren Arzt zu fragen, da dies den Behandlungserfolg gefährdet.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch Dymistin Nasenspray Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

Nasenbluten

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Kopfschmerz
  • Bitterer Geschmack im Mund, vor allem wenn Sie bei der Anwendung des Nasen- sprays den Kopf nach hinten neigen. Der bittere Geschmack sollte wieder ver- schwinden, wenn Sie wenige Minuten nach Anwendung des Medikaments ein Erfri- schungsgetränk zu sich nehmen.
  • Unangenehmer Geruch

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Leichte Reizung in der Nase. Dies kann ein leichtes Brennen, Jucken oder Niesen auslösen.
  • Trockene Nase, Husten, trockener Rachen oder Rachenreizung

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

Trockener Mund

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • Schwindelgefühl oder Schläfrigkeit
  • Katarakt (grauer Star), Glaukom (grüner Star) oder erhöhter Augeninnendruck, bei denen Sie einen Sehverlust und/oder gerötete und schmerzende Augen haben können. Diese Nebenwirkungen wurden nach länger dauernder Behandlung mit Fluticasonpropionat Nasensprays berichtet.
  • Schädigung der Haut und der Schleimhaut in der Nase
  • Krankheits-, Mattigkeits-, Erschöpfungs- oder Schwächegefühl
  • Hautausschlag, juckende Haut oder rote, juckende Hauterhebungen
  • Bronchospasmen (Verkrampfung der Bronchien)

Suchen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe auf, wenn bei Ihnen eines oder mehrere der folgenden Symptome auftreten:

Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen, die möglicherweise Schwierigkeiten beim Schlucken/Atmen verursachen, und ein plötzliches Auftreten von Hautausschlägen. Dies könnten Anzeichen einer schweren allergischen Reak- tion sein. Zur Beachtung: Dies ist sehr selten.

Nebenwirkungen mit nicht bekannter Häufigkeit (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

  • Verschwommenes Sehen
  • Geschwüre in der Nase

Systemische Nebenwirkungen (Nebenwirkungen, die den ganzen Körper betreffen) können auftreten, wenn dieses Medikament in hohen Dosen über lange Zeiträume an- gewendet wird. Diese Wirkungen treten wesentlich seltener auf, wenn Sie ein Korti- kosteroid-Nasenspray anwenden als wenn Sie Kortikosteroidtabletten einnehmen und können sich je nach Patient und verwendetem Kortikosteroidpräparat unterscheiden (siehe Abschnitt 2).

Nasale Kortikosteroide können die normale Produktion von Hormonen im Körper be- einträchtigen, besonders wenn Sie hohe Dosen über lange Zeiträume anwenden. Bei Kindern und Jugendlichen kann diese Nebenwirkung dazu führen, dass sie langsamer wachsen als andere.

Bei Langzeitanwendung von nasalen Kortikosteroiden wurde in seltenen Fällen eine Verminderung der Knochendichte (Osteoporose) beobachtet.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medi- zinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informati- onen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Flaschenetikett und dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht im Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren.

Haltbarkeit nach Anbruch: 6 Monate nach Anbruch sind unverbrauchte Reste des Arz- neimittels zu entsorgen.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr be- nötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Weitere Informationen

Was Dymistin Nasenspray enthält

Die Wirkstoffe sind: Azelastinhydrochlorid und Fluticasonpropionat.

1 g Suspension enthält 1.000 Mikrogramm Azelastinhydrochlorid und 365 Mikrogramm Fluticasonpropionat.

Ein Sprühstoß (0,14 g) enthält 137 Mikrogramm Azelastinhydrochlorid (= 125 Mikrogramm Azelastin) und 50 Mikrogramm Fluticasonpropionat.

Die sonstigen Bestandteile sind: Natriumedetat (Ph.Eur.), Glycerol, Mikrokristalline Cellulose und Carmellose-Natrium (84:16), Polysorbat 80, Benzalkoniumchlorid, 2- Phenylethan-1-ol, Gereinigtes Wasser

Wie Dymistin Nasenspray aussieht und Inhalt der Packung

Dymistin Nasenspray ist eine weiße, homogene Suspension.

Dymistin Nasenspray befindet sich in einer bernsteinfarbenen Glasflasche, die mit ei- ner Spraypumpe, einem Applikator und einer Schutzkappe versehen ist.

Die 10 ml Flasche enthält 6,4 g Nasenspray, Suspension (mindestens 28 Sprühstöße). Die 25 ml Flasche enthält 23 g Nasenspray, Suspension (mindestens120 Sprühstöße).

Packungsgrößen:

Packungen mit 1 Flasche mit 6,4 g Nasenspray, Suspension Packungen mit 1 Flasche mit 23 g Nasenspray, Suspension Multipackungen mit 10 Flaschen mit je 6,4 g Nasenspray, Suspension

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

MEDA Pharma GmbH & Co. KG Benzstraße 1

61352 Bad Homburg Telefon (06172) 888-01 Telefax (06172) 888-2740 medinfo@medapharma.de

Hersteller

MEDA Pharma GmbH & Co. KG Benzstraße 1

61352 Bad Homburg Telefon (06172) 888-01 Telefax (06172) 888-2740 medinfo@medapharma.de

oder

Haupt Pharma Amareg GmbH

Donaustaufer Str. 378

93055 Regensburg

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsrau- mes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland:

Dymistin Nasenspray 137 Mikrogramm/50 Mikrogramm

 

pro Sprühstoß Nasenspray, Suspension

Niederlande Dymistin Neusspray

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Oktober 2020.

Zuletzt aktualisiert am 24.08.2022

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden

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