Escitalopram beta 15 mg Filmtabletten

Abbildung Escitalopram beta 15 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Escitalopram
Zulassungsland Deutschland
Hersteller betapharm Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 18.02.2008
ATC Code N06AB10
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antidepressiva

Zulassungsinhaber

betapharm Arzneimittel GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Escitalopram Zentiva 15 mg Filmtabletten Escitalopram Zentiva Pharma GmbH
Escitalopram Macleods 10 mg Filmtabletten Escitalopram Macleods Pharma Espana
Escitalopram Macleods 20 mg Filmtabletten Escitalopram Macleods Pharma Espana
Escitalopram Heumann 5 mg Filmtabletten Escitalopram Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG
Escitalopram Glenmark 5 mg Filmtabletten Escitalopram Glenmark Arzneimittel GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Escitalopram beta gehört zu einer Gruppe von Antidepressiva, die selektive Serotonin- Wiederaufnahmehemmer (SSRI) genannt werden. Diese Arzneimittel wirken auf das Serotonin-System im Gehirn und erhöhen dort die Serotonin-Konzentrationen. Störungen im Serotonin-System werden als ein wichtiger Faktor bei der Entstehung von Depressionen und ähnlichen Erkrankungen betrachtet.

Escitalopram beta enthält Escitalopram und wird angewendet bei der Behandlung von Depressionen (Episoden einer Major Depression) und Angststörungen (wie Panikstörung mit oder ohne Agoraphobie, sozialer Angststörung, generalisierter Angststörung und Zwangsstörung).

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Escitalopram beta darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Escitalopram beta oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die zur Arzneimittelgruppe der so genannten MAO-Hemmer geh√∂ren. Hierzu geh√∂ren beispielsweise Selegilin (Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit), Moclobemid (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen) und Linezolid (ein Antibiotikum).
  • wenn Sie angeborene Herzrhythmusst√∂rungen haben oder bei Ihnen schon einmal Episoden von Herzrhythmusst√∂rungen aufgetreten sind (im EKG sichtbar; dies ist eine Untersuchung zur Beurteilung der Herzfunktion).

4.0

wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen einnehmen oder Arzneimittel, die den Herzrhythmus beeinflussen k√∂nnen (siehe unten in Abschnitt 2 ‚ÄěEinnahme von Escitalopram beta zusammen mit anderen Arzneimitteln‚ÄĚ).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte informieren Sie Ihren Arzt √ľber eventuelle andere medizinische Besonderheiten oder Erkrankungen, die bei Ihnen vorliegen, da er diese gegebenenfalls ber√ľcksichtigen muss. Informieren Sie Ihren Arzt insbesondere in den folgenden F√§llen:

  • Wenn Sie an Epilepsie leiden. Die Behandlung mit Escitalopram beta sollte beendet werden, wenn Krampfanf√§lle erstmalig auftreten oder wenn die H√§ufigkeit von Krampfanf√§llen zunimmt (siehe auch Abschnitt 4 ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú).
  • Wenn Sie eine eingeschr√§nkte Leber- oder Nierenfunktion haben. Ihr Arzt muss dann eventuell Ihre Dosis anpassen.
  • Wenn Sie einen Diabetes haben. Die Behandlung mit Escitalopram beta kann Ihre Blutzuckerwerte ver√§ndern. M√∂glicherweise muss die Insulin-Dosis und/oder die Dosis oraler Antidiabetika angepasst werden.
  • Wenn der Natrium-Spiegel in Ihrem Blut erniedrigt ist.
  • Wenn Sie eine erh√∂hte Blutungsneigung haben oder schnell Bluterg√ľsse ausbilden oder wenn Sie schwanger sind (siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs- /Geb√§rf√§higkeit‚Äú).
  • Wenn bei Ihnen eine Elektrokrampftherapie durchgef√ľhrt wird.
  • Wenn Sie eine koronare Herzkrankheit haben.
  • Wenn Sie an St√∂rungen der Herzfunktion leiden oder gelitten haben oder vor kurzem einen Herzanfall hatten.
  • Wenn Sie einen niedrigen Ruhepuls haben und/oder Ihnen bekannt ist, dass Sie unter Salzverlust infolge von l√§nger andauerndem, starkem Durchfall und Erbrechen oder infolge der Einnahme von Diuretika (Entw√§sserungstabletten) leiden k√∂nnten.
  • Bei schnellem oder unregelm√§√üigem Herzschlag, Ohnmacht, Kollaps oder Schwindelgef√ľhl beim Aufstehen, was auf eine gest√∂rte Herzschlagfrequenz hindeuten kann.
  • Wenn Sie ein Engwinkelglaukom haben oder hatten oder irgendwann einmal irgendeine Art von Glaukom (gr√ľner Star) hatten.

Bitte beachten Sie

Einige Patienten mit manisch-depressiver Erkrankung k√∂nnen in eine manische Phase eintreten. Eine solche Phase ist gekennzeichnet durch ungew√∂hnliche und sich schnell √§ndernde Gedanken, unangemessene Fr√∂hlichkeit und √ľberm√§√üig ausgepr√§gte k√∂rperliche Aktivit√§t. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie bei sich derartige Symptome bemerken.

Dar√ľber hinaus k√∂nnen in den ersten Behandlungswochen Symptome wie Ruhelosigkeit oder Schwierigkeiten, still zu sitzen oder zu stehen, auftreten. Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie solche Symptome bemerken.

Suizidgedanken und Verschlechterung Ihrer Depression oder Angststörung

Wenn Sie depressiv sind oder an Angststörungen leiden, können Sie manchmal Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder Suizid zu begehen. Solche Gedanken können bei der erstmaligen Anwendung von Antidepressiva verstärkt sein, denn alle diese Arzneimittel brauchen einige Zeit bis sie wirken, gewöhnlich etwa zwei Wochen, manchmal auch länger.

Das Auftreten derartiger Gedanken ist wahrscheinlicher,

  • wenn Sie bereits fr√ľher einmal Gedanken daran hatten, sich das Leben zu nehmen oder daran gedacht haben, sich selbst zu verletzen;
  • wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Ergebnisse aus klinischen Studien haben ein erh√∂htes Risiko f√ľr das Auftreten von Suizidverhalten bei jungen Erwachsenen im Alter bis 25 Jahre gezeigt, die unter einer psychiatrischen Erkrankung litten und mit einem Antidepressivum behandelt wurden.

4.0

Gehen Sie zu Ihrem Arzt oder suchen Sie unverz√ľglich ein Krankenhaus auf, wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken daran entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.

Es kann hilfreich sein, wenn Sie einem Freund oder Verwandten erz√§hlen, dass Sie depressiv sind oder unter einer Angstst√∂rung leiden. Bitten Sie diese Personen, diese Packungsbeilage zu lesen. Fordern Sie sie auf Ihnen mitzuteilen, wenn sie den Eindruck haben, dass sich Ihre Depression oder Angstzust√§nde verschlimmern oder wenn sie sich Sorgen √ľber Verhaltens√§nderungen bei Ihnen machen.

Arzneimittel wie Escitalopram beta (so genannte SSRI/SNRI) können Symptome einer sexuellen Funktionsstörung verursachen (siehe Abschnitt 4). In bestimmten Fällen blieben diese Symptome nach Beendigung der Behandlung bestehen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren

Escitalopram beta sollte normalerweise nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden. Zudem sollten Sie wissen, dass Patienten unter 18 Jahren bei Einnahme dieser Klasse von Arzneimitteln ein erh√∂htes Risiko f√ľr Nebenwirkungen wie Suizidversuch, suizidale Gedanken und Feindseligkeit (vorwiegend Aggressivit√§t, oppositionelles Verhalten und Wut) aufweisen. Dennoch kann Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Escitalopram beta verschreiben, wenn er entscheidet, dass dieses Arzneimittel im bestm√∂glichen Interesse des Patienten ist. Wenn Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Escitalopram beta verschrieben hat, und Sie dar√ľber sprechen m√∂chten, wenden Sie sich bitte erneut an Ihren Arzt. Sie sollten Ihren Arzt benachrichtigen, wenn bei einem Patienten unter 18 Jahren, der Escitalopram beta einnimmt, eines der oben aufgef√ľhrten Symptome auftritt oder sich verschlimmert. Dar√ľber hinaus sind die langfristigen sicherheitsrelevanten Auswirkungen von Escitalopram beta in Bezug auf Wachstum, Reifung und kognitive Entwicklung sowie Verhaltensentwicklung in dieser Altersgruppe noch nicht nachgewiesen worden.

Einnahme von Escitalopram beta zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • ‚ÄěNicht-selektive Monoaminooxidase-Hemmer (MAO-Hemmer)", die als Wirkstoff Phenelzin, Iproniazid, Isocarboxazid, Nialamid oder Tranylcypromin enthalten. Wenn Sie eines dieser Arzneimittel eingenommen haben, m√ľssen Sie 14 Tage warten, bevor Sie mit der Einnahme von Escitalopram beta beginnen. Nach Beendigung einer Behandlung mit Escitalopram beta m√ľssen Sie mindestens 7 Tage warten, bevor Sie eines der oben genannten Arzneimittel einnehmen.
  • ‚ÄěReversible, selektive MAO-A-Hemmer‚Äú, die Moclobemid enthalten (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen).
  • "Irreversible MAO-B-Hemmer", die Selegilin enthalten (Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit). Diese erh√∂hen das Risiko von Nebenwirkungen.
  • Das Antibiotikum Linezolid.
  • Lithium (Arzneimittel zur Behandlung von manisch-depressiven St√∂rungen) und Tryptophan.
  • Imipramin und Desipramin (zwei Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen).
  • Sumatriptan und √§hnliche Arzneimittel (Arzneimittel zur Migr√§nebehandlung) sowie Tramadol (zur Behandlung von starken Schmerzen). Diese erh√∂hen das Risiko von Nebenwirkungen.
  • Cimetidin und Omeprazol (Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschw√ľren), Fluconazol (zur Behandlung von Pilzinfektionen), Fluvoxamin (ein Antidepressivum) und Ticlopidin (Arzneimittel zur Verringerung des Schlaganfall-Risikos). Diese k√∂nnen zu einer Erh√∂hung des Blutspiegels von Escitalopram beta f√ľhren.
  • Johanniskraut (Hypericum perforatum) - ein pflanzliches Arzneimittel, das bei Depressionen angewendet wird.

4.0

  • Acetylsalicyls√§ure (Aspirin) und nicht-steroidale Entz√ľndungshemmer (Arzneimittel zur Schmerzlinderung oder zur Blutverd√ľnnung, sogenannte Antikoagulantien [Gerinnungshemmer]). Diese k√∂nnen eine Blutungsneigung verst√§rken.
  • Warfarin, Dipyridamol und Phenprocoumon (Arzneimittel zur Blutverd√ľnnung, sogenannte Antikoagulantien [Gerinnungshemmer]). Wahrscheinlich wird Ihr Arzt zu Beginn und bei Beendigung der Behandlung mit Escitalopram beta Ihre Blutgerinnungswerte kontrollieren, um zu beurteilen, ob er die Dosierung Ihrer gerinnungshemmenden Arzneimittel √§ndern muss.
  • Mefloquin (Arzneimittel zur Malaria-Behandlung), Bupropion (zur Behandlung von Depressionen) und Tramadol (zur Behandlung von starken Schmerzen), da die Schwelle f√ľr das Auftreten von Krampfanf√§llen sinken kann.
  • Neuroleptika (Arzneimittel zur Behandlung von Schizophrenie, Psychosen) und Antidepressiva (trizyklische Antidepressiva und SSRI), da die Schwelle f√ľr das Auftreten von Krampfanf√§llen sinken kann, sowie Antidepressiva.
  • Flecainid, Propafenon und Metoprolol (zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen), Clomipramin und Nortriptylin (Antidepressiva) und Risperidon, Thioridazin und Haloperidol (Antipsychotika). M√∂glicherweise muss die Dosierung von Escitalopram beta angepasst werden.
  • Arzneimittel, die die Konzentrationen von Kalium oder Magnesium im Blut verringern, da dann ein erh√∂htes Risiko f√ľr lebensbedrohliche Herzrhythmusst√∂rungen besteht.

Escitalopram beta darf nicht eingenommen werden, wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen einnehmen oder Arzneimittel, die den Herzrhythmus beeinflussen können, z. B. Antiarrhythmika der Klasse IA und III, Antipsychotika (z. B. Phenothiazin-Derivate, Pimozid, Haloperidol), trizyklische Antidepressiva, bestimmte antimikrobielle Mittel (z. B. Sparfloxacin, Moxifloxacin, Erythromycin i.v., Pentamidin, Antimalaria-Mittel wie insbesondere Halofantrin), bestimmte Antihistaminika (Astemizol, Mizolastin). Wenden Sie sich bei weiteren Fragen dazu an Ihren Arzt.

Einnahme von Escitalopram beta zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Escitalopram beta kann unabh√§ngig von den Mahlzeiten eingenommen werden (siehe Abschnitt 3 ‚ÄěWie ist Escitalopram beta einzunehmen?‚Äú).

Wie bei vielen Arzneimitteln wird die Einnahme von Escitalopram beta zusammen mit Alkohol nicht empfohlen, auch wenn Wechselwirkungen zwischen Escitalopram beta und Alkohol nicht zu erwarten sind.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Nehmen Sie Escitalopram beta nicht ein, wenn Sie schwanger sind, es sei denn, Sie haben Nutzen und Risiken mit Ihrem Arzt besprochen.

Wenn Sie Escitalopram beta gegen Ende Ihrer Schwangerschaft einnehmen, kann das Risiko f√ľr schwere vaginale Blutungen kurz nach der Geburt erh√∂ht sein, insbesondere wenn Sie in der Vorgeschichte Blutungsst√∂rungen aufweisen. Ihr Arzt oder Ihre Hebamme sollte dar√ľber informiert werden, dass Sie Escitalopram beta einnehmen, damit sie Sie entsprechend beraten k√∂nnen.

Wenn Sie Escitalopram beta in den letzten drei Monaten Ihrer Schwangerschaft einnehmen, beachten Sie bitte, dass Ihr Neugeborenes folgende Symptome zeigen kann: Atemprobleme, bl√§uliche Haut, Krampfanf√§lle, Schwankungen der K√∂rpertemperatur, Schwierigkeiten beim F√ľttern, Erbrechen, niedriger Blutzuckerspiegel, steife oder schlaffe Muskulatur, lebhafte Reflexe, Zittern, √úberspanntheit,

4.0

Reizbarkeit, Lethargie, anhaltendes Weinen, Schläfrigkeit und Schlafschwierigkeiten. Kontaktieren Sie bitte sofort Ihren Arzt, wenn Ihr neugeborenes Kind eines dieser Symptome zeigt.

Arzneimittel wie Escitalopram beta k√∂nnen, wenn sie w√§hrend der Schwangerschaft, insbesondere in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft, eingenommen werden, zu einer ernsthaften Gesundheitsbeeintr√§chtigung des Neugeborenen f√ľhren, die prim√§re oder persistierende pulmonale Hypertonie des Neugeborenen (PPHN) genannt wird und die sich darin zeigt, dass das Neugeborene schneller atmet und eine Blauf√§rbung der Haut aufweist. Diese Symptome beginnen normalerweise w√§hrend der ersten 24 Stunden nach der Geburt. Bitte informieren Sie in einem solchen Fall sofort Ihre Hebamme und/oder Ihren Arzt.

Wenn Escitalopram beta in der Schwangerschaft eingenommen wird, darf die Behandlung niemals plötzlich beendet werden.

Es wird erwartet, dass Escitalopram in die Muttermilch ausgeschieden wird.

In Studien an Tieren reduzierte Citalopram, ein ähnliches Arzneimittel wie Escitalopram, die Qualität der Spermien. Theoretisch könnte dies die Zeugungsfähigkeit beeinträchtigen, jedoch wurde bislang kein Einfluss auf die Fruchtbarkeit beim Menschen beobachtet.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Sie sollten kein Auto fahren und keine Maschinen bedienen, bis Sie wissen, wie Sie auf Escitalopram beta reagieren.

Escitalopram beta sollte normalerweise nicht an Kinder und Jugendliche verabreicht werden. Bitte lesen Sie hierzu auch Abschnitt 2 ‚ÄěWas sollten Sie vor der Einnahme von Escitalopram beta beachten?‚Äú

Escitalopram beta kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Nehmen Sie die Tablette mit etwas Wasser ein. Kauen Sie die Tablette nicht, da sie einen bitteren Geschmack hat.

Behandlungsdauer

Es kann einige Wochen dauern, bis Sie beginnen, sich besser zu f√ľhlen. Setzen Sie die Einnahme von Escitalopram beta fort, auch wenn es einige Zeit dauert, bis Sie eine Besserung Ihrer Erkrankung feststellen.

Ver√§ndern Sie nicht die Dosis Ihres Arzneimittels, ohne vorher mit Ihrem Arzt dar√ľber zu sprechen.

Nehmen Sie Escitalopram beta so lange ein, wie Ihr Arzt es Ihnen empfiehlt. Wenn Sie die Behandlung zu fr√ľh beenden, k√∂nnen Ihre Krankheitszeichen wieder auftreten. Es wird empfohlen, die Behandlung noch mindestens 6 Monate fortzusetzen, nachdem Sie sich wieder gut f√ľhlen.

Die Tabletten zu 10, 15 und 20 mg können in gleiche Dosen geteilt werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Escitalopram beta eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie mehr als die verordnete Dosis von Escitalopram beta eingenommen haben, verst√§ndigen Sie bitte sofort Ihren Arzt oder suchen Sie die Notaufnahme des n√§chsten Krankenhauses auf. Tun Sie dies auch dann, wenn Sie keine Beschwerden haben. M√∂gliche Anzeichen einer √úberdosierung sind u. a.: Schwindelgef√ľhl, Zittern, Erregtheit, Krampfanf√§lle, Koma, √úbelkeit, Erbrechen, Ver√§nderung des Herzrhythmus, Blutdruckabfall und Ver√§nderung des Fl√ľssigkeits-/Salzhaushalts im Blut. Nehmen Sie die Schachtel/das Beh√§ltnis von Escitalopram beta mit zu Ihrem Arzt oder ins Krankenhaus.

Wenn Sie die Einnahme von Escitalopram beta vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Wenn Sie einmal eine Einnahme vergessen haben und dies vor dem Zubettgehen bemerken, nehmen Sie die Dosis sofort ein. Setzen Sie die Behandlung am nächsten Tag wie gewohnt fort. Wenn Sie erst im Verlauf der Nacht oder am nächsten Tag bemerken, dass Sie eine Einnahme vergessen haben, lassen Sie die nicht eingenommene Dosis aus und setzen Sie die Behandlung am nächsten Tag wie gewohnt fort.

Wenn Sie die Einnahme von Escitalopram beta abbrechen

Beenden Sie die Einnahme von Escitalopram beta nicht, bevor Ihr Arzt Ihnen dies empfiehlt. Am Ende Ihrer Behandlung ist es im Allgemeinen ratsam, dass die Dosis von Escitalopram beta schrittweise √ľber einige Wochen reduziert wird.

Wenn Sie die Einnahme von Escitalopram beenden, vor allem, wenn dies abrupt geschieht, werden Sie m√∂glicherweise Absetzsymptome bemerken. Diese treten h√§ufig auf, wenn die Behandlung mit Escitalopram beta beendet wird. Das Risiko daf√ľr ist gr√∂√üer, wenn Escitalopram beta √ľber einen l√§ngeren Zeitraum oder in hohen Dosen eingenommen wurde oder wenn die Dosis zu schnell reduziert wird. Bei den meisten Patienten sind die Absetzsymptome leicht und verschwinden innerhalb von zwei Wochen von selbst. Sie k√∂nnen allerdings bei einigen Patienten auch sehr stark ausgepr√§gt sein oder √ľber einen l√§ngeren Zeitraum auftreten (2 bis 3 Monate oder l√§nger). Wenn Sie schwerwiegende Absetzsymptome nach Beendigung der Einnahme von Escitalopram beta bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Er wird Sie m√∂glicherweise bitten, die Tabletten zun√§chst wieder einzunehmen und die Dosis dann langsamer zu verringern.

Absetzsymptome sind unter anderem: Schwindelgef√ľhl (unsicheres Gef√ľhl oder Gleichgewichtsst√∂rungen), Kribbeln, brennende oder (weniger h√§ufig) stromschlag√§hnliche Empfindungen (auch am Kopf), Schlafst√∂rungen (lebhafte Tr√§ume, Albtr√§ume, Unf√§higkeit zu

4.0

schlafen), Angstgef√ľhle, Kopfschmerzen, √úbelkeit, Schwitzen (einschlie√ülich Nachtschwei√ü), Gef√ľhl der Ruhelosigkeit oder Erregtheit, Zittern, Gef√ľhl der Verwirrtheit oder Desorientierung, Emotionalit√§t oder Reizbarkeit, Durchfall (weiche St√ľhle), Sehst√∂rungen, unruhiger oder pochender Herzschlag (Palpitationen).

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich? Wie ist Escitalopram beta aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Die Nebenwirkungen klingen gew√∂hnlich nach wenigen Wochen der Behandlung ab. Bitte beachten Sie, dass viele der Erscheinungen auch Symptome Ihrer Krankheit sein k√∂nnen, die daher abklingen werden, wenn Sie beginnen sich besser zu f√ľhlen.

Wenn folgende Nebenwirkungen auftreten, benachrichtigen Sie umgehend Ihren Arzt oder begeben sich direkt in ein Krankenhaus:

Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1.000):

Ungewöhnliche Blutungen, einschließlich Magen-Darm-Blutungen

Selten (1 bis 10 Behandelte von 10.000):

  • Anschwellen der Haut, Zunge, Lippen oder des Gesichts oder Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken (allergische Reaktion).
  • Hohes Fieber, Erregtheit, Verwirrtheit, Zittern und pl√∂tzliche Muskelzuckungen k√∂nnen Anzeichen des seltenen Serotonin-Syndroms sein.

H√§ufigkeit nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen
  • Kr√§mpfe (‚Äěepileptische‚Äú Anf√§lle), bitte lesen Sie hierzu auch den Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú
  • Gelbf√§rbung der Haut und der wei√üen Augenabschnitte sind Anzeichen einer Leberfunktionsst√∂rung / Hepatitis
  • Schneller, unregelm√§√üiger Herzschlag, Ohnmacht. Dies k√∂nnen Symptome f√ľr eine lebensbedrohliche Herzrhythmusst√∂rung sein, die Torsade de Pointes genannt wird.
  • Suizidale Gedanken, suizidales Verhalten. F√§lle von Suizidgedanken und suizidalem Verhalten w√§hrend der Therapie mit Escitalopram beta oder kurze Zeit nach Beendigung der Behandlung sind berichtet worden (siehe Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).

Dar√ľber hinaus wurden die folgenden Nebenwirkungen beschrieben:

Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10):

Häufig (1 bis 10 Behandelte von 100):

  • Verstopfte oder laufende Nase (Sinusitis)
  • Verminderter oder gesteigerter Appetit
  • Angst, Ruhelosigkeit, abnorme Tr√§ume, Einschlafschwierigkeiten, Schl√§frigkeit, Schwindelgef√ľhl, G√§hnen, Zittern, Kribbeln der Haut
  • Durchfall, Verstopfung, Erbrechen, Mundtrockenheit
  • Vermehrtes Schwitzen
  • Schmerzhaftigkeit von Muskeln und Gelenken (Arthralgie und Myalgie)

4.0

  • Sexuelle Funktionsst√∂rungen (verz√∂gerte Ejakulation, Erektionsst√∂rungen, vermindertes sexuelles Interesse und bei Frauen Orgasmusst√∂rungen)
  • Erm√ľdung, Fieber
  • Gewichtszunahme

Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1.000):

  • Nesselsucht (Urtikaria), Hautausschlag, Juckreiz (Pruritus)
  • Z√§hneknirschen, Erregtheit, Nervosit√§t, Panikattacke, Verwirrtheitszustand
  • Schlafst√∂rungen, Geschmacksst√∂rungen, Ohnmacht (Synkope)
  • Pupillenerweiterung (Mydriasis), Sehst√∂rung, Klingeln in den Ohren (Tinnitus)
  • Haarausfall
  • Blutungen aus der Scheide
  • Gewichtsabnahme
  • Beschleunigter Herzschlag
  • Anschwellen der Arme oder Beine
  • Nasenbluten

Selten (1 bis 10 Behandelte von 10.000):

  • Aggression, Gef√ľhl der Selbstentfremdung, Halluzinationen
  • Verlangsamter Herzschlag

H√§ufigkeit nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • Verringerung des Natrium-Gehalts im Blut (mit den Symptomen √úbelkeit und Unwohlsein mit Muskelschw√§che oder Verwirrtheit)
  • Schwindelgef√ľhl beim Aufstehen aufgrund von niedrigem Blutdruck (Orthostasesyndrom)
  • Ver√§nderung der Leberwerte (Zunahme bestimmter Leberenzyme im Blut)
  • Bewegungsst√∂rungen (unwillk√ľrliche Bewegungen von Muskeln)
  • Schmerzhafte Erektion (Priapismus)
  • Blutungsst√∂rungen einschlie√ülich von Einblutungen in die Haut und Schleimh√§ute (Ekchymosen) und niedrige Anzahl von Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie)
  • Pl√∂tzliches Anschwellen der Haut oder Schleimh√§ute (Angio√∂dem)
  • Vermehrte Urinausscheidung (unangemessene ADH-Sekretion)
  • Milchfluss bei Frauen, die nicht stillen
  • Manie
  • Ein erh√∂htes Risiko f√ľr das Auftreten von Knochenbr√ľchen wurde bei Patienten, die mit dieser Gruppe von Arzneimitteln behandelt wurden, beobachtet.
  • Ver√§nderung des Herzrhythmus (die sogenannte ‚ÄěVerl√§ngerung des QT-Intervalls‚Äú, eine im EKG sichtbare elektrische Aktivit√§t des Herzens)
  • Schwere vaginale Blutungen kurz nach der Geburt (postpartale H√§morrhagie), siehe weitere Informationen unter Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Geb√§rf√§higkeit in Abschnitt 2

Zusätzlich sind eine Reihe von Nebenwirkungen bekannt, die bei Arzneimitteln auftreten, die ähnlich wie Escitalopram (der Wirkstoff in Escitalopram beta) wirken. Dazu gehören:

  • Motorische Unruhe (Akathisie)
  • Appetitlosigkeit (Anorexie)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3

D-53175 Bonn

4.0

Website: http://www.bfarm.de

anzeigen . Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Escitalopram beta enthält

Der Wirkstoff ist: Escitalopram.

Eine Tablette enthält 5 mg, 10 mg, 15 mg oder 20 mg Escitalopram (als Oxalat).

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern

Mikrokristalline Cellulose (E460), Croscarmellose-Natrium (E468), hochdisperses Siliziumdioxid, Magnesiumstearat (E470b).

Film√ľberzug

Hypromellose (E464), Titandioxid (E171), Macrogol 400.

Wie Escitalopram beta Filmtabletten aussehen und Inhalt der Packung

Escitalopram beta 5 mg sind runde, weiße, bikonvexe Filmtabletten.

Escitalopram beta 10 mg, 15 mg und 20 mg sind ovale, weiße Filmtabletten mit einseitiger Bruchkerbe. Die Tabletten können in gleiche Hälften geteilt werden.

Escitalopram beta ist in den folgenden Packungsgrößen erhältlich:

20 / 50 / 56 / 98 / 100 Tabletten (Blisterpackungen)

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller betapharm Arzneimittel GmbH

Kobelweg 95 86156 Augsburg

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Dezember 2020.

4.0

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Zuletzt aktualisiert: 18.08.2022

Quelle: Escitalopram beta 15 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Escitalopram
Zulassungsland Deutschland
Hersteller betapharm Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 18.02.2008
ATC Code N06AB10
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antidepressiva

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden