Wirkstoff(e) Agni casti fructus*
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Max Zeller Söhne AG
Suchtgift Nein
ATC Code G02CX03
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Andere Gynäkologika

Zulassungsinhaber

Max Zeller Söhne AG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Premens®, Filmtabletten Agni casti fructus* Zeller Medical AG
Opran, Filmtabletten Agni casti fructus* Extrakt aus Mönchspfeffer OM Pharma Suisse SA

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂĽr wird es verwendet?

Prefemin enthält als Wirkstoff einen Trockenextrakt aus den Früchten von Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus).

Die Früchte von Mönchspfeffer lindern Beschwerden vor der Menstruation (Prämenstruelles Syndrom, PMS). Prefemin wird deshalb bei Beschwerden verwendet, welche bis zu zwei Wochen vor der Menstruation beginnen und mit dem Einsetzen der Blutung wieder verschwinden. Zu den Beschwerden gehören körperliche und seelische Leiden, welche die alltägliche Arbeit erschweren. Es handelt sich dabei um Beschwerden wie Kopfschmerzen, Hautprobleme, leichtes Spannungsgefühl in den Brüsten, Unterleibsbeschwerden sowie Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, nervliche Angespanntheit, Verstimmungszustände, Müdigkeit und Schlafprobleme. Ausserdem wird Prefemin auch traditionell eingesetzt bei menstruellen Zyklusstörungen (zu häufige oder zu seltene Regelblutungen).

Prefemin kann auch von Frauen, welche ein Präparat zur hormonalen Empfängnisverhütung («Pille») einnehmen und Beschwerden vor der Blutung haben, eingenommen werden

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Was mĂĽssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was sollte dazu beachtet werden?

Bei Spannungen und Schwellungsgefühl in den Brüsten sowie bei Störungen der Regelblutung sollte ein Arzt oder eine Ärztin aufgesucht werden.

Dieses Arzneimittel enthält ca. 40 mg verwertbare Kohlenhydrate pro Einzeldosis (1 Filmtablette). Das Arzneimittel ist für Diabetikerinnen geeignet.

Darf Prefemin während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

In der Schwangerschaft besteht kein Bedarf zur Einnahme von Prefemin, da die Menstruation natĂĽrlicherweise ausbleibt.

Während der Stillzeit sollten Sie das Arzneimittel nicht einnehmen oder Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin um Rat fragen.

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt. Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. die Ärztin, Apothekerin oder Drogistin um Rat fragen.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie jeden Tag 1 Filmtablette Prefemin. Es wird eine Therapiedauer von mindestens 3 Monaten empfohlen, da die Wirksamkeit während dieser Zeitspanne aufgebaut wird. Die Einnahme der Filmtablette erfolgt mit etwas Wasser, vorzugsweise immer zur gleichen Tageszeit, z.B. nach dem Aufstehen oder vor dem Schlafengehen, unabhängig von den Mahlzeiten.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. von der Ă„rztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ă„rztin, Apothekerin oder Drogistin.

Die Anwendung und Sicherheit von Prefemin bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprĂĽft worden.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wann darf Prefemin nicht oder nur mit Vorsicht eingenommen / angewendet werden?

Die Filmtabletten dürfen bei Überempfindlichkeit auf einen der Inhaltsstoffe (siehe «Was ist in Prefemin enthalten?») nicht eingenommen werden.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ă„rztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen!

Prefemin enthält Lactose. Bitte nehmen Sie Prefemin erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Bitte nehmen Sie Prefemin erst nach RĂĽcksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ă„rztin ein,

  • wenn Sie einen Ă–strogen-sensitiven bösartigen Tumor haben bzw. in der Vergangenheit hatten.
  • wenn Sie eine Erkrankung der HirnanhangsdrĂĽse (Hypophyse) haben bzw. in der Vergangenheit hatten.
  • wenn Sie Dopamin-Agonisten, Dopamin-Antagonisten, Ă–strogene oder Anti­ Ă–strogene anwenden

Eine wechselseitige Wirkungsabschwächung kann nicht ausgeschlossen werden bei Gabe von Dopamin-Antagonisten (bestimmte Arzneimittel zur Therapie von psychotischen Erkrankungen, z.B. Haloperidol, Sulpirid; oder zur Förderung der Magenentleerung und der Motilität im Magen-Darm-Trakt, z.B. Metoclopramid, Domperidon) und von Anti-Östrogenen (bestimmte Arzneimittel zur Therapie von Brustkrebs, z.B. Tamoxifen, Anastrozol). Eine wechselseitige Wirkverstärkung kann nicht ausgeschlossen werden bei Gabe von Dopamin-Agonisten (Arzneimittel zur Therapie der Parkinson-Krankheit, z.B. Cabergolin, Pramipexol) und von Östrogenen (z.B. bei hormonellen Verhütungsmitteln).

Welche Nebenwirkungen kann Prefemin haben?

FĂĽr Prefemin sind bisher folgende Nebenwirkungen beobachtet worden:

Hautausschläge und Hautjucken. In diesem Fall ist die Therapie abzubrechen und gegebenenfalls ein Arzt oder eine Ärztin zu konsultieren.

Veränderungen in Häufigkeit oder Intensität der Regelblutung.

Über die Häufigkeit des Auftretens liegen keine Angaben vor.

Bei Störungen der Regelblutung im Zusammenhang mit der Behandlung mit Prefemin sollte ein Arzt oder eine Ärztin aufgesucht werden (siehe «Was soll dazu beachtet werden?»).

In wenigen Fällen können einzelne Beschwerden des prämenstruellen Syndroms zu Beginn der Behandlung mit Prefemin verstärkt auftreten.

Bei fehlender Besserung oder weiterer Verschlimmerung der Beschwerden bzw. der Zyklusstörungen sollte ein Arzt oder eine Ärztin aufgesucht werden.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ă„rztin, Apothekerin oder Drogistin. Dies gilt insbesondere auch fĂĽr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

Bei Raumtemperatur (15 - 25 °C) in der Originalverpackung aufbewahren.

Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Hinweise

Weitere AuskĂĽnfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ă„rztin, Apothekerin oder Drogistin.

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Weitere Informationen

Was ist in Prefemin enthalten?

Wirkstoffe

1 Filmtablette enthält 20 mg Trockenextrakt aus Mönchspfefferfrüchten (Vitex agnus-castus L., fructus), Droge-Extrakt-Verhältnis 6 - 12: 1, Auszugsmittel Ethanol 67.7% (V/V).

Hilfsstoffe

Mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohydrat (40 mg), kolloidales Siliziumdioxid, Hypromellose, Titandioxid (E 171), Magnesiumstearat, Macrogol 400, Propylenglycol (E 1520), Macrogol 20'000.

Zulassungsnummer

55037 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Prefemin? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.

Blisterpackungen zu 30 und 90 Filmtabletten.

Zulassungsinhaberin

Max Zeller Söhne AG, CH-8590 Romanshorn

Diese Packungsbeilage wurde im Juni 2021 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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Wirkstoff(e) Agni casti fructus*
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Hersteller Max Zeller Söhne AG
Suchtgift Nein
ATC Code G02CX03
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden