Candesartan/HCT Sandoz 32 mg/12,5 mg Tabletten

Abbildung Candesartan/HCT Sandoz 32 mg/12,5 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Candesartan Hydrochlorothiazid (HCT)
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Hexal Aktiengesellschaft
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 19.03.2013
ATC Code C09DA06
Pharmakologische Gruppe Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten, Kombinationen

Zulassungsinhaber

Hexal Aktiengesellschaft

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Candesartan Krka 4 mg Tabletten Candesartan TAD Pharma GmbH
Blopress 4 mg Candesartan Takeda GmbH
Wotsan 16 mg Tabletten Candesartan Siegfried GmbH
CANDESARTAN BASICS 2 mg Tabletten Candesartan Basics GmbH
CandeAmlo HEXAL 16 mg/10 mg Hartkapseln Candesartan Amlodipin Hexal Aktiengesellschaft

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Der Name Ihres Arzneimittels ist Candesartan/HCT Sandoz. Es wird angewendet, um hohen Blutdruck (Hypertonie) bei erwachsenen Patienten zu behandeln. Es beinhaltet zwei Wirkstoffe: Candesartancilexetil und Hydrochlorothiazid. Diese arbeiten zusammen, um Ihren Blutdruck zu senken.

Candesartancilexetil gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten genannt werden. Es entspannt und erweitert Ihre Blutgefäße. Dies hilft, Ihren Blutdruck zu senken.

Hydrochlorothiazid geh√∂rt zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Diuretika (Entw√§sserungstabletten) genannt werden. Es hilft Ihrem K√∂rper, Wasser und Salze wie Natrium √ľber den Urin zu beseitigen. Dies hilft, Ihren Blutdruck zu senken.

Ihr Arzt kann Candesartan/HCT Sandoz verschreiben, wenn Ihr Blutdruck durch Candesartancilexetil oder Hydrochlorothiazid alleine nicht richtig kontrolliert werden konnte.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Candesartan/HCT Sandoz darf NICHT eingenommen werden, wenn

  • Sie allergisch gegen Candesartancilexetil oder Hydrochlorothiazid oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind (siehe Abschnitt 6)
  • Sie allergisch gegen√ľber Sulfonamid-Arzneimitteln sind. Falls Sie nicht sicher sind, ob dies auf Sie zutrifft, fragen Sie bitte Ihren Arzt.
  • Sie an einer schweren Lebererkrankung oder Gallestauung
    (Störung des Abflusses der Galle aus der Gallenblase) leiden
  • Sie schwere Nierenprobleme haben
  • wenn Sie mehr als drei Monate schwanger sind. (Es wird empfohlen, Candesartan/HCT Sandoz auch in der fr√ľhen Phase der Schwangerschaft nicht anzuwenden, siehe Abschnitt Schwangerschaft und Stillzeit.)
  • Sie jemals Gicht hatten
  • Sie dauerhaft niedrige Kaliumwerte in Ihrem Blut haben
  • Sie dauerhaft hohe Calciumwerte im Blut haben
  • Wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschr√§nkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enth√§lt, behandelt werden.

Falls Sie sich nicht sicher sind, ob eine der Angaben auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Candesartan/HCT Sandoz einnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Candesartan/HCT Sandoz einnehmen, wenn

  • Sie Herz-, Leber- oder Nierenprobleme haben
  • Sie sich k√ľrzlich einer Nierentransplantation unterzogen haben
  • Sie erbrechen m√ľssen, k√ľrzlich heftig erbrochen haben oder unter Durchfall leiden
  • Sie eine Erkrankung der Nebenniere haben, die Conn-Syndrom genannt wird (auch prim√§rer Hyperaldosteronismus genannt)
  • Sie Diabetes mellitus haben
  • Sie schon einmal eine Erkrankung hatten, die systemischer Lupus erythematodes (SLE) genannt wird
  • Sie niedrigen Blutdruck haben
  • Sie schon einmal einen Schlaganfall hatten
  • Sie bereits Allergien oder Asthma hatten
  • Sie Hautkrebs haben oder hatten oder w√§hrend der Behandlung eine unerwartete Hautl√§sion entwickeln. Die Behandlung mit Hydrochlorothiazid, insbesondere eine hochdosierte Langzeitanwendung, kann das Risiko einiger Arten von Haut- und Lippenkrebs (wei√üer Hautkrebs) erh√∂hen. Sch√ľtzen Sie Ihre Haut vor Sonneneinstrahlung und UV-Strahlen, solange Sie Candesartan/HCT Sandoz einnehmen.
  • Sie eine Abnahme des Sehverm√∂gens oder Augenschmerzen feststellen. Dies k√∂nnen Symptome einer Fl√ľssigkeitsansammlung in der Gef√§√üschicht des Auges (Aderhauterguss) oder ein Druckanstieg in Ihrem Auge sein und innerhalb von Stunden bis Wochen nach Einnahme von Candesartan/HCT Sandoz auftreten. Dies kann unbehandelt zu einem dauerhaften Verlust des

Sehverm√∂gens f√ľhren. Wenn Sie vorher eine Penicillin- oder Sulfonamidallergie hatten, k√∂nnen Sie ein h√∂heres Risiko besitzen, dies zu entwickeln.

  • Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:
    • einen ACE-Hemmer (z. B. Enalapril, Lisinopril, Ramipril), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben
    • Aliskiren

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). Die Einnahme von Candesartan/HCT Sandoz in der fr√ľhen Phase der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und Candesartan/HCT Sandoz darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Candesartan/HCT Sandoz in diesem Stadium zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren kann (siehe Abschnitt Schwangerschaft und Stillzeit).

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelm√§√üigen Abst√§nden √ľberpr√ľfen.

Siehe auch Abschnitt ‚ÄěCandesartan/HCT Sandoz darf NICHT eingenommen werden‚Äú.

Wenn einer der oben angegebenen Umstände auf Sie zutrifft, möchte Ihr Arzt Sie eventuell häufiger sehen und einige Untersuchungen vornehmen.

Wenn bei Ihnen eine Operation geplant ist, informieren Sie Ihren Arzt oder Zahnarzt dar√ľber, dass Sie Candesartan/HCT Sandoz einnehmen. Der Grund daf√ľr ist, dass Candesartan/HCT Sandoz in Kombination mit einigen Narkosemitteln einen √ľberm√§√üigen Blutdruckabfall verursachen k√∂nnte.

Candesartan/HCT Sandoz k√∂nnte erh√∂hte Sensibilit√§t der Haut gegen√ľber der Sonne hervorrufen.

Kinder und Jugendliche

Es gibt keine Erfahrungen mit der Anwendung von Candesartan/HCT Sandoz bei Kindern und Jugendlichen (unter 18 Jahren). Daher sollte Candesartan/HCT Sandoz nicht an Kinder und Jugendliche gegeben werden.

Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken

Die Anwendung von Candesartan/HCT Sandoz kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Einnahme von Candesartan/HCT Sandoz zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

Candesartan/HCT Sandoz kann die Wirkung einiger anderer Arzneimittel beeinflussen und umgekehrt k√∂nnen einige andere Arzneimittel einen Einfluss auf Candesartan/HCT Sandoz haben. Wenn Sie bestimmte andere Arzneimittel einnehmen, wird Ihr Arzt eventuell von Zeit zu Zeit Blutuntersuchungen durchf√ľhren m√ľssen.

Informieren Sie Ihren Arzt insbesondere, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, da Ihr Arzt unter Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen muss:

  • einen ACE-Hemmer oder Aliskiren (siehe auch Abschnitte ‚ÄěCandesartan/HCT Sandoz darf NICHT eingenommen werden‚Äú und ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú
  • andere blutdrucksenkende Arzneimittel, einschlie√ülich Betablocker, Aliskiren-haltige Arzneimittel, Diazoxid und Angiotensin-Converting-Enzyme (ACE)-Hemmer wie Enalapril, Captopril, Lisinopril oder Ramipril
  • Arzneimittel zur Kontrolle Ihres Herzschlags (Antiarrhythmika) wie Digoxin und Betablocker
  • Nicht-steroidale entz√ľndungshemmende Arzneimittel (NSARs) wie Ibuprofen, Naproxen, Diclofenac, Celecoxib oder Etoricoxib (Arzneimittel zur Linderung von Schmerz und Entz√ľndung)
  • Acetylsalicyls√§ure, wenn Sie mehr als 3 g pro Tag einnehmen (Arzneimittel zur Linderung von Schmerz und Entz√ľndung)
  • Kaliumpr√§parate oder kaliumhaltige Salzersatzmittel
    (Arzneimittel, die die Menge an Kalium in Ihrem Blut erhöhen)
  • Heparin (ein Arzneimittel zur Blutverd√ľnnung)
  • Entw√§sserungstabletten (Diuretika)
  • Lithium (ein Arzneimittel zur Behandlung von psychischen Erkrankungen)
  • Arzneimittel, die durch den Kaliumblutspiegel beeinflusst werden k√∂nnen, wie einige antipsychotische Arzneimittel
  • Arzneimittel zur Senkung Ihres Cholesterins, wie Colestipol oder Colestyramin
  • Calcium- oder Vitamin D-Pr√§parate
  • Anticholinergika wie Atropin und Biperiden
  • Amantadin (zur Behandlung der Parkinson‚Äôschen Krankheit oder schwerer, durch Viren verursachter Infektionen)
  • Barbiturate (eine Art von Beruhigungsmitteln, die auch zur
    Behandlung von Epilepsie angewendet werden)
  • Arzneimittel zur Krebsbehandlung
  • Steroide wie Prednisolon
  • Hypophysenhormon (ACTH)
  • Arzneimittel gegen Diabetes (Tabletten oder Insulin)
  • Abf√ľhrmittel
  • Carbenoxolon (zur Behandlung von Speiser√∂hrenerkrankungen oder Geschw√ľren im Mund)
  • Penicillin oder Cotrimoxazol, auch bekannt als Trimethoprim/ Sulfamethoxazol (bestimmte Antibiotika)
  • Amphotericin (zur Behandlung von Pilzinfektionen)
  • Ciclosporin, ein Arzneimittel, das bei Organtransplantation angewendet wird, um Organabsto√üung zu vermeiden.
  • andere Arzneimittel, die zur Verst√§rkung des blutdrucksenkenden Effekts f√ľhren, wie Baclofen (ein Arzneimittel zur Linderung von Spastizit√§t), Amifostin (angewendet in der Krebsbehandlung) und einige antipsychotische Arzneimittel.

Einnahme von Candesartan/HCT Sandoz zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Sie können Candesartan/HCT Sandoz mit oder ohne Nahrung einnehmen.

Wenn Ihnen Candesartan/HCT Sandoz verschrieben wird, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Alkohol trinken. Alkohol kann bei Ihnen ein Gef√ľhl der Ohnmacht oder Schwindel hervorrufen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, Candesartan/HCT Sandoz vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Anwendung von Candesartan/HCT Sandoz in der fr√ľhen Schwangerschaft wird nicht empfohlen und Candesartan/HCT Sandoz darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Candesartan/HCT Sandoz in diesem Stadium zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren kann.

Stillzeit

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Candesartan/HCT Sandoz wird nicht zur Anwendung bei stillenden M√ľttern empfohlen; Ihr Arzt kann eine andere Behandlung f√ľr Sie w√§hlen, wenn Sie stillen wollen, vor allem, solange Ihr Kind im Neugeborenenalter ist oder wenn es eine Fr√ľhgeburt war.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Einige Personen k√∂nnen sich w√§hrend der Einnahme von Candesartan/HCT Sandoz m√ľde oder schwindelig f√ľhlen. Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, f√ľhren Sie kein Fahrzeug bzw. bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen.

Candesartan/HCT Sandoz enthält Lactose.

Bitte nehmen Sie Candesartan/ HCT Sandoz erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen bestimmten Zuckern leiden.

Candesartan/HCT Sandoz enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette,

  1. h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Es ist wichtig, Candesartan/HCT Sandoz jeden Tag einzunehmen.

Die empfohlene Dosis von Candesartan/HCT Sandoz ist eine Tablette einmal am Tag.

Schlucken Sie die Tablette mit einem Schluck Wasser.

Versuchen Sie die Tablette jeden Tag zur gleichen Zeit einzunehmen. Dies wird Ihnen helfen, sich daran zu erinnern, sie zu nehmen.

Wenn Sie eine größere Menge von Candesartan/HCT Sandoz eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge von Candesartan/HCT Sandoz eingenommen haben, als Ihnen von Ihrem Arzt verschrieben wurde, wenden Sie sich bitte umgehend an einen Arzt oder Apotheker, um Rat zu erhalten.

Wenn Sie die Einnahme von Candesartan/HCT Sandoz vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um eine vergessene Tabletteneinnahme nachzuholen. Nehmen Sie die n√§chste Dosis einfach wie √ľblich ein.

Wenn Sie die Einnahme von Candesartan/HCT Sandoz abbrechen

Wenn Sie die Einnahme von Candesartan/HCT Sandoz abbrechen, kann Ihr Blutdruck erneut ansteigen. Brechen Sie daher die Einnahme von Candesartan/HCT Sandoz nicht ab, ohne zuerst mit Ihrem Arzt zu sprechen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie Sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Wichtig ist, dass Sie sich dieser möglichen Nebenwirkungen bewusst sind. Einige der Nebenwirkungen von Candesartan/HCT Sandoz werden durch Candesartancilexetil und einige durch Hydrochlorothiazid hervorgerufen.

Nehmen Sie Candesartan/HCT Sandoz nicht weiter ein und suchen Sie umgehend ärztliche Hilfe auf, wenn Sie eine der folgenden allergischen Reaktionen haben:

  • Schwierigkeiten beim Atmen mit oder ohne Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen.
  • Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen, die m√∂glicherweise Schwierigkeiten beim Schlucken verursachen kann.
  • starker Juckreiz der Haut (mit pustel√§hnlichen Schwellungen).

Candesartan/HCT Sandoz kann zu einer Verminderung der Anzahl der wei√üen Blutk√∂rperchen f√ľhren. Ihre Widerstandsf√§higkeit gegen√ľber Infektionen kann verringert sein, und Sie bemerken m√∂glicherweise M√ľdigkeit, eine Infektion oder Fieber. Falls dies auftritt, wenden Sie sich an Ihren Arzt. M√∂glicherweise wird Ihr Arzt gelegentlich Blutuntersuchungen durchf√ľhren, um zu √ľberpr√ľfen, ob Candesartan/HCT Sandoz einen Einfluss auf Ihr Blut hatte (Agranulozytose).

Andere mögliche Nebenwirkungen beinhalten

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Ver√§nderungen bei Blutuntersuchungsergebnissen:
    • Eine erniedrigte Menge an Natrium in Ihrem Blut. In schweren F√§llen bemerken Sie m√∂glicherweise Schw√§che, Energiemangel oder Muskelkr√§mpfe.
    • Eine erh√∂hte oder erniedrigte Menge an Kalium in Ihrem Blut, besonders wenn Sie bereits Nierenprobleme oder eine Herzleistungsschw√§che haben. In schweren F√§llen bemerken Sie m√∂glicherweise M√ľdigkeit, Schw√§che, unregelm√§√üigen Herzschlag oder ein Kribbeln (‚Äě Ameisenlaufen‚Äú).
    • Eine erh√∂hte Menge an Cholesterin, Zucker oder Harns√§ure in Ihrem Blut
  • Zucker in Ihrem Urin

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • niedriger Blutdruck. Dieser kann bei Ihnen ein Gef√ľhl von Ohnmacht oder Schwindel hervorrufen.
  • Appetitverlust, Durchfall, Verstopfung, Magenreizung
  • Hautausschlag, beuliger Ausschlag (Nesselsucht), Ausschlag hervorgerufen durch Empfindlichkeit gegen√ľber Sonnenlicht.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Gelbsucht (Gelbf√§rbung der Haut oder des Wei√üen im Auge). Falls dies bei Ihnen zutrifft, informieren Sie Ihren Arzt unverz√ľglich.
  • Beeinflussung Ihrer Nierenfunktion, besonders wenn Sie Nierenprobleme oder eine Herzleistungsschw√§che haben
  • Schwierigkeiten beim Schlafen, Depression, Unruhe
  • Kribbeln oder Jucken in Ihren Armen oder Beinen
  • verschwommenes Sehen √ľber eine kurze Zeit
  • unnormaler Herzschlag
  • Atemschwierigkeiten (einschlie√ülich Lungenentz√ľndung und Fl√ľssigkeit in den Lungen)
  • hohe Temperatur (Fieber)
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse. Dies verursacht mittelschwere bis starke Schmerzen im Magen.
  • Muskelkr√§mpfe
  • Sch√§digung von Blutgef√§√üen, die rote oder violette Punkte in der Haut hervorruft
  • Eine Abnahme Ihrer roten oder wei√üen Blutk√∂rperchen oder Blutpl√§ttchen. M√∂glicherweise bemerken Sie M√ľdigkeit, eine Infektion, Fieber oder leichtere Blutergussbildung
  • Einen erheblichen, sich rasch entwickelnden Hautausschlag, mit Bl√§schenbildung oder Sch√§len der Haut und m√∂glicherweise Bl√§schenbildung im Mund

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen
  • Juckreiz
  • R√ľckenschmerzen, Schmerzen in Gelenken und Muskeln
  • Ver√§nderungen Ihrer Leberfunktion, einschlie√ülich Leberentz√ľndung (Hepatitis). Sie bemerken m√∂glicherweise M√ľdigkeit, eine Gelbf√§rbung Ihrer Haut und des Wei√üen im Auge sowie grippe√§hnliche Beschwerden.
  • Husten
  • √úbelkeit.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • pl√∂tzliche Kurzsichtigkeit
  • Verminderung des Sehverm√∂gens oder Schmerzen in Ihren Augen aufgrund von hohem Druck (m√∂gliche Anzeichen einer Fl√ľssigkeitsansammlung in der Gef√§√üschicht des Auges (Aderhauterguss) oder akutes Winkelverschlussglaukom)systemischer und kutaner Lupus erythematodes (allergische Erkrankung, die Fieber,

Gelenkschmerzen, Hautausschlag einschließlich Rötung, Bläschenbildung, Schälen der Haut und Knötchenbildung verursacht)

Haut- und Lippenkrebs (weißer Hautkrebs)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3

D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterfolie angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z. B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was Candesartan/HCT Sandoz enthält

Die Wirkstoffe sind:

Candesartancilexetil und Hydrochlorothiazid.

Eine Tablette enthält 32 mg Candesartancilexetil und 12,5 mg Hydrochlorothiazid.

  • Die sonstigen Bestandteile sind:

Lactose-Monohydrat, Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O, Eisen(III)-oxid, Eisen(II,III)-oxid, Maisstärke, Povidon K 30, Carrageen (E407), Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich]

Wie Candesartan/HCT Sandoz aussieht und Inhalt der Packung

Tabletten

Hellbraune, gesprenkelte, längliche, bikonvexe Tabletten, mit der Prägung 32 auf einer Seite und mit einer Bruchkerbe auf beiden Seiten.

Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Tablette f√ľr ein erleichtertes Schlucken und nicht zum Aufteilen in gleiche Dosen.

Alu/Alu-Blisterpackungen mit Trockenmittel: 14, 28, 30, 56, 60, 98 und 100 Tabletten

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Hexal AG Industriestraße 25 83607 Holzkirchen Telefon: (08024) 908-0

Telefax: (08024) 908-1290 E-Mail: service@hexal.com

Hersteller

Lek Pharmaceuticals d.d.

Verovskova 57

1526 Ljubljana

Slowenien

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen

Deutschland: Candesartan/HCT Sandoz 32 mg/12,5 mg Tabletten √Ėsterreich: Candesartan/HCT Sandoz 32 mg/12,5 mg ‚Äď Tabletten Belgien: Co-Candesartan Sandoz 32mg/12,5 mg tabletten Estland: Prescanden HCT

Griechenland: FYRONEXE¬ģ PLUS

Spanien: Candesartan/Hidroclorotiazida Sandoz 32/12,5 mg comprimidos EFG

Italien: CANDESARTAN E IDROCLOROTIAZIDE SANDOZ Lettland: Prescanden HCT 32 mg/12,5 mg tabletes Norwegen Candemox Comp

Polen: Candepres HCT Schweden: Candemox Comp

Slovenien: Candea HCT 32 mg/12,5 mg tablete

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im November 2020.

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Wirkstoff(e) Candesartan Hydrochlorothiazid (HCT)
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Hexal Aktiengesellschaft
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 19.03.2013
ATC Code C09DA06
Pharmakologische Gruppe Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten, Kombinationen

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden