IntronA 18 Millionen I.E. Injektionslösung in einem Mehrfachdosierungs-Pen

Abbildung IntronA 18 Millionen I.E. Injektionslösung in einem Mehrfachdosierungs-Pen
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Les Laboratoires Servier
Betäubungsmittel Nein

Zulassungsinhaber

Les Laboratoires Servier

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

IntronA (Interferon alfa-2b) modifiziert die Reaktionen des Immunsystems und hilft, Infektionen und schwere Krankheiten zu bekämpfen.

IntronA wird angewendet bei erwachsenen Patienten zur Behandlung von bestimmten St√∂rungen, die das Blut, das Knochenmark, die Lymphdr√ľsen oder die Haut betreffen und die sich im K√∂rper ausbreiten k√∂nnen. Dazu geh√∂ren Haarzellenleuk√§mie, chronische myeloische Leuk√§mie, multiples Myelom, follikul√§re Lymphome, Karzinoidtumor und malignes Melanom.

IntronA wird bei erwachsenen Patienten auch zur Behandlung von chronischer Hepatitis B oder C, die virale Lebererkrankungen sind, eingesetzt.

IntronA wird angewendet in Kombination mit Ribavirin zur Behandlung von Kindern im Alter von 3 Jahren und älter und Jugendlichen mit nicht vorbehandelter chronischer Hepatitis C.

Anzeige

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

IntronA darf nicht angewendet werden,
  • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Interferon oder einen der sonstigen Bestandteile von IntronA sind.
  • bei vorbestehenden schweren Herzerkrankungen.
  • bei schweren Funktionsst√∂rungen der Leber oder Nieren.
  • bei fortgeschrittener dekompensierter (unkontrollierter) Lebererkrankung.
  • wenn Sie Hepatitis haben und vor kurzem mit immunsuppressiven Arzneimitteln behandelt wurden (nicht kontraindiziert ist eine kurzzeitige Steroidvorbehandlung).
  • bei Krampfanf√§llen in der Vorgeschichte.
  • bei Autoimmunerkrankung in der Vorgeschichte oder wenn Sie eine Organtransplantation hatten und Medikamente zur Unterdr√ľckung des Immunsystems einnehmen (Ihr Immunsystem bewahrt Sie vor Infektionen).
  • bei einer Schilddr√ľsenerkrankung, die nicht gut eingestellt ist.
  • wenn Sie mit Telbivudin behandelt werden (siehe Abschnitt "Bei Anwendung mit anderen Arzneimitteln").

Kinder und Jugendliche:

  • wenn Sie schwerwiegende nervliche oder geistige St√∂rungen hatten, wie z. B. schwere Depression oder Selbstmordgedanken.
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von IntronA ist erforderlich,
  • wenn Sie schwanger sind oder beabsichtigen, schwanger zu werden (siehe Abschnitt ?Schwangerschaft und Stillzeit?).
  • wenn bei Ihnen schwere Beeintr√§chtigungen des Nervensystems oder Geistesst√∂rungen aufgetreten sind. Die Anwendung von Interferon alfa-2b bei Kindern und Jugendlichen mit bestehenden oder in der Vorgeschichte aufgetretenen schweren psychiatrischen Erkrankungen ist kontraindiziert (siehe Abschnitt ?IntronA darf nicht angewendet werden?).
  • wenn Sie jemals Depressionen hatten oder Symptome, die mit einer Depression in Zusammenhang stehen (z. B. Traurigkeitsgef√ľhl, Niedergeschlagenheit, etc.), w√§hrend der Behandlung mit IntronA entwickeln (siehe Abschnitt 4. ?WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M√ĖGLICH??).
  • wenn Sie Psoriasis haben; sie kann sich w√§hrend der IntronA-Behandlung verschlechtern.
  • wenn Sie IntronA erhalten, k√∂nnen Sie vor√ľbergehend ein erh√∂htes Infektionsrisiko haben. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie glauben, eine Infektion zu bekommen.
  • wenn Sie grippe√§hnliche Symptome oder andere Infektionen der Atemorgane entwickeln, wie z. B. Fieber, Husten oder jegliche Atemschwierigkeiten, informieren Sie Ihren Arzt.
  • wenn Sie ungew√∂hnliche Blutungen oder Bluterg√ľsse bemerken, sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt.
  • wenn Sie Symptome einer schweren allergischen Reaktion w√§hrend der Einnahme dieses Arzneimittels entwickeln (wie z. B. Schwierigkeiten beim Atmen, pfeifendes Ger√§usch beim Atmen oder Nesselsucht), ersuchen Sie sofort um √§rztliche Hilfe.
  • wenn Sie auch gegen HIV behandelt werden (siehe Abschnitt ?Bei Anwendung von IntronA mit anderen Arzneimitteln?).
  • wenn Sie eine Organtransplantation entweder der Niere oder der Leber hatten, kann eine Interferon-Behandlung das Risiko einer Absto√üung erh√∂hen. Besprechen Sie das unbedingt mit Ihrem Arzt.

Zahn- und Zahnfleischerkrankungen, die zum Verlust der Z√§hne f√ľhren k√∂nnen, sind bei Patienten berichtet worden, die IntronA und Ribavirin als Kombinationstherapie erhielten. Zus√§tzlich k√∂nnte w√§hrend einer langfristigen Behandlung mit der Kombination von IntronA und Ribavirin ein trockener Mund einen sch√§digenden Effekt auf die Z√§hne und die Mundschleimhaut haben. Sie sollten Ihre Z√§hne zweimal t√§glich gr√ľndlich putzen und regelm√§√üige zahn√§rztliche Untersuchungen durchf√ľhren lassen. Zus√§tzlich k√∂nnen einige Patienten an Erbrechen leiden. Wenn dies bei Ihnen auftritt, sollten Sie danach den Mund gr√ľndlich aussp√ľlen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie jemals einen Herzanfall oder ein Problem mit dem Herzen hatten; wenn Sie in der Vorgeschichte Unregelm√§√üigkeiten in der Atmung oder eine Lungenentz√ľndung hatten, oder wenn Sie Probleme mit der Blutgerinnung, der Leber oder der Schilddr√ľse, Diabetes, Bluthochdruck oder niedrigem Blutdruck hatten.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie jemals wegen Depressionen oder anderer psychischer Störungen, Verwirrtheit oder Bewusstlosigkeit, Selbstmordgedanken oder Selbstmordversuchen behandelt worden sind, oder aus der Vorgeschichte Substanzmissbrauch (z. B. Alkohol oder Drogen) bekannt ist.

Vergessen Sie nicht, Ihren Arzt zu informieren, wenn Sie das pflanzliche chinesische Arzneimittel Shosaikoto einnehmen.

Bei Anwendung von IntronA mit anderen Arzneimitteln

IntronA kann die Wirkung von Substanzen verst√§rken, die beruhigend auf das Nervensystem wirken, was m√∂glicherweise zu Schl√§frigkeit f√ľhren kann. Sprechen Sie daher mit Ihrem Arzt oder Apotheker √ľber die Einnahme von alkoholischen Getr√§nken, Schlaftabletten, Beruhigungsmitteln oder starken Schmerzmitteln.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Theophyllin oder Aminophyllin gegen Asthma anwenden sowie √ľber alle weiteren Arzneimittel, die Sie derzeit anwenden oder vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt, da die Dosierung einiger Arzneimittel unter Umst√§nden angepasst werden muss, so lange Sie mit IntronA behandelt werden.

Patienten, die auch eine HIV-Infektion haben: Laktatazidose oder eine Verschlechterung der Leberfunktion sind Nebenwirkungen, die im Zusammenhang mit einer hochaktiven anti-retroviralen Therapie (HAART), einer HIV-Behandlung, stehen. Sofern Sie HAART erhalten, kann die zus√§tzliche Gabe von IntronA und Ribavirin das Risiko einer Laktatazidose und Leberinsuffizienz erh√∂hen. Ihr Arzt wird Sie auf Anzeichen und Symptome hierzu √ľberwachen (bitte lesen Sie auch die Ribavirin- Gebrauchsinformation). Dar√ľber hinaus k√∂nnen Patienten, die mit einer IntronA und Ribavirin- Kombinationstherapie und Zidovudin behandelt werden, m√∂glicherweise ein erh√∂htes Risiko haben, eine An√§mie (niedrige Anzahl roter Blutk√∂rperchen) zu entwickeln.

Sofern Sie Telbivudin mit einem pegylierten Interferon alfa-2a oder einem anderen injizierbaren Interferon-Arzneimittel einnehmen, ist das Risiko f√ľr die Entwicklung einer peripheren Neuropathie (Taubheitsgef√ľhl, Kribbeln und/oder Brennen in den Armen und/oder Beinen) erh√∂ht. Diese Ereignisse k√∂nnen auch schwerwiegender sein. Deshalb d√ľrfen Sie IntronA nicht anwenden, wenn Sie mit Telbivudin behandelt werden.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Bei Anwendung von IntronA zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

W√§hrend der Behandlung mit IntronA wird Ihr Arzt Ihnen unter Umst√§nden raten, besonders viel Fl√ľssigkeit zu sich zu nehmen, um einen Blutdruckabfall zu vermeiden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. In Studien an tr√§chtigen Tieren l√∂sten Interferone manchmal Fehlgeburten aus. Die Auswirkungen auf die Schwangerschaft beim Menschen sind nicht bekannt. Wenn IntronA in Kombination mit Ribavirin angewendet wird, m√ľssen beide, m√§nnliche und weibliche Patienten, besondere Vorsichtsma√ünahmen beim Geschlechtsverkehr treffen, um eine m√∂gliche Schwangerschaft auszuschlie√üen, da Ribavirin f√ľr das ungeborene Kind sehr sch√§dlich sein kann.

  • wenn Sie ein M√§dchenoder eine Frauim geb√§rf√§higen Alter sind, muss Ihr Schwangerschaftstest vor der Behandlung, jeden Monat w√§hrend der Behandlung und f√ľr 4 Monate nach Beendigung der Behandlung negativ sein. Sie m√ľssen w√§hrend der Zeit der Behandlung und f√ľr 4 Monate nach Beendigung der Behandlung eine wirksame Empf√§ngnisverh√ľtung anwenden. Sie sollten dies mit Ihrem Arzt besprechen.
  • wenn Sie als MannRibavirin anwenden, dann √ľben Sie keinen Geschlechtsverkehr mit einer schwangeren Frau aus, ohne ein Kondom zu benutzen. Dies verringert die Wahrscheinlichkeit, dass Ribavirin in den K√∂rper der Frau gelangt. Wenn Ihre Partnerin nicht schwanger, aber im geb√§rf√§higen Alter ist, muss sie w√§hrend der Behandlung jeden Monat und nach Beendigung der Behandlung f√ľr weitere 7 Monate einen Schwangerschaftstest durchf√ľhren lassen. Sie sollten dies mit Ihrem Arzt besprechen. Sie m√ľssen w√§hrend der Zeit der Behandlung und f√ľr 7 Monate nach Beendigung der Behandlung eine wirksame Empf√§ngnisverh√ľtung anwenden. Sie sollten dies mit Ihrem Arzt besprechen.

Es ist nicht bekannt, ob die Bestandteile dieses Arzneimittels beim Menschen in die Muttermilch √ľbergehen. Deshalb d√ľrfen Sie w√§hrend der Behandlung mit IntronA kein Kind stillen. W√§hrend einer

Kombinationstherapie mit Ribavirin beachten Sie den entsprechenden Abschnitt in der Gebrauchsinformation des Ribavirin enthaltenden Arzneimittels.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Setzen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeuges und bedienen Sie keine Maschinen, wenn Sie sich nach Anwendung dieses Arzneimittels schl√§frig, m√ľde oder verwirrt f√ľhlen.

Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von IntronA

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro 1,2 ml, d.h., es ist nahezu ?natriumfrei?.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Ihr Arzt hat IntronA speziell f√ľr Sie und Ihren derzeitigen Krankheitszustand verordnet. Teilen Sie sich mit niemandem dieses Medikament.

Ihr Arzt hat die exakte Dosierung zur Anwendung von IntronA entsprechend Ihren individuellen Bed√ľrfnissen ermittelt. Die Dosierung h√§ngt von der jeweils zu behandelnden Krankheit ab.

Der Pen ist so konstruiert, dass der Inhalt von 60 Millionen I.E. in Dosen von 5 bis 20 Millionen I.E. entnommen werden kann. Dem Pen kann eine maximale Anzahl von 12 Dosen à 5 Millionen I.E. entnommen werden. Der Pen darf nicht länger als 4 Wochen nach der ersten Anwendung verwendet werden.

Wenn Sie sich IntronA selbst spritzen, so vergewissern Sie sich bitte, dass die Dosis, die Ihnen verschrieben wurde, auch sicher in der Medikamentenpackung, die Sie erhalten, zur Verf√ľgung steht. Dosierungen, die dreimal in der Woche verabreicht werden sollen, werden idealerweise jeden zweiten Tag gegeben.

Entsprechend der jeweiligen Erkrankung ist die √ľbliche Anfangsdosis die folgende; die individuellen Dosierungen k√∂nnen jedoch voneinander abweichen und Ihr Arzt kann unter Umst√§nden die Dosis entsprechend Ihren Bed√ľrfnissen anpassen:

Chronische Hepatitis B: 5 bis 10 Millionen I.E. 3-mal in der Woche (jeden zweiten Tag) subkutan (unter die Haut) injiziert.

Chronische Hepatitis C: Erwachsene- 3 Millionen I.E. 3-mal in der Woche (jeden zweiten Tag) subkutan (unter die Haut) injiziert in Kombination mit Ribavirin oder allein. Kinder im Alter von 3 Jahren oder √§lter und Jugendliche- 3 Millionen I.E./m2 3-mal in der Woche (jeden zweiten Tag) subkutan (unter die Haut) injiziert in Kombination mit Ribavirin (bitte beachten Sie auch die Gebrauchsinformation f√ľr Ribavirin).

Haarzellenleukämie: 2 Millionen I.E./m2 3-mal in der Woche (jeden zweiten Tag) subkutan (unter die Haut) injiziert.

Chronische myeloische Leukämie: 4 - 5 Millionen I.E./m2 täglich subkutan (unter die Haut) injiziert.

Multiples Myelom: 3 Millionen I.E./m2 3-mal in der Woche (jeden zweiten Tag) subkutan (unter die Haut) injiziert.

Follikuläres Lymphom: Zusätzlich zur Chemotherapie 5 Millionen I.E. 3-mal in der Woche (jeden zweiten Tag) subkutan (unter die Haut) injiziert.

Karzinoidtumor: 5 Millionen I.E. 3-mal in der Woche (jeden zweiten Tag) subkutan (unter die Haut) injiziert.

Malignes Melanom: Einleitende Therapie: 20 Millionen I.E./m2 t√§glich, 5-mal in der Woche, √ľber einen Zeitraum von 4 Wochen intraven√∂s verabreicht. Erhaltungstherapie: 10 Millionen I.E./m2 3-mal in der Woche (jeden zweiten Tag) subkutan (unter die Haut) injiziert.

Es kann sein, dass Ihr Arzt Ihnen eine unterschiedliche Dosis f√ľr IntronA allein oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln (z. B. Cytarabin, Ribavirin) verordnet. Wird Ihnen IntronA in Kombination mit anderen Arzneimitteln verschrieben, so beachten Sie auch die Gebrauchsinformationen der in Kombination angewendeten Arzneimittel. Ihr Arzt wird die exakte Dosis und das Dosierungsschema Ihren Bed√ľrfnissen entsprechend festlegen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von IntronA zu stark oder zu schwach ist.

Subkutane Anwendung:

IntronA wird normalerweise subkutan angewendet. Dies bedeutet, dass IntronA mit einer kurzen Injektionsnadel in die unmittelbar unter der Haut gelegene Fettschicht injiziert wird. Wenn Sie die Injektion selbst vornehmen, wird Ihnen die Zubereitung und die subkutane Verabreichung der Injektion (unter die Haut) erklärt werden. Detaillierte Anweisungen zur subkutanen Anwendung finden Sie in dieser Gebrauchsinformation (siehe Abschnitt ?WIE SIE INTRONA SELBST INJIZIEREN? am Ende der Gebrauchsinformation).

Die IntronA-Dosis wird an jedem daf√ľr vorgesehenen Tag verabreicht. Entweder wird IntronA t√§glich (5- oder 7-mal in der Woche) oder dreimal in der Woche jeden zweiten Tag, z. B. am Montag, Mittwoch und Freitag angewendet. Interferone k√∂nnen ungew√∂hnliche M√ľdigkeit verursachen. Wenn Sie sich das Arzneimittel selbst injizieren oder einem Kind verabreichen, so tun Sie dies vor dem Schlafengehen.

Wenden Sie IntronA immer genau nach Anweisung des Arztes an. Erhöhen Sie nicht die empfohlene Dosierung und verabreichen Sie sich das Arzneimittel so lange, wie es verordnet wurde.

Wenn Sie eine größere Menge von IntronA angewendet haben, als Sie sollten

Suchen Sie unverz√ľglich Ihren Arzt oder Apotheker auf.

Wenn Sie die Anwendung von IntronA vergessen haben

Wenn Sie die Behandlung selbst vornehmen oder wenn Sie ein Kind betreuen, das IntronA in Kombination mit Ribavirin erhält, injizieren Sie die empfohlene Dosis, sobald Sie sich daran erinnern, und setzen Sie die Behandlung wie gewohnt fort. Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben. Wenn bei Ihnen vorgesehen ist, dass Sie das Arzneimittel jeden Tag injizieren und Sie unabsichtlich eine komplette Tagesdosis vergessen haben, so setzen Sie die Dosierung am nächsten Tag wie gewohnt fort. Sprechen Sie bei Bedarf mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann IntronA Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Obwohl nicht alle der genannten Nebenwirkungen auftreten m√ľssen, so k√∂nnen Sie doch √§rztlichen Rat ben√∂tigen, wenn sie auftreten.

Psyche und zentrales Nervensystem:

Im Rahmen einer Behandlung mit IntronA allein oder in Kombination mit Ribavirin werden einige Patienten depressiv, in manchen F√§llen traten bei Patienten Gedanken, das Leben anderer zu bedrohen oder Selbstmordgedanken auf oder sie zeigten aggressives Verhalten (manchmal gegen andere Personen gerichtet). Einige Patienten haben tats√§chlich Selbstmord begangen. Suchen Sie in jedem Fall √§rztliche Nothilfe auf, wenn Sie bemerken, dass Sie depressiv werden oder Selbstmordgedanken haben oder Ver√§nderungen in Ihrem Verhalten feststellen. Vielleicht hilft es Ihnen, Familienangeh√∂rige oder enge Freunde zu bitten, Sie bei der Erkennung von etwaigen Anzeichen einer Depression oder von Verhaltens√§nderungen zu unterst√ľtzen.

Kinder und Jugendlicheneigen besonders dazu, w√§hrend der Behandlung mit IntronA und Ribavirin Depressionen zu entwickeln. Suchen Sie unverz√ľglich Ihren Arzt auf oder nehmen Sie eine Notfallbehandlung in Anspruch, wenn das Kind irgendwelche ungew√∂hnlichen Verhaltensmuster zeigt, sich niedergeschlagen f√ľhlt oder das Gef√ľhl hat, sich selbst oder anderen Schaden zuf√ľgen zu wollen.

Wachstum und Entwicklung (Kinder und Jugendliche):

W√§hrend der einj√§hrigen Behandlung mit IntronA in Kombination mit Ribavirin wiesen manche Kinder und Jugendliche nicht die zu erwartende K√∂rpergr√∂√üen- und Gewichtszunahme auf. Manche Kinder erreichten innerhalb der ersten f√ľnf Jahre nach Ende der Behandlung nicht die zu erwartende K√∂rpergr√∂√üe.

Treten einige der folgenden Nebenwirkungen auf, so wenden Sie IntronA nicht weiter an und informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder begeben Sie sich zur Notaufnahme Ihres nächstgelegenen Krankenhauses:

  • Anschwellen von H√§nden, F√ľ√üen, Fu√ükn√∂cheln, Gesicht, Lippen, Mund oder Rachen, was Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen verursachen kann; Nesselsucht; Ohnmacht.

Dies alles sind sehr schwerwiegende Nebenwirkungen. Treten diese bei Ihnen auf, so kann dies auf eine schwere allergische Reaktion auf IntronA zur√ľckzuf√ľhren sein. Es kann sein, dass Sie umgehend √§rztliche Hilfe oder die Einweisung in ein Krankenhaus ben√∂tigen. Diese sehr schwerwiegenden Nebenwirkungen treten sehr selten auf.

Sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen auftritt:

  • Brustschmerzen oder anhaltender und schwerer Husten; unregelm√§√üiger oder beschleunigter Herzschlag; Kurzatmigkeit, Verwirrtheit, Schwierigkeiten aufmerksam zu bleiben, Taubheitsgef√ľhl oder Kribbeln oder Schmerz in den H√§nden und F√ľ√üen; Anf√§lle (Kr√§mpfe); Schlaf-, Denk- und Konzentrationsst√∂rungen, ver√§nderter mentaler Zustand; Selbstmordgedanken, Selbstmordversuch, ver√§ndertes Verhalten oder aggressives Verhalten (manchmal gegen andere Personen gerichtet), Halluzinationen; schwere Magenschmerzen; schwarzer oder teerartiger Stuhl; Blut im Stuhl oder im Urin, schweres Nasenbluten; wachsartige Bl√§sse, hoher Blutzuckerspiegel, Fieber oder Sch√ľttelfrost ein paar Wochen nach Behandlungsbeginn, R√ľckenschmerzen im unteren Bereich oder Schmerzen in der Seite, schwieriges Wasserlassen, Probleme an den Augen oder Seh- oder H√∂rst√∂rungen, H√∂rverlust,

schwerwiegende oder schmerzhafte Rötung oder wunde Stellen der Haut oder der Schleimhaut.

Dies kann auf schwere Nebenwirkungen hinweisen, die umgehend √§rztlicher Hilfe bed√ľrfen. Ihr Arzt wird Ihr Blut untersuchen, um sich zu vergewissern, dass die Zahl der Leukozyten (Zellen f√ľr die Bek√§mpfung von Infektionen), Ihre roten Blutzellen (Zellen, die Eisen und Sauerstoff mit sich tragen) und Ihre Thrombozyten (Blutgerinnungszellen) sowie andere Laborwerte einen akzeptablen Wert haben. Es wurde eine m√§√üige und f√ľr gew√∂hnlich reversible Senkung der drei Blutzellreihen ? wei√üe Blutzellen, rote Blutzellen und Blutpl√§ttchen ? beobachtet.

Zu Beginn der Behandlung verursacht IntronA gew√∂hnlich grippe√§hnliche Krankheitszeichen mit Fieber, Erm√ľdung, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Sch√ľttelfrost/Muskelsteifheit. Ihr Arzt kann Ihnen unter Umst√§nden Paracetamol empfehlen, wenn diese Symptome auftreten.

Die nachfolgend aufgelisteten möglichen Nebenwirkungen sind entsprechend der Häufigkeit ihres Auftretens geordnet:

Sehr häufig (betrifft mehr als 1 Anwender von 10)
Häufig (betrifft 1 bis 10 Anwender von 100)
Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Anwender von 1.000)
Selten (betrifft 1 bis 10 Anwender von 10.000)
Sehr selten (betrifft weniger als 1 Anwender von 10.000)
Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

Die folgenden Nebenwirkungen wurden berichtet:

Sehr häufig berichtete Nebenwirkungen:

Schmerzen, Schwellung und R√∂tung oder Hautsch√§den an der Injektionsstelle, Haarausfall, Schwindel, Ver√§nderungen des Appetits, Magen- oder Bauchschmerzen, Durchfall, √úbelkeit, Virusinfektion, Depression, emotionale Labilit√§t, Schlaflosigkeit, Angstgef√ľhl, Halsschmerzen und Schmerzen beim Schlucken, M√ľdigkeit, Sch√ľttelfrost/Muskelsteifheit, Fieber, grippe√§hnliche Symptome, allgemeines Unwohlsein, Kopfschmerzen, Gewichtsverlust, Erbrechen, Reizbarkeit, Schw√§chegef√ľhl, Gef√ľhlsschwankungen, Husten (manchmal schwerwiegend), Kurzatmigkeit, Jucken, Hauttrockenheit, Hautausschlag, pl√∂tzliche und schwere Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Skelett- /Muskelschmerzen, Ver√§nderungen der Blut-Laborwerte einschlie√ülich Abnahme der Anzahl der wei√üen Blutk√∂rperchen. Einige Kinder zeigten eine Abnahme ihrer Wachstumsrate (K√∂rpergr√∂√üe und K√∂rpergewicht).

Häufig berichtete Nebenwirkungen:

Durst, Austrocknung, Bluthochdruck, Migr√§ne, geschwollene Dr√ľsen, Hitzegef√ľhl, Menstruationsst√∂rungen, vermindertes Interesse am Sex, Vaginalprobleme, Schmerzen in der Brust, Hodenschmerzen, Schilddr√ľsenprobleme, Zahnfleischr√∂tung, Mundtrockenheit, R√∂tung oder Entz√ľndung im Bereich des Mundes oder der Zunge, Zahnschmerzen oder Zahnprobleme, Herpes simplex (Fieberbl√§schen), Geschmacksver√§nderungen, Magenverstimmung, Verdauungsst√∂rungen (Sodbrennen), Verstopfung, Lebervergr√∂√üerung (Leberprobleme, manchmal schwerwiegend), d√ľnner Stuhl, Bettn√§ssen bei Kindern, Entz√ľndung der Nebenh√∂hlen, Bronchitis, Schmerzen am Auge, Probleme am Tr√§nenkanal, Bindehautentz√ľndung (?R√∂tung am Auge?), k√∂rperliche Unruhe, Schl√§frigkeit, Schlafwandeln, Verhaltensst√∂rungen, Nervosit√§t, verstopfte oder laufende Nase, Niesen, schnelles Atmen, Bl√§sse, Hautr√∂tung, Bluterguss, Haut- oder Nagelprobleme, Psoriasis (neu oder verschlimmert), vermehrtes Schwitzen, vermehrter Harndrang, leichtes Zittern, vermindertes Tastgef√ľhl, Arthritis.

Gelegentlich berichtete Nebenwirkungen:

Bakterielle Infektion und Kribbeln.

Selten berichtete Nebenwirkungen:

Lungenentz√ľndung.

Sehr selten berichtete Nebenwirkungen:

Niedriger Blutdruck, geschwollenes Gesicht, Diabetes, Kr√§mpfe im Bein, R√ľckenschmerzen, Nierenprobleme, Sch√§digung an den Nerven, Zahnfleischbluten, aplastische An√§mie (eine Erkrankung, die mit Verminderung s√§mtlicher Blutk√∂rperchen einhergeht). √úber Erythrozytenaplasie, eine Erkrankung, bei der der K√∂rper gar keine oder vermindert rote Blutk√∂rperchen produziert, wurde berichtet. Dies verursacht eine schwere An√§mie, zu deren Symptomen ungew√∂hnliche M√ľdigkeit und Energielosigkeit geh√∂ren.

Sehr selten wurde √ľber Sarkoidose (Erkrankung, die durch anhaltendes Fieber, Gewichtsverlust, Schmerzen und Anschwellen der Gelenke, Hautl√§sionen und geschwollene Dr√ľsen charakterisiert ist) berichtet. Sehr selten trat Bewusstlosigkeit auf, haupts√§chlich bei mit hohen Dosen behandelten √§lteren Patienten. F√§lle von Schlaganfall (zerebrovaskul√§re Vorf√§lle) wurden berichtet. Kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Symptome haben.

Nebenwirkungen mit nicht bekannter Häufigkeit:

Ver√§nderungen am Zahnfleisch und den Z√§hnen, ver√§nderter geistiger Zustand, Bewusstlosigkeit, akute √úberempfindlichkeitsreaktionen einschlie√ülich Nesselsucht, Angio√∂demen (Anschwellen der H√§nde, F√ľ√üe, Kn√∂chel, Gesicht, Lippen, Mund oder Rachen, welches zu Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen f√ľhren kann), Bronchokonstriktion (eine Verengung der Atemwege) und Anaphylaxie (eine schwere allergische Reaktion des ganzen K√∂rpers).

Au√üerdem wurde bei der Anwendung von IntronA √ľber das Vogt-Koyanagi-Harada-Syndrom (eine entz√ľndliche Autoimmunerkrankung, bei der Augen, Haut, Ohrmembranen, Hirn und R√ľckenmark betroffen sind) sowie √ľber Gedanken, das Leben anderer zu bedrohen, Manie (√ľbertriebene oder unangemessene gehobene Stimmung), bipolare St√∂rungen (Stimmungsst√∂rungen mit abwechselnden

Phasen von Traurigkeit und Erregung), Herzinsuffizienz und Perikarderguss (Fl√ľssigkeitsansammlung zwischen dem Herzbeutel und dem Herzen selbst) berichtet.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.

Im K√ľhlschrank lagern (2¬įC-8¬įC). Nicht einfrieren.

Jeder Pen ist f√ľr eine Anwendungsdauer von maximal 4 Wochen vorgesehen und muss anschlie√üend weggeworfen werden. Im Falle, dass der Pen versehentlich nicht in den K√ľhlschrank zur√ľckgelegt wurde, betr√§gt die maximal zul√§ssige Gesamtdauer f√ľr eine Aufbewahrung bei 25¬įC 48 Stunden

(2 Tage) während der Anwendungsdauer von 4 Wochen.

Sie d√ľrfen IntronA nicht verwenden, wenn Sie Ver√§nderungen im Aussehen von IntronA bemerken.

Abhängig von Ihrer Dosis kann es zum Verbleib von Nadeln und Tupfern in der Packung kommen. Entsorgen Sie diese bitte angemessen und sicher.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft die Umwelt zu sch√ľtzen.

Anzeige

Weitere Informationen

Was IntronA enthält
  • Der Wirkstoff ist: rekombinantes Interferon alfa-2b. Jeder Pen enth√§lt 60 Millionen I.E.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Dinatriumhydrogenphosphat, Natriumdihydrogenphosphat 1 H2O, Natriumedetat (Ph.Eur.), Natriumchlorid, Metacresol (Ph.Eur.), Polysorbat 80 und Wasser f√ľr Injektionszwecke.
Wie IntronA aussieht und Inhalt der Packung

IntronA wird angeboten als Injektionsl√∂sung in einem Mehrfachdosierungs-Pen. Die klare und farblose L√∂sung ist in einer Patrone aus Glas abgef√ľllt.

IntronA ist in drei verschiedenen Packungsgrößen erhältlich:

  • Packung mit 1 Pen, 12 Injektionsnadeln und 12 Reinigungstupfern
  • Packung mit 2 Pens, 24 Injektionsnadeln und 24 Reinigungstupfern
  • Packung mit 8 Pens, 96 Injektionsnadeln und 96 Reinigungstupfern

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer: Hersteller:
Merck Sharp & Dohme Limited SP Labo N.V.
Hertford Road, Hoddesdon Industriepark 30
Hertfordshire EN11 9BU B-2220 Heist-op-den-Berg
Vereinigtes Königreich Belgien

Falls weitere Informationen √ľber das Arzneimittel gew√ľnscht werden, setzen Sie sich bitte mit dem √∂rtlichen Vertreter des Pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

Belgi√ę/Belgique/Belgien Luxembourg/Luxemburg
MSD Belgium BVBA/SPRL MSD Belgium BVBA/SPRL
Tél/Tel: 0800 38 693 (+32(0)27766211) Tél/Tel: 0800 38 693 (+32(0)27766211)
dpoc_belux@merck.com dpoc_belux@merck.com
???????? Magyarorsz√°g
???? ???? ? ???? ???????? ???? MSD Pharma Hungary Kft.
???.: +359 2 819 3737 Tel.: +36 1 888 5300
info-msdbg@merck.com hungary_msd@merck.com
Cesk√° republika Malta
Merck Sharp & Dohme s.r.o. Associated Drug Co. Ltd.
Tel: +420 233 010 111 Tel.: +356 22778000
msd_cr@merck.com info@associateddrug.com
Danmark Nederland
MSD Danmark ApS Merck Sharp & Dohme BV
Tlf: + 45 4482 4000 Tel: +31 (0)800 9999000 (+31 23 5153153)
dkmail@merck.com medicalinfo.nl@merck.com
Deutschland Norge
MSD SHARP & DOHME GMBH MSD (Norge) AS
Tel: 0800 673 673 673 (+49 (0) 89 4561 2612) Tlf: +47 32 20 73 00
e-mail@msd.de msdnorge@msd.no
Eesti √Ėsterreich
Merck Sharp & Dohme O√ú Merck Sharp & Dohme Ges.m.b.H.
Tel.: +372 6144 200 Tel: +43 (0) 1 26 044
msdeesti@merck.com msd-medizin@merck.com
????da Polska
MSD ?.F.?.?.?. MSD Polska Sp. z o.o.
???: +30 210 98 97 300 Tel: +48 22 549 51 00
cora.greece.gragcm@merck.com msdpolska@merck.com
Espa√Īa Portugal
Merck Sharp & Dohme de Espa√Īa, S.A. Schering-Plough Farma Lda
Tel: +34 91 321 06 00 Tel: +351 21 4465808
msd_info@merck.com clic@merck.com
France Rom√Ęnia
MSD France Merck Sharp & Dohme Romania S.R.L.
Tél: + 33 (0) 1 80 46 40 40 Tel: + 4021 529 29 00
  msdromania@merck.com
Ireland Slovenija
Merck Sharp & Dohme Ireland (Human Health) Merck Sharp & Dohme, inovativna zdravila d.o.o.
Limited Tel: +386 1 5204 201
Tel: +353 (0)1 2998700 msd.slovenia@merck.com
medinfo_ireland@merck.com  
√ćsland Slovensk√° republika
Vistor hf. Merck Sharp & Dohme, s. r. o.
Sími: + 354 535 7000 Tel: +421 2 58282010
  msd_sk@merck.com
Italia Suomi/Finland
MSD Italia S.r.l. MSD Finland Oy
Tel: +39 06 361911 Puh/Tel: +358 (0)9 804 650
doccen@merck.com info@msd.fi
??p??? Sverige
Merck Sharp & Dohme Cyprus Limited Merck Sharp & Dohme (Sweden) AB
???.: 800 00 673 (+357 22866700) Tel: +46 77 5700488
cyprus_info@merck.com medicinskinfo@merck.com
Latvija United Kingdom
SIA Merck Sharp & Dohme Latvija Merck Sharp & Dohme Limited
Tel: +371 67364224 Tel: +44 (0) 1992 467272
msd_lv@merck.com medicalinformationuk@merck.com
Lietuva  
UAB Merck Sharp & Dohme  
Tel. +370 5 278 02 47  
msd_lietuva@merck.com  
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im

Ausf√ľhrliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf der Website der Europ√§ischen Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu/verf√ľgbar.

WIE SIE INTRONA SELBST INJIZIEREN

Die folgenden Anweisungen erkl√§ren Ihnen, wie Sie IntronA selbst injizieren. Bitte lesen Sie die Anweisungen sorgf√§ltig durch und befolgen Sie sie Schritt f√ľr Schritt. Ihr Arzt oder sein/e Assistent/in wird Ihnen zeigen, wie Sie die Selbstinjektion von IntronA vornehmen. Versuchen Sie nicht, die Selbstinjektion durchzuf√ľhren, bevor Sie sicher sind, die Vorgehensweise und die Erfordernisse der Selbstinjektion verstanden zu haben.

Vorbereitung

Stellen Sie die notwendigen Gegenstände bereit, bevor Sie beginnen:

  • Einen IntronA Mehrfachdosierungs-Pen;
  • Eine Nadel f√ľr die subkutane Injektion (liegt der Packung bei);
  • Einen Reinigungstupfer (in der Packung enthalten).

Waschen Sie gr√ľndlich Ihre H√§nde. Verwenden Sie die in der Packung beigepackten Injektionsnadeln nur f√ľr IntronA. F√ľr jede Dosis ist eine neue Nadel zu verwenden. Vergewissern Sie sich, dass sich die L√∂sung bei Verabreichung auf Raumtemperatur (bis zu 25¬įC) befindet.

Die Abbildungen A und B zeigen Ihnen die verschiedenen Teile des Pens und der Injektionsnadel. Die wichtigsten Teile sind:

  • Die Druckknopfskala informiert Sie dar√ľber, welche Dosis eingestellt ist.
  • Der Farbkodierungsstreifen (pink) und der Druckknopf befinden sich am unteren Ende des Pens, wenn dieser mit der Kappe nach oben gehalten wird.
  • Der Pen kann nur vollst√§ndig mit der Kappe verschlossen werden, wenn das Dreieck an der Kappenskala auf die Dosieranzeige am Schaft ausgerichtet ist.

Kappe

Kappenskala

Nadel

Gummimembra n

Behälter

  Dosieranzeige
Pen-Schaft  
Farbkodierung Druckknopfskal
Druckknopf
Abbildung A Abbildung B
Abmessen der IntronA-Dosis

Der Pen sollte ungef√§hr 30 Minuten vor Anwendung aus dem K√ľhlschrank genommen werden, damit die Injektionsl√∂sung in dem Pen Raumtemperatur hat, wenn sie injiziert wird.

Wenn Sie zur Verabreichung der Injektion bereit sind, bereiten Sie Ihren Pen wie folgt vor:

Pr√ľfen Sie vor der Anwendung, ob die IntronA-Injektionsl√∂sung klar und farblos aussieht. Hat sie kein klares homogenes Aussehen oder enth√§lt sie irgendwelche Partikel, wenden Sie sie nicht an.

Ziehen Sie die Kappe vom Pen ab und desinfizieren Sie die Gummimembran (siehe Abbildung C) mit einem Reinigungstupfer.

Pen-Schaft Druckknop

Gummimembran

Abbildung C

Nehmen Sie die Schutzkappe von der Injektionsnadel ab. Beachten Sie, dass nach dem Abnehmen der Schutzkappe das hintere Ende der Injektionsnadel freiliegt (siehe Abbildung D).

Abbildung D

Dr√ľcken Sie die Injektionsnadel vorsichtig auf den Pen, wie in Abbildung E dargestellt. (Achten Sie darauf, dass das hintere Ende der Injektionsnadel durch die vorher von Ihnen desinfizierte Gummimembran gestochen wird). Schrauben Sie nun die Injektionsnadel fest auf den Pen, indem Sie sie im Uhrzeigersinn drehen (siehe Abbildung F).

Abbildung E Abbildung F

Ziehen Sie zun√§chst die √§u√üere Injektionsnadelkappe ab (Abbildung G). Dann ziehen Sie vorsichtig die innere Injektionsnadelkappe ab. Denken Sie daran, dass nun die Injektionsnadel freiliegt (Abbildung H). Bewahren Sie die √§u√üere Injektionsnadelkappe f√ľr einen sp√§teren Gebrauch auf.

Abbildung G Abbildung H

Der Pen ist nun bereit f√ľr die Anwendung. Da sich w√§hrend der Lagerung geringe Mengen Luft in der Injektionsnadel und im Beh√§lter ansammeln k√∂nnen, m√ľssen nun zun√§chst etwaige Luftbl√§schen entfernt werden. Diesen Vorgang bezeichnet man als Entl√ľften.

Halten Sie den Pen mit der Injektionsnadelspitze nach oben.

Klopfen Sie mit dem Finger so auf den Behälter, dass alle Luftbläschen in dem Behälter nach oben bis unter die Injektionsnadel steigen (Abbildung I).

Behälter

Abbildung I

Halten Sie den Pen am Schaft und drehen Sie den Behälter in die Richtung, die durch den Pfeil in Abbildung J angezeigt wird (im Uhrzeigersinn), bis Sie ein Klicken bemerken.

Abbildung J

Halten Sie den Pen weiter mit der Injektionsnadelspitze nach oben, dr√ľcken Sie den Druckknopf ganz hinein und beobachten Sie, ob ein Tropfen der L√∂sung an der Injektionsnadelspitze erscheint (siehe den Tropfen an der Injektionsnadelspitze unten in Abbildung K).

Abbildung K

Erscheint kein Tropfen, so verwenden Sie einen anderen Pen und bringen Sie den fehlerhaften Pen dorthin zur√ľck, woher Sie ihn bezogen haben.

Beachte: Auch nach dem ?Entl√ľften? kann einige Luft im Pen verbleiben. Dies kann jedoch vernachl√§ssigt werden, da Sie die Luft aus der Injektionsnadel entfernt haben und die Dosis somit exakt sein wird.

Setzen Sie die Kappe des Pens wieder auf, wobei das Dreieck, wie in Abbildung L dargestellt, auf die Dosieranzeige ausgerichtet sein muss.

Abbildung L

Der Pen ist nun bereit zur Einstellung der Dosis. Zum Ausf√ľhren des n√§chsten Schrittes halten Sie den Pen in der Mitte des Schaftes. Dadurch ist der Druckknopf frei beweglich. Die korrekte Dosis kann nun eingestellt werden.

Um die erforderliche Dosis einzustellen, halten Sie den Pen waagerecht mit einer Hand am Schaft. Mit der anderen Hand drehen Sie die Kappe im Uhrzeigersinn, wie durch den Pfeil in Abbildung M dargestellt. Der Druckknopf bewegt sich heraus und zeigt die eingestellte Dosis an. Um die korrekte Dosis einzustellen, drehen Sie die Kappe so oft, wie im Folgenden beschrieben:

Anzahl der ?Umdrehungen? und ?Klicks? Entsprechende Dosen (Millionen I.E.), die mit
  IntronA, Injektionslösung, Mehrfachdosierungs-
  Pen 60 Mio I.E./Pen aufgezogen werden können
1 volle Umdrehung (5-maliges ?Klicken?) 5
6-maliges ?Klicken? 6
7-maliges ?Klicken? 7
8-maliges ?Klicken? 8
9-maliges ?Klicken? 9
2 volle Umdrehungen (10maliges ?Klicken?) 10
11-maliges ?Klicken? 11
12-maliges ?Klicken? 12
  346
13-maliges ?Klicken? 13
14-maliges ?Klicken? 14
3 volle Umdrehungen (15-maliges ?Klicken?) 15
16-maliges ?Klicken? 16
17-maliges ?Klicken? 17
18-maliges ?Klicken? 18
19-maliges ?Klicken? 19
4 volle Umdrehungen (20-maliges ?Klicken?*) 20

*4 volle Umdrehungen entsprechen der maximalen Dosis, die mit einer Injektion verabreicht werden kann. Der Pen ist so konstruiert, dass der Inhalt von 60 Millionen I.E. in Dosen von 5 bis 20 Millionen I.E. entnommen werden kann. Dem Pen kann eine maximale Anzahl von 12 Dosen à 5 Millionen I.E. entnommen werden. Der Pen darf nicht länger als 4 Wochen nach der ersten Anwendung verwendet werden.

Abbildung M

Die Druckknopfskala zeigt Ihnen die eingestellte Dosis an (siehe Abbildung N unten). F√ľr Dosierungen, die ganzen Umdrehungen entsprechen, sollte die Dosierungsanzeige mit der entsprechenden Markierung der Druckknopfskala √ľbereinstimmen. F√ľr Dosierungen, die mehrmaligem ?Klicken?, aber keiner vollen Umdrehung entsprechen, sollte sich die Dosierungsanzeige zwischen zwei vollen Markierungen der Druckknopfskala befinden. √úberpr√ľfen Sie nun, ob Sie die korrekte Dosis eingestellt haben.

Abbildung N

Stellen Sie nach jeder vollen Umdrehung sicher, dass das Dreieck auf die Dosieranzeige ausgerichtet ist (siehe Abbildung O). Sollten Sie die falsche Dosis eingestellt haben, drehen Sie einfach die Kappe (gegen den Uhrzeigersinn) bis zum Anschlag zur√ľck, bis sich der Druckknopf in der Ausgangsposition befindet, und beginnen Sie von neuem. Nach Einstellung der korrekten Dosis k√∂nnen Sie sich die Injektion verabreichen.

Abbildung O

Injektion der Lösung

W√§hlen Sie die Injektionsstelle aus. Die besten Injektionsstellen sind Gewebe mit einer Fettschicht zwischen Haut und Muskel: Oberschenkel, √§u√üerer Oberarm (um diese Stelle zu verwenden, kann die Hilfe einer weiteren Person n√∂tig sein), Bauch (au√üer Bauchnabel oder G√ľrtellinie). Sollten Sie au√üergew√∂hnlich schlank sein, so verwenden Sie nur den Oberschenkel oder den √§u√üeren Oberarm zur Injektion.

Wechseln Sie jedes Mal die Injektionsstelle.

Reinigen und desinfizieren Sie die Haut, wo die Injektion gemacht werden soll. Warten Sie, bis die Fläche trocken ist.

Mit einer Hand bilden Sie eine Hautfalte. Mit der anderen Hand nehmen Sie den Pen und halten Sie ihn wie einen Bleistift. Stechen Sie die Nadel in einem Winkel von ann√§hernd 45¬į in die Hautfalte.

Dann dr√ľcken Sie den Druckknopf komplett hinein (siehe Abbildung P).

Abbildung P

Lassen Sie die Injektionsnadel einige Sekunden eingef√ľhrt, wobei Sie den Druckknopf gedr√ľckt halten, damit die L√∂sung sich unter der Haut verteilen kann. Ziehen Sie die Injektionsnadel dann heraus.

Setzen Sie vorsichtig die äußere Injektionsnadelkappe wieder auf (siehe Abbildung Q).

Abbildung Q

Schrauben Sie die Injektionsnadeleinheit gegen den Uhrzeigersinn ab, wie in Abbildung R gezeigt. Nehmen Sie sie dann vorsichtig vom Pen ab und entsorgen Sie die mit der Kappe gesicherte Injektionsnadel (siehe Abbildung S).

Abbildung R Abbildung S

Setzen Sie die Kappe des Pens auf, wobei das Dreieck wieder auf die Dosieranzeige ausgerichtet sein muss, wie in Abbildung T gezeigt. Legen Sie dann den Pen wieder in den K√ľhlschrank zur√ľck.

Abbildung T

Anzeige

Zulassungsland Deutschland
Hersteller Les Laboratoires Servier
Betäubungsmittel Nein

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-Qualit√§tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo √∂ffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen √ľber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden