Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm - Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung

ATC Code
C01EA01
Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm - Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung

Pint-Pharma

Standardarzneimittel
Wirkstoff
Suchtgift Psychotrop
Nein Nein
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Andere herzmittel

Anzeige

Alle Informationen

Autor

Pint-Pharma

Was ist es und wofür wird es verwendet?

?

  • Was sollten Sie vor der Anwendung von Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm beach
  • Anzeige

    Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

    ?

  • Wie ist Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm anzuwenden?
  • Welche Nebenwirkungen sind möglich?
  • Wie ist Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm aufzubewahren?
  • Inhalt der Packung und weire Informationen
  • 1. Was ist Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm

    ?

    Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm enthält als wirksamen Bestand

    il Alprostadil, einen körpereigenen Stoff aus der Gruppe der Prostaglandine (PGE1), der die kleinen arriellen Blutgefäße erweirt und die Fließeigenschaf des Blus verbessert.

    Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm ist in Packungen mit 5 Ampullen zu 1 ml erhältlich.

    Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm wird angewendet:

    • Bei Neugeborenen mit angeborenem und mit Blausucht (Zyanose) einhergehendem Herzfehler zur zeitweiligen Aufrechrhaltung der Durchgängigkeit einer Kurzschlussverbindung zwischen Lungen- und Körperkreislauf (Duktus arriosus Botalli). Die Therapie ermöglicht die Überbrückung des Zeitraumes, bis eine zum Überleben unerlässliche Operation durchgeführt werden kann.

    Zu den angeborenen Herzfehlern gehören:

    • Missbildungen mit eingeschränkr Lungendurchblutung wie Pulmonalatresie, Pulmonalsose, Fallotsche tralogie.
    • Missbildungen mit eingeschränkr Sysmdurchblutung wie Aoristmussose, unrbrochener

    Aor

    bogen mit Klappensose oder Atresien des linken Herzens.
    • Transposition (Lageanomalien) der großen Gefäße mit oder ohne Anomalien (Fehlbildungen).
    • Im Sinne einer Letztmaßnahme als Zusatztherapie bei schwerer chronischer Herzschwäche bei Herztransplantationskandida, die trotz der üblichen medikamentösen Behandlung (ACE-Hemmer, Angiosinrezeptorblocker, Aldosronantagonis, Betablocker und Diuretika) schwerst symptomatisch und instabil geworden sind. Bei diesen Patien kann die Gabe von Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm eine signifikan Besserung des Herz-Kreislaufes, eine Senkung des NT-proBNP (ein Marker für die Überlebenswahrscheinlichkeit) und eine Erhöhung der Erlebenswahrscheinlichkeit einer Herztransplantation unr stabilen Verhältnissen bewirken.

    Sei

    1

    2. Was soll

    Sie vor der Anwendung von Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm beach?

    Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm darf nicht angewendet werden:

    • wenn Sie allergisch gegen Alprostadil oder einen der in Abschnitt 6 genann sonstigen Bestandile dieses Arzneimitls sind.

      Bei Neugeborenen zur Offenhaltung des Duktus arriosus Botalli zusätzlich:

    • bei Amnotsyndrom
    • bei stark erniedrigm Blutdruck
    • bei spontan offen bleibendem Duktus arriosus Botalli.

      Bei Herztransplantationskandida mit schwerer chronischer Herzschwäche zusätzlich:

    • bei nicht hinreichend behandel Formen von Herzrhythmusstörungenund Durchblutungsstörungen des Herzmuskels.
    • bei Herzinfarkt bzw. Schlaganfall innerhalb von 6 Mona vor Therapiebeginn.
    • bei Patien, bei denen klinisch bzw. im Röntgen der Verdacht auf Flüssigkeitsansammlung in der Lunge (Lungenödem) bzw. Anzeichen einer beginnenden Flüssigkeitsansammlung (z.B. Verdichtungen eines Lungenabschnitts) besht, und bei schwerer Belüftungsstörung der Lunge infolge chronischer Einengung der Amwege.
    • bei Patien mit Zeichen einer plötzlichen Leberschädigung (erhöh Leberwer) oder mit bekannr schwerer Leberschädigung.
    • wenn Blutungskomplikationen zu erwar sind (frische Magen-Darmgeschwüre, Mehrfachverletzung).
    • In der Stillzeit (siehe Abschnitt Schwangerschaft und Stillzeit)

      Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

      Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm darf bei Neugeborenen zur Offenhaltung des Duktus arriosus Botalli nur von Fachärz in Kinderkliniken mit der Möglichkeit zur Diagnostik von Herz-Kreislauf- Erkrankungen und zur Kinder- Insivpflege verabreicht werden.

    Folgende Parame

    r sind bei Kindern mit angeborenen Herzfehlern regelmäßig zu überwachen:

    Messung der Gasver

    ilung von Sauerstoff und Kohlendioxid im Blut (arrielle Blutgase PO2, PCO2)
    • Messung des pH-Wers im Blut (arrieller Blut-pH)
    • Blutdruck
    • Elektrokardiogramm („Herzspannungskurve“)
    • Herzfrequenz
    • Amfrequenz
    • anfangs kontinuierliche Überwachung der Atmung (Respiratorischer Status)

    Bei Kindern mit Fehlentwicklung des Aor

    bogens (ein Abschnitt der Hauptschlagader) sind zusätzlich zu den oben angeführ Paramern noch folgende Wer zu überwachen:
    • Blutdruck (gemessen in der absigenden Hauptschlagader oder in der unren Extremität)
    • Palpation (Betastung) des Pulses der Oberschenkelarrie (A. femoralis)
    • Messung der Nieren-Ausscheidung

    Bei Neugeborenen mit reduzier

    r Lungendurchblutung ist der Anstieg der Sauerstoffbindung (Oxygenierung) umgekehrt proportional zu den anfangs gemessenen Blutsauerstoffwer (Baseline pO2-Wer). Ein besseres Ansprechen auf die Therapie wurde bei Patien mit niedrigen Baseline pO2-Wer (< 40 mmHg) festgesllt. Bei Patien mit hohen Baseline pO2-Wer (> 40 mmHg) konn lediglich ein geringes Ansprechen auf die Therapie beobacht werden. Bei Neugeborenen mit reduzierr Lungendurchblutung wird die Wirksamkeit des Alprostadils mitls Zunahme der Blutsauerstoffwer gemessen. Bei Neugeborenen mit reduzierr sysmischer Durchblutung wird die Wirksamkeit des Alprostadils mitls Zunahme des sysmischen Blutdrucks und des Blut-pH Wers gemessen.

    Klinischen Studien zufolge nimmt der Behandlungserfolg mit dem Al

    r des Neugeborenen ab. Am häufigs tritt Amstillstand (Apnoe) bei blausüchtigen (zyanotischen) Neugeborenen und einem

    Sei

    2

    Geburtsgewicht von un

    r 2 kg während der ers Infusionsstunden auf. Es wird beschrieben, dass 10 bis 12% der Kinder mit angeborenen Herzfehlern davon betroffen sind. Die Möglichkeit einer sofortigen Intubation und Langzeitbeatmung muss vorhanden sein. Dies gilt auch während allfälliger Transpor. Falls eine Dosisreduktion vor einem Transport nicht toleriert wird, ist eine Intubation vor dem Transport in Erwägung zu ziehen.

    Kinder mit einem Geburtsgewicht von weniger als 2 kg sind für folgende Nebenwirkungen besonders anfällig: Herz-Kreislauf (kardiovaskuläre) Nebenwirkungen, A

    mdepression (Abflachung der Atmung); blausüchtige Kinder sind besonders für eine Abflachung der Atmung gefährdet (Amdepression). Ebenso besht eine solche Gefährdung bei einer Infusionsdauer von mehr als 48 Stunden (Herz-Kreislauf und zentralnervöse Nebenwirkungen) und bei einem pH-Wert von 7,1 oder weniger (zentralnervöse Nebenwirkungen) (siehe Abschnitt 4).

    Die Gabe von Alprostadil an Neugeborene kann in Folge einer Verdickung der Magenschleimhaut im Bereich des Magenausgangs zu einem Verschluss des Magenausgangs führen. Dies scheint mit der Therapiedauer und der kumulier

    verbreich Dosis in Zusammmenhang zu shen. Bei Neugeborenen, die das Arzneimitl mehr als 5 Tage erhal, ist das Auftre einer dosisabhängigen Verdickung der Magenschleimhaut im Bereich des Magenausgangs bzw. eines Verschlusses des Magenausgangs streng zu überprüfen. Das Auftre dieser Nebenwirkung wird bei 7 % der Patien beschrieben (siehe Abschnitt 4).

    In klinischen Studien werden bei Langzeitbehandlung bei 50 – 60 % der Patien

    eine Knochenzubildung an langen Knochen der Arme und Beine (Hyperostose), Mineralisationsstörungen von Deckknochen (Bindegewebsknochen des Hirn- und Gesichtsschädels) und eine Erhöhung der alkalischen Phosphatase (ein Enzym, das Hinweise auf Krankhei der Leber und des Skeletts liefern kann) beschrieben, die sich nach Absetzen des Arzneimitls zurückbilde. Die meis Veränderungen entwickel sich innerhalb von 6 bis 12 Wochen zurück, in wenigen Fällen zeig sich ein Fortbeshen von 38 Wochen. Häufigkeit und Schweregrad der Knochenzubildung waren von der Therapiedauer und Gesamtdosis abhängig; keine Beziehung bestand zur Dosierung.

    Bei Un

    rsuchungen des Gewebes des Duktus arriosus Botalli, der Lungenarrie – in beiden Fällen vor allem nach langer Behandlungsdauer - und der Hauptschlagader zeig sich Wandschwächungen mit Wassereinlagerung, Rissbildungen und/oder Aussackungen, deren Bedeutung jedoch unklar ist. Weirs wurden nach langen Behandlungsdauern unbehandelbare Durchfälle beobacht (siehe Abschnitt 4).

    Bei Neugeborenen mit A

    mnotsyndrom (Respiratory-Distress-Syndrom) muss die Anwendung von PGE1 unbedingt vermieden werden. Ein Amnotsyndrom muss in jedem Fall abgeklärt werden, um Verwechslungen mit einem angeborenen Herzfehler auszuschließen. Falls eine kurzfristige komplet diagnostische Abklärung nicht möglich sein soll, muss die Diagnose klinisch anhand von Blausucht (pO2 < 40 Torr) und mitls Röntgenbild zum Nachweis einer reduzier Lungendurchblutung gesllt werden.

    Neugeborene mit Blutungsneigung sind sorgfältig zu überwachen. Die Anwendung von PGE1 soll

    mit besonderer Vorsicht erfolgen, da die Zusammenlagerung von Blutplättchen (Thrombozyaggregation) stark herabgesetzt wird.

    Während der Behandlung ist der ar

    rielle Blutdruck inrvallmäßig sorgfältig zu überwachen [Nabelarrienkather oder Speichenarrie (A. radialis), Abhören (Auskultation) oder Ultraschall (Doppler Schallkopf)]. Bei deutlichem arriellem Blutdruckabfall ist die Infusionsra sofort abzusenken.

    Aufgrund des erhöh

    Vorkommens von Infektionen während einer Therapie mit Alprostadil wird eine vorsorgliche Antibiotikagabe empfohlen.

    Die meis

    Nebenwirkungen sind dosisabhängig. Amstillstand, Errö der Haut, Fieber, Überregbarkeit, verlangsam Herzfrequenz und/oder verminderr Blutdruck zeigen einen übermäßigen Prostaglandineffekt sowie die Notwendigkeit einer Dosisreduktion an.

    Die Gabe von Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm bei Herztransplantationskandida mit schwerer chronischer Herzschwäche ist an ein medizinisches Zentrum mit entsprechender Erfahrung in der

    Sei

    3

    Betreuung von Herztransplantationskandida

    mit der Möglichkeit einer insiven Überwachung (invasives hämodynamisches Monitoring) über 48 - 72 Stunden und der Möglichkeit einer individuellen Patienschulung auf die chronische ambulan Infusionstherapie gebunden.

    Falls der Patient auf die Gabe von Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm anspricht, ist bei gleichzeitiger subjektiver Verträglichkeit eine chronische Infusionstherapie gerechtfertigt. Zu diesem Zweck wird ein zentralvenöser Dauerkathe

    r, der an eine automatische tragbare Pumpe angeschlossen ist, implantiert. Die ambulan chronische Infusionstherapie mit Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm soll im ers Monat wöchentlich und danach in monatlichen Abständen an einem Herzschwäche-Zentrum überwacht werden. In der ers Zeit nach Therapiebeginn zu Hause soll eine ambulan Krankenschwesr beigezogen werden.

    Diese Art der längerfristigen Anwendung von Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm erfordert ein hohes Maß an Mitwirkung des Patien

    , z. B. keimfreies Berei von Infusionslösungen, gewissenhaf Selbstverabreichung der Infusion, sorgfältiger Umgang mit dem Kather. Es ist unbedingt erforderlich, dass Sie von Ihrem Arzt eine adäqua Information und Schulung über eine sichere Anwendung sowie Anzeichen einer möglichen Infektion des Dauerkathers erhal. Das keimfreie Berei von Infusionslösungen ist besonders wichtig.

    Eine gleichmäßige und kontinuierliche Infusion mit Alprostadil ist unbedingt erforderlich. Schon kurze Un

    rbrechungen der Dauerinfusion können zu einer raschen Verschlechrung Ihrer Symptome führen.

    Eine Therapie mit Alprostadil ist oft ohne Un

    rbrechung und über längere Zeiträume erforderlich. Dies erfordert von Ihnen ein hohes Maß an Eigenverantwortung, wenn Sie dieser Form der Therapie zustimmen.

    Da bisher keine Erfahrungen mit der Anwendung von Alprostadil bei Schwangeren vorliegen, soll

    Alprostadil während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, außer wenn unbedingt erforderlich. In jedem Stadium der Herzschwäche muss aus medizinischen Gründen eine zuverlässige Verhütungsmethode angewandt werden.

    Alprostadil muss bei Patien

    mit eingeschränkr Nierenfunktion mit Vorsicht angewendet werden, da es keine ausreichenden Informationen für eine klare Dosierungsempfehlung gibt. Obwohl positive Effek von PGE1 hinsichtlich Verbesserung der Nierenfunktion beschrieben sind, kann es zu einer Einschränkung der Harnausscheidung durch die Weitsllung der Gefäße kommen.

    Anwendung von Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm zusammen mit anderen Arzneimitln

    Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimit

    l einnehmen, kürzlich andere Arzneimitl eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimitl einzunehmen.

    Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm kann die Wirkung von folgenden Arzneimit

    ln verstärken:
    • blutdrucksenkende Arzneimitl
    • Arzneimitl zur Vorbeugung von arriellen Blutpfropfen (Thromben) bzw. zur Auflösung von Blutpfropfen (Thromben)
    • gefäßerweirnde Arzneimitl (die gleichzeitige Anwendung mit Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm soll nur unr insiver Herz-Kreislauf-Überwachung erfolgen)

    Die gefäßerwei

    rnde Wirkung von Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm kann von gefäßverengenden Mitln (Metaraminol, Adrenalin, Phenylephrin) abgeschwächt werden.

    Es wurden keine Wechselwirkungen zwischen Alprostadil und der Standardtherapie zur Behandlung angeborener Herzfehler bei Neugeborenen berich

    t.

    Eine Standardtherapie inkludiert Antibiotika wie Penicillin oder Gentamycin, Vasopressoren wie Dopamin oder Isopro

    renol, Herzglykoside und Diuretika wie Furosemid.

    Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

    ilen Sie Ihrem Arzt vor der Anwendung mit, wenn Sie schwanger sind oder stillen. Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

    Schwangerschaft

    Sei

    4

    Da bisher keine ausreichenden Un

    rsuchungen am Menschen vorliegen, soll Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, außer wenn unbedingt erforderlich. In jedem Stadium der Herzschwäche muss aus medizinischen Gründen eine zuverlässige Verhütungsmethode angewandt werden (siehe Abschnitt 2).

    Stillzeit

    Da bisher keine Erfahrungen mit der Anwendung von Alprostadil bei Stillenden vorliegen, ist vor Anwendung von Alprostadil abzustillen (siehe Abschnitt 2).

    Fortpflanzungsfähigkeit

    Es liegen keine Da

    zu Beeinflussung der Fruchtbarkeit im Zuge einer Therapie mit Alprostadil vor.

    Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:

    “Achtung: Dieses Arzneimit

    l kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.”

    Es wurden keine Un

    rsuchungen zu möglichen Auswirkungen einer Anwendung von Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm bei Patien mit schwerer chronischer Herzschwäche auf das Reaktionsvermögen und die Verkehrstüchtigkeit sowie die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt.

    Eine bes

    hende schwere chronische Herzschwäche und deren Behandlung können zu einer Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens oder der Verkehrsfähigkeit sowie der Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen führen.

    Im Einzelfall soll

    der Arzt entscheiden, ob mit derartigen Beeinträchtigungen zu rechnen ist.

    Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm enthält Ethanol :

    Dieses Arzneimit

    l enthält pro ml 790 mg Ethanol (Alkohol), d.h. bis 1 ml Bier oder 0,4 ml Wein pro kg Körpergewicht/Stunde bei der maximalen Einzeldosis im Anwendungsgebiet Offenhaltung des Duktus arriosis Botalli bzw. bis zu 2,3 ml Bier oder 1 ml Wein pro kg Köpergewicht/24 Stunden bei der maximalen Einzeldosis im Anwendungsgebiet schwere chronische Herzschwäche. Gesundheitliches Risiko für Patien, die unr Alkoholismus leiden. Ist bei Schwangeren bzw. Stillenden sowie bei Kindern und Patien mit erhöhm Risiko auf Grund einer Lebererkrankung oder Epilepsie zu berücksichtigen.

    3. Wie ist Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm anzuwenden?

    Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm darf grundsätzlich nur von erfahrenen Ärz

    bzw. medizinischem Personal unr der Aufsicht von erfahrenen Ärz verabreicht werden.

    Dosierung:

    Offenhal des Duktus arriosus Botalli:

    Einleitung der Infusion mit 0,05 – 0,1 Mikrogramm Alprostadil/kg Körpergewicht/min.

    Nach Erreichen eines Effek

    s, der bei Neugeborenen mit Lungenminderdurchblutung eine Verbesserung der Sauerstoffanreicherung und bei Neugeborenen mit verminderr Sysmdurchblutung eine Verbesserung des Sysmblutdrucks und Blut-pHs bewirkt, ist die Infusionsra unr Erhaltung der gewünsch Wirkungen auf die kleinstmögliche Dosierung zu senken. Dies kann durch Dosisreduktion auf 0,01 bis 0,025 Mikrogramm/kg Körpergewicht/min erreicht werden.

    Eine frühzeitige Verabreichung zur Vermeidung des Verschlusses des Duktus ar

    riosis Botalli wird empfohlen, da eine Wiedereröffnung, falls überhaupt, nur mit höherer Dosis (> 0,1 Mikrogramm/kg Körpergewicht/min) erzielt werden kann.

    Ist der therapeutische Effekt nach 0,05 – 0,1 Mikrogramm/kg Körpergewicht/min nicht ausreichend, kann

    Sei

    5

    die Dosis bis 0,4 Mikrogramm/kg Körpergewicht/min erhöht werden. Allerdings bringen höhere Infusionsra

    nur sel ausgeprägre Wirkungen, jedoch meist schwerwiegendere Nebenwirkungen.

    Im Allgemeinen ist bei blausüchtigen Kindern mit einer Öffnung des Duktus ar

    riosus Botalli innerhalb von 30 Minu bis 3 Stunden nach Beginn der Alprostadil-Therapie zu rechnen, wobei ein Anstieg des Sauerstoffpartialdrucks (ildrucks des im Blut gelös Sauerstoffs) um durchschnittlich 20 – 30 mmHg festzusllen ist.

    Schwere chronische Herzschwäche bei Herztransplantationskandida:

    Die Behandlung mit Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm wird durch den Arzt eingelei

    t und kann anschließend mit Unrstützung durch eine ambulan Krankenschwesr und nach entsprechender Schulung auch zu Hause durchgeführt werden. Die ambulan chronische Infusionstherapie mit Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm soll im ers Monat wöchentlich und danach in monatlichen Abständen an einem Herzschwäche-Zentrum überwacht werden. Diese Art der längerfristigen Anwendung von Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm erfordert ein hohes Maß an Mitwirkung des Patien, z. B. keimfreies Berei von Infusionslösungen, gewissenhaf Selbstverabreichung der Infusion, sorgfältiger Umgang mit dem Kather. Besonders ist es wichtig, dass die vom Arzt ermitl Dosierung grundsätzlich eingehal wird. Wenn der therapeutische Effekt unzureichend ist bzw. wenn es im Zusammenhang mit der Anwendung von Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm zu unerwünsch Wirkungen kommt, muss umgehend der behandelnde Arzt konsultiert werden. Ein plötzliches Absetzen oder eine stärkere Reduktion der Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm - Dosierung soll nicht erfolgen, da schon kurze Unrbrechungen der Dauerinfusion zu einer raschen Verschlechrung Ihrer Symptome führen können. Außer in lebensgefährlichen Situationen (z.B. bei Bewusstlosigkeit, Kollaps etc.) darf die Infusionsgeschwindigkeit von Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm nur nach Anordnung eines Arzs angepasst werden.

    Aufgrund aktueller klinischen Studien wird bevorzugt eine niedrige Anfangsdosis und Erhaltungsdosis von 2,5 Nanogramm/kg/min empfohlen. Aufgrund dieser niedrigen Dosierung ist eine wei

    re Reduktion nicht möglich. Beim Auftre von Nebenwirkungen (siehe Abschnitt 4), soll daher die Infusion pausiert werden. Soll sich innerhalb von 24 Stunden die Nebenwirkungen nicht einsllen (dies gilt vor allem für einen erniedrig Blutdruck), ist davon auszugehen, dass die Nebenwirkungen nicht medikamen- abhängig sind. Ein Fortschrei der Erkrankung als Ursache ist in Erwägung zu ziehen. In solchen Fällen ist die Weirführung der Therapie in Anbetracht des Nutzen/Risiko- Verhältnisses durch den Arzt abzuwägen.

    Soll

    Sie auf diese niedrige Anfangsdosis nicht ansprechen, so sind Dosiserhöhungen prinzipiell möglich. Als maximal tolerier Dosis wurden in klinischen Studien 5 bis 40 Nanogramm pro Kilogramm pro min ermitlt. Entscheidend ist ein nicht ausreichend gesenkr Lungenhochdruck. Eine deutliche Erhöhung des Nebenwirkungsrisikos ist gegen den möglichen therapeutischen Nutzen durch den Arzt abzuwiegen.

    Bei Dosiserhöhungen soll

    mitls Rechtsherzkather über 24 - 72 Stunden unrsucht werden, welche Dosis für den einzelnen Patien wirksam und verträglich ist. Vor Beginn der Therapie sowie vor jeder Dosissigerung ist bei liegendem Rechtsherzkather eine komplet Herz-Kreislauf Messung (Herzfrequenz, peripherer Blutdruck, Pulmonalisdruck, zentralvenöser Druck, pulmonaler kapillarer Wedgedruck) mitls Thermodilution sowie eine Bestimmung der Laborwer, v.a. der Nierenwer (Kreatinin) durchzuführen.

    Kinder und Jugendliche:

    Alprostadil wird für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen un

    r 18 Jahre aufgrund unzureichender Da zur Sicherheit und Wirksamkeit nicht empfohlen.

    Patien

    mit eingeschränkr Nierenfunktion:

    Alprostadil muss bei Patien

    mit Nierenschwäche mit Vorsicht angewendet werden, da es aus klinischen Studien keine ausreichenden Informationen für eine klare Dosierungsempfehlung für diese Patien gibt.

    Patien

    mit eingeschränkr Leberfunktion:

    Alprostadil muss bei Patien

    mit Leberschwäche mit Vorsicht angewendet werden, da es aus klinischen Studien keine ausreichenden Informationen für eine klare Dosierungsempfehlung für diese Patien gibt.

    Sei

    6

    Patien

    mit eingeschränkr Lungenfunktion:

    Alprostadil muss bei Patien

    mit eingeschränkr Lungenfunktion mit Vorsicht angewendet werden, da es aus klinischen Studien keine ausreichenden Informationen für eine klare Dosierungsempfehlung für diese Patien gibt.

    Äl

    re Patien:

    Alprostadil muss bei äl

    ren Patien mit Vorsicht angewendet werden, da es aus klinischen Studien keine ausreichenden Informationen für eine klare Dosierungsempfehlung für diese Patien gibt.

    Art der Anwendung:

    Offenhaltung des Duktus arriosus Botalli:

    Alprostadil wird vorzugsweise mit

    ls kontinuierlicher intravenösen Infusion in einer großen Vene mitls geeigner automatischer Infusionspumpen sysmisch verabreicht. Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm ist vor Gebrauch zu verdünnen! Als Verdünnungsmitl eignen sich physiologische Kochsalzlösung oder 5%ige Glukoselösung.

    Schwere chronische Herzschwäche bei Herztransplantationskandida:

    Nur nach Verdünnung mit geeigne

    Trägerlösungen zur kontinuierlichen zentralvenösen Infusion mitls geeigner automatischer Infusionspumpen.

    Alprostadil „Pint“ 500 Mikrogramm darf nicht unverdünnt in Plastikbehältnissen aufbewahrt werden. Geeigne

    Trägerlösungen sind physiologische Kochsalzlösung oder 5%ige Glukoselösung.

    Wie wird es angewendet?

    Offenhalten des Duktus arteriosus Botalli:

    Im Allgemeinen wird 1 ml Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm keimfrei mit steriler isotonischer Kochsalzlösung oder 5%iger wässriger Glukoselösung auf 100 ml - 250ml verdünnt. Die zubereitete Lösung enthält dann 500 Mikrogramm PGE1.

    Für eine Infusionsrate von 50 Nanogramm Alprostadil/kg/min gelten:

    Infusionslösung einschließlich

    Alprostadil-Konzentration der Lösung

    Infusionsrate (ml/kg/h)

    Ampullenvolumen (ml)

    (Mikrogramm/ml)

     

    1,5

     

     

     

    0,6

    Schwere chronische Herzschwäche bei Herztransplantationskandidaten: Grundsätzlich wird 1 ml Alprostadil „PINT“ 500 Mikrogramm keimfrei mit steriler isotonischer Kochsalzlösung oder 5%iger wässriger Glukoselösung auf 100 ml verdünnt. Diese Infusionslösung wird über 48 Stunden infundiert.

    Für eine Infusionsrate von 2,5 Nanogramm Alprostadil/kg/min gelten:

    Infusionslösung einschließlich

    Alprostadil-Konzentration der Lösung

    Infusionsrate (ml/kg/h)

    Ampullenvolumen (ml)

    (Mikrogramm/ml)

     

    0,03

    Alprostadil „Pint“ 500 Mikrogramm – Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung darf nicht unverdünnt in Plastikbehältnissen aufbewahrt werden. Bei direktem Kontakt des Konzentrates mit Kunststoffoberflächen kann es zur Auswaschung von Weichmachern kommen. Dies führt unter Umständen zur Trübung der Lösung und zur Verfärbung des Behältnisses. In diesem Fall sind Arzneimittel und Behältnis zu verwerfen. Es scheint sich hierbei um ein konzentrationsabhängiges Phänomen zu handeln. Zur Vermeidung wird empfohlen, das Konzentrat in die bereits vorbereitete Infusionslösung einzubringen und dabei direkten Kontakt mit den Wänden des Behältnisses zu vermeiden.

    Über 24 Stunden alte Lösungen sind zu entsorgen!

    Dein persönlicher Arzneimittel-Assistent

    Medikamente

    Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

    Wirkstoffe

    Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

    Krankheiten

    Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten für häufige Krankheiten und Verletzungen.

    Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Packungsbeilage des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden

    This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.