Estradot 25 Mikrogramm/24 Stunden - transdermale Pflaster

Abbildung Estradot 25 Mikrogramm/24 Stunden - transdermale Pflaster
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Sandoz
Betäubungsmittel Nein

Kurzinformationen

Zulassungsinhaber

Sandoz

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Estradot 25 Mikrogramm/24 Stunden ist ein transdermales Pflaster, das den weiblichen Hormon Estrogen enthält und zur Linderung von Symptomen nach der Menopause angewendet wird. Es kann auch zur Vorbeugung von Osteoporose bei Frauen nach der Menopause verwendet werden.

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Estradot ist ein Hormonersatztherapie-Medikament, das nur Frauen nach der Menopause vorgesehen ist. Schwangerschaft und Stillzeit sind Kontraindikationen f√ľr die Anwendung von Estradot. Daher sollte Estradot w√§hrend der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.

Bevor Sie Estradot 25 Mikrogramm/24 Stunden - transdermale Pflaster zu sich nehmen sprechen Sie bitte mit einem Arzt oder Apotheker. Falls Sie an einer der hier aufgelisteten Beschwerden leiden, darf das Arzneimittel nicht eingenommen werden.

Wie wird es angewendet?

Die Standarddosierung dieses Arzneimittels sollte nach Absprache mit Ihrem Arzt erfolgen. Ihr Arzt wird versuchen, Ihnen die niedrigste Dosis f√ľr den k√ľrzesten Zeitraum zur Behandlung Ihrer Symptome zu verschreiben. Wenn Sie der Meinung sind, dass die Dosis zu hoch oder nicht hoch genug ist, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Weiter unten finden Sie eine Liste mit allen Nebenwirkungen.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie Estradot an einem k√ľhlen und trockenen Ort f√ľr Kinder unzug√§nglich auf. Verwenden Sie das Medikament nicht nach dem angegebenen Verfalldatum und entsorgen Sie es nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall.

Die Kurzinformation

Alle f√ľr die Kurzinformation herangezogenen Informationen stammen von der Gebrauchsinformation des jeweiligen Medikaments. Kurzinformationen sollen Ihnen dabei helfen einen schnellen √úberblick √ľber ein Medikament zu gewinnen. Diese Informationen sind aus Gr√ľnden der Lesbarkeit bewusst verk√ľrzt und beinhalten nicht alle Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Nebenwirkungen. Bitte lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation - speziell bei Fragen zu Gegenanzeigen, Dosierungen und Nebenwirkungen.
Markus Falkenstätter, BSc

Markus Falkenstätter, BSc
Autor

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer
Lektor

Stefanie Lehenauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Estradot ist eine Hormonersatztherapie (HRT). Es enth√§lt das weibliche Hormon Estrogen. Estradot wird bei Frauen nach der Menopause angewendet, bei denen die letzte nat√ľrliche Regelblutung mindestens 12 Monate zur√ľckliegt.

Estradot ist ein Pflaster, das auf die Haut aufgeklebt wird.

Estradot 25 Mikrogramm/24 Stunden wird angewendet zur


Linderung von Symptomen und Beschwerden nach der Menopause

W√§hrend der Menopause geht die Menge des im weiblichen K√∂rper gebildeten Hormons Estrogen zur√ľck. Dies kann zu Symptomen, wie Hitzegef√ľhl im Gesicht, am Hals oder im Bereich der Brust (?Hitzewallungen?) f√ľhren. Estradot kann derartige Beschwerden nach der Menopause lindern. Sie werden Estradot nur dann verschrieben erhalten, wenn diese Beschwerden Sie bei Ihren Alltagsaktivit√§ten ernsthaft beeintr√§chtigen.


Vorbeugung von Osteoporose (Knochenschwund) (nur Estradot 50, 75 und 100 Mikrogramm/24 Stunden)

Nach der Menopause k√∂nnen die Knochen bei manchen Frauen br√ľchig werden (man nennt das Osteoporose). Sie sollten alle verf√ľgbaren Behandlungsm√∂glichkeiten mit Ihrem Arzt besprechen. Falls bei Ihnen ein erh√∂htes Risiko f√ľr Knochenbr√ľche aufgrund von Osteoporose besteht und andere Arzneimittel f√ľr Sie nicht geeignet sind, kann bei Ihnen Estradot zur Vorbeugung von Osteoporose nach der Menopause eingesetzt werden,


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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?


Krankengeschichte und regelmäßige Kontrollen

Die Anwendung einer Hormonersatztherapie ist mit Risiken verbunden, die bei der Entscheidung √ľber den Beginn oder die Fortsetzung einer solchen Therapie ber√ľcksichtigt werden m√ľssen.


Die Erfahrungen bei der Behandlung von Frauen mit vorzeitiger Menopause (aufgrund einer Ovarialinsuffizienz oder einer Operation) sind beschränkt. Falls Sie eine vorzeitige Menopause haben, könnten die Risiken einer Hormonersatztherapie anders geartet sein. Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

Bevor Sie mit der Hormonersatztherapie beginnen oder diese wieder aufnehmen, wird Ihr Arzt Sie zu Ihrer eigenen Krankengeschichte und zur Krankengeschichte Ihrer Familie befragen. Ihr Arzt k√∂nnte auch entscheiden, eine k√∂rperliche Untersuchung durchzuf√ľhren. Dazu k√∂nnten bei Bedarf auch eine Untersuchung der Br√ľste und/oder eine internistische Untersuchung z√§hlen.

Sobald Sie mit der Anwendung von Estradot begonnen haben, sollten Sie Ihren Arzt f√ľr regelm√§√üige Kontrollen (zumindest einmal pro Jahr) aufsuchen. Bei diesen Kontrollen k√∂nnen Sie mit Ihrem Arzt die Nutzen und Risiken einer weiteren Behandlung mit Estradot besprechen.

Gehen Sie zu regelmäßigen Kontrolluntersuchungen der Brust,wie von Ihrem Arzt angeordnet.

Estradot darf nicht angewendet werden,

falls einer der folgenden Punkte f√ľr Sie zutrifft. Falls Sie bei einem der nachstehenden Punkte nicht sicher sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie mit der Anwendung von Estradot beginnen.


Estradot darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie an Brustkrebsleiden oder jemals gelitten haben oder wenn bei Ihnen Verdacht auf Brustkrebs besteht;
  • wenn Sie an einem estrogenabh√§ngigen Tumorwie Krebs der Geb√§rmutterschleimhaut (Endometrium) leiden oder wenn bei Ihnen Verdacht auf eine derartige Krebserkrankung besteht;
  • wenn Sie unerkl√§rbare Scheidenblutungenhaben;
  • wenn Sie an einer √ľberm√§√üigen Verdickung der Geb√§rmutterschleimhaut (Endometriumhyperplasie) leiden und diese noch nicht entsprechend behandelt wurde;
  • wenn Sie ein Blutgerinnselin einer Vene haben oder bereits einmal gehabt haben, etwa in den Beinen (tiefe Venenthrombose) oder in den Lungen (Lungenembolie);
  • wenn Sie eine Blutgerinnungsst√∂runghaben (z.B. einen Protein-C-, Protein-S- oder Antithrombin-Mangel);
  • wenn Sie vor kurzem eine Erkrankung hatten, die durch ein Blutgerinnsel in den Arterien bedingt war, wie etwa einen Herzinfarkt, einen Schlaganfalloder Angina pectoris;
  • wenn Sie eine Lebererkrankunghaben oder bereits einmal eine solche hatten und sich Ihre Leberfunktionswerte noch nicht wieder normalisiert haben;
  • wenn Sie eine seltene Erkrankung mit der Bezeichnung ?Porphyrie? haben, die innerhalb der Familie weiter vererbt werden kann (Erbkrankheit);
  • wenn Sie allergischgegen Estradiol oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Falls eine der angef√ľhrten Beschwerden bei Ihnen erstmals unter Behandlung mit Estradot auftritt, brechen Sie die Behandlung ab und fragen Sie unverz√ľglich Ihren Arzt um Rat.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Informieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie mit der Behandlung beginnen, falls Sie eine der folgenden Beschwerden haben oder bereits einmal hatten, denn diese k√∂nnten unter einer Behandlung mit Estradot erneut auftreten oder sich verschlechtern. Falls dies der Fall ist, sollten Sie Ihren Arzt h√§ufiger f√ľr Kontrolluntersuchungen aufsuchen:


  • Fibrome (gutartige Geschw√ľlste) in der Geb√§rmutter
  • Wachstum der Geb√§rmutterschleimhaut au√üerhalb der Geb√§rmutter (Endometriose) oder Anamnese abnormale Wucherung der Geb√§rmutterschleimhaut (Endometriumhyperplasie)
  • erh√∂htes Risiko f√ľr die Bildung von Blutgerinnsel (siehe ?Blutgerinnsel in einer Vene (Thrombose)?)
  • erh√∂htes Risiko f√ľr die Entwicklung einer Estrogen-empfindlichen Krebskrankheit (etwa bei

Frauen mit einer Mutter, Schwester oder Großmutter, die Brustkrebs hatte)

  • Bluthochdruck
  • Lebererkrankung wie etwa ein gutartiger Lebertumor
  • Diabetes
  • Gallensteine
  • Migr√§ne oder starke Kopfschmerzen
  • eine Erkrankung des Immunsystems, die zahlreiche K√∂rperorgane betrifft (systemischer Lupus erythematodes, SLE)
  • Epilepsie
  • Asthma
  • eine Erkrankung, die das Trommelfell und das Geh√∂r betrifft (Otosklerose)
  • sehr hohe Blutfettwerte (Triglyzeride)
  • Fl√ľssigkeitsansammlung aufgrund von Herz- oder Nierenproblemen
  • Arzneimittel, die Estrogene enthalten, k√∂nnen die Symptome eines vererbten Angio√∂dems ausl√∂sen oder verst√§rken. Sie sollten unverz√ľglich einen Arzt aufsuchen, falls Sie bei sich Symptome eines Angio√∂dems wie Schwellung des Gesichts, der Zunge oder des Rachens und/oder Schwierigkeiten beim Schlucken oder Nesselausschlag mit Atemproblemen feststellen. ,
Brechen Sie die Anwendung von Estradot ab und suchen Sie unverz√ľglich einen Arzt auf:

Falls Sie während der Anwendung einer Hormonersatztherapie folgendes bei sich feststellen:


  • eine der im Abschnitt ?Estradot darf nicht angewendet werden? aufgef√ľhrten Zust√§nde
  • eine Gelbf√§rbung der Haut und des Wei√üen in den Augen (Gelbsucht) - dies k√∂nnten Zeichen einer Leberkrankheit sein
  • einen starken Blutdruckanstieg (Symptome k√∂nnten Kopfschmerzen, M√ľdigkeit, Schwindel sein)
  • migr√§neartige Kopfschmerzen, die erstmals auftreten
  • Schwangerschaft
  • wenn Sie Anzeichen eines Blutgerinnsels bei sich feststellen, wie etwa

    • schmerzhafte Schwellung und R√∂tung der Beine
    • pl√∂tzliche Brustschmerzen
    • Atemprobleme

Ausf√ľhrlichere Informationen finden Sie unter ?Blutgerinnsel in einer Vene (Thrombose)?.

Zur Beachtung: Estradot ist kein Verh√ľtungsmittel. Falls Ihre letzte Regelblutung weniger als 12 Monate zur√ľck liegt oder falls Sie j√ľnger als 50 Jahre sind, m√ľssen Sie zum Schwangerschaftsschutz weiterhin ein zus√§tzliches Verh√ľtungsmittel verwenden. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Hormonersatztherapie und Krebskrankheiten


Abnormale Wucherung der Gebärmutterschleimhaut (endometriale Hyperplasie) und Krebs der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumkarzinom)

Die Anwendung einer reinen Estrogen-Therapie als Hormoneratztherapie wird das Risiko f√ľr eine √ľberm√§√üige Wucherung der Geb√§rmutterschleimhaut (Endometriumhyperplasie) und f√ľr Krebs der Geb√§rmutterschleimhaut (Endometriumkarzinom) erh√∂hen.


Die Anwendung eines Gestagens zus√§tzlich zum Estrogen f√ľr mindestens 12 Tage in jedem 28- t√§gigen Zyklus kann Sie vor diesem zus√§tzlichen Risiko sch√ľtzen. Falls Ihre Geb√§rmutter daher noch nicht entfernt wurde, wird Ihnen Ihr Arzt zus√§tzlich ein Gestagen verschreiben. Falls Ihre Geb√§rmutter bereits entfernt wurde (Hysterektomie) sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen, ob Sie dieses Arzneimittel ohne Gestagen sicher anwenden k√∂nnen.

Bei Frauen, bei denen die Gebärmutter noch nicht entfernt wurde und die keine Hormonersatztherapie verwenden, wird bei durchschnittlich 5 von 1000 Frauen im Alter zwischen 50 und 65 Jahren ein Endometriumkarzinom diagnostiziert.

Bei Frauen im Alter von 50 bis 65 Jahren, die noch ihre Gebärmutter haben und eine reine Estrogen-Hormonersatztherapie verwenden, wird bei 10 bis 60 von 1000 Frauen ein Endometriumkarzinom diagnostiziert (d.h. zwischen 5 bis 55 zusätzliche Krebsfälle), und zwar je nach Dosis und Dauer der Anwendung.

Estradot 75 Mikrogamm/24 Stunden und 100 Mikrogramm/24 Stunden enthalten eine h√∂here Estrogendosis als andere Hormonersatztherapien mit Estrogen alleine. Das Risiko f√ľr ein Endometriumkarzinom mit Estradot 75 oder 100 Mikrogramm/24 Stunden gemeinsam mit einem Gestagen ist nicht bekannt.

Unerwartete Blutungen

Sie werden eine Blutung pro Monat haben (eine sogenannte Abbruchblutung), solange Sie Estradot in Kombination mit einem Gestagen anwenden. Falls Sie aber zusätzlich zu Ihrer monatlichen Blutung unerwartete Blutungen oder Schmierblutungen haben, die


  • f√ľr mehr als 6 Monate anhalten
  • einsetzen, nachdem Sie Estradot bereits mehr als 6 Monate verwendet haben
  • weiter anhalten, nachdem Sie Estradot bereits abgesetzt haben,
sollten Sie so rasch wie möglich mit Ihrem Arzt sprechen.


Brustkrebs

Hinweise lassen vermuten, dass die Anwendung von kombiniertem Estrogen-Gestagen und m√∂glicherweise von reinen Estrogen-Hormonersatztherapien das Risiko f√ľr Brustkrebs erh√∂ht. Dieses zus√§tzliche Risiko ist davon abh√§ngig, wie lange Sie die Hormonersatztherapie anwenden. Das zus√§tzliche Risiko l√§sst sich innerhalb weniger Jahre feststellen. Allerdings geht dieses Risiko innerhalb weniger Jahre (h√∂chstens 5 Jahre) nach Absetzen der Behandlung wieder auf Normalwerte zur√ľck.


Bei Frauen, bei denen die Geb√§rmutter entfernt wurde und die eine reine Estrogen- Hormonersatztherapie f√ľr 5 Jahre verwenden, lie√ü sich kein oder nur ein geringer Anstieg des Brustkrebsrisikos nachweisen.

Vergleich

Bei Frauen im Alter von 50 bis 79 Jahren, die keine Hormonersatztherapie verwenden, wird bei durchschnittlich 9 bis 14 von 1000 Frauen innerhalb von 5 Jahren ein Brustkrebs diagnostiziert. Bei Frauen im Alter von 50 bis 79 Jahren, die eine kombinierte Estrogen-Gestagen- Hormonersatztherapie √ľber 5 Jahre verwenden, lassen sich unter 1000 Frauen 13 bis 20 F√§lle feststellen (d.h, zus√§tzliche 4 bis 6 F√§lle).

  • Kontrollieren Sie regelm√§√üig Ihre Brust und sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Ver√§nderungen feststellen, wie etwa:

    • runzelige Haut
    • Ver√§nderungen an den Brustwarzen
    • sichtbare oder tastbare Kn√∂tchen
Eierstockkrebs

Eierstockkrebs ist selten. Bei Frauen, die eine Hormonersatztherapie f√ľr mindestens 5 bis 10 Jahre anwenden, wurde ein geringf√ľgig erh√∂htes Risiko f√ľr Eierstockkrebs berichtet.


Bei Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren, die keine Hormonersatztherapie verwenden, wird bei durchschnittlich etwa 2 von 1000 Frauen innerhalb von 5 Jahren ein Eierstockkrebs diagnostiziert. Bei Frauen, die eine Hormonersatztherapie f√ľr 5 Jahre verwenden, lassen sich unter 1000 Frauen etwa 2 bis 3 F√§lle feststellen (d.h, bis zu 1 zus√§tzlicher Fall).

Wirkung einer Hormonersatztherapie auf Herz und Kreislauf


Blutgerinnsel in einer Vene (Thrombose)

Das Risiko f√ľr Blutgerinnsel in den Venen ist mit einer Hormonersatztherapie um etwa das 1,3- fache bis 3-fache h√∂her als ohne Hormonersatztherapie, vor allem im ersten Jahr der Anwendung.


Blutgerinnsel können schwerwiegend sein und falls ein solches Blutgerinnsel in die Lungen weiterwandert, kann es Brustschmerzen, Atemlosigkeit oder Ohnmacht verursachen und unter Umständen sogar tödlich sein.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie ein Blutgerinnsel in den Venen haben, erh√∂ht sich mit zunehmendem Alter und falls einer der folgenden Punkte f√ľr Sie zutrifft. Verst√§ndigen Sie daher Ihren Arzt, falls einer der folgenden Punkte f√ľr Sie zutrifft:

  • Sie sind aufgrund einer gr√∂√üeren Operation, einer Verletzung oder einer Krankheit nicht in der Lage, l√§ngere Strecken zu gehen (siehe auch Abschnitt 3 ?Falls Sie eine Operation ben√∂tigen?)
  • Sie sind stark √ľbergewichtig (Body Mass Index [BMI] >30 kg/m¬≤)
  • Sie leiden an einer St√∂rung der Blutgerinnung und m√ľssen daher zur Vermeidung von Blutgerinnsel langfristig Arzneimittel anwenden
  • bei einem Ihrer nahen Verwandten ist bereits einmal ein Blutgerinnsel in den Beinen, den Lungen oder einem anderen Organ aufgetreten
  • Sie leiden an systemischem Lupus erythematodes
  • Sie haben eine Krebskrankheit.

Anzeichen eines Blutgerinnsels siehe unter ?Brechen Sie die Anwendung von Estradot ab und suchen Sie sofort einen Arzt auf?,

Vergleich

Bei Frauen im Alter zwischen 50 und 60 Jahren, die keine Hormonersatztherapie verwenden, ist innerhalb eines Zeitraums von 5 Jahren bei 4 bis 7 von 1000 Frauen das Auftreten eines Blutgerinnsels in einer Vene zu erwarten.


Bei Frauen im Alter zwischen 50 und 60 Jahren, die eine kombinierte Estrogen-Gestagen- Hormonersatztherapie √ľber 5 Jahre verwenden, wird es unter 1000 Frauen etwa 9 bis 12 F√§lle geben (d.h. zus√§tzliche 5 F√§lle).

Bei Frauen im Alter zwischen 50 und 60 Jahren, bei denen die Geb√§rmutter bereits entfernt wurde und die eine reine Estrogen-Hormonersatztherapie √ľber 5 Jahre verwenden, wird es unter 1000 Frauen 5 bis 8 F√§lle geben (d.h. 1 zus√§tzlicher Fall).

Herzkrankheit (Herzinfarkt)

Es gibt keinen Hinweis daf√ľr, dass eine Hormonersatztherapie einen Herzinfarkt verhindert.


Bei Frauen im Alter √ľber 60 Jahre, die eine kombinierte Estrogen-Gestagen-Hormonersatztherapie verwenden, besteht eine geringf√ľgig h√∂here Wahrscheinlichkeit, dass sie eine Herzkrankheit entwickeln, als bei Frauen ohne Hormonersatztherapie.

Bei Frauen, bei denen die Geb√§rmutter entfernt wurde und die eine reine Estrogen- Hormonersatztherpie verwenden, besteht kein erh√∂htes Risiko f√ľr eine Herzkrankheit.

Schlaganfall

Das Risiko f√ľr einen Schlaganfall ist bei Frauen mit einer Hormonersatztherapie um etwa das 1,5- fache h√∂her als bei Frauen ohne Hormonersatztherapie. Die Zahl der zus√§tzlichen F√§lle von Schlaganfall aufgrund der Anwendung einer Hormonersatztherapie steigt mit zunehmendem Alter.


Vergleich

Bei Frauen im Alter zwischen 50 und 60 Jahren, die keine Hormonersatztherapie verwenden, ist innerhalb eines Zeitraums von 5 Jahren bei durchschnittlich 8 von 1000 Frauen ein Schlaganfall zu erwarten. Bei Frauen im Alter zwischen 50 und 60 Jahren, die eine Hormonersatztherapie verwenden, wird es unter 1000 Frauen etwa 11 Fälle innerhalb eines Zeitraums von 5 Jahren geben (d.h. zusätzliche 3 Fälle).


Andere Erkrankungen


  • Eine Hormonersatztherapie kann einen Ged√§chtnisverlust nicht verhindern. Es liegen Hinweise daf√ľr vor, dass bei Frauen, die mit einem Alter √ľber 65 Jahren mit einer Hormonersatztherapie beginnen, ein h√∂heres Risiko f√ľr einen Ged√§chtnisverlust besteht. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.
Anwendung von Estradot zusammen mit anderen Arzneimitteln

Einige Arzneimittel k√∂nnen die Wirkung von Estradot beeinflussen. Dies k√∂nnte zu unregelm√§√üigen Blutungen f√ľhren. Dies gilt f√ľr die folgenden Arzneimittel:


  • Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie (wie etwa Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin;
  • Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose (wie etwa Rifampicin, Rifabutin);
  • Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen (wie etwa Nevirapin, Efavirenz, Ritonavir, Nelfinavir);
  • pflanzliche Arzneimittel mit Johanniskraut (Hypericum perforatum).

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel, pflanzliche Arzneimittel oder andere nat√ľrliche Arzneimittel handelt.

Labortests

Falls Sie einen Bluttest benötigen, teilen Sie Ihrem Arzt oder dem Laborpersonal mit, dass Sie Estradot anwenden, da dieses Arzneimittel die Ergebnisse einiger Tests beeinflussen kann.


Schwangerschaft und Stillzeit

Estradot ist nur zur Anwendung bei Frauen nach der Menopause vorgesehen. Falls Sie schwanger werden sollten, m√ľssen Sie Estradot absetzen und Ihren Arzt verst√§ndigen. Sie d√ľrfen Estradot nicht anwenden, wenn Sie schwanger sind oder stillen.


Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

F√ľr Estradot sind keine Auswirkungen auf die Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen bekannt.



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Wie wird es angewendet?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Ihr Arzt wird versuchen, Ihnen die niedrigste Dosis zur Behandlung Ihrer Symptome f√ľr den kurzest m√∂glichen Zeitraum zu verschreiben. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie der Meinung sind, dass die Dosis zu hoch oder nicht hoch genug ist.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Die folgenden Erkrankungen werden bei Frauen mit einer Hormonersatztherapie häufiger beschrieben als bei Frauen ohne Hormonersatztherapie:

  • Brustkrebs
  • abnormale Verdickung oder Krebs der Geb√§rmutterschleimhaut (Endometriumhyperplasie oder Endometriumkarzinom)
  • Eierstockkrebs
  • Blutgerinnsel in den Venen der Beine oder der Lunge (ven√∂se Thromboemolie)
  • Herzkrankheit
  • Schlaganfall
  • wahrscheinlicher Ged√§chtnisverlust, falls mit der Hormonersatztherapie im Alter von √ľber 65 Jahren begonnen wurde

Ausf√ľhrlichere Informationen zu diesen Nebenwirkungen finden sie in Abschnitt 2.

Einige Nebenwirkungen können schwerwiegend sein

Falls eines oder mehrere der folgenden Symptome auftreten, ben√∂tigen Sie unverz√ľglich medizinische Betreuung:


  • pl√∂tzlich auftretende Brustschmerzen
  • Brustschmerzen, die in einen Arm oder in den Hals ausstrahlen
  • Atemnot
  • schmerzhafte Schwellungen und R√∂tungen der Beine
  • gelbliche Verf√§rbung der Augen und der Gesichtshaut, Dunkelf√§rbung des Harns, juckende Haut (Gelbsucht)
  • ungew√∂hnliche Scheidenblutungen oder Schmierblutungen (Durchbruchblutungen) nach l√§ngerer Anwendung von Estradot-Pflastern oder nach Beendigung der Estradot- Behandlung,
  • Ver√§nderungen an der Brust, insbesondere runzelige Haut, Ver√§nderungen der Brustwarzen und Brustknoten, die Sie sehen oder tasten k√∂nnen (Brustkrebs)
  • schmerzhafte Monatsblutungen
  • unklare migr√§neartige Kopfschmerzen.

Verwenden Sie Estradot nicht weiter und suchen Sie unverz√ľglich Ihren Arzt auf,falls eines oder mehrere der oben genannten Symptome auftreten. Bitte beachten Sie die Risiken, die generell mit einer Hormonersatztherapie verbundenen sind (siehe Kapitel 2: ?Warnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen?).

Weitere Nebenwirkungen

Dar√ľber hinaus wurden folgende Nebenwirkungen bei der Anwendung von Estradot berichtet.


Wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Sehr häufig, können mehr als 1 von 10 Personen betreffen:

Kopfschmerzen, Hautreaktionen an der Anwendungsstelle (R√∂tung, Ausschlag, Juckreiz), Spannungsgef√ľhl und Schmerzen der Brust, Regelschmerzen, Menstruationsst√∂rung.

Häufig, können bis zu 1 von 10 Personen betreffen:

Depression, Nervosit√§t, Stimmungsschwankungen, Schlaflosigkeit, √úbelkeit, Verdauungsst√∂rungen, Durchfall, Bauchschmerzen, Bl√§hungsgef√ľhl, Akne, Ausschlag, Hauttrockenheit, , Brustvergr√∂√üerung, starke Regelblutungen, z√§her wei√üer bis gelblicher Scheidenausfluss, unregelm√§√üige Blutungen aus der Scheide, starke Kontraktionen der Geb√§rmutter, Scheidenentz√ľndung, √ľberm√§√üige Verdickung der Geb√§rmutterschleimhaut (Endometriumhyperplasie), Schmerzen (z.B. R√ľckenschmerzen, Schmerzen in Armen, Beinen, Handgelenken oder Kn√∂cheln), Schw√§che, Fl√ľssigkeitseinlagerung (√Ėdeme) in den Gliedma√üen (H√§nde und F√ľ√üe), Gewichtsver√§nderungen.

Gelegentlich, können bis zu 1 von 100 Personen betreffen:

Migräne, Schwindel, Erhöhung des Blutdrucks, Erbrechen, Hautverfärbung, Verschlechterung der Leberfunktionswerte.

Selten, können bis zu 1 von 1000 Personen betreffen:

Kribbeln oder Taubheitsgef√ľhl in H√§nden und F√ľ√üen, Blutgerinnsel, Gallensteine, Haarausfall, Muskelschw√§che, gutartiges Wachstum der glatten Muskulatur in der Geb√§rmutter, Zysten nahe den Eileitern, Polypen (kleine Verwachsungen) im Geb√§rmutterhals, Ver√§nderung des Geschlechtstriebs, allergische Reaktionen wie zum Beispiel Ausschlag.

Sehr selten, können bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen:

Nesselsucht, Zeichen allergischer Reaktion wie pl√∂tzliche Atemnot, Enge im Brustkorb, allgemeiner Ausschlag, Schwellung oder Juckreiz, verminderte Vertr√§glichkeit von Kohlenhydraten, unwillk√ľrliche Bewegungen von Augen, Kopf und Hals, Schwierigkeiten beim Tragen von Kontaktlinsen, schwere Hautsch√§digungen, √ľberm√§√üiger Haarwuchs.

Nicht bekannt(H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar): Brustkrebs, abnormale Leberfunktionswerte

Die folgenden Nebenwirkungen wurden mit anderen Hormonersatztherapien berichtet:


  • Erkrankung der Gallenblase
  • verschiedene Hautst√∂rungen

    • Verf√§rbungen der Haut, vor allem im Gesichts- und Halsbereich, die man auch als ?Schwangerschaftsflecken? bezeichnet (Chloasma)
    • schmerzhafte r√∂tliche Hautkn√∂tchen (Erythema nodosum)
    • Ausschlag mit scheibenf√∂rmigen R√∂tungen oder Wundstellen (Erythema multiforme)
  • Abnahme der Ged√§chtnisleistung und geistigen Leistungsf√§higkeit (m√∂gliche Demenz).
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.


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Wie soll es aufbewahrt werden?


  • Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf..
  • Bewahren Sie Estradot in der Originalverpackung k√ľhl und trocken auf. Nach dem √Ėffnen oder nach Entfernen des Schutzbeutels sollte das Pflaster sofort auf die Haut geklebt werden.
  • Nicht im K√ľhlschrank lagern oder einfrieren.
  • Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und Pflaster nach ?Verwendbar bis:? angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
  • Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nicht verwenden, wenn Sie bemerken, dass die Packung besch√§digt ist oder Zeichen einer Manipulation aufweist.
  • Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.


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Weitere Informationen


Was Estradot enthält

Ein Pflaster zu 25 Mikrogramm/24 Stunden enthält 0,39 mg Estradiol (als Hemihydrat) und setzt etwa 25 Mikrogramm Estradiol in 24 Stunden frei.


  • Der Wirkstoff ist Estradiol (als Hemihydrat).
  • Die sonstigen Bestandteile, aus denen sich die Klebeschicht des Pflasters zusammensetzt, sind: Acrylklebstoff, Silikonklebstoff, Oleylalkohol, Dipropylenglykol, Povidon (E1201).
  • Die Tr√§gerfolie besteht aus: Ethylen/Vinylacetat-Copolymer, Polyethylen, Vinyliden/Vinylchlorid-Copolymer, koextrudierte Ethylen/Vinylacetat-Copolymer-Folie, Silikondioxid/Titandioxid.
  • Bei der (vor der Anwendung zu entfernenden) Schutzfolie handelt es sich um einen fluoropolymerbeschichteten Polyesterfilm.
Wie Estradot aussieht und Inhalt der Packung

Estradot 25 Mikrogramm/24 Stunden ist ein 2,5 cm2 großes, rechteckiges Pflaster mit abgerundeten Ecken. Es besteht aus einer druckempfindlichen Klebeschicht, die Estradiol enthält,


sowie einer durchsichtigen Polymer-Trägerfolie auf der einen und einer Schutzfolie auf der anderen Seite.

Estradot steht in f√ľnf verschiedenen St√§rken zur Verf√ľgung: 25, 37,5, 50, 75 und 100 Mikrogramm/24 Stunden. In Ihrem Land werden m√∂glicherweise nicht alle St√§rken in den Verkehr gebracht.

Estradot steht in Schachteln mit 2, 8, 24 und 26 Pflastern zur Verf√ľgung. In Ihrem Land werden m√∂glicherweise nicht alle Packungsgr√∂√üen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:


Novartis Pharma GmbH

Wien

Hersteller:

Novartis Pharma GmbH, N√ľrnberg, Deutschland

Z.Nr.: 1-27019


Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

√Ėsterreich: Estradot Belgien: Vivelle dot D√§nemark: Vivelle dot Finnland: Estradot Frankreich: Vivelledot Deutschland: Estradot Griechenland: Estradot Island: Vivelle dot Irland: Estradot Luxemburg: Estradot Norwegen: Estradot Portugal: Estradot Spanien: Estradot Schweden: Estradot Niederlande: Estradot


Vereinigtes Königreich: Estradot

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im M√§rz 2012.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden