Betoptic S Augensuspension

ATC Code
S01ED02
Medikamio Hero Image

Novartis Pharma GmbH

Standardarzneimittel Human
Wirkstoff Suchtgift Psychotrop
Betaxolol Nein Nein
Zulassungsdatum 12.04.1995
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Glaukommittel und miotika

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Alle Informationen

Autor

Novartis Pharma GmbH

Was ist es und wofür wird es verwendet?

BETOPTIC S Augensuspension wird zur Behandlung eines hohen Augeninnendrucks angewendet, der zur Erkrankung des Auges durch ein Glaukom ("Grüner Star") führen kann.

Je höher der Augeninnendruck ist, desto wahrscheinlicher sind Schädigungen des Sehnervs und Gesichtsfeldausfälle (Glaukom).

BETOPTIC S Augensuspension gehört zu der Gruppe von Antiglaukom-Medikamenten, die als Beta- Blocker bezeichnet werden. Es wird durch die Verminderung der Kammerwasserproduktion wirksam und senkt dadurch den Augeninnendruck.

Augenhochdruck: Der Augapfel enthält eine klare wässrige Flüssigkeit, die das Augeninnere mit Nährstoffen versorgt. Diese Flüssigkeit wird fortlaufend aus dem Auge entleert, und im Gegenzug bildet sich immer wieder Flüssigkeit nach. Wenn sich das Auge schneller auffüllt, als es sich entleert, baut sich im Augeninneren Druck auf. Zu hoher Druck kann Ihr Sehvermögen gefährden.

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Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was sollten Sie vor der Anwendung von BETOPTIC S Augensuspension beachten? BETOPTIC S Augensuspension darf nicht angewendet werden, wenn Sie

  • allergisch gegen Betaxolol, Beta-Blocker oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • an Atemwegsproblemen wie schweres Asthma oder schwerer chronischer obstruktiver Bronchitis leiden oder in der Vergangenheit gelitten haben
  • einen niedrigen Puls haben, an Herzversagen oder an Störungen des Herzrhythmus leiden

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen sie mit ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie BETOPTIC S Augensuspension anwenden.

Dieses Arzneimittel ist für die Anwendung am Auge bestimmt; es darf nicht eingenommen oder injiziert werden.

Vor der Behandlung mit BETOPTIC S Augensuspension informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie in der Vergangenheit an einer der folgenden Erkrankungen gelitten haben oder gerade daran leiden:

  • Koronare Herzerkrankung, Herzinssuffizienz (Herzschwäche), niedriger Blutdruck
  • Störungen des Herzrhythmus wie Bradykardie (verlangsamter Puls)
  • Atemprobleme, Asthma oder chronisch-obstruktive Lungenerkrankung
  • Periphere Arterienerkrankungen wie Raynaud-Krankheit oder Raynaud-Syndrom
  • Diabetes, da Betaxolol die Anzeichen und Symptome eines niedrigen Blutzuckerspiegels verschleiern könnte.
  • Überfunktion der Schilddrüse, da Betaxolol die Anzeichen und Symptome verschleiern könnte.
  • Ernährungsstörungen der Hornhaut und chronischen Augenentzündungen
  • einer chronisch neuromuskulären Schwäche (Myasthenia gravis)
  • Engwinkelglaukom (besondere Form des Glaukoms)
  • Vorliegen einer reduzierten Gehirndurchblutung

Wenn Sie eine schwere allergische Reaktion haben, kann die Wirkung von Medikamenten die zur Allergiebehandlung eingesetzt werden (Adrenalin) herabgesetzt sein.

Wenn Sie Kontaktlinsen tragen: vor der Anwendung dieses Produktes sind Kontaktlinsen zu entfernen und erst nach frühestens 15 Minuten wieder einzusetzen (siehe Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von BETOPTIC S Augensuspension).

Berichten Sie Ihrem Arzt vor einer Narkose für eine Operation, dass Sie BETOPTIC S Augensuspension anwenden, da Betaxolol die Wirkung mancher Medikamente verändern könnte, die bei einer Narkose angewendet werden. Vor Vollnarkose muss auf ein rechtzeitiges Absetzen von BETOPTIC S Augensuspension geachtet werden, da die Fähigkeit des Herzens, auf eine herzkraft- und frequenzsteigernde Medikation zu antworten (beta-adrenerg vermittelte sympathische Reflexstimulation), herabgesetzt ist.

Bitte beachten Sie, dass BETOPTIC S Augensuspension wie andere lokal verabreichte Augenmedikamente teilweise allgemein aufgenommen wird. Aus diesem Grund können dieselben unerwünschten Wirkungen auf Herz/Kreislauf und Lunge auftreten wie bei einer Einnahme von sogenannten Betablockern. Bei Aufttreten einer Herz-/Kreislaufschwäche informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt.

Die Anwendung des Arzneimittels BETOPTIC S Augensuspension kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

Betoptic S Augentropfensuspension enthält Benzalkoniumchlorid

Dieses Arzneimittel enthält 0,1 mg Benzalkoniumchlorid pro 1 ml Lösung. Benzalkoniumchlorid kann von weichen Kontaktlinsen aufgenommen werden und kann zur Verfärbung der Kontaktlinsen führen. Sie müssen die Kontaktlinsen vor der Anwendung dieses Arzneimittels entfernen und dürfen sie erst nach 15 Minuten wiedereinsetzen.

Benzalkoniumchlorid kann auch Reizungen am Auge hervorrufen, insbesondere, wenn Sie trockene Augen oder Erkrankungen der Hornhaut (durchsichtige Schicht an der Vorderseite des Auges) haben. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn nach der Anwendung dieses Arzneimittels ein ungewöhnliches Gefühl, Brennen oder Schmerz im Auge auftritt.

Anwendung von BETOPTIC S Augensuspension zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

BETOPTIC S Augensuspension kann andere Arzneimittel, die Sie einnehmen beeinflussen oder von Ihnen beeinflusst werden, auch andere Augentropfen für die Behandlung von Glaukom. Bitte informieren Sie Ihren Arzt wenn Sie Arzneimittel zur Senkung des Blutdrucks, für Ihr Herz oder zur Behandlung von Diabetes einnehmen oder beabsichtigen einzunehmen.

BETOPTIC S Augensuspension kann die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen, die Sie gegen erhöhten Augeninnendruck (wie lokal am Auge verwendete Medikamente , die die Pupille verengen), Herzerkrankungen oder hohen Blutdruck einnehmen wie z. B. Beta-Blocker, Calcium-Antagonisten, Reserpin und einige Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes oder von emotionalen, Verhaltens- oder psychiatrischen Störungen wie Angstzuständen oder Depressionen.

Obwohl BETOPTIC S Augensuspension wenig Wirkung auf die Größe der Pupille hat, kann es bei gleichzeitiger Anwendung von pupillenerweiternden Arzneimitteln wie Adrenalin gelegentlich zu einer Erweiterung der Pupille kommen.

Wenn Sie mehr als ein Augenpräparat anwenden, muss zwischen der Anwendung der verschiedenen Medikamente ein Abstand von 5 bis 10 Minuten eingehalten werden.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Wenden Sie BETOPTIC S Augensuspension nicht an, wenn Sie schwanger sind, außer Ihr Arzt hält es für unbedingt nötig.

Wenden Sie BETOTIC S Augensuspension nicht an, wenn Sie stillen. Betaxolol kann in die Muttermilch gelangen und daher schwerwiegende Wirkungen beim Säugling auslösen. Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt um Rat, wenn Sie stillen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Wie bei allen Augentropfen kann es nach Eintropfen von BETOPTIC S Augensuspension zu einer vorübergehenden Beeinträchtigung Ihres Sehvermögens kommen. Setzen Sie sich nicht ans Steuer eines Fahrzeugs und bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen, bevor dieser Effekt abgeklungen ist.

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Wie wird es angewendet?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

BETOPTIC S Augensuspension vor Gebrauch gut schütteln.

Nach der Anwendung von Betoptic S Augensuspension drücken Sie für 2 Minuten mit einem Finger auf den Augenwinkel neben der Nase (siehe Bild 4). Dies hilft dabei, die Aufnahme von Betoptic S Augensuspension in den Körper zu verhindern.

Erwachsene (inkl. Ältere)

Die empfohlene Dosis beträgt zweimal täglich (morgens und abends) 1 Tropfen in den Bindehautsack des betroffenen Auges/der betroffenen Augen eintropfen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen ( von 1 Woche bis 18 Jahren):

Die Glaukombehandlung bei Kindern sollte nur durch einen Spezialisten erfolgen.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet zweimal täglich (morgens und abends) 1 Tropfen in den Bindehautsack des betroffenen Auges/der betroffenen Augen eintropfen.

Nähere Informationen für Ärzte: siehe letzten Abschnitt der Gebrauchsinformation.

BETOPTIC S Augensuspension

Abbildung: 1 Abbildung: 2 Abbildung: 3 Abbildung: 4
  • Waschen Sie zunächst die Hände.
  • Nehmen Sie die Tropfflasche und einen Spiegel.
  • Schütteln Sie die Flasche kräftig.
  • Drehen Sie die Verschlusskappe ab.
  • Halten Sie die Flasche mit der Spitze nach unten zwischen Daumen und Mittelfinger (Abbildung 1).
  • Neigen Sie den Kopf nach hinten. Ziehen Sie das untere Augenlid mit dem Finger nach unten, so dass sich zwischen Lid und Auge eine Tasche bildet, in die der Tropfen aufgenommen werden kann (Abbildung 2).
  • Bringen Sie die Flaschenspitze nahe ans Auge. Der Spiegel kann dabei hilfreich sein.
  • Berühren Sie mit der Tropferspitze weder Ihr Auge noch das Augenlid bzw. die Augenumgebung oder andere Flächen, da sonst Keime in die Tropfen gelangen könnten.
  • Drücken Sie mit dem Zeigefinger leicht auf den Boden der Flasche. Dadurch wird jeweils ein Tropfen BETOPTIC S Augensuspension abgegeben (Abbildung 3).
  • Lassen Sie das Lid wieder los, schließen Sie das Auge und drücken Sie mit einem Finger 2 Minuten lang leicht auf den Augen-Nasenwinkel (Abbildung 4). Dadurch vermeiden Sie, dass BETOPTIC S Augensuspension in den übrigen Körper gelangt.
  • Wenn beide Augen behandelt werden müssen, wiederholen Sie nun denselben Vorgang beim anderen Auge.
  • Drehen Sie die Verschlusskappe unmittelbar nach der Anwendung wieder fest auf die Flasche.
  • Verwenden Sie jeweils nur eine Flasche.
  • Wenn der Tropfen nicht in Ihr Auge gelangt ist, tropfen Sie noch einmal.
  • Sollten Sie Kontaktlinsenträger sein, berücksichtigen Sie bitte unbedingt den Hinweis unter „BETOPTIC S Augensuspension enthält“.

Es kann einige Wochen dauern bis sich die augendrucksenkende Wirkung von BETOPTIC S Augensuspension eingestellt hat. Die Überwachung Ihres Augeninnendruckes erfolgt über Ihren Arzt.

Wird keine ausreichende Wirkung erzielt, kann mit anderen Präparaten gegen Augeninnendruck kombiniert werden.

Wenn ergänzende Augenmedikationen eingesetzt werden, sollte zwischen den einzelnen Anwendungen eine Wartezeit von 5 bis 10 Minuten eingehalten werden (siehe 2. Was sollten sie vor der Anwendung von BETOPTIC S Augensuspension beachten?)

Eine Umstellung von einem anderen Arzneimittel gegen erhöhten Augeninnendruck auf BETOPTIC S Augensuspension ist ohne weiteres möglich. Befolgen Sie dabei die Anweisungen Ihres Arztes.

Über die Dauer der Anwendung entscheidet Ihr Arzt.

Wenn Sie eine größere Menge BETOPTIC S Augensuspension angewendet haben als Sie sollten, kann es mit warmem Wasser oder Kochsalzlösung ausgespült werden. Tropfen Sie nicht nach, bevor es nicht Zeit für Ihre nächste reguläre Dosis ist.

Sollte BETOPTIC S Augensuspension irrtümlich verschluckt worden sein, kontaktieren Sie bitte umgehend einen Arzt.

Weitere Informationen für das medizinische Fachpersonal befinden sich am Ende dieser Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Anwendung von BETOPTIC S Augensuspension vergessen haben, setzen Sie die

Behandlung wie vorgesehen mit der nächsten Dosis fort. Wenn es fast wieder Zeit für die nächste Dosis ist, lassen Sie die verpasste Dosis aus und fahren Sie wie in Ihrem Dosierungsplan vorgeschrieben fort. Wenden Sie niemals die zweifache Dosis an, um eine versäumte auszugleichen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Normalerweise können Sie die Augentropfen weiterverwenden, außer es treten schwere Nebenwirkungen auf. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker. Unterbrechen Sie nicht die Anwendung von Betoptic S Augensuspension ohne mit Ihrem Arzt darüber zu sprechen.

Ihre Augen können von einigen oder allen der folgenden Reaktionen betroffen sein:

Sehr häufige Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 Anwender von 100): Beschwerdegefühl der Augen (wie z.B. Brennen, Stechen, Jucken, Tränenfluss, Rötung, besonders unmittelbar nach dem Eintropfen)

Häufige Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 Anwender von 1.000): erhöhte Tränenproduktion, Verschwommensehen

Seltene Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 Anwender von 10.000): Hornhauterkrankungen, punktförmige Defekte in der oberflächlichen Hornhautschicht, Entzündung der Hornhaut des Auges, Lichtempfindlichkeit, unterschiedliche Pupillengröße, Augentrockenheit, Augenjucken, Fremdkörpergefühl, Augenreizung, Lidrötung, Hornhautverfärbung, Augenrötung, Entzündung der Augenlieder, eingeschränktes Sehvermögen, Augenschmerzen, Überanstrengung beim Sehen, Lidkrampf, schleimiges Augensekret, Lidrandverkrustung, Augenentzündung, Bindehautbeschwerden, Bindehautschwellung und Grauer Star

Es kann auch zu körperlichen Reaktionen kommen:

Schwerwiegende Nebenwirkungen

Auch wenn schwerwiegende Nebenwirkungen unter BETOPTIC S Augensuspension selten sind, können Patienten mit schlecht beherrschtem Diabetes, Herz- oder Atemwegserkrankungen besonders anfällig dafür sein.

Häufige Nebenwirkung (betrifft 1 bis 10 Anwender von 100): Kopfschmerzen

Gelegentliche Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 Anwender von 1.000): niedriger Blutdruck, Entzündung der Nasenschleimhaut, Übelkeit

Seltene Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 Anwender von 10.000): Ohnmacht, beschleunigter Herzschlag Husten, laufende Nase, Asthma, Kurzatmigkeit, Geschmacksstörungen, Haarausfall, Hautausschlag, vermehrte allergische Reaktionen, Depression, Schlafstörungen, Angstzustände

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar): unregelmäßiger Herzschlag, Benommenheit, Schwellung der Augenumgebung, allgemeines Schwächegefühl

  • Wie andere äußerlich im Auge angewendete Arzneimittel, wird Betaxolol ins Blut aufgenommen. Dies kann zu ähnlichen Nebenwirkungen führen, wie sie bei innerlich angewandten Beta-Blockern vorkommen. Die Häufigkeit von Nebenwirkungen ist bei äußerlicher Anwendung am Auge geringer als bei innerlicher Anwendung. Die angeführten Nebenwirkungen beinhalten Reaktionen, die innerhalb der Klasse der am Auge angewendeten Beta-Blocker beobachtet wurden:
  • Systemische allergische Reaktionen inklusive Schwellung von Haut und Schleimhaut, Nesselausschlag, lokalisierter und generalisierter Ausschlag), dabei können sich die Atemwege verengen, was zu Schluck- und Atembeschwerden führen kann, Juckreiz, schwerer lebensbedrohlicher allergischer Reaktion
  • Erniedrigter Blutzuckerspiegel
  • Schlaflosigkeit, Depression, Albträume, Gedächtnisverlust
  • Schlaganfall, zerebrale Ischämie (ausgeprägte Minderdurchblutung des Gehirns), Verstärkung von Anzeichen und Symptomen einer Myasthenia gravis (eine Form von Muskelschwäche), Schwindel, Kreislaufkollaps, Benommenheit, Parästhesien (Empfindungsstörung der Haut)
  • Anzeichen und Symptome einer Irritation des Auges (z.B. Brennen, Stechen, Jucken, Tränenfluss, Rötung), Entzündung des Augenlids oder der Hornhaut des Auges, verschwommenes Sehen und Ablösung der Aderhaut nach einer Filtrations-Operation, verminderte Empfindlichkeit der Hornhaut, trockene Augen, Hornhauterosion, Ptosis (Lähmung und Herabhängen des Augenlids), Doppeltsehen
  • Niedriger Puls, Brustschmerzen, Herzklopfen, Wasseransammlung im Gewebe, Herzschwäche, Herzrhythmusstörung, Herzstillstand
  • Raynaud-Phänomen, kalte Hände und Füße
  • Krampfartige Verengung der Bronchien (besonders bei Patienten mit vorbestehenden diesbezüglichen Erkrankungen), Kurzatmigkeit, Husten
  • Verdauungsprobleme, Durchfall, Mundtrockenheit, Bauchschmerzen, Erbrechen
  • Alopezie (Haarausfall), schuppenflechtenartige Ausschläge oder Verschlechterung einer Schuppenflechte (Psoriasis), Hautausschlag
  • Muskelschmerzen
  • Sexuelle Störungen, vermindertes sexuelles Verlangen
  • Schwäche/Müdigkeit

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN

Fax: +43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht unter 5°C und über 25°C lagern.

Im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach "verw. bis:" angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nach erstmaligem Öffnen 4 Wochen verwendbar. Nach jedem Gebrauch gut verschließen.

Tropfspitze nicht verschließen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Informationen

Inhalt der Packung und weitere Informationen Was BETOPTIC S Augensuspension enthält

  • Der Wirkstoff ist: Betaxolol 2,5 mg/ml (als Hydrochlorid)
  • Die sonstigen Bestandteile sind: 0,1 mg/ml Benzalkoniumchlorid, Amberlite, Dinatriumedetat, N- Lauroylsarcosin, Borsäure, Polyacrylsäure, Mannitol, gereinigtes Wasser.

Wie BETOPTIC S Augensuspension aussieht und Inhalt der Packung

BETOPTIC S Augensuspension ist eine weiße bis farblose sterile Suspension, die in einer DROPTAINER®-Flasche zu 5 ml aus LDPE (Polyethylen niedriger Dichte) mit einem Polypropylen- Schraubverschluss erhältlich ist.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Zulassungsinhaber: Novartis Pharma GmbH, Wien

Hersteller: Alcon Couvreur N.V., Puurs, Belgien

Z.Nr.: 1-20898

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Oktober 2020.

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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Überdosierung:

Bei okulärer Überdosierung Auge(n) mit Wasser oder Kochsalzlösung (Natriumchloridlösung 0,9 %) ausspülen. Bei versehentlich oraler Einnahme können Maßnahmen angebracht sein, die einer weiteren Resorption entgegenwirken (Magenspülung). Als häufigste Symptome einer Überdosierung kommt es bei systemisch wirkenden Betablockern zu Bradykardie, Hypotonie, Bronchospasmus und akuter Herzinsuffizienz. In diesem Falle ist die Therapie abzusetzen und eine geeignete unterstützende Behandlung einzuleiten.

Kinder und Jugendliche:

Bei zweimonatiger Anwendung täglich wird ein Abstand von 12 Stunden empfohlen. Die Patienten und insbesondere Neugeborene sind für 1 bis 2 Stunden sorgfältig in der Klinik zu beobachten und bis zu einer chirurgischen Intervention engmaschig auf okuläre und systemische Wirkungen zu überwachen.

Zuletzt aktualisiert: 11.03.2021

Quelle: Betoptic S Augensuspension - Packungsbeilage

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Packungsbeilage des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden

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