Dobutamin "ERWO" 12,5mg/ml - Konzentrat zur Infusionsbereitung

Abbildung Dobutamin "ERWO" 12,5mg/ml - Konzentrat zur Infusionsbereitung
Wirkstoff(e) Dobutamin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller ERWO Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 30.05.1996
ATC Code C01CA07
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Kardiostimulanzien, exkl. Herzglykoside

Zulassungsinhaber

ERWO Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Dobutamin-hameln 5 mg/ml Infusionslösung Dobutamin Hameln Pharma GmbH
Dobutamin "Pharmaselect" 500 mg - Infusionslösung Dobutamin Pharmaselect International Beteiligungs GmbH
Dobutamin "Pharmaselect" 250 mg - Infusionslösung Dobutamin Pharmaselect International Beteiligungs GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Dobutamin “ERWO“ ist ein Arzneimittel, welches Einflußnahme auf die Kontraktionsfähigkeit der Herzmuskulatur nimmt.

Anwendungsgebiete:

  • akute oder chronische Herzschw√§che, die schon in Ruhe Beschwerden verursacht (besonders bei or- ganischen Herzerkrankungen, nach Herzoperationen)
  • Kreislaufversagen, das prim√§r nicht vom Herzen ausgeht, aber einerTherapie bedarf , die die Kontraktionskraft des Herzens steigert (z.B. erh√∂hter Ventrikelf√ľllungsdruck bei infekti√∂s-toxischem Schock, mechanische Beatmung mit positiv endexspiratorischem Druck)
  • Stresstestung im Rahmen von Diagnoseverfahren bei Herzmuskelerkrankung aufgrund von Sauerstoffunterversorgung (z.B. Radionuklidventrikulographie, Thalliumszintigraphie), wenn ein Ergometerbelastungstest nicht m√∂glich ist.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Dobutamin “ERWO“ darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Dobutamin ‚ÄúERWO‚ÄĚ oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • bei Sulfit√ľberempfindlichkeit bei Asthmatikern (wegen des enthaltenden Metabisulfits)
  • bei mechanischer Behinderung der Herzkammerf√ľllung und/oder des Herzkammerausflusses (z.B. Fl√ľssigkeits- oder Luftansammlung im Herzbeutel, schwerer Herzklappenfehler mit Verengung des Ausflusstraktes der linken Herzkammer, narbige Schrumpfung des Herzbeutels als Folgezustand einer akuten Herzbeutelentz√ľndung, durch Vererbung bedingte Vergr√∂√üerung des Herzmuskels mit Blockade im Auslu√üstratkt der linken Herzkammer)
  • bei nicht korrigierbaren Kombinationen von Herzrhythmusst√∂rung mit schnellem Herzschlag (Tachyarrhythmien)
  • bei einem Tumor des Nebennierenmarks oder von Nervenk√∂rperzellen in einem Teil des vegetativen Nervensystems (Sympathikus) mit h√§ufig hormoneller Aktivit√§t (Ph√§ochromozytom)
  • bei Stresstestung in allen jenen F√§llen, in denen eine Ergometerbelastung kontraindiziert ist:
    • frischer Herzmuskelinfarkt (Myokardinfarkt)
    • instabil anfallsartige Schmerzen in der Brust (instabile Angina pectoris)
    • Verenngung des Hauptstammes der linken Herzkranzarterie
    • f√ľr die Str√∂mungsmechanik des Blutes signifikante Ausflussbehinderung der linken Herzkammer
    • durch Vererbung bedingte Vergr√∂√üerung des Herzmuskels mit Blockade im Ausflu√üstraktes der linken Herzkammer (hypertroph-obstruktive Kardiomyopathie)
    • f√ľr die Str√∂mungsmechanik des Blutes signifikanter Herzklappenfehler
    • Herzschw√§che mit typischen Ruhebeschwerden (dekompensierte Herzinsuffizienz NYHA III oder IV)
    • Veranlagung zu oder dokumentierte klinisch signifikante oder chronische Rhythmusst√∂rungen insbesondere wiederauftretender/fortbestehender schneller Herzschlag ausgehend von der Herzkammer (Kammertachykardie)
    • signifikante Erregungsleitungsst√∂rung
    • akute Herzbeutel-, Herzmuskel oder Herzinnenhautentz√ľndung
    • aktue Aufspaltung der Wandschichten der Hauptschlagader (Aortendissektion)
    • krankhaft abnorme Ausweitung der Hauptschlagader unter Beteiligung aller Wandschichten (Aortenaneurysma)
    • unzureichend eingestellter Bluthochdruck des artiellen Gef√§√üsystems (arterielle Hypertonie)
    • Behinderung der Herzkammerf√ľllung (Pericarditis constrictiva, Perikardtamponade)
    • Verringerung der im Kreislauf zirkulierenden Blutmenge (Hypovol√§mie)
    • einer aus der Krankengeschichte bekannte Dobutamin-√úberempfindlichkeit
    • gleichzeitiger Gabe von Arzneimitteln gegen Depressionen (MAO (Mono-Amino-Oxidase)- Hemmstoffe)

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Dobutamin "ERWO" 12,5 mg/ml-Konzentrat zur Infusionsbereitung bei Ihnen angewendet wird.

Dobutamin "ERWO" 12,5 mg/ml-Konzentrat zur Infusionsbereitung darf nur von √Ąrzten angewendet werden, die in der Therapie von Herzerkrankungen Erfahrung haben. Die Therapie erfolgt unter engmaschiger √úberwachung von Blutdruck, Herzfrequenz und -rhythmus mittels EKG-Monitor, Infusionsgeschwindigkeit, Harnausscheidung und wenn m√∂glich, Herzauswurfleistung und Lungenkapillar- druck.

Ein eventuell bestehender Volumenmangel muss vor einer Behandlung mit Dobutamin behoben werden.

Bei Vorhofflattern oder -flimmern ist eine Auslösung von einer Kombination aus schnellem Herzschlag und Herzrhythmusstörung möglich. Patienten mit Vorhofflimmern oder -flattern und schneller Überleitung sollen vor der Anwendung von Dobutamin mit herzwirksamen Glykosiden behandelt werden.

Bei vorbestehenden Herzschlägen außerhalb des normalen Herzrhythmus (ventrikulären Extrasystolen) kann es zu einer Verschlimmerung kommen.

Im Falle eines unerw√ľnschten Anstiegs der Herzfrequenz oder des systolischen Blutdrucks oder falls eine Rhythmusst√∂rung ausgel√∂st oder verst√§rkt wurde, ist eine Dosisreduzierung oder ein vor√ľbergehendes Absetzen von Dobutamin angezeigt.

Unter Dobutamin-Therapie wurde eine regionale Zu- oder Abnahme des Blutflusses in den Herzenkranzgefäßen beobachtet, die den Sauerstoffbedarf des Herzmuskels verändern kann. Bei Patienten mit schwerer koronarer Herzerkrankung kann eine Verschlechterung des Krankheitsbildes auftreten, insbesondere, wenn eine Dobutamin-Therapie mit einem wesentlichen Anstieg der Herzfrequenz und/oder des Blutdrucks einhergeht. Der Einsatz von Dobutamin am Herzen mit Mangeldurchblutung ist daher im Einzelfall abzuwägen.

Vor allem im Rahmen der Dobutamin-Stress-Echokardiographie wurden Anfallsartige Schmerzen in der Brust (Angina pectoris), Anstieg oder Abfall der Herzfrequenz, Herzrhythmusst√∂rungen sowie Bluthochdruck und Abfall des Blutdruckes beobachtet; in seltenen F√§llen kann es zu schwerwiegenden unerw√ľnschten kardiovaskul√§ren Erscheinungen einschlie√ülich anhaltender Durchblutungsst√∂rung mit Absterben von Gewebe (transmurale Isch√§mie), Herzmuskelinfarkt und Herzstillstand kommen.

Bei vorbestehenden Bluthochdruck kann es zu einem gesteigerten Blutdruckanstieg kommen.

Bei Schilddr√ľsen√ľberfunktion ist eine erh√∂hte Empfindlichkeit auf Hormone, die eine Wirkung auf das Herz haben (Katecholamin-Sensibilit√§t) zu beachten.

Wenn der Blutdruck in den Arterien bei zufriedenstellendem F√ľllungsdruck in den Herzkammern und Herzleistung niedrig bleibt oder absinkt, soll die gleichzeitige Gabe eines peripheren Gef√§√üverengers wie Dopamin oder Noradrenalin in Erw√§gung gezogen werden.

Wie bei Gabe anderer Katecholamine kann es zu einer Reduktion der Serum-Kaliumspiegel kommen. Deshalb werden Kontrollen der Serum-Kaliumspiegel empfohlen.

Bei kontinuierlicher Anwendung √ľber 72 Stunden hinaus muss mit einem Gew√∂hnungseffekt gerechnet werden, der eine Dosissteigerung erforderlich machen kann.

Nach Beendigung einer Dobutamin-Langzeittherapie √ľber 7 Tage wurde ein Abfall des Herzzeitvolumens und ein Anstieg des Druckes in den kleinsten Lungengef√§√üen beobachtet.

Die gleichzeitige Anwendung von MAO-Hemmern und Dobutamin ist unbedingt zu vermeiden, da schwere sympathomimetische Nebenwirkungen (hypertensive Reaktionen, Herzrhythmusst√∂rungen) m√∂glich sind (siehe Abschnitt ‚ÄěAnwendung von Dobutamin ‚ÄúERWO‚Äú zusammen mit anderen Arzneimitteln).

Auf Grund des Gehaltes an Sulfit (Natriumbisulfit) kann es im Einzelfall, insbesondere bei Asthmatikern, zu schweren √úberempfindlichkeitsreaktionen kommen, die sich als Brechreiz, Durchfall, Giemen, Bronchospasmen, akuter Asthmaanfall, Bewusstseinsst√∂rungen oder Schock √§u√üern k√∂nnen. Diese Reaktionen k√∂nnen individuell sehr unterschiedlich verlaufen und auch zu lebensbedrohlichen Zust√§nden f√ľhren.

Die Anwendung des Arzneimittels Dobutamin ‚ÄúERWO‚ÄĚ kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Kinder und Jugendliche

√úber die Anwendung und Dosierung bei Kindern liegen nur begrenzte Untersuchungen vor.

N√§here Angaben zur Anwendung und Dosierung bei Kindern und Jugendlichen siehe Abschnitt 3 (‚ÄúWie ist Dobutamin ‚ÄúERWO‚ÄĚ anzuwenden‚ÄĚ / Absatz: ‚ÄúAnwendung von Dobutamin ‚ÄúERWO‚ÄĚ bei Kindern und Jugendlichen‚ÄĚ)

Anwendung von Dobutamin “ERWO“ zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen oder angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen oder anzuwenden.

Bei Kombination von Dobutamin ‚ÄúERWO‚ÄĚ mit folgenden Substanzen k√∂nnen folgende Wechselwirkungen beobachtet werden:

Kombination mitmögliche Wechselwirkungen
Narkosemittel zur Inhalation (besonders Cyclopropan, Halothan)erhöhte Gefahr von Herzrhythmusstörungen, die von der Herzkammer ausgehen (ventrikuläre Arrhythmien)
Arzneimitteln zur Blutdrucksenkung wie BetarezeptorenblockerVerminderung der steigernden Wirkung von Dobutamin auf die Herzkraft, periphere Gefäßverengung mit Blutdruckanstieg (durch Überwiegen der Effekte auf die Alpha- Rezeptoren)
Arzneimittel zur Blutdrucksenkung wie ACE- Hemmer (z.B. Captopril)Anstieg der Auswurfleistung des Herzens einhergehend mit einer Erh√∂hung des Sauerstoffverbrauchs des Herzmuskels ; √ľber das Auftreten von Brustschmerzen und Herzrhythmusst√∂rungen wurde bei h√∂heren Dobutamindosen (ab 10 g/kg/min) in diesem Zusammenhang berichtet)
Arzneimittel, die zur Blutdrucksenkung, zur Behandlung einer gutartigen Prostatavergrößerung oder sexuellen Funktionsstörungen eingesetzt werden (Alpharezeptorenblocker)Verstärkung einer erhöhten Herzfrequenz und Gefäßerweiterung (durch den dominierenden Effekt auf die Beta-Rezeptoren)
Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (MAO-Hemmer) Arzneimittel zur Bluthochdruckbehandlung (Guanethidin) Arzneimittel mit antipsychotischer Wirkung (Rauwolfia-Alkaloide)Verstärkung der stimulierenden Wirkung auf das Herz. Die gleichzeitige Anwendung von MAO- Hemmern ist wegen möglicher lebensbedrohlicher Nebenwirkungen wie Bluthochdruckkrisen, Kreislaufversagen, Herzrhythmusstörungen und Hirnblutungen zu vermeiden (siehe auch Kapitel "Was sollten Sie vor der Anwendung von Dobutamin "ERWO" beachten?"
Arzneimittel mit gef√§√üerweiternder Wirkung (Vasodilatatoren, z.B. Nitrate, Nitroprussid)h√∂herer Anstieg der Auswurfleistung des Herzens, st√§rkerer Abfall des peripheren Gef√§√üwiderstands und des F√ľllungsdrucks der Herzkammer als bei Anwendung der jeweiligen Einzelsubstanz.
Arzneimittel zur Behandlung eines Herz/Kreislaufschocks (Dopamin)Deutlicherer Anstieg des allgemeinen arteriellen Blutdruckes, der Herzkammerf√ľllungsdruck bleibt gleich oder sinkt ab
Arzneimitteln die von Diabetikern angewendet werden, InsulinInsulinbedarf bei insulinpflichtigen Diabetikern kann erh√∂ht sein. Deshalb sollte der Blutzuckerspiegel zu Beginn der Dobutamintherapie, bei jeder √Ąnderung der

Infusionsrate und nach Beendigung der Dobutamin-Infusion bestimmt werden, und ggf. die erforderliche Insulindosis angepasst werden.

Hinweis f√ľr den Arzt:

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Schwangerschaft

Tierstudien ergaben keinen Hinweis auf Beeintr√§chtigung der Fertilit√§t oder Sch√§digung des F√∂ten. Auf Grund mangelnder Erfahrung soll Dobutamin‚ÄĚ ERWO‚ÄĚ jedoch w√§hrend der Schwangerschaft nur bei zwingenden Gr√ľnden eingesetzt werden.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob Dobutamin oder seine Abbauprodukte in die Muttermilch √ľbergehen. Ein Risiko f√ľr das Neugeborene/Kind kann nicht ausgeschlossen werden. Deshalb soll bei Anwendung w√§hrend der Stillzeit sicherheitshalber abgestillt werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Nicht zutreffend.

Dobutamin ‚ÄúERWO‚ÄĚ enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Dobutamin “ERWO“ anzuwenden ?

Dobutamin ‚ÄěERWO‚Äú 12,5 mg/g Konzentrat zur Infusionsbereitung wird Ihnen als Infusion in die Vene von einem in der Therapie von Herzerkrankungen erfahrenen Arzt verabreicht.

Die benötigte Dosis wird individuell auf Sie abgestimmt.

Hinweis f√ľr den Arzt: Genaue Angaben zur Dosierung siehe am Ende dieser Gebrauchsinformation.

Wenn eine gr√∂√üere Menge von Dobutamin ‚ÄĚERWO‚ÄĚ angewendet wurde, als empfohlen

Hinweis f√ľr das medizinische Fachpersonal: Informationen zur √úberdosierung finden Sie am Ende der Gebrauchsinformation (‚ÄúDosierung und Art der Anwendung‚Äú).

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal (“Symptome und Therapie einer Überdosierung“).

Dosierung und Art der Anwendung

Dobutamin ‚ÄěERWO‚Äú 12,5 mg/g Konzentrat zur Infusionsbereitung ist nur zur intraven√∂sen Infusion bestimmt.

Der Infusionsl√∂sung d√ľrfen keine anderen Arzneimittel zugesetzt werden.

Sollen gleichzeitig andere Arzneimittel angewendet werden, so sollte dies √ľber einen getrennten ven√∂sen Zugang erfolgen. Ist dies nicht m√∂glich, muss die Kompatibilit√§t im Bypass vorher √ľberpr√ľft werden. Bez√ľglich gesicherter Inkompatibilit√§ten mit anderen L√∂sungen siehe Abschnitt 2 (‚ÄúWas ist vor der Anwendung von Dobutamin ‚ÄúERWO‚ÄĚ zu beachten / ‚Äúchemisch-physikalische Wechselwirkungen‚ÄĚ)

Art der Anwendung

Nur nach Verd√ľnnung mit geeigneten Tr√§gerl√∂sungen zur intraven√∂sen Infusion

Sonstige Hinweise zur Handhabung

Zur Verd√ľnnung wird der Ampulleninhalt unter aseptischen Bedingungen einer sterilen Tr√§gerl√∂sung zugesetzt.

Es wird empfohlen, die Verd√ľnnung unmittelbar vor dem Gebrauch durchzuf√ľhren.

Dobutamin "ERWO" 12,5 mg/ml-Konzentrat zur Infusionsbereitung muss auf mindestens 50 ml (entsprechend 5 mg Dobutamin/ml) verd√ľnnt werden.

Als Trägerlösungen können verwendet werden:

  • 5 %ige Glucosel√∂sung,
  • 0,9 %ige Kochsalzl√∂sung oder
  • Ringer-Laktat.

N√§here Angaben zur Aufbewahrung der hergestellten L√∂sung siehe Abschnitt 5 (‚ÄúWie ist Dobutamin ‚ÄúERWO‚ÄĚ aufzubewahren ?‚ÄĚ)

Symptome und Therapie einer √úberdosierung

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wechselwirkungen

Dobutamin "ERWO" 12,5 mg/ml-Konzentrat zur Infusionsbereitung ist chemisch-physikalisch nicht verträglich mit:

stark alkalischen L√∂sungen (z.B. 5 %ige Natriumhydrogencarbonatl√∂sung); L√∂sungen, die sowohl Natriummetabisulfit als auch √Ąthanol enthalten, Furosemid,

Etacrynsäure (und Na-Salz), Hydrocortisonnatriumsuccinat, Cefazolin-Na, Cefamandol-Na, Cefalotin-Na, Penicillin G,

Heparin (und Salze), Phenytoin-Na, Huminsulin Normal, Diazepam, Aminophyllin.

Prinzipiell d√ľrfen keine anderen als die unter Abschnitt 3 ‚ÄúWie ist Dobutamin ‚ÄúERWO‚ÄĚ anzuwenden‚ÄĚ/ ‚ÄúSonstige Hinweise zur Handhabung‚ÄĚ mit Dobutamin ‚ÄúERWO‚ÄĚ gemischt werden. Bei gleichzeitiger Verabreichung anderer Arzneimittel im Bypass muss die Kompatibilit√§t √ľberpr√ľft werden.

Welche Nebenwirkungen sind möglich ?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Die angef√ľhrten Nebenwirkungen entstammen klinischen Studien und spontanen Berichten von Ereignissen, die seit der Markteinf√ľhrung aufgetreten sind, und werden wie folgt nach H√§ufigkeit eingestuft:

Sehr häufig (kann mehr als 1 Behandelten von 10 betreffen) Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen) Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen) Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen)

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

Sehr häufig (kann mehr als 1 Behandelten von 10 betreffen)

  • Anstieg der Herzfrequenz (normalerweise um 5-15 Schl√§ge/min; bei etwa 10 % der Patienten ‚Č• 30 Schl√§ge/min)
  • Blutdruckanstieg (normalerweise 10-20 mmHg; bei etwa 7,5 % der Patienten ‚Č• 50 mmHg; Bei Patienten mit Bluthochdruck ist mit einem st√§rkeren Blutdruckanstieg zu rechnen)

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Kopfschmerzen
  • Herzschl√§ge au√üerhalb des normalen Herzrhythmus (ventrikul√§re Extrasystolen), Angina pectoris artige Beschwerden (besonders bei √§lteren Patienten und bei Patienten mit schwerer koronarer Herzkrankheit), vom Patienten als unregelm√§√üig wahrgenommene Herzschl√§ge
  • unspezifische Brustschmerzen, Kurzatmigkeit
  • √úbelkeit, Erbrechen
  • vermehrter Harndrang

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Entz√ľndung ven√∂ser Gef√§√üe an der Infusionsstelle

Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)

  • Herzrasen (ventrikul√§re Tachykardie), Kammerflimmern, Erniedrigung der Herzschlages (

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Beh√§ltnis nach ‚ÄěVerwendbar/Verw. bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

Die hergestellte Infusionsl√∂sung ist innerhalb von 24 Stunden aufzubrauchen bzw. danach zu verwerfen. Die L√∂sung muss vor direkter Lichteinwirkung und UV-Strahlung gesch√ľtzt werden.

Es d√ľrfen grunds√§tzlich nur klare und farblose L√∂sungen angewendet werden.

Eine allf√§llige rosa Verf√§rbung jedoch beruht auf einer leichten Oxidation des Wirkstoffes und f√ľhrt im allgemeinen bei Einhaltung der empfohlenen Aufbewahrungshinweise zu keinem relevanten Aktivit√§tsverlust.

Sulfit ist eine sehr reaktionsf√§hige Verbindung. Der Infusionsl√∂sung d√ľrfen keine anderen Arzneimittel zugesetzt werden.

Sollten gleichzeitig andere Arzneimittel verabreicht werden, so sollte dies √ľber einen getrennten ven√∂sen Zugang erfolgen. Ist dies nicht m√∂glich, muss vorher die Kompatibilit√§t im Bypass gesichert werden. Durch Natriummetabisulfit ist ein Abbau von Thiamin (Vitamin B1) m√∂glich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Dobutamin ‚ÄúERWO‚ÄĚ enth√§lt

  • Der Wirkstoff ist: Dobutaminhydrochlorid
    1 Ampulle zu 20 ml enthält 280 mg Dobutaminhydrochlorid entsprechend 250 mg Dobutamin
  • Die sonstigen Bestandteile sind:

4,0 mg Natriummetabisulfit (0,135 mg/ml SO2) konzentrierte Salzsäure

Natriumhydroxid

Wasser f√ľr Injektionszwecke.

Wie Dobutamin ‚ÄěERWO‚Äú aussieht und Inhalt der Packung

Bei Dobutamin “ERWO“ handelt es sich um ein klares, farbloses Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung, die zur Verabreichung in eine Vene bestimmt ist.

pH-Wert: 2,5 - 5,5

Packungsgrößen: 1 x 20 ml, 5 x 20 ml, 10 x 20 ml in OPC-Glasampullen, Typ I

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Zulassungsinhaber:

ERWO Pharma GmbH, Europaring F-08/101, A-2345 Brunn am Gebirge.

Hersteller:

TAKEDA Austria GmbH, St. Peter Straße 25, A-4020 Linz

oder

SYNTHON Hispana S.L., Castelló 1, Polígono Las Salinas, 08830 Sant Boi de Llobregat, Spain.

Z.-Nr.: 1-21457

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im M√§rz 2015.

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Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

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Wirkstoff(e) Dobutamin
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Hersteller ERWO Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 30.05.1996
ATC Code C01CA07
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Kardiostimulanzien, exkl. Herzglykoside

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden