Doxazosin 1A Pharma 4 mg - Tabletten

Abbildung Doxazosin 1A Pharma 4 mg - Tabletten
Zulassungsland Deutschland
Hersteller 1A Pharma
Betäubungsmittel Nein

Zulassungsinhaber

1A Pharma

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Doxazosin 1A Pharma senkt den Blutdruck durch Erweiterung der arteriellen Blutgefäße.

Doxazosin 1A Pharma verbessert den Harnfluss bei Patienten mit gutartiger Vergrößerung der Prostata durch Entspannung der Muskulatur in Prostata und Harnblase.

Anwendungsgebiete
  • Bluthochdruck (zur alleinigen Behandlung oder in Kombination mit anderen Pr√§paraten)
  • Beschwerden bei gutartiger Vergr√∂√üerung der Prostata (Vorsteherdr√ľse), wenn keine Operation erforderlich ist

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Doxazosin 1A Pharma darf nicht eingenommen werden
  • wenn Sie allergisch gegen Doxazosin, Chinazoline (z.B. Prazosin, Terazosin) oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • wenn Sie an Blutdruckabfall bei Positionswechsel leiden
  • wenn Sie an einer gutartigen Vergr√∂√üerung der Prostata, mit Stauung der oberen Harnwege, chronischen Harnwegsinfekten oder Blasensteinen leiden
  • w√§hrend der Stillzeit
  • wenn Sie an bestehendem niedrigem Blutdruck leiden

Doxazosin 1A Pharma darf als Monotherapie bei Patienten mit √úberlaufblase oder einer Harnproduktion von weniger als 100 ml in 24 Stunden mit oder ohne fortschreitender Niereninsuffizienz nicht eingesetzt werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apothekerbevor Sie Doxazosin 1A Pharma einnehmen, bei

  • schweren Durchblutungsst√∂rungen der Herzkranzgef√§√üe (Angina pectoris)
  • Lungen√∂dem (als Folge der Aorten- oder Mitralklappenstenose)
  • Herzmuskelschw√§che
  • Leberfunktionsst√∂rungen, sowie bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die den Stoffwechsel der Leber beeinflussen (bestimmte Arzneimittel gegen Magen- und Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľre, wie z.B. Cimetidin)
  • niedrigem Blutdruck bzw. bei gleichzeitiger Einnahme von anderen Medikamenten mit blutdrucksenkender Wirkung
  • gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln gegen Impotenz (sogenannte PDE-5- Hemmer), wie z.B. Sildenafil. Es wird empfohlen, eine Therapie mit einem PDE-5- Hemmer erst zu beginnen, wenn Sie stabil auf Doxazosin 1A Pharma eingestellt sind. Die Einnahme von PDE-5-Hemmern sollte mindestens in einem Abstand von 6 Stunden zu Doxazosin erfolgen.

Besonders zu Beginn der Behandlung oder bei Dosiserh√∂hung kann ein √ľberm√§√üiger Blutdruckabfall beim Aufstehen, verbunden mit Schw√§che, Schwindel und eventuell Bewusstseinsverlust auftreten. Besonders gef√§hrdet sind √§ltere Patienten, Patienten mit eingeschr√§nkter Leber- oder Nierenfunktion, Patienten, die entw√§ssernde Mittel einnehmen, Patienten mit kochsalzarmer Di√§t und solche mit Nervenst√∂rungen durch Zuckerkrankheit. Zur Vermeidung solcher Effekte, die in keinem Zusammenhang mit dem Schweregrad des Bluthochdrucks stehen, sollte die Behandlung mit einer niedrigen Dosis und geringen Dosiserh√∂hungen in den ersten 1 - 2 Wochen begonnen werden. Besonders nach Einnahme der ersten Dosis oder bei Dosiserh√∂hung sollten abrupte Lagewechsel oder T√§tigkeiten, die durch Schwindel und Schw√§che beeintr√§chtigt werden, vermieden werden.

Zu Beginn der Behandlung mit Doxazosin 1A Pharma werden strenge Blutdruckkontrollen empfohlen, vor allem bei Patienten, die bereits andere Medikamente mit blutdrucksenkender Wirkung einnehmen.

Bei gutartiger Vergr√∂√üerung der Prostata (Vorsteherdr√ľse) darf Doxazosin 1A Pharma nur bei regelm√§√üiger urologischer Kontrolle angewendet werden.

Bei Langzeittherapie ist eine Kontrolle der Leber- und Nierenwerte (besonders bei Organschädigung) und gegebenenfalls des Blutbildes zu empfehlen.

Wenn Sie sich einer Augenoperation aufgrund einer Linsentr√ľbung unterziehen m√ľssen, informieren Sie bitte den Augenarzt vor der Operation, dass Sie Doxazosin 1A Pharma anwenden oder angewendet haben, da es zu Komplikationen w√§hrend der Operation kommen kann. Der operierende Arzt kann dadurch entsprechende Vorbereitungen treffen, um diese Komplikationen zu beherrschen.

Einnahme von Doxazosin 1A Pharma mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Wechselwirkungen sind möglich bei gleichzeitiger Einnahme von

  • Arzneimitteln gegen Impotenz (PDE-5-Hemmer)
  • anderen blutdrucksenkenden Mitteln und Alpha-1-Blockern (blutdrucksenkende Wirkung wird verst√§rkt)
  • gef√§√üerweiternden Mitteln (einschlie√ülich Nitraten)
  • anderen Herz-/Kreislauf wirksamen Arzneimitteln (einschlie√ülich gef√§√üverengenden Arzneimitteln zur Schleimhautabschwellung)
  • Mitteln, die den Leberstoffwechsel beeinflussen (z.B. Cimetidin-h√§ltige Mittel)
  • entz√ľndungs- und schmerzhemmenden Mitteln (nicht steroidale Antirheumatika)
  • √∂strogenh√§ltigen Hormonpr√§paraten

Klinische Anwendungen haben keine Wechselwirkungen mit harntreibenden und entwässernden Arzneimitteln (Diuretika), Medikamenten zur Rheumatherapie, Betablockern, Antibiotika, Medikamenten zur Hemmung der Blutgerinnung sowie Medikamenten zur Behandlung von Diabetes gezeigt.

Durch die Einnahme von Doxazosin 1A Pharma können bestimmte Laboruntersuchungen (Plasma-Renin-Aktivität und die Ausscheidung der Vanillinmandelsäure im Harn) beeinflusst werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Da bez√ľglich der Anwendung von Doxazosin 1A Pharma in der Schwangerschaft nur unzureichende Daten vorhanden sind, sollte Doxazosin 1A Pharma w√§hrend einer Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Nach einer Nutzen-Risiko-Abw√§gung wird Ihnen Ihr Arzt m√∂glicherweise Doxazosin 1A Pharma verschreiben.

Während der Stillperiode darf Doxazosin 1A Pharma nicht eingenommen werden. Wenn eine Therapie mit Doxazosin unbedingt notwendig ist, muss das Stillen abgebrochen werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Besonders zu Beginn der Therapie kann die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt auch bei Präparatewechsel sowie in Zusammenhang mit Alkohol.

Doxazosin 1A Pharma enthält Lactose

Dieses Arzneimittel enth√§lt Lactose. Bitte nehmen Sie Doxazosin 1A Pharma erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

F√ľr Ihre Behandlung stehen Doxazosin 1A Pharma Tabletten in unterschiedlicher St√§rke zur Verf√ľgung: Doxazosin 1A Pharma 2 mg Tabletten und Doxazosin 1A Pharma 4 mg Tabletten.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:
Bluthochdruck

Die Anfangsdosis ist einmal t√§glich 1 mg Doxazosin (= ¬Ĺ Tablette Doxazosin 1A Pharma 2 mg). Je nachdem, ob sich Ihr Zustand nach 1 - 2 Wochen bessert, kann Ihr Arzt entscheiden, die Dosis auf 2 mg Doxazosin (= 1 Tablette Doxazosin 1A Pharma 2 mg)

einmal täglich und später auf 4 mg Doxazosin (= 1 Tablette Doxazosin 1A Pharma 4 mg) einmal täglich zu erhöhen. Falls erforderlich kann Ihr Arzt die Dosis schließlich auf 8 mg Doxazosin einmal täglich steigern.

Die höchstmögliche Tagesdosis beträgt 16 mg Doxazosin.

Gutartige Vergrößerung der Prostata

Die Anfangsdosis ist einmal t√§glich 1 mg Doxazosin (= ¬Ĺ Tablette Doxazosin 1A Pharma 2 mg). Nach 1 - 2 Wochen kann die Dosis vom Arzt auf 2 mg Doxazosin (= 1 Tablette Doxazosin 1A Pharma 2 mg) einmal t√§glich erh√∂ht werden. Je nach Wirkung auf den Harnfluss und unter Ber√ľcksichtigung Ihrer Beschwerden, kann Ihr Arzt die Dosis anschlie√üend in 1 ? 2-w√∂chigen Abst√§nden schrittweise auf einmal t√§glich 4 mg Doxazosin (= 1 Tablette Doxazosin 1A Pharma 4 mg) oder 8 mg Doxazosin (= maximale Tagesdosis) erh√∂hen.

Bei Kombination mit anderen blutdrucksenkenden Substanzen wird der Arzt die Dosierung gegebenenfalls anpassen.

Nach mehrt√§giger Unterbrechung der Behandlung sollte die Dosierung nach R√ľcksprache mit dem Arzt mit 1 mg Doxazosin einmal t√§glich beginnend neu eingestellt werden.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Bei Patienten mit eingeschr√§nkter Leberfunktion wird der Arzt die Behandlung besonders √ľberwachen. F√ľr Patienten mit schweren Leberfunktionsst√∂rungen liegen keine ausreichenden klinischen Erfahrungen vor.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und Anwendung bei älteren Personen

Bei √§lteren Personen und Patienten mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion ist keine besondere Dosisanpassung erforderlich. Der Arzt wird √ľblicherweise die Dosis so niedrig wie m√∂glich halten und Dosiserh√∂hungen entsprechend √ľberwachen.

Kinder und Jugendliche

Die Wirksamkeit und Sicherheit von Doxazosin bei Kindern und Jugendlichen wurde nicht ausreichend untersucht und daher wird eine Anwendung bei Kindern und Jugendlichen nicht empfohlen.

Art der Anwendung

Die Tabletten werden unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit (z.B. ein Glas Wasser) unabh√§ngig von den Mahlzeiten eingenommen.

Wenn Sie eine größere Menge von Doxazosin 1A Pharma eingenommen haben als Sie sollten

Wenn Sie zu viele Tabletten einnehmen (√úberdosierung), f√ľhrt dies meist zu Kreislaufst√∂rungen (Schwindel, Schwarzwerden vor den Augen, eventuell Bewusstseinsverlust).

Nehmen Sie umgehend Kontakt mit Ihrem Arzt auf!

Wenn Sie die Einnahme von Doxazosin 1A Pharma vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Doxazosin 1A Pharma abbrechen

Die Behandlung mit Doxazosin ist in der Regel eine Langzeitbehandlung, daher sollten Sie die Einnahme auf keinen Fall von sich aus abbrechen, sondern halten Sie R√ľcksprache mit Ihrem Arzt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Die Häufigkeiten der Nebenwirkungen werden wie folgt angegeben:

Sehr häufig betrifft mehr als 1 Behandelten von 10
Häufig betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000
Nicht bekannt H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Nebenwirkungen sind meist auf die Wirkungsweise des Arzneimittels zur√ľckzuf√ľhren. Die meisten Nebenwirkungen sind vor√ľbergehend oder werden auch bei langer Anwendung gut vertragen.

Infektionen und parasitäre Erkrankungen

Häufig:Atemwegsinfektionen, Harnwegsinfektionen

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Sehr selten:Mangel an weißen Blutkörperchen, Mangel an Blutplättchen

Erkrankungen des Immunsystems

Gelegentlich:allergische Reaktionen

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Gelegentlich:Appetitlosigkeit, Durst, Kaliummangel, Gicht, gesteigerter Appetit, Gewichtszunahme

Selten:Unterzuckerung

Psychiatrische Erkrankungen

Häufig:Teilnahmslosigkeit, Angstzustände

Gelegentlich:Alpträume, Gedächtnisverlust, emotionale Labilität, Unruhe, Niedergeschlagenheit (Depression), gesteigerte Erregbarkeit, Nervosität, Schlaflosigkeit

Erkrankungen des Nervensystems

Häufig:Schwindel, Kopfschmerzen, Benommenheit, andauernder Schwindel, Empfindungsstörungen der Haut (z.B. Kribbeln, Ameisenlaufen), Schläfrigkeit, Schlaftrunkenheit, Unwohlsein, Konzentrationsstörungen

Gelegentlich:Verminderung der Ber√ľhrungs- und Druckempfindlichkeit der Haut, kurz anhaltende Ohnmacht, Zittern, Durchblutungsst√∂rungen der Hirngef√§√üe

Sehr selten:Lagerungsschwindel, Missempfindung (Kribbeln und Taubheit) in H√§nden und F√ľ√üen

Augenerkrankungen

Häufig:Sehstörungen beim Wechsel zwischen Nah- und Fernsehen Gelegentlich:abnormer Tränenfluss, Photophobie

Sehr selten:Verschwommensehen

Nicht bekannt:intraoperatives Floppy Iris Syndrom

Erkrankungen des Ohrs und Gleichgewichtsorganes

Häufig:Schwindel

Gelegentlich:Ohrensausen

Herzerkrankungen

Häufig:Herzklopfen, Herzrasen, Brustschmerzen

Gelegentlich:Angina pectoris (Brustschmerzen bei körperlicher oder seelischer Belastung infolge Mangeldurchblutung des Herzmuskels), Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt, niedriger Blutdruck beim Aufstehen oder bei Lagewechsel (orthostatische Hypotonie)

Sehr selten:langsamer Herzschlag

Gefäßerkrankungen

H√§ufig:Fl√ľssigkeitsansammlung im Gewebe und im Gesicht, niedriger Blutdruck, niedriger Blutdruck beim Aufstehen oder bei Lagewechsel (orthostatische Hypotonie)

Gelegentlich:Durchblutungsstörungen in den Armen und Beinen, Blässe Selten:Durchblutungsstörungen der Hirngefäße, Hitzewallungen

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mittelfells
Häufig: Bronchitis, Husten, Atemnot Schnupfen, Schwellungen der
  Nasenschleimhaut
Gelegentlich: Nasenbluten, Entz√ľndungen im Bereich der oberen Luftwege,
¬† Entz√ľndung der Rachenschleimhaut und des Kehlkopfes
Selten: Kehlkopfschwellung
Sehr selten: schwere Bronchialkrämpfe
Erkrankungen des Magen-/Darmtrakts
Häufig: Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen, Mundtrockenheit, Übelkeit
Gelegentlich: Verstopfung, Blähungen, Erbrechen, Brechdurchfall, Appetitlosigkeit,
  gesteigerter Appetit, Geschmacksveränderungen, Durchfall
Selten: Magenschmerzen
Sehr selten: Schleimhautentz√ľndungen des Magens und des Zw√∂lffingerdarms
Nicht bekannt: Geschmacksstörungen
Leber- und Gallenerkrankungen

Gelegentlich:abnormale Leberfunktionswerte

Sehr selten:Gallenstauung, Leberentz√ľndung, Gelbsucht

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Häufig: Juckreiz
Gelegentlich: Hautausschlag, Gesichtsödeme
Selten: Schwitzen
Sehr selten: Nesselsucht, Haarausfall, Kapillarblutungen in der Haut
Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
H√§ufig: R√ľckenschmerzen, Muskelschmerzen
Gelegentlich: Gelenksschmerzen
Selten: Muskelkrämpfe, Muskelschwäche, Muskelzucken, Muskelsteife
Erkrankungen der Nieren und Harnwege

H√§ufig:Blasenentz√ľndung, unwillk√ľrlicher Harnverlust

Gelegentlich:schmerzhaftes Harnlassen, Störungen beim Harnlassen, Blut im Harn, Selten:Erhöhung der Harnmenge, häufiger Harndrang

Sehr selten: Erhöhung der Harnmenge auch in der Nacht, Blasenentleerungsstörung
Erkrankungen der Geschlechtsorgane und Brustdr√ľse
Häufig: Störungen der Ejakulation (Samenerguss)
Gelegentlich: Impotenz
Sehr selten: Vergr√∂√üerung der Brustdr√ľse beim Mann, schmerzhafte Dauererektion
  des Penis
Nicht bekannt: Störung der Ejakulation (Samenerguss) mit Ausstoß des Samens in die
  Blase
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

H√§ufig:Schw√§chegef√ľhl, Brustschmerzen, grippeartige Symptome, Fl√ľssigkeitsansammlungen, M√ľdigkeit, Unwohlsein, √úbelkeit, Kraftlosigkeit

Gelegentlich:Schmerzen, Gesichts√∂deme, Fieber/Sch√ľttelfrost, Bl√§sse, Gesichtsr√∂te Selten:verringerte K√∂rpertemperatur bei √§lteren Patienten

Sehr selten:M√ľdigkeit, Unwohlsein

Untersuchungen

Gelegentlich:Gewichtszunahme

Selten:Erhöhung von Leber- und Nierenwerten, verringerter Kaliumspiegel im Blut, Verringerung der roten und weißen Blutkörperchen und Blutplättchen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 30¬įC lagern.

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach ?Verwendbar bis? angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Doxazosin 1A Pharma enthält

Der Wirkstoff ist Doxazosin.

1 Tablette enthält 4,85 mg Doxazosinmesilat entsprechend 4 mg Doxazosin.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Natriumdodecylsulfat und Magnesiumstearat

Wie Doxazosin 1A Pharma aussieht und Inhalt der Packung

Längliche, beidseitig gewölbte, weiße Tabletten mit einer Bruchrille auf einer Seite. Die Tablette kann in gleiche Hälften geteilt werden.

Packungsgr√∂√üe: 30 St√ľck

Pharmazeutischer Unternehmer

1A Pharma GmbH, 1020 Wien, √Ėsterreich

Hersteller

Salutas Pharma GmbH, 39179 Barleben, Deutschland

Lek S.A., 95-010 Strykow und 02-672 Warschau, Polen

Z.Nr.:1-25240

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Februar 2012.

Die folgenden Informationen sind nur f√ľr √Ąrzte bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt:

√úberdosierung

Bei Überdosierung ist eine ausgeprägte Hypotonie bis zum Kollaps, einschließlich Kreislaufschock mit Bewusstseinsverlust zu erwarten.

In leichteren F√§llen ist eine entsprechende Lagerung (Kopf tief, Beine hoch) ausreichend. In schweren F√§llen kann eine Volumensubstitution, die Anwendung von Vasopressoren (cave Adrenalin: Tachykardie!) sowie √úberwachung bzw. Unterst√ľtzung der Nierenfunktion mit Kontrolle des Fl√ľssigkeits- und! Elektrolytstatus erforderlich werden.

Eine Hämodialyse zur Wirkstoffelimination scheint infolge der relativ hohen Proteinbindung der Substanz nicht von Nutzen.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden