Wirkstoff(e) Doxazosin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller TAD Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 28.05.2002
ATC Code C02CA04
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antiadrenerge Mittel, peripher wirkend

Zulassungsinhaber

TAD Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Doxazosin 1 Cor - 1 A Pharma Doxazosin 1 A Pharma GmbH
Jutalar 2 mg Tabletten Doxazosin "JUTA" Pharma GmbH
Doxazosin AbZ 2 mg Tabletten Doxazosin AbZ-Pharma GmbH
Doxazosin Stada 2 mg Doxazosin Stadapharm GmbH
Doxazosin AURUS 8 mg Doxazosin QUISISANA PHARMA Deutschland GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Uriduct 4 mg ist ein Alpharezeptorenblocker, Prostatamittel.

Uriduct 4 mg wird angewendet

zur Behandlung der klinischen Symptomatik bei gutartiger Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie, BPH).

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Uriduct 4 mg darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Doxazosin, andere Chinazolinen (z. B. Prazosin, Terazosin) oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Uriduct 4 mg einnehmen.

Nach Therapiebeginn oder bei Dosiserhöhung kann es zu Kreislaufstörungen mit Neigung zu Blutdruckabfall bei Lagewechsel (orthostatische Dysregulation) oder Bewusstlosigkeit (Synkope) kommen. Um das Risiko eines Blutdruckabfalls oder einer Bewusstlosigkeit bei Lagewechsel zu verhindern, sollten Sie zu Beginn der Behandlung beobachtet werden. Da die Wahrscheinlichkeit einer solchen Nebenwirkung bei Verabreichung einer höheren als der empfohlenen Anfangsdosis größer ist, sollten Sie die Dosierungsanleitung sorgfältig befolgen.

Wenn Sie unter niedrigem Blutdruck (Hypotonie) oder einer vorbestehenden Neigung zu einem Blutdruckabfall bei Lagewechsel z. B. vom Liegen zum Stehen (orthostatische Hypotonie) leiden, ist besondere Vorsicht angebracht.

Wenn Sie an einer Erkrankung der Herzkranzgef√§√üe (koronare Herzerkrankung) leiden, kann ein zu rascher oder zu starker Blutdruckabfall zu einer Verschlechterung der Angina pectoris-Beschwerden f√ľhren.

Wenn Sie eine salzarme Diät einhalten oder mit entwässernden Arzneimitteln (Diuretika) behandelt werden, steigt das Risiko eines Blutdruckabfalls.

Sie sollten Doxazosin nicht einnehmen wenn Sie an:

  • gutartiger Prostatavergr√∂√üerung leiden, die gleichzeitig mit einer Stauung der oberen Harnwege, einem chronischen Harnwegsinfekt oder Blasensteinen einhergeht
  • einer √úberlaufblase, verminderter Harnausscheidung unter 100 ml/24 Std. (Anurie) oder fortgeschrittener Nierenerkrankung (Niereninsuffizienz) leiden.

Uriduct 4 mg sollte aufgrund seiner gefäßerweiternden Wirkung bei Patienten mit folgenden herzbedingten (kardialen) Notfallsituationen vorsichtig eingesetzt werden:

Wenn Sie sich aufgrund eines grauen Stars (Katarakt) einer Augenoperation unterziehen, sollten Sie Ihren Augenarzt informieren, dass Sie dieses Medikament einnehmen oder vorher eingenommen haben. Dies ist notwendig, da es bei einigen Patienten, die gleichzeitig oder vorher mit Uriduct 4 mg behandelt wurden, zu Schwierigkeiten bei der Operation (z. B. Pupille nur unzureichend erweitert, Regenbogenhaut [Iris] w√§hrend des Eingriffes erschlafft) gekommen ist. Der Augenarzt kann dann angemessene Vorsichtsma√ünahmen in Bezug auf die Medikation und die angewandte Operationstechnik ergreifen. Fragen Sie bitte Ihren Arzt, ob Sie die Einnahme Ihrer Medikation wegen der Katarakt-Operation verschieben oder vor√ľbergehend unterbrechen sollen.

Doxazosin und gefäßerweiterende Arzneimittel zur Behandlung von Erektionsstörungen (sog. PDE-5-Hemmstoffe, z. B. Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil) haben beide eine blutdrucksenkende Wirkung. Daher kann es bei gleichzeitiger Einnahme zu einem Blutdruckabfall mit Schwindel oder kurzfristiger Ohnmacht, z. B. beim Übergang vom Liegen zum Stehen, kommen.

Um dieses Risiko zu vermindern, sollten Sie Phosphodiesterase-5-Inhibitoren nur dann zusätzlich einnehmen, wenn Ihr Blutdruck mit Doxazosin stabil eingestellt ist. Auch sollten Sie zunächst mit der niedrigsten Dosis eines Phosphodiesterase-5- Inhibitors beginnen und diesen erst mindestens 6 Stunden nach Anwendung von Doxazosin einnehmen.

Bitte sprechen Sie in diesem Punkt mit Ihrem Arzt.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Wenn Sie eine eingeschränkte Funktion der Leber (Leberinsuffizienz) haben, sollte bei Ihnen Uriduct 4 mg mit besonderer Vorsicht eingesetzt werden.

Liegt bei Ihnen eine schwere Einschr√§nkung der Leberfunktion vor, kann aufgrund ungen√ľgender Erfahrungen die Anwendung von Uriduct 4 mg nicht empfohlen werden.

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung von Uriduct 4 mg wird bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen, da Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen sind.

Einnahme von Uriduct 4 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Die blutdrucksenkende Wirkung von Uriduct 4 mg kann verstärkt werden durch:

  • andere blutdrucksenkende Arzneimittel (Antihypertensiva)
  • gleichzeitige Anwendung von gef√§√üerweiternden Arzneimitteln (Vasodilatatoren und Nitrate).
  • Bei einigen Patienten, die zur Behandlung von Bluthochdruck oder Vergr√∂√üerung der Prostata alpha-Blocker einnehmen, k√∂nnen Schwindel oder Benommenheit auftreten. Dies kann durch einen niedrigen Blutdruck beim Hinsetzen oder schnellen Aufstehen verursacht werden. Bei bestimmten Patienten traten diese Beschwerden auf, wenn sie Arzneimittel gegen erektile Dysfunktion (Impotenz) und alpha-Blocker gleichzeitig eingenommen hatten. Um zu vermeiden, dass diese Beschwerden auftreten, sollten Sie auf eine gleichbleibende Tagesdosis des alpha-Blockers eingestellt sein, wenn Sie Arzneimittel gegen erektile Dysfunktion anwenden.

Die blutdrucksenkende Wirkung von Uriduct 4 mg kann abgeschwächt werden durch:

  • bestimmte entz√ľndungshemmende Schmerzmittel (nichtsteroidale Antirheumatika) und durch Hormone (√Ėstrogene)
  • Sympathomimetika (Arzneimittel, die das vegetative Nervensystem beeinflussen, z. B. Schnupfenmittel, Appetitz√ľgler).

Uriduct 4 mg kann die Wirkung von Dopamin, Ephedrin, Epinephrin, Metaraminol, Methoxamin und Phenylephrin (Wirkstoffe die z. B. in Grippe- und Schnupfenmitteln enthalten sind) auf Blutdruck und Gefäße abschwächen.

Da keine Untersuchungen zu Wechselwirkungen mit Substanzen, die den Leberstoffwechsel beeinflussen (z. B. Cimetidin, ein Magen-Darm-Mittel), vorliegen, wird Vorsicht bei gleichzeitiger Anwendung mit Uriduct 4 mg empfohlen.

Uriduct 4 mg kann die Interpretation von bestimmten Laborwerten (Renin, Vanillinmandelsäure) beeinträchtigen.

Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch f√ľr vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten k√∂nnen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Das Arzneimittel ist nur f√ľr die Anwendung bei m√§nnlichen Patienten bestimmt.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Die Behandlung des Bluthochdrucks mit Uriduct 4 mg bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle. Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen

kann das Reaktionsvermögen so weit verändert sein, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

Uriduct 4 mg enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Uriduct 4 mg daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:

Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt Uriduct 4 mg nicht anders verordnet hat.

Nehmen Sie zu Beginn der Behandlung 1-mal t√§glich 1 mg Doxazosin. Hierf√ľr stehen Darreichungsformen mit niedriger Dosisst√§rke zur Verf√ľgung.

In Abh√§ngigkeit von der Wirksamkeit kann die Dosis in Abst√§nden von jeweils 1 - 2 Wochen den individuellen Erfordernissen angepasst werden und zun√§chst 1-mal t√§glich entsprechend 2 mg Doxazosin, und gegebenenfalls danach auf 1-mal t√§glich 1 Tablette Uriduct 4 mg (entsprechend 4 mg Doxazosin) erh√∂ht werden. F√ľr die niedrigere Dosierung stehen Darreichungsformen mit geeigneter Dosisst√§rke zur Verf√ľgung.

Die durchschnittliche Tagesdosis f√ľr die Erhaltungstherapie betr√§gt 2 - 4 mg Doxazosin 1-mal t√§glich. Hierf√ľr stehen Darreichungsformen mit h√∂heren Dosisst√§rken zur Verf√ľgung.

Die empfohlene Höchstdosis beträgt 2 Tabletten Uriduct 4 mg (entsprechend 8 mg Doxazosin) 1-mal täglich.

√Ąltere Patienten

Bei älteren Patienten wird die normale Dosis empfohlen.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen (Niereninsuffizienz) wird allgemein die Anwendung der normalen Dosierungen empfohlen. Die Dosis sollte jedoch bei diesen Patienten so niedrig wie möglich gehalten werden und eine Dosissteigerung vorsichtig erfolgen.

Doxazosin kann durch Blutwäsche (Dialyse) nicht aus dem Körper entfernt werden.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion sollte Doxazosin besonders vorsichtig dosiert werden.

Bei Patienten mit Leberfunktionsstörung liegen keine klinischen Erfahrungen vor.

4 -

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Nehmen Sie die Tabletten bitte mit ausreichend Fl√ľssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser). Die Einnahme von Uriduct 4 mg kann unabh√§ngig von den Mahlzeiten erfolgen.

Dauer der Behandlung

Die Dauer der Anwendung bestimmt der behandelnde Arzt.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die

Wirkung von Uriduct 4 mg zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge Uriduct 4 mg eingenommen haben, als Sie sollten

Eine √úberdosierung von Uriduct 4 mg f√ľhrt in der Regel zu einem deutlichen, √ľber das gew√ľnschte Ma√ü hinausgehenden Blutdruckabfall. In diesem Fall sollten Sie in eine Position flach auf dem R√ľcken mit hochgelagerten Beinen gebracht werden, um die Normalisierung von Blutdruck und Herzfrequenz zu unterst√ľtzen.

Bei Vorliegen eines schweren Blutdruckabfall, der unter Umst√§nden mit einem Bewusstseinsverlust einhergehen kann, sollte sofort ein Arzt verst√§ndigt werden, der dann √ľber die erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden wird.

Wenn Sie die Einnahme von Uriduct 4 mg vergessen haben

Wenn Sie die Tabletteneinnahme vergessen haben, sollten Sie diese so bald wie möglich nachholen. Eine verspätete Einnahme sollte jedoch nicht mehr erfolgen, wenn bald der nächste Einnahmezeitpunkt erreicht ist. In diesem Fall nehmen Sie beim nächsten Mal nicht zusätzlich mehr Tabletten ein, sondern setzen Sie die Behandlung mit der verordneten Dosis fort.

Wenn Sie die Einnahme von Uriduct 4 mg abbrechen

Bei Patienten mit Bluthochdruck kann es zu einem √ľberm√§√üig starken Anstieg des Blutdrucks kommen.

Die medikament√∂se Behandlung des Bluthochdrucks bzw. der gutartigen Prostatavergr√∂√üerung ist in der Regel eine Dauertherapie. Sie sollten daher auf keinen Fall die Einnahme von Uriduct 4 mg ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt unterbrechen oder vorzeitig beenden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Unerw√ľnschte Wirkungen, die von Uriduct 4 mg oder anderen Alpha-Rezeptoren- Blockern bekannt sind, finden Sie nachfolgend.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig:mehr als 1 von 10 Behandelten
Häufig:weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
Gelegentlich:weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
Selten:weniger als 1 von 1.000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
Sehr selten:weniger als 1 von 10.000 Behandelten oder unbekannt

Mögliche Nebenwirkungen

Herz-Kreislauf

H√§ufig: Blutdruckabfall bei Lagewechsel, Herzklopfen (Palpitationen), Schwindel, Benommenheit, Wasseransammlung im Gewebe (√Ėdeme).

Gelegentlich: Herzinfarkt, Bewusstlosigkeit (Synkopen), Engegef√ľhl im Brustbereich (Angina pectoris), unregelm√§√üiger Herzschlag (Arrhythmie), erh√∂hte Herzschlagfolge (Tachykardie), Durchblutungsst√∂rungen der Arme und Beine (periphere Isch√§mie).

Selten: Durchblutungsstörungen der Hirngefäße.

Atemwege

Häufig: Kurzatmigkeit, verstopfte Nase.

Gelegentlich: Krampfartige Verengung der Bronchien (Bronchspasmus), Rachenentz√ľndung, Husten, Nasenbluten.

Selten: Kehlkopfschwellung.

Sehr selten: Nasenschleimhautentz√ľndung (Rhinitis).

Magen-Darm-Trakt

Häufig: Übelkeit, Verstopfung (Obstipation), Verdauungsstörungen. Gelegentlich: Appetitlosigkeit, gesteigerter Appetit, Mundtrockenheit. Selten: Magenschmerzen, Durchfall (Diarrhoe), Erbrechen.

Leber und Gallenblase

Selten: Erhöhung der Leberwerte, Gelbsucht.

Sehr selten: Leberentz√ľndung (Hepatitis), Gallenstau (Cholestase).

Harn- und Geschlechtsorgane

Gelegentlich:Herzinfarkt, Bewusstlosigkeit (Synkopen), Engegef√ľhl im Brustbereich (Angina pectoris), unregelm√§√üiger Herzschlag (Arrhythmie), erh√∂hte Herzschlagfolge (Tachykardie), Durchblutungsst√∂rungen der Arme und Beine (periphere Isch√§mie).
Selten:Durchblutungsstörungen der Hirngefäße.
Atemwege
H√§ufig: Gelegentlich:Kurzatmigkeit, verstopfte Nase. Krampfartige Verengung der Bronchien (Bronchspasmus), Rachenentz√ľndung, Husten, Nasenbluten.
Selten:Kehlkopfschwellung.
Sehr selten:Nasenschleimhautentz√ľndung (Rhinitis).
Magen-Darm-Trak
Häufig: Gelegentlich: Selten:Übelkeit, Verstopfung (Obstipation), Verdauungsstörungen. Appetitlosigkeit, gesteigerter Appetit, Mundtrockenheit. Magenschmerzen, Durchfall (Diarrhoe), Erbrechen.
Leber undGallenblase
Selten: Sehr selten:Erh√∂hung der Leberwerte, Gelbsucht. Leberentz√ľndung (Hepatitis), Gallenstau (Cholestase).
Harn- undGeschlechtsorgane
Häufig:Verstärkter Harndrang, häufigeres Wasserlassen, Ejakulationsstörungen.
Gelegentlich:Unkontrollierte Blasenentleerung (Inkontinenz), Störungen beim Wasserlassen, schmerzhafte Blasenentleerung.
Selten:Impotenz.
Sehr selten:Blutiger Urin, Anstieg von Harnstoff und Kreatinin im Plasma. Schmerzhafte Dauererektion des Penis. Nehmen Sie umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch.

Gelegentlich: Zittern (Tremor), Muskelsteifigkeit, Ohrger√§usche (Tinnitus), Geschmacksst√∂rungen, Alptr√§ume, Ged√§chtnisverlust, Gef√ľhlsschwankungen (emotionale Labilit√§t).

Selten: Taubheits- und K√§ltegef√ľhl an den Gliedma√üen (Par√§sthesien), Depression, Unruhe und gesteigerte Erregbarkeit (Agitiertheit).

Augen

Häufig: Anpassungsstörungen des Auges (Akkommodationsstörungen). Gelegentlich: Abnormer Tränenfluss, gesteigerte Lichtempfindlichkeit

(Photophobie).

Selten: Verschwommenes Sehen.

Wenn Sie sich einer Augenoperation bei grauem Star (Katarakt-Operation) unterziehen m√ľssen und Uriduct 4 mg einnehmen oder fr√ľher eingenommen haben, kann es w√§hrend der Operation zu Schwierigkeiten kommen (siehe ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).

Bewegungsapparat

Häufig: Muskelkrämpfe.
Gelegentlich: Muskelschmerzen, Muskelschwäche, Gelenkschmerzen.
Haut  
Gelegentlich: Haarausfall.
Selten: Hautausschlag, Juckreiz (Pruritus), Hautblutungen (Purpura).
Stoffwechsel  
Gelegentlich: Erhöhte Blutharnsäurewerte (Gicht), Kaliummangel
¬† (Hypokali√§mie); Durstgef√ľhl.
Selten: Verminderte Blutzuckerwerte (Hypoglykämie)

Blut und blutbildendes System

Sehr selten: Verminderung der roten und weißen Blutkörperchen und der Blutplättchen.

Allgemein

H√§ufig: M√ľdigkeit, Schw√§che.

Gelegentlich: Wassereinlagerung im K√∂rper (generalisierte √Ėdeme), Fieber, Sch√ľttelfrost, Gesichtsschwellungen (Gesichts√∂deme), Gesichtsr√∂te (Flush), Bl√§sse.

Selten: Verringerte Körpertemperatur bei älteren Patienten. Sehr selten: Allergische Reaktionen.

Gegenmaßnahmen

Die h√§ufigsten Nebenwirkungen von Uriduct 4 mg betreffen das Herz-Kreislauf- System und stehen im Zusammenhang mit der Blutdrucksenkung. Bei st√§rkeren Beeintr√§chtigungen sollten Sie sofort Ihren Arzt benachrichtigen, der √ľber die weitere Einnahme und gegebenenfalls erforderliche Ma√ünahmen entscheidet. Dies gilt insbesondere f√ľr Anzeichen von √úberempfindlichkeitsreaktionen, bei denen Sie Uriduct 4 mg ohne ausdr√ľckliche Zustimmung Ihres Arztes nicht nochmals einnehmen sollten.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr

Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Durchdr√ľckpackung und der Faltschachtel nach ‚Äěverwendbar bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen Was Uriduct 4 mg enthält

    • Der Wirkstoff ist: Doxazosinmesilat.
      1 Tablette enthält 4,84 mg Doxazosinmesilat, entsprechend 4 mg Doxazosin.
    • Die sonstigen Bestandteile sind:

Lactose-Monohydrat, Mikrokristalline Cellulose, Carboxymethylstärke-Natrium

(Typ A), Natriumdodecylsulfat, Magnesiumstearat (Ph. Eur.).

Wie Uriduct 4 mg aussieht und Inhalt der Packung

Uriduct 4 mg ist eine oblongförmige, weiße Tablette mit einer einseitigen

Bruchkerbe.

Uriduct 4 mg ist in Packungen mit 20, 48, 50, 98 und 100 Tabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

TAD Pharma GmbH Heinz-Lohmann-Straße 5 27472 Cuxhaven Telefon: (0 47 21) 6 06-0

Telefax: (0 47 21) 6 06-333 E-Mail: info@tad.de

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im November 2016.

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Zuletzt aktualisiert: 21.08.2022

Quelle: Uriduct 4 mg Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Doxazosin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller TAD Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 28.05.2002
ATC Code C02CA04
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden