Linoforce 70 g

Linoforce 70 g
Wirkstoff(e)Leinsamen (Linum usitatissimum), Extrakt aus Sennesblättern, Faulbaumrinde
ZulassungslandCH
ZulassungsinhaberA.Vogel AG
ATC CodeA06AC55
VerschreibungsstatusArzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische GruppeMittel gegen Obstipation

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Linoforce ist ein pflanzliches Abführmittel zur kurz zeitigen Anwendung bei gelegentlicher Verstopfung (z.B. bei Kostumstellung, Ortswechsel oder Bettruhe), wobei Leinsamen durch ihre Quellwirkung sowie Sennesblätter und Faulbaumrinde den Dickdarm anregen.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was sollte dazu beachtet werden?

Wenn Sie an Verstopfung leiden, sollten Sie

– ballaststoffreiche Nahrung (Gemüse, Früchte, Vollkornbrot) bevorzugen

– viel und regelmässig Flüssigkeit einnehmen

– auf körperliche Betätigung (Sport) achten!

Hinweis für Diabetiker:

Kohlenhydratgehalt: 4,1 g (= 1 Messlöffel) = 12 kcal (50 kJ) = 0.07 BW (0.05 BE)

Darf Linoforce während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

In der Schwangerschaft und während der Stillzeit darf Linoforce nur nach Rücksprache mit dem Arzt bzw. der Ärztin eingenommen werden.

Wie wird es angewendet?

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren: 1/2 bis 1 Messlöffel mit viel Flüssigkeit (1 Glas Wasser oder Fruchtsaft) morgens oder abends ein nehmen. (Wirkungseintritt nach ca. 8 Stunden). Für Kinder unter 12 Jahren nur auf ärztliche Verschreibung verwenden. Bei der Einnahme von Linoforce muss unbedingt auf eine genügende Flüssigkeitseinnahme geachtet werden (mind. 1 Glas Wasser oder Fruchtsaft)! Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. von der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wann darf Linoforce nicht oder nur mit Vorsicht eingenommen werden?

Linoforce darf nicht eingenommen werden bei Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, bei einer Überempfindlichkeit auf einen der Inhaltsstoffe (Vanillin). Nicht anwenden bei Kindern unter 6 Jahren. Abführmittel dürfen, wegen einer möglichen Gewöhnung, nur gelegentlich und nicht länger als 1– 2 Wochen eingenommen werden. Langzeitbehandlungen gehören unter ärztliche Kontrolle. Bei hohen Dosen, längerem oder zu häufigem Gebrauch können Durchfälle mit Wasserverlust und Störungen des Mineralstoffhaushaltes (u.a. Kaliumverlust) auftreten sowie die Darmschleimhaut geschädigt werden. Deshalb ist besondere Vorsicht geboten bei Patienten, die gleichzeitig bestimmte wassertreibende Medikamente (Diuretika), Arzneimittel mit Süssholzwurzel, Kortikosteroide, gewisse Antihistaminika (wie Terfenadin), Arzneimittel bei Herzmuskelschwäche (Herzglycoside wie Digoxin) sowie bestimmte Arzneimittel bei Herzrhythmusstörungen (Antiarrhytmika) einnehmen. Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen.

Welche Nebenwirkungen kann Linoforce haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Linoforce auftreten: In seltenen Fällen können Blähungen und Durchfall auftreten, welche in der Regel bei Dosisreduktion wieder verschwinden. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Linoforce soll bei Raumtemperatur (15 - 25° C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. Linoforce darf nur bis zu dem auf dem Dosenboden mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Nicht aufgebrauchte oder verfallene Packungen sollen an Ihren Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Apothekerin oder Drogistin zur Entsorgung zurückgebracht werden. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Weitere Informationen

Was ist in Linoforce enthalten?

1 Messlöffel (=4.1g) Linoforce Granulat enthält: 1.76 g ganze Leinsamen, 0.43 – 0.70 g Sennesblätterpulver, 36.0 – 58.0 mg Faulbaumrindenpulver, standardisiert auf 20.5 mg Hydroxyanthracen-Derivate (berechnet als Sennosid B). Dieses Präparat enthält zusätzlich Hilfsstoffe sowie 0.48 g Zucker und Vanillin.

Zulassungsnummer

24749 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Linoforce? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung, in Packungen zu 70 g.

Zulassungsinhaberin

A.Vogel AG, CH-9325 Roggwil

Diese Packungsbeilage wurde im Juli 2010 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Zuletzt aktualisiert am 24.08.2023

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