TAPTIQOM 15 Mikrogramm/ml + 5 mg/ml Augentropfen, Lösung

Abbildung TAPTIQOM 15 Mikrogramm/ml + 5 mg/ml Augentropfen, Lösung
Wirkstoff(e) Tafluprost Timolol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Santen Oy
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 09.10.2020
ATC Code S01ED51
Pharmakologische Gruppe Glaukommittel und Miotika

Zulassungsinhaber

Santen Oy

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

TAPTIQOM wird bei Erwachsenen zur Behandlung einer Glaukomform, die Offenwinkel- Glaukom genannt wird, und zur Behandlung einer Erkrankung, die als okuläre Hypertension bezeichnet wird, angewendet.

Beide Erkrankungen hängen mit einer Erhöhung des Drucks im Inneren des Auges zusammen und können letztendlich Ihr Sehvermögen beeinträchtigen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

TAPTIQOM darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Tafluprost, Timolol, Betablocker oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie zur Zeit oder in der Vergangenheit Probleme mit der Atmung haben oder hatten, wie z. B. Asthma oder schwere chronisch-obstruktive Bronchitis (schwere Lungenerkrankung, die zu pfeifendem Atem, Schwierigkeiten beim Atmen und/oder lang andauerndem Husten f√ľhren kann)
  • wenn Sie einen langsamen Puls, Herzinsuffizienz oder Herzrhythmusst√∂rungen (unregelm√§√üige Herzschl√§ge) haben.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie TAPTIQOM anwenden.

Bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels beginnen, informieren Sie Ihren Arzt, ob Sie derzeit oder in der Vergangenheit eine der folgenden Erkrankungen haben oder hatten:

  • Koronare Herzkrankheit (Symptome sind Schmerzen oder Engegef√ľhl im Brustkorb, Atemlosigkeit oder Erstickungsgef√ľhl), Herzinsuffizienz, niedriger Blutdruck
  • St√∂rungen der Herzfrequenz wie langsamer Herzschlag
  • Atmungsprobleme, Asthma oder chronisch-obstruktive Lungenerkrankung
  • Eingeschr√§nkte Blutzirkulation (wie Raynaud-Krankheit oder Raynaud-Syndrom)
  • Diabetes, weil Timolol die Anzeichen und Symptome einer Unterzuckerung (Hypoglyk√§mie) verschleiern kann
  • √úberaktivit√§t der Schilddr√ľse, da Timolol m√∂glicherweise Anzeichen und Symptome von Schilddr√ľsenerkrankungen maskieren kann
  • Allergien oder anaphylaktische Reaktionen
  • Myasthenia gravis (eine seltene Erkrankung, die Muskelschw√§che verursacht)
  • andere Augenkrankheiten; z. B. Erkrankung der Hornhaut (durchsichtige Haut auf der Oberfl√§che des Auges) oder eine Krankheit, die eine Augenoperation erfordert.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Folgendes haben:

  • Nierenprobleme
  • Leberprobleme

Beachten Sie, dass TAPTIQOM folgende Wirkungen haben kann und dass einige dieser Wirkungen dauerhaft sein können:

TAPTIQOM kann

  • die L√§nge, Dicke, Farbe und/oder Anzahl Ihrer Augenwimpern erh√∂hen und zu einem ungew√∂hnlichen Wachstum von Haaren auf Ihren Augenlidern f√ľhren.
  • eine Dunklerf√§rbung der Haut um das Auge verursachen. Wischen Sie √ľbersch√ľssige Fl√ľssigkeit von der Haut ab. Dies verringert das Risiko, dass die Haut dunkler wird.
  • die Farbe Ihrer Iris (der farbige Teil Ihres Auges) ver√§ndern. Wenn TAPTIQOM nur an einem Auge angewendet wird, kann sich die Farbe des behandelten Auges dauerhaft von der des anderen Auges unterscheiden.
  • an Stellen, an denen die L√∂sung wiederholt mit der Hautoberfl√§che in Kontakt kommt, Haarwuchs verursachen.

Informieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie sich einer Operation unterziehen, dass Sie TAPTIQOM anwenden, weil Timolol die Wirkung mancher Arzneimittel während der Anästhesie verändern kann.

Kinder und Jugendliche

TAPTIQOM wird nicht zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren empfohlen, da keine ausreichenden Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit in dieser Altersgruppe zur Verf√ľgung stehen.

Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken

Die Anwendung von TAPTIQOM 15 Mikrogramm/ml + 5 mg/ml Augentropfen, L√∂sung kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Anwendung von TAPTIQOM zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden. TAPTIQOM kann andere Arzneimittel beeinflussen oder durch sie beeinflusst werden.

Informieren Sie Ihren Arzt insbesondere, wenn Sie folgende Arzneimittel anwenden oder anwenden möchten:

  • andere Augentropfen zur Behandlung des Glaukoms
  • Arzneimittel zur Behandlung von erh√∂htem Blutdruck
  • Arzneimittel f√ľr das Herz
  • Arzneimittel zur Behandlung von Zuckerkrankheit (Diabetes)
  • Chinidin (zur Behandlung von Herzerkrankungen und einigen Formen der Malaria)
  • die Antidepressiva Fluoxetin oder Paroxetin.

Wenn Sie andere Arzneimittel im Auge anwenden, warten Sie zwischen dem Anwenden von TAPTIQOM und dem anderen Arzneimittel mindestens 5 Minuten.

Kontaktlinsen

Entfernen Sie die Kontaktlinsen vor der Anwendung der Augentropfen und warten Sie mindestens 15 Minuten, bevor Sie Ihre Kontaktlinsen wieder einsetzen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat. Wenn Sie schwanger werden k√∂nnen, m√ľssen Sie w√§hrend der Behandlung mit TAPTIQOM eine wirksame Methode zur Empf√§ngnisverh√ľtung anwenden. Wenden Sie TAPTIQOM nicht an, wenn Sie schwanger sind, au√üer Ihr Arzt hat es Ihnen verordnet. Sie sollten TAPTIQOM w√§hrend der Stillzeit nicht anwenden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

TAPTIQOM kann Nebenwirkungen wie verschwommenes Sehen verursachen, was Ihre F√§higkeit ein Fahrzeug zu f√ľhren oder Maschinen zu bedienen beeintr√§chtigen k√∂nnte. Fahren Sie nicht oder bedienen Sie keine Maschinen, bis Sie sich wieder gut f√ľhlen und klar sehen.

TAPTIQOM enthält Phosphatpuffer

Dieses Arzneimittel enthalt enth√§lt etwa 0,039 mg Phosphate pro Tropfen entsprechend 1,3 mg/ml. Wenn Sie an einer schweren Sch√§digung der Hornhaut (durchsichtige Schicht an der Vorderseite des Auges) leiden, k√∂nnen Phosphate w√§hrend der Behandlung in sehr seltenen F√§llen Tr√ľbungen (wolkige Flecken) der Hornhaut durch Kalkablagerungen verursachen.

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Wie wird es angewendet?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt einmal täglich 1 Tropfen TAPTIQOM in das Auge oder in die Augen. Geben Sie nicht mehr Tropfen ins Auge und wenden Sie die Tropfen nicht häufiger an, als Ihr Arzt Ihnen angegeben hat. Dies könnte TAPTIQOM weniger wirksam machen.

Wenden Sie TAPTIQOM nur dann in beiden Augen an, wenn Ihr Arzt es Ihnen so verordnet hat.

Nur zur Anwendung als Augentropfen. Nicht verschlucken.

Achten Sie darauf, dass die Tropferspitze des Mehrdosenbeh√§ltnisses nicht mit dem Auge oder der Haut um das Auge in Ber√ľhrung kommt. Sie k√∂nnte Verletzungen am Auge verursachen. Sie k√∂nnte auch mit Bakterien kontaminiert werden und eine Augeninfektion ausl√∂sen, die zu schweren Sch√§den am Auge bis hin zu Sehverlust f√ľhren kann. Um m√∂gliche Verunreinigungen des Mehrdosenbeh√§ltnisses zu vermeiden, sollten Sie darauf achten, dass die Tropferspitze des Mehrdosenbeh√§ltnisses keine Oberfl√§chen ber√ľhrt.

Hinweise zur Anwendung:

Wenn Sie das Beh√§ltnis das erste Mal benutzen, sollten Sie, bevor Sie einen Tropfen in Ihr Auge tropfen, zun√§chst die Verwendung des Beh√§ltnisses √ľben, indem Sie die Flasche langsam zusammendr√ľcken und einen Tropfen in die Luft - weg vom Auge - abgeben.

Wenn Sie dann sicher sind, dass Sie nur einen Tropfen pro Anwendung abgeben k√∂nnen, suchen Sie sich eine zum Eintropfen der Augentropfen bequeme Haltung (Sie k√∂nnen sich hinsetzen, auf dem R√ľcken liegen oder vor einem Spiegel stehen).

Vor Anwendung eines neuen Behältnisses:
Verwenden Sie das Beh√§ltnis nicht, wenn der Beutel besch√§digt ist, oder wenn der Plastikring um den Flaschenhals fehlt oder besch√§digt ist. √Ėffnen Sie den Beutel entlang der gestrichelten Linie. Notieren Sie das Datum, an dem Sie das Beh√§ltnis ge√∂ffnet haben an der Stelle auf dem √§u√üeren Karton, die f√ľr das Datum vorgesehen ist.

  1. Waschen Sie sich die Hände.
  2. Beim ersten √Ėffnen des Beh√§ltnisses entfernen Sie den manipulationssicheren Ring der Verschlusskappe, indem Sie an der Lasche ziehen.
  3. √Ėffnen Sie das Beh√§ltnis, indem Sie die Verschlusskappe abziehen.
  1. Bei der ersten Verwendung des Behältnisses verwerfen Sie zunächst einen oder mehrere Tropfen.
  2. Halten Sie das Behältnis zwischen Daumen und Mittelfinger.
  3. Neigen Sie den Kopf nach hinten oder legen Sie sich hin. Legen Sie Ihre Hand auf Ihre Stirn. Ihr Zeigfinger sollten in einer Linie mit Ihrer Augenbrauen sein.
    Um eine m√∂gliche Kontamination der L√∂sung zu vermeiden, achten Sie besonders darauf, dass die Spitze der Tropfflasche nicht mit Ihrem Auge, der Haut um das Auge oder Ihren Fingern in Ber√ľhrung kommt.
  4. Ziehen Sie das Unterlid mit der anderen Hand nach unten und schauen Sie nach oben. Dr√ľcken Sie die Flasche leicht zusammen und lassen Sie einen Tropfen in den Zwischenraum zwischen unterem Augenlid und Auge fallen. Bitte beachten Sie, dass es eine kleine Verz√∂gerung zwischen Ihrem Dr√ľcken und dem Austreten des Tropfens geben kann. Dr√ľcken Sie die Flasche nicht zu fest.
  5. Schlie√üen Sie das Auge und dr√ľcken Sie mit dem Finger f√ľr etwa zwei Minuten auf den inneren Augenwinkel. Das hilft zu verhindern, dass der Tropfen √ľber den Tr√§nenkanal abflie√üt.
  6. Wischen Sie √ľbersch√ľssige L√∂sung von der Haut um das Auge ab, um das Risiko einer Dunklerf√§rbung der Haut des Augenlids zu verringern.
  7. Sch√ľtteln Sie die Flasche einmal nach unten um jegliche Fl√ľssigkeitsreste von der Tropferspitze zu entfernen. Sie d√ľrfen die Tropferspitze nicht ber√ľhren oder abwischen.
  8. Setzen Sie die Verschlusskappe wieder auf und verschließen Sie das Behältnis fest.

Eine Restmenge von etwa 1 ml, die nicht mehr dosiert werden kann, wird zur√ľckbleiben. Versuchen Sie nicht, das Beh√§ltnis vollst√§ndig zu leeren.

Gelangt ein Tropfen nicht in Ihr Auge, versuchen Sie es noch einmal.

Wenn Ihr Arzt Ihnen verordnet hat, Tropfen in beide Augen einzutropfen, wiederholen Sie die Schritte 7 bis 9 an Ihrem anderen Auge.

Wenn Sie andere Arzneimittel am Auge anwenden, warten Sie zwischen dem Anwenden von TAPTIQOM und dem anderen Arzneimittel mindestens 5 Minuten.

Wenn Sie eine größere Menge von TAPTIQOM angewendet haben als Sie sollten, kann Ihnen schwindelig werden oder Sie können Kopfschmerzen, Herz-Kreislauf-Symptome oder Probleme mit der Atmung bekommen. Falls erforderlich, fragen Sie einen Arzt um Rat.

Falls das Arzneimittel versehentlich geschluckt wird, fragen Sie einen Arzt um Rat.

Wenn Sie die Anwendung von TAPTIQOM vergessen haben, tropfen Sie einen Tropfen ein, sobald Sie das Versäumnis bemerken, und setzen Sie dann die Behandlung planmäßig fort. Falls die Anwendung der nächsten Dosis schon bald bevorsteht, lassen Sie die vergessene Dosis aus.

Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

Brechen Sie die Anwendung von TAPTIQOM nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ab.

Wenn Sie die Anwendung von TAPTIQOM abbrechen, wird der Augeninnendruck erneut ansteigen. Das kann zu einer bleibenden Sch√§digung des Auges f√ľhren.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Die meisten Nebenwirkungen sind nicht schwerwiegend.

Außer bei stark ausgeprägten Reaktionen können Sie die Behandlung mit den Augentropfen in der Regel fortsetzen. Falls Sie Bedenken haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Die folgenden Nebenwirkungen von TAPTIQOM sind bekannt:

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Augenerkrankungen
Juckreiz am Auge. Reizung des Auges. Augenschmerzen. Augenr√∂tung. Ver√§nderung von L√§nge, Dicke und Anzahl der Augenwimpern. Fremdk√∂rpergef√ľhl im Auge. Verf√§rbung der Augenwimpern. Lichtempfindlichkeit. Verschwommenes Sehen.

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Erkrankungen des Nervensystems Kopfschmerzen. Augenerkrankungen

Trockenes Auge. R√∂tung der Augenlider. Kleine punktf√∂rmige entz√ľndete Stellen an der Augenoberfl√§che. Tr√§nende Augen. Schwellung der Augenlider. M√ľde Augen. Entz√ľndung der Augenlider. Entz√ľndungen im Inneren des Auges. Beschwerden im Auge. Augenallergie. Augenentz√ľndungen. St√∂rendes Gef√ľhl im Auge.

Die folgenden zusätzlichen Nebenwirkungen durch die Wirkstoffe von TAPTIQOM (Tafluprost und Timolol) wurden berichtet und können daher auftreten, wenn Sie TAPTIQOM anwenden:

Unter Tafluprost wurden die folgenden Nebenwirkungen berichtet:

Augenerkrankungen

Verminderung der F√§higkeit des Auges, Einzelheiten zu erkennen. Verf√§rbung der Iris (kann dauerhaft sein). Verf√§rbung der Haut um das Auge. Schwellung der Oberfl√§chenmembranen des Auges. Ausfluss aus dem Auge. Pigmentierung (F√§rbung) der Oberfl√§chenmembranen des Auges. Follikel (Kn√∂tchen) in den Oberfl√§chenmembranen des Auges. Eingesunkenes Auge. Iritis/Uveitis (Entz√ľndung des farbigen Teils des Auges). Makula√∂dem/cystoides Makula√∂dem (Schwellung der Netzhaut im Inneren des Auges, was zu einer Verschlechterung des Sehens f√ľhren kann). Erkrankungen der Haut

Ungewöhnliches Wachstum von Haaren auf den Augenlidern. Erkrankungen der Atemwege

Verschlechterung von Asthma, Kurzatmigkeit.

Unter Timolol wurden die folgenden Nebenwirkungen berichtet:

Erkrankungen des Immunsystems

Allergische Reaktionen einschließlich Schwellungen unter der Haut, Nesselsucht, Hautausschlag. Schwere, plötzliche, lebensbedrohliche allergische Reaktion. Juckreiz.

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Niedriger Blutzuckerspiegel. Psychiatrische Erkrankungen

Depressionen. Schlafstörungen. Albträume. Gedächtnisverlust. Nervosität, Halluzination. Erkrankungen des Nervensystems

Schwindel. Ohnmacht. Ungewöhnliche Empfindungen (wie Kribbeln). Verstärkung der Anzeichen und Beschwerden einer Myasthenia gravis (Muskelerkrankung). Schlaganfall. Verminderung des Blutzuflusses zum Gehirn.

Augenerkrankungen
Entz√ľndung der Hornhaut. Verringerte Empfindlichkeit der Hornhaut. Sehst√∂rungen einschlie√ülich Fehlsichtigkeit (in manchen F√§llen infolge Absetzens einer Pupillen-verengenden Therapie). Herunterh√§ngen des oberen Augenlids. Doppeltsehen. Verschwommenes Sehen und Abl√∂sung der Schicht unter der Netzhaut, die Blutgef√§√üe enth√§lt, nach einer filtrierenden Operation, was Sehst√∂rungen verursachen kann. Hornhauterosion.

Erkrankungen des Ohrs Tinnitus (Ohrensausen) Herzerkrankungen

Langsamer Herzschlag. Schmerzen im Brustbereich. Palpitationen (Herzklopfen). √Ėdeme (Fl√ľssigkeitsansammlung). √Ąnderungen im Rhythmus oder der Geschwindigkeit des Herzschlags. Stauungsherzinsuffizienz (Herzerkrankung mit Atemnot und Schwellungen der F√ľ√üe und Beine aufgrund von Fl√ľssigkeitsansammlung). Eine bestimmte Form der Herzrhythmusst√∂rung. Herzinfarkt. Herzinsuffizienz.

Gefäßerkrankungen
Niedriger Blutdruck. Hinken. Raynaud-Syndrom, kalte H√§nde und F√ľ√üe. Erkrankungen der Atemwege

Verengung der Atemwege in der Lunge (vorwiegend bei Patienten mit bereits bestehenden Vorerkrankungen). Atembeschwerden. Husten.

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
Übelkeit. Verdauungsstörungen. Durchfall. Mundtrockenheit. Geschmacksstörungen. Bauchschmerzen. Erbrechen.

Erkrankungen der Haut
Haarausfall. Hautausschlag mit weiß-silbernem Aussehen (Psoriasis-artiger Ausschlag) oder Verschlimmerung einer Psoriasis. Hautausschlag.

Skelettmuskulatur- und Knochenerkrankungen

Muskelschmerzen, die nicht durch k√∂rperliche Anstrengung verursacht sind. Gelenkschmerzen. Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdr√ľse

Peyronie-Krankheit (die eine Kr√ľmmung des Penis verursachen kann). St√∂rung der Geschlechtsfunktion. Verminderte Libido.

Allgemeine Erkrankungen Muskelschw√§che/M√ľdigkeit. Durst.

In sehr seltenen F√§llen entwickelten Patienten mit ausgepr√§gten Hornhautsch√§digungen unter der Behandlung mit phosphathaltigen Augentropfen Tr√ľbungen der Hornhaut durch Kalkablagerungen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: http://www.bfarm.de anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Beh√§ltnis, dem Folienbeutel und dem Umkarton nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú bzw. ‚Äěverw. bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Lagern Sie das unge√∂ffnete Beh√§ltnis im K√ľhlschrank (bei 2¬įC bis 8¬įC). Nicht einfrieren. Das Beh√§ltnis im Originalkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Nach dem √Ėffnen des Beh√§ltnisses:

  • Nicht √ľber 25¬įC lagern. Nicht einfrieren.
  • Das Beh√§ltnis ohne den Folienbeutel im Originalkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.
  • Um Infektionen vorzubeugen m√ľssen Sie das Beh√§ltnis sp√§testens 3 Monate nach dem ersten √Ėffnen entsorgen. Das Beh√§ltnis mit 3 ml F√ľllvolumen ist f√ľr eine Behandlungsdauer von
    1 Monat vorgesehen, das Beh√§ltnis mit 5 ml F√ľllvolumen f√ľr 2 Monate und das Beh√§ltnis mit 7 ml F√ľllvolumen f√ľr 3 Monate.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z.B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was TAPTIQOM enthält

Die Wirkstoffe sind Tafluprost und Timolol. 1 ml Lösung enthält 15 Mikrogramm Tafluprost und 5 mg Timolol.

  • Die sonstigen Bestandteile sind Glycerol, Natriummonohydrogenphosphat-Dodecahydrat (Ph. Eur.), Natriumedetat (Ph. Eur.), Polysorbat 80, Salzs√§ure und/oder Natriumhydroxid zur pH-Einstellung und Wasser f√ľr Injektionszwecke.

Wie TAPTIQOM aussieht und Inhalt der Packung

TAPTIQOM ist eine klare, farblose Fl√ľssigkeit (L√∂sung), praktisch frei von sichtbaren Partikeln. Es sind Packungen mit einem durchsichtigen Plastikbeh√§ltnis mit 3 ml, 5 ml oder 7 ml L√∂sung erh√§ltlich, oder Packungen mit 3 durchsichtigen Plastikbeh√§ltnissen mit je 3 ml L√∂sung. Die Plastikbeh√§ltnisse sind mit einer Kappe verschlossen. Jedes Beh√§ltnis ist in einem Folienbeutel verpackt.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Santen Oy

Niittyhaankatu 20

33720 Tampere

Finnland

√Ėrtlicher Vertreter: Santen GmbH Erika-Mann-Stra√üe 21 80636 M√ľnchen

Telefon-Nr.: 089 84 80 78-0 Telefax-Nr.: 089 84 80 78-60 Email: mail@santen.de

Hersteller

Santen Oy

Kelloportinkatu 1

33100 Tampere

Finnland

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter der folgenden Bezeichnungen zugelassen

Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland,  
Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland,  
Island, Irland, Kroatien, Lettland, Litauen,  
Luxemburg, Niederlande, Norwegen, √Ėsterreich, ¬†
Portugal, Slowakische Republik, Slowenien,  
Spanien, Schweden, Tschechische Republik,  
Ungarn, Vereinigtes Königreich und Zypern:

TAPTIQOM

Italien:

LOYADA

Polen:

TAPTIQOM Multi

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im September 2020.

 

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Hersteller Santen Oy
Betäubungsmittel Nein
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden