Victrelis 200 mg Hartkapseln

Abbildung Victrelis 200 mg Hartkapseln
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Bayer
Betäubungsmittel Nein

Zulassungsinhaber

Bayer

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Was Victrelis ist

Victrelis enthält den arzneilich wirksamen Bestandteil Boceprevir, der dazu beiträgt, die Hepatitis C- Infektion durch Hemmung der Virus-Vermehrung zu bekämpfen.Victrelis muss immer zusammen mit zwei anderen Arzneistoffen angewendet werden. Diese heißen Peginterferon alfa und Ribavirin.

Victrelis darf nicht alleine angewendet werden.

Wof√ľr Victrelis angewendet wird

Victrelis wird bei Erwachsenen ab 18 Jahren in Kombination mit den beiden Wirkstoffen Peginterferon alfa und Ribavirin zur Behandlung der chronischen Hepatitis C-Virusinfektion (auch als HCV-Infektion bezeichnet) angewendet.

Victrelis kann sowohl bei Erwachsenen angewendet werden, die noch keine Vorbehandlung der HCV- Infektion erhalten haben als auch bei Erwachsenen, die zuvor bereits Arzneimittel erhalten haben, die als ?Interferone? bzw. ?pegylierte Interferone? bezeichnet werden.

Wie Victrelis wirkt

Victrelis wirkt, indem es die Menge an Hepatitis C-Viren im Körper senkt.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Victrelis in Kombination mit Peginterferon alfa und Ribavirin darf nicht eingenommen werden,
  • wenn Sie allergisch(√ľberempfindlich) gegen Boceprevir oder einen der sonstigen (in Abschnitt 6 genannten) Bestandteile von Victrelis sind
  • wenn Sie schwangersind
  • wenn Sie eine schwerwiegende Lebererkrankung haben (au√üer Hepatitis C)
  • wenn Sie eine so genannte ?Autoimmunhepatitis? haben
  • wenn Sie Bepridil, Pimozid, orales Midazolam, orales Triazolam, Arzneimittel vom Ergotamin- Typ (wie z.B. Dihydroergotamin, Ergonovin, Ergotamin oder Methylergonovin), Lumefantrin, Halofantrin oder Tyrosin-Kinase-Inhibitoren einnehmen.

Nehmen Sie Victrelis nicht ein, wenn einer oder mehrere der oben genannten Punkte auf Sie zutreffen. Wenn Sie sich diesbez√ľglich nicht sicher sind, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie Victrelis einnehmen.

Anmerkung:Bitte lesen Sie vor Beginn der Einnahme von Victrelis auch den Abschnitt ??. darf nicht angewendet werden? in den Packungsbeilagen von Peginterferon alfa und Ribavirin.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Victrelis ist erforderlich,

Sie sollten vor Beginn der Einnahme des Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker informieren,

  • wenn Sie jemals eine Blutkrankheit wie z.B. An√§mie(Blutarmut) hatten (wenn Sie einen Mangel an ausreichend gesunden roten Blutk√∂rperchen haben, die den Sauerstoff in Ihrem K√∂rper transportieren)
  • wenn Sie jemals eine Blutkrankheit wie z.B. Neutropenie (Mangel an bestimmten wei√üen Blutk√∂rperchen) hatten. Neutropenie beeintr√§chtigt die F√§higkeit des K√∂rpers, Infektionen zu bek√§mpfen
  • wenn Sie (neben der Hepatitis C-Infektion) eine andere Lebererkrankung haben
  • wenn Sie auf eine vorangegangene Therapie nicht angesprochen haben und Ihnen gesagt wurde, dass Sie ein ?Null-Responder? sind
  • wenn Sie mit HIV(humanes Immundefizienzvirus) infiziert sind oder wenn Sie jemals andere St√∂rungen des Immunsystems hatten
  • wenn Sie eine Organtransplantation erhalten haben
  • wenn Sie eine andere als Genotyp 1-Hepatitis C haben
  • wenn Sie auf eine vorangegangene Therapie mit einem HCV-Protease-Inhibitor nicht angesprochen haben
  • wenn Sie oder jemand in Ihrer Familie Herzrhythmusst√∂rungen haben, insbesondere eine St√∂rung, die "QT-Verl√§ngerung" genannt wird
  • wenn Sie einen niedrigen Kaliumspiegel im Blut haben (Hypokali√§mie)

Falls einer oder mehrere der oben genannten Punkte auf Sie zutreffen (oder falls Sie sich nicht sicher sind), sprechen Sie vor der Einnahme von Victrelis mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Untersuchungen

Ihr Arzt wird Ihr Blut regelm√§√üig untersuchen. Diese Blutuntersuchungen werden aus mehreren Gr√ľnden durchgef√ľhrt:

  • damit Ihr Arzt feststellt, ob Sie auf die Behandlung ansprechen
  • um Ihrem Arzt bei der Entscheidung zu helfen, wie lange Sie mit Victrelis behandelt werden.
Bei Einnahme von Victrelis mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden oder vor kurzem angewendet haben. Dies gilt auch f√ľr nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel und pflanzliche Arzneimittel.

Insbesondere d√ľrfen Sie Victrelis nicht einnehmen, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden:

  • Bepridil - Arzneimittel bei Herzproblemen
  • Pimozid - Arzneimittel f√ľr die Behandlung von psychischen Problemen
  • Midazolam zum Einnehmen oder Triazolam zum Einnehmen - Beruhigungsmittel
  • ?Mutterkorn?-artige Arzneimittel, wie z.B. Dihydroergotamin, Ergonovin, Ergotamin oder Methylergonovin ? die bei Migr√§ne und Cluster-Kopfschmerzen verwendet werden
  • Lumefantrin und Halofantrine ? Arzneimittel gegen Malaria
  • Tyrosin-Kinase-Hemmer ? Arzneimittel gegen Krebs

Nehmen Sie Victrelis nicht ein, falls Sie eines oder mehrere der oben genannten Arzneimittel einnehmen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie vor der Einnahme von Victrelis mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker auch, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden:

  • Arzneimittel zur Empf√§ngnisverh√ľtung (Drospirenon-haltig)
  • CYP3A4-Induktoren (wie Rifampicin, Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin)
  • Antiarrhythmika- Amiodaron, Chinidin
  • antimikrobielle Arzneimittel ? Pentamidin
  • einige Neuroleptika
  • Antimykotika-haltige Arzneimittel - Ketaconazol, Itraconazol, Posaconazol, Voriconazol
  • Nicht-nukleosidischer Reverse-Transkriptase-Inhibitor - Efavirenz
  • HIV-Protease-Inhibitoren ? Atazanavir, Darunavir, Lopinavir, Ritonavir
  • Integrase-Inhibitor ? Raltegravir
  • Intraven√∂se Beruhigungsmittel - Benzodiazepine (z.B. Alprazolam, Midazolam, Triazolam)
  • Immunsuppressiva ? Tacrolimus, Cyclosporin
  • Statine - Simvastatin oder Atorvastatin
  • Methadon
Schwangerschaft und Stillzeit

Eine Schwangerschaft ist aufgrund der Anwendung von Victrelis mit Ribavirin während und bis

6 Monate nach Abschluss der Therapie zu vermeiden. Behandelte Patienten und ihre Partner m√ľssen zwei wirksame Methoden zur Empf√§ngnisverh√ľtung anwenden, wenn Boceprevir zusammen mit Peginterferon alfa und Ribavirin angewendet wird.

Es ist möglich, dass Boceprevir in die Muttermilch ausgeschieden wird. Falls Sie stillen, wird Ihr Arzt Ihnen raten, abzustillen oder Victrelis abzusetzen, solange Sie stillen.

Anmerkung:Bitte lesen Sie auch den Abschnitt ?Schwangerschaft und Stillzeit? in den Packungsbeilagen von Peginterferon alfa und Ribavirin, bevor Sie mit der Einnahme von Victrelis beginnen.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Victrelis hat keine Auswirkungen auf Ihre Verkehrst√ľchtigkeit oder Ihre F√§higkeit, Werkzeuge zu benutzen oder Maschinen zu bedienen. Allerdings kann die Therapie-Kombination von Victrelis, Peginterferon alfa und Ribavirin bei Ihnen M√ľdigkeit, Ohnmacht, Schwindel, Blutdruckver√§nderungen, Verwirrtheit oder Verschwommensehen hervorrufen. Wenn dies auftritt, d√ľrfen Sie kein Kraftfahrzeug lenken oder Werkzeuge oder Maschinen bedienen.

Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von Victrelis

Victrelis enth√§lt Lactose (eine Zuckerart). Wenn Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie einige Zuckerarten nicht vertragen oder nicht verdauen k√∂nnen (wenn Sie also eine Unvertr√§glichkeit gegen√ľber einigen Zuckerarten aufweisen), wie dies z.B. beim Lapp-Lactasemangel oder bei der Glucose-Galactose-Malabsorption der Fall ist, sprechen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels bitte mit Ihrem Arzt.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Victrelis immer genau nach Anweisung Ihres Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Wieviel Sie einnehmen m√ľssen

Die √ľbliche Dosis von Victrelis betr√§gt dreimal t√§glich jeweils 4 Kapseln (insgesamt 12 Kapseln pro Tag). Nehmen Sie die Kapseln morgens, nachmittags und abends zusammen mit einer Mahlzeit oder einem kleinen Imbiss ein. Die Anwendung ohne Nahrung kann die M√∂glichkeit auf einen Behandlungserfolg ernsthaft beeintr√§chtigen.

Wie Sie Victrelis einnehmen m√ľssen
  • Ziehen Sie den Streifen ab, um die Kapsel freizulegen. Dr√ľcken Sie die Kapsel nicht durch die Blisterpackung, da das Durchdr√ľcken der Kapsel durch die Verpackung zum Bruch der Kapsel f√ľhren kann.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel √ľber den Mund ein.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel zusammen mit einer Mahlzeit oder einem kleinen Imbiss ein.

Anmerkung:Bitte lesen Sie auch den Abschnitt ?NEBENWIRKUNGEN? in den Packungsbeilagen von Peginterferon alfa und Ribavirin, bevor Sie mit der Einnahme von Victrelis beginnen

Wenn Sie eine größere Menge von Victrelis eingenommen haben, als Sie sollten

Sprechen Sie sofort mit einem Arzt oder suchen Sie die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses auf, wenn Sie eine größere Menge Victrelis eingenommen haben als Sie sollten.

Wenn Sie die Einnahme von Victrelis vergessen haben
  • Falls Sie eine Dosis vergessen haben und die Einnahme der n√§chsten Dosis erst in mehr als 2 Stunden vorgesehen ist, nehmen Sie die vergessene Dosis zusammen mit einer Mahlzeit ein. Nehmen Sie anschlie√üend Ihre Kapseln wieder wie gewohnt ein.
  • Falls die Einnahme Ihrer n√§chsten Dosis jedoch in weniger als 2 Stunden vorgesehen ist, lassen Sie die vergessene Dosis aus.
  • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um eine vergessene Dosis auszugleichen.

Wenn Sie Fragen zum Vorgehen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

Wenn Sie die Einnahme von Victrelis abbrechen

Brechen Sie die Einnahme von Victrelis nur auf Anweisung Ihres Arztes ab.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Victrelis Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Die folgenden Nebenwirkungen k√∂nnen unter der Anwendung dieses Arzneimittels auftreten.

Brechen Sie die Einnahme von Victrelis ab und suchen Sie unverz√ľglich einen Arzt auf, wenn bei Ihnen eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen auftritt. Gegebenenfalls ben√∂tigen Sie dringend √§rztliche Behandlung:
  • Atemnot, pfeifender Atem oder Nesselsucht - Dies sind Anzeichen einer allergischen Reaktion.
Weitere Nebenwirkungen:

Sehr häufig(mehr als 1 von 10 Behandelten)

Allgemein:Kopfschmerzen; Sch√ľttelfrost, Fieber; √úbelkeit; grippeartige Symptome, Schwindelgef√ľhl; Schlaflosigkeit; Appetitverlust, Gewichtsabnahme; Kurzatmigkeit Mund, Nase oder Rachen:Husten; trockener Mund; seltsamer Geschmack

Haut und Haare:Trockene Haut, Juckreiz, Ausschlag; Haarausfall oder Ausd√ľnnung des Haares

Gelenke und Muskeln:Ungewöhnliche Schwäche; schmerzende, geschwollene Gelenke; Muskelschmerzen, die nicht durch körperliche Betätigung verursacht sind

Magen und Darm:Durchfall; Erbrechen

Psychische Erkrankungen:Angstgef√ľhl; Gef√ľhl tiefer Traurigkeit oder Wertlosigkeit (Depression); Reizbarkeit, Gef√ľhl der Anspannung und Unruhe

Blut:Verringerung der Zahl der roten Blutzellen (die Anzeichen umfassen M√ľdigkeit, Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit bei k√∂rperlicher Bet√§tigung); geringe Anzahl an wei√üen Blutzellen (die Anzeichen umfassen ein vermehrtes Auftreten von Infektionen, einschlie√ülich Fieber, schweren Sch√ľttelfrosts, Halsschmerzen oder wunder Stellen im Mund)

Häufig(weniger als 1 von 10 Behandelten)

Allgemein:Zittern; Ohnmacht; Beschwerden beim Atmen, Ersch√∂pfung; Durstgef√ľhl; Schlafst√∂rungen; pochende Kopfschmerzen; allgemeines Unwohlsein; Drehschwindel Augen oder Ohren:Trockene Augen; Tinnitus (Ohrger√§usche); Ver√§nderungen der Sehf√§higkeit

Mund, Nase oder Rachen:Schmerzen im Mund, Zahnschmerzen; Schmerzen beim Schlucken; Nasenbluten, verstopfte Nase; Ver√§nderung des Geruchssinns; wunde und erhabene Stellen im Mund; starker Durst bei trockenem Mund oder trockener Haut; Schwellung der Schilddr√ľse, des Rachens oder des Kehlkopfs; wunde oder geschwollene Stellen im Mund, brennendes Gef√ľhl auf der Zunge; Gef√ľhl von Spannung oder Druck in Nase und Wangen sowie hinter den Augen (manchmal zusammen mit pochenden Schmerzen, Fieber oder verstopfter Nase - Sinusitis) Haut und Haare:Herpes, Kribbeln oder Taubheitsgef√ľhl der Haut; verringertes Tastempfinden oder verringerter Tastsinn; Hautausschlag, fleckf√∂rmiger Hautausschlag, Hautr√∂tung; ger√∂teter erhabener Hautausschlag, zuweilen mit eitergef√ľllten Blasen; hei√üe, empfindliche und ger√∂tete Haut, zuweilen mit Fieber und Sch√ľttelfrost; Hauterkrankung mit dichten, fleckf√∂rmigen Hautr√∂tungen (h√§ufig mit silberwei√üen Schuppen)

Gelenke und Muskeln:Muskelkr√§mpfe; M√ľdigkeitsgef√ľhl, Muskelschw√§che, K√§ltegef√ľhl; R√ľckenschmerzen, Nackenschmerzen, Schmerzen in Armen und Beinen

Magen und Darm:Magenschmerzen und Schmerzen im rechten oberen Bereich von Bauch oder R√ľcken; Brennen im Magen, Magenverstimmung; Gef√ľhl des Aufgebl√§htseins, Aufsto√üen Analbereich:Bl√§hungen; H√§morrhoiden; Schwierigkeiten beim Stuhlgang (Verstopfung) Harntrakt:H√§ufigeres Wasserlassen

Geschlechtsorgane:Verringerung des Sexualtriebs; Erektionsstörungen

Psychische Erkrankungen:Stimmungsänderungen, Agitiertheit (Unruhe); Gedächtnisverlust, Konzentrationsschwierigkeiten

Brustbereich:Beschwerden beim Atmen; Beschwerden oder Schmerzen im Brustbereich; Gef√ľhl von Schwere im Brustbereich, zusammen mit Beschwerden beim Atmen oder pfeifendem Atem

Herz und Kreislauf:Schneller oder unregelmäßiger Herzschlag; hoher oder niedriger Blutdruck

Blut:Verringerung der Zahl der Blutpl√§ttchen (die Anzeichen umfassen ein h√§ufigeres Auftreten von Blutungen oder Bluterg√ľssen als √ľblich)

Gelegentlich(weniger als 1 von 100 Behandelten)

Allgemein:Ohnmacht; Benommenheit, Arthritis (Entz√ľndung der Gelenke); erh√∂hte Blutungsneigung; geschwollene Dr√ľsen am Hals, in den Achselh√∂hlen oder in der Leistengegend; starke brennende oder stechende Schmerzen; erh√∂hte Lichtempfindlichkeit, erh√∂hte Ger√§uschempfindlichkeit, erh√∂hte Empfindlichkeit gegen√ľber Ber√ľhrungsreizen, erh√∂hte Geschmacksempfindlichkeit

Augen oder Ohren:Bindehautentz√ľndung; Augenschmerzen; Taubheit; H√∂rst√∂rungen; Schwellungen im Bereich der Augenlider; verst√§rkter Tr√§nenfluss; Fl√ľssigkeitsaustritt aus den Ohren oder Augen; abnormes Gef√ľhl im Bereich der Augen, rote Flecken im Augenwei√ü Mund, Nase oder Rachen:Heiserkeit, trockener Rachen oder Lippen; Schmerzen oder Blutungen am Zahnfleisch; empfindliche Z√§hne oder Zahnschmerzen; geschwollene oder verf√§rbte Zunge bzw. wunde Stellen auf der Zunge; Blasenbildung auf der Zunge; starke Schmerzen beim Schlucken; Schmerzen im Brustkorb im Bereich der Lunge; sich beim tiefen Einatmen verschlimmernde Schmerzen im Brustkorb; unkontrollierter Speichelfluss; Gelbf√§rbung im Augenwei√ü oder auf der Haut

Haut und Haare:Nesselsucht; verstärktes Schwitzen; offene wunde Stellen; Hitzeunverträglichkeit; deutliche Gesichtsrötung; Blässe; Gelbfärbung der Haut; durch Sonneneinstrahlung verursachter Ausschlag; gestörte Wundheilung

F√ľ√üe, H√§nde, Beine oder Arme:Schmerzen, Taubheit, Kribbeln oder Prickeln; Blutgerinnsel in einer Vene; K√§ltegef√ľhl in den Armen oder Beinen

Magen und Darm:Unterleibsschmerzen; Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung Harntrakt:Schmerzen beim Wasserlassen; Brennen oder Probleme beim Wasserlassen; vermehrter n√§chtlicher Harndrang

Rektal- oder Analbereich:Juckreiz im Analbereich; Unfähigkeit zum Stuhlgang oder verfärbter Stuhl; häufigerer Stuhlgang; Hämorrhoiden oder Analblutung Geschlechtsorgane:Ausbleiben der Regelblutung; starke oder verlängerte Regelblutung; Gebärmutterblutung

Psychische Erkrankungen:Wut; feindselige Haltung oder Verhalten; Drohverhalten; Probleme mit Substanzmissbrauch, abnormes Verhalten; Gef√ľhl der Verwirrtheit; Selbstmordgedanken; pl√∂tzlich einsetzende starke Angstgef√ľhle oder Besorgnis; Verfolgungswahn; Probleml√∂sungsst√∂rungen

Muskeln:Knochenschmerzen; lokale oder gro√üfl√§chige Schmerzen Brustbereich:Lungenentz√ľndung

Herz und Kreislauf:Unregelmäßiger oder schneller Herzschlag; durch schlechte Blutversorgung des Herzens verursachte Herzerkrankung

Blut:Hoher Kaliumspiegel im Blut

Selten(weniger als 1 von 1.000 Behandelten)

Allgemein:Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken, Schilddr√ľsentumor; Blutvergiftung; Schwellung oder Kn√∂tchenbildung in K√∂rperorganen; eine Erkrankung, die zu einer fortschreitenden Muskell√§hmung f√ľhrt; Erkrankung des Gehirns (die Anzeichen umfassen Kopfschmerzen und Fieber, L√§hmung von K√∂rperteilen, Nackensteife oder Lichtempfindlichkeit)

Augen oder Ohren:Ohrenschmerzen; schlechtes oder verschwommenes Sehen Haut und Haare:Hautrötung; bakterielle Hautinfektion

Magen und Darm:Verdauungsstörungen; blutiges Erbrechen; Durchfall, Magenkrämpfe oder starke Magenschmerzen (Bauchschmerzen)

Geschlechtsorgane:Verringerung der Spermienzahl

Psychische Erkrankungen:Stimmungsver√§nderungen; Gef√ľhl, als w√ľrde Ihr Leben auseinanderfallen; Sehen, Sp√ľren oder H√∂ren von Dingen, die in Wirklichkeit nicht existieren (Halluzinationen); Selbstmordgedanken, Selbstmordversuch; gro√ües Gl√ľcksgef√ľhl (Manie) mit anschlie√üendem Empfinden tiefer Traurigkeit oder Wertlosigkeit

Brustbereich:Kurzatmigkeit im Liegen; schwerwiegende Lungeninfektion wie z. B. Lungenentz√ľndung; stechende Schmerzen im Brustbereich, die sich beim Atmen verschlimmern; Schmerzen direkt hinter dem Brustbein, die in Nacken und Schultern ausstrahlen k√∂nnen

Herz und Kreislauf:Herzanfall; Atemstillstand; Blutgerinnsel im Bein oder Arm; verringerter Blutfluss in Teile des Gehirns

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.

Nehmen Sie Victrelis nach dem Verfalldatum, das auf der Etikettierung nach EXP/Verwendbar bis genannt wird, nicht mehr ein. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Lagerung beim Apotheker

Im K√ľhlschrank lagern (2 ¬įC?8 ¬įC).

Lagerung beim Patienten
  • Bis zum Verfall im K√ľhlschrank lagern (2 ¬įC?8 ¬įC). ODER
  • Au√üerhalb des K√ľhlschranks f√ľr einen Zeitraum von bis zu 3 Monaten bei nicht mehr als 30¬įC bis zum Verfall lagern. Nach dem angegebenen Verfalldatum ist das Arzneimittel zu entsorgen.

Im Originalblister aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft, die Umwelt zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Was Victrelis enthält
  • Der Wirkstoff ist Boceprevir. Jede Hartkapsel enth√§lt 200 mg Boceprevir.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Natriumlaurylsulfat, mikrokristalline Cellulose, Lactose- Monohydrat, Croscarmellose-Natrium, vorverkleisterte St√§rke, Magnesiumstearat, Eisen(III)- hydroxid-oxid (E 172), Eisen(III)-oxid (E 172), Titandioxid (E 171), Gelatine und Schellack.
Wie Victrelis aussieht und Inhalt der Packung

Die Hartkapseln haben ein gelblich braunes Kapseloberteil mit in roter Farbe aufgedrucktem ?MSD?- Logo und ein cremefarbenes Kapselunterteil, auf dem ?314? in roter Farbe aufgedruckt ist. Abziehblister mit je 12 Hartkapseln (3x4-Blisteraushöhlungen mit Kapseln).

Packungsgrößen: Faltschachtel mit 84 Hartkapseln und Mehrfachpackung mit 336 (4 Faltschachteln mit jeweils 84) Hartkapseln.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer Hersteller
Merck Sharp & Dohme Ltd SP Labo NV
Hertford Road, Hoddesdon Industriepark 30
Hertfordshire B-2220 Heist-op-den-Berg
EN11 9BU Belgien
Vereinigtes Königreich  

Falls weitere Informationen √ľber das Arzneimittel gew√ľnscht werden, setzen Sie sich bitte mit dem √∂rtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

Belgique/Belgi√ę/Belgien Luxembourg/Luxemburg
MSD Belgium BVBA/SPRL MSD Belgium BVBA/SPRL
Tél/Tel: 0800 38693 (+32 (0)2 7766211) Tél/Tel: 0800 38693 (+32 (0)2 7766211)
dpoc_belux@merck.com dpoc_belux@merck.com
???????? Magyarorsz√°g
???? ???? ? ???? ???????? ???? MSD Magyarorsz√°g Kft.
???.: +359 2 819 3737 Tel.: +361 888 53 00
info-msdbg@merck.com hungary_msd@merck.com
Cesk√° republika Malta
Merck Sharp & Dohme s.r.o. Merck Sharp & Dohme Cyprus Limited
Tel.: +420 233 010 111 Tel: +357 22866700
msd_cr@merck.com malta_info@merck.com
Danmark Nederland  
MSD Danmark ApS Merck Sharp & Dohme B.V.
Tlf: +45 4482 4000 Tel: +31 (0) 800 9999000
dkmail@merck.com (+31 (0) 23 5153153)
  medicalinfo.nl@merck.com
Deutschland Norge
MSD SHARP & DOHME GMBH MSD (Norge) AS
Tel: 0800 673 673 673 Tlf: +47 32 20 73 00
(+49 (0) 89 4561 2612) msdnorge@msd.no
e-mail@msd.de  
Eesti √Ėsterreich
Merck Sharp & Dohme O√ú Merck Sharp & Dohme Ges.m.b.H.
Tel.: +372 6144 200 Tel: +43 (0) 1 26 044
msdeesti@merck.com msd-medizin@merck.com
E???da Polska
MSD ?.F.?.?.?. MSD Polska Sp.z o.o.
???: +30 210 98 97 300 Tel.: +48 22 549 51 00
cora.greece.gragcm@merck.com msdpolska@merck.com
Espa√Īa Portugal
Merck Sharp & Dohme de Espa√Īa, S.A. Merck Sharp & Dohme, Lda
Tel: +34 91 321 06 00 Tel: +351 21 4465700
msd_info@merck.com clic@merck.com
France Rom√Ęnia
MSD France Merck Sharp & Dohme Romania S.R.L.
Tél: + 33-(0)1 80 46 40 40 Tel: + 4021 529 29 00
  msdromania@merck.com
Ireland Slovenija
Merck Sharp and Dohme Ireland (Human Health) Merck Sharp & Dohme, inovativna zdravila
Limited d.o.o.
Tel: +353 (0)1 2998700 Tel: + 386 1 5204201
medinfo_ireland@merck.com msd_slovenia@merck.com
√ćsland Slovensk√° republika
Vistor hf. Merck Sharp & Dohme, s. r. o.
Sími: +354 535 7000 Tel.: +421 2 58282010
ISmail@merck.com msd_sk@merck.com
?talia Suomi/Finland
MSD Italia S.r.l. MSD Finland Oy
Tel: +39 06 361911 Puh/Tel: +358 (0) 9 804650
doccen@merck.com info@msd.fi
??p??? Sverige
Merck Sharp & Dohme Cyprus Limited Merck Sharp & Dohme (Sweden) AB
???: +800 00 673 Tel: 46 77 5700488
(+357 22866700) medicinskinfo@merck.com
cyprus_info@merck.com  
Latvija

SIA ?Merck Sharp & Dohme Latvija? Tel: +371 67364 224 msd_lv@merck.com

Lietuva

UAB ?Merck Sharp & Dohme? Tel.: +370 5 278 02 47 msd_lietuva@merck.com

United Kingdom

Merck Sharp and Dohme Limited Tel: +44 (0) 1992 467272 medicalinformationuk@merck.com

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im {MM/JJJJ }

Ausf√ľhrliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf der Website der Europ√§ischen Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu verf√ľgbar.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden