Pylera 140 mg/125 mg/125 mg Hartkapseln

ATC Code
A02BD08
Pylera 140 mg/125 mg/125 mg Hartkapseln

Allergan Pharmaceuticals International Limited

Standardarzneimittel Human
Wirkstoff(e)
Bismutsubcitrat, Metronidazol, Tetracyclin
Suchtgift Psychotrop
Nein Nein
Zulassungsdatum 03.08.2018
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel bei peptischem Ulkus und gastrooesophagealer Refluxkrankheit

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Alle Informationen

Kurzinformationen

Zulassungsinhaber

Allergan Pharmaceuticals International Limited

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Pylera ist ein Arzneimittel das zur Bekämpfung von Magengeschwüren, die durch H. pylori verursacht wurden, eingesetzt wird. Die darin enthaltenen Wirkstoffe sind: 

  • Bismutsubcitratkalium
  • Metronidazol 
  • Tetracyclinhydrochlorid

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Pylera einnehmen. Falls einer der Punkte auf der unten stehenden Liste auf Sie zutrifft dürfen Sie Pylera nicht einnehmen.

Wie wird es angewendet?

Die Einnahme von Pylera muss in Kombination mit Omeprazol erfolgen. Nehmen Sie 4 mal am Tag je 3 Kapseln ein. Hier finden sie das genaue Dosierungsschema.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Häufige Nebenwirkungen nach der Einnahme von Pylera sind:

  • schwarz gefärbter Stuhlgang und Durchfall
  • Übelkeit und metallischer Geschmack

Hier finden Sie die genaue Auflistung aller Nebenwirkungen.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Das Arzneimittel muss für Kinder unzugänglich und vor Licht und Feuchtigkeit geschützt, gelagert werden.

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Pylera enthält 3 verschiedene Wirkstoffe: Bismutsubcitratkalium, Metronidazol und Tetracyclinhydrochlorid. Tetracyclin und Metronidazol gehören zur Gruppe der so genannten Antibiotika. Bismutsubcitratkalium unterstützt die Antibiotika bei der Behandlung der Infektion.

Pylera enthält eine Gruppe von Arzneimitteln zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit einer Helicobacter pylori (H. pylori)-Infektion, die ein Magengeschwür haben oder hatten. H. pylori ist ein Bakterium, das in der Magenschleimhaut vorkommt.

Pylera muss zusammen mit dem Arzneimittel Omeprazol eingenommen werden. Omeprazol vermindert die vom Magen produzierte Säuremenge. Zusammen mit Omeprazol wird mit Pylera die Infektion behandelt und die Entzündung der Magenschleimhaut reduziert.

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Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Pylera darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie schwanger sind oder stillen
  • wenn Sie jünger als 12 Jahre sind
  • wenn Sie an einer Nierenerkrankung leiden
  • wenn Sie an einer Lebererkrankung leiden
  • wenn Sie allergisch gegen Bismutsubcitratkalium, Metronidazol oder andere Nitroimidazolderivate, Tetracyclin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Pylera einnehmen.

Fälle mit schwerer Hepatoxizität/akutem Leberversagen einschließlich Fälle mit tödlichem Ausgang wurden bei Patienten mit Cockayne-Syndrom bei Arzneimitteln beobachtet, die Metronidazol enthalten.

Falls Sie am Cockayne-Syndrom leiden, sollte Ihr Arzt während der Behandlung mit Metronidazol und im Anschluss an die Behandlung ebenfalls Ihre Leberfunktion häufig überwachen.

Informieren Sie Ihren Arzt unverzüglich und setzen Sie die Einnahme von Metronidazol ab, falls Sie folgende Symptome entwickeln:

  • Bauchschmerzen, Anorexie, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Unwohlsein, Ermüdung, Gelbsucht, dunklen Urin, hellgrauen oder weißen Stuhl oder Juckreiz.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Pylera ist erforderlich,

  • wenn Sie sich einer Röntgenuntersuchung unterziehen müssen, da Pylera die Ergebnisse dieser Untersuchungen beeinflussen kann
  • wenn Sie sich einem Bluttest unterziehen müssen, da Pylera die Ergebnisse dieser Tests beeinflussen kann
  • wenn Sie nach der Angabe Ihres Arztes eine Intoleranz gegenüber bestimmten Zuckern aufweisen

Während der Behandlung mit Pylera dürfen Sie sich keiner direkten Sonneneinstrahlung aussetzen und keine Sonnenbank benutzen, da die Wirkung der Sonnenstrahlung durch die Behandlung verstärkt werden kann. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie einen Sonnenbrand bekommen haben.

Kinder und Jugendliche

Pylera-Kapseln dürfen nicht bei Kindern unter 12 Jahren angewendet werden. Für Kinder zwischen 12 und 18 Jahren werden sie nicht empfohlen.

Einnahme von Pylera zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Dies gilt auch für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel.

Informieren Sie Ihren Arzt insbesondere, wenn Sie eines oder mehrere der folgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden oder vor Kurzem eingenommen/angewendet haben:

  • Lithium zur Behandlung bestimmter psychischer Erkrankungen
  • Arzneimittel zur Blutverdünnung oder zur Hemmung der Blutgerinnung (z.B. Warfarin)
  • Phenytoin und Phenobarbital zur Behandlung von Epilepsie
  • Methoxyfluran (ein Betäubungsmittel)
  • andere Antibiotika, besonders Penicillin
  • Nahrungsergänzungsmittel, die Eisen, Zink oder Natriumbikarbonat enthalten
  • Die Kombination von Pylera mit anderen Bismut enthaltenden, über einen längeren Zeitraum angewendeten Arzneimitteln kann das Nervensystem schädigen.
  • Busulfan und Fluorouracil, die in der Chemotherapie eingesetzt werden
  • Cyclosporin zur Unterdrückung der Immunreaktion des Körpers nach Transplantationen
  • Disulfiram zur Behandlung von Menschen mit Alkoholproblemen
  • Ranitidin zur Behandlung von Verdauungsstörungen und Sodbrennen
  • Retinoide zur Behandlung von Hauterkrankungen
  • Atovaquon zur Behandlung von Lungeninfektionen

Nehmen Sie keine Antazida, die Aluminium, Calcium oder Magnesium enthalten, zusammen mit Pylera ein.

Einnahme von Pylera zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Nehmen Sie Pylera mit einem vollen Glas Wasser nach den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen (am besten nach einem Imbiss) ein.

Essen oder trinken Sie während der gesamten Dauer der Behandlung mit Pylera keine Molkereiprodukte (z.B. Milch oder Joghurt) oder Getränke mit Calciumzusatz zusammen mit Pylera , denn diese Nahrungsmittel können die Wirkung von Pylera beeinträchtigen.

Trinken Sie während der Behandlung mit Pylera und mindestens 24 Stunden nach Abschluss der Behandlung keinen Alkohol. Das Trinken von Alkohol während der Behandlung mit Pylera kann zu unangenehmen

Nebenwirkungen führen, wie Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen (Bauchkrämpfe), Hitzewallungen und Kopfschmerzen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Sie dürfen Pylera nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind, während der Behandlung schwanger werden könnten oder glauben, möglicherweise schwanger zu sein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie während der Behandlung mit Pylera schwanger werden.

Sie dürfen nicht stillen, so lange Sie Pylera einnehmen. Kleinere Mengen der Bestandteile von Pylera könnten nämlich in die Muttermilch übergehen.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Sie dürfen kein Fahrzeug führen und keine Maschinen bedienen, wenn Sie sich schwindlig oder schläfrig fühlen, Krampfanfälle haben oder vorübergehend verschwommen oder doppelt sehen.

Pylera enthält Lactose und Kalium

Pylera enthält Lactose (Milchzucker). Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Eine Dosiseinheit enthält etwa 96 mg Kalium (3 Kapseln mit jeweils 32 mg Kalium). Wenn Sie an eingeschränkter Nierenfunktion leiden oder eine kontrollierte Kalium-Diät (Diät mit niedrigem Kaliumgehalt) einhalten müssen, sollten Sie dies berücksichtigen.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Pylera muss in Kombination mit dem Arzneimittel Omeprazol genommen werden. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Erwachsene und ältere Patienten

Nehmen Sie 3 Pylera-Kapseln nach dem Frühstück, 3 Kapseln nach dem Mittagessen, 3 Kapseln nach dem Abendessen und 3 Kapseln vor dem Schlafengehen (vorzugsweise nach einem Imbiss) ein, also insgesamt 12 Kapseln pro Tag. Schlucken Sie die Kapseln unzerkaut mit einem ganzen Glas Wasser herunter. So vermeiden Sie Reizungen im Rachen. Es ist wichtig, den gesamten Behandlungszeitraum (10 Tage) einzuhalten und alle 120 Kapseln einzunehmen.

Nehmen Sie eine Omeprazol 20 mg Kapsel/Tablette zusammen mit der Frühstücks- und Abenddosis von Pylera ein (also insgesamt 2 Omeprazol-Kapseln/-Tabletten pro Tag).

Tägliches Dosierungsschema für Pylera

Zeitpunkt der Dosierung Anzahl der Pylera-Kapseln

Anzahl der Omeprazol- Kapseln/Tabletten

Nach dem Frühstück 3 1
Nach dem Mittagessen 3 0
Nach dem Abendessen 3 1

Vor dem Schlafengehen (vorzugsweise nach einem Imbiss)

3 0


Wenn Sie eine größere Menge von Pylera eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie mehr als die empfohlene Tagesdosis von Pylera eingenommen haben, sollten Sie Ihren Arzt informieren oder die nächstgelegene Notfallabteilung eines Krankenhauses aufsuchen. Nehmen Sie die Arzneimittelflasche und alle restlichen Kapseln mit. Auf diese Weise kann der Arzt feststellen, was Sie eingenommen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Pylera vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme von Pylera vergessen haben, nehmen Sie Ihre Dosis ein, sobald Sie sich daran erinnern. Wenn Sie jedoch schon bald die nächste Dosis einnehmen müssen, lassen Sie die vergessene Dosis aus. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie mehr als viermal hintereinander die Einnahme von Pylera vergessen haben (1 Tag), wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Wenn Sie die Einnahme von Pylera abbrechen

Es ist wichtig, dass Sie den gesamten Behandlungszeitraum einhalten, auch wenn Sie sich nach ein paar Tagen schon besser fühlen. Wenn Sie die Einnahme von Pylera zu früh abbrechen, ist Ihre Infektion möglicherweise nicht vollständig ausgeheilt. In dem Fall könnten die Symptome der Infektion zurückkehren oder sich verschlimmern. Sie könnten auch eine Resistenz gegen Tetracyclin und/oder Metronidazol (Antibiotika) entwickeln.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Sie müssen die Einnahme von Pylera abbrechen und unverzüglich einen Arzt oder ein Krankenhaus aufsuchen, wenn Sie eines oder mehrere der folgenden Zeichen bei sich bemerken:

  • Schwellung des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Rachens, die Schluck- oder Atembeschwerden verursachen können.
  • juckender Ausschlag mit Schwellung oder Urtikaria (Nesselausschlag).

Dies könnten Anzeichen einer allergischen Reaktion sein.

  • Schwere Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse [Lyell-Syndrom], DRESS-Syndrom [Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen]) (siehe Nebenwirkungen der Häufigkeitskategorie „Nicht bekannt“ weiter unten).

Eine schwerwiegende, jedoch sehr seltene Nebenwirkung ist eine Erkrankung des Gehirns (Enzephalopathie). Die Symptome sind unterschiedlich: Sie könnten zum Beispiel Fieber, einen steifen Nacken oder Kopfschmerzen bekommen oder Dinge sehen oder hören, die nicht real sind. Sie könnten auch Schwierigkeiten beim Benutzen von Armen und Beinen bekommen, Sprechstörungen haben oder verwirrt sein. Sprechen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt, wenn Sie solche Nebenwirkungen feststellen.

Sonstige mögliche Nebenwirkungen

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Veränderungen in der Beschaffenheit oder Farbe der Fäces, dunkel gefärbte Fäces (schwarzer Stuhl)
  • Diarrhö (Durchfall)
  • Übelkeit
  • schlechter oder metallischer Geschmack

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Bauchschmerzen
  • Verstopfung
  • Mundtrockenhei
  • Erbrechen
  • Abgehen von Winden/ Bauchgasen
  • Kopfschmerzen
  • Schwächegefühl
  • Gefühl der Kraftlosigkeit oder Müdigkeit
  • allgemeines Unwohlsein
  • Vaginalinfektion – Symptome sind Jucken und Reizung im Genitalbereich, Brennen oder gelblich- weißer Vaginalausfluss
  • Bluttests könnten erhöhte Werte für Leberenzyme (Transaminasen) ergeben
  • Dunkelfärbung des Harns
  • Verlust oder Verminderung des Appetits
  • Schwindel- /Benommenheitsgefühl
  • Schläfrigkeit
  • Hautprobleme wie Rötung (Ausschlag)

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • allergische Reaktion auf das Arzneimittel (zu den Symptomen gehören Schwellung des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Rachens, die Schluck- oder Atembeschwerden verursachen können, oder ein juckender Ausschlag mit Schwellung oder Urtikaria (Nesselausschlag)
  • Blähungsgefühl / geschwollener Bauch
  • Rülpsen oder Aufstoßen
  • wunde Stellen im Mund / Mundgeschwüre
  • Veränderung der Zungenfarbe (dunkle Zunge)
  • Zungenschwellung
  • Brustschmerzen, Beschwerden im Brustbereich
  • Hefe- (Candida-) infektionen, die im Mund (die Symptome sind weiße Punkte im Mund) oder an den Genitalien (die Symptome sind starker Juckreiz, Brennen und Wundheit) auftreten können
  • Benommenheit
  • Kribbeln / Taubheitsgefühl
  • Zittern
  • Angstgefühl, Depression oder Schlafstörungen
  • Gedächtnisstörungen
  • Hautprobleme wie Juckreiz oder Nesselausschlag (Urtikaria)
  • verschwommenes Sehen
  • Vertigo (Schwindelgefühl im Kopf)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

  • Schwerwiegende Erkrankung mit Blasenbildung der Haut und im Mund-, Augen- und Genitalbereich (Steven-Johnson-Syndrom)
  • Schwerwiegende Erkrankung mit Blasenbildung der Haut (Lyell-Syndrom = toxische epidermale Nekrolyse)
  • Grippeähnliche Beschwerden, Ausschlag zunächst im Gesicht, später ausgedehnt mit hoher Temperatur, in Blutuntersuchungen nachweisbare Erhöhung der Spiegel von Leberenzymen, vermehrtes Auftreten einer bestimmten Art von weißen Blutkörperchen (Eosinophilie), Lymphdrüsenschwellung (DRESS- Syndrom)
  • Blasenbildung auf der Haut und Abblättern der Haut (Exfoliation)
  • Aseptische Meningitis: eine Gruppe von Symptomen, einschliesslich Fieber, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerz, steifer Hals und extreme Lichtempfindlichkeit. Dies kann durch eine Entzündung der Membranen, die das Gehirn und das Rückenmark umgeben, verursacht werden (Meningitis).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Flasche nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind bezüglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Informationen

Was Pylera-Kapseln enthalten

Die Wirkstoffe sind Bismutsubcitratkalium, Metronidazol und Tetracyclinhydrochlorid.

Jede Hartkapsel enthält 140 mg Bismutsubcitratkalium (entspricht 40 mg Bismut(III)-oxid), 125 mg Metronidazol und 125 mg Tetracyclinhydrochlorid.

Die sonstigen Bestandteile sind: Magnesiumstearat (E572), Lactose-Monohydrat, Talkum (E553b), Titandioxid (E171), Gelatine sowie Schellack, Propylenglycol und rotes Eisen(III)-oxid (E172) enthaltende Drucktinte.

Dieses Arzneimittel enthält Lactose und Kalium. Siehe Abschnitt 2.

Wie Pylera aussieht und Inhalt der Packung

Pylera-Kapseln sind längliche, weiße, undurchsichtige Hartkapseln mit dem Aufdruck des Aptalis Pharma- Logos. Die Kappe trägt den Aufdruck ‘BMT’ in roter Schrift. Sie enthalten ein weißes Pulver sowie eine kleinere weiße, undurchsichtige Kapsel, die ein gelbes Pulver enthält.

Pylera-Kapseln sind in Flaschen aus Polyethylen hoher Dichte erhältlich, die 120 Kapseln enthalten.

Die Flasche enthält ein Trockenmittel (Siliciumdioxid-Gel-Päckchen) und einen Rayonring, um das Arzneimittel trocken zu halten. Das Trockenmittel und den Rayonring nicht essen.

Pharmazeutischer Unternehmer

Allergan Pharmaceuticals International Limited

Clonshaugh Industrial Estate

Coolock

Dublin 17

Irland

Hersteller

Forest Laboratories Ireland Ltd

Clonshaugh Business & Technology Park Dublin D17 E400

Irland oder

Allergan Pharmaceuticals International Limited

Clonshaugh Industrial Estate

Coolock

Dublin 17

Irland

Zul.-Nr. 135697

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien: Tryplera

Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Österreich, Polen, Portugal, Slowakei, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Vereinigtes Königreich: Pylera

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im 0018.

Zuletzt aktualisiert: 15.06.2022

Quelle: Pylera 140 mg/125 mg/125 mg Hartkapseln - Packungsbeilage

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Packungsbeilage des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden

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