Targin 40 mg/20 mg Retardtabletten

Abbildung Targin 40 mg/20 mg Retardtabletten
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Mundipharma
Betäubungsmittel Nein

Zulassungsinhaber

Mundipharma

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Targin Retardtabletten enthalten als Wirkstoffe Oxycodonhydrochlorid und Naloxonhydrochlorid.

Die schmerzstillende Wirkung von Targin Retardtabletten beruht auf dem Wirkstoff Oxycodonhydrochlorid. Oxycodonhydrochlorid ist ein starkes Schmerzmittel aus der Gruppe der Opioide.

Der zweite Wirkstoff von Targin Retardtabletten, Naloxonhydrochlorid, wirkt einer Verstopfung entgegen. Darmfunktionsstörungen wie eine Verstopfung sind typische Begleiterscheinungen einer Behandlung mit Opioid-Schmerzmitteln.

Targin Retardtabletten wurden Ihnen zur Behandlung von starken Schmerzen, die nur mit opioidhaltigen Schmerzmitteln ausreichend behandelt werden können, verschrieben. Naloxonhydrochlorid wirkt der Verstopfung entgegen.

Targin Retardtabletten sind Retardtabletten, das hei√üt, dass die Wirkstoffe √ľber einen l√§ngeren Zeitraum abgegeben werden und 12 Stunden wirken.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Targin Retardtabletten d√ľrfen NICHT eingenommen werden,
  • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen die Wirkstoffe Oxycodonhydrochlorid, Naloxonhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile von Targin Retardtabletten sind,
  • wenn Ihre Atmung zu schwach ist, um Ihr Blut angemessen mit Sauerstoff anzureichern und das im K√∂rper entstandene Kohlendioxid abzuatmen (Atemdepression),
  • wenn Sie an einer schweren langdauernden Lungenerkrankung leiden, die mit einer Verengung der Atemwege verbunden ist (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung, auch COPD genannt),
  • wenn Sie an einem so genannten Cor pulmonale leiden. Dabei kommt es aufgrund einer Druckerh√∂hung in den Blutgef√§√üen der Lunge unter anderem zu einer Vergr√∂√üerung der rechten Herzh√§lfte (zum Beispiel als Folge der oben beschriebenen COPD),
  • wenn Sie an schwerem Bronchialasthma leiden,
  • bei einer nicht durch Opioide bedingten Darml√§hmung (paralytischer Ileus),
  • bei mittelschwerer bis schwerer Leberfunktionsst√∂rung.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Targin Retardtabletten ist erforderlich
  • bei √§lteren und geschw√§chten Patienten,
  • bei einer durch Opioide bedingten Darml√§hmung (paralytischer Ileus),
  • bei einer Beeintr√§chtigung der Nierenfunktion,
  • bei einer leichten Beeintr√§chtigung der Leberfunktion,
  • bei einer schweren Beeintr√§chtigung der Lungenfunktion,
  • bei einem Myx√∂dem (einer Erkrankung der Schilddr√ľse, bei der die Haut im Gesicht und an den Gliedma√üen teigig geschwollen, k√ľhl und trocken ist),
  • wenn Ihre Schilddr√ľse zu wenig Hormone bildet (Schilddr√ľsenunterfunktion oder Hypothyreose genannt),
  • wenn Ihre Nebennierenrinden zu wenig Hormone bilden (Nebennierenrindenunterfunktion oder Addisonsche Krankheit genannt),
  • bei psychischen St√∂rungen, die mit einem (teilweisen) Realit√§tsverlust einhergehen (Psychosen) und durch Alkohol oder Vergiftungszust√§nde mit anderen Substanzen bedingt sind (Intoxikationspsychosen),
  • bei Gallensteinleiden,
  • bei krankhaft vergr√∂√üerter Vorsteherdr√ľse (Prostatahypertrophie),
  • bei Alkoholabh√§ngigkeit, Delirium tremens,
  • bei Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse (Pankreatitis),
  • bei niedrigem Blutdruck (Hypotonie),
  • bei hohem Blutdruck (Hypertonie),
  • bei bereits bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
  • bei Kopfverletzungen (wegen des Risikos einer Druckerh√∂hung im Gehirn),
  • bei Epilepsie oder Neigung zu Krampfanf√§llen,
  • bei Einnahme von Arzneimitteln gegen eine Depression oder Parkinsonsche Krankheit aus der Gruppe der MAO-Hemmer. Zu den MAO-Hemmern z√§hlen zum Beispiel Arzneimittel, die Tranylcypramin, Phenelzin, Isocarboxazid, Moclobemid und Linezolid enthalten.

Sprechen Sie in diesen Fällen vor Beginn der Einnahme von Targin Retardtabletten mit Ihrem Arzt.

Bitte teilen Sie Ihrem Arzt auch mit, wenn diese Angaben fr√ľher einmal auf Sie zutrafen. Informieren Sie Ihren Arzt ebenso, wenn die genannten Beschwerden w√§hrend der Anwendung von Targin Retardtabletten auftreten.

Die gef√§hrlichste Folge einer √úberdosierung von Opioiden ist eine Atemdepression (langsame und schwache Atmung). Diese kann auch dazu f√ľhren, dass der Sauerstoffgehalt des Blutes sinkt. Dadurch k√∂nnte es zum Beispiel zu einer Ohnmacht kommen.

Klinische Erfahrungen mit Targin Retardtabletten bei Krebspatienten mit Bauchfellmetastasen oder beginnendem Darmverschluss im fortgeschrittenen Stadium von Tumorerkrankungen des

Verdauungsapparates oder des Beckens liegen nicht vor. Daher wird die Einnahme bei diesen Patienten nicht empfohlen.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Targin Retardtabletten immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis: Erwachsene

Die Anfangsdosis beträgt im Allgemeinen 1 Targin 10 mg/5 mg Retardtablette alle 12 Stunden.

Ihr Arzt legt fest, wie viele Targin Retardtabletten Sie pro Tag einnehmen sollen. Er legt auch fest, wie Sie die Tagesdosis auf die morgendliche und abendliche Einnahme aufteilen sollen. Außerdem wird er entscheiden, ob die Dosis im Laufe der Behandlung geändert werden muss. Dabei wird er die Dosis an die Stärke Ihrer Schmerzen und an Ihr Ansprechen auf die Behandlung anpassen. Sie sollten grundsätzlich die niedrigste Dosis erhalten, die ausreichend ist, um Ihre Schmerzen zu lindern. Wenn Sie schon vorher mit Opioiden behandelt wurden, kann die Behandlung mit Targin Retardtabletten möglicherweise mit einer höheren Dosis begonnen werden.

Die t√§gliche H√∂chstdosis betr√§gt 80 mg Oxycodonhydrochlorid und 40 mg Naloxonhydrochlorid. Sollten Sie eine h√∂here Dosis ben√∂tigen, kann Ihr Arzt Ihnen zus√§tzlich Oxycodonhydrochlorid ohne Naloxonhydrochlorid verschreiben. Eine Tagesdosis von 400 mg Oxycodonhydrochlorid soll jedoch nicht √ľberschritten werden. Die g√ľnstige Wirkung von Naloxonhydrochlorid auf die Darmt√§tigkeit kann beeintr√§chtigt werden, wenn zus√§tzliches Oxycodonhydrochlorid ohne zus√§tzliche Gabe von Naloxonhydrochlorid verabreicht wird.

Wenn Sie von Targin Retardtabletten auf ein anderes starkes Schmerzmittel aus der Gruppe der Opioide umgestellt werden, ist mit einer Verschlechterung Ihrer Darmfunktion zu rechnen.

Wenn es zwischen zwei Einnahmen von Targin Retardtabletten zu Schmerzen kommt, ben√∂tigen Sie m√∂glicherweise ein schnell wirkendes Schmerzmittel. Targin Retardtabletten sind hierf√ľr nicht geeignet. Bitte sprechen Sie in diesem Fall mit Ihrem Arzt.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Targin Retardtabletten zu stark oder zu schwach ist.

Funktionsstörungen der Leber beziehungsweise der Nieren

Bei Funktionsst√∂rung Ihrer Nieren beziehungsweise bei leichter Funktionsst√∂rung Ihrer Leber wird Ihr Arzt Targin Retardtabletten mit besonderer Vorsicht verschreiben. Bei mittelschwerer bis schwerer Funktionsst√∂rung Ihrer Leber d√ľrfen Targin Retardtabletten nicht angewendet werden (siehe Abschnitt 2 ?Targin Retardtabletten d√ľrfen NICHT eingenommen werden? und ?Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Targin Retardtabletten ist erforderlich?).

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Targin Retardtabletten wurden noch nicht an Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren untersucht, sodass die Unbedenklichkeit und Wirksamkeit in diesem Alter nicht erwiesen ist. Daher wird die Einnahme bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen.

√Ąltere Patienten

Bei älteren Patienten ohne Leber- und/oder Nierenfunktionsstörungen muss die Dosis in der Regel nicht angepasst werden.

Art der Anwendung

Nehmen Sie Targin Retardtabletten unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit (¬Ĺ Glas Wasser) ein. Sie k√∂nnen die Retardtabletten zu den Mahlzeiten oder unabh√§ngig von den Mahlzeiten einnehmen. Nehmen Sie Targin Retardtabletten alle 12 Stunden nach einem festen Zeitplan ein (zum Beispiel morgens um 8 Uhr, abends um 20 Uhr). Sie d√ľrfen die Retardtabletten nicht zerteilen, zerkauen oder zersto√üen.

Dauer der Anwendung

Sie sollten Targin Retardtabletten nicht l√§nger als notwendig einnehmen. Wenn Sie eine Langzeitbehandlung mit Targin Retardtabletten erhalten, sollte Ihr Arzt regelm√§√üig √ľberpr√ľfen, ob Sie Targin Retardtabletten noch ben√∂tigen.

Wenn Sie eine größere Menge von Targin Retardtabletten eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie mehr Targin Retardtabletten als verordnet eingenommen haben, m√ľssen Sie sofortIhren Arzt informieren.

Mögliche Folgen einer Überdosierung sind:

  • Verengung der Pupillen
  • langsames, schwaches Atmen (Atemdepression)
  • Benommenheit bis hin zur Bewusstlosigkeit
  • verminderte Muskelspannung
  • Pulsverlangsamung
  • Blutdruckabfall

In schwereren Fällen können Bewusstlosigkeit (Koma), Wasseransammlungen in der Lunge und Kreislaufversagen - unter Umständen mit tödlichem Ausgang - auftreten.

Begeben Sie sich nicht in Situationen, die erhöhte Aufmerksamkeit erfordern, zum Beispiel Autofahren.

Wenn Sie die Einnahme von Targin Retardtabletten vergessen haben,

oder eine geringere Dosis als vorgesehen einnehmen, bleibt unter Umständen die schmerzstillende Wirkung aus.

Sollten Sie einmal eine Einnahme vergessen haben, gehen Sie wie folgt vor:

  • Wenn die n√§chste √ľbliche Einnahme in 8 Stunden oder mehrerfolgen sollte: Nehmen Sie die vergessene Targin Retardtablette sofort ein und nehmen Sie die Retardtabletten in der Folge zu Ihren √ľblichen Zeiten ein.
  • Wenn die n√§chste √ľbliche Einnahme in weniger als 8Stunden erfolgen sollte: Nehmen Sie die vergessene Targin Retardtablette ein. Warten Sie dann bis zur n√§chsten Einnahme noch einmal 8 Stunden. Versuchen Sie dann Ihren urspr√ľnglichen Zeitplan (zum Beispiel morgens um 8 Uhr, abends um 20 Uhr) wieder zu erreichen. Nehmen Sie aber nicht h√§ufiger als alle 8 Stunden eine Targin Retardtablette ein.

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Targin Retardtabletten abbrechen

Beenden Sie die Behandlung mit Targin Retardtabletten nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt.

Wenn Sie die Behandlung nicht mehr ben√∂tigen, m√ľssen Sie die Tagesdosis nach Absprache mit Ihrem Arzt allm√§hlich verringern. Auf diese Weise vermeiden Sie Entzugsbeschwerden wie Unruhe, Schwei√üausbr√ľche und Muskelschmerzen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel k√∂nnen Targin Retardtabletten Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig:betrifft mehr als 1 von 10 Behandelten Häufig:betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten Gelegentlich: betrifft 1 bis 10 von 1 000 Behandelten Selten:betrifft 1 bis 10 von 10 000 Behandelten

Sehr selten:betrifft weniger als 1 von 10 000 Behandelten

Nicht bekannt:Die H√§ufigkeit ist auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind:

Wenn Sie von einer der nachfolgend genannten bedeutsamen Nebenwirkungen betroffen sind, rufen Sie sofort den nächsten erreichbaren Arzt zu Hilfe.

Eine langsame und schwache Atmung (Atemdepression) ist die bedeutsamste Gef√§hrdung einer Opioid√ľberdosierung und tritt am ehesten bei √§lteren oder geschw√§chten Patienten auf. Opioide k√∂nnen auch bei daf√ľr anf√§lligen Patienten einen starken Blutdruckabfall hervorrufen.

Häufig:

Unruhe, Bauchschmerzen, Verstopfung, Durchfall, Mundtrockenheit, Verdauungsst√∂rungen, Erbrechen, √úbelkeit, Bl√§hungen, Blutdruckabfall, Appetitabnahme bis zum Appetitverlust, Schwindelgef√ľhl, Kopfschmerzen, Entzugssymptome wie zum Beispiel Unruhe, Hitze- und K√§ltegef√ľhl, Sch√ľttelfrost, Schw√§chezust√§nde, Erh√∂hung der Leberwerte, Juckreiz, Hautreaktionen/ Hautausschlag, Schwitzen, Schwindel

Gelegentlich:

V√∂llegef√ľhl, Aufsto√üen, Denkst√∂rungen, Angst, Verwirrtheitszust√§nden, Depressionen, Euphorie, Halluzinationen, Schlaflosigkeit, Nervosit√§t, Benommenheit, schmerzhaftes Engegef√ľhl im Brustkorb (Angina pectoris), insbesondere wenn Sie an Erkrankungen der Herzkranzgef√§√üe leiden, Herzklopfen (Palpitationen), Gallenkolik, Brustkorbschmerz, Unwohlsein, Schmerzen, angeschwollene H√§nde, Kn√∂chel oder F√ľ√üe, Gewichtsverlust, Aufmerksamkeitsst√∂rungen, Kribbeln in H√§nden oder F√ľ√üen, Sprechst√∂rungen, (Muskel-) Zittern, Atemnot, laufende Nase, Husten, Erektionsst√∂rungen, √úberempfindlichkeitsreaktionen/ allergische Reaktionen, Blutdruckanstieg, Verletzungen durch Unf√§lle, vermehrter Harndrang, Muskelkr√§mpfe, Muskelzucken, Muskelschmerzen, Sehst√∂rungen

Selten:

Krampfanf√§lle (insbesondere bei Personen mit Epilepsie oder Neigung zu Krampfanf√§llen), Schl√§frigkeit bis hin zu einem getr√ľbtem Bewusstseinszustand (Sedierung), Ohnmacht, Albtr√§ume, Pulsbeschleunigung, Zahnver√§nderungen, Unf√§higkeit Wasser zu lassen (Harnverhalten), G√§hnen, Gewichtszunahme

Sehr selten:

Abflachung und Verlangsamung der Atmung (Atemdepression)

F√ľr den Wirkstoff Oxycodonhydrochlorid, wenn nicht mit Naloxonhydrochlorid kombiniert, sind die folgenden abweichenden Nebenwirkungen bekannt:

Oxycodon kann Atemprobleme (Atemdepression), Pupillenverengung, Krämpfe der Bronchialmuskeln und Krämpfe der glatten Muskulatur hervorrufen sowie den Hustenreflex dämpfen.

Häufig:

Stimmungs- und Persönlichkeitsveränderungen (zum Beispiel Depressionen, euphorische Stimmung), verminderte Aktivität, erhöhte Aktivität, Übererregbarkeit, Beeinträchtigungen beim Wasserlassen, Schluckauf

Gelegentlich:

Konzentrationsst√∂rungen, Migr√§ne, Geschmackst√∂rungen, erh√∂hte Muskelspannung, unwillk√ľrliche Muskelzuckungen, Taubheitsgef√ľhl (Hypo√§sthesie), Koordinationsst√∂rungen, Ver√§nderungen der Stimme, Wassereinlagerungen (√Ėdeme), H√∂rst√∂rungen, Mundgeschw√ľre, Entz√ľndung der Mundschleimhaut, Wahrnehmungsst√∂rungen (zum Beispiel Halluzinationen, Unwirklichkeitsgef√ľhl), vermindertes sexuelles Verlangen, Hautr√∂tung

Selten:

Ausbleiben der Regelblutung, Verlust von Körperwasser (Dehydratation), Appetitsteigerung, trockene Haut, Herpes-Erkrankung (Herpes simplex), Schwarzfärbung des Stuhls (Teerstuhl), Zahnfleischbluten, Schluckbeschwerden, Durst

Sehr selten:

Akute allergische Allgemeinreaktionen (anaphylaktische Reaktionen), Darmverschluss, juckender Ausschlag (Nesselsucht, Urtikaria)

Nicht bekannt:

Medikamentenabhängigkeit, Toleranzentwicklung (Gewöhnung).

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und der Blisterpackung nach ?Verwendbar bis: ?? angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Nicht √ľber 25¬įC lagern.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft die Umwelt zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Was Targin 40 mg/20 mg Retardtabletten enthalten

Die Wirkstoffe sind: Oxycodonhydrochlorid und Naloxonhydrochlorid

1 Retardtablette enthält 40 mg Oxycodonhydrochlorid entsprechend 36 mg Oxycodon,

21,8 mg Naloxonhydrochlorid-Dihydrat entsprechend 20,0 mg Naloxonhydrochlorid beziehungsweise 18,0 mg Naloxon.

Die sonstigen Bestandteile sind: Tablettenkern:

Povidon K30, Ethylcellulose, Stearylalkohol, Lactose-Monohydrat, Talkum, Magnesiumstearat

Tabletten√ľberzug:

Poly(vinylalkohol), Titandioxid (E171), Macrogol 3350, Talkum, Eisenoxid gelb (E172)

Wie Targin Retardtabletten aussehen und Inhalt der Packung

Targin 40 mg/20 mg Retardtabletten sind gelbe, längliche (oblonge) Tabletten mit einer Filmbeschichtung und der Prägung ?OXN? auf der einen und ?40? auf der anderen Seite.

In jeder Packung sind 10 oder 30 Retardtabletten.

Pharmazeutischer Unternehmer

Mundipharma Ges.m.b.H.,

Wien

Hersteller

Mundipharma GmbH,

Limburg/Lahn

Deutschland

Zulassungsnummer

1-28503

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
Belgien Targinact
Bulgarien Targin
Dänemark Targin
Deutschland Targin
  - 9 -
Estland Targinact
Finnland Targiniq
Frankreich Targinact
Irland Targin
Island Targin
Italien Targin
Lettland Targin
Luxemburg Targinact
Niederlande Targinact
Norwegen Targiniq
√Ėsterreich Targin
Polen Targin
Portugal Targin
Rumänien Targin
Schweden Targiniq
Slowakei Targin
Slowenien Targinact
Spanien Targin
Tschechische Republik Targin
Ungarn Targinact
Vereinigtes Königreich Targinact
Zypern Targinact
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im August 2011.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden