Timox 60 mg/ml Suspension zum Einnehmen

Abbildung Timox 60 mg/ml Suspension zum Einnehmen
Wirkstoff(e) Oxcarbazepin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Desitin Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 18.12.2001
ATC Code N03AF02
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antiepileptika

Zulassungsinhaber

Desitin Arzneimittel GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Trileptal 60 mg/ml Suspension zum Einnehmen Oxcarbazepin Novartis Pharma GmbH
Oxcarbazepin HEXAL 600 mg Filmtabletten Oxcarbazepin Hexal Aktiengesellschaft
Oxcarbazepin dura 300 mg Filmtabletten Oxcarbazepin Mylan Germany GmbH
Trileptal 150 mg Filmtabletten Oxcarbazepin Novartis Pharma GmbH
Oxcarbazepin-ratiopharm 600 mg Filmtabletten Oxcarbazepin Ratiopharm GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Was ist Timox?

Der Wirkstoff von Timox ist Oxcarbazepin.

Timox gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Antikonvulsiva oder Antiepileptika bezeichnet werden.

Wof√ľr wird Timox angewendet?

Arzneimittel wie Timox sind die Standardbehandlung gegen Epilepsie.

Epilepsie ist eine Gehirnerkrankung, die zu immer wieder auftretenden epileptischen Anf√§llen und Kr√§mpfen f√ľhrt. Epileptische Anf√§lle treten aufgrund einer zeitweiligen St√∂rung der elektrischen Aktivit√§t im Gehirn auf. Normalerweise steuern die Hirnzellen die Bewegungen des K√∂rpers, indem sie organisiert und geordnet Signale durch die Nerven zu den Muskeln senden. Bei einer Epilepsie senden die Hirnzellen zu viele Signale ungeordnet aus. Die Folge hiervon kann eine unkontrollierte Muskelaktivit√§t sein, die als epileptischer Anfall bezeichnet wird.

Timox wird zur Behandlung von partiellen Anfällen mit oder ohne sekundär generalisierte tonisch- klonische Anfälle verwendet.

Partielle Anf√§lle betreffen einen begrenzten Bereich des Gehirns, k√∂nnen sich jedoch auf das ganze Gehirn ausdehnen und zu einem generalisierten tonisch-klonischen Anfall f√ľhren. Es gibt zwei Arten partieller Anf√§lle: einfache und komplexe. Bei einfach partiellen Anf√§llen bleibt der Patient bei Bewusstsein, bei komplex partiellen Anf√§llen ist die Bewusstseinslage des Patienten hingegen ver√§ndert.

Timox wirkt, indem es die ‚Äú√ľbererregbaren‚ÄĚ Nervenzellen des Gehirns unter Kontrolle bringt. Hierdurch werden derartige Anf√§lle unterdr√ľckt oder deren H√§ufigkeit wird verringert.

Timox kann alleine oder in Kombination mit anderen Antiepileptika verwendet werden.

Normalerweise wird der Arzt sich darum bem√ľhen, das Arzneimittel zu finden, das bei Ihnen oder Ihrem Kind am besten wirkt. Bei schwerwiegenderer Epilepsie ist jedoch m√∂glicherweise eine Kombination aus zwei oder mehr Arzneimitteln erforderlich, um die Anf√§lle unter Kontrolle zu bringen.

Timox ist zur Anwendung bei Erwachsenen und Kindern im Alter von 6 Jahren und älter angezeigt.

Wenn Sie Fragen dazu haben, wie Timox wirkt oder warum Ihnen dieses Arzneimittel verschrieben wurde, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Bitte befolgen Sie alle Anweisungen Ihres Arztes genau, auch wenn sich diese möglicherweise von den in dieser Packungsbeilage enthaltenen allgemeinen Informationen unterscheiden.

Überwachung während Ihrer Behandlung mit Timox

Vor und w√§hrend der Behandlung mit Timox wird Ihr Arzt m√∂glicherweise Bluttests durchf√ľhren, um Ihre Dosis festzulegen. Ihr Arzt wird Sie dar√ľber informieren.

Timox darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Oxcarbazepin oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind oder wenn Sie allergisch gegen Eslicarbazepin sind.

Wenn dies auf Sie zutrifft, sprechen Sie vor der Einnahme von Timox mit Ihrem Arzt. Wenn Sie vermuten, allergisch zu sein, fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Timox einnehmen:

  • wenn Sie je eine ungew√∂hnliche Empfindlichkeit (Ausschlag oder andere Anzeichen einer Allergie) gegen Carbamazepin oder andere Arzneimittel hatten. Wenn Sie allergisch gegen Carbamazepin sind, betr√§gt die Wahrscheinlichkeit daf√ľr, dass Sie auch eine allergische Reaktion gegen Oxcarbazepin (Timox) haben k√∂nnten, etwa 1 zu 4 (25 %).
  • wenn Sie eine Nierenerkrankung haben.
  • wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben.
  • wenn Sie Diuretika einnehmen (Arzneimittel, die die produzierte Urinmenge steigern, damit die Nieren Salz und Wasser besser ausscheiden k√∂nnen).
  • wenn Sie eine Herzkrankheit, Kurzatmigkeit und/oder Schwellung der F√ľ√üe oder Beine aufgrund von Fl√ľssigkeitseinlagerungen haben.
  • wenn aus Blutuntersuchungen hervorgeht, dass Ihr Natriumspiegel im Blut niedrig ist (siehe Abschnitt 4 ‚ÄúWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚ÄĚ).
  • wenn Sie eine Frau sind und ein hormonelles empf√§ngnisverh√ľtendes Mittel wie die Pille einnehmen. Timox kann dazu f√ľhren, dass das empf√§ngnisverh√ľtende Mittel nicht mehr wirksam ist. Verwenden Sie eine andere oder zus√§tzliche empf√§ngnisverh√ľtende Methode, w√§hrend Sie Timox einnehmen, um das Risiko einer ungewollten Schwangerschaft zu vermindern. Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn bei Ihnen unregelm√§√üige vaginale Blutungen bzw. Zwischen- oder Schmierblutungen auftreten. Sollten Sie hierzu Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Wenn Sie zur Bev√∂lkerungsgruppe der Han-Chinesen oder Thail√§nder geh√∂ren, kann Ihr Arzt anhand eines Bluttests erkennen, ob Sie ein erh√∂htes Risiko f√ľr schwere Hautreaktionen in Verbindung mit der Behandlung mit Carbamazepin oder chemisch verwandter Wirkstoffe haben. Ihr Arzt kann Ihnen sagen, ob ein Bluttest erforderlich ist, bevor Sie mit der Einnahme von Oxcarbazepin beginnen k√∂nnen.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder gehen Sie zur Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses, wenn Sie nach Beginn der Einnahme von Timox folgende Symptome bemerken:

  • wenn Sie nach Beginn der Einnahme von Timox eine allergische Reaktion haben. Symptome hiervon sind Schwellung von Lippen, Augenlidern, Gesicht, Rachen, Mund oder pl√∂tzliche Atemschwierigkeiten, Fieber mit geschwollenen Lymphknoten, Ausschlag oder Blasenbildung auf der Haut.
  • wenn Sie Symptome einer Hepatitis (Leberentz√ľndung) bemerken wie Gelbsucht (Gelbf√§rbung der Haut oder des Wei√üen des Auges).
  • wenn Sie h√§ufiger als zuvor unter epileptischen Anf√§llen leiden. Dies ist besonders f√ľr Kinder von Bedeutung, kann aber auch Erwachsene betreffen.
  • wenn Sie m√∂gliche Symptome einer St√∂rung der Blutzusammensetzung bemerken wie M√ľdigkeit, Kurzatmigkeit bei Belastung, blasses Aussehen, Kopfschmerzen, Sch√ľttelfrost, Schwindel, h√§ufige Infektionen mit Fieber, Halsschmerzen, Geschw√ľre im Mund, schneller als normal auftretende Blutungen oder blaue Flecken, Nasenbluten, r√∂tliche oder lilafarbene Flecken oder unerkl√§rliche Flecken auf der Haut.
  • Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie Oxcarbazepin behandelt wurden, hatten Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt solche Gedanken haben, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.
  • wenn Sie einen schnellen oder ungew√∂hnlich langsamen Herzschlag haben.

Kinder und Jugendliche

Bei Kindern wird der Arzt m√∂glicherweise eine √úberwachung der Schilddr√ľsenfunktion vor Behandlungsbeginn und w√§hrend der Behandlung empfehlen.

Einnahme von Timox zusammen mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Das gilt insbesondere f√ľr:

  • Hormonelle empf√§ngnisverh√ľtende Mittel wie die "Pille"
    (siehe oben unter ‚ÄúWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚ÄĚ).
  • Andere Antiepileptika und enzyminduzierende Arzneimittel wie z. B. Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin oder Lamotrigin und Rifampicin.
  • Arzneimittel, die den Natriumspiegel in Ihrem Blut verringern, wie Diuretika (Arzneimittel, die die produzierte Urinmenge steigern, damit die Nieren Salz und Wasser besser ausscheiden k√∂nnen), Desmopressin und nicht steroidale Antiphlogistika wie Indometacin.
  • Lithium und Monoaminoxidasehemmer (Arzneimittel zur Behandlung von Stimmungsschwankungen und bestimmten Formen der Depression).
  • Arzneimittel, die das Immunsystem des K√∂rpers beeinflussen, wie Ciclosporin und Tacrolimus.

Einnahme von Timox zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Timox kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.

Alkohol kann die beruhigende (sedierende) Wirkung von Timox verstärken. Vermeiden Sie so weit wie möglich den Konsum von Alkohol und fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Schwangerschaft

Wenn Sie schwanger sind, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Es ist wichtig, w√§hrend der Schwangerschaft epileptische Anf√§lle unter Kontrolle zu halten. Wenn Sie w√§hrend der Schwangerschaft Antiepileptika einnehmen, kann dies jedoch ein Risiko f√ľr Ihr Baby bedeuten. Ob eine Behandlung mit Oxcarbazepin (dem Wirkstoff von Timox) zu einer erh√∂hten

Missbildungsrate beiträgt, ist bisher noch nicht geklärt. Ihr Arzt wird Ihnen den Nutzen und die möglichen Risiken erklären und dabei helfen, zu entscheiden, ob Sie Timox einnehmen sollten oder nicht.

Brechen Sie die Behandlung mit Timox während der Schwangerschaft nicht ab, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen.

Stillzeit

Sie sollten nicht stillen, w√§hrend Sie Timox einnehmen. Der in Timox enthaltene Wirkstoff geht in die Muttermilch √ľber. Das k√∂nnte bei gestillten Babys zu Nebenwirkungen f√ľhren. Fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels w√§hrend der Stillzeit Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Timox kann dazu f√ľhren, dass Sie m√ľde werden oder Ihnen schwindelig wird. Ferner kann es zu Verschwommensehen, Doppeltsehen, St√∂rungen der Muskelkoordination oder Bewusstseinstr√ľbung kommen, insbesondere wenn die Behandlung begonnen oder die Dosis erh√∂ht wird.

Es ist wichtig, dass Sie mit Ihrem Arzt besprechen, ob Sie ein Fahrzeug f√ľhren oder Maschinen bedienen k√∂nnen, w√§hrend Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von Timox

Timox Suspension zum Einnehmen enthält:

  • Sorbitol: Dieses Arzneimittel enth√§lt 175 mg Sorbitol pro Milliliter. Sorbitol ist eine Quelle f√ľr Fructose. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bevor Sie (oder Ihr Kind) dieses Arzneimittel einnehmen oder erhalten, wenn Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie (oder Ihr Kind) eine Unvertr√§glichkeit gegen√ľber einigen Zuckern haben oder wenn bei Ihnen eine heredit√§re Fructoseintoleranz (HFI) - eine seltene angeborene Erkrankung, bei der eine Person Fructose nicht abbauen kann - festgestellt wurde.
    Sorbitol kann Magen-Darm-Beschwerden hervorrufen und kann eine leicht abf√ľhrende Wirkung haben.
  • Propylenglycol: Dieses Arzneimittel enth√§lt 25,4 mg Propylenglycol pro Milliliter.
  • Natrium: Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Milliliter, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.
  • Ethanol (Alkohol), weniger als 100 mg pro Dosis.
  • Parabene (E216 Propyl-4-hydroxybenzoat und E218 Methyl-4-hydroxybenzoat), k√∂nnen allergische Reaktionen, auch Sp√§treaktionen, hervorrufen

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Timox immer genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein, auch wenn sich diese Anweisungen von den in dieser Packungsbeilage gegebenen Informationen unterscheiden. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Ihre Dosis muss in Milliliter (ml) angegeben werden.

Die Dosis, die Ihr Arzt Ihnen verschreibt, muss in Milliliter (ml) angegeben werden, nicht in Milligramm (mg). Das ist wichtig, weil die beigef√ľgte Applikationsspritze f√ľr L√∂sungen zum Einnehmen, die verwendet wird, um die korrekte Dosis aus der Flasche zu ziehen, in ml eingeteilt ist.

Ist Ihr Rezept auf mg ausgestellt, fragen Sie Ihren Apotheker oder Arzt um Rat.

Wie ist Timox einzunehmen?

Umfassende Anweisungen zur Einnahme von Timox finden sich in den Gebrauchsanweisungen am Ende dieser Packungsbeilage.

Wann und wie lange ist Timox einzunehmen?

Nehmen Sie Timox jeden Tag zweimal t√§glich zu etwa derselben Uhrzeit ein, es sei denn, Ihr Arzt erteilt Ihnen anders lautende Anweisungen. So wird die Epilepsie am wirksamsten unter Kontrolle gebracht. Es wird Ihnen auch dabei helfen, sich daran zu erinnern, wann Sie die Suspension zum Einnehmen einnehmen m√ľssen.

Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, wie lange Sie oder Ihr Kind mit Timox behandelt werden m√ľssen. Die Dauer der Behandlung ist abh√§ngig von der Art Ihrer Anf√§lle oder der Anf√§lle Ihres Kindes. Eine Fortf√ľhrung der Behandlung √ľber viele Jahre kann erforderlich sein, um die Anf√§lle unter Kontrolle zu bringen. Ver√§ndern Sie die Dosis nicht und brechen Sie die Behandlung nicht ab, ohne vorher mit Ihrem Arzt dar√ľber zu sprechen.

Wenn Sie eine größere Menge von Timox eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie mehr Suspension zum Einnehmen eingenommen haben, als Ihr Arzt verschrieben hat, wenden Sie sich sofort an das nächstgelegene Krankenhaus oder an Ihren Arzt. Es können unter anderem folgende Symptome einer Überdosierung mit Timox auftreten:

  • Benommenheit, Schwindel, Koordinationsst√∂rungen und/oder unwillk√ľrliche Augenbewegungen, Muskelzuckungen oder wesentliche Verschlechterung der Anf√§lle, Kopfschmerzen, Bewusstseinstr√ľbung, Koma,
  • √úbelkeit, Erbrechen, vermehrte unkontrollierte Bewegungen,
  • Teilnahmslosigkeit, Doppeltsehen, Verengung der Pupillen, Verschwommensehen,
  • Schl√§frigkeit,
  • kurze und flache Atmung (Atemdepression),
  • unregelm√§√üiger Herzschlag (verl√§ngertes QTc-Intervall),
  • Zittern, unkontrollierbare Bewegungen von Mund, Zunge und Gliedma√üen,
  • Aggression, motorische Unruhe, Verwirrtheit,
  • niedriger Blutdruck,
  • Kurzatmigkeit.

Wenn Sie die Einnahme von Timox vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese ein, sobald Sie daran denken. Ist jedoch der Zeitpunkt der Einnahme der n√§chsten Dosis gekommen, nehmen Sie die vergessene Dosis nicht ein. Fahren Sie mit Ihrem √ľblichen Dosierungsschema fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie sich nicht sicher sind oder mehrere Dosen vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Timox abbrechen

Brechen Sie die Einnahme Ihres Arzneimittels nicht ohne ärztlichen Rat ab.

Um eine pl√∂tzliche Verschlechterung Ihrer Anf√§lle zu vermeiden, d√ľrfen Sie Ihr Arzneimittel nie pl√∂tzlich absetzen.

Wird Ihre Behandlung abgebrochen, sollte dies schrittweise und nach Anweisung des Arztes erfolgen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder gehen Sie zur Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken:

Im Folgenden werden Anzeichen sehr seltener (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen), jedoch potenziell schwerwiegender Nebenwirkungen genannt, die eine sofortige medizinische Behandlung erfordern k√∂nnen. Der Arzt wird auch entscheiden, ob Timox sofort abgesetzt werden muss und wie die medikament√∂se Behandlung weitergef√ľhrt wird.

  • Schwellung von Lippen, Augenlidern, Gesicht, Rachen oder Mund, begleitet von Atem-, Sprech- oder Schluckschwierigkeiten (Anzeichen von anaphylaktischen Reaktionen und Angio√∂dem) oder andere Anzeichen von √úberempfindlichkeitsreaktionen wie Hautausschlag, Fieber und Muskel- und Gelenkschmerzen.
  • Starke Blasenbildung auf der Haut und/oder den Schleimh√§uten von Lippen, Augen, Mund, Nase oder Geschlechtsorganen (Anzeichen einer schwerwiegenden allergischen Reaktion einschlie√ülich Lyell-Syndrom, Stevens-Johnson-Syndrom und Erythema exsudativum multiforme).
  • M√ľdigkeit, Kurzatmigkeit bei Belastung, blasses Aussehen, Kopfschmerzen, Sch√ľttelfrost, Schwindel, h√§ufige Infektionen mit Fieber, Halsschmerzen, Geschw√ľre im Mund, schneller als normal auftretende Blutungen oder blaue Flecken, Nasenbluten, r√∂tliche oder lilafarbene Flecken oder unerkl√§rliche Flecken auf der Haut (Anzeichen einer Verringerung der Anzahl der Blutpl√§ttchen oder der Anzahl roter Blutk√∂rperchen).
  • Roter fleckiger Ausschlag, haupts√§chlich im Gesicht, der mit M√ľdigkeit, Fieber, √úbelkeit oder Appetitverlust einhergehen kann (Anzeichen eines systemischen Lupus erythematodes).
  • Teilnahmslosigkeit, Verwirrtheit, Muskelzuckungen oder wesentliche Verschlechterung der Kr√§mpfe (m√∂gliche Symptome eines niedrigen Natriumspiegels im Blut) (siehe oben unter ‚Äú Warnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen ‚ÄĚ).
  • Grippe√§hnliche Symptome mit Gelbsucht (Gelbf√§rbung der Haut oder des Wei√üen im Auge) (Anzeichen einer Leberentz√ľndung).
  • Starke Oberbauchschmerzen, √úbelkeit, Appetitverlust (Anzeichen einer Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung).
  • Gewichtszunahme, M√ľdigkeit, Haarausfall, Muskelschw√§che, K√§ltegef√ľhl (Anzeichen einer Schilddr√ľsenunterfunktion).

Informieren Sie baldmöglichst Ihren Arzt, wenn Sie unter einer der im folgenden genannten Nebenwirkungen leiden. Sie können eine medizinische Behandlung erfordern.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Zittern, Koordinationsst√∂rungen, unwillk√ľrliche Augenbewegungen, Angst und Nervosit√§t, Depression, Stimmungsschwankungen, Ausschlag.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • Unregelm√§√üiger Herzschlag oder sehr schneller oder langsamer Herzschlag.

Weitere Nebenwirkungen, die auftreten können:

Hierbei handelt es sich normalerweise um leichte bis m√§√üige Nebenwirkungen von Timox. Die meisten dieser Nebenwirkungen sind vor√ľbergehend, sie gehen normalerweise im Laufe der Zeit zur√ľck.

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Quaddeln. Während der Einnahme von Timox können Sie auch erhöhte Blutwerte von Leberenzymen haben.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • Hoher Blutdruck, Sprechst√∂rung, Sturz.
  • Es wurden F√§lle von Verringerungen der Knochendichte (Osteoporose bis hin zu Knochenbr√ľchen) berichtet. Bitte beraten Sie sich mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie Antiepileptika √ľber eine lange Zeit anwenden, wenn bei Ihnen eine Osteoporose festgestellt wurde oder wenn Sie gleichzeitig Kortison oder andere Steroidhormone einnehmen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

  • Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.
  • Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Flasche angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
  • Innerhalb von 7 Wochen nach erstmaligem √Ėffnen der Flasche verwenden.
  • Nach 7 Wochen muss nicht verbrauchte L√∂sung zum Einnehmen dem Apotheker zur sicheren Entsorgung zur√ľckgegeben werden.
  • Sie d√ľrfen Timox nicht einnehmen, wenn Sie bemerken, dass die Packung besch√§digt ist oder so aussieht, als sei sie manipuliert worden.
  • Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z. B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was Timox enthält

  • Der Wirkstoff von Timox ist Oxcarbazepin. Ein Milliliter Suspension zum Einnehmen enth√§lt 60 mg Oxcarbazepin.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Gereinigtes Wasser, Sorbitol-Lösung 70 % (nicht kristallisierend) (Ph.Eur.), Propylenglykol, Dispergierbare Cellulose (enthält Mikrokristalline Cellulose und Carmellose Natrium), Ascorbinsäure (E 300), Mirabellen-Zitronenaroma 39K 020 (enthält Ethanol), Methyl-4- hydroxybenzoat (Ph.Eur.) (E 218), Macrogolstearat 400, Sorbinsäure (Ph.Eur.) (E 200), Saccharin-Natrium, Propyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.) (E 216).

Wie Timox aussieht und Inhalt der Packung

Timox Suspension zum Einnehmen ist eine gebrochen weiße bis leicht rötlich-braune Suspension. Eine Verfärbung der Suspension hin zu einer leicht rötlich-braunen Farbe ist normal und beeinflusst die Qualität des Produkts nicht.

Timox Suspension zum Einnehmen ist in einer Braunglasflasche mit 250 ml Suspension zum Einnehmen erh√§ltlich. Die Flasche hat einen kindersicheren Verschluss und ist in einem Umkarton aus Pappe mit einer 10-ml-Applikationsspritze und einem Adapter zum Eindr√ľcken in die Flasche verpackt.

Jede Packung enthält eine Flasche zu 250 ml.

Pharmazeutischer Unternehmer

DESITIN Arzneimittel GmbH Weg beim Jäger 214

22335 Hamburg

Telefon: (040) 5 91 01 525 Telefax: (040) 5 91 01 377

Hersteller

DESITIN Arzneimittel GmbH Weg beim Jäger 214

22335 Hamburg

oder

Delpharm Huningue S.A.S. 26 rue de la Chapelle

F - 68330 Huningue

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im {Monat JJJJ}.

Gebrauchsanweisung

Bitte lesen Sie diese Anweisungen sorgfältig, damit Sie wissen, wie dieses Arzneimittel anzuwenden ist.

Wie das Arzneimittel-Set angewendet wird

Das Arzneimittel-Set besteht aus drei Teilen:

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Zuletzt aktualisiert: 24.08.2022

Quelle: Timox 60 mg/ml Suspension zum Einnehmen - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Oxcarbazepin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Desitin Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 18.12.2001
ATC Code N03AF02
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antiepileptika

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden