Pericephal - Tabletten

Pericephal - Tabletten
Wirkstoff(e)Cinnarizin
Zulassungslandat
ZulassungsinhaberArcana
ATC CodeN07CA02
AbgabestatusAbgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
VerschreibungsstatusArzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische GruppeAntivertiginosa

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofür wird es verwendet?

1 Tablette enthält 75 mg Cinnarizin.

Eigenschaften und Wirksamkeit. Wie wirken Pericephal – Tabletten?

Pericephal wirkt auf die Blutgefäße in zweifacher Weise: Schutz vor körpereigenen gefäßaggressiven Substanzen und Verhinderung bzw. Aufhebung von Gefäßverengungen durch Hemmung der Kalziumwirkung auf die Zelle.

Durch diese Doppelwirkung fördert Pericephal die Durchblutung, auch im Gehirn, und verbessert Beschwerden, die durch Gefäßverengung und damit bedingte Minderdurchblutung entstehen können. Pericephal ist gut verträglich.

Blut und Kohlenhydratstoffwechsel werden nicht beeinflusst.

Durchblutungsstörungen verschiedener Art.

Cerebrale Durchblutungsstörungen (Durchblutungsstörungen im Gehirn): Merkfähigkeitsstörungen, Verwirrtheitszustände, Teilnahmslosigkeit, Schlaflosigkeit in der Nacht und Müdigkeit am Tag, Schwindelgefühle, Ohrensausen.

Periphere Durchblutungsstörungen (Durchblutungsstörungen in den Gliedmaßen): Claudicatio intermittens, trophische Störungen, variköse Ulcerationen. Durch Zuckerkrankheit bedingte Gefäßschäden (kein Einfluss auf den Kohlenhydratstoffwechsel).

Morbus Raynaud.

Ménière-Krankheit (oder M. Symptomenkomplex).

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Überempfindlichkeit gegen Cinnarizin; bestimmte Störungen des Bewegungsablaufs, sog. extrapyramidale Syndrome (auch in der Vorgeschichte), Parkinson-Syndrom, frischer Herzinfarkt, drastisch verschlechterte Herzmuskelschwäche, schwere Nierenfunktionsstörungen, stark erniedrigter Blutdruck, frischer Schlaganfall, erhöhter Hirndruck, nach der Entbindung, nach frischen Blutungen aus Schlagadern; vor, während

und nach Operationen; Magen- und Darmgeschwüre; Störungen bei der Bildung des roten Blutfarbstoffes.

Schwangerschaft und Stillperiode:

Obwohl für Cinnarizin keine fruchtschädigende Wirkung nachgewiesen werden konnte, ist von einer Anwendung in der Schwangerschaft, besonders im ersten Drittel und bei Frauen mit Gefahr einer Fehlgeburt, aus grundsätzlichen Erwägungen abzuraten. Da Cinnarizin in die Muttermilch übertreten kann, sollte vor der Behandlung abgestillt werden. Über die Anwendung entscheidet der Arzt.

Nebenwirkungen. Welche unerwünschten Wirkungen können Pericephal – Tabletten

haben?

Zu Beginn der Behandlung können in einzelnen Fällen vorübergehend Ermüdungserscheinungen auftreten, die ohne Herabsetzung der Dosierung meist nach wenigen Tagen verschwinden. In sehr seltenen Fällen können Störungen im Magen- Darm-Bereich, Schwindel, Kopfschmerzen, Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Hautveränderungen, Juckreiz), Mundtrockenheit oder Schwitzen beobachtet werden. Äußerst selten wurde über schwere Hautreaktionen (Lupus erythematodes und Lichen ruber planus) berichtet. In Einzelfällen können bestimmte Störungen des Bewegungsablaufs (extrapyramidale Syndrome) ausgelöst und ein Parkinson-Syndrom verstärkt werden.

Wechselwirkungen. Dürfen Pericephal – Tabletten gleichzeitig mit anderen

Medikamenten angewendet werden?

Die gleichzeitige Einnahme von Cinnarizin und zentraldämpfenden Medikamenten (z.B.: Barbiturate, trizyklische Antidepressiva) sowie Alkohol führt zu einer Verstärkung der beruhigenden Wirkung. Bei gleichzeitiger Gabe von Mitteln gegen zu niedrigen Blutdruck (Antihypotonika) kann Cinnarizin deren Wirkung abschwächen. Bei gleichzeitiger Gabe von gefäßerweiternden Mitteln (Vasodilatantien) kann Cinnarizin deren Wirkung verstärken. Teilen Sie dem Arzt mit, welche anderen Arzneimittel Sie einnehmen.

Gewöhnungseffekte:

Keine bekannt.

Besondere Warnhinweise zur sicheren Anwendung. Was ist ferner zu beachten?

  • Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Eine Schwangerschaft und das Auftreten von Nebenwirkungen sind vor weiterer Einnahme dem Arzt zu melden.

Alkoholgenuss sollte während der Behandlung vermieden werden. Verfallsdatum beachten. Für Kinder unerreichbar aufbewahren.

Packungsgrößen: zu 20 und 50 Stück.

Lagerungshinweise:

Lichtschutz erforderlich, Arzneimittel daher in der Außenverpackung aufbewahren.

Bei Unklarheiten fachliche Beratung einholen.

Wie wird es angewendet?

Pericephal – Tabletten werden unzerkaut mit etwas Flüssigkeit eingenommen, am besten nach der Mahlzeit.

Dosierung:

Die verordnete Dosierung ist genau einzuhalten. Im Allgemeinen bei cerebralen Durchblutungsstörungen 1 Tablette täglich, bei peripheren Durchblutungsstörungen im Anfangsstadium 3 x 1 Tablette täglich, als Erhaltungsdosis 2 x 1 Tablette täglich.

Zuletzt aktualisiert am 26.07.2023

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