Wirkstoff(e) Calciumcarbonat
Zulassungsland Deutschland
Hersteller TEOFARMA S.R.L.
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 30.05.2000
ATC Code TRAD

Zulassungsinhaber

TEOFARMA S.R.L.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Traditionell angewendet als mild wirkendes Arzneimittel bei Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden.

Hinweis:

Sollten die Beschwerden länger andauern oder regelmäßig wiederkehren, ist ein Arzt aufzusuchen.

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Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

rabro® N darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Calciumcarbonat, Magnesiumoxid, Süßholzsaft oder einen der sonstigen Bestandteile von rabro® N sind.
  • bei cholestatischen Lebererkrankungen (mit Gallestauung), Leberzirrhose
  • bei Bluthochdruck (Hypertonie)
  • in der Schwangerschaft
  • bei erniedrigtem Kaliumblutspiegel (Hypokaliämie)
  • bei erhöhtem Calciumblutspiegel (Hyperkalzämie)
  • bei erniedrigtem Phosphatgehalt im Blut (Hypophosphatämie)
  • bei erhöhtem Magnesiumblutspiegel (Hypermagnesämie)
  • bei krankhafter Muskelschwäche (Myasthenia gravis)
  • bei AV-Block

Zur Anwendung des Arzneimittels bei Kindern liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor. Es soll deshalb bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von rabro® N

Bei Neigung zur Bildung von kalziumhaltigen Nierensteinen sowie bei Ablagerungen von Kalksalzen in der Niere (Nephrokalzinose) sollte das Urinkalzium sorgfältig kontrolliert werden. rabro® N darf Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion nur bei regelmäßiger Kontrolle der Magnesiumspiegel gegeben werden.

Bei Einnahme von rabro® N mit anderen Arzneimitteln:

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Die gleichzeitige Einnahme von rabro® N Tabletten mit anderen Arzneimitteln kann deren Aufnahme (Resorption) verändern. Dadurch kann die Wirkung von Tetracyklinen und neueren Chinolonderivaten wie z.B. Ciprofloxacin und Ofloxacin sowie Eisen, Fluorid beeinträchtigt werden. Im Hinblick darauf sollte generell ein Abstand von 1-2 Stunden zwischen der Einnahme von Antazida-haltigen Arzneimitteln, wie rabro® N Tabletten, und anderen Arzneimitteln eingehalten werden.

Kaliumverluste durch andere Arzneimittel, z.B. Thiazid und Schleifendiuretika, können verstärkt werden. Durch Kaliumverluste nimmt die Empfindlichkeit gegen Digitalglykoside zu.

Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

rabro® N darf während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie rabro® N immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Erwachsene nehmen 2 x mal täglich 1 bis 2 Tabletten.

Art der Anwendung

rabro® N Tabletten werden zerkaut mit etwas Wasser eingenommen.

Die Einnahme sollte ein bis zwei Stunden nach den Mahlzeiten oder bei Auftreten von Schmerzen und vor dem Schlafengehen erfolgen.

Dauer der Anwendung

rabro® N sollte aufgrund seines Gehaltes an Süßholzsaft ohne ärztlichen Rat nicht länger als 4-6 Wochen eingenommen werden.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von rabro® N zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge rabro® N eingenommen haben als Sie sollten

Bei längerer Anwendung und höherer Dosierung kann es zu einer Verminderung der Wasser- und Natriumausscheidung durch die Niere mit Kaliumverlust, Hochdruck, Wasseransammlung im Gewebe (Ödeme) und erniedrigtem Kaliumspiegel (Hypokaliämie) kommen. In seltenen Fällen kann eine Ausscheidung von Muskelfarb- stoff im Urin (Myoglobinurie) auftreten.

Bei eingeschränkter Nierenfunktion und langfristiger Einnahme hoher Dosen kann es zu erhöhtem Calciumblutspiegel, erhöhtem Magnesiumblutspiegel, Phosphatver- armung sowie zu einer Alkalose kommen.

Das Arzneimittel sollte dann abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden.

Wenn Sie die Einnahme von rabro® N vergessen haben

Setzen Sie die Einnahme entsprechend der Dosierungsanleitung fort.

Wenn Sie die Einnahme von rabro® N abbrechen

In diesem Fall sind keine besonderen Maßnahmen erforderlich.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann rabro® N Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10

Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000

Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.

Mögliche Nebenwirkungen:

Bei Beachtung der Dosierungsangaben sind keine Nebenwirkungen zu erwarten.

Beachten Sie bitte auch den Hinweis unter Anwendungsgebiete!

Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte lhrem Arzt oder Apotheker mit.

Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?

Bei auftretenden Nebenwirkungen sollte das Arzneimittel abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und

Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und dem Blister nach

„Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

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Weitere Informationen

Was rabro® N enthält:

Die Wirkstoffe sind: Calciumcarbonat, Magnesiumoxid, Süßholzsaft

1 Tablette enthält 500 mg Calciumcarbonat, 100 mg leichtes Magnesiumoxid, 400 mg Süßholzsaft, getrocknet (mit einem Gehalt von 2 % Glycyrrhizin).

Die sonstigen Bestandteile sind:

Fenchel; Glycerol 85 %; Cellulosepulver; Poly(O-carboxymethyl)stärke, Natriumsalz;

Magnesiumstearat (Ph.Eur.).

Wie rabro® N aussieht und Inhalt der Packung:

rabro® N ist in Originalpackungen mit 40 Tabletten (N2) und 100 Tabletten (N3) erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

Teofarma S.r.l.

Via F.lli Cervi 8

l-27010 Valle Salimbene (F)

Tel. 0039 0382 422008

Fax 0039 0382 525845

E-Mail: servizioclienti@teofarma.it

Hersteller

Teofarma S.r.l.

Viale Certosa, 8/A

27100 Pavia

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im 06/2015.

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Zuletzt aktualisiert: 25.08.2022

Quelle: rabro N - Beipackzettel

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Zulassungsdatum 30.05.2000
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden