Betadona Wund - Spray

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Wirkstoff(e) Povidon-Iod
Zulassungsland Österreich
Hersteller Mundipharma Gesellschaft m.b.H.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 10.08.2000
ATC Code D08AG02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antiseptika und Desinfektionsmittel

Zulassungsinhaber

Mundipharma Gesellschaft m.b.H.

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Betaisodona - FlĂŒssigseife Povidon-Iod Mundipharma
Betaisodona - Lösung standardisiert Povidon-Iod Mundipharma
Betaisodona Vaginal - Gel Povidon-Iod Mundipharma Gesellschaft m.b.H.
Betaseptic - Lösung zur Hautdesinfektion Povidon-Iod Mundipharma Gesellschaft m.b.H.
Betaisodona Wundgaze Povidon-Iod Mundipharma Gesellschaft m.b.H.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Povidon-Iod wirkt umfassend keimtötend. Es ist wirksam gegen Bakterien, Pilze, Sporen, Viren und bestimmte Einzeller (Protozoen).

ZuverlĂ€ssige Wunddesinfektion verhindert weitgehend Infektionen und begĂŒnstigt eine rasche, problemlose Heilung.

Eine WiderstandsfĂ€higkeit von Infektionserregern (Resistenz) gegen Povidon-Iod ist aufgrund der Wirkungsweise nicht zu befĂŒrchten.

Durch die Bindung an Povidon verliert das Iod weitgehend die reizenden Eigenschaften alkoholischer Iodzubereitungen und ist gut vertrĂ€glich fĂŒr Haut, Schleimhaut und Wunden.

Beim Wirkungsvorgang entfÀrbt sich das Iod, die Tiefe der BraunfÀrbung zeigt daher seine Wirksamkeit an. Bei EntfÀrbung ist eine Nachdosierung erforderlich.

Povidon-Iod ist wasserlöslich und leicht abwaschbar.

Anwendungsgebiete

Zur wiederholten, zeitlich begrenzten Anwendung zur

  • Vorbeugung und Behandlung von Infektionen bei Verbrennungs-, Schnitt- und SchĂŒrfwunden.
  • Vorbeugenden Behandlung infektionsgefĂ€hrdeter Wunden, wie zum Beispiel nach Anlegen einer Naht zur Wundversorgung oder nach chirurgischen Eingriffen.

Betadona Wund-Spray wird angewendet bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 1 Jahr.

Wenn Sie sich nach wenigen Tagen nicht besser oder gar schlechter fĂŒhlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Betadona Wund-Spray darf NICHT angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Povidon-Iod oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
  • wenn Sie an einer Funktionsstörung der SchilddrĂŒse leiden,
  • wenn Sie an der seltenen chronischen HautentzĂŒndung Dermatitis herpetiformis Duhring leiden,
  • bei gleichzeitiger Anwendung von quecksilberhaltigen PrĂ€paraten, da sich dabei ein Stoff bildet, der die Haut schĂ€digen kann,
  • vor und nach einer Radio-Iod-Therapie (bis zum Abschluss der Behandlung),
  • vor oder wĂ€hrend einer Radio-Iod-Szintigraphie oder einer Strahlentherapie (Radio-Iod-Therapie) eines SchilddrĂŒsenkarzinoms, weil eine mögliche Iodeinlagerung in der SchilddrĂŒse diese Verfahren beeintrĂ€chtigt. Zwischen einer Behandlung mit Povidon-Iod und einer Radio-Iod-Szintigraphie oder Radio-Iod-Therapie eines SchilddrĂŒsenkarzinoms sollen mindestens 1-2 Wochen liegen (siehe Abschnitt 2. „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen”),
  • bei Kindern unter 1 Jahr.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Betadona Wund-Spray anwenden.

  • Besondere Vorsicht ist bei schwangeren und stillenden Patientinnen geboten. In solchen FĂ€llen sollte eine Nutzen-Risiko-AbwĂ€gung durchgefĂŒhrt werden und Povidon-Iod sollte nur verabreicht werden, wenn es medizinisch notwendig ist (siehe Abschnitt 2. „Schwangerschaft, Stillzeit und FortpflanzungsfĂ€higkeit“).
  • Bei einer großflĂ€chigen Verbrennungsbehandlung mit Povidon-Iod kann das Auftreten von Elektrolytstörungen und eine damit verbundene BeeintrĂ€chtigung der Nierenfunktion begĂŒnstigt werden (siehe Abschnitt 4.).
  • Bei latenter SchilddrĂŒsenfunktionsstörung (insbesondere bei Ă€lteren Patienten) oder im Falle eines Kropfes oder eines SchilddrĂŒsenknotens oder nach SchilddrĂŒsenerkrankungen sollte Povidon-Iod ĂŒber lĂ€ngere Zeit (mehr als 14 Tage) oder großflĂ€chig (mehr als 10 % der KörperoberflĂ€che) nur nach strenger Nutzen/RisikoabwĂ€gung durch den Arzt angewendet werden, da das Risiko einer nachfolgenden SchilddrĂŒsenĂŒberfunktion besteht. Auch nach Beendigung der Behandlung (bis zu 3 Monaten) ist auf FrĂŒhsymptome einer SchilddrĂŒsenĂŒberfunktion zu achten und gegebenenfalls die SchilddrĂŒsenfunktion zu ĂŒberwachen.
  • EntzĂŒndlich! Von Hitze, heißen OberflĂ€chen, Funken, offenen Flammen fernhalten.
  • Vorsicht, SprĂŒhnebel nicht einatmen und nicht in die Augen oder in die NĂ€he der Augen sprĂŒhen. Die Treibgase sind brennbar. Der SprĂŒhnebel kann sich entzĂŒnden. Deshalb Vorsicht mit offenen Flammen. Wenden Sie elektrische GerĂ€te (wie Thermokauter) erst nach vollstĂ€ndigem VerflĂŒchtigen des SprĂŒhnebels an.

Beeinflussung diagnostischer Untersuchungen:

  • Unter der Anwendung von Povidon-Iod kann die Iod-Aufnahme der SchilddrĂŒse herabgesetzt sein; dies kann zu Störungen bei verschiedenen Untersuchungen der SchilddrĂŒse fĂŒhren und eine geplante Behandlung (Radio-Iod-Therapie) unmöglich machen.
  • Wegen der oxidierenden Wirkung von Povidon-Iod können verschiedene Laboruntersuchungen falsch- positive Ergebnisse liefern (unter anderem Toluidin und Guajak-Harz zur HĂ€moglobin- oder Glukosebestimmung im Stuhl oder Harn).
  • Durch die oxidative Eigenschaft von Povidon-Iod können Metalle rostig werden, Kunststoffe sind im Allgemeinen Povidon-Iod-bestĂ€ndig. Von Fall zu Fall kann eine meist wieder verschwindende VerfĂ€rbung auftreten.

Povidon-Iod ist aus Textilien und anderen Materialien mit warmem Wasser und Seife, in hartnÀckigen FÀllen mit Ammoniak (Salmiakgeist) oder Natriumthiosulfat-Lösung (Fixiersalz), leicht entfernbar.

Anwendung von Betadona Wund-Spray zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden kĂŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Verwenden Sie NICHT gleichzeitig

  • Betadona Wund-Spray und Wasserstoffperoxid, enzymatische oder silber- sowie taurolidinhaltige Wundbehandlungsmittel beziehungsweise Desinfektionsmittel, da es zur gegenseitigen WirkungsabschwĂ€chung kommt,
  • Betadona Wund-Spray und octenidinhaltige Wundbehandlungsmittel, da es vorĂŒbergehend zu dunklen VerfĂ€rbungen kommen kann,
  • Betadona Wund-Spray und Taurolidin, ein Chemotherapeutikum gegen Bakterien und Pilze, da Taurolidin zu einer SĂ€ure (AmeisensĂ€ure) umgewandelt werden kann, die intensives Brennen hervorruft.

Eiweiß, Blut- oder Eiterbestandteile können die Wirksamkeit von Betadona Wund-Spray beeintrĂ€chtigen.

Wenn Sie eine Lithiumtherapie erhalten, sollten Sie Betadona Wund-Spray nur kurzfristig und kleinflĂ€chig anwenden. Ansonsten könnten grĂ¶ĂŸere Iod-Mengen in den Körper aufgenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Eine Anwendung bei Schwangeren und wĂ€hrend der Stillzeit darf nur nach ausdrĂŒcklicher Anweisung des Arztes erfolgen; eine Überwachung der SchilddrĂŒsenfunktion bei der Mutter beziehungsweise beim SĂ€ugling ist angezeigt. Eine Behandlung soll nur kurz dauern. Iod gelangt ĂŒber die Plazenta (Mutterkuchen) in den Fetus (ungeborenes Kind) und geht auch in die Muttermilch ĂŒber.

Die versehentliche orale Aufnahme von Betadona Wund-Spray durch den SÀugling durch Kontakt mit der behandelten Körperstelle der stillenden Mutter muss vermieden werden.

VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

Betadona Wund-Spray hat keinen Einfluss auf die VerkehrstĂŒchtigkeit und das Bedienen von Maschinen.

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Wie wird es angewendet?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis betrÀgt:

Ein- bis mehrmals tĂ€glich auf die zu behandelnde Stelle sprĂŒhen, bis diese sichtbar mit dem goldbraunen Povidon-Iod-Pulver bedeckt ist.

Bei EntfÀrbung ist eine Nachdosierung erforderlich.

Betadona Wund-Spray ist zur Ă€ußerlichen Anwendung (Anwendung auf der Haut und zum Auftragen auf die Wunde) bestimmt.

SprĂŒhdose vor Gebrauch krĂ€ftig schĂŒtteln, senkrecht halten und im Abstand von 15 cm auf die zu behandelnde Stelle sprĂŒhen. Das Treibgas verflĂŒchtigt sich sofort und der beim AufsprĂŒhen entstandene KĂ€ltereiz verschwindet sehr rasch.

Betadona Wund-Spray bildet einen trockenen Film auf der behandelten Stelle und ist leicht abwaschbar. Falls erforderlich, kann darĂŒber ein Verband angelegt werden.

Wenden Sie Betadona Wund-Spray nicht gemeinsam mit anderen Wundbehandlungsmitteln als Betadona an (siehe auch Abschnitt Anwendung von Betadona Wund-Spray zusammen mit anderen Arzneimitteln).

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von Betadona Wund-Spray angewendet haben, als Sie sollten,

lesen Sie bitte den Abschnitt 4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wenn Sie versehentlich eine grĂ¶ĂŸere Menge von Betadona Wund-Spray verschluckt haben, setzen Sie sich bitte umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Nach versehentlichem Verschlucken einer sehr großen Menge von Povidon-Iod (orale Intoxikation, Aufnahme von mehr als 10 g Povidon-Iod) können folgende Beschwerden auftreten: Bauchschmerzen und KrĂ€mpfe, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Austrocknung, Blutdruckabfall, Blutungsneigung, NierenschĂ€digung, Harnverhalten, Sauerstoffmangel, Kreislaufkollaps, Empfindlichkeitsstörung der Nerven, Kehlkopfschwellung, Lungenödem und Fieber.

FĂŒr den Arzt:

Informationen zur Behandlung einer Überdosierung finden Sie am Ende dieser Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Anwendung von Betadona Wund-Spray vergessen haben, setzen Sie die Anwendung wie vorgesehen fort.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende HĂ€ufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr hÀufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen HÀufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen

Nicht bekannt: HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar

Selten (kann 1 von 1 000 Behandelten betreffen):

Überempfindlichkeit, Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, die sich in Form von Jucken, Rötung, BlĂ€schen oder Ähnlichem Ă€ußern können

Sehr selten (kann 1 von 10 000 Behandelten betreffen):

akute allergische Allgemeinreaktionen (anaphylaktische Reaktionen) hĂ€ufig einhergehend mit Blutdruckabfall, Schwindel, Übelkeit und eventuell Atemnot, SchilddrĂŒsenĂŒberfunktion bei Patienten, die dazu neigen (Anzeichen: Pulsbeschleunigung, innere Unruhe) 1), allergische, schmerzhafte Schwellung von Haut und Schleimhaut (Angioödem)

Nicht bekannt (HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar):

SchilddrĂŒsenunterfunktion 2), Störungen des Elektrolythaushalts 3), stoffwechselbedingte ÜbersĂ€uerung des Blutes und des Körpers 3), akutes Nierenversagen 3), Anzahl der gelösten Stoffe im Blut zu groß oder zu klein

3)

  1. Bei Patienten mit einer SchilddrĂŒsenfunktionsstörung in der Krankengeschichte (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen) nach Aufnahme einer grĂ¶ĂŸeren Menge von Iod, zum Beispiel im Zuge einer großflĂ€chigen Anwendung von Povidon-Iod bei der Behandlung von Wunden und Verbrennungen ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum
  2. SchilddrĂŒsenunterfunktion nach lĂ€ngerfristiger oder ĂŒbermĂ€ĂŸiger Anwendung von Povidon-Iod
  3. Kann nach Aufnahme einer grĂ¶ĂŸeren Menge von Povidon-Iod (zum Beispiel Behandlung von Verbrennungen) auftreten

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt der zustÀndigen Behörde anzeigen:

Bundesamt fĂŒr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Lagerung

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Leicht entzĂŒndlich.

Von ZĂŒndquellen (wie zum Beispiel Zigaretten) fernhalten. Nicht ĂŒber 25 °C lagern.

Nicht höheren Temperaturen als 50 °C aussetzen (zum Beispiel nicht in der Sonne, im heißen Auto oder in unmittelbarer NĂ€he eines Heizkörpers stehen lassen).

Haltbarkeit

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Spray-Dose und dem Karton „Verwendbar bis: 
“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie dieses Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Nur völlig entleerte DruckbehÀltnisse entsorgen. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Betadona Wund-Spray enthÀlt

1 g enthĂ€lt 25 mg Povidon-Iod-Komplex, Gesamtgehalt: 0,25 % verfĂŒgbares Iod, Isopropylmyristat, n- Pentan, Propan-Butan/Isobutan 25:75 in verflĂŒssigtem Treibgas suspendiert.

Wie Betadona Wund-Spray aussieht und Inhalt der Packung

Spray zur Anwendung auf der Haut, rotbraune Suspension

DruckbehÀltnis aus Aluminium zu 30 g und 80 g

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Mundipharma Gesellschaft m.b.H., 1100 Wien

Hersteller

Mundipharma Pharmaceuticals Ltd.,

Nikosia, Zypern

Z.Nr.: 1-23743

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im August 2022.

Die folgenden Informationen sind fĂŒr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Therapie bei Überdosierung:

Die Behandlung ist symptomatisch und unterstĂŒtzend.

Bei schwerer Hypotonie sollte intravenös FlĂŒssigkeit verabreicht werden; ggf. sollten zusĂ€tzlich Vasopressoren verabreicht werden.

Eine endotracheale Intubation kann erforderlich sein, wenn eine Ă€tzende Verletzung der oberen Atemwege zu erheblichen Schwellungen und Ödemen fĂŒhrt.

Erbrechen sollte nicht herbeigefĂŒhrt werden. Der Patient sollte in einer Position gehalten werden, die die Atemwege offenhĂ€lt und eine Aspiration verhindert (im Fall von Erbrechen).

Wenn der Patient nicht erbricht und eine orale ErnĂ€hrung möglich ist, kann die Aufnahme von stĂ€rkehaltigen Nahrungsmitteln (z. B. Kartoffeln, Mehl, StĂ€rke, Brot) die Umwandlung von Iod in weniger toxisches Iodid unterstĂŒtzen. Wenn keine Anzeichen einer Darmperforation vorliegen, kann eine MagenspĂŒlung mit StĂ€rkelösung (5 %ige Natriumthiosulfat-Lösung (oder 10 ml 10 %ige Natriumthiosulfat-Lösung i.v.) in 3- stĂŒndigen AbstĂ€nden) ĂŒber eine nasogastrale Sonde durchgefĂŒhrt werden (der Magenausfluss fĂ€rbt sich dunkelblau-violett und die Farbe kann als Anhaltspunkt dafĂŒr dienen, wann die SpĂŒlung beendet werden kann).

Die HĂ€modialyse spĂŒlt Iod effektiv aus und sollte in schweren FĂ€llen von Iodvergiftungen eingesetzt werden, insbesondere wenn eine Niereninsuffizienz vorliegt. Kontinuierliche venöse HĂ€modiafiltration ist weniger wirksam als HĂ€modialyse.

Im Falle einer SchilddrĂŒsenfehlfunktion sollte die Behandlung mit Povidon-Iod abgesetzt werden.

DarĂŒber hinaus sollte eine sorgfĂ€ltige klinische Überwachung der SchilddrĂŒsenfunktion erfolgen, um eine evtl. Iod-induzierte Hyperthyreose auszuschließen bzw. frĂŒhzeitig zu erkennen.

Die weitere Therapie richtet sich nach anderen eventuell vorliegenden Symptomen, wie z.B. metabolische Azidose und Nierenfunktionsstörungen.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Betadona Wund - Spray - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Povidon-Iod
Zulassungsland Österreich
Hersteller Mundipharma Gesellschaft m.b.H.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 10.08.2000
ATC Code D08AG02
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Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden