Thrombodine 250 mg - Filmtabletten

Abbildung Thrombodine 250 mg - Filmtabletten
Wirkstoff(e) Ticlopidin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller G.L. Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 23.09.1998
ATC Code B01AC05
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antithrombotische Mittel

Zulassungsinhaber

G.L. Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Ticlopidin, der Wirkstoff in den Thrombodine 250 mg-Filmtabletten, hemmt die Funktion der Blutplättchen. Damit wird gezielt die Entstehung von Blutgerinnseln (Thrombosen) in den arteriellen Blutgefäßen vermieden.

Thrombodine dient zur Vermeidung von:

  • bedrohlichen Komplikationen (Schlaganfall) bei Patienten, bei denen bereits Vorl√§ufer eines Schlaganfalls aufgetreten sind (k√ľrzer oder l√§nger andauernde Ausfallserscheinungen im Gehirn, die durch Minderdurchblutung hervorgerufen sind) oder die schon einen Schlaganfall erlitten haben.
  • Blutgerinnseln bei Patienten mit Blutgerinnungsproblemen bei der Blutw√§sche (Shuntkomplikationen bei H√§modialyse) und bei Patienten nach Operationen zur Umgehung der Herzkranzgef√§√üe.
  • lokalen Blutgerinnselbildungen nach Eingriffen zur Gef√§√üerweiterung (sogenannte ‚ÄěPTCA‚Äú = ‚Äěperkutane transluminale Koronarangioplastie mit Stentimplantation‚Äú)
  • bedrohlichen Komplikationen bei Patienten mit Durchblutungsst√∂rungen der Beinarterien.

Bei k√ľrzer oder l√§nger dauernden Ausfallserscheinungen im Gehirn (Vorboten eines Schlaganfalls) und nach Operationen an Blutgef√§√üen wird der Arzt Ticlopidin nur verordnen, wenn eine Behandlung mit Acetylsalicyls√§ure nicht vertretbar ist (Thrombodine kann Nebenwirkungen auf Blutbestandteile haben).

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Thrombodine darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Ticlopidin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie zu Blutungen neigen, z.B. Blutungen bei Magen-Darm-Geschw√ľren oder Gehirnblutungen.
  • wenn Sie an Erkrankungen mit Verl√§ngerung der Blutungszeit leiden.
  • wenn bei Ihnen Blutbildver√§nderungen (z.B. verminderte Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen oder Blutpl√§ttchen) bestehen oder fr√ľher bestanden haben.
  • von Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre (aufgrund nicht ausreichender Erfahrung aus klinischen Studien).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Thrombodine einnehmen.

  • Wenn Sie an Harnvergiftung aufgrund eines Nierenversagens leiden, wird der Arzt die Behandlung mit Thrombodine besonders sorgf√§ltig √ľberwachen.
  • W√§hrend der Behandlung kann es zu Blutungen bzw. Nebenwirkungen an den Blutzellen kommen, die auch schwerwiegend (in Einzelf√§llen lebensbedrohlich) sein k√∂nnen. Durch folgende Ma√ünahmen k√∂nnen solche schweren Nebenwirkungen am ehesten vermieden werden:
    • Einhaltung der verordneten Kontrolltermine,
    • unverz√ľgliche Information des Arztes bei Auftreten von Nebenwirkungen,
    • Vermeidung der gleichzeitigen Einnahme von anderen Arzneimitteln, die das Blutungsrisiko erh√∂hen (z.B. heparinhaltige Arzneimittel, Acetylsalicyls√§ure und andere schmerz- oder entz√ľndungshemmende Arzneimittel). Beachten Sie aber, dass Ihr Arzt im Fall einer Blutgef√§√üaufdehnung mittels Stentimplantation einen Monat lang Thrombodine zusammen mit Acetylsalicyls√§ure (100 mg bis 325 mg pro Tag) verordnen kann.

Wenn Sie ein h√∂heres Risiko f√ľr Blutungen haben (z.B. nach Verletzungen, Operationen), wird Sie der Arzt besonders sorgf√§ltig √ľberwachen.

  • Kleine chirurgische Eingriffe (inkl. Zahnziehen): Informieren Sie den Arzt, dass Sie Thrombodine einnehmen, da die verl√§ngerte Blutungszeit ber√ľcksichtigt werden muss.
  • Gr√∂√üere chirurgische Eingriffe: Informieren Sie den Arzt, dass Sie Thrombodine einnehmen, da die Thrombodine-Behandlung mindestens 10 Tage vor der Operation beendet werden muss. Der Arzt wird ggf. Ihre Blutgerinnung zus√§tzlich √ľberpr√ľfen. Wenn bei Ihnen eine nicht geplante Operation erforderlich ist, wird der Arzt andere Arzneimittel anwenden, um das Risiko einer Blutung oder einer verl√§ngerten Blutungszeit zu minimieren.
  • Bei Patienten mit Leberfunktionsst√∂rungen kann sich die Wirkung von Thrombodine verst√§rken. Der Arzt wird diesen Umstand ber√ľcksichtigen. Bei Anzeichen einer Leberentz√ľndung oder einer Gelbsucht wird der Arzt m√∂glicherweise die Thrombodine- Behandlung abbrechen; au√üerdem wird er entsprechende Leberuntersuchungen anordnen.

Bitte suchen Sie Ihren Arzt regelmäßig zu den vereinbarten Kontrollterminen auf.

Blutbildkontrollen

Vor Beginn und während der ersten 3 Monate der Behandlung wird Ihr Arzt Kontrollen des kompletten Blutbildes in 14-tägigen Abständen anordnen, um Veränderungen rechtzeitig erkennen zu können. Wenn die Blutbildkontrolle eine zu geringe Zahl an bestimmten weißen Blutkörperchen oder an Blutplättchen aufzeigt, wird der Arzt die Thrombodine-Behandlung abbrechen. Die entsprechenden Blutbild-Kontrollen werden so lange fortgesetzt, bis sich das Blutbild wieder normalisiert hat.

Wird die Behandlung mit Thrombodine innerhalb von 3 Monaten regul√§r beendet, wird der Arzt innerhalb von 15 Tagen nach Behandlungsende ebenfalls Blutbildkontrollen durchf√ľhren. Wird die Thrombodine-Behandlung innerhalb der ersten 3 Behandlungsmonate aus anderen Gr√ľnden abgebrochen, wird der Arzt ebenfalls innerhalb von 2 Wochen eine Blutbild-Kontrolle durchf√ľhren.

√úberwachung der Behandlung

Der Arzt wird Ihre Thrombodine-Behandlung, insbesondere während der ersten

3 Behandlungsmonate, streng √ľberwachen, um rechtzeitig Nebenwirkungen zu erkennen. Wenn bei Ihnen folgende Beschwerden auftreten, brechen Sie die Behandlung ab und informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt:

  • Fieber
  • Halsentz√ľndung
  • Geschw√ľr(e) im Mund
  • Verminderung der Blutpl√§ttchen (Nachweis durch Bestimmung des Blutbildes)
  • Verschlechterung der Blutgerinnung oder ungew√∂hnliche Blutungen, Bluterg√ľsse, Hautblutungen, dunkler Stuhl
  • Leberentz√ľndung (inkl. Gelbsucht, dunkler Harn, heller Stuhl).

Der Arzt wird in diesem Fall eine Kontrolle Ihres Blutbildes durchf√ľhren und danach √ľber Ihre weitere Behandlung entscheiden.

Eine sehr seltene Nebenwirkung ist das ‚ÄěMoschcowitz-Syndrom‚Äú (sogenannte ‚Äěthrombotisch- thrombozytopenische Purpura‚Äú), welches auch lebensbedrohlich verlaufen kann. Anzeichen daf√ľr sind:

  • Verminderung der Blutpl√§ttchen (Nachweis durch Bestimmung des Blutbildes)
  • Aufl√∂sung der roten Blutk√∂rperchen (Nachweis durch Bestimmung des Blutbildes)
  • Fieber
  • St√∂rungen des Nervensystems oder
  • Zeichen einer Nierensch√§digung

Die entsprechenden Beschwerden k√∂nnen pl√∂tzlich, meist innerhalb der ersten 8 Wochen nach Therapiebeginn, auftreten. Informieren Sie in diesem Fall unverz√ľglich Ihren Arzt.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Die Sicherheit von Thrombodine wurde bei Schwangeren und stillenden M√ľttern nicht gezielt untersucht. Ihr Arzt wird Ihnen daher Thrombodine nur dann verordnen, wenn es zwingend notwendig ist.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen. Dies gilt in verst√§rktem Ma√ü im Zusammenwirken mit Alkohol.

Thrombodine enthält Lactose (Milchzucker).

Bitte nehmen Sie Thrombodine erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Thrombodine einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt 2-mal täglich 1 Filmtablette.

Art der Anwendung

Die Filmtabletten sollen unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) zu den Mahlzeiten eingenommen werden.

Dauer der Anwendung

Ihr Arzt wird die Dauer der Behandlung f√ľr Sie individuell festlegen. Meist wird er eine Langzeitbehandlung verordnen.

Nach chirurgischen Eingriffen an den Herzkranzgefäßen (zur Gefäßerweiterung) kann die Thrombodine-Behandlung bis zu 8 Wochen dauern. Wenn der Eingriff geplant werden kann, wird der Arzt die Thrombodine-Behandlung bereits 3 Tage vor der Operation verordnen.

Wenn Sie eine größere Menge von Thrombodine eingenommen haben als Sie sollten

Verständigen Sie einen Arzt. Es können unter Umständen Magen-Darm-Störungen auftreten.

Hinweise zur √úberdosierung f√ľr den Arzt befinden sich am Ende dieser Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Einnahme von Thrombodine vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen Sie stattdessen die Behandlung wie gewohnt fort.

Wenn Sie die Einnahme von Thrombodine abbrechen

Wenn die Behandlung vorzeitig abgebrochen wird, k√∂nnen die urspr√ľnglichen Beschwerden wiederum auftreten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Einnahme von Thrombodine zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Ein erh√∂htes Risiko f√ľr Blutungen besteht, wenn Sie Thrombodine zusammen mit folgenden Arzneimitteln einnehmen:

  • andere Arzneimittel, die die Blutgerinnung hemmen, z.B. andere ‚ÄěThrombozyten- aggregationshemmer‚Äú und ‚ÄěAntikoagulantien‚Äú zum Einnehmen, sogenannte ‚ÄěHeparine‚Äú, Acetylsalicyls√§ure und andere Salicylate, bestimmte Schmerzmittel und Entz√ľndungshemmer.
    Vermeiden Sie daher derartige Kombinationen. Ist eine gemeinsame Anwendung mit Thrombodine zur Behandlung Ihrer Erkrankung notwendig, wird Ihr Arzt in kurzen Intervallen Laborkontrollen anordnen, um Ihre Blutgerinnung zu √ľberpr√ľfen. Wenn Ihre Behandlung von Acetylsalicyls√§ure-haltigen Arzneimitteln auf Thrombodine umgestellt wird, kann eine noch vorhandene Wirkung von Acetylsalicyls√§ure durch Thrombodine verst√§rkt werden. Ihr Arzt wird diesen Umstand entsprechend ber√ľcksichtigen.
  • Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (einschlie√ülich, aber nicht beschr√§nkt auf Fluoxetin oder Fluvoxamin): Arzneimittel, die in der Regel zur Behandlung von Depressionen angewendet werden.
  • Pentoxifyllin: ein Arzneimittel, das bei Durchblutungsst√∂rungen in den Armen und Beinen angewendet wird.

Besondere Vorsicht ist bei Kombination von Thrombodine mit folgenden Wirkstoffen geboten:

Theophyllin (Wirkstoff von Arzneimitteln gegen bestimmte Atemwegserkrankungen),

Es kann zu Veränderungen der Plasmaspiegel dieser Wirkstoffe kommen.

Gegebenenfalls wird der Arzt die Dosis entsprechend anpassen.

Kombinationen mit anderen Arzneimitteln:

Wenn Sie neben Thrombodine noch andere Arzneimittel anwenden, deren Wirkstoffe in der Leber abgebaut werden, kann der Arzt zu Beginn und am Ende der Thrombodine- Behandlung die Dosis dieser Arzneimittel entsprechend anpassen, um deren optimale Wirksamkeit sicherzustellen.

  • Ciclosporin (Wirkstoff von Arzneimitteln gegen Organabsto√üung nach Transplantation): Ihr Arzt kann eine √úberpr√ľfung der Ciclosporinspiegel im Blut und ggf. eine Anpassung der Dosis anordnen.
  • Arzneimittel gegen eine √úbers√§uerung des Magens (sogenannte ‚ÄěAntazida‚Äú): Antazida senken den Blutspiegel von Thrombodine und k√∂nnen daher ihre Wirksamkeit beeintr√§chtigen.
  • Cimetidin (Wirkstoff von Arzneimitteln gegen Magen- und Darmgeschw√ľre): bei regelm√§√üiger Einnahme kann der Blutspiegel von Ticlopidin ansteigen.

Keine Hinweise auf relevante Wechselwirkungen mit Thrombodine liegen f√ľr folgende Arzneimittel vor:

  • sogenannte ‚ÄěBeta-Blocker‚Äú und ‚ÄěKalziumkanalblocker‚Äú (Arzneimittel gegen Bluthochdruck und bestimmte Herzerkrankungen)
  • sogenannte ‚ÄěDiuretika‚Äú (Arzneimittel gegen Bluthochdruck und Herzschw√§che)

Einnahme von Thrombodine zusammen mit Alkohol

Alkohol kann die beeintr√§chtigende Wirkung von Thrombodine auf die Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen verst√§rken.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Folgende Nebenwirkungen wurden berichtet:

Häufig (kann 1 bis 10 Behandelte von 100 betreffen)

  • Verminderung bestimmter wei√üer Blutzellen (gelegentlich schwerwiegend). Die starke Verminderung bestimmter wei√üer Blutzellen (sie erh√∂ht die Anf√§lligkeit f√ľr Infektionen und Fieber) trat meist w√§hrend der ersten 3 Behandlungsmonate auf. Halten Sie deshalb die von Ihrem Arzt angeordneten Kontrollen des Blutbildes streng ein.
  • Bluterg√ľsse, Hautblutungen oder Nasenbluten. Weiters wurden Blutungen w√§hrend und nach Operationen berichtet.
  • Allergische Hautreaktionen (mit Bl√§schen oder Nesselausschlag), oft von Juckreiz begleitet. Diese Nebenwirkungen treten gew√∂hnlich innerhalb der ersten 3 Behandlungsmonate auf. Wenn die Behandlung unterbrochen wird, bilden sich die Symptome innerhalb weniger Tage zur√ľck.

Gelegentlich (kann 1 bis 10 Behandelte von 1.000 betreffen)

Starke Verminderung der Blutpl√§ttchen, wodurch erh√∂htes Risiko einer Blutung und Neigung zu Bluterg√ľssen besteht (in Ausnahmef√§llen begleitet von Blutarmut; diese kann zu Schw√§che, Bl√§sse und Kurzatmigkeit f√ľhren).

Selten (kann 1 bis 10 Behandelte von 10.000 betreffen)

  • Depressive Verstimmung.
  • Benommenheit, Ohrensausen, Nervosit√§t, Schlaflosigkeit, Schwitzen, Empfindungs- st√∂rungen, Geschmacksver√§nderungen.
  • Herzklopfen
  • In den ersten 3 Behandlungsmonaten kann es zu Leberfunktionsst√∂rungen wie Leberentz√ľndung und Gelbsucht kommen. Bei Abbruch der Behandlung kommt es im Allgemeinen zur vollst√§ndigen Ausheilung. Sehr selten wurde auch √ľber t√∂dliche F√§lle berichtet. Es kann auch zu einem Anstieg der Leberenzyme kommen.
  • Unwohlsein

Sehr selten (kann weniger als 1 Behandelten von 10.000 betreffen)

  • Verminderung des blutbildenden Knochenmarks, Hautblutungen.
  • Allergische (√úberempfindlichkeits-) Reaktion, h√§ufig einhergehend mit Blutdruckabfall, Schwindel, √úbelkeit und eventuell Atemnot. Allergische schmerzhafte Schwellung von Haut und Schleimhaut vor allem im Gesichtsbereich. Gelenkschmerzen, Entz√ľndung der Blutgef√§√üe (oft in Verbindung mit Hautausschl√§gen). Allergische Reaktion, die zu entz√ľndlichen Ver√§nderungen in allen Organen f√ľhren kann (h√§ufig sind Gelenkschmerzen, Hautausschl√§ge und Fieber), √úberempfindlichkeit, Nierenerkrankung, allergische Lungenerkrankung, Vermehrung bestimmter wei√üer Blutzellen.
  • Schwerer Durchfall mit Dickdarmentz√ľndung.
  • Schwere Hauterkrankungen mit St√∂rung des Allgemeinbefindens, schmerzhafte Blasenbildung der Haut besonders im Mund-, Augen- und Genitalbereich, bzw. Absterben von Hautarealen.
  • Fieber

H√§ufigkeit nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Eine Langzeitbehandlung mit Thrombodine kann zu h√∂heren Blutwerten von Cholesterin und Triglyzeriden f√ľhren. Das Verh√§ltnis der Fraktionen HDL- zu LDL-Cholesterin bleibt dabei unver√§ndert.
  • Durchfall kann vor allem in den ersten 3 Monaten der Behandlung auftreten. Er ist meist mild und vor√ľbergehend. Diese St√∂rungen klingen √ľblicherweise im Verlauf der Behandlung innerhalb von 1 bis 2 Wochen von selbst ab. Bei schwerem und anhaltendem Verlauf informieren Sie Ihren Arzt. Er wird √ľber die weitere Behandlung entscheiden.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt anzeigen (siehe Angaben weiter unten). Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung nach ‚Äěverw. bis:‚Äú und dem auf dem Umkarton nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Thrombodine 250 mg-Filmtabletten enthalten

  • Der Wirkstoff ist: Ticlopidinhydrochlorid. 1 Filmtablette enth√§lt 250 mg Ticlopidin- hydrochlorid.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohydrat, Maisst√§rke, Macrogol (6000), Stearins√§ure, Hypromellose, Titandioxid (E 171).

Wie Thrombodine 250 mg-Filmtabletten aussehen und Inhalt der Packung

Thrombodine 250 mg-Filmtabletten sind weiße, runde Filmtabletten.

Eine Packung enthält Blisterpackungen mit 30 oder 90 Filmtabletten.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

G.L. Pharma GmbH, 8502 Lannach

Z.Nr.: 1-22719

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Mai 2016.

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt: Behandlung einer √úberdosierung:

Neben einer sorgf√§ltigen √úberwachung der Patienten werden induziertes Erbrechen, Magensp√ľlung und andere allgemein unterst√ľtzende Ma√ünahmen empfohlen.

Die Verl√§ngerung der Blutungszeit l√§sst sich innerhalb von zwei Stunden nach intraven√∂ser Gabe von Glukokortikoiden, z.B. 0,5 bis 1 mg/kg Methylprednisolon, normalisieren. Die Gabe von Desmopressin (0,2 bis 0,4 ¬Ķg/kg) oder die Transfusion von Thrombozyten kann ebenfalls das Risiko von Blutungen mindern und die verl√§ngerte Blutungszeit normalisieren.

Ticlopidin ist nicht dialysierbar.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Thrombodine 250 mg - Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Ticlopidin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller G.L. Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 23.09.1998
ATC Code B01AC05
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden