Eliquis 5 mg Filmtabletten

Abbildung Eliquis 5 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Apixaban
Zulassungsland Europ√§ische Union (√Ėsterreich)
Hersteller Bristol-Myers Squibb / Pfizer EEIG
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 18.05.2011
ATC Code B01AF02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antithrombotische Mittel

Zulassungsinhaber

Bristol-Myers Squibb / Pfizer EEIG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Apixaban Denk 5 mg Filmtabletten Apixaban DENK PHARMA GmbH & Co. KG
Apixaban Accord 5 mg Filmtabletten Apixaban Accord Healthcare S.L.U.
Apixaban HCS 2,5 mg Filmtabletten Apixaban HCS B.V.B.A.
Eliquis 2,5 mg Filmtabletten Apixaban Bristol-Myers Squibb / Pfizer EEIG
Apixaban STADA 2,5 mg Filmtabletten Apixaban STADA Arzneimittel GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Eliquis enthält den Wirkstoff Apixaban und gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die man als Antikoagulanzien bezeichnet. Dieses Arzneimittel hilft der Entstehung von Blutgerinnseln vorzubeugen, indem es Faktor Xa, einen wichtigen Bestandteil des Blutgerinnungssystems, hemmt.

Eliquis wird bei Erwachsenen eingesetzt:

  • um die Bildung von Blutgerinnseln im Herzen bei Patienten mit bestimmten Herzrhythmusst√∂rungen (Vorhofflimmern) und mindestens einem weiteren Risikofaktor zu verhindern. Blutgerinnsel k√∂nnen sich l√∂sen, zum Gehirn wandern und dort einen Schlaganfall verursachen oder zu anderen Organen wandern und dort den normalen Blutzufluss behindern (dies wird auch systemische Embolie genannt). Ein Schlaganfall kann lebensbedrohlich sein und erfordert sofortige √§rztliche Behandlung.
  • zur Behandlung von Blutgerinnseln in den Venen Ihrer Beine (tiefe Venenthrombose) und den Blutgef√§√üen Ihrer Lunge (Lungenembolie) sowie um die erneute Bildung von Blutgerinnseln in den Blutgef√§√üen Ihrer Beine und/oder Lunge zu verhindern.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Eliquis darf nicht eingenommen werden, wenn

  • Sie allergisch gegen Apixaban oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
  • Sie √ľberm√§√üig bluten;
  • Sie an einer Erkrankung eines K√∂rperorgans leiden, die das Risiko einer schweren Blutung erh√∂ht (z.B. ein bestehendes oder k√ľrzlich abgeheiltes Geschw√ľr in Ihrem Magen-Darm-Trakt oder eine k√ľrzlich aufgetretene Blutung im Gehirn);
  • Sie eine Lebererkrankung haben, die mit einer verst√§rkten Blutungsneigung einhergeht (hepatische Koagulopathie);
  • Sie ein Arzneimittel zum Schutz vor Blutgerinnseln einnehmen (z.B. Warfarin, Rivaroxaban, Dabigatran oder Heparin) au√üer bei einer Umstellung der gerinnungshemmenden

Behandlung, wenn bei Ihnen ein ven√∂ser oder arterieller Zugang vorliegt, dessen Durchg√§ngigkeit mit Heparin erhalten wird oder wenn ein Schlauch in Ihr Blutgef√§√ü eingef√ľhrt wird (Katheterablation), um einen unregelm√§√üigen Herzschlag (Arrhythmie) zu behandeln.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen, wenn einer dieser Faktoren bei Ihnen zutrifft:

  • erh√∂htes Blutungsrisiko z.B.:
    • durch eine Blutgerinnungsst√∂rung, einschlie√ülich Erkrankungen, die eine verminderte Funktionsf√§higkeit der Blutpl√§ttchen verursachen;
    • durch sehr stark erh√∂hten Blutdruck, der durch medizinische Behandlung nicht ausreichend kontrolliert werden kann;
    • wenn Sie √§lter als 75 Jahre sind;
    • wenn Sie 60 kg oder weniger wiegen;
  • wenn Sie an einer schweren Nierenerkrankung leiden oder dialysiert werden;
  • Leberprobleme oder Leberprobleme in der Vergangenheit;

    Bei Patienten mit Anzeichen einer veränderten Leberfunktion wird dieses Arzneimittel nur mit besonderer Vorsicht eingesetzt werden.

  • wenn Sie eine k√ľnstliche Herzklappe haben;
  • wenn Ihr Arzt feststellt, dass Ihr Blutdruck schwankt oder eine andere Behandlung oder ein chirurgischer Eingriff geplant ist, um ein Blutgerinnsel aus Ihren Lungen zu entfernen.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Eliquis ist erforderlich:

  • wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer als Antiphospholipid-Syndrom bezeichneten Erkrankung (einer St√∂rung des Immunsystems, die das Risiko von Blutgerinnseln erh√∂ht) leiden, teilen Sie dies Ihrem Arzt mit, der entscheiden wird, ob die Behandlung ver√§ndert werden muss.

Wenn Sie sich einer Operation oder einem Eingriff, der Blutungen verursachen kann, unterziehen m√ľssen, wird Ihr Arzt Sie m√∂glicherweise auffordern, Eliquis vor√ľbergehend abzusetzen. Bitte fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob ein Eingriff Blutungen verursachen kann.

Kinder und Jugendliche

Dieses Arzneimittel wird f√ľr Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht empfohlen.

Einnahme von Eliquis zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.

Einige Arzneimittel k√∂nnen die Wirksamkeit von Eliquis verst√§rken und einige k√∂nnen seine Wirksamkeit vermindern. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie mit Eliquis behandelt werden sollen, wenn Sie solche Arzneimittel einnehmen, und wie eng Sie √ľberwacht werden m√ľssen.

Die folgenden Arzneimittel k√∂nnen die Wirkungen von Eliquis verst√§rken und die Wahrscheinlichkeit einer unerw√ľnschten Blutung erh√∂hen:

  • bestimmte Arzneimittel gegen Pilzinfektionen (z.B. Ketoconazol);
  • bestimmte gegen Viren wirksame Arzneimittel gegen HIV/AIDS (z.B. Ritonavir);
  • andere Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung (z.B. Enoxaparin);
  • entz√ľndungshemmende oder schmerzlindernde Arzneimittel (z.B. Acetylsalicyls√§ure oder Naproxen). Sie haben ein besonders erh√∂htes Blutungsrisiko, wenn Sie √ľber 75 Jahre alt sind und Acetylsalicyls√§ure einnehmen;
  • Arzneimittel gegen hohen Blutdruck und Herzprobleme (z.B. Diltiazem);
  • Antidepressiva, die als selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer oder Serotonin- Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer bezeichnet werden.

Die folgenden Arzneimittel könnten die Wirkung von Eliquis (der Bildung von Blutgerinnseln vorzubeugen) vermindern:

  • Arzneimittel gegen Epilepsie oder Krampfanf√§lle (z.B. Phenytoin);
  • Johanniskraut (ein pflanzliches Mittel gegen Depression);
  • Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose oder anderen Infektionen (z.B. Rifampicin).

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal um Rat.

Die Auswirkungen von Eliquis auf eine Schwangerschaft und das ungeborene Kind sind nicht bekannt. Wenn Sie schwanger sind, sollten Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen. Informieren Sie Ihren Arzt sofort, wenn Sie während der Behandlung mit diesem Arzneimittel schwanger werden.

Es ist nicht bekannt, ob Eliquis in die Muttermilch √ľbertritt. Fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal um Rat, bevor Sie dieses Arzneimittel w√§hrend der Stillzeit einnehmen. Ihr Arzt oder Apotheker wird Sie beraten, ob Sie abstillen oder die Behandlung mit diesem Arzneimittel absetzen/nicht beginnen sollen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

F√ľr Eliquis wurde keine Beeintr√§chtigung Ihrer Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen nachgewiesen.

Eliquis enthält Lactose (eine Zuckerart) und Natrium

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei".

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Dosis

Schlucken Sie die Tablette mit einem Glas Wasser. Eliquis kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Versuchen Sie, die Tabletten immer zur gleichen Tageszeit einzunehmen, um den bestmöglichen Therapieerfolg zu erzielen.

Falls Sie Schwierigkeiten mit dem Schlucken der ganzen Tablette haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt √ľber alternative Wege Eliquis einzunehmen. Die Tablette kann zersto√üen werden und kurz vor der Einnahme in Wasser, 5 % Glucose in Wasser oder Apfelsaft gel√∂st oder mit Apfelmus vermischt werden.

Anleitung f√ľr das Zersto√üen:

  • Zersto√üen Sie die Tabletten mit einem Pistill und M√∂rser.
  • √úberf√ľhren Sie das gesamte Pulver vorsichtig in ein geeignetes Beh√§ltnis und mischen Sie das Pulver mit z.B. 30 ml (2 Essl√∂ffel) Wasser oder einer der anderen oben genannten Fl√ľssigkeiten, um eine Mischung herzustellen.
  • Schlucken Sie das Gemisch.
  • Sp√ľlen Sie danach das Pistill und den M√∂rser, welche Sie zum Zersto√üen der Tablette verwendet haben, und das Beh√§ltnis mit ein wenig Wasser oder einer der anderen Fl√ľssigkeiten (z.B. mit 30 ml) ab und trinken die aufgefangene Fl√ľssigkeit.

Falls notwendig, kann Ihnen der Arzt auch die zersto√üene Eliquis Tablette in 60 ml Wasser oder 5 % Glucose in Wasser l√∂sen und √ľber eine Magensonde geben.

Nehmen Sie Eliquis wie folgt ein:

Zur Verhinderung der Blutgerinnselbildung im Herzen bei Patienten mit bestimmten Herzrhythmusstörungen und mindestens einem weiteren Risikofaktor.

Die empfohlene Dosis beträgt 2 x täglich eine Tablette Eliquis 5 mg.

Die empfohlene Dosis beträgt 2 x täglich eine Tablette Eliquis 2,5 mg, wenn:

  • Sie eine schwere Beeintr√§chtigung der Nierenfunktion haben;
  • mindestens zwei der folgenden Kriterien auf Sie zutreffen:
    • Ihre Blutwerte deuten auf eine verminderte Nierenfunktion hin (Wert f√ľr Serumkreatinin ist 1,5 mg/dl [133 Mikromol/l] oder h√∂her);
    • Sie sind mindestens 80 Jahre alt;
    • Ihr K√∂rpergewicht betr√§gt 60 kg oder weniger.

Die empfohlene Dosis beträgt eine Tablette 2 x täglich, z.B. eine Tablette morgens und eine Tablette abends.

Ihr Arzt wird entscheiden, wie lange Sie die Behandlung fortsetzen m√ľssen.

Zur Behandlung von Blutgerinnseln in den Venen Ihrer Beine (tiefe Venenthrombose) und den Blutgefäßen Ihrer Lunge

Die empfohlene Dosis betr√§gt zwei Tabletten Eliquis 5 mg 2 x t√§glich f√ľr die ersten 7 Tage, z.B. zwei Tabletten morgens und zwei Tabletten abends.

Nach 7 Tagen beträgt die empfohlene Dosis eine Tablette Eliquis 5 mg 2 x täglich, z.B. eine Tablette morgens und eine Tablette abends.

Zur Verhinderung einer erneuten Bildung von Blutgerinnseln nach einer Behandlung von 6 Monaten Die empfohlene Dosis beträgt eine Tablette Eliquis 2,5 mg 2 x täglich, z.B. eine Tablette morgens und eine Tablette abends.

Ihr Arzt wird entscheiden, wie lange Sie die Behandlung fortsetzen m√ľssen.

Wenn nötig, kann Ihr Arzt Ihre gerinnungshemmende Behandlung wie folgt umstellen:

Umstellung von Eliquis auf gerinnungshemmende Arzneimittel

Beenden Sie die Einnahme von Eliquis. Beginnen Sie die Behandlung mit dem gerinnungshemmenden Arzneimittel (z.B. Heparin) zu dem Zeitpunkt, an dem Sie die nächste Tablette eingenommen hätten.

  • Umstellung von einem gerinnungshemmenden Arzneimittel auf Eliquis

Beenden Sie die Behandlung mit dem gerinnungshemmenden Arzneimittel. Beginnen Sie mit der Einnahme von Eliquis zu dem Zeitpunkt, an dem Sie die nächste Dosis des gerinnungshemmenden Arzneimittels erhalten hätten. Dann fahren Sie wie normal fort.

Umstellung von gerinnungshemmenden Vitamin-K-Antagonisten (z.B. Warfarin) auf Eliquis

Beenden Sie die Einnahme des Vitamin-K-Antagonisten. Ihr Arzt muss Ihr Blut untersuchen und wird bestimmen, wann Sie mit der Eliquis-Behandlung beginnen können.

  • Umstellung von Eliquis auf eine gerinnungshemmende Behandlung mit Vitamin-K-Antagonisten (z.B. Warfarin)

Wenn Ihnen Ihr Arzt sagt, dass Sie eine Behandlung mit einem Vitamin-K-Antagonisten beginnen sollen, m√ľssen Sie Eliquis noch mindestens die ersten 2 Tage mit dem Vitamin-K-Antagonisten gemeinsam einnehmen. Ihr Arzt wird Ihr Blut untersuchen und Ihnen sagen, wann Sie die Einnahme von Eliquis beenden sollen.

Patienten, die sich einer Kardioversion unterziehen

Wenn bei Ihnen ein anormaler Herzschlag mittels einer sogenannten Kardioversion wieder normalisiert werden muss, nehmen Sie dieses Arzneimittel genau zu den Zeitpunkten ein, die Ihnen von Ihrem Arzt genannt werden, um der Bildung von Blutgerinnseln im Gehirn und in anderen Blutgefäßen Ihres Körpers vorzubeugen.

Wenn Sie eine größere Menge von Eliquis eingenommen haben, als Sie sollten Informieren Sie Ihren Arzt sofort, wenn Sie mehr als die verschriebene Dosis von Eliquis

eingenommen haben. Nehmen Sie die Arzneimittelpackung mit, auch wenn keine Tabletten mehr in der Packung sind.

Wenn Sie eine größere Menge von Eliquis eingenommen haben als empfohlen, kann bei Ihnen ein erhöhtes Blutungsrisiko bestehen. Wenn es zu einer Blutung kommt, kann unter Umständen eine Operation, die Gabe von Bluttransfusionen oder eine andere Behandlung, die die Anti-FXa-Aktivität aufhebt, erforderlich werden.

Wenn Sie die Einnahme von Eliquis vergessen haben

  • Nehmen Sie die Tablette, sobald Sie sich daran erinnern, und:
    • nehmen Sie die n√§chste Tablette Eliquis zur √ľblichen Zeit ein,
    • danach setzen Sie die Einnahme wie normal fort.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, was Sie tun sollen oder wenn Sie mehr als eine Dosis versäumt haben, fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder medizinisches Fachpersonal um Rat.

Wenn Sie die Einnahme von Eliquis abbrechen

Brechen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels nicht ohne vorherige R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ab, da das Risiko ein Blutgerinnsel zu entwickeln erh√∂ht sein k√∂nnte, wenn Sie die Behandlung vorzeitig abbrechen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Die am h√§ufigsten auftretenden Nebenwirkungen dieses Arzneimittels sind Blutungen, welche auch m√∂glicherweise lebensbedrohlich sein k√∂nnen und sofort medizinisch abgekl√§rt werden m√ľssen.

Die nachfolgenden Nebenwirkungen sind bekannt bei der Einnahme von Eliquis zur Verhinderung der Blutgerinnselbildung im Herzen bei Patienten mit bestimmten Herzrhythmusstörungen und mindestens einem weiteren Risikofaktor.

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Blutungen einschlie√ülich:
    • in den Augen;
    • im Magen oder Darm;
    • aus dem Enddarm (Mastdarm);
    • Blut im Urin;
    • Nasenbluten;
    • Zahnfleischbluten;
    • Bluterg√ľsse und Schwellungen;
  • An√§mie, die M√ľdigkeit und Bl√§sse verursachen kann;
  • niedriger Blutdruck mit m√∂glichem Schw√§chegef√ľhl und beschleunigtem Herzschlag;
  • √úbelkeit (Unwohlsein);
  • Blutuntersuchungen k√∂nnen folgende St√∂rungen aufdecken:
    - eine Erhöhung der Gamma-Glutamyltransferase (GGT).

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Blutungen:
    • im Gehirn oder in der Wirbels√§ule;
    • im Mund oder Blut im Speichel beim Husten;
    • in den Bauch, oder aus der Vagina;
    • helles/rotes Blut im Stuhl;
    • Blutungen nach einer Operation einschlie√ülich Bluterg√ľssen und Schwellungen, Austritt von Blut oder Fl√ľssigkeit aus der Operationswunde/dem Operationsschnitt (Wundsekretion) oder der Injektionsstelle;
    • von einer H√§morrhoide;
    • nachgewiesen in Tests, die Blut im Stuhl oder im Urin anzeigen;
  • verminderte Anzahl von Thrombozyten (Blutpl√§ttchen) im Blut (was die Blutgerinnung beeinflussen kann);
  • Blutuntersuchungen k√∂nnen folgende St√∂rungen aufdecken:
    • eine gest√∂rte Leberfunktion;
    • den Anstieg bestimmter Leberenzyme;
    • erh√∂hte Bilirubin-Werte, einem Abbauprodukt der roten Blutk√∂rperchen, das zu einer Gelbf√§rbung der Haut und der Augen f√ľhren kann.
  • Hautausschlag;
  • Juckreiz;
  • Haarverlust;
  • allergische Reaktionen (√úberempfindlichkeitsreaktionen), die Schwellungen des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge und/oder des Rachens und Atemprobleme verursachen k√∂nnen. Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Symptome bei sich feststellen.

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Blutungen:
    • in Lunge und Rachen;
    • in den Raum hinter der Bauchh√∂hle;
    • in einen Muskel.

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

Hautausschlag, der Blasen bilden kann und wie kleine Zielscheiben aussieht (zentrale dunkle Flecken, umgeben von einem helleren Bereich, mit einem dunklen Ring um den Rand) (Erythema multiforme).

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Entz√ľndung der Blutgef√§√üe (Vaskulitis), die zu Hautausschlag oder spitzen, flachen, roten, runden Flecken unter der Hautoberfl√§che oder Bluterg√ľssen f√ľhren k√∂nnen.

Die nachfolgenden Nebenwirkungen sind bekannt bei der Einnahme von Eliquis zur Behandlung oder Verhinderung der erneuten Bildung von Blutgerinnseln in den Venen Ihrer Beine und den Blutgefäßen Ihrer Lunge

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Blutungen einschlie√ülich:
    • Nasenbluten;
    • Zahnfleischbluten;
    • Blut im Urin;
    • Bluterg√ľsse und Schwellungen;
    • Blutungen im Magen, im Darm, aus dem Enddarm (Mastdarm);
    • im Mund;
    • aus der Vagina;
  • An√§mie, die M√ľdigkeit und Bl√§sse verursachen kann;
  • verminderte Anzahl von Thrombozyten (Blutpl√§ttchen) im Blut (was die Blutgerinnung beeinflussen kann);
  • √úbelkeit (Unwohlsein);
  • Hautausschlag;
  • Blutuntersuchungen k√∂nnen folgende St√∂rungen aufdecken:

    eine Erhöhung der Gamma-Glutamyltransferase (GGT) oder Alanin-Aminotransferase (ALT).

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Niedriger Blutdruck, wodurch Sie sich schwach f√ľhlen oder einen beschleunigten Herzschlag haben k√∂nnen;
  • Blutungen:
    • in den Augen;
    • im Mund oder Blut im Speichel beim Husten;
    • helles/rotes Blut im Stuhl;
    • nachgewiesen in Tests, die Blut im Stuhl oder im Urin anzeigen;
    • Blutungen nach einer Operation einschlie√ülich Bluterg√ľssen und Schwellungen, Austritt von Blut oder Fl√ľssigkeit aus der Operationswunde/dem Operationsschnitt (Wundsekretion) oder der Injektionsstelle;
    • von einer H√§morrhoide;
    • in einen Muskel;
  • Juckreiz;
  • Haarverlust;
  • allergische Reaktionen (√úberempfindlichkeitsreaktionen), die Schwellungen des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge und/oder des Rachens und Atemprobleme verursachen k√∂nnen. Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Symptome bei sich feststellen;
  • Blutuntersuchungen k√∂nnen folgende St√∂rungen aufdecken:
    • eine gest√∂rte Leberfunktion;
    • den Anstieg bestimmter Leberenzyme;
    • erh√∂hte Bilirubin-Werte, einem Abbauprodukt der roten Blutk√∂rperchen, das zu einer Gelbf√§rbung der Haut und der Augen f√ľhren kann.

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Blutungen:
    • im Gehirn oder in der Wirbels√§ule;
    • in der Lunge.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Blutungen:
    - in den Bauch oder den Raum hinter der Bauchhöhle.
  • Hautausschlag, der Blasen bilden kann und wie kleine Zielscheiben aussieht (zentrale dunkle Flecken, umgeben von einem helleren Bereich, mit einem dunklen Ring um den Rand) (Erythema multiforme).
  • Blutgef√§√üentz√ľndungen (Vaskulitis), die zu Hautausschlag oder spitzen, flachen, roten, runden Flecken unter der Hautoberfl√§che oder Bluterg√ľssen f√ľhren k√∂nnen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das in Anhang V aufgef√ľhrte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach "verwendbar bis" und der Blisterpackung nach "EXP" angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Eliquis enthält

  • Der Wirkstoff ist Apixaban. Jede Tablette enth√§lt 5 mg Apixaban.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    • Tablettenkern: Lactose (siehe Abschnitt 2 "Eliquis enth√§lt Lactose (eine Zuckerart) und Natrium"), mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium (siehe Abschnitt 2 "Eliquis enth√§lt Lactose (eine Zuckerart) und Natrium"), Natriumdodecylsulfat, Magnesiumstearat (E470b);
    • Film√ľberzug: Lactose-Monohydrat (siehe Abschnitt 2 "Eliquis enth√§lt Lactose (eine Zuckerart) und Natrium"), Hypromellose (E464), Titandioxid (E171), Triacetin, Eisen(III)-oxid (E172).

Wie Eliquis aussieht und Inhalt der Packung

Die Filmtabletten sind pink, oval (9,73 mm x 5,16 mm) und mit "894" auf der einen und mit "5" auf der anderen Seite versehen.

  • Sie sind in Blisterpackungen in Umkartons zu 14, 20, 28, 56, 60, 168 und 200 Filmtabletten erh√§ltlich.
  • Blisterpackungen zur Abgabe von Einzeldosen in Umkartons zu 100x1 Filmtabletten zur Verwendung in Krankenh√§usern sind ebenfalls erh√§ltlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Patientenausweis: Hinweise zur Benutzung

In der Eliquis-Packung ist neben der Packungsbeilage ein Patientenausweis enthalten oder Ihr Arzt wird Ihnen möglicherweise einen ähnlichen Ausweis geben.

Dieser Patientenausweis enth√§lt wichtige Informationen f√ľr Sie und soll andere √Ąrzte darauf hinweisen, dass Sie Eliquis einnehmen. Tragen Sie diesen Ausweis st√§ndig bei sich.

  1. Nehmen Sie den Ausweis aus der Packung.
  2. Trennen Sie den Ausweis in deutscher Sprache ab (dies wird durch die Perforation erleichtert)
  3. F√ľllen Sie die folgenden Abschnitte aus oder bitten Sie Ihren Arzt darum:
  • Name:
  • Geburtsdatum:
  • Indikation:
  • Dosierung: ..... mg 2 x t√§glich
  • Name des Arztes:
  • Telefonnummer des Arztes:

Falten Sie die Karte und tragen Sie diesen Ausweis ständig bei sich.

Pharmazeutischer Unternehmer

Bristol-Myers Squibb/Pfizer EEIG

Plaza 254

Blanchardstown Corporate Park 2

Dublin 15, D15 T867

Irland

Hersteller

CATALENT ANAGNI S.R.L. Loc. Fontana del Ceraso snc Strada Provinciale Casilina, 41 03012 Anagni (F)

Italien

Pfizer Manufacturing Deutschland GmbH

Betriebsstätte Freiburg

Mooswaldallee 1

79090 Freiburg

Deutschland

Swords Laboratories Unlimited Company T/A Bristol-Myers Squibb Pharmaceutical Operations,

External Manufacturing

Plaza 254

Blanchardstown Corporate Park 2

Dublin 15, D15 T867

Irland

Pfizer Ireland Pharmaceuticals

Little Connell Newbridge

Co. Kildare

Irland

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im {Monat JJJJ}.

Ausf√ľhrliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europ√§ischen Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu/ verf√ľgbar.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Eliquis 5 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Apixaban
Zulassungsland Europ√§ische Union (√Ėsterreich)
Hersteller Bristol-Myers Squibb / Pfizer EEIG
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 18.05.2011
ATC Code B01AF02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden