Reagila 3 mg Hartkapseln

Abbildung Reagila 3 mg Hartkapseln
Wirkstoff(e) Cariprazin
Zulassungsland Europäische Union (Deutschland)
Hersteller Gedeon Richter Plc.
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 13.07.2017
ATC Code N05AX15
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

Zulassungsinhaber

Gedeon Richter Plc.

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Reagila 4,5 mg Hartkapseln Cariprazin Gedeon Richter Plc.
Reagila 6 mg Hartkapseln Cariprazin Gedeon Richter Plc.
Reagila 1,5 mg Hartkapseln Cariprazin Gedeon Richter

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Reagila enthält den Wirkstoff Cariprazin und gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Antipsychotika genannt werden. Es wird zur Behandlung von Erwachsenen angewendet, bei denen eine Schizophrenie vorliegt.

Bei Schizophrenie handelt es sich um eine Erkrankung, die durch Symptome wie das H√∂ren, Sehen oder F√ľhlen von Dingen, die nicht wirklich da sind (Halluzination), Misstrauen, Wahnvorstellungen, zusammenhanglose Sprechweise, wirres Verhalten sowie eine verflachte Stimmungslage gekennzeichnet ist. Personen mit dieser Erkrankung k√∂nnen sich auch deprimiert, schuldig, √§ngstlich oder angespannt f√ľhlen. Es kann auch sein, dass Personen mit dieser Erkrankung nicht in der Lage sind, geplante Aktivit√§ten zu beginnen oder fortzuf√ľhren, oder dass sie nicht sprechen wollen, oder dass sie in Situationen, die bei anderen Menschen normalerweise Gef√ľhle ausl√∂sen, keine Gef√ľhlsreaktion haben.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Reagila darf nicht eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen Cariprazin oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie die Arzneimittel zur Behandlung der folgenden Erkrankungen anwenden:

    Hepatitis, die durch das Hepatitis-C-Virus hervorgerufen wird (Arzneimittel, die Boceprevir und Telaprevir enthalten)

  • Bakterielle Infektionen (Arzneimittel, die Clarithromycin, Telithromycin, Erythromycin und Nafcillin enthalten)
  • Tuberkulose (Arzneimittel, die Rifampicin enthalten)
  • HIV-Infektion (Arzneimittel, die Cobicistat, Indinavir, Nelfinavir, Ritonavir, Saquinavir, Efavirenz und Etravirin enthalten)
  • Pilzinfektionen (Arzneimittel, die Itraconazol, Posaconazol, Voriconazol und Fluconazol enthalten)
  • Cushing-Syndrom, eine Erkrankung, bei der der K√∂rper zu viel Cortisol bildet (Arzneimittel, die Ketoconazol enthalten)
  • Depressionen (pflanzliche Arzneimittel, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten, und Arzneimittel, die Nefazodon enthalten)
  • Epilepsie und Krampfanf√§lle (Arzneimittel, die Carbamazepin, Phenobarbital und Phenytoin enthalten)
  • Herzerkrankungen (Arzneimittel, die Diltiazem und Verapamil enthalten)
  • Schl√§frigkeit (Arzneimittel, die Modafinil enthalten)
  • Bluthochdruck in der Lunge (Arzneimittel, die Bosentan enthalten)

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Informieren Sie sofort Ihren Arzt

  • wenn Sie daran denken oder sich danach f√ľhlen, sich selbst zu verletzen oder Suizid zu begehen. Suizidgedanken und -verhalten sind zu Beginn der Behandlung wahrscheinlicher.
  • wenn bei Ihnen eine Kombination aus Fieber, Schwitzen, beschleunigter Atmung, Muskelsteifigkeit und Benommenheit oder Schl√§frigkeit (hierbei kann es sich um Anzeichen des malignen neuroleptischen Syndroms handeln) vorliegt.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Reagila anwenden oder während Sie dieses Arzneimittel anwenden, wenn

  • bei Ihnen jemals Unruhezust√§nde oder die Unf√§higkeit, stillzusitzen aufgetreten sind oder dies bei Ihnen neu auftritt. Diese Symptome k√∂nnen zu Beginn der Behandlung mit Reagila auftreten. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn dies geschieht
  • bei Ihnen jemals ungew√∂hnliche, unwillk√ľrliche Bewegungen, am h√§ufigsten der Zunge oder des Gesichts aufgetreten sind oder dies bei Ihnen neu auftritt. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn dies geschieht
  • Sie Sehst√∂rungen haben. Ihr Arzt wird Ihnen den Besuch bei einem Augenarzt empfehlen
  • Sie einen unregelm√§√üigen Herzschlag haben oder bei irgendjemandem in Ihrer Familie ein unregelm√§√üiger Herzschlag bekannt ist (einschlie√ülich einer sogenannten Verl√§ngerung des QT- Intervalls, die im EKG festgestellt wird); informieren Sie Ihren Arzt auch, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, da derartige EKG-Ver√§nderungen durch diese hervorgerufen oder verschlimmert werden k√∂nnen
  • bei Ihnen ein hoher oder niedriger Blutdruck oder eine Herz-Kreislauf-Erkrankung vorliegt. Ihr Arzt muss dann regelm√§√üig Ihren Blutdruck √ľberpr√ľfen
  • es bei Ihnen beim Aufstehen aufgrund eines Blutdruckabfalls zu Schwindel kommt, der einen Ohnmachtsanfall hervorrufen kann
  • in Ihrer Krankengeschichte oder in der Krankengeschichte eines Ihrer Familienmitglieder Blutgerinnsel bekannt sind, da Arzneimittel zur Behandlung von Schizophrenie mit der Bildung von Blutgerinnseln in Zusammenhang gebracht wurden
  • in Ihrer Krankengeschichte ein Schlaganfall bekannt ist, dies gilt insbesondere bei √§lteren Patienten und bei Patienten, die andere Risikofaktoren f√ľr einen Schlaganfall aufweisen Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie Anzeichen eines Schlaganfalls bemerken
  • bei Ihnen Demenz (Verlust des Ged√§chtnisses und anderer geistiger F√§higkeiten) vorliegt, insbesondere wenn Sie zum √§lteren Personenkreis geh√∂ren
  • bei Ihnen die Parkinson-Krankheit vorliegt
  • bei Ihnen Diabetes oder Risikofaktoren f√ľr Diabetes (z. B. Fettleibigkeit, oder Diabetes in der Krankengeschichte eines Ihrer Familienmitglieder) vorliegen. Ihr Arzt muss dann regelm√§√üig Ihren Blutzuckerspiegel √ľberpr√ľfen, da dieser durch Reagila erh√∂ht sein k√∂nnte. Anzeichen f√ľr einen hohen Blutzuckerspiegel sind √ľberm√§√üiger Durst, das Ausscheiden gro√üer Harnmengen, ein gesteigerter Appetit sowie Schw√§chegef√ľhl

in Ihrer Krankengeschichte Krampfanfälle oder Epilepsie bekannt sind

Gewichtszunahme

Reagila kann zu einer erheblichen Gewichtszunahme f√ľhren, was Einfluss auf Ihre Gesundheit haben k√∂nnte. Ihr Arzt wird daher regelm√§√üig Ihr Gewicht √ľberpr√ľfen.

Empf√§ngnisverh√ľtung
Frauen im geb√§rf√§higen Alter m√ľssen w√§hrend der Behandlung mit Reagila und noch mindestens 10 Wochen nach Ende der Behandlung √§u√üerst zuverl√§ssige Verh√ľtungsmethoden anwenden. Wenn

Sie hormonelle Verh√ľtungsmittel anwenden, m√ľssen Sie zus√§tzlich eine sogenannte Barrieremethode (z. B. Kondom oder Diaphragma) anwenden. (Siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú.)

Kinder und Jugendliche

Dieses Arzneimittel wird nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren empfohlen, da keine Daten zu diesen Patienten vorliegen.

Einnahme von Reagila zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen. Sie d√ľrfen bestimmte Arzneimittel nicht zusammen mit Reagila anwenden (siehe Abschnitt ‚ÄěReagila darf nicht eingenommen werden‚Äú).

Wenn Sie Reagila zusammen mit einigen anderen Arzneimitteln anwenden, muss m√∂glicherweise die Dosis von Reagila oder die Dosis des anderen Arzneimittels angepasst werden. Hierbei handelt es sich um Arzneimittel, die zur Behandlung von Herzerkrankungen angewendet werden und die Digoxin enthalten, Blutverd√ľnner, die Dabigatran enthalten, sowie Arzneimittel, die sich auf Ihre geistigen Funktionen auswirken.

Wenn Sie hormonelle Verh√ľtungsmittel anwenden, m√ľssen Sie zus√§tzlich eine sogenannte Barrieremethode anwenden (siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú weiter unten).

Einnahme von Reagila zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

W√§hrend der Behandlung mit Reagila d√ľrfen Sie keinen Grapefruitsaft trinken. Bei Einnahme von Reagila sollte Alkoholgenuss vermieden werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Frauen im gebärfähigen Alter

Frauen im geb√§rf√§higen Alter m√ľssen w√§hrend der Behandlung mit Reagila zuverl√§ssige Verh√ľtungsmethoden anwenden. Die Verh√ľtung muss auch nach dem Absetzen der Behandlung mindestens 10 Wochen lang nach der letzten Dosis Reagila fortgesetzt werden. Der Grund hierf√ľr ist, dass das Arzneimittel nach der Einnahme der letzten Dosis noch einige Zeit im K√∂rper bleibt. Wenn Sie hormonelle Verh√ľtungsmittel anwenden, m√ľssen Sie zus√§tzlich eine sogenannte Barrieremethode (z. B. Kondom oder Diaphragma) anwenden. Fragen Sie Ihren Arzt nach geeigneten Verh√ľtungsmethoden.

Schwangerschaft
Nehmen Sie diese Arzneimittel nicht während der Schwangerschaft ein, es sei denn, Ihr Arzt hat Ihnen die Einnahme empfohlen.

Wenn Ihr Arzt entscheidet, dass Sie dieses Arzneimittel w√§hrend der Schwangerschaft einnehmen sollen, wird Ihr Arzt Ihr Baby nach der Geburt engmaschig √ľberwachen. Dies geschieht, da bei Neugeborenen von M√ľttern, die dieses Arzneimittel im letzten Trimenon (den letzten drei Monaten) der Schwangerschaft eingenommen haben, die folgenden Symptome auftreten k√∂nnen:

  • Zittern, Muskelsteifigkeit und/oder -schw√§che, Schl√§frigkeit, Unruhe, Probleme beim Atmen und Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme.

Wenn bei Ihrem Baby irgendwelche dieser Symptome auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Stillzeit
Stillen Sie nicht, wenn Sie Reagila einnehmen, da eine Gefahr f√ľr das Kind nicht ausgeschlossen werden kann. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Es besteht ein geringes oder m√§√üiges Risiko, dass das Arzneimittel die Fahrt√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigen k√∂nnte. W√§hrend der Behandlung mit diesem Arzneimittel kann es zu Benommenheit, zu Schwindel und Sehproblemen kommen (siehe

Abschnitt 4). F√ľhren Sie keine Fahrzeuge, benutzen Sie keine Werkzeuge und bedienen Sie keine Maschinen, bis Sie wissen, dass dieses Arzneimittel Sie nicht in negativer Weise beeinflusst.

Reagila 3 mg, 4,5 mg und 6 mg Hartkapseln enthalten Allurarot (E 129).

Bei Allurarot handelt es sich um einen Farbstoff, der allergische Reaktionen hervorrufen kann.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 1,5 mg und wird einmal täglich eingenommen. Ihr Arzt kann die Dosis anschließend langsam in Schritten von 1,5 mg anpassen, je nachdem wie die Behandlung bei Ihnen wirkt.

Die maximale Dosis sollte 6 mg einmal t√§glich nicht √ľbersteigen.

Nehmen Sie Reagila jeden Tag zur gleichen Tageszeit mit oder ohne eine Mahlzeit ein.

Wenn Sie vor dem Beginn der Behandlung mit Reagila ein anderes Arzneimittel zur Behandlung von Schizophrenie eingenommen haben, wird Ihr Arzt entscheiden, ob das andere Arzneimittel schrittweise oder sofort abgesetzt werden muss und wie die Reagila-Dosis angepasst wird. Ihr Arzt wird Ihnen auch sagen, wie Sie vorgehen m√ľssen, wenn Sie von Reagila zu einem anderen Arzneimittel wechseln.

Patienten mit Nieren- oder Leberproblemen
Wenn bei Ihnen schwerwiegende Nieren- oder Leberprobleme vorliegen, ist die Behandlung mit Reagila m√∂glicherweise nicht f√ľr Sie geeignet. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

√Ąltere Patienten
Ihr Arzt wird sorgf√§ltig die f√ľr Sie geeignete Dosis ausw√§hlen.

Reagila sollte nicht von älteren Patienten mit Demenz (Gedächtnisverlust) angewendet werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Reagila eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie mehr Reagila eingenommen haben, als Ihr Arzt empfohlen hat, oder wenn beispielsweise ein Kind es versehentlich eingenommen hat, wenden Sie sich unverz√ľglich an Ihren Arzt oder begeben Sie sich in das n√§chste Krankenhaus. Nehmen Sie die Arzneimittelpackung mit. M√∂glicherweise kommt es bei Ihnen zu Schwindel infolge von niedrigem Blutdruck oder zu ungew√∂hnlichen Herzschl√§gen. Es kann auch sein, dass Sie sich schl√§frig oder m√ľde f√ľhlen oder bei Ihnen ungew√∂hnliche K√∂rperbewegungen auftreten und Sie Schwierigkeiten beim Stehen oder Gehen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Reagila vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese ein, sobald Sie daran denken. Wenn es jedoch fast schon Zeit f√ľr Ihre n√§chste Dosis ist, lassen Sie die vers√§umte Dosis aus und setzen Sie die Einnahme wie gewohnt fort.

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie zwei oder mehr Dosen versäumt haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Wenn Sie die Einnahme von Reagila abbrechen

Wenn Sie die Einnahme dieses Arzneimittels abbrechen, geht die Wirkung des Arzneimittels verloren. Auch wenn es Ihnen besser geht, d√ľrfen Sie Ihre t√§gliche Dosis Reagila nicht √§ndern oder absetzen, es sei denn, Ihr Arzt hat Ihnen dies empfohlen, da Ihre Symptome ansonsten zur√ľckkehren k√∂nnen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Teilen Sie Ihrem Arzt sofort mit, wenn

  • Sie eine schwere allergische Reaktion in Form von Fieber, Schwellungen im Bereich des Mundes, des Gesichts, der Lippen oder der Zunge, Kurzatmigkeit, Juckreiz, Hautausschlag und eventuell niedrigem Blutdruck haben. (Seltene Nebenwirkung)
  • bei Ihnen eine Kombination aus Fieber, Schwitzen, Muskelsteifigkeit und Benommenheit oder Schl√§frigkeit auftritt. Dies k√∂nnen Anzeichen f√ľr ein sogenanntes malignes neuroleptisches Syndrom sein. (Nebenwirkung mit nicht bekannter H√§ufigkeit)
  • es bei Ihnen zu unerkl√§rlichen Muskelschmerzen, Muskelkr√§mpfen oder Muskelschw√§che kommt. Dies k√∂nnen Anzeichen f√ľr eine Muskelsch√§digung sein, die sehr schwerwiegende Nierenprobleme ausl√∂sen kann. (Seltene Nebenwirkung)
  • es bei Ihnen zu Symptomen kommt, die mit Blutgerinnseln in den Venen, insbesondere der Beine, zusammenh√§ngen (zu den Symptomen geh√∂ren Schwellungen, Schmerzen und R√∂tungen im betroffenen Bein). Solche Blutgerinnsel k√∂nnen durch die Blutgef√§√üe in die Lunge wandern und zu Schmerzen im Brustkorb und Schwierigkeiten beim Atmen f√ľhren. (Nebenwirkung mit nicht bekannter H√§ufigkeit)
  • bei Ihnen Gedanken oder Gef√ľhle √ľber Selbstverletzung oder Suizid auftreten oder es zu einem Suizidversuch kommt. (Gelegentliche Nebenwirkung)

Andere Nebenwirkungen

Sehr häufige Nebenwirkungen (können mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Gef√ľhl der Unruhe und Unf√§higkeit stillzusitzen
  • Parkinsonismus ‚Äď hierbei handelt es sich um einen medizinischen Zustand mit vielen verschiedenen Symptomen. Zu den Symptomen geh√∂ren: weniger oder verlangsamte Bewegungen; Langsamkeit beim Denken; ruckartige Bewegung beim Beugen von Gliedma√üen (Negro-Zeichen); schlurfende Schritte; Zittern; wenig oder keine Mimik im Gesicht; Muskelsteifigkeit, Speichelfluss

Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Angstzust√§nde
  • Schl√§frigkeit, Schwierigkeiten beim Schlafen, ungew√∂hnliche Tr√§ume, Albtr√§ume, Schlafwandeln
  • Schwindelgef√ľhl
  • Unwillk√ľrliche Verdrehungen und ungew√∂hnliche K√∂rperhaltung
  • √úberm√§√üiges Z√§hneknirschen oder Kieferpressen, Speichelfluss, anhaltendes Blinzeln als Reaktion auf ein Antippen der Stirn (abnormaler Reflex), Probleme bei der Bewegung, St√∂rungen der Zungenbewegung (auch als extrapyramidale Symptome bezeichnet)
  • Verschwommenes Sehen
  • Hoher Blutdruck
  • Schneller, unregelm√§√üiger Herzschlag
  • Verringerter oder gesteigerter Appetit
  • √úbelkeit, Erbrechen, Obstipation
  • Gewichtszunahme
  • M√ľdigkeit
  • Die folgenden Nebenwirkungen k√∂nnen sich in Labortests zeigen:
    • Erh√∂hung der Leberwerte
    • Erh√∂hung des Kreatinkinase-Werts im Blut
    • Ungew√∂hnliche Blutlipidwerte (z. b. Cholesterin und/oder Fett)

Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Depression
  • Pl√∂tzliche und schwere Verwirrtheit
  • Drehschwindel
  • Unangenehmer, ungew√∂hnlicher Tastsinn
  • Benommenheit, Energielosigkeit oder mangelndes Interesse an Aktivit√§ten
  • Unwillk√ľrliche Bewegungen, am h√§ufigsten der Zunge oder des Gesichts. Dies kann nach einer kurzfristigen oder nach einer langfristigen Anwendung auftreten.
  • Verringertes oder gesteigertes sexuelles Verlangen, Erektionsst√∂rungen
  • Augenreizung, hoher Druck im Auge, Sehschw√§che
  • Probleme bei der Anpassung des Auges vom Sehen in die Ferne an das Sehen in die N√§he
  • Niedriger Blutdruck
  • Ungew√∂hnlicher EKG-Befund, ungew√∂hnliche Nervenimpulse im Herzen
  • Langsamer, unregelm√§√üiger Herzschlag
  • Schluckauf
  • Sodbrennen
  • Durst
  • Schmerzen beim Wasserlassen
  • Ungew√∂hnlich h√§ufiges und reichliches Wasserlassen
  • Juckreiz, Hautausschlag
  • Diabetes
  • Die folgenden Nebenwirkungen k√∂nnen sich in Labortests zeigen:
    • Ungew√∂hnlicher Natriumspiegel im Blut
    • Erh√∂hte Blutglukose (Blutzucker), erh√∂hter Gallenfarbstoff (Bilirubin) im Blut
    • Blutarmut (verringerte Zahl der roten Blutk√∂rperchen)
    • Anstieg der Zahl einer Art der wei√üen Blutk√∂rperchen
    • Verringerter Spiegel an Thyreotropin (TSH) im Blut

Seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Krampfanfall
  • Ged√§chtnisverlust, Verlust des Sprechverm√∂gens
  • Augenbeschwerden bei hellem Licht
  • Tr√ľbung der Linse im Auge, die zu einer Abnahme der Sehf√§higkeit f√ľhrt (Katarakt)
  • Schluckbeschwerden
  • Verringerte Zahl einer Art der wei√üen Blutk√∂rperchen, wodurch die Infektanf√§lligkeit erh√∂ht sein kann
  • Schilddr√ľsenunterfunktion

Nebenwirkungen mit nicht bekannter H√§ufigkeit (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

Entz√ľndung der Leber (Schmerzen im rechten Oberbauch, Gelbf√§rbung der Augen und der Haut, Schw√§che, Fieber)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt . Dies gilt auch f√ľr

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das in Anhang V aufgef√ľhrte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach "Verwendbar bis" und "EXP" angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Die Blisterpackung im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

F√ľr dieses Arzneimittel sind bez√ľglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Reagila enthält

  • Der Wirkstoff ist Cariprazin.
    Reagila 1,5 mg: Jede Hartkapsel enthält Cariprazinhydrochlorid entsprechend 1,5 mg Cariprazin.
    Reagila 3 mg: Jede Hartkapsel enthält Cariprazinhydrochlorid entsprechend 3 mg Cariprazin. Reagila 4,5 mg: Jede Hartkapsel enthält Cariprazinhydrochlorid entsprechend 4,5 mg Cariprazin.
    Reagila 6 mg: Jede Hartkapsel enthält Cariprazinhydrochlorid entsprechend 6 mg Cariprazin.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Reagila 1,5 mg Hartkapseln: vorverkleisterte Stärke (Mais), Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Titandioxid (E 171), Gelatine, schwarze Farbe (Schellack, Eisen(II,III)-oxid (E 172), Propylenglycol, Kaliumhydroxid).
    Reagila 3 mg Hartkapseln: vorverkleisterte Stärke (Mais), Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Allurarot (E 129), Brillantblau FCF (E 133), Titandioxid (E 171), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172), Gelatine, schwarze Farbe (Schellack, Eisen(II,III)-oxid (E 172), Propylenglycol, Kaliumhydroxid).
    Reagila 4,5 mg Hartkapseln: vorverkleisterte Stärke (Mais), Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Allurarot (E 129), Brillantblau FCF (E 133), Titandioxid (E 171), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172), Gelatine, weiße Farbe (Schellack, Titandioxid (E 171), Propylenglycol, Simeticon).

Reagila 6 mg Hartkapseln: vorverkleisterte Stärke (Mais), Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Brillantblau FCF (E 133), Allurarot (E 129), Titandioxid (E 171), Gelatine, schwarze Farbe (Schellack, Eisen(II,III)-oxid (E 172), Propylenglycol, Kaliumhydroxid).

Wie Reagila aussieht und Inhalt der Packung

Reagila 1,5 mg Hartkapseln: Hartgelatinekapsel ‚ÄěGr√∂√üe 4‚Äú (L√§nge etwa 14,3 mm) mit einem

wei√üen, opaken Oberteil und einem wei√üen, opaken Unterteil mit dem Aufdruck ‚ÄěGR 1.5‚Äú auf dem Kapselunterteil in schwarzer Farbe Die Kapseln sind mit einem wei√üen bis gelblich-wei√üen Pulver gef√ľllt.

  • Reagila 3 mg Hartkapseln: Hartgelatinekapsel ‚ÄěGr√∂√üe 4‚Äú (L√§nge etwa 14,3 mm) mit einem gr√ľnen, opaken Oberteil und einem wei√üen, opaken Unterteil mit dem Aufdruck ‚ÄěGR 3‚Äú auf dem Kapselunterteil in schwarzer Farbe. Die Kapseln sind mit einem wei√üen bis gelblich- wei√üen Pulver gef√ľllt.
  • Reagila 4,5 mg Hartkapseln: Hartgelatinekapsel ‚ÄěGr√∂√üe 4‚Äú (L√§nge etwa 14,3 mm) mit einem gr√ľnen, opaken Oberteil und einem gr√ľnen, opaken Unterteil mit dem Aufdruck ‚ÄěGR 4.5‚Äú auf dem Kapselunterteil in wei√üer Farbe. Die Kapseln sind mit einem wei√üen bis gelblich-wei√üen Pulver gef√ľllt.
  • Reagila 6 mg Hartkapseln: Hartgelatinekapsel ‚ÄěGr√∂√üe 3‚Äú (L√§nge etwa 15,9 mm) mit einem violetten, opaken Oberteil und einem wei√üen, opaken Unterteil mit dem Aufdruck ‚ÄěGR 6‚Äú auf dem Kapselunterteil in schwarzer Farbe. Die Kapseln sind mit einem wei√üen bis gelblich- wei√üen Pulver gef√ľllt.

Die Kapseln sind in einer durchsichtigen Blisterpackung aus Hart-PVC/F/PVDC hitzeversiegelt mit Aluminiumfolie verpackt. Die Blisterpackungen sind in einer Faltschachtel aus Karton verpackt.

Reagila 1,5 mg und Reagila 3 mg Hartkapseln sind in Packungsgrößen mit 7, 14, 21, 28, 30, 49, 56, 60, 84, 90 oder 98 Hartkapseln erhältlich.

Reagila 4,5 mg und Reagila 6 mg Hartkapseln sind in Packungsgrößen mit 7, 21, 28, 30, 49, 56, 60, 84, 90 oder 98 Hartkapseln erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Gedeon Richter Plc.

Gy√∂mrŇĎi √ļt 19-21 1103 Budapest Ungarn

Falls Sie weitere Informationen √ľber das Arzneimittel w√ľnschen, setzen Sie sich bitte mit dem √∂rtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

Belgi√ę/Belgique/BelgienLietuva
Recordati BVBA Tél/Tel: +32 2 46101 36Gedeon Richter Plc. atstovybé Lietuvoje Tel: +370 5 261 01 54
EbJraphsLuxembourg/Luxemburg
TII Teneoh Puxtep AII" Te.I.: + 359 2 8129063Recordati BVBA Tél/Tel: + 32 2 46101 36 (Belgique/Belgien)
Cesk√° republikaMagyarorsz√°g
Gedeon Richter Marketing CR, s.r.o. Tel: +420 261 141 200Richter Gedeon Nyrt. Tel.: +36 1 505 7032
DanmarkMalta
Recordati ABRecordati Ireland Limited
Tlf: +46 8 545 80 230 (Sverige)Tel: + 353 21 4379400 (Ireland)

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Zuletzt aktualisiert: 07.07.2022

Quelle: Reagila 3 mg Hartkapseln - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Cariprazin
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Hersteller Gedeon Richter Plc.
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 13.07.2017
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden